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Über Gymnasium Lehrte

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Erasmus – Ausklang, Abschied und Resümee

Nach einer arbeitsreichen Woche trennten sich am Samstag die Wege der Schüler und Lehrkräfte: Während letztere unter dem Motto „Politik und Geschichte“ Berlin erkundeten, zog es die Gastschüler mit ihren deutschen Partnerschülern nach Hamburg. Die geplante Hafenrundfahrt fiel wegen des unsteten Wetters aus. Dennoch boten Speicherstadt, Hamburger Rathaus und die Alster hinreichend touristisches Programm. Auch die Einkaufsgalerien stießen auf reges Interesse.
Für die Lehrer-Delegation, bestehend aus acht Lehrerkräften aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, hatten die Lehrter Gastgeber eine Führung durch das Regierungsviertel in Berlin organisiert. Höhepunkt hierbei war ein Besuch des Reichstagsgebäudes. Auf Wunsch der europäischen Gäste schloss die Besichtigung der Berliner East Side Gallery den Berlinbesuch ab. Angesichts der Mauerreste und der Kunstwerke namhafter Künstler auf dem Beton zeigte sich Adèle Velly aus Frankreich beeindruckt: „Ein Glücksfall für Deutschland, dass diese furchtbare Grenze gefallen ist. Diese kulturelle und wirtschaftliche Vereinigung von West und Ost kann Vorbild für das Zusammenwachsen der Europäischen Union sein, in der gemeinsame Werte gelebt werden.“

Verabschiedet wurden die europäischen Gäste am Sonntag zum Teil unter Tränen am Airport Hannover. Lena Tepp aus der Klasse 10 e meinte: „Meine Gastschülerin und ich lagen total auf einer Wellenlänge. Wir werden den Kontakt erhalten.“

Den Abschluss findet das europäische Projekt mit dem Besuch der Partnerschule in Italien im Herbst 2016 sowie einem weiteren finalen Arbeitstreffen in Frankreich 2017. Projektkoordinator Klaus Perk zeigte überaus zufrieden mit dem Fortschritt der einzelnen Teilprojekte: „Unsere ambitionierten Ziele für diese Arbeitswoche wurden allesamt erreicht — die Kooperation hat hervorragend geklappt und wir sind stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die sich sicher auf internationalen Parkett bewegen können.“

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Patricia Espinosa (Spanien); Clara Albero (Spanien); Adèle Velly (Frankreich); Mary Pucci (Italien);  Vincenza Serrentino (Italien); Klaus Perk (Gymnasium Lehrte)

Dem Marktspiegel war der Aufenthalt der europäischen Gäste ein großer Artikel wert:

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Wasserball-Turnier im Jahrgang 6

Die 6. Klassen waren bei dem Turnier am 21. April in jeweils drei Mannschaften eingeteilt und konnten ihr Können auf drei Spielfeldern ausprobieren. Wasserball ist mordsmäßig anstrengend. Jede Mannschaft hatte Auswechselspieler und jeder sollte in den Genuss kommen zu spielen. Die Wechsel wurden schnell und diszipliniert ausgeführt. Unsere Schiedsrichter waren Helfer aus der 10b. Sie haben sogar ihre Erdkundearbeit verschoben, um das Pfeifen zu übernehmen.

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Bedran, Florian, Lorenz, Luis K.,Johanna, Larissa, Marisa und Kyra.
Herzlichen Dank an Euch. Ihr habt einen tollen Job gemacht.
Das Lehrerteam bestand aus Herrn Pfeiffer, Herrn Seidel und mir.
Auch euch beiden Danke für eure Mithilfe. (Kathleen Franzke)
Hier die Ergebnisse:

1.Platz 6d mit 24 Punkten
2. Platz 6e mit 23 Punkten
3. Platz 6c mit 13 Punkten
4. Platz 6a mit 12 Punkten
4. Platz 6b mit 12 Punkten

Erasmus-Projekt: Hannover und Wolfsburg

Nach der Begrüßung am Dienstag ging es gleich in die Züge, um Hannover zu erkunden. Die Stadtrundfahrt wurde stilecht in einem Doppeldeckerbus durchgeführt. Ein Highlight war die Besichtigung des Alten Rathauses mit den Modellen verschiedener geschichtlicher Phasen Hannovers. Natürlich durften auch die Herrenhäuser Gärten nicht fehlen, ebenso wenig wie die Leibniz-Universität.

Am Mittwoch fand der Erasmus-Projekttag in der VW Autostadt in Wolfsburg statt. Auf dem Programm standen Englische Workshops, eine Werkstour und einige Schüler hatten die Möglichkeit E-Mobilität zu erfahren (Im wahrsten Sinne des Wortes!).

Einige Schüler und Schülerinnen erlebten Wolfsburg vom Wasser aus (Bootsfahrt auf dem Mittellandkanal), andere erkundeten das Phäno.

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Über die Arbeit in den Workshops berichtete Klaus Perk:

Die Schüler und Schülerinnen hatten bei VW die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops an Themen rund um die Mobilität der Zukunft und Nachhaltigkeit zu forschen. Diese Ergebnisse, Erkenntnisse und Produkte fließen unmittelbar in das Projekt ein.

Workshop 1: HAND IN HAND

Die Herstellung eines Automobils ist ein Musterbeispiel industrieller Produktionsweise. Teamarbeit ist dabei unverzichtbar. In diesem Workshop entwickeln und montieren die Teilnehmer in Eigenregie einfache Fahrzeugmodelle. Der Gestaltungs- und Produktionsprozess wird als Rollenspiel in der Gruppe nachvollzogen, wobei die Teilnehmer auch durchaus vor die eine oder andere knifflige Situation gestellt werden. Im Anschluss werden eigenständig erarbeitete und auf das jeweilige Produkt abgestimmte Werbekonzepte vor der Gruppe präsentiert.

Kompetenzvermittlung

  • Die Teilnehmer entwerfen und realisieren Modellfahrzeuge aus vorgegebenen Materialien, auch unter Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit wie etwa Ressourcenverbrauch.
  • Sie erlernen die selbstständige Planung und Gliederung eines Produktionsprozesses.
  • Im Rollenspiel erleben die Teilnehmer praktisch die Arbeitsteilung in der industriellen Produktion und den Einfluss von äußeren Faktoren.
  • Sie entwickeln und präsentieren Marketingkonzepte und Werbestrategien, angepasst an das eigene Automodell.

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Workshop 2:

WAHRE MOBILITÄT: EINE PODIUMSDISKUSSION ZUM THEMA „NACHHALTIGE MOBILITÄT“ GESTALTEN

Auf Basis der Inszenierungen der Autostadt im Ausstellungsbereich LEVEL GREEN – der Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit – und anderer Attraktionen setzen sich die Schüler in Teams gezielt mit den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit auseinander. Sie nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Vorbereitung auf eine Podiumsdiskussion, in der sie anschließend gemeinsam Lösungsansätze für eine zukünftige und nachhaltige Mobilität diskutieren – im kritischen Dialog und unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Perspektiven. Für eine nachbereitende Auswertung wird der Workshop gefilmt.

