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Übersicht | 2016

Mit “Frieden auf Erden“ in die Weihnachtsferien

„… und Frieden auf Erden“ lautete das Motto des diesjährigen Adventsgottesdienstes des Gymnasiums Lehrte mit der Markuskirche, der am 19.Dezember um 18 Uhr in dieser Kirche begangen wurde. Inhaltlich gestaltet haben den Gottesdienst von schulischer Seite die Religionsgruppen von Silke Santer, Sabine Elsen und Sven Becker; den kirchlichen Rahmen gaben Pastorin Anca und Diakon Werner Mellentin von der St.Bernward-Gemeinde. Das Anspiel „Eine schöne Bescherung“ führten Schüler der Religionsgruppe 7a/d vor. Die Krippenszene der Klasse 6a war unterhaltsam aufgebaut. Einige „Kids“ waren von Sven Becker mit dieser Aufgabe betraut worden und lamentieren über Sinn und Zweck des Unternehmens. Als Hilfe erschien die heilige Familie mit Engeln, Hirten und sogar mit Herodes.

16gd04-webGemeinsam machten sie den „Kids“ klar, wie wichtig auch in der heutigen Zeit die Krippenszene sei. Der Religionskurs von Frau Elsen sprach die Fürbitten. Die Liedzettel und Plakate gestalteten die Religionsgruppen 6b/d und 8e.

Musikalische Unterstützung erhielt der Gottesdienst durch die Orgelbegleitung von Christian Lange und den Musicalchor unter Leitung von Lucie Schäfer und Thomas Schachschal.

16gd03-webAuf der Empore begleitete die Bigband von Ane Holmer den Abend und beim abschließenden Punschtrinken unterhielt ihre Bläserklasse 8e die zahlreichen Besucher der gelungenen Veranstaltung.

 

Erasmus+: Der Faden der Ariadne – Treffen in Lehrte

logo_erasmus-kleinUnter dem Motto „Der Faden der Ariadne – ein Ausweg aus dem Labyrinth der Ausbildungs- und Studienorientierung“ fand vom 04. bis zum 10. Dezember 2016 das erste internationale Treffen des neuen Erasmus+-Projektes in Lehrte statt. Zusammen mit Partnerschulen aus Lettland, Polen und Ungarn hat sich das Gymnasium Lehrte zum Ziel gesetzt, eine Homepage zu entwickeln, die europäischen Jugendlichen Hilfe bei der Ausbildungs-und Studienorientierung bieten soll, damit die Chancengleichheit auf dem europäischen Arbeitsmarkt gewährleistet wird, quasi eine „supranationale Arbeitsagentur“ per Website.

Denn die Arbeitslosenquote junger Schulabsolventen in Europa ist alarmierend. Zur Vorbereitung auf das Projekt fand bereits im Vorfeld eine Umfrage am Gymnasium Lehrte zum Thema Ausbildungs-und Studienorientierung statt, in der die Schüler der Jahrgänge 9 bis Q2 zu ihren persönlichen Ambitionen und Stärken sowie Erfahrungen, die sie bislang  mit Hilfen zur Studien- und Ausbildungsorientierung  gemacht haben, befragt wurden.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler nebst ihren begleitenden Lehrern am Sonntag, 4.12.2017, aus ihren Ländern angereist waren und einen Tag in ihrer Gastfamilie verbringen konnten, begann das offizielle Programm am Montag: Zuerst begrüßte unsere Schulleiterin Silke Brandes am Morgen die einzelnen Delegationen der angereisten Länder. Daraufhin folgte ein allgemeines Kennenlernen der Schüler und Schülerinnen. Am Nachmittag stellte Herr Dr. Grobmann das Berufs-und Studienorientierungskonzept vor, das er für das Gymnasium Lehrte entwickelt hat und erläuterte in diesem Zusammenhang die Planung für die kommende Woche, indem er u. a. eine Einweisung der am Arbeitstreffen beteiligten Schüler für die jeweiligen Praktika bei Hellmamm world-wide-logistic, Miele als auch econ-Gehrke vornahm. Jeweils acht Plätze wurden paritätisch besetzt, so dass die ausländischen wie auch deutschen Schüler jeweils in alle drei Praktika Einblicke bekamen, um sich im Nachhinein über die gewonnenen Erfahrungen austauschen zu können. Bereits im Vorfeld ließen sich starke Unterschiede zwischen den Ländern feststellen. In Ungarn beispielsweise finden gar keine Praktika statt, wohingegen bei uns in Lehrte, wenn G9 greift, zwei Praktika durchgeführt werden (ein Sozialpraktikum in Klasse 9 sowie ein Orientierungspraktikum in Klasse 11).

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Am Dienstag und Mittwoch hatten die Schüler dann die Chance, ein Kurzpraktikum bei renommierten, ortsansässigen Firmen zu absolvieren. Eine Gruppe besuchte „hellmann worldwide logistics“ in Lehrte und erkundete dort die Lagerhallen und die Büros, wo ihnen logistische sowie kaufmännische Aufgaben erläutert wurden. Eine zweite Schülergruppe suchte dann  „econ-Gehrke“ in Kirchhorst auf und durfte dort anhand eines Fallbeispiels im Bereich der Steuerberatung den Beruf des Steuerberaters genauer kennen lernen. Zudem bot Miele für eine Gruppe ein Praktikum an, in dem Designs für Küchen- und Haushaltsgeräte entwickelt wurden; am Donnerstag konnte dann das Stammwerk, das Miele Center in Gütersloh besucht werden. Die Praktika wurden jeweils von mindestens zwei Lehrern begleitet. Die dort gemachten Erfahrungen wurden sodann gemeinsam in Bezug auf Orientieren, Informieren und Bewerben ausgewertet und nachhaltig noch am gleichen Tag besprochen.

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Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Mit allen Teilnehmern ging es am Donnerstag nach Bremen, um dort das Universum Science Center und den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Durch die Hektik am Hannover Hauptbahnhof sind drei polnische Gastschülerinnen ‚verloren gegangen‘; sie schlossen sich irrtümlicherweise einer Gruppe von Schülern an, die zum Landtag in Hannover gingen, wobei auch Beteiligte des Seminars dabei waren. Natürlich versuchten die beiden polnischen Lehrerinnen sofort per Telefon ihre Schülerinnen zu kontaktieren, um sie zum Bahnhof zurückzuführen; dabei halfen ihnen die deutschen Lehrer, indem sie als Übersetzer und Navigator fungierten. Von allen anderen, bereits im Zug verbliebenen, Schülern und Lehrern blieb diese Aktion zunächst unbemerkt. Im Zug herrschte Verwirrung. Kann und darf man ohne die anderen nach Bremen fahren? Nach ausgiebigen Telefonkonferenzen wurde schließlich beschlossen, dass die „Zurückgeblieben“ einfach einen Zug später nehmen und dann ins Universum Science Center nachkommen würden.

Vorort gab es nach Klärung des Karten-Problems zunächst eine Einführung in das Museum und dann ging die Entdeckungstour durch die Bereiche Menschen, Natur und Technik. Gegen Mittag trafen sich alle wieder und machten sich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt, wobei natürlich auch ein Foto vom Roland und den Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen durfte. Am Abend fuhren alle wieder zurück nach Lehrte, wo die meisten auch blieben, denn um 20 Uhr ging die Abschiedsparty los. In kleinen Grüppchen unterhielten wir uns in einer entspannten Atmosphäre und hatten eine Menge Spaß.

