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Über Gymnasium Lehrte

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Auch in diesem Jahr den Wanderpokal beim Citylauf gewonnen!

Bereits zum dritten Mal in Folge konnte das Gymnasium Lehrte den Preis für die prozentual höchste Teilnehmerquote aller weiterführenden Schulen entgegennehmen. Kurz nach dem Citylauf besuchten Aurelia Sievers vom LSV, die für die Auswertung zuständig war,  und Sponsor des Wanderpokals Sven Goslar die Schule, um den Pokal an die aktiven Cityläufer zu übergeben. In diesem Jahr nahmen 246 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums teil, das entspricht einer Quote von über 20 Prozent an Teilnehmern. Zur Pokalübergabe am 5. November wurden die besten Läufer der jeweiligen Altersgruppen eingeladen.

Ganz links: Aurelia Sievers, Silke Brandes, Sven Goslar, Isabell Ameling, Christoph Gruber!

Wie geht es weiter mit Sanierung/Neubau – Schulausschuss tagt

Am Donnerstag, den 24.10.2019, tagte der Lehrter Schulausschuss in der Städtischen Galerie. Auch vom Gymnasium Lehrte waren eine Reihe Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu diesem Termin gekommen, um Schulleiterin Silke Brandes zu unterstützen und aus erster Hand Informationen über den weiteren Ablauf zu erfahren.

Zunächst wurden zwei mögliche Konzepte für den Standort Lehrte Süd aufgezeigt, was durchaus interessant war, denn man konnte mal über den „Tellerrand“ schauen. Leider verzögerten Verfahrensfragen den Ablauf der Sitzung so, dass, als das Gymnasium behandelt wurde, schon einige Schüler den Veranstaltungsort verlassen mussten. Silke Brandes stellte sehr deutlich die Position des Schulvorstandes dar und plädierte dringend für die weitere parallele Betrachtung der Einzelsanierungen inklusive eines Neubaus der Sek I einerseits und eines Neubaus der kompletten Schule andererseits. Die Vorteile eines kompletten Neubaus seien für die Schule überzeugend und nicht unbedingt teurer. Abschließend gab Silke Brandes Impulse für die Nachnutzung der bisherigen Gebäude: Das Sek II-Gebäude wäre eventuell für die Stadtverwaltung interessant und für den denkmalgeschützten Teil der Sek I wäre der Bau von Eigentumswohnungen denkbar. (HAL)

Im öffentlichen Ratsinformations- und Bürgerportal der Stadt Lehrte können die Raumpläne abgerufen werden: Raumpläne

Katerina Jarolim-Vormeier berichtete in der HAZ/NP:

Streit ums Gymnasium

Schulausschuss uneins bei Standortfrage –

Leiterin favorisiert „Schule aus einem Guss“

Die Fronten sind verhärtet: Die kontroverse Debatte über Sanierung, Erweiterung oder einen möglichen Neubau des Lehrter Gymnasiums ist in der jüngsten Sitzung des Schulauschusses neu entflammt. Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und Die Linke lehnten einen Neubau auf dem Schützenplatz kategorisch ab. Die CDU hingegen vertrat ihre bisherige Meinung, dass ein neues gemeinsames Gebäude die günstigere Variante darstelle. Auch das Gymnasium wünscht sich eine einteilige Schule. Ebenfalls noch nicht geklärt ist ein möglicher neuer Standort. Lediglich über das neue Raumprogramm gab es einen Konsens.

Die Verwaltung hatte eine überarbeitete Variante für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II an getrennten Standorten vorgelegt. Dabei wurde deutlich, dass das Gymnasium dann einen zusätzlichen Flächenbedarf von 920 Quadratmetern hätte. Mit weiteren Verkehrs-, Technik-, und Sanitärflächen wären es sogar 1279 Quadratmeter mehr als in dem Entwurf vom März. Beim Raumprogramm für beide Jahrgangsstufen in einem Gebäude würden sich dagegen Synergien bezüglich gemeinsamer Räume ergeben: In Summe würden dann knapp 1500 Quadratmeter weniger benötigt.

Auf Nachfrage aus der Politik wurde zudem klar, dass das Gebäude der Sekundarstufe II an der Burgdorfer Straße auch eine weitere Etage bekommen könnte. „Eine Aufstockung ist möglich“, erklärte jetzt Werner Stakemann von der Gebäudewirtschaft.

Vertreter der Ratsmehrheit beharrten darauf, den Schützenplatz nicht zu bebauen. Maren Thomschke (SPD) sagte, dass das Schützenfest nicht an den Rand der Stadt verschoben werden dürfte, „wo dann keiner hinkommt“. Auch Christoph Lokotsch (Die Linke) forderte, den Hohnhorstpark in seiner jetzigen Form zu erhalten. CDU-Fraktionschef Hans-Joachim Deneke-Jöhrens dagegen sprach sich für die Neubauvariante aus. Ein Gymnasium an einem Standort sei vermutlich günstiger: „Das Forum aufzustocken ist nun möglich, aber wie teuer es wird, wissen wir nicht.“

Schulleiterin Silke Brandes machte deutlich, dass sich die Schulgemeinschaft eine „Schule aus einem Guss“ wünsche und sprach von „riesigen Raumproblemen“. Ein Neubau würde für alle kurze Wege und weniger Unruhe bedeuten. Auch die Variante, auf dem jetzigen Schulhof zu bauen, entspreche nicht ihrer Vorstellung: „Schon jetzt fehlt ein richtiger Schulhof.“ Darüber hinaus habe das Gymnasium immer mehr Schüler – mit steigender Tendenz.Der Standort auf dem Schützenplatz würde ohne eine Interimslösung möglich sein, sagte Brandes: „Die Verwaltung könnte in das Gebäude der Sekundarstufe II ziehen“, schlug sie vor. Die Schulleiterin monierte, dass die Verwaltung noch keine Lösungen parat habe. Diesen Einwand griffen die Politiker auf und beauftragten die Verwaltung, Vorschläge für eine Nachnutzung des gesamten Gymnasiums sowie mögliche andere Standorte für einen Neubau vorzulegen. Letztendlich sprachen sie sich einstimmig für das Raumprogramm aus. Allerdings solle je nach künftiger Standortbestimmung entweder das Raumprogramm für zwei separate Gebäude oder das Raumprogramm für ein gemeinsames Gymnasium zum Tragen kommen.

Podiumsdiskussion: “Mauern“ sprengen – Aufeinander zugehen

Der Besuch der israelischen Delegation im Rahmen des ersten Deutsch-Israelischen Schüleraustauschs zwischen der Atidim High School in Holon und dem Gymnasium Lehrte endete am 23. Oktober mit einer Podiumsdiskussion, die in verschiedenen Arbeitsgruppen vorbereitet wurde. So wurden Fragen erarbeitet, die die den Gästen Katja Demnig, Initiative Stolpersteine der Stiftung Spuren, Kirsten Fricke, Seelsorgerin im Kirchenkreis und Expertin für interreligiösen Dialog, und Eliah Sakakushev von Bismarck, künstlerischer Direktor der Villa Seligmann für jüdische Musik, durch eine Schülergruppe gestellt wurden. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich unter künstlerischen Fragestellungen mit dem Verhältnis zwischen Israel und Palästina (s. Artikelbild).

In der HAZ/NP berichtete Katerina Jarolim-Vormeier über diese Veranstaltung:

Schulleiterin Silke Brandes (Zweite v. li.) und Lehrer Klaus Perk (rechts) begrüßen Eliah Sakakushev (v. li.), Kirsten Fricke und Katja Demnig. (Foto: Katerina Jarolim-Vormeier)

„Harte Grenzmauern soll es nicht geben“

Lehrter Gymnasiasten und junge Gäste aus Israel diskutieren im Hirschfeld-Forum

Neun Tage lang haben erstmals junge Israeli Lehrte im Rahmen eines Schüleraustausches besucht. Ein Höhepunkt des Austausches mit dem Gymnasium war am Mittwoch eine Podiumsdiskussion für die gesamte Oberstufe des Gymnasiums im Kurt-Hirschfeld-Forum. Das Thema der Veranstaltung lautete Mauern sprengen, aufeinander zugehen. Zu Gast waren Katja Demnig, Frau des Initiators des bundesweiten Projektes Stolpersteine, Gefängnisseelsorgerin Kirsten Fricke und Eliah Sakakushev von Bismarck, Cellist und Direktor der Villa Seligmann für jüdische Musik.

Schulleiterin Silke Brandes nannte als Anlass für die Diskussion den besonderen Besuch in der Stadt. In den Herbstferien habe man noch die Mauer zwischen Israel und Palästina in Augenschein genommen. Andererseits berichteten die Lehrter Gymnasiasten ihren derzeitigen Gästen nun von der Berliner Mauer, deren Reste sie auch bei einem Tagesausflug in der Hauptstadt sahen. Die Jugendlichen machten bei einem gemeinsamen Workshop mit. Und dabei entstanden das Konzept der Podiumsdiskussion sowie eine Skulptur aus Plastik, die zwei Menschen darstellt, die aufeinander zugehen – und die Mauer ist gefallen.

