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Über Gymnasium Lehrte

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„Sportasse“ beim Besuch in der Akademie des Sports

Vom 29.01. bis 30.01.20 machten wir uns mit 21 SchülerInnen sowie Frau Ameling und Frau Rölz auf den Weg nach Hannover in die Akademie des Sports beim Landessportbund. Wir waren schon sehr gespannt, was uns beim außerschulischen Teil der Ausbildung zum Schulsportassistenten erwartet. Nach einer reibungslosen Anreise mit der Bahn, wurden wir von unseren Referenten Daniela und Jörg bereits in unserem für die zwei Tage zugordneten Hörsaal erwartet.

Zunächst mussten einige organisatorische Dinge geklärt werden, bevor wir mitten in den Theorieunterricht einstiegen. Was macht einen guten Sportassistenten aus? Mit dieser Fragestellung beschäftigten wir uns anfänglich in Gruppenarbeit, um eine gemeinsame Vorstellung von Charaktereigenschaften eines Sportassistenten zu bekommen sowie unsere eigenen Stärken und Schwächen zu offenbaren. Im Anschluss daran bezogen wir schnell unsere Doppelzimmer (teilweise sogar mit Blick auf das Stadion) und zogen unsere Sportkleidung an, denn dann folgte eine erste Praxiseinheit in der Halle des LSBs. Möglichkeiten zur Gruppeneinteilung, das Durchführen von Erwärmungen, das Anleiten von kleinen Spielen sowie das selbstständige Erproben und Erweitern dieser waren die Themen, bei denen wir selbst ins Schwitzen kamen aber jede Menge Spaß gemeinsam hatten.

Zusammen bei einem ausgewogenen, gesunden Abendessen tauschten wir uns über die Erlebnisse und Erfahrungen aus, um kurz danach alle zusammen den Abend mit Gemeinschaftsspielen ausklingen zu lassen. Die Nacht war relativ kurz, weil wir uns noch lange in unseren gemütlichen Zimmern unterhielten und morgens früh aufstehen mussten. Nach dem ersten sehr vollen Tag, begann auch der nächste Morgen, nach einem umfangreichen Frühstück, mit Theorieeinheiten, in denen wir diesmal zu verschiedenen Schülertypen Kurzreferate vorbereiteten. Außerdem wurden wir noch in Maßnahmen zur ersten Hilfe und zu Sicherheitsaspekten in der Sporthalle beschult.

Anschließend gingen wir wieder zur Praxiseinheit über, die diesmal die eigene Planung einer Sportstunde erforderte. Hierbei arbeiteten wir gut zusammen, so dass wir von den Erfahrungen von Mitschülern und dem bereits erlangten Wissen der Tage profitierten und schnell eine Stunde entwarfen, bei der alle mitmachten. Zum Abschluss der Ausbildungstage gaben wir noch ein Feedback, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Lehrte machten. Insgesamt waren es lehrreiche zwei Tage in der Akademie des Sports mit sehr guter Verpflegung, schönen Zimmern, viel Spaß und einer tollen Gemeinschaft. Nun sind wir bereit, neue Projekte zu planen und weitere Bewegungsangebote an der Schule umzusetzen. Wir freuen uns darauf!

Die Sportasse

Besuch des Biologie-Leistungskurses im LifeScience-Lab

Im Rahmen des Biologieunterrichts fuhr der Bio-LK von Frau Baranek am 08.01.2020 ins  LifeScience Lab Hannover der IGS Garbsen, um dort die im Unterricht theoretisch besprochenen Inhalte praktisch umzusetzen.

Im Mittelpunkt des Labortages im LifeScience Lab standen wissenschaftliche Fragestellungen, die im praktischen Experimentierkurs behandelt wurden. Die Labore des LifeScienceLab  sind mit modernen Geräten der Biotechnologie ausgestattet, sodass die praktische naturwissenschaftliche Arbeit nachempfunden werden kann. Der LK von Frau Baranek nahm an dem Labortag „Microarray und Proteinanalyse – Auf der Jagd nach dem Tumor-Gen“ teil. Die Methode der Microarray-Analyse, die in der Krebsforschung mittlerweile unverzichtbar geworden ist, wurde dabei kennengelernt und, soweit möglich, praktisch bearbeitet. An Hand des Fallbeispiels „Brustkrebs“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler wie Unterschiede der Genexpression in gesunden Zellen und Tumorzellen gemessen werden und wie dieses Wissen in der Krebsforschung und in der Therapie eingesetzt werden kann.

Forschen macht Spaß und bringt Erkenntnis!

Herzschlagfinale beim Basketball-Spieletag des 9. Jahrgangs

Am Donnerstag, den 30. Januar 2020 fand der diesjährige Spieletag des 9. Jahrgangs am Gymnasium Lehrte mit dem Thema Basketball / Streetball statt. Nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen der letzten Jahre wurde das Jahrgangsturnier auch in diesem Jahr unter den veränderten Spielregeln durchgeführt: So wurde wie beim Streetball 3 gegen 3 auf einen Korb gespielt.

Allerdings wurde der Turnierplan von Herrn Henke neu organisiert, so dass in diesem Jahr in den Vorrunden gleichzeitig auf sechs Körben mit insgesamt 12 Teams aus unterschiedlichen Klassen gespielt wurde. So hatten die MitschülerInnen im Gegensatz zum letzten Jahr die Chance, ihre Klassenkameraden anzufeuern und zu unterstützen, was auch stimmungsvoll und lautstark genutzt wurde.

So war von Beginn an insgesamt viel Bewegung und Gewusel in der Halle, aber Dank des gut organisierten Turnierplans und den hervorragenden Schiedsrichtern von Chaos keine Spur.

Nach den Vorrunden, in denen die Platzierungen von allen Teams einer Klasse zusammengezählt wurden, wurden so die anschließenden Finalbegegnungen ermittelt.

So setzte sich um Platz 5 die Klasse 9f gegen die 9d durch. Beim Spiel um Platz 3 besiegte die 9b die 9e und in einem spannenden Endspiel gewann die 9c knapp gegen die 9a.

Damit heißt die Gewinnerklasse des Basketball-Spieletages in diesem Jahr 9c. Herzlichen Glückwunsch!

Die siegreiche 9c!

Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs waren beim diesjährigen Spieltag sehr engagiert, diszipliniert und haben sich fair verhalten. Vielen Dank dafür!

Ein herzlicher Dank geht an die Schiedsrichter, die durch ihre souveränen Spielbeobachtungen für einen geregelten Turnierablauf sorgten.

Das hervorragende Schiedrichterteam!

Ein Dankeschön auch an den Schulsanitätsdienst, der das Turnier begleitete, aber zum Glück kaum zu Einsätzen gerufen wurde.

Für die Sportfachschaft, Christoph Gruber

Siegerehrung durch Herrn Henke

Keine Teilnahme am Landesentscheid JtfO-Volleyball – Mädchen

Trotz engagierter und respektabler Leistung gegen starke Gegner verpasste die Mannschaft der Mädchen der Wettkampfklasse III am Montag, den 27.01.2020 die Qualifikation für den Landesentscheid. Sieben Schulen traten zum Bezirksentscheid am Humboldt-Gymnasium in Bad Pyrmont an und kämpften auf drei Feldern fair, aber ehrgeizig um jeden Punkt. In den Mannschaften waren viele Vereinsspielerinnen, sodass qualitativ hochwertig Volleyball gespielt wurde. Das Gymnasium Lehrte belegte den fünften Platz im Turnier.

In der Vorrunde verlor die Mannschaft leider das erste Spiel gegen das Albert-Einstein-Gymnasium aus Hameln und konnte auch die sehr starke Mannschaft aus Bad Pyrmont nicht schlagen. Lehrtes Team blieb jedoch bei beiden Spielen wortwörtlich am Ball und kämpfte in jedem Satz engagiert und mit viel Spielfreude bis zum Schluss. Im Spiel um Platz 5 und 6 konnte das Gymnasium Lehrte dann schließlich seine Stärken ausspielen und holte im dritten Entscheidungssatz den Sieg gegen die IGS Langenhagen. Verdienter Sieger des Turniers wurde die sehr starke Mannschaft der KGS Salzhemmendorf, die das Finale gegen das Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont dominierte. Das Turnier war eine gelungene Veranstaltung, die allen Spielerinnen sichtlich Freude bereitete und in der das Gymnasium Lehrte angesichts der starken Gegner einen respektablen 5. Platz erreichte. (Anna Barges)

Bild Mannschaft WKIII:
Oben von links: Sophie Wiontzek, Lilli Lüders, Milena Warnecke, Anna Seydel
Unten von links: Sophie Charlotte Dunker, Nuri Nustede, Amelie Krischker

Platz 4 bei JtfO-Volleyballturnier WK II der Mädchen in Lehrte

Das Mädchenteam der Wettkampfklasse II des Gymnasium Lehrte belegte den vierten Platz beim Bezirksentscheid JtfO Volleyball. Am Freitag, 24. Januar 2020, war das Gymnasium Lehrte Ausrichter des Bezirksentscheids von JtfO-Volleyball für die Mädchen in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2003 – 2006). Es waren alle gemeldeten Mannschaften anwesend und das Turnier wurde sehr fair und ohne besondere Vorkommnisse durchgeführt. In den Mannschaften waren viele Vereinsspielerinnen, so dass die Spiele insgesamt auf einem hohen Niveau ausgetragen wurden.