Kompetenzvermittlung:

  • Die Schüler führen selbständig Recherchen durch, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen auszuwählen und zu bewerten.
  • Sie erarbeiten Lösungsansätze für einen zukünftigen, an Nachhaltigkeit orientierten Personen- und Güterverkehr.
  • Die Teilnehmer lernen, auch bei konträren Standpunkten eine konstruktive Gesprächsatmosphäre zu gewährleisten.
  • Sie lernen zu argumentieren und Stellung zu beziehen.

Die Podiumsdiskussion fand auf Englisch statt und wurde mit einem Kamerateam gefilmt und wird Teil des Lehrmaterials.

16erasmus-wobu-workshop2-webFotos: Anré Bien

Polenaustausch: Fahrt nach Trzcianka

Vom 30.01. bis zum  06.02.2016 ging der Polenaustausch der Q1 in die 2. Runde. Zunächst trafen sich die 16  Schüler und die zwei begleitenden Lehrer, Herr Jäger und Herr Lausecker, früh morgens am Samstag dem 30.01.2016 voller Vorfreude am Lehrter Bahnhof. Mit riesigen Wanderrucksäcken oder großen Koffern ausgestattet, mussten wir auf dem Weg zum Bahnhof in Danzig mehrmals umsteigen. Denn bevor wir uns am Montag auf den Weg zu unseren Austauschschülern machen würden, wollten wir zunächst die schöne historische Stadt Gdańsk  (Danzig) besichtigen. Dort bezogen wir dann unsere Zimmer in einem kleinen, sehr gemütlichen Hostel. Gleich am ersten Abend machten wir uns in der Stadt bemerkbar, indem wir ein Restaurant an die Grenzen seiner Burger-Vorräte brachten. Am Sonntagmorgen brachen wir dann zu einer englischen Stadtführung durch Danzig auf. Den kühlen Wind vertrieben wir mit heißer Schokolade und stärkten uns für die 400 Stufen zum höchsten Punkt der imposanten Marienkirche.

16 Polen05-webNachmittags aßen wir in einem Restaurant typisch polnische Spezialitäten, wie zum Beispiel die leckeren Pierogy (gefüllte Teigtaschen) und tauschten die verschiedenen Geschmacksrichtungen hin und her. Am nächsten Tag war es dann auch schon so weit: Wir nahmen einen Zug nach Trzcianka und fielen unseren Austauschschülern überglücklich über das Wiedersehen in die Arme. Dann hatten wir erstmal Zeit unsere Gastfamilien richtig kennenzulernen. Am Dienstagmorgen begleiteten wir unsere Austauschschüler dann in ihren Unterricht und die begleitenden polnischen Lehrkräfte brachten uns auch ein wenig polnisch bei. Später wurden wir noch von Trzciankas Bürgermeister persönlich begrüßt und erhielten einen äußerst amüsanten kleinen Erste-Hilfe-Kurs. Mittwoch ging es dann als Tagesausflug in die größere Stadt Poznan (Posen). Dort lernten wir in dem Museum zur Geschichte Posens in einem Workshop, wie man als Unternehmer Projekte realisieren könnte. So entstanden Ideen, wie Energie zu ertanzen oder „Go Green“. Nach einer Mittagspause besichtigten wir das Croissant-Museum und durften eigenhändig auf den Teig einschlagen, ihn ausrollen oder befüllen. Auch die Lehrer waren tatkräftig dabei.

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16 Polen02-webSpäter gingen wir selbstständig in Posen auf Shoppingtour und abends trafen wir uns noch alle gemeinsam in einer Bar in Trzcianka zum Quatschen, Billard spielen oder Krökeln. Der Donnerstag war zufällig ein Feiertag und zwar der „Fette Donnerstag“, an dem man mindestens fünf Berliner essen sollte. Ausgestattet mit leckeren Berlinern ging es also am Morgen wieder in den Unterricht: Mal wurde im Sicherheitsunterricht ein Feuer angezündet, mal sangen wir mit dem Pfarrer im Keller Karaoke. Nach der Schule besuchten wir dann alle gemeinsam einen Biberwald. Vermutlich hatten sie Angst vor uns, denn leider zeigte sich keiner. In der zugehörigen Gasstätte grillten wir dann und aßen weiter tapfer Berliner. Auch diesen Abend verbrachten wir wieder gemeinsam bei einer der Austauschschülerinnen. Mit dem nächsten Morgen brach für uns alle der letzte richtige Tag an. Wieder besuchten wir den Unterricht und lernten Polnisch. Den Nachmittag verbrachten viele noch bei ihren Gastfamilien und um 17 Uhr trafen wir uns alle in der Schule für den gemeinsamen Abschlussabend. Für uns gab es eine wunderschöne Bilderpräsentation und dann hatten wir deutschen Schüler unseren großen Auftritt: Zunächst stellten wir uns auf Polnisch vor (polski jest trudny = polnisch ist schwierig) und dann zeigten wir unseren polnischen Freunden kurze lustige Dialoge. Wir ernteten viele Lacher und zum Schluss machten wir gemeinsame Abschiedsfotos. Nach der Feier zogen wir dann wieder in eine Bar und erfüllten sie mit Gitarrenklängen, springenden Billardkugeln und spannenden Dartspielen. So genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend. Der Abschieds-Morgen war spürbar traurig und bedrückt, als wir uns alle auf dem Bahngleis zum letzten Mal umarmten. Tatsächlich bekamen wir sogar noch ein paar Geschenke von unseren Austauschschülern und auch unsere Taschen platzten vor leckerem Proviant. Wir waren wohl alle ziemlich überwältigt von der Gastfreundschaft, der erlebnisreichen Woche und den wunderbaren Menschen, die wir nun zu unseren Freunden zählen können, als wir noch ein letztes Mal aus dem anfahrenden Zug winkten. Doch wer weiß, ob das schon das letzte Wiedersehen war, denn weil es und so gut gefallen hat, wollen wir eigenständig einen zweiten Besuch in Polen für den Sommer organisieren!
Also do widzenia und dziękuję für die schöne Zeit! (Kira Schacht und Mareike Rohloff)

Das European Youth Parliament 2016 – Ein Erfahrungsbericht

Das „European Youth Parliament“, oder kurz EYP, ist ein europäisches Jugendparlament, in dem aktuelle politische Themen auf europäischer Ebene von Jugendlichen auf Englisch diskutiert werden. Da in diesem Parlament alle europäischen Länder nur von wenigen Jugendlichen vertreten werden können, gibt es Auswahlkonferenzen. Ich, Alexander Rüggeberg, durfte an der Auswahlkonferenz für Süddeutschland in Landshut und München teilnehmen. Diese fand vom 11.2. bis zum 14.2. dieses Jahres statt und es nahmen ca. 100 Jugendliche teil. Diese waren entweder in Delegationen, Gruppen von Teilnehmern aus einer Schule, oder als individuelle Teilnehmer angetreten.