Von Katja Demnig wollten die Gymnasiasten und jungen Israeli wissen, wann und wie eigentlich das Projekt der Stolpersteine mit den Messingtafeln vor den Häusern während der Nazi-Diktatur deportierter Juden in Deutschland ins Rollen kam. Initiiert habe es ihr Mann Gunter vor 25 Jahren. Angefangen habe alles mit einem Dokument über im Jahr 1940 deportierte Sinti und Roma. Erst dann sei die Idee mit den Steinen gekommen, die in den Boden eingelassen wurden, sagte Demnig.

Viele Hausbesitzer hätten keine Stolpersteine vor ihrem Haus haben wollen, weil sie befürchteten, dass sie mit den Steinen in Verbindung gebracht werden, sagte Demnig. Aber die Steine sollten nicht anklagen, sondern erinnern. Eine weitere Frage richtete sich an den Cellisten Eliah Sakakushev-von Bismarck: Bringt die Musik Menschen zusammen? „Die Musik öffnet das Herz. Sie hat historische Wurzeln, aber richtet den Blick nach vorne“, lautete die Antwort. Musik sei Ausdruck einer internationalen Sprache.Kerstin Fricke, Seelsorgerin in der JVA Sehnde,berichtete von der Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Religionen. Sie ist fest davon überzeugt: „Man versteht nur jemanden und seine Religion, den man kennt und dem man schon mal die Hand gegeben hat.“ Und selbstverständlich gebe es unterschiedliche Meinungen auch unter Christen, Muslimen und Juden. Respekt und Dialog brächten Menschen voran, ergänzte Katja Demnig.

Gabriele Gosewitsch schrieb im Marktspiegel folgenden Beitrag:

Rezepte für die Zukunft

Experten-Diskussion zur deutsch-israelischen Begegnung im Gymnasium

Verständnis und Völkerverständigung lauten die Ziele des derzeitigen Schüleraustauschs. 15 Schüler des Gymnasiums besuchten während der Herbstferien Israel, 13 Schüler aus Israel sind nun in Lehrte zu Gast. „Unsere Erlebnisse und Eindrücke sind so vielfältig, es ist kaum fassbar“, sagte Silke Brandes, Leiterin des Gymnasiums bei ihrer Rückkehr aus Tel Aviv. Gesprochen haben die Lehrter Schüler bei ihrem Aufenthalt sowohl mit den israelischen Gastgebern als auch mit Palästinensern. Ein Teilstück der 759 Kilometer langen Sperranlagen auf der Grenze zum Westjordanland wurde besichtigt. Der Furcht einflößende Mauerbereich beschäftigt die Schüler intensiv, so gezeigt im Reisevideo, das im Forum die Podiumsdiskussion in besonderer Weise einleitete.

Moderiert von Silke Brandes und Koordinator Klaus Perk, Lehrer für Englisch und Deutsch, stellten sich Katja Demnig, Initiative Stolpersteine der Stiftung Spuren, Kirsten Fricke Seelsorgerin im Kirchenkreis und Expertin für interreligiösen Dialog, und Eliah Sakakushevvon Bismarck, künstlerischer Direktor der Villa Seligmann für jüdische Musik, den Schülerfragen, die zuvor im Workshop erarbeitet wurden. Geschickt und klug zielten die Schüler mit ihren Fragen auf den wirklichen praktischen Nutzen der auf Völkerverständigung angelegten Arbeit der Podiumsgäste.

Keinen Raum für Platitüden gab es bei Fragen wie „Wie genau verbindet Musik die Kulturen?“ oder „Welche Kontroversen gab es im Haus der Religionen (Hannover) beim Zusammentreffen?“. Während Eliah Sakakushev-von Bismarck aufzeigte, dass es die offenen Fragen sind, die individiuelle Meinungsbildung fördert, berichtete Kirsten Fricke von Situationen, in denen Kontrahenten auch solche bleiben. Katja Demnig hofft, dass die Menschen nicht verlernen, aufeinander zuzugehen. Wenn der Respekt erhalten bleibe, könne das Nebeneinander von Religionen in einem Land gelingen, so ihr Plädoyer. „Wir glauben alle an einen Gott, tun es aber unterschiedlich, und das ist auch gut so. In jeder Religion ist das friedliche Miteinander die Vorgabe“, so Kirsten Fricke. „Jeder kann sich fragen, was man sein will und was die Heimat ist. Eine Stadt, ein Land? Will ich Europäer sein, oder Weltbürger?“ so die Gegenfrage von Eliah Sakakushev-von Bismarck. Er betont: „Schlimm ist, wenn man still ist und sich darauf verlässt, dass andere Vorgaben machen. Das Nachdenken, auch über kleine unauffällige Wörter wie Ausländer, ist wichtig.“ Auf die Schülerfrage nach der Beurteilung der Erinnerungskultur attestierte Eliah Sakakushev-von Bismarck: „Auch das ist eine außerordentlich gute Frage. Damit beschäftigen wir uns in der Villa Seligmann intensiv. Es geht nicht um die Erinnerungskultur, sonder Erinnerung muss Mittel für die Gestaltung der Zukunft sein.“

Während der Veranstaltung machte Melissa Ergün folgende Fotos:

Silke Brandes und Klaus Perk eröffnen die Diskussion.
Erste Beiträge aus der Schülergruppe
Ein Film über den Besuch der deutsche Delegation wird gezeigt.
Vorstellung der Gäste
Vorstellung der Gäste
Vorstellung der Gäste
Die Schülerinnen und Schüler stellen Fragen.
Ein beeindrucktes Publikum
Shalom Chaverim ist ein beliebtes hebräisches Lied.
Friede sei mit euch. Bis wir uns wieder sehen, möge Shalom (Friede) mit euch sein.

Neue Sekretärin in der Mittelstufe

Bereits vor den Herbstferien arbeitete Sarah Nolte ihre Nachfolgerin ein, bevor sie in Elternzeit ging. Nach den Ferien übernahm dann Susanne Laßner das Sekretariat der Mittelstufe. Die Schulgemeinschaft wünscht Sarah Nolte alles Gute und Susanne Laßner einen guten Start am Lehrter Gymnasium.

Lara Schulze (Q1) erreicht 4.Platz auf der Schach-WM in Mumbai

Die diesjährige Jugend-Weltmeisterschaft im Schach fand vom 1. bis zum 12. Oktober in der indischen Metropole Mumbai statt. Lara Schulze startete in der Altersklasse U18 Girls, da sie sich als Deutsche Meisterin hierfür qualifiziert hatte. Obwohl dies bereits Laras 6. Weltmeisterschaft war, ist es immer wieder aufregend an einem solchen internationalen Event teilzunehmen. Sie erreichte den 4.Platz, punktgleich mit Platz 3-6 und war sehr zufrieden mit ihrer Leistung! Es waren ca. 700 Spieler aus 65 Nationen dabei, davon in Laras Altersklasse 64 Spielerinnen. Gespielt wurden 11 Runden nach Schweizer System, das bedeutet, dass immer punktgleiche Spieler gegeneinander gelost werden.

Im folgenden Text schildert Lara ihre Eindrücke:

Dieses Jahr war der Druck besonders hoch, da ich aufgrund meiner hohen Ratingzahl in der Startrangliste auf dem 3. Platz stand. Trotzdem ist es auf internationaler Ebene meistens nicht so leicht die Ratingzahlen zu vergleichen, da es in Europa -speziell in Deutschland- sehr viele nach dieser Zahl ausgewertete Turniere gibt, während es in anderen Ländern, wie zum Beispiel dem Ausrichterland Indien, nur wenige gibt. Demnach sind deren Spieler oft unterbewertet. Dies zeigte sich gleich in der ersten Runde, in der ich gegen eine vermeintlich deutlich schwächere Inderin antreten musste und nicht über ein Remis hinauskam. Mit Siegen gegen eine Polin, eine Mongolin und eine Iranerin sowie Remisen gegen eine weitere Inderin und eine US-Amerikanerin stand ich aber nach 6 Runden wieder ganz vorne in der Tabelle. Danach folgte eine wichtige Partie gegen die polnische Meisterin mit genauso hohem Rating wie ich. Das besondere der Partie war, dass der Generalkonsul des deutschen Konsulats in Mumbai symbolisch meinen ersten Zug ausführte. Das war eine große Ehre für mich. Ich spielte eine wahre Glanzpartie und gewann das Spiel. Nun hatte ich mich endgültig in der Spitze festgesetzt. Nach dem freien Tag remisierte ich noch gegen eine Russin und eine Inderin. In der vorletzten Runde folgte das Duell gegen die erstgesetzte Favoritin Polina Shuvalova aus Russland, die sich bereits einen halben Punkt Vorsprung vor mir und ein paar anderen erarbeitet hatte. Leider verlor ich diese wichtige Partie und konnte sie nicht überholen. Jetzt hing alles an der letzten Runde: Verliere ich gegen die Chinesin, stehe ich am Ende maximal im oberen Mittelfeld, gewinne ich aber, habe ich durchaus noch eine Chance auf eine Medaille, habe aber zumindest mein Ziel unter die Top 6 zu kommen sicher erreicht. Ich spielte mit Schwarz eine scharfe Eröffnungsvariante, bewies, dass das Figurenopfer meiner Gegnerin inkorrekt war und gewann meine letzte Runde. Welch eine Erleichterung! Ich kam also am Ende auf 7,5 Punkte aus 11 Runden, genauso wie 3 weitere Spielerinnen. Die Zweitwertung, welche aus den Punkten der jeweiligen Gegnerinnen errechnet wird, entschied, dass ich auf dem 4. Platz landete, punktgleich mit Platz 3-6.  Ich hatte es also tatsächlich geschafft, mein Ziel zu erreichen.

