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Über Gymnasium Lehrte

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Abiturprüfungen in Niedersachsen beginnen

Mit der schriftlichen Prüfung im Fach Geschichte beginnen am heutigen Mittwoch (22.03) die Abiturprüfungen in Niedersachsen. An unserer Schule betraf dies die Kurse von Silke Santer, Marc Drechsler (s. Foto) und Thilo Lausecker. Voraussichtlich rund 36.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an etwa 410 Schulen landesweit daran teil, davon ca. 73 % an Gymnasien und Kooperativen Gesamtschulen. Die übrigen verteilen sich auf Berufliche Gymnasien (ca. 19 %), Integrierte Gesamtschulen (ca. 6 %), Freie Waldorfschulen (ca. 1 %) sowie Abendgymnasien und Kollegs (ca. 1 %). Die Schulen erhalten die Prüfungsaufgaben über ein elektronisches Verfahren. Die letzte schriftliche Abiturprüfung wird in diesem Jahr am 5. Mai im Fach Französisch abgelegt.

Abiturtermine 2017

Mi 22.03. Geschichte

Do 23.03. Kunst,

Fr 24.03. Biologie

Mo 27.03. Politik-Wirtschaft

Di 28.03. Griechisch, Spanisch

Mi 29.03. Physik

Do 30.03. Erdkunde,

Fr 31.03. Latein

Mo 03.04. Sport, Informatik

Di 04.04. Ev. Religion, Kath. Religion, Werte und Normen

Mi 05.04. Chemie

Do 06.04. Musik

Di 25.04. Deutsch

Fr 28.04. Englisch

Mi 03.05. Mathematik

Fr 05.05. Französisch

Die mündlichen Abiturprüfungen beginnen am 8. Mai 2017. Die Abiturzeugnisse werden in Niedersachsen in diesem Jahr im Zeitraum vom 15. – 17. Juni vergeben.

Auszüge aus der Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums

Zwei Mannschaften beim Landesfinale JtfO-Volleyball

Auch in diesem Jahr nahmen unsere Volleyball-Mädchen einen weiteren Anlauf beim Landesentscheid 2017 im Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“, der am letzten Donnerstag, 9. März 2017,in Zeven stattfand und zeigten, dass Sie mit Recht zu den besten Schulmannschaften in Niedersachsen gehören. Bei den Landesmeisterschaften treten in jeder Wettkampfklasse (WK) die Sieger der Regionsentscheide Weser-Ems, Braunschweig, Lüneburg und Hannover gegeneinander an.

Leider war unser Gesamtkader der beiden Wettkampfklassen von eigentlich insgesamt 15 Mädchen aus diversen Gründen, von Krankheiten über Verletzungen zu Schulfahrten und anderen Schulveranstaltungen, stark zusammengeschrumpft. Selbst von den beiden kurzfristig mobilisierten Ersatzspielerinnen verletzte sich eine am Vortag, so dass am Ende nur 11 Spielerinnen für eine Sechser-Mannschaft für WK II und eine Vierer-Mannschaft für WK III zur Verfügung standen.

Trotzdem konnten in der WK II zwei Begegnungen souverän in zwei Sätzen gewonnen werden. Allerdings gab es gegen den späteren Turniersieger vom Gymnasium Georgianum aus Lingen eine deutliche Niederlage. Vielleicht wäre in Bestbesetzung in diesem Jahr mehr drin gewesen!?

Die Mannschaft der WK III hat sich in ihren Begegnungen gut verkauft, konnte aber leider kein Spiel gewinnen.

So wurden am Ende des langen Turniertages die Mannschaften vom Gymnasium Lehrte in der Wettkampfklasse II mit einem bemerkenswerten zweiten Platz und in der Wettkampfklasse III mit dem vierten Platz ausgezeichnet. Im nächsten Jahr versuchen wir es wieder. . .

Christoph Gruber

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Wettkampfklasse II Mädchen Jahrgänge 2000 – 2003(von links)

Sportlehrer Christoph Gruber, Nele Wallura, Emely Arbter, Lara Thomas, Svenja Salkowski, Maxima Schröder, Khan Van Nguyen, Christa Höltkemeier

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Wettkampfklasse III Mädchen Jahrgänge 2002 – 2005 (von links)

Evelin Helwer, Helin Demirörs, Lucy Arbter, Leonie Dietrich, Frida Rosendahl, Gruber

17 jtfo voba alle-webAlle Beteiligten am Landesfinale

 

Schüler bitten zur Sportmesse (Anzeiger Lehrte, 09.03.17)

Ein Seminarfachkurs des Lehrter Gymnasiums bietet am Sonntag, 12. März, eine Sportmesse in der Vierfeldhalle im Schulpark am Südring 28 an. Unter dem Motto „Mach mit – werd fit!“ können sich Besucher von 13 bis 18 Uhr über verschiedene Sportarten und Freizeitaktivitäten informieren und diese obendrein auch ausprobieren.

Mit dabei sind der Lehrter Sportverein (LSV) mit Basketball und Tennis, das Fitnesscenter Easy Fitness, die TSG Ahlten (Turnen, Team-Gym und Kickboxen) und die SF Aligse (Volleyball). Darüber hinaus präsentieren sich die Freiwillige Feuerwehr Lehrte und die Bürgerschützengesellschaft. Die 13 Schüler des Seminarfachkurses bieten gesundes Essen zum Verkauf an. Der Eintritt zu ihrer Sportmesse ist frei. Wer vor Ort Aktivitäten ausprobieren möchte, sollte Sportkleidung mitbringen. (Anzeiger Lehrte / Frau Eggers)

Lukas Schulze (6f) gewinnt Silbermedaille bei der Matheolympiade

Bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade an der Universität Göttingen holte Lukas Schulze (Klasse 6f) vom Gymnasium Lehrte eine Silbermedaille! Weiterhin hat sein Mitschüler Tobias Brockmeyer (Q2) an der Landesrunde teilgenommen. Lukas und Tobias hatten sich zuvor durch sehr gute Ergebnisse in der Schul- und der Regionalrunde zur Landesrunde der Matheolympiade qualifiziert. Als betreuende Lehrerin des Gymnasiums Lehrte war Mathematiklehrerin Christina Kreipe vor Ort.

In Niedersachsen hatten rund 5500 Schüler/innen versucht, sich über die Regionalrunde zu qualifizieren, nur die besten 200 davon wurden nach Göttingen eingeladen. Das Mathematische Institut der Universität Göttingen richtete die Matheolympiade nach einem straffen Zeitplan aus. Die höheren Jahrgangsstufen schrieben ihre erste Klausur am Freitag, die zweite dann am Samstag. Die Jahrgänge 5 und 6 starteten am Samstagvormittag ihre Klausur, die genau 180 Minuten dauerte.

Die Organisation war sehr professionell. Nach einer kurzen gemeinsamen Klausureinweisung in einem Hörsaal, wurde jedem Schüler ein vorbereiteter Klausur-Platz zugeordnet. Dort befand sich bereits eine Mappe mit den Aufgaben und bereitgestelltem Papier. Als Hilfsmittel waren nur Schreibzeug, Geodreieck und Zirkel erlaubt, keine Taschenrechner oder Formelsammlungen.

Nach Abgabe der Klausuren wertete ein großes Team von Professoren, Lehrern und Mathe-Studenten die Arbeiten aus. In diesem Team arbeitete auch Christina Kreipe mit. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto aller 200 Teilnehmer gab es ein umfangreiches mathematisches Rahmenprogramm: In Mathematikvorlesungen konnte man als Schüler schon einmal sehen, wie es sich als Student der Mathematik in einem großen Hörsaal so anfühlt. Auch mit zahlreichen mathematischen Knobelspielen vertrieben sich Lukas und Tobias die Zeit bis zur Siegerehrung.

In der stilvollen Aula der Universität Göttingen fand die Siegerehrung am späten Nachmittag statt. Die Medaillengewinner wurden namentlich mit Nennung der Schule auf die Bühne gerufen. Anschließend wurden viele Siegerfotos gemacht.