Meine Reise zum EYP beginnt jedoch sehr viel früher. Letztes Jahr nahmen auch zwei Schüler des Gymnasiums Lehrte teil, damals in einer Regionalkonferenz in Hamburg, die ihre Erfahrungen als sehr positiv beschrieben. Deshalb wollte Herr Perk dieses Angebot auch dieses Jahr wieder nutzen und so erfuhr ich von dieser einzigartigen Möglichkeit, sowohl meine Englischfähigkeiten zu verbessern, als auch mal einen Einblick in die Welt der Politik zu bekommen. Wöchentlich traf ich mich also mit allen Interessierten und Herrn Perk, um in seiner AG, dem Debate Club, bestmöglich auf das Event vorbereitet zu werden. Die Bewerbung für einen der begehrten Plätze in einer der Regionalkonferenzen bestand aus einer sog. Resolution, einer Arbeit, in der man ein politisches Thema auf englisch behandelt und Lösungswege darstellt, die fristgerecht den verantwortlichen Stellen zugesendet werden musste. Leider wurde meine Resolution als einzige vom Gymnasium angenommen, weshalb ich als Einzelkämpfer die fünfstündige Zugfahrt alleine antreten musste.

Das verlängerte Wochenende in Landshut war gut organisiert, bis zur letzten Sekunde durchgeplant und vollständig auf Englisch. Die Teilnehmer wurden in Komitees eingeteilt, die sich mit verschiedenen politischen Themenbereichen beschäftigen. Ich war im Komitee für Security and Defense (Sicherheit und Verteidigung), andere Komitees waren z.B. das Komitee für Regional Developement (Regionale Entwicklung) oder das Komitee für Climate change (Klimawandel). Die erste Hälfte der vier Tage bestand aus Komitee-Arbeit, was bedeutet, dass wir täglich ca. 12 Stunden in unseren Arbeitsgruppen zusammensaßen und unser Themengebiet und die damit verbundenen Problemstellungen erschlossen. Dies resultierte in einer Resolution unseres Komitees, in dem alle Fakten, Problemstellungen und Problemlösungsansätze dargelegt wurden. Diese brauchten wir nämlich in den letzten beiden Tagen, in denen die General Assembly (Vollversammlung) stattfand. Die GA ist eine zweitägige Sitzung aller Teilnehmer, in der die Ergebnisse aller Komitees vor­gestellt und debattiert werden. Das bedeutet, dass nach der Vorstellung der Resolution eines Komitees eine Angriffsrede von einem Mitglied eines anderen Komitees gehalten wird, auf die mehrere Runden offener Debatte folgen. Am Ende dieser Debatte hält noch ein Komitee-Mitglied eine Abschlussrede, die noch einmal betont, warum die Lösungsansätze der Resolution gut sind. Denn jede Resolution wird erst „durchgesetzt“, wenn bei der anschließenden Abstimmung der GA die Mehrheit der Anwesenden für sie stimmt.

Alles in Allem war dieses verlängerte Wochenende eine sehr interessante Erfahrung für mich und ich hoffe, in Zukunft wieder einmal teilnehmen zu dürfen. Die Kombination aus interessanten Themen, dem Schreiben von Reden und dem immerwährendem Zeitdruck ist einzigartig und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die Abende, mit Einblicken in die hiesige Kultur, waren ein Erlebnis, das ich nur jedem empfehlen kann. (Alexander Rüggeberg)

Wer sich darüberhinaus informieren möchte, kann die Homepage des EYP besuchen.

 

(http://www.eyp.de/ueber-uns/europaeisches-jugendparlament/).

Praktikumsbörse 2016 – Erfahrungsweitergabe als wertvoller Kompetenzzuwachs

Am Dienstag den 5.4.2016 füllte sich die Aula mit den Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs, um einen Austausch von Informationen und Fragen für das anstehende Praktikum 2017 der neunten Klassen stattfinden zu lassen. Unter der Leitung der beiden Politiklehrer Dr. Ralph Grobmann und André Bien organisierten die Jugendlichen der 10.Klassen diese Börse, um den jüngeren Schüler/innen einen kurzen Überblick über die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu geben. Ausgestattet mit ihrem Wissen aus dem eben absolvierten zweiwöchigen Berufsorientierungspraktikum im Februar 2016, konnten etwaige Fragen wie: Wo kann ich mich bewerben? Wer ist ein möglicher Ansprechpartner? Was wird von mir erwartet? Welche Tätigkeitsfelder kommen auf mich zu? beantwortet werden.

Daneben wurden wertvolle eigene Erfahrungen aus dem realen Arbeitsleben für die weitere berufliche Zukunft angesprochen und eventuelle Stolperfallen bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz benannt. Mit diesen Informationen und einem, eigens für diese Praktikumsbörse, angefertigtem Handout zum jeweiligen Praktikumsberuf, ausgestattet, werden die Lernenden des 9. Jahrgangs ihre eigene Praktikumsplatzsuche noch optimaler gestalten können.

Nach dem Start der Praktikumsbörse im letzten Schuljahr konnten die beiden Politiklehrer zuvor benannte Verbesserungsvorschläge umsetzen und es diesmal dem gesamten 9.Jahrgang ermöglichen, vier zehnte Klassen des Gymnasiums Lehrte in der Aula zu besuchen.

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Es entwickelten sich erfreulicherweise eine Vielzahl vertiefter Gespräche, bei denen man auf der einen Seite die Neugier und auf der anderen Seite die Weitergabe der erworbenen Erfahrung beobachten konnte. Beide Fachlehrer zeigten sich zufrieden mit der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung und werden nach der Auswertung der diesjährigen Optimierungshinweise auch für das kommende Schuljahr eine Praktikumsbörse am Gymnasium Lehrte vorbereiten. (Text und Fotos: André Bien)

Ausstellung: Echt krass – Wo hört der Spaß auf?

Eine Ausstellung speziell für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 über Jugendliche und sexuelle Gewalt haben die Sozialarbeiter der weiterführenden Schulen Lehrtes für die Woche vom 01. bis 04. März an das Gymnasium Lehrte geholt. Insgesamt 23 Klassen der Lehrter Schulen haben die Gelegenheit wahrgenommen, sich die interaktive Präventionsausstellung „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“ des Petze-Instituts anzusehen. Das Foto zeigt Schüler der Klasse 9b.

Sandra Köhler vom Lehrter Anzeiger schrieb folgendes dazu:

Lehrte. „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“: So lautet der Titel einer Wanderausstellung zum Thema sexualisierte Gewalt. Die Schulsozialarbeiter aller weiterführenden Schulen in Lehrte wollen damit Jugendliche starkmachen und zum Nachdenken anregen. Kooperationspartner sind Jugendamt und Polizei. „Wir haben in unserer Arbeit immer mehr mit Übergriffen dieser Art zu tun“, sagt Yvonne Dost, Schulsozialarbeiterin an der IGS Hämelerwald. Deshalb hat sie sich mit ihren Kollegen Michaela Wolf, Manfred Güteroth und Bettina Hofmann zusammengetan und die interaktive Präventionsausstellung „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“ des Petze-Instituts ans Lehrter Gymnasium geholt.

In Zeiten, in denen fast jeder Jugendliche ein Smartphone hat und per Whatsapp kommuniziert, sei besonders das Weiterleiten von intimen Fotos, das sogenannte Sexting, ein Problem. „Du liebst mich doch, schick mir mal ein Aktfoto“, beschreibt Güteroth, wie sich insbesondere junge Mädchen von ihrem Freund überreden ließen, etwas zu tun, was sie mitunter bitter bereuten. Denn manchmal landeten solche Aufnahmen nach dem Ende der Beziehung auf den Handys Dritter. Das sei übrigens definitiv kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, betont der Lehrter Polizeijugendsachbearbeiter Stefan Kriete: „Ebenso wie das Schreiben von Beleidigungen wie, du Bitch’.“ Die Tragweite dieses Tuns, sagen Kriete und seine Kollegin Sandra Champaert, sei vielen Jugendlichen einfach nicht bewusst.