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Am Freitag fand abschließend die Auswertung der gesamten Woche statt und es wurde bereits eine erste grobe Planung für die zu erstellende Website vorgenommen. Sodann sollten alle Beteiligte ein erstes Feedback über die ereignisreiche und gleichsam arbeitssame Woche in Lehrte geben – alle Anwesenden bekundeten einheitlich, dass sie mit vielen neuen und positiven Informationen und Erfahrungen zurück in ihre Heimatländer fahren werden und gespannt auf die weiteren Treffen und die dort zu erarbeitenden Themen sind. Der Rest des Tages wurde noch in der Gastfamilie verbracht oder zu kleinen Ausflügen genutzt. Die polnische Delegation reiste bereits am Freitagabend mit dem Linienbus aus Hannover in Richtung Heimat ab; die Letten fuhren am Samstag mit einem Kleinbus zurück und die Ungarn flogen ebenfalls am Samstag zurück. Das Wiedersehen in Ungarn im Frühjahr 2017 wird schon mit großer Freude erwartet.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Weis, Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer, den Organisatoren der Woche in Lehrte. (Kaja Klenke)

„Das Turnier um den Globus“ – Sportfest für Jahrgang 6

Der Seminarfachkurs von Georg Pfeiffer aus der Jahrgangsstufe Q2 veranstalte am 16. Dezember 2016 für den sechsten Jahrgang ein Sportfest unter dem Motto „Das Turnier um den Globus“. Die Teilnehmer durften im Laufe des Vormittags gemeinsam mit ihren Paten sieben zu den einzelnen Kontinenten passende Stationen besuchen. Dort konnten sie verschiedenste Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Geschick oder Teamfähigkeit unter Beweis stellen und so möglichst viele Punkte für ihre Klasse sammeln.

16sport6-02-webIn den Pausen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich am Buffet zu verpflegen oder ihr persönliches Tombola-Los gegen einen Gewinn einzutauschen. Zwischen den einzelnen Spielphasen gab es zwei ganz besondere Höhepunkte: Die Videoclips-AG der Tanzschule Jegella beeindruckte die anwesenden Schüler und Lehrer mit einer tollen Choreographie, die Bläserklasse 8e sorgte mit ihrem Programm ebenfalls für gute Laune und Begeisterung im Publikum.

Zum Schluss wurde es nochmal richtig spannend: Im allesentscheidenden Endspiel musste jede Klasse nämlich versuchen, möglichst schnell und ausschließlich auf kleinen Matten die komplette Halle zu durchqueren. Dabei brachten ihnen die zuvor gesammelten Punkte einen kleinen Vorsprung. Klasse 6b schaffte es nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen auf den ersten Platz, wenig später gelangte Klasse 6c ins Ziel, den dritten Platz erreichte Klasse 6g.

Unser Seminarfachkurs hatte bei der Planung und Umsetzung des Turniers großen Spaß – besonders gefreut hat uns, dass die Teilnehmer an allen Stationen sichtbar begeistert waren und alles gegeben haben. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Mitschülern aus unserem Jahrgang, die Spenden für das Buffet beigesteuert haben, den Paten für das Motivieren und Unterstützen, den Schulsanitätern, der Bläserklasse 8e und der Musikvideoclips-AG der Tanzschule Jegella, Herrn Pfeiffer, der uns bei der Planung und Umsetzung des Projekts hervorragend unterstützt hat sowie allen weiteren Helfern, ohne die die Umsetzung des Projekts unmöglich gewesen wäre. (Konstantin Klenke)

16sport6-03-web      Gespannt warten sie auf ihre Ziele

16sport6-04-web      So schnell wie möglich über die Bank ohne getroffen zu werden!

16sport6-07-web      Springen und Schwingen an einer Station

16sport6-06-web     Das Eis schmilzt – Die Schollen werden knapp /// Vertrauen

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Weihnachtskonzerte 2016 – Das Abendkonzert

Den Löwenanteil am zweiten Konzert um 19:30 Uhr gestaltete die Bigband. Neben gemeinsamen Stücken waren auch immer wieder einzelne Instrumentalensembles der Band zu hören. So spielte Rieke Kohn bei „Joy to the World“ ein Trompetensolo, die Querflöten begeisterten mit „The first Noel“ und die Klarinetten intonierten „Sarrabande“.

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Der Musicalchor von Lucie Schäfer erfreute mit klassischen Weihnachtsliedern und der weihnachtlich bemützte HeartChor von Thomas Schachschal zog zu den Klängen von „Santa Claus is coming“ einen Mitstreiter auf dem Schlitten über die Bühne. Neben der Bläserklasse 8e und einem zweiten Auftritt der Streicher-AG trat auch die Movin-Brass-AG von Christian Lange erstmalig vor das gespannte Publikum. Die Sänger Ecem Gün und Idriz Kopili passten mit ihren Stimmen gut zu dem angejazzten Stil der Brass-Band.

Gegen Ende beider Konzerte berichtete Stammzellenspender Kevin Grahl über seine Erfahrungen und freute sich, dass ein 45 Jahre alter Kanadier durch seine Stammzellen überlebte. Seine Schilderungen und die ermutigenden Worte von Ane Holmer: „Schauen sie, was ihr Nachbar spendet und dann verdoppeln Sie es einfach!“ führten zu dem Rekordspendenergebnis von 3785 Euro. Ein Dank geht an alle Spender! Im Januar wird es am Lehrter Gymnasium eine Spender-Typisierung für die DKMS geben.

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Weihnachtskonzerte 2016 – Das Nachmittagskonzert

In der letzten vollen Schulwoche, am 14. Dezember, stimmte der Fachbereich Musik etwa 800 Gäste im Kurt-Hirschfeld-Forum festlich auf Weihnachten ein. In zwei vollbesetzten Konzerten musizierten insgesamt 270 Schülerinnen und Schüler des Lehrter Gymnasiums. Neben den musikalisch sehr anspruchsvollen Darbietungen hatten die Konzerte auch noch einen anderen Zweck. Der Eintritt war zwar frei, aber Spenden wurden erbeten für die Stammzellenspende-Organisation DKMS. Die Leiterin der Bigband Ane Holmer und Lara Thomas von der Schülervertretung, die den Vorschlag für diesen Spendenzweck gemacht hatte, freuten sich über das Rekordergebnis von 3785 Euro.

Das erste Konzert begann um 17:00 Uhr und wurde von Schülerinnen und Schülern der vier Chorklassen der Jahrgänge 5 und 6, sowie der Bläserklasse 7e gestaltet. Unterstützt wurden Sie durch die Streicher-AG. Im verdunkelten Forum schritten die jüngeren Sänger feierlich mit Teelichtern auf die Bühne und stimmten ein Weihnachts-Quotlibet an. Schulleiterin Silke Brandes begrüßte mit ihren Erfahrungen aus New York: „Dort wird man andauernd gelobt: Schöne Schuhe, fantastisches Make-up, netter Hut! Wir als nüchterne Norddeutsche haben es nicht so damit – dabei wäre es hier sehr angebracht. Die beteiligten Musiker haben sehr viel Übungszeit neben dem Unterricht investiert, um uns zu erfreuen.“ Im weiteren Verlauf traten die Chorklassen des 6. Jahrgangs auf und erfreuten das Publikum unter anderem mit “Gamler Moder Jord“ und “Heaven is a wonderfull place“. Die neue Bläserklasse 7e von Annika Barenscher überzeugt mit “Jingle Bells“ und “Ode an die Freude“, obwohl sie erst seit den Sommerferien gemeinsam musizieren. Mit roten blinkenden Nasen und Pappgeweihen spielte die Streicher-AG von Kristina Rutschitschka den einzig passenden Song: “Rudolph the rednosed reindeer“.

