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Über Gymnasium Lehrte

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Schüleraustausch Rouen/Lehrte

Der inzwischen Tradition gewordene Empfang beim Bürgermeister der Stadt Lehrte war Anfang Dezember Teil des neuntägigen Schüleraustausches zwischen dem Gymnasium Lehrte und dem französischen Lycée Flaubert in Rouen (Normandie).
Die begleitende Deutschlehrerin Patricia Rospart und ihr Kollege Philippe Germain sowie die 28 Schülerinnen und Schüler staunten sehr über die schülergerechte Gestaltung des Empfangs, zu dem der Lehrter Bürgermeister geladen hatte. Die französische Delegation erwartete eine förmliche Rede, Klaus Sidortschuk verstand es jedoch, mit persönlichen Fragen ein interessantes Gespräch zu entwickeln. Dabei spielten nicht nur die Unterschiede zwischen den Kulturen, insbesondere zwischen den Schulsystemen und dem Alltagsleben eine Rolle, sondern es wurden auch seitens der französischen Schüler Fragen zur aktuellen politischen Situation gestellt. Der Umgang mit den vielen Menschen, die nach Deutschland kommen, und die damit verbundenen politischen Entscheidungen, aber auch die Attentate in Paris wurden angesprochen. Dabei wurde betont, welchen wichtigen Stellenwert der persönliche Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich gerade nach den Attentaten in Paris hat, zumal bis kurz vor der Reise nicht feststand, ob die Fahrt genehmigt werden würde. (Susanne Hilmer-Anke)

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Die Lehrter Französischlehrkräfte Susanne Hilmer-Anke und Sebastian Schmidt organisierten ein attraktives Rahmenprogramm. So stand neben Erkundungen in Lehrte und in Hannover ein Ausflug nach Hamburg mit einem Musicalbesuch auf der Agenda. Das Thema „Musik“, unter dem die Aktivitäten des diesjährigen Austausches standen, findet in Frankreich seine Fortsetzung, wenn die Lehrter Schülerinnen und Schüler Mitte März nach Rouen reisen.

Drei lehrreiche Tage mit politischer Bildung in Berlin für Jahrgang 10

„Politik hautnah erleben“ hieß es für insgesamt 125 Schüler des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Lehrte. Ein Motto, das sie vom 11.11 bis zum 13.11 in der Hauptstadt Berlin als außerschulischen Lernort in Verbindung mit dem Politik- und Geschichtsunterricht kennenlernen durften. Organisiert wurde die Fahrt, die inzwischen zum festen Bestandteil des schulischen Unterrichts des Gymnasiums gehört (insgesamt wurden bislang sieben Fahrten durchgeführt) wieder von den Lehrern Dr. Ralph Grobmann und Matthias Jäger und tatkräftig unterstützt und begleitet u.a. von der Schulleiterin Silke Brandes.
An einem kühlen Mittwochmorgen hat sich der gesamte 10. Jahrgang mit großer Vorfreude auf die Metropole Berlin vor dem Gebäude der SEK 1 getroffen. Mit zwei Großbussen und einem Kleinbus ging dann die Fahrt pünktlich gegen acht Uhr dreißig los. Gleich nach der Ankunft in Berlin und dem Einquartieren in der Jugendherberge in Wannsee durfte eine Gruppe von circa 50 ausgewählten Schülern den Bundesrat betreten und Interessantes über dessen Geschichte und Aufgabe erfahren. Zum einen erfuhren sie, dass in einer Halle, wo drei große metallene Stäbe über den Köpfen der Schüler schwebten, jene für die drei Gewalten (Legislative, Exekutive und Judikative) stehen. Den Schülern wurde aber nicht nur ein interessanter Vortrag über die Entwicklung und Ausrichtung des Bundesrates gehalten, sie duften vielmehr auch selbst in die Rolle der jeweiligen Innenminister aus den einzelnen Bundesländern schlüpfen und sich mit dem Thema „Legalisierung von Marihuana“ befassen, um abschließend ein Gesetz zu beraten und zu verabschieden.
Anschließend hatte jene Schülergruppe ein intensives Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher der ‚Linken‘ der SPD, Dr. Matthias Miersch, in dem er u.a. über die Aufgaben des Bundestages und die Pflichten eines Abgeordneten berichtete. Aber nicht nur Zuhören war angesagt, auch an die Schüler wurden Fragen gerichtet, so z.B. über das Thema ‚Fracking‘, das z.Z. in Deutschland kontrovers diskutiert wird. Einige Schüler erwiesen sich in diesem Zusammenhang durchaus als Spezialisten und ausgewiesene Kenner dieser Thematik. Aber auch die Gruppe durfte ihm Fragen jeglicher Art stellen, so z.B. über die aktuelle Flüchtlingspolitik, die er dann souverän und ausführlich beantwortete.
Die zweite Gruppe (circa 65 Schüler) hatte parallel dazu ein Gespräch mit der Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Frau Dr. Flachsbarth, im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die den Schülern ebenfalls wichtige Fakten zur aktuellen Flüchtlingslage und der Politik der Bundeskanzlerin erläuterte. Das Treffen musste an jenem Ort stattfinden, da die Bundeswehr ihr 60 jähriges Bestehen mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstag feierte Leider war es den Schülern nicht möglich, diesem Festakt beizuwohnen, da die Polizei dieser Anfrage nicht zustimmte.
Am nächsten Morgen ging es für den gesamten Jahrgang dann in die Gedenkstätte Hohenschönhausen, die ehemals ein sozialistisches Speziallager, dann ein sowjetisches Untersuchungsgefängnis und schließlich ein Gefängnis des Ministeriums für die Staatssicherheit der DDR war. Es war erschreckend zu erfahren, dass die Inhaftierten unter großer physischer und psychischer Folter leiden mussten. Zeitzeugen berichteten von ihren eigenen Erlebnissen und machten somit den Ausflug zu einem eindringlichen Erlebnis. Nähere diesbezügliche Informationen sind hier zu finden.