170224MO-Sieger-webBildquelle: www.mo-ni.de, Mathematikolympiade Niedersachsen: Lukas (2. von rechts) auf dem Siegerpodest

Lukas Mutter Stefanie Klawun-Schulze, die ihren Sohn begleitete, schwärmte: „Es war übrigens auch für mich ein toller Tag in Göttingen: Eine Stadtführung “Auf den Spuren von Gauß”, mathematische Knobelspiele, eine tolle Verpflegung und Betreuung von der Uni Göttingen auch für die Eltern und eine gut organisierte Siegerehrung  haben das ganze zu einem sehr erlebnisreichen Tag gemacht.“
170224MO-2-webLukas Schulze und Tobias Brockmeyer nach einem anstrengenden Tag (weitere Fotos: Stefanie Klawun-Schulze)

 

Schach-Mannschaft WK 1 für das Landesfinale qualifiziert

Ein Forum voller Schachbretter (52 an der Zahl) und voller Schach spielender Schüler aus 16 Schulen (Im Turnier nahmen gut 100 Spieler teil) bot die imposante Kulisse für das am 20. Februar in Lehrte ausgerichtete Bezirksfinale im Schulschach. Das Land Niedersachsen ist im Schulschach in vier Bereiche aufgeteilt: Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems. In jedem Bereich wird ein Qualifikationsplatz für das Landesschulschachfinale ausgespielt. Einen dieser Qualifikationsplätze hat die Mannschaft WK1 mit Lara Schulze, Florian Klein, Tobias Brockmeyer und Felix Nietsch für das Landesfinale am 17. März in Bemerode erreicht.

Insgesamt nahmen 25 Mannschaften aus 16 Schulen teil, die folgendermaßen auf die Altersklassen verteilt waren:  WK 1: vier Mannschaften,  WK 2: sieben Mannschaften,  WK 3: sechs Mannschaften und  WK 4: acht Mannschaften.

Das Gymnasium Lehrte trat mit fünf Teams an, andere Schulen reisten meist mit weniger Teams an. Insgesamt kamen sechs Schulen aus dem Stadtgebiet Hannover und aus dem Umland Schulen aus Barsinghausen, Bückeburg, Hameln, Hildesheim, Isernhagen, Laatzen, Leeste, Neustadt und Rinteln, um sich auf den 64-Felder-Brettern zu messen. Die Turniersieger waren:

  • WK 1 – Gymnasium Lehrte
  • WK 2 – Wilhelm-Raabe-Schule Hannover
  • WK 3 – Schillergymnasium Hameln
  • WK 4 – Adolfinum Bückeburg

Bei der Organisation und beim Aufbau halfen auch Mitglieder des Lehrter Schachclubs mit: Gia Luat Thien, Gia Bao Thien, Jonathan Roßberg und Jens Schmugge sowie als “Möbelpacker” die Schüler eines Geschichtskurses.

Wer sich für weitere Einzelheiten interessiert, kann sich folgenden Bericht ansehen, den der Schachspieler Tobias Brockmeyer verfasst hat:

Das Gymnasium Lehrte hat den Luxus, einen sehr guten Standort zu haben. Dass die Schule ziemlich mittig in Lehrte liegt und sich damit praktisch direkt am Bahnhof befindet, ist dabei aber eher nebensächlich. Den viel größeren Standortvorteil stellt der Schachklub Lehrte dar, weil er sicherstellt, dass die Schule in jedem Jahr aufs Neue mit vielen sehr gut aufgestellten Schachmannschaften um den Einzug ins Landesfinale kämpfen kann.

So auch in diesem Jahr, am 20. Februar. Mit fünf Mannschaften, also zwanzig Schülern, sollten beim in Lehrte ausgerichteten Bezirksfinale Qualifikationsplätze für das Landesfinale am 17. März in Bemerode erspielt werden. Nach einem durch viele Helfer schnellen und problemlosen Aufbau konnte das Rennen für unsere Mannschaften beginnen. Dabei traten wir in jeder Altersklasse mit mindestens einer Mannschaft an – in der WK 1 sogar mit zwei Mannschaften.

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Unsere jüngste Mannschaft – bestehend aus Lukas Schulze, Konrad Kosmehl, Jonas Albrecht und Shahnaz Daoud – musste sich vor allem gegen die Konkurrenz vom Adolfinum Bückeburg und vom Scharnhorstgymnasium Hildesheim durchsetzen, um einen Qualifikationsplatz zu erreichen. Nachdem die Mannschaft alle anderen fünf Spiele gefühlt problemlos gewonnen hatte, war Lukas jedoch der Einzige, der gegen Hildesheim einen halben Brettpunkt mitnehmen konnte. Dabei hätte der Kampf auch durchaus anderes laufen können, wenn er noch genug Zeit gehabt hätte, mit einer Mehrfigur das Endspiel zu gewinnen. Gegen Bückeburg musste sich unsere Mannschaft am Ende auch geschlagen geben, schaffte es aufgrund der restlichen Siege aber trotzdem mit einem guten dritten Platz aufs Treppchen. Schade nur, dass es nicht für das Landesfinale gereicht hat. Dafür hätten wir nämlich Zweiter werden müssen.

In der WK 2 (Christopher Kirch, Jonas Wilkening, Fenja Wengorsch, Gordin Winkler) und in der WK 3 (Thore Meiwes, Nico Matuschyk, Felix Waldstein, Ragna Saß) gab es jeweils nur einen Qualifikationsplatz und auch hier verfehlten wir diesen Platz nur knapp. Die Mannschaft um Christopher konnte nach einem Auftaktunentschieden gegen den Turniersieger, die Wilhelm-Raabe-Schule, eine Reihe Siege einfahren und auch gegen die starke Mannschaft von der Lutherschule ein 2:2 erarbeiten. In der letzten Runde hätte dann nach einem Sieg mindestens der zweite Platz gewunken, leider verließen unsere Spieler aber die Kräfte und wir verloren doch noch ein Spiel. Am Ende reichte die Leistung für den dritten Platz.

In der Königsklasse spielten nur vier Mannschaften, davon zwei aus Lehrte, mit. Unsere erste Mannschaft aus Lara Schulze, Florian Klein, Tobias Brockmeyer und Felix Nietsch war klarer Turnierfavorit und es wäre wohl ein Wunder nötig gewesen, um die Qualifikation zum Landesfinale nicht zu schaffen – immerhin haben alle Spieler dieser Mannschaft bereits Bundesligaluft geschnuppert. Tatsächlich lief das Turnier auch reibungslos ab und es musste nur ein einziger Brettpunkt abgegeben werden. Mit 23-1 Brettpunkten gelang uns hier also ein sicherer und überragender Turniersieg vor Isernhagen, der St.-Ursula-Schule und unserer zweiten Mannschaft, die zwar keine Mannschaftspunkte, aber immerhin ein wenig Turniererfahrung und ein paar Brettpunkte mitnehmen konnte. Die Mannschaft bestand aus Mika Henningsen, Jonas Beinsen, Torge Rosendahl, Kent Wilke und Victoria Fricke. Nach einem gut erspielten Sieg von Mika in der ersten Runde hätte es sogar fast zu einem 2:2 gereicht – nur mit viel Pech haben wir eine andere Partie in einer Gewinnstellung noch hergegeben.

Nach einem erfolgreichen, aber leider nur für eine Mannschaft mit einem Qualifikationsplatz für das Landesfinale gerühmten Turnier steht ein neues Ziel für das nächste Jahr fest: Der Einzug ins Landesfinale mit zwei Mannschaften.

170220 Schach-webHinten: Jonas Wilkening, Tobias Brockmeyer, Gia Bao Thieu, Felix Nietsch, Florian Klein, Torge Rosendahl

Vorn: Fenja Wengorsch, Lukas Schulze, Konrad Kosmehl, Shahnaz Daoud, Jonas Albrecht, Victoria Fricke, Lara Schulze

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Geografie-Exkursion zum Klosterstollen Barsinghausen

Ein Ausflug in das Kohlebergwerk als Abschluss einer Unterrichtsthematik – klingt spannend, war es auch. Die Klasse 10f konnte zusammen mit ihrem Erdkundelehrer Herrn Bien diese außergewöhnliche Erfahrung genießen. Da die Stundenplanungen in der Unterrichtsreihe „Industrie- und raumstruktureller Wandel“ eher theoretischer Art waren, sollte nun ein Katalysator der Industrialisierung in Niedersachsen, das Kohlebergwerk in Barsinghausen, aus der Nähe betrachtet werden.

Hier der Bericht von drei Schülerinnen:

Wir haben uns am 26.1.2017 mit Herrn Bien um 8:15 Uhr am Lehrter Bahnhof getroffen und von da aus ging es mit dem Zug nach Barsinghausen. Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir am Hauptgebäude des Besucherbergwerks angekommen.