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Die Weihnachtskonzerte 2016 in der Presse

270 Lehrter Gymnasiasten haben im rappelvollen Kurt-Hirschfeld-Forum am Mittwochabend ihr Weihnachtskonzert gegeben. Unter dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ begrüßte Schulleiterin Silke Brandes das Publikum und riet: „Loben Sie Menschen, schauen Sie genau hin und erfreuen Sie sich an den schönen Dingen des Lebens.“ Im ersten Part stimmten 160 Schüler mit bekannten und weniger bekannten Liedern auf die Weihnachtszeit ein. Besinnlich bis rockig war das Programm der vier Chorklassen. Sie eröffneten das Konzert mit dem Lied „Zeit für Ruhe“. Ihren ersten großen Auftritt feierte die Bläserklasse, die seit August neu unter der Leitung von Annika Barenscher musiziert. Mit der „Ode an die Freude“ und „Jingle Bells“ stellten die Siebtklässler unter Beweis, was die Jungen und Mädchen nach fünf Monaten Instrumentalunterricht bereits können. Dass es einem beim Hören so mancher weihnachtlicher Gassenhauer festlich zumute werden kann, hat auch der zweite Part des Weihnachtskonzerts bewiesen. Dann waren 110 Musiker auf der Bühne zu hören: die Bigband, der Musical- und der Heart-Chor, die Streicher-AG (großes Foto) sowie die Bläserklasse des achten Jahrgangs. Nach dem zweiten 90-Minuten-Konzert war die bestechende musikalische Vielfalt dann komplett. Bleibt nur noch eines zu wünschen: „Happy X-mas“. (jar, HAZ, 16.12.2016)

weihnachtskonzert2016-1     Ein großes Bild der Streicher-AG in der HAZ (Anzeiger Lehrte)

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Auch der Marktspiegel berichtete über die Konzerte:

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Die Bigband der Schule unter der Leitung von Ane Holmer

 

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Der HeartChor singt „Santa Claus is coming to town“

 

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Ecem Gün singt in der Band Movin‘ Brass unter der Leitung von Christian Lange

 

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Die Chorklasse 5f

 

Ane Holmer als musikalische Botschafterin bei Altenheimkonzert und Kanzelrede

Nach alter Tradition besuchten Ane Holmer und ihre Bläserklasse 8e am 13. Dezember das Rosemarie Nieschlag Haus, um die Bewohner mit Musik und Vorlesestücken vorweihnachtlich zu unterhalten. Sie spielten zum Beispiel „Rockin round the Christmas tree“, „Jinglebell rock“ und „Let it snow“. Unterhaltsame Geschichten wurden von Fay Fischer, Stella Stock, Lucie Arpter und Frida Rosendahl gelesen, das Gedicht wurde von Julia Schulz vorgetragen. Die Gruppe schenkte Herrn Gallowski einen großen gemalten Violinschlüssel, beklebt mit Ferrero Küsschen und eine Rose für jedes Jahr, in dem Gruppen vom Gymnasium dort bisher Konzerte gegeben haben, also 23 an der Zahl. Armin Gröner spielte die Mozart-Variationen „Ah, vous dirai-je, Maman“ als Abschiedsgeschenk an Herrn Gallowski, weil dieser im Laufe des kommenden Jahres in den Ruhestand verabschiedet wird.

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Bereits am Wochenende davor waren Ane Holmer und ihre Bläserklasse 8e sozusagen als musikalische Botschafter des Lehrter Gymnasiums  in der Matthäuskirche aktiv geworden.

Der Anzeiger Lehrte berichtete darüber:

Musik kann Jugendliche zur Ruhe führen

 Gymnasiallehrerin Ane Kristin Holmer referiert bei Kanzelrede in der Matthäuskirche über die Musik in der Schule Mit der Bläserklasse 8e des Gymnasiums begleitet Ane Kristin Holmer den Gottesdienst.

Der Harfe spielende David am Hof König Sauls: Dieses Bild hat Ane Kristin Holmer am Sonntagabend als Ausgangspunkt ihrer Kanzelrede in der Matthäuskirche genommen. Von dieser alttestamentarischen Szene schlug die Musiklehrerin am Gymnasium einen Bogen zur beruhigenden Rolle der Musik in der Schule. In der biblischen Szene mit David und Saul besänftigte der junge David mit seinem Harfenspiel die Wutanfälle des Königs. Insofern lieferte die Bibelstelle aus dem Ersten Buch Samuel die Frage: „Wirkt die heilende Kraft der Musik auch in der Schule?“ Holmer bejahte diese Frage nicht nur für ihre Institution. „Es ist unstrittig, dass Musik zunehmend auch bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt wird“, sagte sie und machte damit einen thematischen Ausflug in die medizinische Musiktherapie: „Musik beschwingt, erfüllt und entführt in eine andere Welt, lenkt von der eigenen Krankheit ab.“ In Bereichen wie Depression oder bei Krebs- und Schmerzpatienten werde Musik sehr erfolgreich eingesetzt. „Manch einer von Ihnen kennt das auch aus der Zahnarztpraxis“, bezog sie die Gäste im Kirchenschiff in ihre Ausführungen ein.

Was die Schule angehe, seien Unruhe und Lärm so etwas wie eine Krankheit, sagte Holmer. Bei der Aussage gab es hinter ihr eine Reaktion, denn die Lehrerin hatte die Bläserklasse 8e mitgebracht, um den Gottesdienst musikalisch zu untermalen. Die jungen Musiker konnten nicht umhin, bei dieser Anmerkung zu lächeln. Sie aber galten Holmer als Beispiel für die Wirkung von Musik, denn bei Konzerten würden Stücke mit großer Konzentration gespielt. „Und Hunderte von Zuhörern, darunter viele Jugendliche und Geschwisterkinder, sind überwiegend in der Lage, diese oft leisen Klänge aufzunehmen, ohne dass sie jemand um Ruhe gebeten hätte“, sagte Holmer. Das führte die Pädagogin zum Fazit: „Musik kann Jugendliche zur Ruhe führen, einen meditativen Zustand bewirken und dazu beitragen, eine gewisse Entspannung zu ermöglichen.“

Die Reihe der Kanzelreden ist zwar kein offizieller Bestandteil des Lehrter Weihnachtsmarktes – schließlich finden von diesen Reden mehrere im Jahr statt –, aber es ist inzwischen gute Tradition, dass die Matthäusgemeinde zu dem Fest vor den Kirchenportalen einen Redner einlädt, der in der Stadt eine hohen Bekanntheitsgrad besitzt. Holmer, die am Gymnasium Musik und Englisch unterrichtet, ist es zwar keine Lehrterin, sondern wohnt in Hannover. Aber sie bereichert mit ihrer Arbeit auch das Kulturleben Lehrtes.