Auf der Siegerehrung wurden die ersten 6 SpielerInnen der jeweiligen Altersklasse geehrt und erhielten eine Medaille. Dazu wurde immer die Nationalhymne des Weltmeisters gespielt. Bei mir siegte besagte Russin, die mir meine einzige Niederlage im gesamten Turnier zugefügt hatte. Es war ein tolles Gefühl für mich, mit der Deutschlandflagge auf der Bühne zu stehen, während die Nationalhymne gespielt wurde, auch wenn es nicht die deutsche Hymne war ; ).

Die Meisterschaft war hervorragend vom indischen Schachverband organisiert. Dies merkte man schon bei der atemberaubenden Eröffnungsveranstaltung. Es gab viele indische Tänze und Musiker zu bewundern, über Bollywood, Trommler, traditionelle Tänze zu Ehren der hinduistischen Götter Vishnu und Ganesha bis zu Popsängern war alles dabei. Dies war auch mit Abstand die herzlichste WM, die ich je erlebt habe. Die Inder sind alle sehr freundliche und höfliche Menschen.

Sehr viel Wert wurde bei diesem Turnier auf die Kontrollen bezüglich elektronischer Geräte gelegt, um Betrugsversuchen vorzubeugen. Handys und andere elektronische Geräte sind im Turniersaal strengstens untersagt, da man mithilfe einer Engine den besten Zug herausfinden könnte. Jeder Spieler wurde daher vor dem Betreten des Spielsaals mit Metalldetektoren abgescannt, zusätzlich auch nach jedem Toilettengang. Uhren jeglicher Art, Taschen und eigene Stifte waren verboten. Um den Überblick nicht zu verlieren, durften auch keine Zuschauer in den Saal, sondern konnten nur von außerhalb die live ins Internet übertragenen Partien verfolgen.

Gespielt und gewohnt wurde in einem sehr schicken 5*Hotel mitten in Mumbai. Außerhalb dieses Hotels habe ich während des Turniers nicht besonders viel mitbekommen, da meine schachliche Leistung nun einmal das Wichtigste bleibt. Denn eine Runde um 15 Uhr, welche 4 bis 5 Stunden dauert, bedeutet auch, dass vormittags etwa 4-5 Stunden Vorbereitung auf die Partie anstehen. Diese besteht darin, dass ich mir zunächst zusammen mit meinem Trainer die Partien meiner Gegnerin aus ihrer Datenbank anschaue. Danach wird spekuliert, welche Eröffnungsvariante sie wohl erwartungsgemäß spielen wird. Dazu überlegt man sich dann ein eigenes Konzept und analysiert diese Variante ca. 2 Stunden mit dem Computer und teilweise auch Büchern möglichst genau. Es folgen ungefähr weitere 2 Stunden, in denen ich die Varianten auswendiglerne, um möglichst schnell in eine vorteilhafte Stellung zu gelangen. Häufig kommt die gewünschte Variante aufs Brett, doch teilweise überraschen die Gegnerinnen mich auch und ich kann in diesem Fall meine 4 Stunden Vorbereitung nicht nutzen.

Am freien Tag konnte ich doch noch ein wenig die überfüllte Mega-Großstadt erleben. Mumbai hat ca. 25 Millionen(!) Einwohner, welches sich auch im Stadtbild wiederspiegelt. Die Busse und Züge sind so voll, dass unzählige Leute sich von außen an das Gefährt klammern oder auf dem Dach mitfahren. Das ist natürlich sehr gefährlich. Auch der Verkehr ist so chaotisch wie man sich nur vorstellen kann. Auf einer dreispurigen Straße tummeln sich teilweise fünf Autos nebeneinander und zusätzlich noch einige weitere Motorräder. Verkehrsregeln scheint es dort absolut keine zu geben: Wer am lautesten hupt, hat Vorfahrt! In den Taxis und Bussen werden die Koffer der Reisenden einfach oben auf dem Dach ohne weitere Befestigung transportiert. Das alles ist in Deutschland unvorstellbar.

Ein sehr verbreitetes Verkehrsmittel ist dort das Tuk-Tuk, auch Autorikscha genannt, welches eine Art Taxi darstellt. Ich fuhr oft vormittags eine Runde mit einem Tuk-Tuk, um eine kleine Pause zwischen meiner Vorbereitung zu haben. Da Tuk-Tuks keine Türen besitzen, hat man das Chaos hautnah mitbekommen, inklusive Staub und Abgase…

Eine Überraschung erlebte ich auch am „Gateway of India“. Auf dem großen Platz vor diesem Tor sprachen mich auf einmal mehrere Inder an, ob sie ein Foto/Selfie mit mir machen dürfen. Und das nur aufgrund meiner weißen Hautfarbe und blonden langen Haare. Als ich einwilligte, bildete sich eine große Gruppe, die ebenfalls alle ein Foto mit mir machen wollten. Ich wurde behandelt wie ein Star!

An dem freien Tag war außerdem in Indien ein Feiertag, an dem im Hinduismus gefeiert wird, dass der Gott Rama gegen den Dämon Ravan gewonnen hat. Daher konnten wir am Strand von Mumbai bei verschiedenen Zeremonien zuschauen. Dabei wurden riesige Stauen verehrt, dazu getanzt, geklatscht, gesungen. Sehr interessant!

Mumbai liegt übrigens in den Tropen: Es waren durchgängig über 35°C mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, eben ein tropisches Klima.

Das Essen war recht gewöhnungsbedürftig. Es gab jeden Tag ein indisches Buffet, welches zum Glück nicht so scharf gestaltet war wie sonst in Indien üblich. Trotzdem bin ich grundsätzlich kein Fan des indischen Essens; einzige Ausnahme bildet das indische Brot namens „Bhakri“.

Meine Reise nach Indien hat sich wirklich gelohnt: Ich habe schachlich sehr gut abgeschnitten und zusätzlich noch viele Eindrücke in einem Land sammeln können, welches wirklich komplett anders ist als unseres.

Alle Schachbegeisterten des Gymnasiums Lehrte beglückwünschen Lara zu dieser außergewöhnlichen und hervorragenden Leistung!

Links:

Turnierhomepage
http://worldyouthchess.com/

Tabelle U18 Girls
http://chess-results.com/tnr470714.aspx?lan=0&art=1&rd=11&fedb=GER&turdet=YES&flag=30

Live-Partie auf Ches24 zum nachspielen:
https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/world-youth-championship-2019-g18/7/1/2

Bericht auf ChessBase
https://de.chessbase.com/post/oktoberfest-in-mumbai
https://de.chessbase.com/post/die-jugend-greift-an-am-liebsten-den-koenig

Laras WM-Blog
http://sk-lehrte.de/blog.php?doc=12

Live-Partie auf Ches24 zum nachspielen:
https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/world-youth-championship-2019-g18/7/1/2

Selfi vor dem Gateway of India in Mumbai
Runde 10:   Lara gegen Polina Shuvalova (Russland)
Deutscher Generalkonsul in Mumbai darf bei Lara den ersten Zug ausführen
Interview mit ChessBase-India Reporter Sagar Shah nach Runde 7
Siegerehrung U18w
Mumbai City
Mumbai City

Schüler zufrieden vom Schultheaterfestival in Halle zurückgekehrt

Die Sprachlernschüler sind zufrieden und glücklich von einer „wunderschönen Woche“ in Halle zurück nach Lehrte gekommen. Nadia schwärmt: „Wir waren wie eine Familie, wir haben zusammen gegessen, Spaß gehabt und viel gelacht.“

Eindeutiger Höhepunkt war für die Schüler die eigene Aufführung: „Wir waren so aufgeregt, aber alles ist gut gelaufen. Da waren nette Leute und die haben uns sehr viele nette Sachen gesagt.“, berichtet Maki. „Nach der Aufführung meinten die Zuschauer, dass wir sehr gut gespielt haben.“, erzählt Ayham sichtlich zufrieden.

Doch neben der eigenen Aufführung am Mittwoch vor etwa 250 Zuschauern haben die Schüler 12 weitere Stücke aus den unterschiedlichen Bundesländern gesehen und waren größtenteils sehr beeindruckt von dem Gesehenen. Außerdem sorgten verschiedene Workshops für ein straffes Programm.

Um das alles zu meistern, konnten sich die Schüler auf die Unterstützung von den beiden Studentinnen Taale und Johanne, von den Lehrkräften Frau Schrumpf und Frau Baranek sowie von zwei Scouts aus Halle verlassen. Nadia: „Die haben uns sehr geholfen.“

Für Poli war ein weiteres Highlight ein Tanzworkshop, aber auch, dass sie in der Woche viele unterschiedliche Leute aus ganz Deutschland kennengelernt hat.

Stolz, müde und glücklich werden die Schüler diese Woche wohl nie vergessen. Ayham geht sogar so weit zu sagen: „Das war die beste Woche meines Lebens.“

Poli, Nadia, Ayham und Maki (mit Herrn Wunderlich)

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In der HAZ/NP berichtete Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Alle sind wie eine große Familie

Spachlernschüler des Gymnasiums haben Niedersachsen beim Schultheater der Länder vertreten

Lehrte/Halle an der Saale. Stolz, müde und sehr glücklich – so sind die 13 Sprachlernschüler des Lehrter Gymnasiums jetzt aus Halle an der Saale zurückgekehrt. Die Gruppe hat dort beim größten Schultheater-Festival Europas, dem Schultheater der Länder, in diesem Jahr das Bundesland Niedersachsen vertreten. Das Besondere: Der Theatergruppe von Lehrer Jonas Wunderlich gehören Jugendliche aus sieben verschiedenen Herkunftsländern an. Die meisten sind Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, dem Sudan und Afghanistan.