Anschließend hat uns ein Mitarbeiter durch eine Ausstellung geführt, in welcher wir sehr viel Interessantes über das Leben und die Arbeit untertage erfahren haben. Bevor es in den Stollen ging, wurden wir mit Helmen und Lampen ausgestattet. Nun fuhr uns der ‘Stollen ICE’ ca. 1400 m in den Berg hinein. Untertage wurden wir zwei Stunden durch das ehemalige Kohlebergwerk geführt. Unser Guide hat uns viele der früher genutzten Geräte vorgestellt und gezeigt, die wir im Nachhinein auch praktisch ausprobieren durften. Durch die Exkursion wurde uns bewusst, wie schwer die Arbeit untertage war und ist. Die Arbeiter hatten mit lauten Geräten, schlechter Luft und starker physischer Belastung zu kämpfen.

17Bergbau2-webAußerdem haben vor allem die großen Jungs aus unserer Klasse, ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, längere Zeit gebückt zu gehen. Somit ist es kaum vorstellbar, dass die Arbeiter früher tagtäglich diesen Belastungen ausgesetzt waren.

Gegen 14 Uhr ging es mit dem Zug und jeder Menge neu gewonnener Eindrücke zurück nach Lehrte. (Vanessa, Pia und Johanna  aus der 10f)

DKMS-Aktionstag und Spendenübergabe von 3785 Euro

Am 18 Januar fand im Forum ein Aktionstag mit der Organisation „DKMS-Wir besiegen Blutkrebs“ statt. Die Aktionsleiterin Shanthiya Theyagararah bot den ca. 250 Schülern der Q1 und Q2 eine 40minütige Präsentation, in der sie über die Ziele und bisherigen Erfolge ihrer Organisation informierte. Der Vortag zeigte, dass 80 Prozent der Stammzellspenden über ein Dialyse ähnliches Verfahren gewonnen werden, und nur zu 20 Prozent aus dem Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen werden. Nach dem Vortrag übergaben die Lara Thomas von der SV und Ane Holmer mit Vertretern der Musikgruppen den Spendenerlös der Weihnachtskonzerte, insgesamt 3785 Euro, an die Vertreterin der Organisation. Nach der Spendenübergabe ging es dann in den Musikraum, in dem die Registrierung und der Schleimhautabstrich durchgeführt wurden. Insgesamt 65 Schüler und Lehrer ließen sich typisieren.

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Wer mehr über die DKMS wissen möchte, oder selbst eine Typisierung vornehmen lassen will, kann sich hier informieren:

In der HAZ berichtete Sandra Köhler über diese Veranstaltung:

65 Gymnasiasten lassen sich typisieren

3785 Euro sind bei einer Spendenaktion für die DKMS zusammengekommen

„Schüler gegen Blutkrebs“: Das Gymnasium hat einen Aktionstag mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) organisiert. Von den rund 250 Schülern und Lehrern haben 65 eine Speichelprobe abgegeben und sich registrieren lassen. Außerdem übergaben sie dem Verein eine Spende über 3785 Euro.

Für den Aktionstag hat die Schülervertretung einen Vortrag, die Typisierungsaktion und eine Spendenübergabe an den gemeinnützigen Verein auf die Beine gestellt, der seit 1991 versucht, für Blutkrebspatienten einen passenden Stammzellspender zu finden. „Wir haben uns gesagt: Das wäre doch eine gute Sache“, sagte Schülersprecherin Lara Thomas. „So erfahren Schüler, dass sie Menschen helfen können, auch wenn sie so jung sind.“

Gemeinsam mit Mitschüler Lorenz Steinweg, der Schülervertretung und Musiklehrerin Ane Kristin Holmer hatte sie Kontakt zur DKMS und dessen Aktionsleiterin Shanthiya Theyagararah aufgenommen. „Wir wollten den Verein nicht nur mit potenziellen neuen Stammzellspendern unterstützen, sondern auch mit Geld für die Typisierungen“, sagte die Schülersprecherin. So waren die Spenden, um die die Mitwirkenden des Weihnachtskonzertes traditionell bitten, diesmal für die DKMS bestimmt. 3785 Euro waren zusammengekommen. Bei 40 Euro, die jede Typisierung kostet, eine hilfreiche Summe.

Wer sich typisieren lassen will, muss aber auch über den Nutzen und mögliche Risiken einer Spende wissen. Deshalb erklärte Shanthiya Theyagararah den Schülern im Kurt-Hirschfeld-Forum alles Wissenswerte rund um die Stammzellspende: „Beim Blutkrebs vermehren sich die degenerierten weißen Blutkörperchen zu sehr.“ Dadurch ist die Abwehr von Krankheiten gestört. Trotz sechs Millionen potenziellen Stammzellspendern finde immer noch jeder siebte Blutkrebspatient in Deutschland keinen Spender. Denn dafür müssen die Gewebemerkmale des Spenders mit denen des Patienten zu 100 Prozent übereinstimmen. „Dass es rund 15000 verschiedene Gewebemerkmale gibt, und der genetische Zwilling auch auf der anderen Seite der Erde leben kann, machen es schwierig, ihn zu finden.“ Je mehr Menschen sich typisieren ließen, umso größer sei die Chance.

Um sich typisieren lassen zu können, muss man zwischen 17 und 55 Jahre alt sein, dazu gesund und mindestens 50 Kilogramm wiegen. „Wer erst 17 wird, kann dann auf die Internetseite der DKMS gehen und ein Typisierungsset anfordern, zurückschicken und sich so registrieren lassen“, sagte die Aktionsleiterin. 65 der 250 Schüler und Lehrer nutzten die Chance, dies gleich vor Ort zu tun. Wie der 17-jährige Leon Thomas. Nachdem Nils Domenz seine Daten aufgenommen hatte, hieß es „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“. Mit zwei Wattestäbchen wurde ein Abstrich von der Wangenschleimhaut genommen, der im Labor ausgewertet wird – fertig.

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Musiklehrerin Ane Holmer und Schülersprecherin Lara Thomas (hinter dem Scheck) übergeben symbolisch die 3785 Euro, die als Spende beim Weihnachtskonzert zusammengekommen waren. Nils Domenz (unteres Bild, links) nimmt die Daten auf, während Leon Thomas die Typisierung mittels Wattestäbchen durchführt. (Fotos: Sandra Köhler)

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 Keine Angst vor Spende

„Man braucht vor einer Spende keine Angst zu haben“, sagt Arezu Djafari. Die heute 25 Jahre alte Frau hatte als zwölfjähriges Mädchen miterlebt, wie eine Freundin gegen Leukämie kämpfte. Deshalb hatte sie sich typisieren lassen, als es ihr Alter schließlich erlaubte. Und tatsächlich wurde Arezu Djafari für eine Stammzellspende angefragt. „Mein genetischer Zwilling war eine 13-Jährige in Russland“, berichtet sie. Die Angst, „dass da was am Rücken entnommen wird und das gefährlich ist“, sei aber unbegründet gewesen.

Wie bei 80 Prozent aller Stammzellspenden kam bei der 25-Jährigen die sogenannte periphere Spende zur Anwendung, bei der die Zellen direkt aus dem Blut gefiltert werden. Bei einer anderen Methode wird das Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen – und nicht aus dem Rückenmark. „Das einzig Unangenehme war, dass ich mir einige Tage vorher eine Spritze geben lassen musste, die die Zellenproduktion anregt“, erinnert sich Arezu Djafari. Danach habe sie sich schlapp und wie bei einer Erkältung gefühlt.

Die Voruntersuchungen und die Entnahme selbst seien aber problemlos gewesen. „Ich habe jederzeit bei der DKMS anrufen können, die haben mir alle Fragen beantwortet und alle Kosten übernommen“, berichtete die junge Frau von ihren Erfahrungen. Zu einem Treffen mit der Jugendlichen, der sie ihre Stammzellen gespendet hatte, und wie es nach deutschem Recht nach zwei Jahren möglich ist, kam es jedoch nicht. „Sie hat es leider nicht geschafft. Aber sie hatte wenigstens die Chance“, warb Djafari bei den Schülern für eine Typisierung. „Viele Menschen wollen gerne anderen helfen. Sie haben heute die Möglichkeit dazu“, schloss sich der stellvertretende Schulleiter Manfred Filsinger dem Appell an. (Von Sandra Köhler)

 

Der Faden der Ariadne – eine Woche in Lehrte

Unter dem Motto „Der Faden der Ariadne – ein Ausweg aus dem Labyrinth der Ausbildungs- und Studienorientierung“ fand vom 04. bis zum 10. Dezember 2016 das erste internationale Treffen des neuen Erasmus+-Projektes in Lehrte statt. Zusammen mit Partnerschulen aus Lettland, Polen und Ungarn hat sich das Gymnasium Lehrte zum Ziel gesetzt, eine Homepage zu entwickeln, die europäischen Jugendlichen Hilfe bei der Ausbildungs-und Studienorientierung bieten soll, damit die Chancengleichheit auf dem europäischen Arbeitsmarkt gewährleistet wird, quasi eine „supranationale Arbeitsagentur“ per Website.