Auch wenn die Spielerinnen vom Gymnasium Lehrte zu gleichen Teilen vom Lehrter SV und von den Sportfreunden aus Aligse kommen und meistens gegeneinander spielen, haben sich unsere Mädels sehr harmonisch zusammengefunden und konnten eine souveräne Leistung abrufen. Dies hat allerdings in diesem Jahr nur zu einem vierten Platz gereicht.

Turniersieger im Finale durch in einem knappen Dreisatzsieg (26:24, 17:25, 15:7) gegen die Humboldtschule Hannover wurde die Mannschaft von der KGS Salzhemmendorf.

Ein herzlicher Dank geht an Nele Wallura, Mirja Blankenburg und Van Nghyen, die bei der Turnierleitung tatkräftig geholfen, durch souveräne Schiedsrichterleistungen überzeugt und unsere Mannschaft unterstützt haben.

Jetzt ruht unsere Hoffnung auf unsere Mädchen-Mannschaft in der WK III, die am Montag, 27. Februar, mit Frau Barges zum Bezirksentscheid in Bad Pyrmont anreisen wird. (Christoph Gruber)

Platzierungen insgesamt:

1. KGS Salzhemmendorf

2. Humboldtschule Hannover

3. Gymnasium Himmelsthür

4. Gymnasium Lehrte

5. Gymnasium Josephinum

6. Albert-Einstein-Schule Laatzen

Unsere Mannschaft der WK II mit Helferinnen:

Hintere Reihe von links nach rechts:

Nele Wallura, Evelyn Helwer, Christa Höltemeier, Mirja Blankenburg, Ragna Saß, Jette Siever

Vordere Reihe: Helin Demirörs, Khan Van Nguyen, Sophie Gebauer, Philine Lopitzsch

Frühlingshaftes Wetter, Verletzte und beachtliche Fortschritte beim Skifahren

Am Samstag, den 11. Januar startete der Skikurs zusammen mit den Sport-Leistungskursen den einwöchigen Ski-Alpin-Kompaktkurs. Die Lehrkräfte Herr Gruber, Frau Ameling, Herr Ziegler, Frau Barges, Frau Rölz und der ehemalige Lehrer des Gymnasiums Herr Eggers begleiteten die knapp 50 SchülerInnen. Ziel war, wie schon seit einigen Jahren Mittelberg bzw. das Kleinwalsertal, eine österreichische Exklave.

Nach zehnstündigem Ritt durch Deutschland – selbstverständlich mit Pausen und Fahrerwechsel- schlängelte sich der Bus durch die engen Straßen des 5000-Seelenortes. Ein warmer Anblick bot sich uns: Die Lichter der Nacht und ein „Dorf wie aus dem Bilderbuch“. Eine wohlige Vorfreude breitete sich aus. Aus dem Bus ausgestiegen erfrischte uns Schnee – zum ersten Mal in diesem jungen Jahr. Dann schleppten wir Skier und Koffer zur Schneeraupe und kehrten in die Unterkunft und verbrachten unsere erste Nacht in den beiden Häusern. Am Sonntag war der erste Skitag, den wir am Haushang verbrachten. Während die Erfahrenen losdüsten, begaben sich die Anfänger an eine flache Stelle um mit dem Einfachsten zu beginnen. Wie komme ich in die Skier? Wie lenke ich? Und das Wichtigste: Wie bremse ich? In den ersten Tagen fuhren die Anfänger im „Schneepflug“ der das langsame, einfache Fahren ermöglicht aber die Beine anstrengt.
Leider gab es gleich am ersten Tag zwei Verletzte, die ins Krankenhaus mussten – ein Handgelenkbruch und eine Gehirnerschütterung mit Schulterverletzung.

Wegen der bei der Unterkunft vereisten Piste  – es gab keinen Neuschnee- fuhren wir in den darauffolgenden Tagen mit Linienbussen in ein nahegelegenes anderes Skigebiet. In der Mittagspause kehrten wir häufig in den typischen Skihütten ein oder aßen unser am Morgen zusammengestelltes Lunchpaket. Nach der etwa einstündigen Pause ging es wieder ab auf die Piste.

Wieder angekommen fuhren einige, die nicht genug bekommen konnten am Haushang noch ein paar Runden. Die körperliche Anstrengung des Tages wurde am einen oder anderen Tag mit einer spontanen Schneeballschlacht abgeschlossen. Von morgens bis abends leierte „Musik“ aus den mitgebrachten Bluetooth-Boxen, sehr nervtötend.

Uno, Werwolf, Bierpong und Durak gestalteten die Abende.
Einige, die Grenzen austesteten sorgten für Stress. U.a. auch mit dem Hüttenwirt – schade, denn seit Jahren herrschte ein vertrauensvolles Verhältnis. Glücklicherweise gab es einige, die sich dann doch einsichtig zeigten.
Ab der Nachtruhe um 23 Uhr hieß es Kräfte sammeln für den nächsten aktiven Tag. In den sternenklaren Nächten wurden viele Blicke in den Himmel geworfen.

Nach einigen Tagen Übung durften auch die inzwischen nicht mehr blutigen Anfänger „die Ski so richtig laufen lassen“, wie Herr Ziegler zu sagen pflegte. Auch den Anfängern bereitete das Fahren immer mehr Spaß. Hinfallen war alltäglich. Doch im Laufe der Tage gab es weitere Verletzungen: Eine heftige Schulterprellungen, ein Bänderriss, Schürfwunden, Krämpfe, Muskelkater und blaue Flecken. Zwei Verletzte mussten leider vorzeitig abreisen.

Die Zeit verging wie im Flug. Am vorletzten und letzten Tag des Skifahrens wurden alle Gruppen geprüft – schließlich war der praktische Kurs ausschlaggebend für die Note, die wir auf der Rückreise erfuhren. Die Anfänger fuhren einen Trichter mit enger werdenden und wieder größer werdenden Kurven, die Fortgeschrittenen dachten sich gruppenweise eine (synchrone) Choreografie aus. Am letzten Tag fuhren alle eine unbekannte abgesteckte Slalomstrecke auf Zeit – ohne die gelernte Technik zu vernachlässigen. Zum Schluss der Woche lobte Frau Ameling: Es wurden große Fortschritte gemacht, das sei nicht bei jeder Gruppe so.

Ein letztes Mal genossen wir das – auch für die zwei Vegetarier leckere 😉 – Essen in der Wildentalhütte. Danke für die Bewirtung.

Als wir zur Abreise unser Gepäck in die Pistenraupe luden, mit der einige sogar den Berg herunter kutschiert wurden, hüllten dicke Flocken das Tal in winterliches Weiß. Mit diesen Eindrücken reisten wir zurück. Herr Gruber gab uns mit auf den Weg, wir sollten uns an die schönen Momente der Tage in Österreich erinnern.

Wieder in Lehrte angekommen erwarteten uns eifrige Eltern, die uns mit ins Wochenende nahmen. Ein großer Dank gilt den Lehrkräften, die die Fahrt (teilweise schon seit etlichen Jahren) zuverlässig begleiteten und in den Tagen für uns da waren.

(Bericht: Jonas Prüß / Fotos: Christoph Gruber, Jonas Prüß)

Das obligatorische Gruppenfoto vor der Hütte gibt es hier in größerer Auflösung:
Die eifrigen Fortgeschrittenen
Die Profis
Mittagspause an einer typischen Skihütte
Der Ausblick ins Kleinwalsertal bei Sonnenuntergang
Der nächtliche Blick ins Kleinwalsertal
Der Blick ins Kleinwalsertal bei strahlendem Sonnenschein
Der Blick ins Kleinwalsertal beim Abschied mit Neuschnee
Schneeraupe zur Rückfahrt
Abschied von der WIldentalhütte

Platz 2 bei JtfO-Handballturnier der Mädchen in Lehrte

Der Bezirksvorentscheid der Wettkampfklasse II der Mädchen im Handball „Jugend trainiert für Olympia“ fand am 17.1.2020 in Lehrte statt.

Dabei konnten die Lehrter Mädchen einen guten zweiten Platz erreichen und mussten sich erst im Finale der Mannschaft vom Gymnasium Twistringen geschlagen geben.