Hier wollen die Schulsozialarbeiter mit der Ausstellung ansetzen und mehr Bewusstsein schaffen. Darstellungsweisen von Sexualität in der Öffentlichkeit zu hinterfragen, selbst herauszufinden, was für sie normal oder grenzwertig ist: Genau das können Schüler an den fünf Erlebnisstationen noch bis morgen tun. Das Interesse ist da: 23 Klassen aller Schulformen haben sich angemeldet.

Auch der Marktspiegel berichtete darüber:

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Zu Besuch in der Sprachlernklasse 2

Vom 23. Februar bis zum 26. Februar 2016 begleiteten wir, Nicola Lyke und Alina Sobczak aus der Klasse 10e, den Deutschunterricht der Sprachlernklasse (SLK2) des Gymnasiums Lehrte, nachdem wir von Herrn Wunderlich dazu eingeladen worden waren. Nicht wirklich im Bilde, was uns dort eigentlich erwarten würde, sagten wir vorläufig für zwei Doppelstunden zu. Wir wurden in der Klasse freundlich und offen empfangen und schon in unseren ersten zwei Stunden konnten wir uns gut in den Unterricht einbringen. So halfen wir nach Möglichkeit bei Vokabelfragen und den aktuellen Aufgaben zu bestimmten und unbestimmten Artikeln und der Konjugation von Verben.

Am nächsten Tag bekamen wir unsere eigene kleine Gruppe zugeteilt, mit der wir arbeiten durften. Es ging hierbei um das laute Lesen eines Textes, das grobe Textverständnis und anschließend das selbstständige Stellen von Fragen an den Text. Trotz einiger sprachlicher Barrieren lief es am Ende ziemlich gut und die Zusammenarbeit mit den Schülern machte uns so sehr Spaß, dass wir auf eigene Nachfrage (danke an Frau Winda und Herrn Wunderlich, dass wir durften) uns auch für die restlichen Deutschstunden der Woche (drei Doppelstunden) fest einplanen ließen.

In den nächsten Stunden fielen uns die Verständigung und das Erklären immer leichter. Wir hatten es mit sehr, sehr netten Menschen zu tun, sodass es uns auch bald nicht mehr so ungewohnt vorkam, wenn wir zum Erklären von Wörtern wie “hüpfen“ einfach aufgestanden und gehüpft sind. Wir stellten in Gesprächen nach den Stunden immer wieder fest, dass wir zwar versuchten etwas beizubringen, wir aber selbst auch eine Menge lernten (sowohl über unsere eigene Muttersprache, als auch über ganz neue Wege der zwischenmenschlichen Kommunikation).

Nicola begleitete zudem für zwei Doppelstunden auch die SLK 1, in der die jüngeren Schüler unterrichtet werden. In der ersten Doppelstunde schaute sie zunächst einmal zu, in der zweiten wurde sie aber auf Nachfrage von Frau Busch auch in den Unterricht mit einbezogen. Sie arbeitete mit einer Kleingruppe. Die Aufgabe war es Sätze zu bilden zu der Leitfrage, warum sie Musik mögen. Dabei entstanden Sätze wie „Ich mag Musik, weil Musik Spaß macht“. Insgesamt war es eine sehr schöne Woche, in der wir viele Erfahrungen machen und Bekanntschaften mit sehr lieben Menschen schließen durften.

160314 SLK alina2-webAlina und Nikola unterstützen Taurik und Kheder beim Lernen

„Es war eine wirklich schöne Erfahrung und ich freue mich, dass wir auch weiterhin kommen dürfen! Ich habe einen riesigen Respekt davor, was die Schüler dort leisten und mit ihnen zu arbeiten war sehr angenehm. Ich bin gespannt darauf, ihre Fortschritte zu beobachten und auch bestimmt noch das ein oder andere von ihnen zu lernen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich die Chance bekommen habe, diese Erfahrung zu machen!“ – Alina Sobczak

„Es war eine tolle Erfahrung, die wir in der Woche in der Sprachlernklasse machen durften. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit bekommen haben dort mitzuhelfen und dies auch weiterhin dürfen. Ich bin beeindruckt von dem, was die Schüler dort leisten und es macht echt Spaß sie dabei zu unterstützen und die Lernerfolge zu sehen.“ – Nicola Lyke

 

 

 

Prognose zum Erlös des Spendenlaufs / Dank von Frau Brandes

Der von Schülern der Kursstufe Q2 organisierte Spendenlauf des Gymnasiums Lehrte vom 19.02. erbrachte eine stattliche Summe für die Hilfsorganisationen und die Schule selbst. Nachdem am vergangenen Mittwoch eine Arbeitsgruppe in acht Stunden die Laufkarten ausgewertet hatte, stand eine erste Prognose fest: Das von dem Schüler Tobias Brockmeyer programmierte Computerprogramm gab rund 32.000 Euro als Spendensumme aus, die allein aus den Laufkarten resultieren.
Der Umsatz des Schulfestes wurde hier noch nicht mitgerechnet. Andererseits müssen eben auch noch die Ausgaben gegengerechnet werden. Der Mitorganisator Nikolaus Meuer geht also davon aus, einen Betrag zwischen 30.000 – 35.000 Euro zu erhalten. Dies ist noch nicht der eingesammelte Betrag, sondern die vom System angegebene Summe, also eine erste echte Prognose.
Schulleiterin Silke Brandes kommentierte das erfreuliche Ergebnis mit den Worten:
„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Schule mit diesem Sponsorenlauf und dem Schulfest gemeinschaftlich hinter den Gedanken der humanitären Hilfe gestellt hat und mit dem (vorläufigen) Ergebnis ein starkes Signal gesetzt hat. Persönlich finde ich es wichtig, humanitäre Hilfe nicht zu versagen, weil man eventuell mit politischen Beschlüssen nicht konform geht. Und deswegen freut mich außerordentlich, dass insbesondere die Schülerinnen und Schüler unserer Seminarfachkurse sich nicht haben abschrecken lassen, mit unermüdlichem Einsatz ein solches Großprojekt auf die Beine zu stellen und ein wirklich stattliches Ergebnis einzufahren. Dank gebührt natürlich an dieser Stelle auch Unternehmen und Vereinen, die uns unterstützt haben (Volksbank, Kurt-Zeitarbeit, Helma, Rotary, Die Recken, Actic Fitness, Subway), unseren Eltern, die sich als Sponsoren und im Schulfest-Café eingebracht haben, und allen anderen Sponsoren in Nah und Fern, die sich von unseren Schülerinnen und Schülern haben motivieren lassen, sich hinter den guten Zweck zu stellen. Schließlich möchte ich noch die vielen informativen, kulinarischen und sportiven Projekte herausstellen, die die Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften gestaltet haben und die das Schulfest auch auf dieser Ebene zu einer bereichernden Begegnung von unterschiedlichen Kulturen haben werden lassen.“