Auf der Festivalbühne haben die Jugendlichen ein selbst erarbeitetes Stück aufgeführt, das viele ihrer persönlichen Erfahrungen widerspiegelt. Der Auftritt vor 250 Zuschauern war für die Gruppe das eindeutige Highlight ihrer Theaterreise. „Wir waren so aufgeregt, aber alles ist gut gelaufen. Da waren nette Leute und die haben uns sehr viele nette Sachen gesagt“, berichtet Maki. Auch Ayham ist mit dem Auftritt sehr zufrieden. „Nach der Aufführung meinten die Zuschauer, dass wir sehr gut gespielt haben“, erzählt der junge Syrer.

Mitschülerin Nadia ist begeistert, dass sie beim Festival so viele unterschiedliche Leute aus ganz Deutschland kennengelernt hat. „Wir waren wie eine Familie – wir haben zusammen gegessen, Spaß gehabt und viel gelacht“, berichtet Nadia.

Außer der eigenen Aufführung „raumdeutungen“ haben die Schüler beim Schultheaterfestival noch zwölf weitere Stücke aus den unterschiedlichen Bundesländern gesehen und waren davon größtenteils sehr beeindruckt. Darüber hinaus sorgten verschiedene Workshops für ein straffes Programm. Für Sprachschülerin Poli war vor allem der Tanzworkshop ein absolutes Highlight.

Begleitet wurden die zwölf- bis 18-jährigen Sprachlernschüler des Lehrter Gymnasiums von zwei Lehrerinnen und den beiden Studentinnen Taale Freese und Johanne Bellersen vom Studiengang Darstellendes Spiel der Leibniz-Universität Hannover, mit dem das Gymnasium kooperiert hat. Freese und Bellersen hatten mit Wunderlich und seinen Schülern am Gymnasium auch gemeinsam das Stück entwickelt und geprobt.Ziel des Theaterprojektes war neben der künstlerisch-ästhetischen Bildung auch die spielerische Vermittlung der deutschen Sprache. Die Schüler hatten am Lehrter Gymnasium zunächst eine Sprachlernklasse besucht. Mittlerweile gehen sie dort in Regelklassen. Die Woche beim Schultheaterfestival werden die zwölf Jugendlichen wohl nicht so schnell vergessen. Ayham kann für sich sogar sagen: „Das war die beste Woche meines Lebens.“

Müllsammelaktion der fünften Klassen

Am letzten Freitag vor den Herbstferien beteiligten sich wieder die fünften Klassen an der Säuberungsaktion des Stadtmarketings und der Firma AHA und befreiten das Umfeld der Schule inklusive des Stadtparkareals bis hin zum Lehrter See von Müll. Es wurde sogar der Autoschlüssel eines Daimlers gefunden.

Die 5 kli im Stadtpark

Eine der begleitenden Lehrerinnen, Juliane Zadow, berichtete: „Ich war mit den SchülerInnen der 5 kli und deren Paten im Stadtpark unterwegs. Bereits nach kurzer Zeit waren die Mülltüten gefüllt und wir mussten für Tütennachschub sorgen. Leider gab es insgesamt zu wenige stabile rote Müllbeutel von Aha. Die gelben Wertstoffsäcke sind für die Sammelaktion eher unbrauchbar, denn sie reißen viel zu schnell. Die SchülerInnen waren mit großem Eifer bei der Sammelaktion dabei und man muss ich wundern, was alles so im Gebüsch herumliegt. Schön war, dass die Paten mitgekommen sind und die Sammelaktion begleitet haben.“

Der Werkzeugkoffer war leider leer.
Die Klasse 5 kre vor der Schule!

Studien-Informations-Tage (SIT) als berufsorientierende Maßnahme

Am Donnerstag, 26.9., von 14 bis 17 Uhr und am Freitag, 27.9., von 9.30 bis 13.00 Uhr fanden die Studien-Informationstage in der Oberstufe im C-Trakt statt. In diesem Zeitraum kamen ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu uns und berichteten, wie es ihnen in ihren Bildungsgängen seit dem Abitur ergangen ist. Dabei gab es sehr bemerkenswerte Berichte, wie das Erreichen von Stipendiaten, FSJ-ler in Ghana, Ersatzdienst in Indosesien und AuPair in Amerika. Nach einer Pause im vergangenen Jahr – Es gab keine Q1, bedingt durch die Umstellung auf G9 – erweckten Christoph Gruber und Dr.Ralph Grobmann diese sinnvolle Veranstaltung wieder zum Leben.

In Zusammenhang der SIT-Tage soll unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern ihr zukünftiges Ausbildungsfeld, die Hoch- oder Fachhochschule, mit ihren Anforderungen, Problemen und Ausbildungsmöglichkeiten in direkten Gesprächen und auf Augenhöhe von bereits Studierenden jeglicher Fächerkombination nähergebracht werden. In diesem Kontext sind auch Informationen zu beruflichen Ausbildungswerdegängen, Duales Studium, sowie auch alternativen Wegen, wie FSJ, Bufdi, (Fach-) Praktika, Au Pair, Work & Travel, ökologisches Jahr, etc. interessant und willkommen.

Unser Konzept zu den SIT sieht einen von den Ex-Schülern vorbereiteten, ca. 15-minütigen Kurzvortrag in Kleingruppen mit max. 15 TeilnehmerInnen vor, der als Grundlage für ein anschließendes Gespräch dienen soll. Der Vortrag darf gerne durch Medien wie auch PPT-Vorträgen unterstützt werden, muss aber nicht.

Die folgenden Fragen sind in diesem Zusammenhang als Leitfragen für den Vortrag zu verstehen, die von Seiten der SuS wiederholt an die Organisatoren  herangetragen wurden:

•          Welche Inhalte werden im Studiengang vermittelt?

•          Wie ist der Studiengang aufgebaut?

•          Welchen Anforderungen muss ich mich stellen?

•          Welche berufliche Chancen bietet der Studiengang?

•          Wie bewerbe ich mich?

•          Wie organisiere ich mich und wie ist die Uni organisiert?

•          Wo wohne ich? (Wohnungssuche, Räumlichkeiten)

Leon Rötting berichtete über den Auslandsaufenthalt in Ghana und über das Studium des Wirtschaftsingeneurwesens in Hannover
Katharina Lakisa berichtete über ihre Zeit als AuPair in Amerika und ihr derzeitiges Studium der Rechtswissenschaften/Jura in Hannover
Einige der Referenten vom Donnerstag

Müllvermeidung – Schülerfirma verteilt Trinkflaschen an den 5. Jahrgang

Die Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte organisierte am 25.09.19 im Rahmen einer Jahrgangsversammlung des  5. Jahrgangs im Kurt-Hirschfeld-Forum eine öffentliche Verteilung von Trinkflaschen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine Flasche. Organisiert wurde die Übergabe von Dr. Ralph Grobmann, Markus Bauer und Andrè Bien. Die Trinkflaschen sind wiederverwendbar und sollen helfen, den Plastikmüll am Gymnasium Lehrte zu vermindern. Auch die Sponsoren der Trinkflaschen von der Stadtwerke GmbH, der Bädergesellschaft, des Rotary-Clubs, der Kanzlei Menzel & Dr. Waldstein, der Arztpraxis Rosengarten, des Blumenhauses Pohl und des Italienischen Feinkosthandel „Lo Cicero“ waren anwesend.

Vor der Übergabe der neuen Trinkflaschen an die Fünftklässler trafen sich die Lehrer Markus Bauer (von links) und Ralph Grobmann mit den Sponsoren, Björn Rust (Stadtwerke GmbH), Eckhard Otto (Bädergesellschaft), Claus Wegener (Rotary Club) mit Schulleiterin Silke Brandes, Sponsor Andrea Lo Cicero und Schülern aus der Schülerfirma.
Es herrscht große Freude bei den Fünftklässlern. Alle wollen die Flaschen sinnvoll nutzen!
Die Flaschen mit dem Logo von New Energy, der Schülerfirma!

In der HAZ/NP berichtete Katja Eggers:

Klimaschutz: Fünftklässler bekommen neue Trinkflaschen

Aktion der Schülerfirma am Gymnasium Lehrte soll Plastikmüll vermeiden / Mehrere Sponsoren unterstützen das Vorhaben

Das Lehrter Gymnasium setzt sich weiter für Klimaschutz und Müllvermeidung ein. Nachdem sich vor einer Woche etliche Schüler dem weltweiten Protestmarsch der Fridays-for-Future-Bewegung angeschlossen hatten und mit Plakaten und Parolen durch die Lehrter Innenstadt gezogen waren, wartet die Schule nun mit einer neuen Aktion auf: In einer Jahrgangsversammlung im Kurt-Hirschfeld-Forum verteilten Vertreter der Schülerfirma kostenlos Trinkflaschen an alle Fünftklässler.