Das Auftaktspiel gewannen die Lehrterinnen, die von Kyra Komischke und Florentina Sylejmani betreut wurden, mit 15 : 12 gegen die KGS Laatzen. Die Abwehr offenbarte in dem Spiel große Lücken und präsentierte viel zu passiv. Die hohe Trefferquote der Rückraumspielerinnen sorgte dann doch noch für den Erfolg.

Im zweiten Gruppenspiel gab es einen unerwartet deutlichen 16 : 2 – Sieg gegen das Gymnasium Himmelsthür. Diesmal ließ die Verteidigung dem Gegner keinen Raum, während sich Anna Wagner, Elsa Hajdini und Alina John abwechselnd in die Torschützenliste eintragen konnten.

So wurde mit zwei Erfolgen der Einzug in das Finale gesichert. Im Endspiel gegen das Gymnasium Twistringen standen die beiden spielstärksten Mannschaften. Lehrte konnte mit dem ersten Angriff in Führung gehen, fiel dann aber bis zur Pause gegen die robusten Gäste mit 2 : 4 zurück. Der Respekt vor der physisch starken gegnerischen Abwehr mit einer imposanten Torhüterin war groß und das Vertrauen in die eigene Stärke schwand mit zunehmender Spieldauer spürbar. Die zweite Halbzeit ging deutlich verloren und so stand es am Ende 3 : 12. Die Mädchen aus Twistringen konnten nach einer zweistündigen Anreise verdientermaßen in das Bezirksfinale in Wunstorf einziehen.

Einen starken Eindruck hinterließen auf Lehrter Seite die Rückraumspielerinnen Anna Wagner und Alina John.

Ein großes Dankeschön an die drei Schiedsrichter Inka Haack, Simon Schaldach und Christian Kormann, die eine souveränen Leistung zeigten. Dank auch an Frau Klußmann im Kampfgericht und Florentina Sylejmani und Kyra Komischke sowie den Helfern vom Schulsanitätsdienst (Ralf Seidel).

H. v. l.: Herr Seidel, Annika Kluge ( 1 Tor), Alina Rudel, Emma Magiera (2), Maria Zervas, Denise Lyke, Anna Wagner (14), Alina John (11/2)
V. v. l.: Lana Rüdiger (1), Elsa Hajdini (5)

Die Spiele im Überblick:

Gymnasium Lehrte erneut Schule mit den meisten Teilnehmern am Börsenspiel

„The same procedure as last year, Mister Bien?“ -„The same procedure as every year!“ -Auch in diesem Jahr ist es André Bien und weiteren Politiklehrern gelungen, über 100 Schüler zu motivieren, beim Planspiel Börse teilzunehmen. Das Gymnasium Lehrte hat erneut mit den meisten Spielgruppen (63 Teams) am teilgenommen und gewinnt somit den Schulpreis in Höhe von 250 Euro, sowie einen Überraschungspreis von 450 Euro und noch 350 Euro für die beste Spielgruppe der Schule – „Das Kapital-Komitee“.

Auch bei den Schülergruppen gab es am Ende ein enges Rennen um den Siegerplatz. Die Gruppe „Das Kapital-Komitee“ (Team: Thore Meiwes, Christopher Kirch und Carl Seibert) des Gymnasiums Lehrte hat am Ende den 2. Platz beim diesjährigen Planspiel Börse erreicht und gewinnt damit 350 Euro für die Spielgruppe sowie 350 Euro für die Schule. André Bien gab schon bekannt, wofür das gewonnene Geld der Schule eingesetzt werden soll: Für Wasserspender, an denen Schüler ihre Flaschen auffüllen können. Thore Meives möchte seinen realen Gewinn nicht in Aktien investieren, sondern als Grundstock für den Führerschein nutzen.

Vertriebsdirektorin Birgit Terliesner, Schulleiterin Silke Brandes, André Bien,  Christopher Kirch, Privatkundenberaterin Mona Sophie Bosse, Thore Meiwes und Politiklehrer Mike Nolte mit den Schecks

Für die HAZ/NP berichtete Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Gymnasiasten gewinnen Geld beim Börsenplanspiel

Drei Schüler des Lehrter Gymnasiums haben erfolgreich beim Börsenplanspiel der Sparkassen abgeschnitten. Als „Kapital-Komitee“ belegten sie regional Platz zwei und niedersachsenweit Platz vier. Geld gab es aber auch für die Schule, denn im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover kamen von 158 Teams allein 63 vom Lehrter Gymnasium.

Das Lehrter Gymnasium hat sich auch in diesem Jahr am Börsenplanspiel der Sparkassen beteiligt. Den Schülern wurde in dem Online-Wettbewerb virtuelles Kapital zur Verfügung gestellt, das vermehrt werden sollte, gehandelt wurde mit den Kursen realer Börsenplätze. Auf den Planspielseiten der Sparkassen eröffneten die Schüler erst kostenlos ein Depot und versuchten dann elf Wochen lang, ihren Depotwert durch Kauf und Wertpapierkauf zu steigern.

Erfolge erzielte dabei die Schülergruppe „Kapital-Komitee“ mit Thore Meiwes, Christoph Kirch und Carl Seibert. Mit einer Depotgesamtwertung von fast 60.000 Euro errang die Gruppe regional Platz zwei und niedersachsenweit Rang vier. Depotzuwachs erzielte das Komitee mit den Wertpapieren der Siemens AG sowie von BMW und VW.

Zur Belohnung gibt es echtes Geld

Zur Belohnung gab es echtes Geld: Thore, Christopher und Carl erhielten zusammen 350 Euro. „Das ist für meinen Führerschein“, freute sich Christopher. Für das Gymnasium spielt der Erfolg des Trios weitere 350 Euro ein. Die Schule nahm aus den Händen von Vertriebsdirektorin Birgit Terliesner vom Sparkassen-Beratungscenter Lehrte obendrein noch einen symbolischen Scheck über 450 Euro entgegen – das Gymnasium hat in diesem Jahr mit den meisten Spielgruppen am Börsenplanspiel teilgenommen. Von den insgesamt 158 Teams beim Schülerspiel kamen allein 63 aus Lehrte.

„So viele waren es noch nie“, sagte Lehrer André Bien, der für das Planspiel an der Schule gehörig die Werbetrommel gerührt hatte. „Ihr seid ein Aushängeschild unserer Schule“, betonte Schulleiterin Silke Brandes bei der Siegerehrung im Gymnasium. Sparkassen-Privatkundenberaterin Mona Sophie Bosse freute sich mit der Schule noch aus einem ganz anderen Grund. Sie ist früher selber aufs Lehrter Gymnasium gegangen. „Damals gab es das Börsenplanspiel auch schon – es ist schön, dass sich der Wettbewerb so ausgeweitet hat“, sagte sie fröhlich.

Vertriebsdirektorin Birgit Terliesner und Schulleiterin Silke Brandes (von links) freuen sich mit den Schülern Christopher Kirch und Thore Meiwes, die stolz ihre Urkunden präsentieren.
Quelle: Katja Eggers

Die Musikfachgruppe gestaltet drei sensationelle Weihnachtskonzerte

Auch in diesem Jahr hat die Musikfachgruppe des Lehrter Gymnasiums wieder alles gegeben! Nach der musikalischen Untermalung beim Weihnachtsgottesdienst, nach dem Musizieren im Altenheim und nach etlichen Freiluftkonzerten auf dem Weihnachtsmarkt fanden am Mittwoch, den 18. Dezember drei sensationelle Konzerte im Forum statt. Sie begannen um 15.00 Uhr, 17.00 Uhr und 19.30 Uhr und dauerten jeweils eine volle Stunde, das zweite sogar länger. Die Konzerte waren natürlich nicht gleich, sondern nach Alter gestaffelt.

Das erste Konzert wurde eingeleitet durch ein großes Ensemble aus den Bläserklassen 7e und 8e, den Streichern und aus den Chorklassen 5c und 6c mit dem Titel „Ist der Himmel hell erleuchtet“. Neben dem Genuss klassischer Weihnachtsstücke der Instrumentalgruppen konnte das Publikum herzlich über die humorvollen Beiträge der Chorklassen lachen. Die Neulinge aus der 5c stellten szenisch und musikalisch ihren Werdegang von der Einschulung bis zu diesem Konzert dar, wobei der anfängliche Missklang durchaus gewollt war. Die alten Hasen der 6c begeisterten alle Bahn-Fans (und wer ist das nicht?) mit dem Stück „senk ju vor träwelling wizz se Deutsche Bahn“. Zu „Frostie, der Schneemann“ brachte diese Chorklasse dann noch einen großen aufblasbaren Schneemann mit, der passend zum Schmelzen im Lied seine Luft verlor und kraftlos auf der Bühne endete. Den Abschuss bildeten die Gospel-Hits der Bläserklasse 8e.