Bronzemedaille bei der Matheolympiade in Göttingen

Am 26. und 27. Februar 2016 fand an der Universität Göttingen die Landesrunde der Mathematik-Olympiade statt. Lukas Schulze (Klasse 5f) holte einen 3. Preis und bekam dafür die Bronzemedaille (Lukas ist der dritte von links). Weiterhin hat Tobias Brockmeyer (Q1) an der Landesrunde teilgenommen. Lukas und Tobias hatten sich zuvor über die Schul- und Regionalrunde zur Landesrunde qualifiziert, ebenso Simon Schmidt (Jahrgang 10), der krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte. Als betreuender Lehrer unserer Schule war Herr Eggers vor Ort.
Für die 200 besten Schüler aus ganz Niedersachsen fand die Matheolympiade an dem Mathematischen Institut der Universität Göttingen nach einem engen Zeitplan statt. Die höheren Jahrgangstufen schrieben am Freitagnachmittag ihre erste Klausur und am Samstag ihre zweite. Am Samstagvormittag starteten auch die Jahrgänge 5 und 6 mit ihrer 3 stündigen schriftlichen Arbeit. Die Organisation war vorbildlich. Es wurde auf vieles geachtet, so durften beispielsweise nur mathematische Hilfsmittel wie Geodreieck und Zirkel mitgebracht werden, Papier wurde gestellt und es wurde für Ruhe gesorgt.
Am Nachmittag wertete eine große Anzahl an Lehrern, Studenten und Mitarbeitern der Fakultät die Klausuren aus. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto fand ein besonderes Rahmenprogramm statt: Neben sportlichen Aktivitäten konnte auch eine Mathematik-Vorlesung besucht werden und es gab ein vielfältiges Angebot an mathematischen Knobelspielen.
Am späten Nachmittag fand die Siegerehrung in der prunkvollen Aula der Universität Göttingen statt. Zur Überreichung der Urkunde und der Medaille wurden die Preisträger namentlich mit Nennung der Schule auf die Bühne gerufen. Anschließend fand sich noch Zeit für Fotos.              (Stefanie Klawun-Schulze mit Lukas Schulze, 5f)

160227 MOlym2-webLukas (hinten rechts) während der dreistündigen Klausur und mit Tobias vor der Aula der Uni Göttingen (Bildquelle: www.mo-ni.de, Mathematikolympiade Niedersachsen)

Volleyballerinnen fiebern dem Finale entgegen

Volleyball in der Schule – Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ am 10. März in Göttingen:
Einen Tag schulfrei und dafür den ganzen Tag Volleyball spielen – Dieser Traum geht am 10. März für Niedersachsens beste Volleyball-Schulmannschaften in Erfüllung. In Göttingen findet das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ statt, insgesamt kämpfen 23 Mannschaften in den Wettkampfklassen II, III und IV um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin.
Qualifiziert haben sich die jeweils besten Teams aus den Regionalabteilungen Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems, die Wettkämpfe der Klassen II bis IV werden nach den Regelungen der U18, U14 und U13 ausgetragen. Nur die Landessieger, also die Turniersieger jeder Wettkampfklasse, qualifizieren sich für den Bundesentscheid in Berlin, der mit vielen Annehmlichkeiten verbunden ist, wie Anreise im ICE, gesponserter einheitlicher Trainingsanzug und T-Shirts als Landesvertreter, Abschlussveranstaltung mit Party und außerdem noch einmal fünf Tage schulfrei!
Allerdings gelten die qualifizierten Mädchenmannschaften des Gymnasiums Lehrte sicher nicht als Favoriten. Das sind eher die Mannschaften der Volleyballschwerpunktschule Martino-Katharineum Braunschweig und vom Gymnasium Emlichheim, die in den letzten Jahren die Entscheidungen unter sich ausgemacht haben. Da wir aber nicht chancenlos sind, wird Svenja Salkowski, eine Leistungsträgerin in der WKIII, ihre geplante Anreise zum Schüleraustausch in Frankreich zwei Tage später antreten. In der WK II ist Julia Lange aus ihrem halbjährlichen Schüleraustausch wieder ins Team zurückgekehrt. Zudem werden wir von zwei Trainern der Sportfreunde Aligse, Marc Prinzhorn und Mike Böske, zusätzlich betreut und motiviert. Nun hoffen wir, dass die Favoritenmannschaften einen schlechten Tag erwischen und sich der Aufwand für uns gelohnt hat.
Auf jeden Fall freuen wir uns auf spannende Spiele!
Christoph Gruber

Wettkampfklasse II Mädchen (Jahrgänge 1999 – 2002)
Annika Blankenburg, Mia Schuh, SamandaBetero, Lisa Linnekohl, Jenny Runge, EmelyArbter, Anika Faak, Carla Höltkemeier, Julia Lange

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Wettkampfklasse III Mädchen Jahrgänge 2001 – 2004
Svenja Salkowski, Swantje Kohlstrung, Maxima Schröder, Nele Wallura, Sophie Stanko, Christa Höltkemeier

Folgende Mannschaften sind am 10. März dabei:

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Impressionen vom Schulfest

Hier gibt es jetzt eine kleine Auswahl von Fotos von André Bien von Manfred Filsinger und Rüdiger Halupczok, die zeigen, wie vielfältig das Schulfest und der Spendenlauf waren. Da noch weitere Bilder existieren, könnte dieser Beitrag in naher Zukunft noch wachsen!