Die blauen Flaschen sind wiederverwendbar und spülmaschinenfest. Die Fünftklässler sollen sie täglich statt Ein- und Mehrwegflaschen aus Plastik benutzen und damit den in der Schule anfallenden Plastikmüll reduzieren. „Bügelverschluss öffnen, drücken, trinken, wieder auffüllen“, erklärte Lehrer André Bien, der die Schülerfirma zusammen mit seinen Kollegen Ralph Grobmann und Markus Bauer leitet. Zum Auffüllen ihrer Flaschen können die Schüler den Wasserspender in der Mensa benutzen. „Ihr könnt also mit den leeren Flaschen in die Schule kommen und sie hier auffüllen“, sagte Bien.

Grobmann betonte, dass die Flaschen nicht etwa geliehen, sondern ein Geschenk seien. Die Schüler können sie mit einem Namensaufkleber versehen. Möglich gemacht haben die Anschaffung mehrere Sponsoren. „Die Schule hat immer zu wenig Geld, deswegen mussten wir Geldgeber suchen“, erklärte Schulleiterin Silke Brandes. Die Sponsoren hatte sie zur Übergabe der Trinkflaschen gleich mitgebracht.

Größere Summen hatten die Lehrter Bädergesellschaft, die Stadtwerke und der Rotary-Club für das insgesamt mehr als 4000 Euro teure Projekt gegeben. Darüber hinaus wurde die Aktion zudem durch mehrere Kleinspenden finanziert.

Die Trinkflaschen sind das jüngste Projekt der Schülerfirma. Diese war im Jahr 2005 ins Leben gerufen worden und widmet sich mittlerweile vor allem dem Klimaschutz. Unter anderem hatte die Schülerfirma sich am Gymnasium für eine Fotovoltaikanlage auf dem Mensadach, Mülltrennung, Fahrradständer, Nistkästen und ein Blumenbeet starkgemacht.„Damit es der Welt wieder besser geht, müssen wir alle nachhaltig handeln und an einem Strang ziehen – und dazu brauchen wir auch eure Hilfe“, sagte Grobmann an die Fünftklässler gewandt. Die freuten sich riesig über die neuen Trinkflaschen. „Das ist eine super Idee“, sagte auch der zehnjährige Paul. Der Fünftklässler trennt zu Hause schon emsig Müll und achtet darauf, aus Gläsern statt aus Plastikbehältern zu trinken. In der Schule will er jetzt auch die wiederverwendbare Trinkflasche der Schülerfirma benutzen.

Im Marktspiegel schrieb Gabriele Gosewisch folgenden Bericht:

Einen Motivationsschub gab es nun für die jüngsten Gymnasiasten bei der Jahrgangsversammlung im Kurt-Hirschfeld-Form. Nachdem Schulleiterin Silke Brandes, Schulsozialarbeiterin Pascale von Rohr und Beratungslehrer Georg Pfeiffer aufzeigten, dass es auch bei Sorgen und Nöten Unterstützung gibt, setzten Schüler der höheren Jahrgänge ein Zeichen für die Gemeinschaft.

Mithilfe von Sponsoren haben sie als Mitglieder des schuleigenen Vereins „Schülerfirma New Energy“ für die Beschaffung von einheitlichen Trinkflaschen gesorgt und jedem Schüler eine solche geschenkt. „Mitmachen und stark sein, ist unser Motto für den Umweltschutz“, erklärte Ralph Grobmann. Zusammen mit seinen Lehrerkollegen Markus Bauer und Andre Bien kümmert er sich um die Unterstützung der Schülerfirma, die vor knapp 15 Jahren gegründet wurde. Seit 2008 widmen sich die teilnehmenden Schüler der Nachhaltigkeit, haben sich schon um große Projekte, wie die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Schuldach, gekümmert. Aber auch kleine Projekte sind in der Schülerfirma wichtig. Zeichen für Konsumverzicht und Müllvermeidung sollen gesetzt werden.

„Man kann diese Trinkflasche täglich benutzen, leer mit zur Schule nehmen und in der Mensa mit Wasser auffüllen“, erklärte Andre Bien. Die finanzielle Unterstützung der Sponsoren, darunter die Stadtwerke GmbH, die Bädergesellschaft, des Rotary-Clubs, der Kanzel Menzel & Dr. Waldstein, der Arztpraxis Rosengarten, des Blumenhauses Pohl und des Italienischen Feinkosthandels „Lo Cicero“, soll sich lohnen. Ziel sei es, so der Hinweis von Ralph Grobmann, die Müllmenge in der Schule zu reduzieren.

Das Gymnasium Lehrte begrüßt neue Fremdsprachenassistentin

Das Gymnasium Lehrte hat wieder eine Fremdsprachenassistentin; sie heißt Rebecca Jarivs und stammt aus den USA. Die Englischfachgruppe freut sich über die Gelegenheit einen “native speaker“ begleitend im Unterricht einsetzen zu können.

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Wunderlichs Theatergruppe aus Sprachlernschülern beim Schultheater-Festival

Ein schöner Erfolg und große Anerkennung – Die Theatergruppe von Jonas Wunderlich besteht aus 13 Sprachlernschülern und sie nimmt momentan am Schultheater-Festival in Halle teil. Unterstützt wurde er beim Einstudieren des selbst entwickelten Stücks durch die Studentinnen Taale Freese und Johanne Bellersen vom Studiengang Darstellendes Spiel der Leibniz-Universität Hannover. Begleitpersonen in Halle sind Gabriele Schrumpf und Linda Baranek, die sich beide sehr engagiert um die Sprachlernschüler im Allgemeinen kümmern.

Über die Teilnahme beim Schultheater-Festival berichtete Katja Eggers in der HAZ/NP:

Lehrter vertreten Niedersachsen beim Schultheater-Festival

Flucht und Ankommen: Sprachlernschüler aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Sudan bringen ihre eigenen Erfahrungen auf die Bühne

Von der kleinen Bühne in der Aula zum größten Schultheater-Festival Europas: 13 Sprachlernschüler des Lehrter Gymnasiums haben diesen Sprung geschafft. Sie dürfen als einzige Gruppe Niedersachsen beim Festival Schultheater der Länder 2019 vertreten. Sechs Tage lang präsentieren sich dort Schultheatergruppen sämtlicher Schulformen und Schulstufen aus allen 16 Bundesländern.

„Beworben haben wir uns im Mai – dass wir gleich auf Anhieb genommen wurden, hat uns selber überrascht“, sagt Lehrer Jonas Wunderlich, der die Theatergruppe betreut und das Theaterstück zusammen mit den Sprachschülern entwickelt hat. Kooperiert hat er dabei mit den Studentinnen Taale Freese und Johanne Bellersen vom Studiengang Darstellendes Spiel der Leibniz-Universität Hannover.

Entstanden ist ein Stück, in das die Erfahrungen der Sprachlernschüler eingeflossen sind. Diese sind zwischen zwölf und 18 Jahren alt, stammen aus sieben verschiedenen Herkunftsländern und sind größtenteils als Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Sudan nach Deutschland gekommen. Am Lehrter Gymnasium haben sie zunächst eine Sprachlernklasse besucht, mittlerweile gehen sie dort in die Regelklassen. Das 30-minütige Theaterstück „raumdeutungen“ dreht sich um das Thema Ankommen.

Die Sprachlernschüler berichten von schönen Momenten, aber auch über Unsicherheiten und Ängste. „Es geht um unser Leben“, sagt Sprachlernschüler Ayham aus Syrien. Das Stück ist laut Wunderlich zudem eine Art theatrale Forschungsreise durch Lehrte und damit durch einen Wohnort, der die Schüler tagtäglich vor neue Herausforderungen gestellt hat. Szenen spielen unter anderem im Schwimmbad, im Supermarkt und im Klassenraum. Es gibt sowohl Monologe als auch Sprechchöre.

„Die Schüler geben in dem Stück viel Persönliches preis, und das auch noch in einer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist“, sagt Wunderlich anerkennend. Ziel des Theaterprojektes ist neben der künstlerisch-ästhetischen Bildung auch die spielerische Vermittlung der deutschen Sprache gewesen.Ihr Stück hat die Gruppe im Sommer schon einmal beim Theaterfestival „Jugend spielt für Jugend“  im hannoverschen Ballhof vor rund 80 Zuschauern aufgeführt. Beim Schultheater-Festival in Halle/Saale werden rund 300 Besucher anwesend sein. Für das Lehrter Gymnasium ist der Auftritt dort eine Premiere. Ein Wettbewerb sei die Veranstaltung jedoch nicht. „Es ist vielmehr ein zentraler Begegnungsort für die Schultheaterszene und ein Fachforum für Begegnungen und Austausch“, sagt Wunderlich. (Katja Eggers)

Gymnasium Lehrte erringt Doppel-Bronze im AOK-Laufabzeichenwettbewerb

Zum ersten Mal hatte das Gymnasium Lehrte zwei Tage vor den Sommerferien an dem AOK-Laufabzeichenwettbewerb teilgenommen, der gemeinsam mit dem Niedersächsischen Leichtathletikverband (NLV) ausgeschrieben wird. Auf Anhieb gelang zweimal der Sprung auf Platz 3, nämlich bei der Klassenstufe 5/6 und bei der Klassenstufe 7/8. Gemessen an der Gesamtpunktzahl liegen die Lehrter Schüler sogar in beiden Altersklassen in Führung, aber der Berechnungsmodus bezieht auch die Gesamtschülerzahl mit ein. Somit ergeben sich zwei dritte Plätze. Am Dienstag, dem 03.09. überreichten Janka Nebel, die Öffentlichkeitsbeauftragte der AOK, und Dr. Jürgen Teiwes, als ortsansässiger Vertreter des NLV, einer Abordnung von acht Teilnehmern zwei repräsentative Pokale. Die beiden Organisatorinnen des Laufes, Isabel Ameling und Maybritt Rölz konnten sich über zwei 150-Euro-Gutscheine freuen, die zur Anschaffung von Leichtathletikgeräten bestimmt sind.