Im zweiten Konzert lösten die BigBand und die Movin´Brass die Bläserklasse 7e ab und 60 Stimmen von Schulchor und HeartChor ersetzten die Chorklassen. Sehr viele klassische Weihnachtslieder erfreuten das Publikum. Gleich auf zwei Weisen wurde der Klassiker „Winter Wonderland” dargeboten. Einmal von der Movin´Brass recht swinging und dann vom HeartChor mit Gesang. Hier wurde der “Schnee” mal ganz anders interpretiert und der Weihnachtsmann und alle Sänger hatten am Ende eine weiße Nase, wobei der Weihnachtsmann sogar von Sanitätern auf dem Schlitten abtransportiert wurde. Zum Glück hatte einer der Sänger vorher gewarnt: “Liebe Kinder, nicht nachmachen“.

Auch im dritten Konzert übernahm Schulleiterin Silke Brandes die Begrüßung und wurde nicht müde, die musizierenden Schülerinnen und Schüler ob dieses Konzertmarathons zu loben. Sie bewunderte sie dafür, dass sie neben der schulischen Belastung auch die Proben so gut meisterten. Auch bei den beteiligten Musiklehrkräften bedankte sie sich: Annika Barenscher (Chorklasse 5c), Ane Kristin Holmer (Bläserklasse 8e und Big Band), Kristina Ruschitschka (Die Streicher, Chorklasse 6c), Christian Lange (Movin’ Brass, Bläserklasse 7e) und Thomas Schachschal (Schulchor, HeartChor). Vor dem dritten Konzert wurde die Klasse 8e in den verdienten Feierabend geschickt und die älteren Schüler übernahmen größere Anteile bei diesem Konzert.

Da es sich bei den Weihnachtskonzerten wie in jedem Jahr um Wohltätigkeitskonzerte handelte, wurden am Ausgang Spenden gesammelt, die von den etwa 1000 Zuschauern auch großzügig geflossen sind. In diesem Jahr ging der Erlös an die Frühchenstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Die beiden Spendenpatinnen der MHH, Manuela Welschhoff und Bettina Bohnhorst, die voller Begeisterung an allen drei Konzerten teilgenommen und für ihre gute Sache geworben hatten, konnten sich über einen Betrag von mehr als 5000 Euro freuen.

Eine Woche zuvor erbrachte die Kollekte nach dem Adventsgottesdienst einen Betrag von 451,54 Euro, der jeweils zur Hälfte der Lehrter Tafel und den SOS-Kinderdörfern zukommen wird.

Die jüngsten Teilnehmer, die Chorklasse 5c
„Frostie, der Schneemann“, von der Chorklasse 6c vorgetragen
BigBand und Bläserklasse 8e beim Abschluss des zweiten Konzerts
Der Heartchor beim „Winter Wonderland” mit abwegiger Deutung des Begriffs „Schnee“
Der Heartchor beim „Winter Wonderland” : Dem Weihnachtsmann geht es nicht gut!
Die BigBand
Sehr harmonisch – der Schulchor
Die Movin´Brass Band ist recht swinging dabei.

Im Lehrter Teil der HAZ/NP berichtete Gabriele Gerner über das erste Konzert:

Lampenfieber beim Weihnachtskonzert

Gymnasiasten präsentieren Programm mit Sängern, Bläsern, Streichern, Saxofonisten und Trompetern

Aufgeregte Schüler, konzentrierte Lehrer und stolze Eltern: Sie alle haben den Rahmen für das Weihnachtskonzert des Gymnasiums am Mittwoch gebildet. Die musikalischen Schüler lieferten ein fulminantes Weihnachtskonzert im Kurt-Hirschfeld-Forum. Den Auftakt machten die Chorklassen 5c und 6c, die Bläserklassen 7e und 8e sowie die Streicher.

Sänger, Geiger und Cellisten, Saxofonisten und Trompeter gaben sich ein harmonisches Stelldichein. Das Auftaktlied „Ist der Himmel hell erleuchtet“ präsentierten vier Klassen und die Streicher – eine imposante Gemeinschaftsleistung mit vier Dirigenten und rund 100 Schülern. „Wie lange habt ihr dafür geprobt?“, fragte Schulleiterin Silke Brandes. „20 Minuten“, lautete die überraschende Antwort der Schüler.Das weitere Programm war eine bunte Mischung aus besinnlichen und fröhlichen musikalischen und schauspielerischen Darbietungen. Schwungvoll wurde es bei „Rudolph, the Red Nosed Reindeer“ und „Rockin’ Around the Christmas Tree“, witzig bei „Deutsche Bahn“ sowie besinnlich bei „Licht der Weihnacht“ und „Still, still, still“. Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus – und Spenden für die Frühchenstation in der MHH. (Gabriele Gerner)

Bericht im Marktspiegel Teil 1
Bericht im Marktspiegel Teil 2

Adventsgottesdienst in der Markuskirche

Bei gemütlichem Kerzenschein konnten sich die Besucher des Adventsgottesdienstes am 12. Dezember auf die Adventszeit einstimmen. Die Religionskurse der elften Klassen zeigten sich als besonders eifrige Teilnehmer dabei, da sie das Thema Gottesdienst im Religionsunterricht bearbeitet hatten. Ein Religionskurs hatte den Gottesdienst inhaltlich selbst erarbeitet und durchgeführt.

Bereits ganz früh wurde das Thema „Lichter“ als Symbol der Adventszeit gewählt, die ja eine Vorbereitung auf die Ankunft Jesu darstellen soll und nicht nur von Glühwein und Weihnachtsfeiern bestimmt sein sollte, sondern auch von ernsten Gedanken. In diesem Sinne schrieben Nils Birke und Kevin Fischer selbst eine Predigt. „Von der Dunkelheit zum Licht “ sollte symbolisiert werden durch die Teelichter, die in von der sechsten Klasse selbst gebastelten Kerzenhaltern an die Gottesdienstbesucher verschenkt wurden. Einen wesentlichen Anteil an der entstehenden feierlichen Stimmung hatten die beteiligten Musikgruppen unserer Schule.

Nach der feierlichen Einstimmung durch akustische Stücke der Streicher und der Bigband wurden die Stücke im Gottesdienst immer fröhlicher und lauter. Der Schulchor unterstützte die Gemeinde dabei stimmkräftig und sogar der Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ rief Motto getreu zur Besinnung auf. Die Bigband begleitete diesmal alle Stücke, Frau Holmer gebührt daher besonderer Dank! Aber auch an die kleinen Gäste wurde durch eine von SchülerInnen organisierte Betreuung gut gesorgt.

Im Anschluss bot der Q1-Jahrgang im Foyer zusammen mit der Schülerzeitungs-AG noch eine wunderschöne, weihnachtsmarktartige Atmosphäre durch den Verkauf von Waffeln und Punsch sowie der aktuellen Auflage der „Funkloch“. Die Bläserklasse spielte dazu Weihnachtslieder. Die Kollekte am Ausgang soll jeweils zur Hälfte der Organisation Lehrter Tafel e. V. und den SOS-Kinderdörfern zukommen. Dafür wurden insgesamt 451,54 € gesammelt! Das ist ein tolles Ergebnis; allen Spendern an dieser Stelle herzlichen Dank! (Silke Santer)

Zu Beginn sorgt die Streicher-AG für weihnachtliche Stimmung.
Silke Santer und ein Schüler der 11. Klassen
Der Chor
Gesang mit Thomas Schachschal
Auf der Empore steuert die BigBand Stück um Stück bei.
Silke Santer und Christian Lange
Zum Abschluss dirigiert Ane Holmer ihre 8e.
Die Bläserklasse 8e in Aktion!

Big Band sorgt für gute Stimmung im Rosemarie-Nieschlag-Haus

„Alle Jahre wieder“ machten sich auch in diesem Jahr wieder 15 gutgelaunte Schülerinnen und Schüler der Big Band unter der Leitung von Frau Holmer am 10.12. vormittags auf den Weg ins Pflegeheim Rosemarie-Nieschlag-Haus, um den betagten Menschen dort ein kleines vorweihnachtliches Konzert zu geben.

Schon beim Eintreffen schlug den Musizierenden ein munteres Geplauder aus dem großen Saal entgegen. Nach einem verdutzten Blick war klar: schon weit vor der angegebenen Konzertzeit 10.30 hatten sich bereits 30 bis 40 Interessierte eingefunden, um einen guten Platz zu erhaschen und möglichst in der ersten Reihe zu sitzen. Nun mussten sich aber alle Schülerinnen und Schüler beeilen, die Instrumente zusammen zubauen und zu stimmen und dann ging‘s auch schon los mit einem großen Stapel Advents- und Weihnachtsliedern, die ja auch mitgesungen werden sollten. Fröhlich schmetterten die Bewohner Lieder wie ‚O Tannenbaum‘, ‚Süßer die Glocken nie klingen‘ oder ‚Es ist ein Ros entsprungen‘ mit, wobei die ausgeteilten Liederzettel eigentlich gar nicht benötigt wurden. Diese Generation beherrscht nicht nur die erste Strophe!