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Schulfest und Spendenlauf

Die Organisatoren, insbesondere die Seminarfachschüler der Kurse von Schulleiterin Silke Brandes und Nikolaus Meuer, äußerten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf von Schulfest und Spendenlauf. Nikolaus Meuer befand: „ Das war ein Riesenfest mit tollen Attraktionen. Es herrschte eine Super-Stimmung mit vielen hoch motivierten SuS, die fleißig Punkte gesammelt haben, so dass gegen Ende des Festes der Ansturm auf die EDV zu groß wurde und sie zusammengebrochen ist. Die Laufkarten deshalb nur eingesammelt und in der kommenden Woche ausgewertet.“
Zahlreiche Schülergruppen hatten für das Schulfest Aktionen in den Klassenräumen der Unterstufe geplant und durchgeführt. Einige beschäftigten sich direkt mit der Flüchtlingssituation, wie die “Akrobatikvorführung – Der Weg nach Lehrte“ (5d), das “Quiz – Rund um das Thema Flüchtlinge“ (8b), das Brettspiel: „Last-Exit-Flucht“ (9e) und die Darstellung “Fluchtgründe und Fluchtwege“ (8d). Einige Projekte waren kulinarischer Natur: “Orientalisches Showkochen (Falafel)“ (5f) und „Essen aus verschiedenen Ländern“ (Q1). Auch Projekte, die einfach nur Spaß bereiteten gab es: Die “Wii-Gaming-Station“ der Klasse 8c und “Luftballon-Dart“ der Klasse 7f. Im Foyer präsentierte in regelmäßigen Abständen eine Projektgruppe aus Klasse 10 und Q1 „Nachrichten“, in denen in selbst erstellten Interviews mit Flüchtlingen deren schreckliche Lage in den Herkunftsländern dargestellt wurde. Im Anschluss jedes Nachrichtenteils berichte Asaad Rasho, ein Teilnehmer der ersten Sprachlernklasse am Gymnasium von seinen Erlebnissen auf der Flucht.Gleich gegenüber der kleinen Bühne hatten die Mitarbeiter von „Lehrte hilft“ einen Informationsstand aufgebaut und von ihren Aktionen berichtet. Auch über die zweite unterstützte Organisation, die „Welthungerhilfe“ wurde vor Ort informiert.
Der eigentliche Spendenlauf lief in halber Jahrgangstärke ab. Ein Testlauf am Mittwoch mit dem Jahrgang 5 legte noch Optimierungsbedarf offen. Diese Verbesserungen sorgten dann aber für einen reibungslosen Ablauf und gerade die Schüler der unteren Jahrgänge waren mit Feuereifer bei der Sache. Um Spendenpunkte zu sammeln konnte man auch in der Halle Friedrichstraße an weiteren sportlichen Aktionen teilnehmen. Die Schüler konnten Runden auf der Carrera-Bahn absolvieren oder beim Twister die eigene Geschicklichkeit beweisen. Die war auch nötig, um auf dem Mono-Wheel zu bestehen. Wettkampfstimmung kam auf den Ruderergometern auf. Vier Geräte waren mit einem PC verbunden und je schneller man ruderte, desto schneller bewegte sich auch das imaginäre Boot in der Beamerprojektion. Insgesamt 210 Schüler und Lehrer ruderten auf der 250-Meter-Strecke.
Für das leibliche Wohl sorgten in der Mensa die Elternvertreter mit einem Kuchenbüffet und auch mit delikaten anderen Gerichten. Nach 20:00 Uhr fand hier eine Fete zum Ausklang statt, die erst um 22:30 Uhr endete.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Sponsoren: Volksbank, Kurtulus-Zeitarbeit, Rotarier und Helma. Die Recken, Hannover 96 und Actic-Fitness stellten Freikarten zur Verfügung, die die Tombola bereicherten.

Schon etwas her: 5. Klassen besuchen Wolfscenter

Am 02./07. und 08.10.2015 waren wir im Rahmen des Biologieunterrichts zur Vertiefung des Themas „Hund und Wolf“ mit unseren neuen fünften Klassen (sechs Klassen) im Wolfcenter in Dörverden. Das Wolfcenter beherbergt zwei Hudson Bay- und 9 Europäische Grauwölfe. Zudem gibt es zwei Wolfhunde, einige Schafe mit Herdenschutzhund und ein kleines Streichelgehege mit Ziegen. Wir besuchten das im Center angebotene Schulseminar bereits im zweiten Jahr und lernten von erfahrenen Tierpflegern mit viel Spaß Grundlegendes über den Wolf als Stammvater des Haushundes, seine zunehmende Rückkehr in Deutschlands Wälder und machten beeindruckende und reale Naturerfahrungen – natürlich geschützt durch Zäune. (Linda Baraneck)
Es folgt ein kleiner Erfahrungsbericht von Joy und Lisa aus der Klasse 5g:

Wir waren am 07.10.2015 im Wolfcenter. Dort haben wir einen Vortrag über Wölfe gehört.
Es gab viel zu erleben. Es waren weiße und braune Wölfe zu sehen. Am meisten gab es braune Wölfe und einer von denen ist auf dem einen Auge blind. Außerdem ist er der Älteste von allen. Man konnte beobachten, wie die Wölfe gefüttert wurden. Die weißen Wölfe wurden nicht gefüttert. Zwei weiße Wölfe hießen Darla und Kimo. Die waren sehr süß.
Es gab auch einen Streichelzoo mit Ziegen. Es gab auch Babyziegen und deshalb konnte man nicht hineingehen, aber die großen Ziegen sind zum Zaun gekommen. Außerdem gab es eine Ausstellung, wo man unterschiedliche Sachen ausprobieren konnte und zu allerletzt gab es auch noch einen Shop. (Von Lisa und Joy, Klasse 5g)

Die Schülerfirma geht auf Spurensuche

Im Jahre 2012 wurden in Lehrte 21 Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an die Menschen, die in den Jahren 1933-45 von den Nationalsozialisten gezwungen wurden, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. Etliche Betroffene wurden in Konzentrationslager deportiert, wo sie ermordet wurden oder in unmenschlichen Verhältnissen starben. Über das Schicksal dieser Menschen recherchiert die Schülerfirma unter Leitung von Dr. Grobmann. Die HAZ (Anzeiger Lehrte) berichtete darüber:

„Stolpersteine“ für NS-Opfer: Schülerfirma des Lehrter Gymnasiums recherchiert Inhalte für QR-Codes
Seinem Ziel, die sogenannten Stolpersteine in Lehrte mit QR-Codes zu versehen, ist der Arbeitskreis „Natur erleben“ des Stadtmarketingvereins jetzt einen großen Schritt näher gekommen: Die Schülerfirma des Gymnasiums hat die Inhalte für die kleinen Rasterbilder zusammengetragen und gestern präsentiert.
Wer die Codes mit seinem Smartphone scannt, kann auf der Internetseite des Stadtmarketings künftig Informationen über Lehrter Opfer des Nationalsozialismus abrufen. Die 30 Mädchen und Jungen der Schülerfirma haben dafür im Lehrter Stadtarchiv und im Internet recherchiert. In Gruppen haben sie jeweils zu einer Person geforscht, ihren Lebenslauf erstellt und ermittelt, was ihr unter der Nazi-Herrschaft widerfahren ist.
„Am schwierigsten war es, herauszufinden, was später aus den Personen geworden ist“, sagte Schülerin Laura Fischer. Auf ihrer Spurensuche haben die Schüler mitunter sogar Kontakt zur amerikanischen Botschaft aufgenommen.
Eine Firma soll die Infos nun in QR-Codes verwandeln. Im nächsten Schritt werden die Rasterbildchen auf Infotafeln platziert, die Tafeln werden dann an den Häusern der NS-Opfer angebracht.
QR-Codes sollen in Lehrte künftig aber auch noch an anderen Stellen auftauchen. Unter anderem sollen sie sich auf den Bronzetafeln an historischen Gebäuden der Stadt und am Ackerlehrpfad wiederfinden. Schüler der Integrierten Gesamtschule kümmern sich zudem gerade um die Inhalte der QR-Codes für den Heilpflanzengarten des Lehrter Krankenhauses. Hauptschüler tragen Informationen für die Streuobstwiese zusammen. „Ziel ist eine Art virtueller Stadtführer für Lehrte“, sagt Willy Goronczy vom Arbeitskreis „Natur erleben“.
Für die QR-Codes für Stolpersteine und Bronzetafeln gibt die Stadt 10 000 Euro. Für die restlichen QR-Code-Projekte kommen 24 200 Euro von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. (Katja Eggers – Anzeiger Lehrte)

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Informatik Q1 on tour – Besuch beim Heise Verlag

Am Donnerstag, den 21. Januar, durfte der Q1-Informatikkurs einen faszinierenden Einblick hinter die Kulissen der c’t und in den
Heise-Verlag erlangen und unter anderem viele moderne Messtechniken und riesige Sammlungen an Hardware bestaunen. Nach dem Unterricht brach der Kurs von Herrn Berg zur Karl-Wiechert-Allee auf, um im Verlagshaus Heise zunächst einer Einführung über den Tätigkeitsbereich des Unternehmens zuzuhören.