Denn die Arbeitslosenquote junger Schulabsolventen in Europa ist alarmierend. Zur Vorbereitung auf das Projekt fand bereits im Vorfeld eine Umfrage am Gymnasium Lehrte zum Thema Ausbildungs-und Studienorientierung statt, in der die Schüler der Jahrgänge 9 bis Q2 zu ihren persönlichen Ambitionen und Stärken sowie Erfahrungen, die sie bislang  mit Hilfen zur Studien- und Ausbildungsorientierung  gemacht haben, befragt wurden.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler nebst ihren begleitenden Lehrern am Sonntag, 4.12.2017, aus ihren Ländern angereist waren und einen Tag in ihrer Gastfamilie verbringen konnten, begann das offizielle Programm am Montag: Zuerst begrüßte unsere Schulleiterin Silke Brandes am Morgen die einzelnen Delegationen der angereisten Länder. Daraufhin folgte ein allgemeines Kennenlernen der Schüler und Schülerinnen. Am Nachmittag stellte Herr Dr. Grobmann das Berufs-und Studienorientierungskonzept vor, das er für das Gymnasium Lehrte entwickelt hat und erläuterte in diesem Zusammenhang die Planung für die kommende Woche, indem er u. a. eine Einweisung der am Arbeitstreffen beteiligten Schüler für die jeweiligen Praktika bei Hellmamm world-wide-logistic, Miele als auch econ-Gehrke vornahm. Jeweils acht Plätze wurden paritätisch besetzt, so dass die ausländischen wie auch deutschen Schüler jeweils in alle drei Praktika Einblicke bekamen, um sich im Nachhinein über die gewonnenen Erfahrungen austauschen zu können. Bereits im Vorfeld ließen sich starke Unterschiede zwischen den Ländern feststellen. In Ungarn beispielsweise finden gar keine Praktika statt, wohingegen bei uns in Lehrte, wenn G9 greift, zwei Praktika durchgeführt werden (ein Sozialpraktikum in Klasse 9 sowie ein Orientierungspraktikum in Klasse 11).

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Am Dienstag und Mittwoch hatten die Schüler dann die Chance, ein Kurzpraktikum bei renommierten, ortsansässigen Firmen zu absolvieren. Eine Gruppe besuchte „hellmann worldwide logistics“ in Lehrte und erkundete dort die Lagerhallen und die Büros, wo ihnen logistische sowie kaufmännische Aufgaben erläutert wurden. Eine zweite Schülergruppe suchte dann  „econ-Gehrke“ in Kirchhorst auf und durfte dort anhand eines Fallbeispiels im Bereich der Steuerberatung den Beruf des Steuerberaters genauer kennen lernen. Zudem bot Miele für eine Gruppe ein Praktikum an, in dem Designs für Küchen- und Haushaltsgeräte entwickelt wurden; am Donnerstag konnte dann das Stammwerk, das Miele Center in Gütersloh besucht werden. Die Praktika wurden jeweils von mindestens zwei Lehrern begleitet. Die dort gemachten Erfahrungen wurden sodann gemeinsam in Bezug auf Orientieren, Informieren und Bewerben ausgewertet und nachhaltig noch am gleichen Tag besprochen.

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Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Mit allen Teilnehmern ging es am Donnerstag nach Bremen, um dort das Universum Science Center und den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Durch die Hektik am Hannover Hauptbahnhof sind drei polnische Gastschülerinnen ‚verloren gegangen‘; sie schlossen sich irrtümlicherweise einer Gruppe von Schülern an, die zum Landtag in Hannover gingen, wobei auch Beteiligte des Seminars dabei waren. Natürlich versuchten die beiden polnischen Lehrerinnen sofort per Telefon ihre Schülerinnen zu kontaktieren, um sie zum Bahnhof zurückzuführen; dabei halfen ihnen die deutschen Lehrer, indem sie als Übersetzer und Navigator fungierten. Von allen anderen, bereits im Zug verbliebenen, Schülern und Lehrern blieb diese Aktion zunächst unbemerkt. Im Zug herrschte Verwirrung. Kann und darf man ohne die anderen nach Bremen fahren? Nach ausgiebigen Telefonkonferenzen wurde schließlich beschlossen, dass die „Zurückgeblieben“ einfach einen Zug später nehmen und dann ins Universum Science Center nachkommen würden.

Vorort gab es nach Klärung des Karten-Problems zunächst eine Einführung in das Museum und dann ging die Entdeckungstour durch die Bereiche Menschen, Natur und Technik. Gegen Mittag trafen sich alle wieder und machten sich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt, wobei natürlich auch ein Foto vom Roland und den Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen durfte. Am Abend fuhren alle wieder zurück nach Lehrte, wo die meisten auch blieben, denn um 20 Uhr ging die Abschiedsparty los. In kleinen Grüppchen unterhielten wir uns in einer entspannten Atmosphäre und hatten eine Menge Spaß.

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Am Freitag fand abschließend die Auswertung der gesamten Woche statt und es wurde bereits eine erste grobe Planung für die zu erstellende Website vorgenommen. Sodann sollten alle Beteiligte ein erstes Feedback über die ereignisreiche und gleichsam arbeitssame Woche in Lehrte geben – alle Anwesenden bekundeten einheitlich, dass sie mit vielen neuen und positiven Informationen und Erfahrungen zurück in ihre Heimatländer fahren werden und gespannt auf die weiteren Treffen und die dort zu erarbeitenden Themen sind. Der Rest des Tages wurde noch in der Gastfamilie verbracht oder zu kleinen Ausflügen genutzt. Die polnische Delegation reiste bereits am Freitagabend mit dem Linienbus aus Hannover in Richtung Heimat ab; die Letten fuhren am Samstag mit einem Kleinbus zurück und die Ungarn flogen ebenfalls am Samstag zurück. Das Wiedersehen in Ungarn im Frühjahr 2017 wird schon mit großer Freude erwartet.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Weis, Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer, den Organisatoren der Woche in Lehrte. (Kaja Klenke)

Weihnachtskonzerte 2016 – Das Nachmittagskonzert

In der letzten vollen Schulwoche, am 14. Dezember, stimmte der Fachbereich Musik etwa 800 Gäste im Kurt-Hirschfeld-Forum festlich auf Weihnachten ein. In zwei vollbesetzten Konzerten musizierten insgesamt 270 Schülerinnen und Schüler des Lehrter Gymnasiums. Neben den musikalisch sehr anspruchsvollen Darbietungen hatten die Konzerte auch noch einen anderen Zweck. Der Eintritt war zwar frei, aber Spenden wurden erbeten für die Stammzellenspende-Organisation DKMS. Die Leiterin der Bigband Ane Holmer und Lara Thomas von der Schülervertretung, die den Vorschlag für diesen Spendenzweck gemacht hatte, freuten sich über das Rekordergebnis von 3785 Euro.

Das erste Konzert begann um 17:00 Uhr und wurde von Schülerinnen und Schülern der vier Chorklassen der Jahrgänge 5 und 6, sowie der Bläserklasse 7e gestaltet. Unterstützt wurden Sie durch die Streicher-AG. Im verdunkelten Forum schritten die jüngeren Sänger feierlich mit Teelichtern auf die Bühne und stimmten ein Weihnachts-Quotlibet an. Schulleiterin Silke Brandes begrüßte mit ihren Erfahrungen aus New York: „Dort wird man andauernd gelobt: Schöne Schuhe, fantastisches Make-up, netter Hut! Wir als nüchterne Norddeutsche haben es nicht so damit – dabei wäre es hier sehr angebracht. Die beteiligten Musiker haben sehr viel Übungszeit neben dem Unterricht investiert, um uns zu erfreuen.“ Im weiteren Verlauf traten die Chorklassen des 6. Jahrgangs auf und erfreuten das Publikum unter anderem mit “Gamler Moder Jord“ und “Heaven is a wonderfull place“. Die neue Bläserklasse 7e von Annika Barenscher überzeugt mit “Jingle Bells“ und “Ode an die Freude“, obwohl sie erst seit den Sommerferien gemeinsam musizieren. Mit roten blinkenden Nasen und Pappgeweihen spielte die Streicher-AG von Kristina Rutschitschka den einzig passenden Song: “Rudolph the rednosed reindeer“.

