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Erasmus Plus: 4. Station – Lettland

Am 15.04 war es endlich soweit, die lang ersehnte Fahrt nach Lettland stand an. Im Rahmen des Erasmus Projektes haben sich die sechs Schüler, die ausgesucht wurden, die Fahrt zu bestreiten, schon lange auf das Treffen mit der internationalen Gruppe aus Ungarn, Polen, Deutschland und Lettland vorbereitet. Die Gruppe wurde von Herrn Dr. Ralph Grobmann und Frau Weis, den beiden Leitern des Projekts und Lehrern am Gymnasium Lehrte begleitet.

Vor allem die selbst konzipierte Website sollte endlich dort präsentiert werden. Nicht nur sollte der interkulturelle Austausch mit den anderen Schülern ein wichtiger Bestandteil der Fahrt sein, sondern auch das Erkunden des fremden Landes und das Informieren über das dortige Schulsystem.

Montag (16.04.2018)

Der erste Tag der Projektwoche begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die lettische Schulleiterin, die der gesamten Gruppe eine erfolgreiche und schöne Woche wünschte.

Danach standen zum ersten Mal die Gruppenarbeiten an, in denen wir in Vierergruppen (jeweils ein Schüler jedes Landes) einen kurzen Vortrag über ein bestimmtes Thema vorbereiten sollten. Die Aufgabe meiner Gruppe zum Beispiel war es, die Aktivitäten der einzelnen Tage zu dokumentieren.

Anschließend erhielten wir eine Führung durch das Technikum und eine durch die Universität in Ventspils, in welcher wir etwas über das Thema dolmetschen erfuhren. Am Abend ließen wir den Tag gemeinsam im Schwimmbad ausklingen.

Dienstag (17.04.2018)

Der Dienstag begann mit dem Arbeiten in unseren Gruppen. Danach fuhren wir, aufgrund kleiner Terminverschiebungen in die Eishalle im Ventspilser Olympia-Park, wo die ganze Gruppe viel Spaß hatte. Hiernach standen Führungen durch diverse Firmen auf dem Plan.

Zuerst ging es in das Demo Center, wo sich die Schüler einer kreativen Aufgabe stellen mussten: Dem Bauen einer Rube-Goldberg-Maschine! Diese haben bei jedem mehr oder weniger funktioniert, Spaß hatten aber am Ende alle. Im Anschluss daran bekamen wir eine Führung über eine Öl-Plantage, wo uns das Thema „Controlling“ erklärt wurde. Am Abend ging es noch ins Restaurant „Zitari“ in Ventspils, wo wir selbst typisch lettische Speisen zubereiteten und klassische Bräuche erlernten.

Mittwoch (18.04.2018)

Anders als an den anderen Tagen machten den Auftakt am Mittwoch die deutschen Schüler mit dem Vorstellen ihrer selbst entwickelten Website ariadnes-labyrinth.com , die sich mit Orientierungshilfen und Impulsgebung  fürs Studium sowie Ausbildung als auch der Jugendarbeitslosigkeit beschäftigt und versucht, im Kampf dagegen vorzugehen. Besonders für die deutsche Gruppe war es sehr wichtig Rückmeldung zu dem Projekt, an dem sie schon lange arbeitet, zu erhalten und so war die Erleichterung groß, dass die Website von allen Mitstreitern positiv aufgenommen wurde

Am Nachmittag erhielten wir dann eine Führung durch die Firma „Bucher“, welche sich auf das Herstellen von Kehrmaschinen spezialisiert hat.

Donnerstag (19.04.2018)

Der spannendste Tag von allen war vermutlich der Donnerstag, denn jetzt war es endlich soweit, es geht in die lettische Hauptstadt Riga. Bereits der erste Eindruck war fantastisch, als wir aus dem Fenster unseres Busses den Fernsehturm erspähten. Noch weiter verstärkt wurde dieser Eindruck bei der Führung durch das Kunstmuseum, welches einige schöne Kunstwerke beherbergte und uns einen Teil der lettischen Kultur beibrachte. Das war unserer  Meinung nach das schönste Bild –  die Aussicht vom Dach des Museums, welche wahrlich malerisch war.

Am Nachmittag konnten wir die Stadt noch auf eigene Faust besichtigen. Was uns zuerst sehr überraschte war der Anblick einer Statue der Bremer Stadtmusikanten mitten in der Innenstadt. Allerdings erfuhren wir später von Herrn Dr. Grobmann, dass die Innenstadt Rigas tatsächlich nach Bremer Vorbild gebaut wurde; es gab die Bremer Stadtmusikanten und den Roland.

Freitag (20.04.2018)

Der letzte Tag unserer Projektwoche startete mit dem Vorstellen der lange vorbereiteten Referate, was sich besonders als eine Herausforderung für die nicht deutschen Schüler herausstellte, da die Projektsprache nach wie vor Deutsch war. Allerdings konnten sie es souverän meistern und so stand der gemeinsamen Abschiedsfeier am Abend nichts mehr im Wege, vorher allerdings richtete sich die Schulleiterin noch einmal mit freundlichen Worten an die gesamte Gruppe und verabschiedete uns sehr herzlich.

Die schon erwähnte Abschiedsfeier wurde im „Haus der Jugend“ abgehalten und war wohl einer der schönsten aber auch traurigsten Momente der Woche, da es sich nun von den neu gewonnenen zu verbschieden galt.

Auf der Rückreise nach Deutschland kam dann, wie sollte es anders sein, doch noch ein kleiner Niederschlag, da einer der Koffer unserer Gruppe in einem falschen Flieger gelandet ist und wohl noch nachgeflogen werden muss. Trotz dessen ist die gesamte Gruppe nach einer Woche voller spannender Erfahrungen wohl und munter in Lehrte angekommen und wurde herzlich empfangen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Grobmann, Frau Weis und Herrn Bauer für das Organisieren des Erasmus Projektes und somit auch der Fahrt!

(Text: Felix Jaros, Fotos: Christopher Kirch, Lara Scholz, Finn Schmidt)