Neben der c’t vertreibt Heise auch Magazine über Robotik, Sonderausgaben über Programmieren und – komplett am sonstigen Thema vorbei – ein Telefonbuch. Während der Führung durch Redaktion, Testräume und das Rechenzentrum wurde uns auf sehr beeindruckende Art und Weise die Datenverarbeitung und die Vorgehensweise beim Hardwaretest im Heise-Verlag näher gebracht. Es wurden beispielsweise eigene komplett schallisolierte Räume für den Test von Lautsprechern oder Mikrofonen eingerichtet und wir wurden durch einen komplett schwarzen Raum geführt, der die Reflexion von Licht beim Test von Beamern vermeiden soll. Die Führung ist bei allen Kursteilnehmern sehr gut angekommen und unsere Rückfragen wurden fachlich sehr gut beantwortet. Wir hoffen, dass auch zukünftige Jahrgänge die Möglichkeit bekommen, einen solchen Einblick zu erhalten. (Tobias Brockmeyer)

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Verabschiedung von Schulpastorin Rita Klindworth-Budny

Direkt vor der Zeugnisausteilung an die Schülerinnen und Schüler, am 27. Januar, wurde unsere langjährige Schulpastorin, Frau Klindworth-Budny, verabschiedet. Seit August 2002 unterrichtete sie an unserer Schule 15 Wochenstunden Religion. In ihrer Zeit als Pastorin gestaltete sie mit und für unsere Schulgemeinschaft vierzehn Adventsgottesdienste sowie zahlreiche Abiturienten-, Einschulungs- und hin und wieder Buß-und Bettagsgottesdienste. Begleitung und Trost fand unsere Schulgemeinschaft in den Trauerfeiern, die sie für zwei noch im Dienst verstorbene Kollegen und sechs Schüler durchführen musste. Die Art und Weise, wie sie der Trauer Raum und Zeit gegeben hat, war tröstend und hilfreich. Damit hat sie uns allen einen großen Dienst erwiesen, und wir sind ihr sehr dankbar.
Frau Klindworth-Budny machte sich noch in vielerlei Hinsicht verdient: So rief sie z.B. den Diakonie-Parcours für unseren 9. Jahrgang ins Leben, organisierte manches in Kooperation mit dem Kirchenkreis Burgdorf und war einige Jahre Fachobfrau für evangelische Religion.
Nun wird sie durch einen festlichen Einführungsgottesdienst am Sonntag, dem 7. Februar 2016 um 14.00 Uhr in der St. Petri-Kirche, ihrer neuen Wirkungsstätte als Pastorin in Döhren, Am Lindenhofe 19, begrüßt werden. Dass sie hierfür von Herzen alle guten Wünsche des Kollegiums begleiten, brachte das Kollegium durch ein gemeinsam gesungenes Segenslied am Ende der Verabschiedungsfeier zum Ausdruck. Begonnen hatte die Verabschiedung übrigens vor gebührenden Lob- und Dankreden mit dem eigens für Rita Klindworth-Budny umgetexteten und von der Fachgruppe Religion vorgetragenen Volkslied „Wohlauf in Gottes schöne Welt“. (S. Elsen)

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Projekttage bereiten den Spendenlauf vor

In der vergangenen kurzen Woche vor den zweitägigen Halbjahresferien fanden am Lehrter Gymnasium Projekttage für die Klassen 5 bis 8 statt. Ziel dieser Klassenprojekte war es, den Spendenlauf vorzubereiten, der am 19. Februar am Nachmittag stattfinden soll. Ab 14:00 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler ihre Runden in der Sporthalle drehen, wobei die jüngeren beginnen und die älteren gegen Abend starten. Ihre Sponsoren haben sich bereit erklärt, für gelaufene Runden einen bestimmten Betrag zu spenden. Neben dem Lauf wird es auch ein Schulfest geben, auf dem es die Möglichkeit gibt, spielerisch weitere Punkte bei verschiedenen Aktionen zu erwerben, falls man beim Laufen noch nicht die 50 Punktgrenze erreicht haben sollte. Das Schulfest wird parallel zum Spendenlauf in dem Gebäude der Unterstufe stattfinden. Auf dem Schulfest kann man sich z.B. über Fluchtgründe und Fluchtwege informieren, basteln, an verschiedenen Ratespielen teilnehmen, sich sportlich beim Torwandschießen oder Basketball betätigen oder Essen aus fremden Ländern kennenlernen und probieren.
Genau hierfür bereiteten sich die Klassen jetzt vor: Einige erstellten Informationsplakate über die Lage in Syrien und weiteren Kriegsgebieten, andere starteten ein Filmprojekt und wieder andere stellten Produkte her, die auf dem Schulfest angeboten werden sollen. So wurden Freundschaftsbänder geknüpft und alte Mikroskopkästen bemalt und mit einem Einflugloch versehen, um sie als Nistkästen anzubieten.

160125Projekte3-webDer Erlös soll zu drei Vierteln für Hilfsorganisationen verwendet werden, das verbleibende Viertel wünschen sich die Schüler zur pädagogischen Aufwertung ihrer eigenen Schule. In verschiedenen Zeitungsberichten wurden die Organisationen, welche unterstützt werden sollen, schon mehrfach namentlich genannt; es werden „Lehrte hilft“ und die „Welthungerhilfe“ von dem Erlös des Spendenlaufs profitieren. „Lehrte hilft“ ist eine Zusammenarbeit von verschiedenen Lehrter Institutionen, die so die Hilfsangebote oder Veranstaltungen, welche angeboten werden, besser zu koordinieren. Sie wollen ein Art Vermittlungsstellung zwischen den hilfesuchenden Flüchtlingen und den Organisationen, die Hilfe anbieten, einnehmen. Auch soll es den Flüchtlingen vereinfacht werden, sich in Aktionen einzubringen oder sogar selber Aktionen oder Veranstaltungen anzubieten. Die „Welthungerhilfe“ ist eine weltweit agierende Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen und für eine nachhaltige Lebensmittelsicherheit zu sorgen. Die „Welthungerhilfe“ ist in Ländern aktiv, welche z.B. von Umweltkatastrophen oder Kriegen betroffen waren. Sie wollen die Menschen dort stärken und unterstützen sie, wenn sie für ihre Rechte eintreten. Die Organisation hat das Ziel, eine globale Gerechtigkeit zu schaffen.
Eine Schülerin des Organisationsteams brachte die Motivation für die Veranstaltung auf den Punkt:
“Die Grundidee dieses Projekts ist, dass wir als Schule gemeinsam Solidarität zeigen wollen mit Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Krieg, Gewalt, Hass und Verfolgung verlassen haben. Im letzten Jahr kamen viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt zu uns nach Deutschland auf der Suche nach Schutz und Hilfe. Wenn jemand von uns in derselben Lage wie die vielen Flüchtlinge wäre, würde man auch hoffen, dass sich andere für einen einsetzen und versuchen zu helfen. Deshalb wollen wir mit unserem Spendenlauf Organisationen unterstützen, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, sowohl in unserem eigenen Land, aber auch vor Ort zur Verbesserung der Lage beizutragen.“