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Handballturnier WK III „Jugend trainiert für Olympia“

Die Jungen der Wettkampfklasse III (2002-2005) belegten beim Turnier in Großburgwedel nach drei weitgehend ausgeglichenen Spielen den vierten Rang. Zunächst gab es eine 10:17 – Niederlage gegen die KGS Laatzen. Ausschlaggebend dafür waren eine hohe Anzahl von Fangfehlern sowie ein überragender Rückraumspieler auf Seiten des Gegners. Das zweite Spiel wurde nach einem Torwartwechsel (Justus Riechers für Levin Stade) mit 14:11 und jeweils 6 Toren von Levin und Ole gegen das Gymnasium Burgdorf gewonnen. Im abschließenden Platzierungsspiel gegen die KGS Sehnde gab es für die Lehrter Mannschaft gegen den physisch deutlich überlegenen Gegner eine akzeptable 12:17-Niederlage.

Die junge Lehrter Mannschaft bot ein variables und mutiges Angriffsspiel mit vielen Torschützen und den starken Rückraumspielern Levin Stade und Ole Hänies.

Die Defensivarbeit ist noch ausbaufähig. Dank an Freddy Wilde für die Unterstützung.

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  1. l.: Freddy Wilde, Hendrik Range (2 Tore), Levin Stade (11), Jan Liesenberg (5), Thore Meiwes (1), Justus Riechers, James Yastrebov (2), Ole Hänies (14), Simon Schaldach (1) und Michel Grumser.

Bei den Mädchen der Wettkampfklasse III gab es in der Vorwoche nach zwei deutlichen Niederlagen in der Gruppenphase das vorzeitige Aus. Die Mädchen, überwiegend aus dem Jahrgang 2004, waren jünger und körperlich unterlegen, folglich gab es ein 1:8 gegen die KGS Sehnde und ein 4:11 gegen das Gymnasium Himmelsthür.

Laura Bode als größte Spielerin wurde dabei von ihren Gegnerinnen hart attackiert und aus dem Spiel genommen.

Folgende Mädchen wurden eingesetzt: Jasmin Bremer, Fay Fischer, Laura Bode (3), Annika Kluge, Emma Magiera (2), Elsa Hajdini, Lana Rüdiger, Emily Bode und Marie Wilkening.

Das Turnier hatte bei 7 teilnehmenden Schulen einen hohen zeitlichen Umfang und einen geringen Anteil an Spielzeit. Vielen Dank an Lara Sievers für die Betreuung der Mannschaft.

(Ralf Seidel)

Rollenspiel des Politik-Leistungskurses im Landtag

Die Legalisierung weicher Drogen – ein heftig umstrittenes Thema auf internationaler Ebene. Die Niederlande und einige Staaten der USA haben den Besitz weicher Drogen bereits legalisiert oder tolerieren ihn, andere Staaten jedoch halten strikt dagegen. – Doch was sagen wir zu diesem Thema? – Mit dieser komplexen Thematik hat sich der Politik Leistungskurs von Herrn Bien am 08.12.2016 in einem Rollenspiel im Niedersächsischen Landtag auseinandergesetzt.

Das Ziel war es, den Weg der Entstehung eines Gesetzes besser zu verstehen, indem wir uns selbst in die Rollen der Abgeordneten hineinversetzen und miteinander diskutieren konnten. Die Idee für diesen speziellen Gesetzesentwurf war unsere eigene, mit der wir uns bereits im Unterricht auseinander gesetzt hatten, indem wir zwei Fraktionen mit unterschiedlichen Meinungen gebildet haben, die sich dann über die Argumente austauschen konnten.

Die Besonderheit bei dem Thema der Legalisierung weicher Drogen war hierbei, dass diese auf Bundesebene auch noch diskutiert werden müsste, wir also nur einen Entschließungsantrag hätten stellen können – nicht direkt ein Gesetz ausformulieren. Auf Landtagsebene ist das Prinzip trotzdem das Gleiche. Auch wichtige Rollen wie die Schriftführer, Landtags – und Ministerpräsidenten und die Fraktions – und Ausschussvorsitzenden wurden im Voraus festgelegt.

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Nachdem wir uns morgens im Provisorium des Landtages getroffen hatten, folgte eine kurze Vorstellung des Landtages und des Rollenspiels. Anschließend mussten wir über die bereits im Voraus schon festgelegten Ämter abstimmen, um den Verlauf im Landtag so wahrheitsgetreu wie möglich nachzustellen. Danach hielt jede Partei eine interne Sitzung ab, in der wir über die Regeln im Landtag aufgeklärt wurden und jeweils eine Rednerliste erstellen mussten. Da nun die jeweiligen Argumente und Strategien noch einmal besprochen worden waren, konnte die erste Sitzung durch das Wort der Landtagspräsidentin Lisa Lezius auch schon beginnen. Daraufhin stellte der Fraktionsvorsitzende Christian Komischke der Pro – Cannabis Partei den Antrag zur „Regulierung, statt Kriminalisierung weicher Drogen“. Die Contra – Fraktion hielt dagegen, wodurch eine Diskussion beider Gruppen entstand.

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Wichtige Argumente für die Legalisierung oder Regulierung waren hierbei die medizinische Nutzung, aber auch die etwa gleichstellbare Gefahrenquelle von Cannabis mit der von Nikotin. Dagegen spricht jedoch die Tolerierung von Sucht und dass sich der Staat seiner Fürsorgepflicht entzieht, da Drogen zu Gesundheitsschäden führen können. Der Ministerpräsident Phillip Blanke, welcher der mitgliederstärkeren Pro – Cannabis Partei angehörte, konnte zwischendurch immer zu Wort kommen und seine Partei unterstützen. Nach weiteren Diskussionen in einer Ausschusssitzung, trug der Vorsitzende Leon Gerlitz die Empfehlung dem Antrag zuzustimmen vor, welcher in der Endabstimmung auch eine deutliche Mehrheit nachkam.

Das Rollenspiel hat uns allen verdeutlicht, dass es viel schwerer ist als gedacht ein Gesetz, oder in unserem Fall – einen Entschließungsantrag zu stellen, was uns dann aber doch viel Spaß gebracht hat. Anschließend hatten wir das Glück, dass wir noch MdL Dr. Deneke-Jöhrens (CDU) einige Fragen stellen und mit ihm diskutieren konnten – unter anderem auch über die Legalisierung weicher Drogen. (Ricarda Hohmann)

16landtag2-webDie Teilnehmer des Politik-LKs, Herr Bien und Herr Dr.  Deneke-Jöhrens – wer hätte das gedacht: Auf einem Bild mit Che Guevara

Nikolausaktion der SV

Die SV hat wieder ihre traditionelle Nikolausverteilungsaktion durchgeführt. Aus Termingründen wurden in diesem Jahr sogar am Sonntag, den 04.12. die Nikoläuse sortiert. Die zehn Schülerinnen und Schüler brauchten dafür über 3 Stunden, dazu kamen noch 1,5 Stunden am Montag. Dies war nötig, um die 1360 Nikoläuse auf die Kartons für die Klassen zu verteilen. Wie immer, eine schöne Aktion der SV – Danke an alle Beteiligten! Am Nikolaustag konnten einige besonders beliebte Schüler mit bis zu acht Nikoläusen beobachtet werden. Dass die Aktion vom Bund Deutscher Zahnärzte unterstützt wird, ist übrigens nur ein Gerücht!