Flankiert wurden die Lieder mit passenden Weihnachtsgeschichten, in denen sprechende Engel, lebendige Weihnachtsbäume und Schneeglöckchen eine wichtige Rolle spielten.

Zur Entspannung durfte das Publikum dann auch mehrfach den Klängen der Big Band lauschen, die in diesem Jahr als Besonderheit unter anderem auch dreistimmige Querflötenstücke zum Besten brachte. So richtig heimelig wurde es dann bei dem Flötentrio ‚Hiatz kimmt die heilge Weihnachtszeit‘, eine Weihnachtsmelodie aus Tirol, die großen Beifall fand.

Die Stunde mit viel Gesang, aufmerksamem Publikum und großem Applaus verging wie im Fluge, und die Heimleiterin Frau Licht bedankte sich anschließend im Namen aller Bewohnerinnen und Bewohner für den schönen Einstieg in die Weihnachtszeit. Eine Bewohnerin war so begeistert von der Big Band, dass sie sagte,  „heute sei ja mal richtig was losgewesen, das sei ihre Musik, mit vielen Holz- und Blechbläsern“. Was für ein schönes Kompliment dieser betagten Seniorin! Wir werden wiederkommen, keine Frage! (Ane Holmer)

Lehrerfortbildung: Digitalisierung leicht gemacht

Drei Fortbildungstage fanden für das gesamte Kollegium in der Woche vor den Weihnachtsferien statt. Genauer gesagt nahm jede Lehrkraft nur einen Tag an der Fortbildung “Digitalisierung leicht gemacht“ teil, so dass sich der Unterrichtsausfall in Grenzen hielt. Ausgestattet mit Laptops und Mehrfachsteckdosen saßen also pro Tag um die 30 Lehrkräfte in der altehrwürdigen Aula und lauschten dem kompetenten Referenten vom Calleo Institut, Stefan Burggraf.

Das Seminar war interaktiv und praxisorientiert. Jeder Inhalt wurde vorgestellt, gemeinsam ausprobiert und didaktisch reflektiert, damit die Lehrkräfte die neu erworbenen Kompetenzen später auch anwenden können, um ihren Unterricht noch spannender und motivierender gestalten zu können

Zunächst wurde das SAMR-Modell vorgestellt. Es beschreibt vier Einstufungen bei der Integration und Nutzung von technischen Unterrichtsunterstützern: Substitution (Ersetzen), Augmentation (Erweitern), Modification (Verändern) und Redefinition (Neudefinieren).

Als Beispiele für die ersten beiden Kategorien gelten “Classroomscreen.com“, eine Art digitales Smartboard, für das nur Beamer und Laptop nötig sind, und das Programm “EASEL.LY“, mit dem schnell professionell aussehende Grafiken und Poster erstellt werden können.

Die übrigen Programm-Beispiele bezogen sich auf die Kategorie “Verändern“:

Comics erstellen mit STORYBOARD: Ansprechende interaktive Arbeitsblätter erstellen!

Quizzes erstellen KAHOOT: Der Wissensstand der wird Lerngruppe verblüffend einfach mithilfe moderner Umfragen geprüft und in Echtzeit dargestellt.

Webseiten erstellen mit WEEBLY: Eine eigene funktionale Unterrichtswebsite kreieren!

Umfragen erstellen  mit PINGO: Anonym und schnell sensible Fragen klären oder einfach die Klassensprecherwahl hiermit durchführen!

Digitale Lernspiele auf LEARNINGAPPS.COM: Hunderte Lern-Apps pro Fach stehen zur Verfügung und warten auf ihre Anwendung!

Alle Programme ermöglichen es, die Schüler aktiv professionelle Plakate, Comics und Quizzes mit Ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop erstellen zu lassen

Gegen Ende der Veranstaltung wurde das rechtliche Know-how für die Verwendung von lizensierten Bildern und Videos im Internet vermittelt.

Im zweiten Halbjahr wird es Folgefortbildungen innerhalb der Fachgruppen zum Thema geben. (HAL)

Während einer Workshop-Phase: Das motivierende Programm Kahoot!

Gelungenes Handball-Turnier in Burgdorf

Am 11.12.2019 hat die Handballmannschaft der Mädchen in der Wettkampfklasse III (2005-2008) in Burgdorf ein ordentliches Turnier abgeliefert. Es reichte letztendlich zu einem vierten Platz unter fünf teilnehmenden Mannschaften mit 3:5 Punkten. Es war ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld mit einer überragenden Mannschaft aus Sarstedt, die alle Spiele locker und hoch gewonnen hat.

Im Auftaktspiel gab es erstmals nach langer Zeit keine Niederlage gegen die Humboldtschule. Das 11:11- Unentschieden war leicht unglücklich, fiel doch der Ausgleich für den Gegner nach der Schlusssirene per Siebenmeter.

Die nächste Partie konnte nach couragierter Vorstellung gegen Gastgeber Burgdorf gewonnen werden. 8:7 hieß es am Ende, nachdem keine Mannschaft mehr als ein Tor Vorsprung herausspielen konnte.

Gegen die Käthe-Kollwitz-Schule aus Hannover setzte es eine vermeidbare 7:11- Niederlage. Der zuvor gezeigte Einsatz- und Siegeswille fehlte in diesem Spiel leider. Eine starke Leistung gab es im abschließenden Spiel gegen Sarstedt trotz einer 7:13- Niederlage.

In der Defensive überzeugten Lilli Karich mit zahlreichen Paraden und auch Lena Hübner mit viel Kampfgeist. Im Angriff glänzte der linke Flügel mit den besten Torschützinnen Sophie Klußmann und Hannah Scheuer. Dank an die Betreuerin Johanna Tillmann aus der Q1 (Ralf Seidel).

H. v. l.: Philine Schlicke, Marie Wilkening (1 Tor), Lilli Karich, Lena Hübner (1), Svenja Wietzke, Fiona Schlicke, Sophie Klußmann (18)

V. v. l.: Jette Sander, Narin Kezer (4), Hannah Scheuer (9) und Finja Stelter.

„Gesund Leben Lernen“ am Gymnasium Lehrte

Das Gymnasium in Lehrte nimmt an dem niedersächsischen Programm „Gesund Leben Lernen“ (GLL) teil. Die Teilnahme ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt. Ziel ist, den „Lern- und Arbeitsort Schule“ dauerhaft zu einer möglichst gesunden Lebenswelt zu entwickeln. Schüler und Lehrer sollen gleichermaßen profitieren. Seit 2003 haben über 250 niedersächsische Schulen an dem Programm teilgenommen.

„Wir freuen uns sehr auf den Start dieses Projekts. Erste Vorstellungen, welche Aspekte gesunder Lebens- und Arbeitsverhältnisse wir als erstes an unserer Schule verwirklichen könnten, gibt es auch schon“, sagt Schulleiterin Silke Brandes.

Das erste konstituierende Treffen des GLL-Teams des Gymnasiums, welches aus Lehrern, Schülern und Eltern sowie der Schulleitung besteht, fand am Montag, den 09.12.19 statt. Dabei fand ein multiperspektivischer Erfahrungsaustausch statt und erste Handlungsfelder wurden abgesteckt. Wir freuen uns nun auf die weitere Zusammenarbeit und laden alle Interessierten ein, die sich im weitgestreuten Bereich „Gesundheit“ einbringen möchten. Diese melden sich gern bei Frau Ameling (vivien-isabel.ameling@gymlehrte.de).

Bei „GLL“ handelt es sich um ein Kooperationsprogramm zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen. Das Niedersächsische Kultusministerium stellt eine Lehrerstelle für die Programmleitung zur Verfügung. „Die AOK war seit Beginn an GLL beteiligt und stellt auch zukünftig mehr als 20 Präventionsfachkräfte für die Begleitung der Schulen bereit“, beschreibt Carsten Hammler, Geschäftsführer Gesundheitsmanagement Prävention bei der AOK Niedersachsen, das Engagement.

AOK-Präventionsberaterin Christine Scherl aus Hannover weiß, in welchen Bereichen häufig Verbesserungspotenziale schlummern: „Weniger Lärm im Klassenzimmer oder auf den Fluren, ein ausgewogener Pausenimbiss, eine bewegungsfreundlichere Gestaltung des Schulhofes oder ein Rückzugsraum für Lehrerinnen und Lehrer sind nur einige Beispiele. Gemeinsam arbeiten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, Hausmeister und Eltern daran, die Lern- und Arbeitsbedingungen gesünder zu gestalten. Unsere Aufgabe besteht hauptsächlich darin, die Steuerungsgruppe und entstehende Gesundheitszirkel zu moderieren.“ Wichtige Ziele sind auch das soziale Lernen und die Gewaltprävention bereits in den unteren Klassen.

In diesem Jahr starten dreizehn niedersächsische Schulen mit dem Programm „GLL“. Interessierte Schulen können sich bei der AOK in Hannover unter Telefon 0511/1676-35647 oder unter www.gll-nds.de informieren.

Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs

„Ich wäre gerne ein Adler! Dann wäre ich frei, könnte fliegen und könnte mir die Welt von oben ansehen.“ – Angeregt durch eines der vielen Bücher, aus denen bei dem diesjährigen Vorlesewettbewerb des 6. Jahrganges vorgelesen wurde, kam das Gespräch bei den begeisterten Lesern und aufmerksamen Zuhörern auf, in welches Tier man sich gerne verwandeln lassen möchte. Die Wünsche, sich in die Welt der Tiere hineinzudenken und zu fühlen, waren vielfältig. Meerschweinchen, Katzen, Fische, es war alles dabei. In vielen Büchern, die die Schüler gerne lesen, verwandeln sich Menschen zu Tieren und können die Sprache der Tiere verstehen.

Die beste Vorleserin 2019, Kayra Keyik aus der 6e, überzeugte mit ihrer sicheren Lesetechnik und mit einer ansprechenden Stimmgestaltung die Jury, indem sie eine dramatische Situation aus dem bekannten Roman  „Die unendliche Geschichte“ vorlas, in der der kleine Held Atréju mit seinem sprechendem Pferd Artax sich durch unheimliche Sümpfe kämpfen muss.

Kayra, unsere Schulsiegerin, wird im Februar beim Regionalentscheid des bundesweit durchgeführten Vorlesewettbewerbes teilnehmen. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels richtet jedes Jahr diesen Vorlesewettbewerb aus.

An unserem Gymnasium nahmen 14 Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Jahrgang teil, die sich  zuvor als beste Klassenvorleser/innen qualifiziert hatten.

Die beste Vorleserin 2019 war Kayra Keyik (in der Mitte) aus der 6e, den zweiten Platz beim Jahrgangswettbewerb belegte Alicia Wietzke (rechts) aus der 6c und den dritten Platz erhielt Lea Althoff (links) aus der 6n. Wir gratulieren!  ( Christina Schulze)

Die Jury, bestehend aus Schülerinnen , Frau Klug (Stadtbibliothek) und Frau Schulze (Organisation)

Die neue Schülerzeitung “Funkloch“ ist im Verkauf!

Mit großem Stolz dürfen wir endlich verraten, dass die neue Funkloch (3. Ausgabe) am Montag, dem 2. Dezember erscheinen wird. Wie es sich für die Jahreszeit gehört, geht es auch um Weihnachten! Spannende Erfahrungen können bei einen Auslandsjahr gemacht werden.

Passend zum Kerncurriculum Biologie dieses Jahres wird es auch einen Artikel über das Thema „Ökologie und nachhaltige Zukunft“ geben. Es gibt nicht nur Vorschläge zur Plastikvermeidung, sondern auch einen Artikel zum Regenwaldbrand. Passend zum Kerncurriculum Chemie dieses Jahres der Oberstufe wird es in dem Lehrerinterview auch um Alkohol als Genussmittel gehen.

An die jungen Schüler haben wir mit vielen kreativen Seiten natürlich auch gedacht. Außerdem ist die Funkloch analog und bietet damit bestimmt eine willkommene Abwechslung im Alltag der Generation Medien.

Um diese und noch weitere interessante und hochqualitative Artikel nicht zu verpassen, schauen Sie doch am Montag bei Unseren Verkaufsständen in allen Gebäuden vorbei und sichern sich Ihre eigene „Funkloch“ zum Preis von 2€! (Johanna Lucks und Jonas Prüß)

„Arbeiterkind.de“ informiert Elftklässler über die Chancen eines Studiums

Anika Werner und zwei ehrenamtliche Mitarbeiter von „arbeiterkind.de“ besuchten am 20.11.2019 das Gymnasium Lehrte, um die beiden Klassen, die 11a von Herrn Bien und die 11e von Herrn Bauer, über Studienmöglichkeiten, Stipendien oder auch Studienfinanzierung via Bafög zu informieren. Die restlichen 11. Klassen bekommen an anderen Tagen die Möglichkeit hierzu.

Folgende Fragen sollten geklärt werden: Was bedeutet es, ein Studium zu finanzieren, wo kann ich mich informieren und wie kann ich es schaffen, ein Stipendium zu ergattern?

Viele neue Informationen und ein paar Begriffe „Sprachchinesisch“ aus dem Lebensalltag eines Studenten (Erstiparty, Bafög, Netzwerk) prasselten auf die Schüler/innen ein. In einem 90minütigen Vortrag berichteten Anika, Jenny und Patrick über die Möglichkeiten, vor allem für Kinder aus Arbeiterfamilien, sich ein Studium zu finanzieren.

Zum Einstieg informierten die Referenten, dass es in Deutschland sehr viel seltener vorkommt, dass Kinder aus nichtakademischen Haushalten studieren. So bekamen die Lernenden Informationen aus erster Hand, von Akademikerinnen und einem Akademiker, die selbst als erste in ihren jeweiligen Familien ein Studium begonnen (und erfolgreich beendet) haben und hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Auszug aus der Homepage www.arbeiterkind.de:

Wir ermutigen Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren. 6.000 Ehrenamtliche engagierten sich bundesweit in 80 lokalen Arbeiterind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen. Unsere Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen der ersten Generation und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild.

Berlinfahrt des 10. Jahrgangs – Mittendrin in Geschichte und Politik!

Passend zum 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls und zur politischen Unterrichtsreihe „Die Bundesrepublik Deutschland- ein demokratischer Rechtsstaat?“ sowie der geschichtlichen Unterrichtsreihe „Deutschland nach 1945“ sind wir, der gesamte 10. Jahrgang des Gymnasiums Lehrte (ca.125 SuS), vom 11.11.-13.11.2019 nach Berlin gereist. Diese beliebte Schulfahrt – inzwischen integraler Bestandteil des Unterrichts – wird von den Lehrern Dr. Ralph Grobmann und Matthias Jäger seit 2008 organisiert und von der Schulleiterin, Silke Brandes, tatkräftig unterstützt und mitgetragen.

Am Montag früh sind wir, die fünf 10ten Klassen, mit zwei großen Reisebussen um 08:00 Uhr gestartet. Mit Musik aus Bluetooth-Boxen und einer kurzen Pause wurde die dreistündige Fahrt überbrückt und verschönert.

Unser Jahrgang wurde in drei verschiedene Gruppen eingeteilt. Die G2, zu der wir gehörten, hatte um 15:00 Uhr eine 1,5 -stündige Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Unser Gruppenführer, ein damaliger politischer Häftling, der wegen einer versuchten Flucht aus der DDR in Hohenschönhausen einsitzen musste, berichtete von seinen Erlebnissen und von der psychischen Folter, die die Gefangenen erleiden mussten. Die Führung durch die beengenden Gefängniszellen und die lebendigen Erzählungen gaben einem das bedrückende Gefühl, selbst Gefangener im Jahre 1972 zu sein – eine schockierende und lehrreiche Erfahrung für uns Schüler. 

Am Dienstag durften wir (GII) das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) besuchen und uns von 09:00 -10:30 Uhr einen Vortrag anhören, in dem es unter anderem auch um die 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung ging. Damit wir diese Ziele auch immer im Gedächtnis behalten, bekam jeder von uns ein mit diesen Zielen bedrucktes Brillenputztuch und eine Kaffee Tasse als Souvenir geschenkt.


Danach ging es weiter zum Tränenpalast in der Friedrichsstraße, in dem der Alltag der deutschen Teilung mit ‚Tränen und Hoffnung‘ anschaulich dargestellt wird. Alle Gruppen besuchten die dortige Ausstellung „Grenzerfahrungen-Alltag deutscher Teilung“. Der Tränenpalast befindet sich in der früheren Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstrasse und diente bis 1990 zur Ausreise aus der DDR nach West-Berlin und gleichfalls zur Einreise in die DDR.  Zeitzeugen aus dem Osten und dem Westen erzählten von dem Leben während der deutschen Teilung, dem Mauerfall (09. November 1989) und dem Leben danach. Und anhand der detaillierten Ausstellung wurde uns deutlich gemacht, wie anders das Leben in der DDR damals war, wie kompliziert und einschüchternd das Aus-bzw. Einreiseverfahren gestaltet wurde und wie perfide ausgearbeitet das Überwachungssystem war.

Ein Spaziergang zum Brandenburger Tor (die Prachtstraße Unter den Linden entlang), mit anschließendem Gruppenfoto und vielen weiteren Bildern, rundete den Tag ab; danach bekamen wir Freizeit, in der wir in Kleingruppen Berlin (fast) unsicher machen konnten.

Zum Vergrößern hier klicken!