Fast 21.000 Teilnehmer aus 187 Schulen erliefen 902.595 Minuten. Das ergibt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h die Strecke von Hamburg nach Garmisch-Partenkirchen und zurück.

Janka Nebel, die Öffentlichkeitsbeauftragte der AOK, und Dr. Jürgen Teiwes, in Lehrte als Mr. Citylauf bekannt, übergeben die Preise.

Isabel Ameling und Maybritt Rölz konnten sich über zwei 150-Euro-Gutscheine freuen.
Übergabe der Pokale an die Schüler!

Sieben neue 5. Klassen eingeschult

Am Gymnasium Lehrte wurden am Freitag, den 16.08.  knapp 190 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler in der bunt geschmückten Sporthalle in der Schlesischen Straße in sieben Klassen eingeschult, darunter je eine Chor-, Literatur-, Forscher-, Europa-  und Klimaklasse sowie eine Kreative und eine Vitale Klasse.

Den von Religionskursen in Zusammenarbeit mit der evangelischen Markusgemeinde sowie der katholischen St.-Bernward-Gemeinde gestalteten Einschulungsgottesdienst besuchten bereits zahlreiche neue Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Ein Anspiel der älteren Schüler sowie Lieder und Wortbeiträge gaben den Fünftklässlern Kraft und Mut im Vertrauen auf Gottes Hilfe für den neuen Abschnitt ihrer Schulzeit mit auf den Weg.

Im Rahmen der auf den Gottesdienst folgenden Einschulungsfeier begrüßte Schulleiterin Silke Brandes die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sowie deren Eltern. Sie nahm in ihren Worten Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Themen und spiegelte diese auf das Schulleben. Dabei spannte sie einen Bogen vom Grundgesetzjubiläum über Menschenwürde bis zum Thema Mobbing und den Umgang miteinander in der Klasse.

Nachdem Beratungslehrer Georg Pfeiffer die 28 Paten und Streitschlichter für den neuen fünften Jahrgang vorgestellt hatte, stellte sich das Leitungsteam der Unterstufe mit Antje Wünsch, Kristina Ruschitschka, Christina Schulze und Thomas Schachschal vor und gab den gespannt wartenden Schülerinnen und Schülern die Einteilung der Klassen bekannt.

Musikalisch umrahmt wurden Gottesdienst und Einschulung von der Bläserklasse 8e und der Chorklasse 6c, die zusammen mit ihren Leiterinnen Ane Holmer und Kristina Ruschitschka bestens aufgelegt waren. Während die neu zusammengesetzten Klassen für ein erstes Kennenlernen und einige organisatorische Belange zusammen mit ihren Klassenlehrerteams und Paten in die Klassenräume zogen, hielt der Förderverein in der Mensa Kaffee und Kuchen für die Eltern bereit.

In der kommenden Woche finden Einführungstage für die Fünftklässler statt, in denen sich Schüler und Lehrer näher kennen lernen, die Schule erkundet wird und allmählich der reguläre Unterricht beginnt. (Thomas Schachschal)

 

Schulleiterin Silke Brandes begrüßt die Anwesenden!

Gespannte Erwartung bei Schülern und Eltern!

Frau Krüger als Elternratsvorsitzende wünscht viel Erfolg!

Die Patinnen und Paten aus dem 9. Jahrgang machen den Start angenehm.

 

Das Leitungsteam für die Klassen 5 und 6 begrüßt die neuen Schülerinnen und Schüler:  Kristina Ruschitschka, Christina Schulze und Thomas Schachschal und Antje Wünsch.

Die Klassenlehrkräfte Lena Busch und Markus Bauer erwarten “ihre“ Europaklasse.

Die Forscherklasse!

Die Lehrkräfte der Kreativen Klasse!

 

Die Einschulungen in Lehrte kommentierte Patricia Oswald-Kipper in der HAZ/NP:

Schülerzahlen: Boom am Gymnasium dauert an / 380 Erstklässler in Lehrte

 Für fast 400 Fünftklässler in Lehrte hat gerade der Unterricht in einer weiterführenden Schule begonnen – und das Gymnasium hat dabei erneut die mit Abstand größte Zahl von neuen Schülern aufgenommen. Mit 190 Fünftklässlern ist der Jahrgang so stark wie der im Jahr davor, er wird ebenfalls wieder in sieben Klassen aufgeteilt.

Für das Gymnasium stellt dieser anhaltende Boom noch kein Problem dar. Die Schüler kommen in Klassenräumen im Schulgebäude oder in zwei Containern auf dem Schulhof unter. „Die Raumfragen sind alle geklärt“, bestätigt Stadtsprecher Fabian Nolting.

Erst im nächsten Jahr wird es für die Stadt schwierig, genug Räume für den fünften Jahrgang im Gymnasium zu schaffen. Durch den Wechsel zum Abitur nach 13 Schuljahren wird es im nächsten Jahr keinen Abi-Jahrgang geben, der die Schule verlässt. „Wir bekommen dann mit den fünften Klassen einen kompletten Jahrgang hinzu“, sagt Schulleiterin Silke Brandes. Sie sieht im aktuellen Anmeldeverhalten einen allgemeinen Trend. 50 Prozent aller Grundschüler drängen aktuell aufs Gymnasium. Die Gymnasien veränderten sich aber auch mit dem Trend, sagt Brandes. So startet jede Klasse im Gymnasium inzwischen mit einem eigenen Profil. Das stärke den Gemeinsinn und damit das Sozialverhalten der Schüler.

Die Integrierte Gesamtschule (IGS), die zum zweiten Mal am Standort Lehrte-Süd einschult, hat bislang keine Raumprobleme. Sie ist in diesem Jahr mit 83 Anmeldungen wieder vierzügig. Auch dort bestätige sich der bisherige Trend, und das Anmeldeverhalten bleibe im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant, sagt Nolting.

Die Realschule am Schulzentrum Lehrte-Süd wird mit 69 Anmeldungen für die fünfte Klasse wie im vergangenen Jahr wieder dreizügig. Auch diese Schulform werde trotz der im selben Gebäudekomplex untergebrachten IGS weiter nachgefragt, sagt Nolting. Durch die auslaufende Hauptschule und die bereits geschlossene Berthold-Otto-Schule entsteht in Lehrte-Süd genug Platz, sodass beide Schulen weiter nebeneinander existieren können.

Steigenden Zuspruch vermeldet die im vergangenen Jahr neu gegründete Oberschule in Hämelerwald. Der neue fünfte Jahrgang wird bei deutlich mehr als 50 Kindern erstmals dreizügig. Die Schule werde gut angenommen. Die Zahlen zeigten, dass es in Lehrtes Osten einen großen Bedarf für eine eigene weiterführende Schule gebe, sagt Stadtsprecher Nolting.

 

 

Neues Schuljahr – neue Lehrkräfte

Drei neue Referendare und vier neue Lehrkräfte bereichern ab sofort das Kollegium des Lehrter Gymnasiums und helfen, eine verlässliche Unterrichtsversorgung zu sichern. Hinzu kommt eine Feuerwehrlehrkraft und eine vierstündige Abordnung an unsere Schule. Wir wünschen einen guten Start! Weiter lesen →

Der stellvertretende Schulleiter Manfred Filsinger verlässt Lehrte

Eine Ära geht findet ein Ende – Nach acht Jahren am Gymnasium und 13 Jahren an der BBS verlässt Manfred Filsinger Lehrte. In den vergangenen Jahren leistete er als stellvertretender Schulleiter unermesslich viel für das Lehrter Gymnasium. Auch die Fachgruppen Englisch, Geschichte und Darstellendes Spiel werden einen engagierten Kollegen vermissen. Legendär waren seine Aufführungen mit der Theater-AG oder mit den Kursen des Darstellenden Spiels. Das Artikelfoto stammt übrigens von einer pantomimischen Darstellung bei einer Verabschiedung. Manfred Filsinger übernimmt im neuen Schuljahr eine Schulleiterstelle an einem Gymnasium in Peine.

Zu Beginn der Sommerferien veröffentlichte die HAZ/NP einen umfangreichen Artikel über Manfred Filsinger:

„Lehrer zu sein ist meine Passion“

Manfred Filsinger war 21 Jahre lang Lehrer in Lehrte – und ist in der Stadt so bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund. Nun wechselt er ans Peiner Ratsgymnasium. Mit unserer Mitarbeiterin Katja Eggers hat er über 13 Jahre an der berufsbildenden Schule und acht Jahre am Gymnasium gesprochen.

Herr Filsinger, Sie verlassen Lehrte. Gehen Sie mit 57 Jahren etwa schon in den Ruhestand?

Nein, nein! Das wäre zu früh. Lehrer zu sein ist ja meine Passion. Ich werde zum 1. August Schulleiter am Ratsgymnasium in Peine. Am Gymnasium Lehrte war ich die vergangenen vier Jahre stellvertretender Schulleiter. Jetzt habe ich Lust, mal selber eine Schule zu leiten.