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Auf dem Foto sind zu sehen: (vlnr.)
hintere Reihe: Jonas Wilkening, Simon Hoppe, Christopher Oppermann, Lorenz Steinweg
vordere Reihe: Sophia Huwald, Marleen Jolitz, Hannah Rotermund, Lara Thomas, Janosch Brandt

“Jugend trainiert …“ in Lehrte – Handball der Mädchen

Das diesjährige Handballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ der Mädchen in der Wettkampfklasse III fand am 06. Dezember in Lehrte statt. Das Team des Lehrter Gymnasiums belegte bei sechs teilnehmenden Mannschaften den 5. Platz. In den Vorrundenspielen setzte es zwei Niederlagen mit 0:6 gegen das GBG Seelze und 3:9 gegen das Gymnasium Himmelsthür. Die Abwehrleistung mit einer sehr guten Maria Zervas im Tor war akzeptabel, die drei erzielten Tore waren natürlich viel zu wenig. So gab es freistehend viele Fehlwürfe über die Außenpositionen und auch zwei Siebenmeter wurden verworfen, Würfe aus dem Rückraum und Anspiele an den Kreis wurden von den Gegnern frühzeitig abgeblockt. Im Platzierungsspiel gab es mit dem 8:3-Sieg gegen Barsinghausen einen versöhnlichen Abschluss. Dabei gelangen Efsane Kezer fünf schöne Tore. Das Turnier gewann die Humboldtschule überlegen mit 16:5 im Endspiel gegen das Gymnasium Himmelsthür.

Die Lehrter Tore erzielten Efsane Kezer (7), Paula Weiß, Inka Haack, Katharina Brockmeyer und Mona Schmitz (je 1). Betreut wurde die Mannschaft von Lara Sievers.

Vielen Dank auch an die Schiedsrichter Fynn Ahlvers, Samantha Betero, Niklas Fröhlich und Jan Pusch und an Marnie Hundt und Maja Krusche vom Kampfgericht. Ebenso an die Sanitäter und die Waffelbäcker aus der Q2. (Ralf Seidel)

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Hintere Reihe: Johanna Tillmann, Katharina Brockmeyer, Wiebke Lahmann, Emily Bödecker, Mona Schmitz, Lara Sievers, Paula Weiß Erste Reihe: Inka Haak, Sarah Wilkening, Maria Zervas, Florentina Sylejmani, Efsane Kezer

Ergebnisse

9:30   Gymnasium Lehrte – GBG Seelze 0: 6

9:55   HAG Barsinghausen – Humboldtschule Hannover 0: 21

10:20   GBG Seelze – Gymnasium Himmelsthür 8: 8

10:55   Humboldtschule Hann. – KGS Sehnde 17: 1

11:20   Gymn. Himmelsthür – Gymnasium Lehrte 9: 3

11:45   KGS Sehnde – HAG Barsinghausen 15: 5

12:15 Spiel um Platz 5 (Dritter Gruppe 1 : Dritter Gruppe 2)

Gymnasium Lehrte – HAG Barsinghausen 8: 3

12:40 Spiel um Platz 3 (Zweiter Gruppe 1 : Zweiter Gruppe 2)

GBG Seelze – KGS Sehnde 11: 6

13:05 Finale (Sieger Gruppe 1 : Sieger Gruppe 2)

Gymn. Himmelsthür – Humboldtschule Hann. 5: 16

Rangliste:

  1. Humboldtschule Hannover
  2. Gymnasium Himmelsthür
  3. GBG Seelze
  4. KGS Sehnde
  5. Gymnasium Lehrte
  6. HAG Barsinghausen

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Freudestrahlend wie die Wintersonne am 02. Dezember hielten nach einem spannenden Vorlesewettbewerb die stolzen Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs (ausgerichtet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels), die drei Erstplatzierten, ihre Urkunden in die Kamera und freuten sich über den Applaus des Publikums. Eric Winkelmann aus der 6b erreichte den 1. Platz und konnte sich durch gestalterisches und sicheres Vorlesen aus seinem selbst gewähltem Abenteuerroman „Die seufzende Wendeltreppe“ von Jonathan Strout gegenüber den anderen 11 Vorlesern und Vorleserinnen behaupten.

16lesen2-webLeona Ahmetaj aus der 6g belegte den 2. Platz, Ceyda Keyik aus der 6f den 3. Platz. Die Jury wendet die vorgegebenen Bewertungskriterien des bundesweiten Vorlesewettbewerbs an.  Die Jury am Gymnasium Lehrte setzte sich zusammen aus einer Elternvertreterin (Frau John), einer Lehrerin aus der Albert-Schweitzer-Schule (Frau Rivera), einer Bibliothekarin aus der Lehrter Stadtbibliothek (Frau Klug), zwei Schülern aus dem 5. Jahrgang (Henri und Shanaz aus der 5b) und der Lehrerin und Organisatorin Frau Schulze.

16lesen3-webGutes Vorlesen des eigenen Textes bedeutet, die Zuhörer/innen mit einer sinnvoll ausgewählten Textstelle zu bannen, das heißt bei angemessener Lautstärke, Tempo und Betonung den Textinhalt lebendig und interpretierend vorzutragen. Die geübten Leser mussten allerdings noch einen unbekannten Text vortragen und ihr Lesekönnen der Zuhörerschaft unter Beweis stellen. Erik, Leona und Ceyda konnten bei einer Gruselgeschichte die passende Spannung erzeugen. Erik wird im kommenden Frühjahr am Regionalwettbewerb teilnehmen.

 

Großer Erfolg für Misell aus der Sprachlernklasse

Der Weg nach Burgdorf, immer freitags nach der Schule, hat sich gelohnt: Misell Erös zeigt stolz das Deutsche Sprachdiplom, welches sie nach einem allwöchentlichen Vorbereitungskurs sowie einer schriftlichen und mündlichen Prüfung an der BBS Burgdorf erlangt hat. Das Diplom bescheinigt Misell Deutschkenntnisse, die für einen Bildungserfolg in Deutschland enorm wichtig sind. Sie ist damit die erste Schülerin aus unseren Sprachlernklassen, die dies geschafft hat. Mittlerweile ist sie in einer Regelklasse. Ein herzlicher Dank geht an die BBS Burgdorf, die eine so unkomplizierte Kooperation ermöglicht hat.

Misell Erös erinnert sich an die Prüfungen:

„Bei den Prüfungen es waren 5 Schüler, 4 Mädchen und ein Mann (ungefähr 24 Jahre alt). Die schriftliche Prüfung bestand aus drei Teilen: Leseverstehen (Dauer: 70 Minuten), Hörverstehen (Dauer: 50 Minuten) und schriftliche Kommunikation (Dauer: 75 Minuten). Inzwischen gab es 15-20 Minuten Pausen. Die mündliche Prüfung dauerte von 9.00 bis 11.30 Uhr und jeder Schüler hatte 30 Minuten Zeit. 5 Minuten Vorstellung, 5 Minuten Präsentation und 5 Minuten um Fragen zur Präsentation zu beantworten. Danach mussten wir den Raum verlassen, während die zwei Prüfer alles besprochen haben und dann haben sie uns die Ergebnisse mitgeteilt. Da weiß ich, dass ich 24/24 Punkte habe, die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung hat aber keiner bekommen. Unsere Lehrerin und Prüfer, Frau Krüger hat es irgendwann dann uns gesagt und wie ich mich erinnere, hatte ich insgesamt 68 von 72 Punkten.“

Lilli Elzer und Connor Noch gestalten Website zum Thema „Stolpersteine in Lehrte“

Aus dem Projekt des Lehrter Stadtmarketing und der Schülerfirma unserer Schule, die in Lehrte verlegten Stolpersteine mit Hilfe von QR-Codes mit weiteren Informationen zu versehen, entstand die Idee, an dem Wettbewerb „DenkT@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung teilzunehmen. Hierbei geht es darum, eine Website zu gestalten, die sich kritisch mit den Themen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzt. Die beiden Teilnehmer Lilli Elzer und Connor Noch haben es geschafft, die Deadline, die am 06.11. um 23.59 Uhr lag, gerade noch einzuhalten und die Website unter http://www.denktag.de/2016stolpersteine/ abrufbar zu machen.
Seit Anfang des Jahres lief die Bearbeitungszeit für diesen landesweiten Wettbewerb. Vom 26.08.2016 – 28.08.2016 nahmen die beiden an einem Seminar in Berlin teil, das Verbesserungsvorschläge und Hilfestellung bieten sollte. Begonnen hatte die Aktion damit, dass das Stadtmarketing die Schülerfirma um Hilfe bat, ausführlich Informationen zu den Bronzetafeln der damaligen NS-Verfolgten zusammenzustellen und per QR-Code mit dem Smartphone abrufbar zu machen. Die Informationen wurden von einem 30 köpfigen Team der Schülerfirma erstellt und zusammengetragen. Lilli Elzer hat eigenständig Bilder von den Stolpersteinen erstellt. Der Text „Unsere Gruppe“ wurde von Dr. Grobmann bearbeitet, “Unser Projekt” von Leon Röttig und Lilli Elzer und “Lehrte” wurde von Connor Noch erstellt. Die Gestaltung des Homepage-Designs lag bei Lilli Elzer; gemeinsam mit Connor Noch wählte sie die Texte aus. Die Siegerehrung wird am 26.01.2017 in Berlin erfolgen. Für die Plätze 1 bis 3 gibt es 3000€; 2000€; und 1000€, für die Plätze 4.-6 Sachpreise. Wir wünschen viel Erfolg dabei, denn ein eventueller Preis soll an die Schülerfirma gehen.