Nach dem Besuch der Gedenkstätte hatten die Schüler und Schülerinnen ausgiebig Zeit, selbst Berlin auf eigene Verantwortung zu erkunden. Auf dem Programm standen u.a. das Brandenburger-Tor, das KDW, der ‚Kudamm‘, das Olympiastadion, der ‚Alex‘.
Am Freitag dann informierten sich die Schüler und Schülerinnen selbstständig und mittels einer Führung im „Tränenpalast“ über den ehemaligen Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße, wo zwischen 1961 und 1989 West-Berliner und Bundesrepublikaner den Ost-Teil der Stadt betreten durften, um ihre Verwandten und Freunde in der DDR zu besuchen. Interessant war, zu erfahren, mit welchen Finessen die Grenzpolizei der DDR diese Besucher drangsalierten.
Anschließend wurde der (halbe) Jahrgang zum Essen ins Paul-Löbe-Haus eingeladen und direkt danach ging es in den Bundestag, wo die Schüler eine kontrovers geführte Debatte über das Thema, ob es eine Erweiterung der Gewerbesteuer geben solle, miterleben konnten.
Zum Schluss durften alle Schüler auf die Kuppel des Reichstages steigen und konnten die Aussicht über das nächtlich-illuminierte Berlin genießen. Während die einen Selfies machten, schauten sich die anderen auf großen Bildtafeln die Geschichte des Bundestages, beziehungsweise des Reichstages, interessiert an, die im Kuppelrund ausgestellt ist.
Noch am gleichen Tag wurde dann die Rückreise angetreten. Es waren jedoch „insgesamt drei erlebnisreiche als auch lehrreiche Tage in Berlin, die man sicherlich nicht so schnell vergessen wird“, resümieren einhellig Sascha Klein und Laura Fischer (10d).

Auch der Anzeiger Lehrte berichtete über diese Fahrt:

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Lara Schulze (8e) erreicht gute Platzierung bei der Jugend-Schach-WM

Lara Schulze ist als amtierende Deutsche Meisterin vom Deutschen Schachbund für die Jugend-Schach-Weltmeisterschaft nominiert worden. Die WM fand vom 24. Oktober bis 05. November 2015 in Porto Carras / Halkidiki in Griechenland statt. Lara spielte als einzige Deutsche in der Altersklasse „Girls U14“. Insgesamt nahmen in sechs Altersklassen (jeweils männlich und weiblich) 1700 Spielerinnen und Spieler aus 91 Nationen teil. Die Weltmeisterschaft verlief über 11 Runden und Lara hatte Gegnerinnen aus Wales, Serbien, USA, Lettland, Russland, Türkei, Chile, Indien, Kasachstan und Bulgarien. Auf internationalen Meisterschaften ist es Tradition, sich vor der Partie Geschenke zu überreichen. So erhielt Lara viele Erinnerungsstücke von ihren Gegnerinnen aus den verschiedenen Ländern.