Sie wohnen doch in Hannover. Lag es da nicht näher, an eine hannoversche Schule zu gehen?

Ich habe mich bewusst für keine Schule in Hannover entschieden, weil ich die Trennung von Wohnort und Arbeitsplatz wichtig finde. Außerdem kann ich so meinen beiden Kindern aus dem Weg gehen (lacht), die gehen nämlich in Hannover zur Schule. Kurzfristig war auch mal eine Schule in Frankreich im Gespräch, aber das habe ich meiner Frau zuliebe dann doch nicht umgesetzt. Und jetzt wird es eben Peine statt Toulouse.

Sie haben aber schon mal im Ausland unterrichtet, richtig?

Genau. Ich war vier Jahre an einer deutschen Schule in Genua. Während meines Studiums habe ich als Deutschlehrer in London gearbeitet. Vor dem Referendariat war ich ein halbes Jahr lang Englischlehrer in Paris.

Und wie verlief Ihre Lehrerlaufbahn in Lehrte?

Von 1994 bis 2007 war ich an der Berufsbildenden Schule (BBS) Burgdorf-Lehrte beschäftigt, und zwar als Lehrer für Englisch, Geschichte und Darstellendes Spiel. Letzteres habe ich an der BBS erst als AG und später als Unterrichtsfach eingeführt. Die kleine Bühne in der Aula konnte ich damals mit der tatkräftigen Unterstützung durch den Leiter des Fachgymnasiums und den Hausmeister in der Aula aufbauen. Die Bühne des Gymnasiums im Kurt-Hirschfeld-Forum ist natürlich Luxus dagegen.

Die Theaterarbeit ist Ihnen immer wichtig gewesen.

Ja, sehr wichtig! Die Theaterarbeit hilft den Schülern, sich zu entwickeln, Selbstbewusstsein aufzubauen und die eigene Identität zu schärfen. Am Gymnasium habe ich die Theaterarbeit intensiv fortgesetzt, Darstellendes Spiel unterrichtet und drei Jahre die Theater-AG geleitet. Zuletzt haben wir Klassiker modernisiert. Die Inszenierungen waren bewusst sehr jugendnah gestaltet. Mit Jugendsprache und neuen Medien. In „Leonce und Lena“ haben wir mit einer parallel zur Theaterhandlung geführten Fernsehshow gearbeitet.

Sind Theater-AGs denn heute bei Schülern überhaupt noch gefragt?

Oh ja. Aber es wird immer schwieriger, Schüler zu motivieren, ins Theater zu gehen. Das haben wir auch bei unseren eigenen Stücken gesehen. Bei „Leonce und Lena“ hatten wir 250 Zuschauer. Vor zehn Jahren waren in den Schulaufführungen bis zu 1000 Leute.

Was hat sich sonst noch verändert?

Die Lehrer sind heute weniger konservativ und dafür offener für neue Medien, neue Unterrichtsmethoden und mehr Schülerbeteiligung. Ich selbst habe mich in den 21 Jahren ebenfalls verändert. Ich bin Schülern noch zugewandter, kann ihre Probleme und Nöte besser erkennen.

Was lag Ihnen besonders am Herzen?

Viel Herzblut ist in die Koordinierung der Sprachlernklasse geflossen, die es am Gymnasium fünf Jahre gab. Da hatten wir viele Kinder aus Osteuropa, Syrien und dem Irak. Vielen waren traumatisiert durch ihre Flucht. Ich fand es immer wichtig, diesen Kindern so viele Brücken wie möglich zu bauen, damit sie hier in Deutschland einen guten Start erfahren. Das Gymnasium hat diese Herausforderung gemeistert und auch selbst profitiert. Unsere Schüler haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel als Paten für Flüchtlinge. Wir leben in einer Multikulti-Gesellschaft. Das sollte Schule abbilden – auch das Lehrter Gymnasium.

Was werden Sie in Lehrte vermissen?

Die kurzen Wege, die guten Einkaufsmöglichkeiten und die Ruhe einer Kleinstadt. Und die gute Zusammenarbeit mit Schulleiterin Silke Brandes, den Kollegen und natürlich mit den vielen netten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Der Abschied fällt mir schwer. Für mich waren das hier wichtige Jahre. Und Lehrte habe ich in den vergangenen 21 Jahren richtig lieben gelernt.

(Katja Eggers – HAZ/NP)

 

Verabschiedungsmarathon am Schuljahresende

Kurz vor den Sommerferien verabschiedeten sich die Teilnehmer einer der längsten Dienstbesprechungen von sieben Lehrkräften. Die jeweiligen Fachgruppen organisierten witzige und teilweise melancholische Abschiedsrituale.

Silke Elend-Kentschke und Hans Ahrens gingen in den verdienten Ruhestand. Silke war nach ihrer Zeit in Laatzen sieben Jahre in Lehrte und versorgte besonders die jüngeren Schüler mit Unterricht in Mathematik und Sport. Ihre letzte Klasse dankte ihr ganz herzlich per Videobotschaft. Mit den beiden Fachgruppen waren bei ihrer Verabschiedung große Teile des Kollegiums mit „praktischen“ Geschenken im Einsatz.

Hans Ahrens war mit über 35 Jahren am Lehrter Gymnasium schon ein Teil des Inventars. In letzter Zeit kümmerte er sich verantwortungsvoll um die Schulbuchausleihe. Sein Auftreten erinnerte an Thomas Magnum von der Inselgruppe Hawaii. Gegen alle Erwartungen hat er dort noch nicht am Triathlon teilgenommen. Die Erdkunde- und Mathematikkollegen verlieren einen reichen Erfahrungsschatz.

Thomas Berg war zwar erst kurze Zeit an der Schule, hat sich aber durch seinen Einsatz um die Computer und um IServ fast unentbehrlich gemacht. Er wechselt an eine Hannoversche Schule.

Auch Frauke Bosse hatte sich unentbehrlich gemacht, nur unterstützte sie ihre Fachgruppen Chemie und Physik. Sie geht für einige Jahre nach Dublin. Die Fachgruppe Physik muss auch den Weggang von Dr. Olaf Kirfel nach Berlin beklagen.

Auch die Fachgruppen Französisch und Religion müssen mit einem Verlust leben: Caroline Lamker geht aus familiären Gründen nach Wolfsburg.

Die größte Lücke hinterlässt der stellvertretende Schulleiter Manfred Filsinger, der von den drei Hexen (Englischkolleginnen) aus Shakespeares Macbeth eindrucksvoll angerufen wurde. Auch die Fachgruppen Geschichte und Darstellendes Spiel ließen sich etwas einfallen. Manfred Filsinger geht nach den Ferien als Schulleiter an ein Gymnasium in Peine.

Juniorbotschafter bei der Euroscola in Straßburg

Am 4. Juli sorgte ein Beitrag im ep-Botschafterblock für Aufsehen im Lehrter Gymnasium – Sind hier doch viele Schüler und die Lehrkräfte Klaus Perk und Lena Busch zu sehen.  Kaja Klenke aus der Q2 berichtete hier von dem Besuch in Brüssel, der bereits im Frühjahr stattfand. In dem Block ist auch der Link zur Sendung „neuneinhalb“ von WDR und KIKA zu finden, in der über diese Veranstaltung berichtet wird.

Fahrt des European Debate Clubs ins Europa Parlament 

Wenn sich Schüler und Lehrer des Gymnasiums Lehrte früh morgens und dann auch noch in den Osterferien am Bahnhof treffen, ist zu vermuten, dass etwas Besonderes ansteht. Doch um in diese besondere Situation zu kommen, mussten wir, die Mitglieder des European Debate Clubs, einiges tun: Bereits im Frühjahr 2018 hatten wir uns für den vom Europa Parlament initiierten Wettbewerb „Euroscola“ beworben. Unsere Aufgabe war es, ein Zukunftsszenario für die Europäische Union darzustellen. Wir einigten uns auf die Idee, eine fünfminütige Debatte zu dem Thema zu führen und diese als Video einzureichen. Zudem fertigten wir noch kürzere, persönlichere Videos an, in welchen wir erzählten, was uns an der Europäischen Union liegt. Zu sehen sind die Videos unter anderem auf der Webseite des European Debate Clubs (http://european-debate-club.com/) — viel Freude beim Anschauen.

In Anbetracht des ganzen Aufwands waren wir natürlich erleichtert, als wir erfuhren, dass wir unter den Gewinnern des Wettbewerbs waren. Neben einer Fahrt nach Straßburg und einer eintägigen Debatte im Europaparlament mit anderen Gewinnern aus der ganzen EU bot sich uns auch noch die Möglichkeit, von einem Fernsehteam der ARD begleitet zu werden. Das Team der Sendung „neuneinhalb“  arbeitete anlässlich der Europawahl an einem Beitrag, der sich mit der Arbeit eines Abgeordneten beschäftigt – oder, wie in unserem Fall: Mit der Arbeit eines vielleicht baldigen Abgeordneten (https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/sendungen/rueckschau/2019/sendung-europawahl-was-geht-euch-das-an100.html#commentsBlock).

Hier geht es zum Block!

Nachdem wir in der Begleitung von Frau Busch und Herrn Perk mit dem Zug in Straßburg ankamen, erkundeten wir im Laufe des ersten Tages noch kleine Gassen, große Plätze und wichtige Gebäude in der französischen Stadt. Und natürlich aßen wir auch einen typischen Flammkuchen.