Holmer hat an der Schule eine Big Band gegründet und Bläserklassen ins Leben gerufen. Regelmäßig veranstaltet sie Schulkonzerte und Wohltätigkeitsveranstaltungen. Dazu leitet sie auch noch den Schulchor. Selbst in ihrer Freizeit macht Holmer in hannoverschen Kirchen Musik und arbeitet in der Matthäuskirche in der List ehrenamtlich im Besuchsdienst. So viel Engagement verleitete Pastorin Beate Gärtner zu dem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag: „Vielleicht sollten Sie zu uns wechseln.“ (Text und Foto von Michael Schütz)

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Handballturnier WK III „Jugend trainiert für Olympia“

Die Jungen der Wettkampfklasse III (2002-2005) belegten beim Turnier in Großburgwedel nach drei weitgehend ausgeglichenen Spielen den vierten Rang. Zunächst gab es eine 10:17 – Niederlage gegen die KGS Laatzen. Ausschlaggebend dafür waren eine hohe Anzahl von Fangfehlern sowie ein überragender Rückraumspieler auf Seiten des Gegners. Das zweite Spiel wurde nach einem Torwartwechsel (Justus Riechers für Levin Stade) mit 14:11 und jeweils 6 Toren von Levin und Ole gegen das Gymnasium Burgdorf gewonnen. Im abschließenden Platzierungsspiel gegen die KGS Sehnde gab es für die Lehrter Mannschaft gegen den physisch deutlich überlegenen Gegner eine akzeptable 12:17-Niederlage.

Die junge Lehrter Mannschaft bot ein variables und mutiges Angriffsspiel mit vielen Torschützen und den starken Rückraumspielern Levin Stade und Ole Hänies.

Die Defensivarbeit ist noch ausbaufähig. Dank an Freddy Wilde für die Unterstützung.

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  1. l.: Freddy Wilde, Hendrik Range (2 Tore), Levin Stade (11), Jan Liesenberg (5), Thore Meiwes (1), Justus Riechers, James Yastrebov (2), Ole Hänies (14), Simon Schaldach (1) und Michel Grumser.

Bei den Mädchen der Wettkampfklasse III gab es in der Vorwoche nach zwei deutlichen Niederlagen in der Gruppenphase das vorzeitige Aus. Die Mädchen, überwiegend aus dem Jahrgang 2004, waren jünger und körperlich unterlegen, folglich gab es ein 1:8 gegen die KGS Sehnde und ein 4:11 gegen das Gymnasium Himmelsthür.

Laura Bode als größte Spielerin wurde dabei von ihren Gegnerinnen hart attackiert und aus dem Spiel genommen.

Folgende Mädchen wurden eingesetzt: Jasmin Bremer, Fay Fischer, Laura Bode (3), Annika Kluge, Emma Magiera (2), Elsa Hajdini, Lana Rüdiger, Emily Bode und Marie Wilkening.

Das Turnier hatte bei 7 teilnehmenden Schulen einen hohen zeitlichen Umfang und einen geringen Anteil an Spielzeit. Vielen Dank an Lara Sievers für die Betreuung der Mannschaft.

(Ralf Seidel)

Berlinfahrt 2016

Tränenpalast, Brandenburger Tor, Gedenkstätte Hohenschönhausen, Weihnachtsmarkt-Besuch, Shoppingtour und ein Besuch im Reichstag. Die Woche vom 23. Bis 25. November war für die Schüler des gesamten 10. Jahrgangs voller Aufregung und interessanter Vorträge. Die Fahrt stand im Abstimmung mit den Rahmenrichtlinien für die Fächer Politik (Verfassungsorgane der BRD) und Geschichte (DDR Entstehung und Entwicklung).

Gleich nach der Ankunft am Mittwoch stand der Besuch im Tränenpalast an, wo wir eine Führung durch die Grenzkontrolle der ehemaligen DDR bekamen. Uns wurde sehr viel über die damaligen Zeiten erklärt, und wir haben uns Berichte von Betroffenen angehört. Nach der Führung blieb uns noch ein wenig Zeit, den Tränenpalast  selbstständig zu erkunden.

Am Donnerstag ging es dann gleich nach dem Frühstück los, um die Gedenkstätte Hohenschönhausen zu besichtigen. Dort gab es erstmal eine Einführung in Form eines Films und danach haben wir Klassenweise das alte Gefängnis besichtigt. Uns wurde von ehemaligen Insassen viel Authentisches erzählt und Erschreckendes (Foltermethoden) gezeigt. Es war ein sehr emotionales Erlebnis.

Nachmittags hatten wir dann Freizeit außerhalb der Beobachtung unserer Lehrer, die wir sehr genossen haben. Natürlich wurden erst einmal die Weihnachtsmärkte angesteuert und wir haben uns reichlich mit Schmalzkuchen, Waffeln, gebrannten Mandeln und Bratäpfeln eingedeckt, bevor die Shoppingmeile um den Alexanderplatz und der Friedrichstrasse in Angriff genommen wurde.

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Am Freitag hieß es dann Koffer packen, bevor der letzte Ausflug zum Reichstag anstand. Dort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und hatten ein ausführliches Gespräch, wo wir Fragen stellen konnten, mit Frau Dr. Flachsbart oder Herrn Dr. Miersch, welches leider nach 45 Minuten durch eine namentliche Abstimmung im Plenum abgebrochen werden musste.

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Danach konnten wir den Ausblick über Berlin von der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes aus genießen. Im Anschluss hörten wir dann einen Vortrag im Plenarsaal, nach welchem wir wieder zur Jugendherberge gefahren sind, um in die Busse zu steigen und nach Hause zu fahren.

Diese Berlinfahrt hat sich inzwischen zur festen Institution an unserer Schule entwickelt, wurde bislang achtmal durchgeführt, die Organisation liegt in den Händen von Herrn Dr. Ralph Grobmann und Mathias Jäger und wird tatkräftig von der Schulleiterin, Frau Brandes unterstützt; sie soll auch in den kommenden Jahren nachhaltig geplant und durchgeführt werden. (Sarah Böttcher 10f )

Rollenspiel des Politik-Leistungskurses im Landtag

Die Legalisierung weicher Drogen – ein heftig umstrittenes Thema auf internationaler Ebene. Die Niederlande und einige Staaten der USA haben den Besitz weicher Drogen bereits legalisiert oder tolerieren ihn, andere Staaten jedoch halten strikt dagegen. – Doch was sagen wir zu diesem Thema? – Mit dieser komplexen Thematik hat sich der Politik Leistungskurs von Herrn Bien am 08.12.2016 in einem Rollenspiel im Niedersächsischen Landtag auseinandergesetzt.

Das Ziel war es, den Weg der Entstehung eines Gesetzes besser zu verstehen, indem wir uns selbst in die Rollen der Abgeordneten hineinversetzen und miteinander diskutieren konnten. Die Idee für diesen speziellen Gesetzesentwurf war unsere eigene, mit der wir uns bereits im Unterricht auseinander gesetzt hatten, indem wir zwei Fraktionen mit unterschiedlichen Meinungen gebildet haben, die sich dann über die Argumente austauschen konnten.