Alle Nationen waren mit insgesamt 3000 Menschen (Spieler, Eltern, Betreuer und Trainer) in einem riesigen Hotel-Resort, das direkt am Ägäischen Meer lag, untergebracht. Im Restaurant, im Fahrstuhl und auf den Gängen hörte man ständig die unterschiedlichsten Sprachen. Die Altersklasse Girls U14 umfasste 125 Spielerinnen. Lara startete mit zwei Siegen ins Turnier. In Runde 3 und 4 folgten zwei Niederlagen. Doch Lara ließ nicht nach und schaffte drei Remis in Folge. Anschießend bewies sie Stärke und Ausdauer und verbesserte ihre Platzierung mit drei Siegen nacheinander. Mit dem Sieg in Runde 10 erreichte sie auch eines ihrer persönlichen Ziele: Lara besiegte in einem hervorragenden Spiel eine sehr starke Spielerin aus Russland. So erspielte sich Lara 6,5 Punkte und erreichte mit Platz 35 einen Rang im oberen Bereich der Endtabelle.

Die Spielbedingungen in Griechenland waren sehr gut. Der Spielsaal war in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das war ein großer Vorteil im Vergleich zum letzten Jahr in Südafrika, wo man täglich den Bus nehmen musste. In dem riesigen Spielsaal herrschte eine sehr gute Atmosphäre. Es gab für jede Sprache mindestens einen Schiedsrichter, was bei 91 Nationen sehr beeindruckend war. In allen Altersklassen wurden die Züge der ersten 12 Bretter live im Internet übertragen. Auch Lara spielte zweimal „live“, so dass die Daheimgebliebenen ihre Partien verfolgen konnten.

2015Schach-WM4-webLara gegen Shayanna aus Wales und Lara gegen Archi Agrawal aus Indien

Laras täglicher Zeitplan war sehr eng gefasst. Nach dem Frühstück trainierte sie zwei Stunden lang beim Bundestrainer. Lara bereitete sich dabei auf die nächste Gegnerin vor. Es wurde analysiert, was die Gegnerin kann und wo sie Stärken und Schwächen in ihren bisherigen Spielen gezeigt hat. Von allen Spielern sind heutzutage sehr viele ihrer gespielten Partien im Internet verfügbar. Auch von Lara gibt es mittlerweile über 180 Partien online. Nach einer kurzen Mittagspause wiederholte Lara nochmals das am Vormittag Gelernte, um sich dann auf den Weg zum Spielsaal zu machen. Lara genoss die Stimmung vor dem Spiel und konnte sich oft noch kurz mit ihren Gegnerinnen unterhalten. Leider konnten nicht alle Englisch, aber auch das war eine interessante Erfahrung. Die Partien starteten täglich um 15 Uhr und endeten bei Lara kaum vor 20 Uhr. Nach dem Abendessen war es dann immer schon sehr spät abends. Bei diesem engen Zeitplan hat Lara leider außer der Hotelanlage und dem Spielsaal nichts von Griechenland gesehen.

Lara ist mit ihren Spielen, dem Ergebnis und ihrer guten Platzierung auf der WM sehr zufrieden. Die Weltmeisterschaft war sowohl schachlich als auch persönlich ein beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis.

2015Schach-WM2-webVor dem offiziellen WM-Plakat / Lara und Lily Zhou aus Canada / Im Spielsaal vor der Partie

Winner-Party im GOP-Hannover

Aufgrund ihrer Erfolge im Schach ist Lara unter der Schirmherrschaft von Innen- und Sportminister Boris Pistorius von der Niedersächsischen Landessportjugend zur „Nachwuchssportlerin des Jahres“ nominiert. Zwei weitere nominierte Sportlerinnen sind Titelträger anderer Sportarten. Bei einer Winner-Party im GOP-Hannover wird im Dezember die Preisträgerin von einer Jury bestimmt. Im Fahrgastfernsehen der ÜSTRA in Hannover läuft ab dem 08. Dezember vier Tage lang ein kurzer Film über Lara.

Sensationeller Erfolg für Jonas Wilkening (Q 1): Platz 3 in Kiel bei der IJSO

Jonas Wilkening nahm vom 05. bis zum 09. Oktober an der dritten Runde der 12. Internationalen Junior Science Olympiade in Kiel teil. Er belegte Platz 3 von 45 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet und ist damit Mitglied des Nationalteams, das Deutschland im Dezember in Südkorea vertreten wird.