Aber auch ohne Preis ist das Projekt sinnvoll, wie der Schauspieler Wolfgang Bahro auf der Homepage von „DenkT@g“ eindringlich darstellt: „Intoleranz, Rassismus und Ausländerhetze sind absolut verabscheuungswürdig. Vor allem in einem Land, das in seiner Vergangenheit mit eben diesen Haltungen viel Leid über die Menschen gebracht hat. Der DenkT@ag- Wettbewerb ist eine gute Möglichkeit, gerade junge Menschen zu ermutigen, zu etwas Besserem fähig zu sein! Wir müssen daran arbeiten, wieder ein Bewusstsein für friedliches Miteinander, Toleranz und Akzeptanz zu schaffen!“

Schüler des Lehrter Gymnasiums erhalten den ForscherGeist-Förderpreis

Das Gymnasium Lehrte kooperiert mit dem Verein „ForscherGeist“, der sich der Förderung hochbegabter und hochinteressierter junger Menschen verschrieben hat. In zwei Arbeitsgruppen des Vereins ForscherGeist der Leibnizuniversität analysierten fünf Schüler des Lehrter Gymnasiums geschichtliche Fragen rund um die Landeshauptstadt Hannover und erhielten dafür am 30. September den ForscherGeist-Förderpreis 2016.

In der Projektgruppe „Hannover im Zweiten Weltkrieg“ haben sich die Schüler Adrian Rosengarten, Anatolij Schulz und Cedric Schwering intensiv mit der Regionalgeschichte Hannovers in der NS-Zeit beschäftigt. In das Projekt „Industriekultur am Beispiel der Döhrener Wolle“ brachten sich die Schüler Aaron Borchard und Christoph Sodtke ein. Beide Teams wurden durch Schüler hannoverscher Schulen komplettiert.

Neben geschichtlichen Themen behandelt ForscherGeist besonders Themen rund um das Universalgenie Leibniz, wie mathematische und naturwissenschaftliche Fragestellungen. Wer Interesse hieran hat, kann sich hier informieren und sich dann an Herrn Schachschal wenden.

16forschergeist-webThomas Schachschal (Koordinator des Projekts), Adrian Rosengarten, Christoph Sodtke, Anatolij Schulz, Aaron Borchard und der stellvertretende Schulleiter Manfred Filsinger.                          Nicht im Bild: Cedric Schwering

Bei der Preisverleihung hielten Prof. Dr. U. von Jeinsen von Kurt-Alten-Stiftung und Dr. Martin Stupperich vom Verein ForscherGeist e.V. für jede Gruppe eine Laudatio, die im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben werden:

Laudatio für das Projekt

„Industriekultur am Beispiel der Döhrener Wolle“

 Die Schülerin Sophie Blömer vom Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden sowie die Schüler Aaron Borchard vom Gymnasium Lehrte, Christoph Sodtke, ebenfalls vom Gymnasium Lehrte, sowie Martin Hagemeier von der Goetheschule Hannover haben sich im Rahmen des ForscherGeist-Projekts  „Industriekultur in der Stadt Hannover am Beispiel der Döhrener Wolle und ihrer Arbeitersiedlung, dem sog. Döhrener Jammer“ mit der Geschichte eines der traditionsreichen Hannoverschen Industrieunternehmen befasst. Projektleiter war Dr. Ansgar Hoppe.

 Es handelt sich nach Anlage und Durchführung um ein regelrechtes Forschungsprojekt. Um zielsicher zu den Forschungsergebnissen zu gelangen, formulierte die Gruppe in einem ersten Schritt die leitenden Fragestellungen. Die weiteren Schritte waren die Materialerschließung in Kartenwerken, Bibliotheken und Internet sowie die Suche nach Hinweisen im Gelände. Es war interdisziplinäres Arbeiten und ein ausreichendes Maß an Beharrlichkeit notwendig, um zu überzeugenden Ergebnisse zu gelangen, die die Projektgruppe schließlich vorlegte und in einem Internet-Blog veröffentlichte.

So konnte die Öffentlichkeit mehr als 40 Jahre nach Schließung des Werkes etwas über einen wichtigen Teil der hannoverschen Industriegeschichte erfahren, der sich nicht nur auf die heute noch sichtbaren Bauwerke, sondern auch auf die Hintergründe und die sozialen Verhältnisse der damaligen Zeit bezog.

Durch das Projekt haben die Teilnehmer ihren Blick für historische Besonderheiten in der Landschaft geschärft und damit einen wichtigen Aspekt zu ihrem persönlichen Geschichtsbewusstsein hinzufügen können.

Die Arbeit war von hoher Präsenz aller in den Projektstunden geprägt. Schon dies zeigt das Interesse an der Sache, das folgerichtig zu einem guten und in vieler Hinsicht erhellenden Arbeitsergebnis geführt hat.

Sophie Blömer (MCG), Aaron Borchard (Gymnasium Lehrte), Christoph Sodtke (Gymnasium Lehrte) und Martin Hagemeier (Goetheschule Hannover) wird der Förderpreis ForscherGeist 2016der Kurt-Alten-Stiftung zuerkannt.

Hannover, 30. September 2016

Prof. Dr. U. von Jeinsen, Kurt-Alten-Stiftung / Dr. Martin Stupperich, ForscherGeist e.V.

 

Laudatio für die Projektgruppe

„Hannover im Zweiten Weltkrieg“

 Die Projektgruppe „Hannover im Zweiten Weltkrieg“ bestehend aus den Schülerinnen und Schülern Adrian Rosengarten, Anatolij Schulz und Cedric Schwering vom Gymnasium Lehrte, Julia Meier vom Kurt-Schwitters-Gymnasium, Marcel Durka von der Käthe-Kollwitz-Schule und Daniel Warnecke vom Mathias-Claudius-Gymnasium Gehrden haben sich unter dem Titel „Hannover im Zweiten Weltkrieg“ intensiv mit der Regionalgeschichte Hannovers in der NS-Zeit befasst. Die damit verbundene Themaverschiebung bewegt sich im Rahmen des Zulässigen. 

Die Arbeit wurde den Fragestellungen der Gruppe entsprechend auf die einzelnen Gruppenmitglieder aufgeteilt, so dass jeder Teilnehmer zum Ergebnis des Projektes aktiv beitrug. Ermöglicht wurde dieses Vorgehen durch gemeinsame Lektüre einer für alle verpflichtenden Überblicksliteratur. Schon in dieser Phase entstanden die Interessengebiete der einzelnen, die sich aus der Diskussion unterschiedlicher Fragestellungen ergaben. 

So wurden die Strukturen der hannoverschen Stadtverwaltung und insbesondere die Persönlichkeit des Oberbürgermeisters Arthur Menge während der NS-Zeit erarbeitet, sehr umfassend wurde die Geschichte der NS-Jugend seit ihren Anfängen bearbeitet, einschließlich der schulischen Auswirkungen und der NS-Schulen. Wichtig ist auch die Beschäftigung mit Hannover als Industriestandort während der NS-Zeit. Hannover entwickelte sich aufgrund der Kriegskonjunktur zu einem der größten Industriestandorte in Deutschland. Da eine Darstellung über Hannover während der NS-Zeit ohne die Bearbeitung des Themas Judenverfolgung unvollständig wäre, befasste sich die Gruppe auch mit den ursprünglich 16 Judenhäusern der Stadt.

Um angesichts der themenbezogenen Einzelarbeit den Gruppenzusammenhalt zu wahren, wurden regelmäßig Präsentationen mit Referat und Diskussion für alle eingebaut, so dass die Teilergebnisse der einzelnen Teilnehmer stets auch von der ganzen Gruppe mitgetragen und legitimiert wurden.