Am Mittwoch mussten wir schon sehr früh aufstehen und um halb sieben mit gepackten Koffern in der Eingangshalle der Jugendherberge stehen. Nach dem Verwahren des Gepäcks in der Tiefgarage und einem leckeren Frühstück, hatten wir (GII) einen Termin um 09:00 Uhr im Bundestag. Dort hat eine Vertreterin der Staatssekretärin Frau Dr. Flachsbarth uns etwas über die Sitzordnung im Plenarsaal und über die ca. 3,5 Tonnen schwere fette Henne (auch Bundesadler genannt) erzählt. Es folgte eine Frage, ob die Würde des Menschen wirklich unantastbar sei, da es doch leider so viele Terroranschläge gibt. Mit dem darauffolgenden Kuppelbesuch konnte man einen wunderschönen und erfrischenden Rundumblick bei 7°C auf Berlin erhaschen.

Die andere Gruppe (GIII) hatte einen Termin im Paul-Löbe-Haus, wo sie den Abgeordneten Dr. Miersch traf, den Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises Hannover-Land II (u.a. Vorsitzender des Umweltausschusses und Sprecher der Linken in der SPD). Da durften wir auch Fragen zur aktuellen Tagespolitik, der Arbeit eines Abgeordneten sowie dem Politikverständnis des Bundestagsabgeordneten der SPD stellen (Herr Bien hatte uns diesbezüglich gut vorbereitet). Das war sehr interessant, sodass die Stunde wie im Fluge verging und wir zum Abschluss noch ein Gruppenfoto mit Herrn Dr. Miersch machen konnten. Später, am Nachmittag, trafen wir uns im Bundestag, wo ursprünglich ein Vortrag sowie eine Führung für uns vorgesehen waren. Doch stattdessen hatten wir das große Glück, als Zuschauer an einer Bundestagsdebatte (aktuelle Stunde: Thema Landwirtschaft) teilnehmen zu dürfen und somit hautnah und extrem spannend Einblicke in die aktuelle Politikdebatte zu erhalten. 

Eine Gruppe von 48 ausgewählten Schülerinnen und Schülern (GI) besichtigte den Bundesrat und nahm dort an einem Planspiel teil, bei dem die SuS die Arbeit des Bundesrates simulieren konnten und als Vertreter der verschiedenen Bundesländer eine Stellungnahme zum Thema „Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem Alter von 75 Jahren?“ ausarbeiten und vorstellen durften.

Die Gruppe II und III  suchten derweil die Bernauer Straße auf, in der letzte originale Teile der Berliner Mauer und das Mauermuseum zu finden sind. Von einem Aussichtspunkt aus konnte man auf einen ehemaligen Grenzbereich schauen.

Erneute Zeit zur freien Verfügung rundete die (bildungs-)interessante und schöne Studienfahrt ab. Um 19:00 Uhr reisten wir von der Jugendherberge am Wannsee ab und kamen gegen 21:30 Uhr in Lehrte an der Mittelstufe an.

In Berlin begleiteten uns folgende Lehrkräfte: Frau Schulleiterin Brandes, Herr Dr. Grobmann, Herr Jäger, Herr Vahl, Herr Bien, Herr Nolte und Frau Hasenjäger.

Vielen Dank für die tolle Fahrt!

Geschrieben von: Lotta Seidel, Carla Heleen Müller, Hannah Fische, Anna Pinkert

Zeitungsbericht Marktspiegel
Zeitungsbericht HAZ/NP

Die französische Gastfreundschaft und NGOs

In der Woche vom 04. November bis zum 10. November ging es für uns, vier Schülerinnen und Schüler des Erasmus+ Projekts „Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas, New Chances“, in Begleitung von Frau Busch und Herrn Fasterding nach Saint-Gervais-sur-Mare in Südfrankreich.

Das zweijährige von der EU geförderte Projekt thematisiert Möglichkeiten der Integration in verschiedenen Bereichen von Gesellschaft. So setzten wir uns bereits mit der Politik der drei teilnehmenden Länder, Deutschland, Frankreich, Italien, sowie mit politischen Maßnahmen auf der EU-Ebene auseinander und untersuchten Integrationsprojekte auf der kommunalpolitischen Ebene sowie im Bildungsbereich. Ziel des Projekts ist es, Ideen und Projekte rund um Integration von geflüchteten Menschen miteinander zu vergleichen, besonders gelungene Ideen zu teilen und über Herausforderungen sowie Chancen zu sprechen.

In der dritten Phase haben wir uns mit der Arbeit von NGOs und NGOs in unserer Umgebung und ihrer jeweiligen Idee von Integration beschäftigt. (NGO bedeutet: Non governmental organisation oder auf Deutsch:  Nichtstaatliche Organisation)

Das Ziel dieses Projekttreffens war die Erstellung eines Videos über die Arbeit von NGOs im Ländervergleich und eine Spendenaktion innerhalb der Schule. In den vorherigen Wochen haben wir uns gezielt auf das Treffen der drei Nationen, Deutschland, Frankreich und Italien, vorbereitet, indem wir Interviews mit lokalen NGOs geführt und diese und ihre Arbeit in kurzen Videos vorgestellt haben.

Die ganze Reise begann am 04. November um 8:30 Uhr am Flughafen Hannover. Mit einem Zwischenstopp in Amsterdam kamen wir nach 14 Stunden endlich an der Schule in Saint-Gervais-sur-Mare an und wurden von unseren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen.

Die nachfolgenden Tage waren ereignisreich. Wir haben die Schule kennengelernt und für die Spendenaktion, die am Freitag stattfinden sollte, sowie unser Projekt Werbung gemacht. Die Schülerinnen und Schüler der Schule sowie die Lehrer hatten die Möglichkeit während der Woche kleinere Geldbeiträge von einem Euro zu spenden. Das gespendete Geld wollten wir am Ende der Woche an eine der besuchten NGOs spenden.

So hatten wir die Chance im Laufe der Woche in Gesprächen mit verschiedenen NGOs viele unserer Fragen zu klären und über Möglichkeiten wie Herausforderungen zu sprechen. Unser erstes Interview war mit Flore Tixier, die Mitarbeiterin der NGO „L´AMI des Hauts-Cantons“, die von der Hilfsbereitschaft der Menschen auf dem Land, aber auch über die Schwierigkeiten, geflüchtete Menschen vom Landleben zu überzeugen, sprach. Auch lernten wir in den darauffolgenden Tagen die NGO „Sing’A“ in Montpellier kennen, deren Mitarbeiterinnen uns ihre Einrichtung gezeigt und uns an ihre Arbeit herangeführt haben. „Sing‘A“ ist eine weltweite Organisation, die sich dafür einsetzt, dass die geflüchteten Menschen durch Kontakt mit den Einheimischen integriert werden und sich eine Gemeinschaft und ein gegenseitiges Verständnis jenseits von Klischeevorstellungen und Vorurteilen bilden. Dementsprechend vermitteln sie z.B. zeitlich befristete Zimmer bei Einheimischen an geflüchtete Menschen oder bieten verschiedene Aktionen und Workshops zu Kunst, Kochen, Sport etc. an. Wir hatten die Chance uns mit zwei Personen, die durch dieses Projekt zueinander gefunden haben, zu unterhalten. Nach einer gemeinsamen Mittagspause machten wir uns am gleichen Tag zu „LineUp“, einem Streetart-Atelier in Montpellier, auf und nahmen dort an einem Graffiti-Workshop teil. Unsere Aufgabe bestand darin, unser gemeinsam gewähltes Wort „Gleichheit“ und damit auch „Égalité“, „Unguaglianza“ und „Equality“ bildlich umzusetzen. Dabei sind schöne Bilder entstanden.

Der Zusammenschluss der verschiedenen Künstler aus der Graffiti und Street-Art-Szene hilft auch geflüchteten Menschen, das Handwerk zu lernen und somit über die Kunst ihren Erfahrungen Ausdruck verleihen zu können und damit Geld zu verdienen. So wurde der Workshop ebenfalls von einem jungen Mann begleitet, der mithilfe der dort ansässigen Künstler einen eigenen Künstlerstil entwickelte und nun seine Erfahrungen in Bilder ausdrückt und schon die Chance hatte, diese an einige Hauswände Montpelliers zu veröffentlichen.

Die Woche war ebenfalls von den Vor- und Nachbereitungen der Interviews in internationalen Gruppen geprägt, wodurch wir ins Gespräch über die Bedingungen von der Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen in unseren jeweiligen drei Ländern kamen. Dies und weitere Aktivitäten, wie eine Streetart-Rally in Sète zur Vorbereitung unseres Graffiti-Workshops und ein Ausflug an den riesigen und wunderschönen Lac du Salagou zum gemeinsamen Mittagsessen ermöglichten uns, Freundschaften zu schließen und uns als Gruppe besser kennenzulernen.

Der Abschluss der Woche war ein besonderer, da wir von dem Bürgermeister eingeladen wurden und die Ehrenbürgerschaft von Saint-Gervais-sur-Mare verliehen bekamen – eine große Ehre. Danach ging es direkt zu der Farewell Party, wo wir uns alle voneinander verabschiedeten und uns an schöne Erlebnisse dieser ertragreichen Woche erinnerten.