Die Besonderheit bei dem Thema der Legalisierung weicher Drogen war hierbei, dass diese auf Bundesebene auch noch diskutiert werden müsste, wir also nur einen Entschließungsantrag hätten stellen können – nicht direkt ein Gesetz ausformulieren. Auf Landtagsebene ist das Prinzip trotzdem das Gleiche. Auch wichtige Rollen wie die Schriftführer, Landtags – und Ministerpräsidenten und die Fraktions – und Ausschussvorsitzenden wurden im Voraus festgelegt.

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Nachdem wir uns morgens im Provisorium des Landtages getroffen hatten, folgte eine kurze Vorstellung des Landtages und des Rollenspiels. Anschließend mussten wir über die bereits im Voraus schon festgelegten Ämter abstimmen, um den Verlauf im Landtag so wahrheitsgetreu wie möglich nachzustellen. Danach hielt jede Partei eine interne Sitzung ab, in der wir über die Regeln im Landtag aufgeklärt wurden und jeweils eine Rednerliste erstellen mussten. Da nun die jeweiligen Argumente und Strategien noch einmal besprochen worden waren, konnte die erste Sitzung durch das Wort der Landtagspräsidentin Lisa Lezius auch schon beginnen. Daraufhin stellte der Fraktionsvorsitzende Christian Komischke der Pro – Cannabis Partei den Antrag zur „Regulierung, statt Kriminalisierung weicher Drogen“. Die Contra – Fraktion hielt dagegen, wodurch eine Diskussion beider Gruppen entstand.

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Wichtige Argumente für die Legalisierung oder Regulierung waren hierbei die medizinische Nutzung, aber auch die etwa gleichstellbare Gefahrenquelle von Cannabis mit der von Nikotin. Dagegen spricht jedoch die Tolerierung von Sucht und dass sich der Staat seiner Fürsorgepflicht entzieht, da Drogen zu Gesundheitsschäden führen können. Der Ministerpräsident Phillip Blanke, welcher der mitgliederstärkeren Pro – Cannabis Partei angehörte, konnte zwischendurch immer zu Wort kommen und seine Partei unterstützen. Nach weiteren Diskussionen in einer Ausschusssitzung, trug der Vorsitzende Leon Gerlitz die Empfehlung dem Antrag zuzustimmen vor, welcher in der Endabstimmung auch eine deutliche Mehrheit nachkam.

Das Rollenspiel hat uns allen verdeutlicht, dass es viel schwerer ist als gedacht ein Gesetz, oder in unserem Fall – einen Entschließungsantrag zu stellen, was uns dann aber doch viel Spaß gebracht hat. Anschließend hatten wir das Glück, dass wir noch MdL Dr. Deneke-Jöhrens (CDU) einige Fragen stellen und mit ihm diskutieren konnten – unter anderem auch über die Legalisierung weicher Drogen. (Ricarda Hohmann)

16landtag2-webDie Teilnehmer des Politik-LKs, Herr Bien und Herr Dr.  Deneke-Jöhrens – wer hätte das gedacht: Auf einem Bild mit Che Guevara

Neues Erasmus-Projekt mit Teilnehmern aus Polen, Ungarn, Lettland

Das anlaufende Projekt „Der Faden der Ariadne – Ein Ausweg aus dem europäischen Labyrinth der Ausbildungsorientierung“ hat sich zum Ziel gesetzt, europäische Jugendliche bei ihrer Ausbildungs- und Studienorientierung zu unterstützen: Die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Polen, Ungarn, Lettland und Lehrte sammeln dafür in einwöchigen Treffen eigene praktische Erfahrungen in Betrieben und Universitäten an den Standorten der Partnerschulen. Diese Erfahrungen sollen auf einer Homepage, für ganz Europa zugänglich gemacht werden. Am Ende des zweijährigen Projektes ist die Präsentation der Homepage vor EU-Abgeordneten in Brüssel geplant, um auch weitere Länder ins Boot zu holen.

Das erste internationale Treffen findet in der Woche vom 5. bis 10. Dezember 2016 am Gymnasium Lehrte statt und die anderen Projektschulen sind mit jeweils mit sechs Schülerinnen und Schülern angereist. Vom Gymnasium Lehrte beteiligen sich engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem zehnten Jahrgang und der ersten Qualifikationsphase und nehmen die Gastschüler bei sich auf.

16eraleh3-webSchulleiterin Silke Brandes begrüßt die internationalen Gäste. Die Organisation in Lehrte liegt bei Lisa Weis, Markus Bauer und Dr. Ralph Grobmann.

Die HAZ berichtete am 06. Dezember im Lehrter Teil:

Gymnasium Lehrte startet Erasmus-Projekt mit Partnerschulen aus Ungarn, Polen und Lettland (Von Sandra Köhler)

Lehrte. „Der Faden der Ariadne – Ein Ausweg aus dem europäischen Labyrinth der Ausbildungsorientierung“: Gemeinsam mit Partnerschulen aus Ungarn, Lettland und Polen will das Lehrter Gymnasium im zweiten Erasmus-Projekt ein europaweit zugängliches Internetportal zu Ausbildungs- und Studiengängen erstellen.

Eine Website mit einer supernationalen Arbeitsagentur soll es werden, mit der wir die Chancengleichheit verbessern“, skizziert Ralph Grobmann das Ziel des auf zwei Jahre angelegten Erasmus-Projekts, das er gemeinsam mit seinen Kollegen Markus Bauer und Lisa Weis koordiniert. „Damit hätten beispielsweise Jugendliche aus Spanien oder Norditalien, die dort keinen Ausbildungs- oder Studienplatz finden, Zugriff auf Ausschreibungen, die bisher nur national zugänglich sind.“

Man habe bereits Kontakte zu EU-Abgeordneten aufgenommen und hoffe, dass die Europäische Union diese in ihrer Art einzigartige Homepage dann fördert, sagt Schulleiterin Silke Brandes. „Die Chancen stehen gut, schließlich handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt.“ Denn bisher gleiche die Ausbildungs- und Studienorientierung gerade außerhalb des eigenen Landes doch eher einem Irrgarten. Die geplante Homepage könne dabei die Funktion des „Ariadnefadens“ als einer klaren Orientierungshilfe übernehmen.

Die Fakten, Informationen und Ansprechpartner für den letztlich in Englisch zu erstellenden Internetauftritt werden die Schüler unter anderem in Betrieben der entsprechenden Städte sammeln. Ausgehend von regionalen Firmen in den vier Starterländern könnte dieser mit Beteiligung weiterer Länder wachsen und irgendwann die komplette Europäische Union bespielen.

Den Auftakt erlebt das Projekt in Lehrte: Aus Ungarn, Lettland und Polen sind jeweils sechs Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren angereist, die bis Sonnabend gemeinsam mit Schülern aus dem zehnten Jahrgang und der Q1 des Gymnasiums Praktika bei Hellmann Logistics, Miele und der Steuerberatungsgesellschaft econ absolvieren.