Jugend trainiert für Olympia – Zwei Gruppen der Volleyball-Mädchen sind weiter

Alle Jahre wieder nimmt das Gymnasium Lehrte am Schulwett-bewerb „Jugend trainiert für Olympia“ Volleyball teil und wie auch in den letzten Jahren spielen wir dank der hervorragenden Jugendarbeit der Volleyballabteilung des SF Aligse eine bedeutende Rolle: Am Dienstag, 26. Januar 2016, fand der Bezirksentscheid am Schiller-Gymnasium in Hameln statt und in den gemeldeten Wettkampfklassen II und III konnte jeweils der erste Platz belegt werden. Damit sind wir als Bezirksmeister wieder für den Landesentscheid qualifiziert, der in diesem Jahr am 10. März in Göttingen ausgetragen wird.
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Abwärtstrend in den Meldezahlen der startenden Schulen war in diesem Jahr besonders deutlich. So gab es erstmalig keinen Vorentscheid im Bezirk Hannover. In der Wettkampfklasse III gab es bei den Mädchen nur zwei gemeldeteMannschaften und bei Betreten der Halle wurde uns mitgeteilt, dass unser einziger Gegner aus Krankheitsgründen nicht antritt. Somit wurden wir ohne Spielbegegnung Bezirksmeister.
In der Wettkampfklasse II gab es zwei gegnerische Teams vom Humboldt-Gymnasium aus Bad Pyrmont und vom Gastgeber Schiller-Gymnasium Hameln. Beide Spielbegegnungen wurden, wenn auch auf einem hohen Spielniveau mit tollen, langen Ballwechseln, souverän in zwei Gewinnsätzen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! (Christoph Gruber)

160126 Voba2-webWettkampfklasse II Mädchen (Jahrgänge 1999 – 2002)
Annika Blankenburg, Mia Schuh, Samanda Betero, Mareike Rohloff, Lisa Linnekohl, Jenny Runge, EmelyArbter, Anika Faak, Carla Höltkemeier

Wettkampfklasse III Mädchen Jahrgänge 2001 – 2004
Svenja Salkowski, Swantje Kohlstrung, Maxima Schröder, Mirja Blankenburg, Nele Wallura, Christa Höltkemeier, Frieda Rosendahl

Skikurs 2016 im Kleinwalsertal auf der Wildentalhütte

Über 40 Jahre war der Skikurs am Gymnasium Lehrte mit der Winklmoosalm in Reit im Winkl verbunden. Im August 2015 wurden wir informiert, dass das „Enno-Harms-Haus“ auf der Winklmoosalm vor allem aus brandschutztechnischen Gründen nicht mehr vermietet werden darf. Nun musste in relativ kurzer Zeit eine neue Unterkunft für den Oberstufen-Skikurs und den damit verbundenen ca. 45 Personen gefunden werden. Mit der Wildentalhütte in Mittelberg im Kleinwalsertal haben wir einen mehr als würdigen Ersatz gefunden: Die Hütte liegt oben auf der Alm und ist nur zu Fuß, mit der Schneeraupe oder mit dem hauseigenen Skilift erreichbar.

Das hat den Vorteil, dass der Haushang bis zur Dämmerung genutzt werden kann und genutzt wurde! Der Hüttenwirt Matthias hat uns mit seinem Team sehr lecker und herzlich versorgt. Der Liftbetreiber Hubert hat weit mehr als seinen Job erledigt, indem er z.B. einige von uns in seiner Schneeraupe mitgenommen und so u.a. eine Sprungschanze nach Wunsch zusammengeschoben hat. Die Wildentalhütte hat zum einen ähnlichen Charme wie die Hütte auf der Winklmoosalm, weil auch hier alles ein wenig eng, antiquiert, aber auch gemütlich wirkt, zum anderen aber eine viel bessere Ausstattung.
Am Samstag, 9. Januar 2016, starteten wir mit 21 Schülerinnen und 20 Schülern, sowie den vier Lehrkräften Herrn Gruber, Herrn Ziegler, Herrn Eggers und Frau Sievers morgens um 8 Uhr mit dem Bus auf der A7 Richtung Süden. Nach einer ca. 9-stündigen Busfahrt ging es für das Gepäck mit der Schneeraupe und für uns zu Fuß hinauf zur Hütte.
Nach einem hervorragenden Abendessen, der Suche nach einem passenden Bett für jeden – nicht jeder kann auf einem kleinen Schlafsofa schlafen – und einigen Stunden des Eingewöhnens ging es abends nach einer netten, gemeinsamen Runde ins Bett. Am nächsten Tag – bei +2° C und teilweise auch Regen– sind wir nach einem leckeren Frühstück auf die Piste gegangen und haben in Gruppen das Skifahren gelernt bzw. den Haushang erkundet. Für die Fortgeschrittenen ging es dann schon bald weg von der kleinen Abfahrt raus ins große Skigebiet. Die Anfänger hingegen haben direkt vor dem Haus die ersten Schritte beim Skifahren gelernt. Am Abend hieß es dann anstehen an der Dusche und später Abendessen. Nachdem wir uns tagsüber auf unseren Skiern ausgetobt haben, genossen wir abends das gemütliche Beisammensein bei einer Vielzahl von Gesellschaftsspielen (u.a. Werwolf mit fast 30 Leuten) oder ließen in einer Schneeballschlacht die noch übrig gebliebene Energie heraus.
In den nächsten Tagen haben wir dann in unterschiedlichen Gruppen das Skigebiet nach eigenem Können erkundet und mittags die Almlokale unsicher gemacht. Das Wetter hat leider nicht immer ganz so mitgespielt, wie wir das gerne gehabt hätten, auch wenn es sich von +2° C und Dauerregen am Montag bis hin zu leichten Minustemperaturen und Pulver-Neuschnee am Mittwoch entwickelt hat.
Wettertechnisches Highlight der Woche war ganz klar der Donnerstag, an dem wir alle gemeinsam zum Hohen Ifen, einem Naturschneegebiet, gefahren sind. Bei Sonne, atemberaubender Sicht und angenehmen -4° C sind wir durch das Skigebiet Hoher Ifen gefahren und haben, trotz nur weniger geöffneter Pisten, viel Spaß gehabt… Der Schneerekord betrug auf dem Berg übrigens 150 cm, da macht Tiefschneefahren richtig Spaß!
Mit diversen Filmen und musikalischer Untermalung ließ sich auch die durch einen Stau und schlechte Witterungsverhältnisse auf 11 Stunden verlängerte Rückfahrt aushalten.

Ein großes Dankeschön geht zum einen an Matthias und Hubert von der Wildentalhütte, zum anderen möchten wir uns auch bei unseren (Ski-)Lehrern ganz herzlich für ihre Geduld und aufmunternde Motivation bedanken („Du schaffst das schon!“). Danke auch an Marlene, Luise, Niklas und Fritz aus dem Sport-LK Q2, die unser Können mit der GoPro auf Video festgehalten haben, und an alle Angels aus dem Sportkompaktkurs Alpines Skifahren Q1/2 und dem Sport-LK Q1 für die entspannte und freundschaftliche Atmosphäre! Das war eine wunderschöne Woche!

Für den Skikurs: Christoph Gruber, Jonas Wilkening, Victoria Fricke