Am Sonntag ging es dann schon früh los Richtung Heimat. Den Tag haben wir noch mit den italienischen Schülerinnen und Lehrkräften in Marseille verbracht. Nachdem wir alle am Flughafen eingecheckt hatten, ging plötzlich alles ganz schnell und wir waren mit einem Zwischenstopp in Amsterdam gegen 22:00 Uhr wieder zurück in Hannover.

Obwohl wir alle froh waren wieder zu Hause zu sein, können wir rückblickend sagen, dass es eine sehr schöne und erfahrungsreiche Woche war.

Autoren: Charlotta Steinweg, Henriette Lippert, Rafaela Schubert-Martínez, Gustavo Schubert-Martínez

Praktikum im Landtag

Praktikumsbericht zur Hospitation bei der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch (SPD) 23.9-27.9.2019: „Legislative“, ein Begriff, aufgegliedert in verschiedene Institutionen, durch Pfeile mit der Judikative und Exekutive verbunden. Aber was bedeutet der Begriff? Die meisten von euch werden jetzt wie aus der Pistole geschossen antworten: „Na, gesetzgebende Gewalt, das weiß man doch.“ Ja, das bedeutet der Begriff, aber was steckt eigentlich dahinter?

Es gibt Abgeordnete, denen wir durch unsere Wahlentscheidung das Recht geben, Entscheidungen zu treffen. Soweit war mir das klar, auch den Gesetzgebungsprozess haben wir im Politikunterricht besprochen. Aber so richtig vorstellen, wie der Alltag eines Abgeordneten aussieht, was innerhalb der Parlamentsgebäudes so alles passiert und wie Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik funktioniert, das konnte ich mir nicht. Als unser Politiklehrer Herr Bien dann auf die Aktion des Landtags „Schüler begleiten Abgeordnete“ hinwies, war mir sofort klar, das will ich machen und hoffentlich Antworten auf diese drei Fragen und auf viele mehr finden.

Ich werde nicht stumpf alles aufzählen, was ich wann wo gemacht habe. Berichten möchte ich von den Erkenntnissen, die ich in der Woche gewann, von den aufgelösten Fragen und von den neuen Blickwinkeln.

Um den Hospitationsplatz zu bekommen, habe ich mich auf der Seite des Niedersächsischen Landtags über das Programm informiert und dann direkt über die angegebene Mailadresse mit der Abgeordneten Kontakt aufgenommen. Frau Hanisch ist verheiratet, hat einen Sohn und sitzt sein November 2017 im Niedersächsischen Landtag.

https://www.landtag-niedersachsen.de/hospitation/

An meinem ersten Praktikumstag war ich bei der Eröffnung des Volkswagen Center of Excellence zur Fertigung von Batteriezellen für elektrobetriebene Fahrzeuge und bei der Sitzung der SPD Fraktion mit Vertretern des VW Betriebsrats zum Thema „Wandel der Industrie, wie gestalten wir das im Sinne der Arbeitnehmer und wie kann man Wirtschaft und Umweltschutz zukunftsfähig miteinander verbinden?“ Ich musste im Laufe dieser Termine zugeben, dass ich zum Teil unberechtigte Vorurteile gegenüber Wirtschaftsvertretern hatte. Die Ehrlichkeit, mit der Fehler eingeräumt und Entscheidungen erläutert wurden, haben mich positiv überrascht. Fazit für mich; die Politiker und Wirtschaftsvertreter sträuben sich nicht gegen Umweltschutzreformen, sie haben es nur schwerer als wir Bürger, die keine politische Verantwortung übernommen haben, denn sie sind verantwortlich für die Sozialverträglichkeit und Wirtschaftsverträglichkeit dieser Reformen, die wir zu häufig vergessen. Mir ist bewusst geworden, dass wir als Bürger nicht vergessen dürfen, woher unser Wohlstand kommt und was an einer drastischen Reform alles dranhängt. Damit will ich mitnichten sagen, diese seien übertrieben oder nicht notwendig und auch das Mobilisierung der Gesellschaft ist wichtig und richtig, nur der Ton, in dem kritisiert wird und unsere Vorurteile werden den Bemühungen der Politiker nicht gerecht.

Am nächsten Tag war ich bei einer Haushaltsberatung im Landwirtschaftsausschuss und konnte eine meiner Fragen beantworten. Dort trägt die Ministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) ihren Haushaltsplan vor und muss diesen dann gegen die kritischen Rückfragen des Ausschusses verteidigen, im Anschluss wird dann darüber diskutiert und Änderungsanträge gestellt, außerdem hat der Ausschuss über die sogenannte „politische Liste“, die Möglichkeit, selbst Geld für Projekte oder ähnliches auszugeben.

So arbeitet Exekutive und Legislative also zusammen, um zu entscheiden wo wie viel Steuergeld hinfließt.

Am Nachmittag habe ich noch an einer Arbeitskreissitzung teilgenommen. Dort treffen sich die Abgeordneten einer Fraktion (bei meiner Hospitation die SPD) und beraten über verschiedene Themen, die in der nächsten Ausschusssitzung auf der Agenda stehen. Dabei habe ich mitbekommen, wie unterschiedlich die Meinungen bereits innerhalb einer Fraktion sind. Zwar verbindet sie eine politische Überzeugung, doch bei einzelnen Themen sind trotzdem oft vollkommen konträre Ansichten vertreten.

Dabei habe ich verstanden, Politik besteht eigentlich nur aus der Suche nach dem besten Kompromiss, begonnen bei der eigenen Meinungsbildung des einzelnen Abgeordneten durch eigene Recherche, Termine mit Betroffenen und Experten oder die allgemeine Unterrichtung durch den wissenschaftlichen Dienst des Parlaments, über die Meinungsverschiedenheiten in der Arbeitskreissitzung, bis zur Debatte im Ausschuss, bei der ich am Freitag auch dabei sein konnte.

Ich konnte erleben, wie ein Gesetzesentwurf entsteht und welche Gremien sich dann in welcher Weise mit diesem beschäftigen und das Wort „gesetzgebende Gewalt“ hat für mich einen praktischen Bezug bekommen.

Des Weiteren habe ich den Alltag einer Abgeordneten miterlebt. Zu diesem gehören nicht nur Sitzungstermine und Öffentlichkeitspräsenz , auch die eigene Arbeit zu Fragestellungen und Recherche, Ausarbeitung von Gesetzesvorschlägen und Reden und sogar Medienarbeit gehört dazu. Zu meiner dritten Frage, zu der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik hatte ich am Mittwoch noch einige Erkenntnisse. An dem Tag hatte die SPD eine Veranstaltung zum Thema Wasserstoff als Ersatz für fossile Kohlenwasserstoffe und in der Mobilität. Dazu waren Vertreter der Stahl- und Chemieindustrie, der Photovoltaikindustrie, der Forschungsabteilung von VW, der Lufthansa und eines Unternehmens für einen wasserstoffbetriebenen Zug eingeladen. Eine Lobbyismusveranstaltung also – auch bei diesem Thema musste ich mir eingestehen, übertriebene Vorurteile und falsche Vorstellungen vom Lobbyismus gehabt zu haben. Keine Spur von Abneigung gegen Umweltreformen oder Beeinflussungsstrategien bei den Industrievertretern.

Mein Fazit dieser Veranstaltung, die Wissenschaft und Wirtschaft haben die Lösungsansätze, was fehlt sind die konkreten politischen Rahmenbedingungen und die Akzeptanz in der Bevölkerung, dass Umweltschutz nur mit Umstrukturierung aller Lebensbereiche und einem gewissen Maß an Verzicht gelingt. Die Dringlichkeit dieses Themas für die Wirtschaft war allen Beteiligten wider meinen Erwartungen sehr bewusst.

Ich wurde von der SPD Fraktion sehr freundlich aufgenommen und hatte auch die Möglichkeit mit vielen verschiedenen Abgeordneten zu sprechen und in den Pausen auch zu den Themen mitdiskutieren. Ich hatte ähnlich wie in der Schule einen Achtstundentag den ich aber variabel etwas verkürzen oder verlängern konnte, je nach dem Terminplan vom Frau Hanisch aber auch meinem eigenen. Wen es also interessiert, wie politische Entscheidungen entstehen, was sich hinter den ganzen theoretischen Begriffen aus dem Politikunterricht verbirgt, was Politiker für Aufgaben haben und ob deine Vorstellungen sich bewahrheiten oder vielleicht auch nicht, dem empfehle ich auch eine solche Hospitation zu machen! Für mich war es eine sehr lehrreiche und bereichernde Woche, die nicht nur viele Fragen beantwortet und neue Blickwinkel geschaffen hat sondern mich auch, durch viele Gespräche mit Frau Hanisch und anderen Politikern, persönlich weitergebracht hat. ( Elena Voß)