Jeder geht für jeweils zwei Tage in alle drei Betriebe und erlebt dort komprimiert wie sonst in einer Woche sowohl den kaufmännischen Bereich als auch Logistik, Produktion und EDV“, sagt Grobmann. Ihre Erfahrungen werten die Teilnehmer anhand von Fragebögen aus. „Die haben wir soweit offen gelassen, dass die Schüler sich möglichst umfassend einbringen können.“ Wichtig sei vor allem, auch Unterschiede und Vergleichbarkeiten einzuarbeiten.

Es sei spannend, nach der ersten Erasmus-Runde mit Spanien, Italien und Frankreich auch einmal mit Ländern aus dem Osten der EU zusammenzuarbeiten, sagte Schulleiterin Brandes. „Ihr wollt im freien Europa arbeiten und lernen, mit offenen Grenzen und ohne Stacheldraht“, spornte sie die Jugendlichen an, sich für das Projekt „als Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger für den Patienten EU einzusetzen“ und über die Grenzen hinweg eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.

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Nikolausaktion der SV

Die SV hat wieder ihre traditionelle Nikolausverteilungsaktion durchgeführt. Aus Termingründen wurden in diesem Jahr sogar am Sonntag, den 04.12. die Nikoläuse sortiert. Die zehn Schülerinnen und Schüler brauchten dafür über 3 Stunden, dazu kamen noch 1,5 Stunden am Montag. Dies war nötig, um die 1360 Nikoläuse auf die Kartons für die Klassen zu verteilen. Wie immer, eine schöne Aktion der SV – Danke an alle Beteiligten! Am Nikolaustag konnten einige besonders beliebte Schüler mit bis zu acht Nikoläusen beobachtet werden. Dass die Aktion vom Bund Deutscher Zahnärzte unterstützt wird, ist übrigens nur ein Gerücht!

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Auf dem Foto sind zu sehen: (vlnr.)
hintere Reihe: Jonas Wilkening, Simon Hoppe, Christopher Oppermann, Lorenz Steinweg
vordere Reihe: Sophia Huwald, Marleen Jolitz, Hannah Rotermund, Lara Thomas, Janosch Brandt

Französisch-Vorlesewettbewerb

Am Mittwoch, den 30.11.2016 fand der Französisch-Vorlesewettbewerb des Gymnasiums Lehrte für den Jahrgang 7 statt. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler einer Französischlerngruppe, die zuvor in den Lerngruppen als beste LeserInnen ausgewählt wurden, traten gegen einander an. Insgesamt acht SchülerInnen lasen jeweils ein Kapitel des Jugendromans „L‘école du labrador“ von Léo Koesten vor.

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Eine Jury, bestehend aus Frau Greite-Arlt, Herrn Capelli (Klett-Verlag), Mme Marie (Französische Lehrkraft aus Rouen) und Victoria Fricke (Schülerin des diesjährigen Abiturjahrgangs) bewertete die Vorträge in den Kategorien Aussprache, Betonung, Flüssigkeit und Sicherheit.
Die Entscheidung war sehr knapp, zum Teil unterschieden sich die Ergebnisse lediglich in einem Punkt. Platz 3 belegte Tom Gottselich (7b), Elsa Hajdini(7d) belegte den 2. Platz und auf Platz 1 wählte die Jury Hannah Fischer (7e). Wir gratulieren ganz herzlich!
Wie auch in den letzten Jahren zeigte sich Herr Capelli vom Klett-Verlag sehr großzügig und unterstützte den Wettbewerb mit tollen Buchpreisen und weiteren kleinen Geschenken. (Lea Mundt)

16franzvorlesen4-webPlatz 3 belegte Tom Gottselich (7b), Elsa Hajdini(7d) belegte den 2. Platz und auf Platz 1 wählte die Jury Hannah Fischer (7e).

„Jugend trainiert …“ in Lehrte – Handball der Mädchen

Das diesjährige Handballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ der Mädchen in der Wettkampfklasse III fand am 06. Dezember in Lehrte statt. Das Team des Lehrter Gymnasiums belegte bei sechs teilnehmenden Mannschaften den 5. Platz. In den Vorrundenspielen setzte es zwei Niederlagen mit 0:6 gegen das GBG Seelze und 3:9 gegen das Gymnasium Himmelsthür. Die Abwehrleistung mit einer sehr guten Maria Zervas im Tor war akzeptabel, die drei erzielten Tore waren natürlich viel zu wenig. So gab es freistehend viele Fehlwürfe über die Außenpositionen und auch zwei Siebenmeter wurden verworfen, Würfe aus dem Rückraum und Anspiele an den Kreis wurden von den Gegnern frühzeitig abgeblockt. Im Platzierungsspiel gab es mit dem 8:3-Sieg gegen Barsinghausen einen versöhnlichen Abschluss. Dabei gelangen Efsane Kezer fünf schöne Tore. Das Turnier gewann die Humboldtschule überlegen mit 16:5 im Endspiel gegen das Gymnasium Himmelsthür.

Die Lehrter Tore erzielten Efsane Kezer (7), Paula Weiß, Inka Haack, Katharina Brockmeyer und Mona Schmitz (je 1). Betreut wurde die Mannschaft von Lara Sievers.

Vielen Dank auch an die Schiedsrichter Fynn Ahlvers, Samantha Betero, Niklas Fröhlich und Jan Pusch und an Marnie Hundt und Maja Krusche vom Kampfgericht. Ebenso an die Sanitäter und die Waffelbäcker aus der Q2. (Ralf Seidel)

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Hintere Reihe: Johanna Tillmann, Katharina Brockmeyer, Wiebke Lahmann, Emily Bödecker, Mona Schmitz, Lara Sievers, Paula Weiß Erste Reihe: Inka Haak, Sarah Wilkening, Maria Zervas, Florentina Sylejmani, Efsane Kezer

Ergebnisse

9:30   Gymnasium Lehrte – GBG Seelze 0: 6

9:55   HAG Barsinghausen – Humboldtschule Hannover 0: 21

10:20   GBG Seelze – Gymnasium Himmelsthür 8: 8

10:55   Humboldtschule Hann. – KGS Sehnde 17: 1

11:20   Gymn. Himmelsthür – Gymnasium Lehrte 9: 3

11:45   KGS Sehnde – HAG Barsinghausen 15: 5

12:15 Spiel um Platz 5 (Dritter Gruppe 1 : Dritter Gruppe 2)

Gymnasium Lehrte – HAG Barsinghausen 8: 3

12:40 Spiel um Platz 3 (Zweiter Gruppe 1 : Zweiter Gruppe 2)

GBG Seelze – KGS Sehnde 11: 6

13:05 Finale (Sieger Gruppe 1 : Sieger Gruppe 2)

Gymn. Himmelsthür – Humboldtschule Hann. 5: 16

Rangliste:

  1. Humboldtschule Hannover
  2. Gymnasium Himmelsthür
  3. GBG Seelze
  4. KGS Sehnde
  5. Gymnasium Lehrte
  6. HAG Barsinghausen

Nacht der Talente am Lehrter Gymnasium

Wer behauptet, am Freitagabend käme niemand freiwillig in die Schule, hat die Rechnung offensichtlich ohne den Seminarfachkurs von Gabriele Schrumpf gemacht: Diesem gelang es am vergangenen Freitagabend nämlich sehr wohl, zahlreiche Mitschüler, Lehrer, Eltern, Verwandte, Freunde und viele weitere interessierte Zuschauer im Rahmen der „Nacht der Talente“ ins Kurt-Hirschfeld-Forum zu locken.