Am nächsten Tag besuchten wir dann das Parlament. Drinnen wartete schon das Fernsehteam, welches nach einer schnellen Vorstellungsrunde zwei von uns verkabelte und über den Ablauf des Tages informierte. Im Verlauf des ganzen Tages stellte uns Moderatorin Mona Ameziane Fragen rundum die Geschehnisse im Europäischen Parlament.

Diese Woche werden in der Europäischen Union jede Menge Kreuzchen gemacht. Und zwar auf den Stimmzetteln zur Europawahl! Mona will wissen, worum es bei dieser Wahl geht und was die EU-Politikerinnen und Politiker überhaupt den ganzen Tag machen.

Laut Plan sollte es dann aber erstmal ein Frühstück geben, doch das Angebot als ordentliches Frühstück zu bezeichnen, wäre eventuell etwas übertrieben. Etwas hungrig ging es also zur Begrüßung durch den Präsident des Europäischen Parlaments Antonio Tajani in den großen Plenarsaal. Nachdem alle Teilnehmer ihre Schulen und ihre Länder vorgestellt hatten, bot sich uns die Möglichkeit, die deutsche Politikerin Rebecca Harms zu interviewen. Harms ist Mitglied des Europäischen Parlaments und vertritt dort als Mitglied der deutschen Partei Bündnis 90/Die Grünen die  European Greens. Man merkte sofort, dass allen Schülerinnen und Schülern viele Fragen auf dem Herzen brannten. So wurde über den Artikel 13, die Fridays for Future Demonstrationen oder auch über die Zukunft der EU gesprochen.

Danach verteilten wir uns in gemischten Gruppen im ganzen Gebäude des Parlaments in kleineren Sitzungssälen. In diesen Gruppen debattierten wir jeweils über ein spezifisches Thema und versuchten Lösungen für die gegebenen Probleme zu entwickeln: Wie kann man junge Menschen für die EU und die anstehenden Wahlen begeistern? Ist es möglich, alle europäischen Staaten für eine gemeinsame Klimapolitik zu begeistern? Welche Mittel können die Integrationspolitik erleichtern? Wie kann man die ungleichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der EU verändern und vielleicht sogar gerechter gestalten?

Anschließend fanden sich alle Gruppen wieder im Plenarsaal zur Abschlussdebatte ein. Jeweils zwei Teilnehmende stellten kurz ihr Thema, den damit zusammenhängenden Konflikt und die gemeinsam erarbeiteten Lösungen vor. Alle stimmten dann darüber ab, ob die Lösungsvorschläge angenommen und tatsächlich an das Europäische Parlament weitergeleitet oder abgelehnt und vielleicht zu Hause überarbeitet werden.

Zum Abschluss des anstrengenden aber auch sehr interessanten Tages genossen wir alle nochmal die kulinarische Vielfalt Straßburgs. Am nächsten Tag fuhren wir geschafft aber gutgelaunt, mit einem etwas längeren Zwischenhalt im wunderschönen Heidelberg, wieder zurück nach Hannover.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch nochmal an unsere begleitenden Lehrkräfte Lena Busch und Klaus Perk und  Liz Pender vom Verbindungsbüro der EU in Berlin. (Kaja Klenke; Q2)

 

Hier geht es direkt zum Film von neuneinhalb:

Das interessiert auch Kaja und Simon – die beiden dürfen einen Tag lang für das Projekt Euroscola als Abgeordnete im Europäischen Parlament sitzen. Mit dabei sind über 500 Jugendliche aus fast allen EU-Ländern! Im großen Plenarsaal in Straßburg diskutieren sie über verschiedene Themen und führen Abstimmungen durch. Warum die Europawahl uns alle etwas angeht und es so wichtig ist, daran teilzunehmen, erfährt Mona im Parlament von ein paar echten Abgeordneten. Wieso dabei ein Marienkäfer, ein Eis und ein Flamingo zum Einsatz kommen…? Das und mehr zeigt diese Folge von neuneinhalb.

 

 

 

 

Erste Schulsportassistenten zertifiziert

Das Gymnasium Lehrte hat nun zertifizierte Schulsportassistenten! Nach einem Jahr Ausbildung in Theorie und Praxis und diversen Projekten und Einsätzen im Sport, wurden am 03.07.19 die Teilnehmer der diesjährigen Schulsportassistenten-AG während einer Jahrgangsversammlung im Forum zertifiziert.

Zum ersten Mal fand in diesem Schuljahr die Schulsportassistenten-AG, an der 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 teilnahmen, am Gymnasium Lehrte unter der Leitung von Frau Ameling und Frau Rölz statt. Neben einigen Theorieveranstaltungen, in denen die Teilnehmer etwas über Gruppendynamiken, Erste Hilfe und weitere Basics lernten, sowie einem Kompaktkurs in der Sportakademie Clausthal, setzten die Teilnehmer ihre eigenen Ideen in die Praxis um und gestalteten somit ihre eigene Schule sportlich mit. Zu den von den Schulsportassistenten initiierten Aktionen zählen unter anderem die „Bewegte Pause“ und die „Pausenhofliga“, die mit großer Begeisterung von der Schülerschaft angenommen wurden. Beide Aktionen sollen auch im kommenden Schuljahr fortgeführt werden. Des Weiteren unterstützten die Schulsportassistenten die Sportkollegen bei der Betreuung der Schwimm- und Sportfeste in Jahrgang 5-9 sowie bei der Durchführung des Laufabzeichens.

Im nächsten Schuljahr geht die Ausbildung weiterer Schulsportassistenten in die zweite Runde – hierzu sind alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-10 eingeladen, die AG zu besuchen. Die bereits ausgebildeten Schulsportassistenten werden darüber hinaus weiterhin für Einsätze zur Verfügung stehen.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung an alle Schulsportassistentinnen und -assistenten und ein großes Dankeschön für das Engagement!

Zu Beginn der Veranstaltung ehrten Manfred Filsinger und Dr. Meyer die Teilnehmer der Triathlon-AG.

Nach der musikalischen Einlage der 5c wurden die erfolgreichsten Klassen beim gesunden Frühstück geehrt.

Maybrit Rölz verleiht die Zertifikate für die Schulsportassistenten.

Den Wanderpokal für die Pausenhofliga konnten die Klassensprecher der 6b abholen.

Die gesamte 6b mit „ihrem“ Pokal. Sie gewannen auch den Wettbewerb „Gesundes Frühstück“ im 6. Jahrgang.

 

“Laufen statt Schnaufen“ – Laufabzeichenabnahme gelungen!

Das Laufabzeichen steht für körperliche Fitness. Der Wettbewerbscharakter, der viele abschreckt, entfällt bei diesem individuellen Leistungstest. Ein besonderer Anreiz insbesondere für Schülerinnen und Schüler ist der Erwerb des Abzeichens in der Gruppe. So fand für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-8 ganz nach dem Motto „Laufen statt Schnaufen“ am vorletzten Schultag vor den Sommerferien erstmalig das Laufabzeichen im Stadion statt.

Für die unteren Jahrgänge war es max. möglich, die Stufe 4 (90 Minuten) zu erlaufen; für die Jahrgänge 8+9 sogar Stufe 5 (120 Minuten). Dabei geht es nicht um das schnelle Laufen, sondern um das ausdauernde Laufen im eigens gewählten Tempo ohne Unterbrechung. Auch das Wetter lud an diesem Tag dazu ein, sich sportlich ausdauernd zu betätigen, da die Hitze zum Glück ausgeblieben und die Temperaturen angenehm frisch waren. Nach dem Lauf waren viele individuelle Erfolge zu verzeichnen und so manch ein Läufer wurde vom eigenen Ehrgeiz gepackt. Am Ende konnten in Jahrgang 5 und 6 insgesamt 247 SchülerInnen ein Laufabzeichen (Stufe 1-4) erhalten. So erreichten sogar 104 der Läufer die für den Jahrgang höchste Stufe 4 mit 90 Minuten. In den Jahrgängen 7+8 erreichten 222 TeilnehmerInnen ein Laufabzeichen und davon erliefen sogar 64 SchülerInnen die höchste Stufe 5 mit 120 Minuten.

Die Laufergebnisse gehen nun in die Wertung des AOK-Laufabzeichenwettbewerbs 2019 ein, bei dem die lauffreudigste Schule Niedersachsens gesucht wird. Es bleibt abzuwarten, ob wir eine Chance auf den Titel haben. Und auch wenn wir nicht die lauffreudigste Schule werden, gratulieren wir allen Läufern für die ganz grandiosen Erfolge und bedanken uns für den reibungslosen Ablauf. An dieser Stelle danken wir auch besonders den Schulsportassistenten sowie dem Schulsanitätsdienst für ihren Einsatz und natürlich allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung. Es war ein toller Sporttag, so dass wir uns auf das Event im nächsten Jahr freuen. (Vivien-Isabel Ameling)

Abiturentlassung am Lehrter Gymnasium

Am Freitag, den 28. Juni wurden am Lehrter Gymnasium 109 Abiturienten und einige Schülerinnen und Schüler mit dem Erreichen des schulischen Teils der Fachhochschulreife verabschiedet. Feierlich wie nie begann die Big Band die Veranstaltung mit dem Abspielen der Nationalhymne. Weiter lesen →