Auf diese Weise gelang es der Gruppe Forschungsergebnisse über eine Phase der Stadtgeschichte vorzulegen, die noch keineswegs im Detail von der etablierten Wissenschaft erforscht ist und deren weitere Erforschung ein dringendes Desiderat darstellt. Das Projekt-Ergebnis der ist ein wichtiger Anfang und in der vorgelegten Präsentation preiswürdig.

 Adrian Rosengarten, Anatolij Schulz und Cedric Schwering, alle vom Gymnasium Lehrte, Julia Meier vom Kurt-Schwitters-Gymnasium, Marcel Durka von der Käthe-Kollwitz-Schule und Daniel Warnecke vom Mathias-Claudius-Gymnasium Gehrden wird der ForscherGeist-Förderpreis 2016 der Kurt-Alten-Stiftung zuerkannt.

 Hannover, den 30. 09. 2016

Prof. Dr. U. von Jeinsen, Kurt-Alten-Stiftung / Dr. Martin Stupperich, ForscherGeist e.V.

 

Die Schülerfirma versieht historische Gebäude und Stolpersteine mit QR-Codes

Die Schülerfirma unterstützt den Stadtmarketingverein, indem sie QR-Codes an historischen Gebäuden und bei den in Lehrte verlegten Stolpersteinen erstellt. Am 27.10. kam es im Oberstufengebäude zu einem „Treffen der Generationen“ zwischen der Schülerfirma und den Herren des Lehrter Stadtmarketingvereins. Horst-Günter Gnest und Willy Goronczy vom Arbeitskreis stellten in einem Rückblick die beiden Aufgabenkreise des Stadtmarketing vor: Die Stolpersteine, die an die NS-Verfolgten erinnern sollen und die historischen Gebäude Lehrtes. Beide Bereiche sollen mit QR-Codes versehen werden und über diese Codes kann die geplante Homepage aufgerufen werden. Hier kommt die Schülerfirma ins Spiel. Leon Röttig präsentierte einzelne Beispielseiten, die die Schülerfirma recherchiert und gestaltet hat. Das Projekt läuft und man wartet gespannt auf das Ergebnis.

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Ausschnitt aus der Präsentation und eine Beispielplatte mit QR-Code

Im Lehrter Anzeiger schrieb Redakteur Oliver Kühn Folgendes:

Tafeln bieten viel Information

Schülerfirma erarbeitet für Stadtmarketingverein QR-Codes über historische Gebäude.

Es ist wahrlich ein Generationenprojekt: Die Schülerfirma New Energy des Gymnasiums Lehrte und die gesetzten Herren des Arbeitskreises Natur erleben im Stadtmarketingverein haben für ihr Projekt eines virtuellen Stadtführers QR-Codes für sogenannte Erinnerungssteine entworfen.

Die Schüler sollen Hintergrundinformationen für die QR-Codes erarbeiten, die auf den „Steinen“, quadratischen Kunststofftafeln, angebracht werden. „Jetzt kommt Schwung in das Projekt“, freut sich Horst-Günter Gnest, der zu den Machern des Projekts gehört: „Wir haben Informationen auf dem Server und nicht nur auf Papier.“ Die neuen Tafeln sollen an den 30 historischen Gebäuden installiert werden, die bereits mit Bronzetafeln zur Geschichte versehen sind. Diese enthalten nur kurze Informationen – auf den QR-Codes, die aus den Strichcodes etwa auf Verpackungen entstanden sind, können viel mehr Daten hinterlegt, mit dem Mobiltelefon gescannt und abgerufen werden – auch Fotos und Videos. „Damit kann man dann Lehrte virtuell erkunden“, sagt Willy Goronczy vom Arbeitskreis.

Beispiel Rats-Apotheke: Lehrtes älteste Arzneiausgabe wurde 1878 als „Apotheke in Lehrte“ in der Bahnhofstraße eröffnet, wo sie sich noch heute befindet. Dazu kommen historische Fotos. In einem zweiten Schritt soll die Schülerfirma mit den Informationen die entsprechende Internetseite des Stadtmarketingvereins bestücken. Dazu hat der Verein ein eigenes Programm angeschafft.

Gymnasiast Leon Röttig gefällt vor allem die „innovative Idee“, wie er sagt. „Das ist etwas Neues, ein Schritt zur Digitalisierung und damit auch für junge Leute interessant.“ Aber offenbar nicht für jeden Gebäudeeigentümer: Die Matthäuskirche etwa habe denkmalschutzrechtliche Bedenken, sagt Goronczy. Doch der ehemalige Pastor Bernd Böhm, Mitglied im Arbeitskreis, macht Hoffnung. „Das wird noch kommen, da bin ich zuversichtlich.“ Er freue sich jedenfalls, dass junge Leute die Kirche auf ein „modernes Level“ bringen wollten.

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Neues Erasmus-Projekt am Gymnasium Lehrte in den Startlöchern

Endlich war es soweit: Nach Tagen des Antragstellens, Wochen des Wartens auf die Genehmigung und Monaten der Vorbereitung inklusive unzähliger Mails standen sich vom 21.-23. Oktober 2016 die am neuen Erasmus-Projekt beteiligten Lehrkräfte aus vier Ländern das erste Mal Auge in Auge gegenüber – und haben sich sofort super verstanden. Neben dem Kennenlernen wurden auch die Details des neuen Projektes besprochen und geplant.

Das anlaufende Projekt „Der Faden der Ariadne – Ein Ausweg aus dem europäischen Labyrinth der Ausbildungsorientierung“ hat sich zum Ziel gesetzt, europäische Jugendliche bei ihrer Ausbildungs- und Studienorientierung zu unterstützen: Die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Polen, Ungarn, Lettland und Lehrte sammeln dafür in einwöchigen Treffen eigene praktische Erfahrungen in Betrieben und Universitäten an den Standorten der Partnerschulen. Diese Erfahrungen sammeln sie mit weiteren Fakten, Informationen und Ansprechpartnern gemeinsam auf einer Homepage, gliedern sie und machen sie damit für ganz Europa zugänglich. Am Ende des zweijährigen Projektes ist die Präsentation der Homepage vor EU-Abgeordneten in Brüssel geplant, um auch weitere Länder ins Boot zu holen.

Das erste internationale Treffen findet in der Woche vom 4. bis 10. Dezember 2016 am Gymnasium Lehrte statt und die anderen Projektschulen werden jeweils mit sechs Schülerinnen und Schülern anreisen. Von unserer Seite beteiligen sich engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem zehnten Jahrgang und der ersten Qualifikationsphase und nehmen die Gastschüler bei sich auf, um mit ihnen die gemeinsame Arbeit und Zeit zu genießen, sie kennenzulernen und das Projekt mit Leben zu füllen. (Lisa Weis)

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Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts): Klaus Perk, Schulleiterin Silke Brandes, Ildikó Schnell, Lisa Weis, Elzbieta Lagocka, Marta Kossak, Markus Bauer und Dr. Ralph Grobmann.

NDR-Radio (Nachrichten für Kinder) an unserer Schule

Am Freitag, dem 23.09.2016 war das NDR Radio an unserer Schule und hat mit fünf Schülerinnen und Schülern eine Kindernachrichtensendung aufgenommen. Die Reporterin Janine Lüttmann sprach mit Lukas Schulze (6f), Colin Lehmann (6f), Jolina Herde, Leni Reiß und Alexa Musiolek (alle Klasse 5e) über aktuelle Themen. Auf NDR-Info wird jeden Sonnabend die Reihe “Was diese Woche wichtig war – Nachrichten für Kinder” ausgestrahlt. In dieser Sendung kommen Kinder zu Wort. Wir wurden zu den Themen Flüchtlinge, Angela Merkel, Fund eines 2000 Jahre alten Schiffswracks und Weltkindertag befragt. In der NDR- Kinderredaktion wurden unsere Original-Tonaufnahmen dann in erläuternde Texte eingebunden. Unser Beitrag war am 24.09. zu hören und ist in der NDR-Mediathek unter dem entsprechenden Datum zu finden.
Wir fanden das Erlebnis, an einer Nachrichtensendung mitzuwirken, äußerst spannend.

(Lukas Schulze und Colin Lehmann)

Hier könnt ihr die Nachrichtensendung anhören (Dauer ca. 5 Minuten) oder einen Download starten:
http://www.ndr.de/info/NDR-Info-Kindernachrichten-vom-24092016,audio297288.html
16ndr2-webDies war die Seite des NDR am 24.09.16 – Die Lehrter Schüler sind mit Bild dabei.