Bevor die „Nacht der Talente“ am 2. Dezember um 19 Uhr beginnen konnte, hatte der Kurs aus der Jahrgangsstufe Q2 sein Projekt detailreich geplant: So organisierte er im Voraus ein Casting mit anschließenden Proben und bewarb die Show in den einzelnen Klassen sowie mit Plakaten. Während der Show kümmerte er sich eigenständig um die Moderation und die Technik, den Verkauf von Snacks und Getränken und die Betreuung der Teilnehmer.

Im Rahmen der „Nacht der Talente“ präsentierten Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen unserer Schule ihre ganz persönlichen Begabungen – die Auftritte reichten von sportlichen Choreografien über musikalische Darbietungen bis hin zu humorvollen Comedy-Gags.

Zu jeder richtigen Show gehört natürlich auch die ordnungsgemäße Bekanntgabe der Hausregeln am Anfang: „Diese Veranstaltung hat kein Ende, nur einen Notausgang! Unterhaltungen aller Art sind unerwünscht!“, kündigte Gerrit Schaetzing an. Flüstern sei lediglich im Falle einer Herzattacke, eines Lottogewinns und einer platzenden Fruchtblase erlaubt (Es sei an dieser Stelle vorweggenommen, dass trotz der aufregenden Veranstaltung keiner dieser Fälle eintrat).

Zuerst gehörte die Bühne der Capoeira-AG, die das Publikum mit einem klangvollen und bewegungsreichen Auftritt beeindruckte. Über den Abend verteilt folgten ihr die unterschiedlichsten Darbietungen: Viele Teilnehmer stellten ihr musikalisches Können unter Beweis – allein oder im Duo, mit lebendigen oder gefühlvollen Melodien und mit Stimme oder Instrument. Andere Schülerinnen und Schüler tanzten in kleinen Gruppen in beeindruckenden Choreographien zu rhythmischen Remixes.

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talente-show23-webNeben sportlichen und musikalischen Talenten gingen manche Auftritte auch in ganz andere Richtungen: Die Schülerinnen Cora und Lina zeigten Tricks mit ihren Hunden, Malin und Kim führten einen humorvollen Sketch auf und Falk und Robin präsentierten Zaubertricks mithilfe eines Kartenspiels. Für Staunen im Publikum sorgte auch Elena, die mit Unterstützung von Adele auf einer Kugel über die Bühne spazierte – nicht nur hin und her, sondern auch über eine Wippe und zum Abschluss sogar seilspringend.

16talent-ball2-webModerator Jared Derksen sorgte für noch mehr Stimmung im Publikum: Nach seinen Anfeuerungsrufen wurde der Applaus nach jedem Auftritt noch einmal doppelt so laut. Mit seinen humorvollen Moderationen zu verrückten Facebook-Benutzernamen, Donald Trump und seiner Mutter hatte er die Sympathie des Publikums auf seiner Seite. Zwischendurch führte er viele Dialoge mit Ronny, der berühmt-berüchtigten Stimme aus dem Off, der Gerrit Schaetzing mal mit sächsischem Dialekt, mal in extra tief klingendem Hochdeutsch ihren Klang verlieh. Perfekt komplettiert wurde das Moderationsteam von Gordin Winkler, der vor allem als Zauberer mit den Zuschauern im Saal interagierte und sie mit seinen Tricks in großes Staunen versetzte.

talente-show21-webZum Ende bewiesen die Schüler aus dem Seminarfachkurs selbst ihr Talent im Synchronschwimmen – von der trockenen Bühne ließen sie sich dabei nicht abschrecken und zeigten in Badekleidung eine authentische und vor allem verrückte Choreografie.

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talente-show1b-webNach diesem letzten Auftritt kamen dann noch einmal alle Akteure auf die Bühne – das Publikum honorierte den Mut und die großartigen Vorstellungen der Talente sowie das tatkräftige Engagement des Seminarfachkurses mit einem lang anhaltenden und absolut verdienten Schlussapplaus. (Konstantin Klenke)

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Talente zeigen ihr Können

Magische Zaubertricks, akrobatische Kunststückchen, wilde Tanz-Battle, herrliche Comedy-Gags, wunderschöner Gesang und feinstes Klavierspiel ließen bei der Nacht der Talente des Lehrter Gymnasiums auf keinen Fall Langeweile aufkommen. Die bunte Wundertüte der talentierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zwölf wurde nonchalant von Jared Derksen eröffnet. Hier stand der geborene Entertainer auf der Bühne und fühlte sich pudelwohl. Es gebe kein Ende des heutigen Abends, nur den Notausgang, kündigte er schmissig an. Das fühlte sich bei dem prall gefüllten Programm mit über 30 Darbietungen auf jeden Fall so an. Gordin, der zweite Moderator im Bunde, verblüffte das Publikum mit seinen Kartentricks und ebenso lockeren Sprüchen. Ebenfalls mit seiner Stimme, jedoch aus dem Hintergrund, jonglierte Gerrit Schaetzing in höchster Perfektion. Ob sächselnd oder bajuwarisch – er hatte alle Dialekte drauf. Er habe schon immer eine Vorliebe für das Imitieren gehabt, sagte der talentierte Schüler aus dem zwölften Jahrgang des Gymnasiums, der bereits eine Zusage für das Studium an der Schauspielschule in Köln in der Tasche hat. (Susanne Hanke, HAZ, 4.12.20016)

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Freudestrahlend wie die Wintersonne am 02. Dezember hielten nach einem spannenden Vorlesewettbewerb die stolzen Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs (ausgerichtet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels), die drei Erstplatzierten, ihre Urkunden in die Kamera und freuten sich über den Applaus des Publikums. Eric Winkelmann aus der 6b erreichte den 1. Platz und konnte sich durch gestalterisches und sicheres Vorlesen aus seinem selbst gewähltem Abenteuerroman „Die seufzende Wendeltreppe“ von Jonathan Strout gegenüber den anderen 11 Vorlesern und Vorleserinnen behaupten.

16lesen2-webLeona Ahmetaj aus der 6g belegte den 2. Platz, Ceyda Keyik aus der 6f den 3. Platz. Die Jury wendet die vorgegebenen Bewertungskriterien des bundesweiten Vorlesewettbewerbs an.  Die Jury am Gymnasium Lehrte setzte sich zusammen aus einer Elternvertreterin (Frau John), einer Lehrerin aus der Albert-Schweitzer-Schule (Frau Rivera), einer Bibliothekarin aus der Lehrter Stadtbibliothek (Frau Klug), zwei Schülern aus dem 5. Jahrgang (Henri und Shanaz aus der 5b) und der Lehrerin und Organisatorin Frau Schulze.

16lesen3-webGutes Vorlesen des eigenen Textes bedeutet, die Zuhörer/innen mit einer sinnvoll ausgewählten Textstelle zu bannen, das heißt bei angemessener Lautstärke, Tempo und Betonung den Textinhalt lebendig und interpretierend vorzutragen. Die geübten Leser mussten allerdings noch einen unbekannten Text vortragen und ihr Lesekönnen der Zuhörerschaft unter Beweis stellen. Erik, Leona und Ceyda konnten bei einer Gruselgeschichte die passende Spannung erzeugen. Erik wird im kommenden Frühjahr am Regionalwettbewerb teilnehmen.

 

Schüler des 10.Jahrgangs besuchten den Bundestag

Die 140 Zehntklässler des Gymnasiums Lehrte haben jetzt die heimischen Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) im Deutschen Bundestag besucht. In zwei Gruppen hatten sie die Möglichkeit, mit den beiden Abgeordneten zu diskutieren. Die beiden Bundestagsabgeordneten sprachen mit den Jugendlichen über den Arbeitsalltag eines Parlamentariers und die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages. Auch die politischen Anliegen der Schüler waren ein Thema. Dabei ging es um Lebenspartnerschaften und Kooperationsverbot ebenso wie um die Klimapolitik.

Der jährliche Besuch des Gymnasiums Lehrte sei mittlerweile schon zu einer Tradition geworden, sagte Flachsbarth. „Wir freuen uns Jahr für Jahr, mit den jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen und uns mit ihnen über aktuelle politische Begebenheiten auszutauschen“, ergänzte Miersch. Das vorzeitige Ende des Gesprächs verkündete schließlich ein durchdringendes, minutenlanges Tröten, das über die Flure des Bundestages hallte: Flachsbarth und Miersch machten sich auf den Weg ins Plenum, um an der namentlichen Abstimmung über das Haushaltsgesetz für das Jahr 2017 teilzunehmen.

Im Anschluss an die Gespräche ging es für die Lehrter Schüler auf die Besuchertribüne des Plenarsaals, wo sie einem Vortrag des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages lauschten.

(pos -Lehrter Anzeiger vom 04.12.16)

Das Artikelfoto wurde uns freundlicherweise vom Büro Dr. Miersch zur Verfügung gestellt.

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Französisch-Deutscher Schüleraustausch

Auch in diesem Jahr ließ es sich Bürgermeister Klaus Sidortschuk nicht nehmen, die französischen Austauschschüler aus Rouen im Rathaus willkommen zu heißen. Beim gemeinsamen Gespräch stellten die Schüler Fragen und erhielten Informationen zur Größe und Einwohnerzahl der Stadt Lehrte. Eine persönliche Frage an Klaus Sidortschuk, warum er Bürgermeister sein wollte, mündete in ein Gespräch über die Zukunftspläne und die politische Vision der Schüler

16frank03-webInsgesamt neun Tage waren 23 französische Schülerinnen und Schüler des Lycée Gustave Flaubert in Rouen zu Gast bei ihren Austauschpartnern des Gymnasiums Lehrte. Die begleitende Deutschlehrerin Brigitte Martenka und ihre Kollegin Nicole Marie knüpften mit ihnen zusammen Kontakte in den Familien und lernten vom 24.11. bis zum 02.12. die Stadt Lehrte und die Umgebung kennen. Unter dem Motto „Der Mensch in Kunst, Kultur und Technik“ bot auch das Universum in Bremen vielfältige Anregungen zu gemeinsamen naturwissenschaftlichen Aktivitäten, bei denen die Schüler zugleich ihre Fremdsprachenkenntnisse anwendeten.

Am Ende des Aufenthaltes präsentierten die französischen Gäste ihre Eindrücke und Erfahrungen beim Abschlussfest. Dabei berichteten sie auf Deutsch mit hinreißendem französischen Akzent nicht nur von der Rallye in Hannover, die sie zu Orten der Kunst im öffentlichen Raum geführt hatte, oder von dem Besuch beim Bürgermeister der Stadt Lehrte, sondern gelangten auch zu tiefen Erkenntnissen über ihre deutschen Gastfamilien: „Die Deutschen essen viel mehr, sie treiben jeden Tag Sport, sie sind ökologisch, denn sie haben einen Komposthaufen.“ Der Höhepunkt der Abschiedsveranstaltung mit den anwesenden deutschen Gasteltern lag bei dem gemeinsam einstudierten Flashmob-Tanz.

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„Immer wieder wurden auch die Unterschiede zwischen dem Alltags- und Schulleben in Deutschland und Frankreich thematisiert und es wurde deutlich, wie wichtig zum gegenseitigen Verständnis nicht nur das Verstehen der Sprache gehört, sondern vor allem der persönliche Kontakt. Der wird vertieft werden, wenn die deutschen Schüler Ende März zum Gegenbesuch nach Rouen reisen.“ So äußerte sich Susanne Hilmer-Anke, die gemeinsam mit Marita Greite-Arlt den Austausch organisierte, voller Vorfreude auf den Gegenbesuch.

16frank10-web     Die Gasteltern verfolgen amüsiert die Präsentationen

16frank11-web       Eine Gruppe bei der Präsentation

16frank09-web      Die begleitende Deutschlehrerin Brigitte Martenka, Susanne Hilmer-Anke und Marita Greite-Arlt küren die Sieger.

16frank07-web      Beim gemeinsamen Flashmob-dance

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Lehrer und Schüler des Gymnasiums Lehrte siegen beim Bubble-Soccer-Turnier

Eine Schüler- und eine Lehrermannschaft des Gymnasiums Lehrte (unser Foto) gewann am Samstag das unter acht Mannschaften in der neuen Sportart ausgetragene Bubble Soccer Turnier in der Soccer Arena des SV Lehrte 06. Mit dem Turnier wurden die am gleichen Vormittag von Sponsoren an den SV 06 Lehrte übergebenen Bubble-Soccer-Sportgeräte (vier Mannschaftssätze im Gesamtwert von 6.000 Euro) im Beisein von Vertretern des Regionssportbundes und der Regionssportjugend eingeweiht.

Im spannenden Finalspiel unterlagen die Sportlehrer des Gymnasium (Mannschaft „Die pädagogische Front“) nur knapp mit 2:1 Toren dem Schülerteam „Mein persönlicher Favorit“. Bis auf zwei Spieler bestand das Siegerteam ausschließlich aus Fußballern. Das neuartige und auch Kräfte zehrendere Bubble Soccer weist starke Unterschiede zum Fußball auf. Dies bewies sich bei dem ersten Turnier mit den neuen Sportgeräten auch darin, dass mit insgesamt 14 ausgerechnet der einzige Basketballer in der Siegermannschaft, Patrick Krupa, die meisten Tore schoß.

Die Lehrer- wie die Schülermannschaft können mit den gewonnenen Gutscheinen für die ihrer Schule benachbarte Brasserie „Classic“ nun (gemeinsam?) ihr Zusammengehörigkeitsgefühl im Team verbessern. Der SV 06- Vereins- und zugleich stellvertretende Regionssportbundvorsitzende Ulf Meldau ermunterte die Bubble-Soccer-Teams des Gymnasiums, sich 2017 auch beim Männersporttag des Regionssportbundes in Lehrte zu beteiligen, bei dem weitere Trendsportarten vorgestellt werden. (Text: Marktspiegel Lehrte)

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BILDUNTERSCHRIFT:

Die Siegerteams des ersten Lehrter Bubble-Soccer-Turnieres („Die pädagogische Front“ und „Mein persönlicher Favorit“ vom Gymnasium Lehrte) mit den neuen Sportgeräten, die jetzt in der Soccer-Arena des SV 06 Lehrte an der Mielestraße bereit stehen. (Foto: Marktspiegel Lehrte)

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