In Kiel wurden in einem spannenden Kopf- an Kopfrennen in einem einwöchigen Seminar zur 12. Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) die bundesweit sechs besten Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften für das deutsche Nationalteam ausgewählt. Das Auswahlseminar wurde von Privatdozentin Dr. Heide Peters vom IPN an der Universität Kiel geleitet. Die 45 hellen Köpfe in den Naturwissenschaften, die unter bundesweit etwa 4.300 Schülerinnen und Schülern zum Bundesfinale nach Kiel eingeladen wurden, sind gerade einmal 13 bis 15 Jahre alt. Sie begeistern sich für ein breites Spektrum in den Naturwissenschaften. Im Wettbewerb mussten sie sowohl theoretische Aufgaben in Biologie, Chemie und Physik lösen als auch ihr Können beim Experimentieren zeigen. Dazu standen die Laborsäle am Institut für Anorganische Chemie an der Universität Kiel zur Verfügung. Die Jugendlichen beschäftigten sich im Labor intensiv mit der Klassifizierung und Analyse von Bodenproben. Am Donnerstag konnten die jungen Talente sich bei einer Sonderführung über die Forschungsarbeiten am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel informieren und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Spiel und Spaß beim Bowlen rundeten das Programm ab.

Am Freitag, den 9. Oktober 2015 wurden die Siegerinnen und Sieger in einer feierlichen Preisverleihung im Klaus-Murmann-Hörsaal der CAU Kiel gewürdigt. Etwa 100 Gäste waren anwesend, als der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel Dr. Ulf Kämpfer und die Vizepräsidentin der Christian Albrechts-Universität zu Kiel Professorin Dr. Ilka Parchmann die Bundesfinalisten an der Kieler Förde herzlich willkommen hießen und die Medaillen überreichten: Wolf-Heinrich Hahn (Berlin), Ricardo Ochel (Magdeburg) beide auf Platz 1 gefolgt von Jonas Wilkening (Lehrte), Alina Ruft (Forchheim, Bayern), Florian Knebel (München) und Salome Schwark (Frankfurt a. M.) hatten am Ende die Nase vorn.

151010 Preisträger

Mit einem Ausflug in die extraterrestrische Physik von der Kieler Förde zum Mars fesselte Professor Dr. Robert Wimmer-Schweingruber in seinem faszinierenden Festvortrag die Gäste im Hörsaal. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Musikensemble der Ricarda Huch-Schule mit Catharina von Schlieffen (Querflöte), Elin Schmidt (Violine) und Fabiana von Schlieffen (Violoncello).

Die sechs Nationalteammitglieder werden in einem Trainingsseminar am IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel auf ihre Reise nach Daegu, Südkorea vorbereitet, Dort treffen sie Anfang Dezember auf 250 Jugendliche aus weltweit etwa 40 Nationen, mit denen sie um Gold, Silber und Bronze wetteifern.

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Jonas Wilkening, Salome Schwark und Wolf-Heinrich Hahn bei der Laborpraxis Physik (Foto: IJSO)

151017ijso-webSchulleiterin Silke Brandes gratuliert Jonas Wilkening und Chemielehrer Christoph Gruber, der Jonas bis zur 2.Runde betreute.

Geschwisterpaar gewinnt bei der EU-Schachmeisterschaft zwei Medaillen

Lara Schulze (Klasse 8e) und ihr Bruder Lukas (Klasse 5f) waren sehr erfolgreich bei der EU-Schachmeisterschaft vom 03.08.-13.08.2015 in Mureck, Steiermark/Österreich.
Lara wiederholte als amtierende Deutsche Meisterin ihren Erfolg vom vergangenen Jahr. Sie hat in der Altersklasse U14 weiblich die Silbermedaille erkämpft und ist damit EU-Vizemeisterin 2015.
Lukas hat ein super Turnier gespielt und in der U10 die Bronzemedaille für Deutschland gewonnen.
Lara und Lukas wurden vom Deutschen Schachbund für diese internationale Meisterschaft nominiert. Die 120 Teilnehmer kamen aus 15 Nationen, z.B. aus Slowenien, Irland, Luxemburg, Bulgarien, Kroatien, Tschechien und Polen.
Die vom österreichischen Schachbund organisierte „European Union Youth Chess Championship“ wurde über 9 Runden ausgetragen. Die Partien starteten täglich um 15.00 Uhr und wurden live im Internet übertragen, so dass alle Freunde zu Hause mitfiebern konnten.
Vormittags haben beide die Zeit zur intensiven Vorbereitung auf den nächsten Gegner genutzt.
Lara startete mit einem Remis und einer Niederlage unglücklich ins Turnier, kämpfte sich dann aber Sieg um Sieg an die Spitze zurück.
Lukas begann mit zwei Siegen und verlor im Laufe des Turniers nur gegen den Erst- und Zweitplatzierten. Die weiteren Spiele blieb er ungeschlagen, so dass er sich den dritten Platz mit einem halben Punkt Vorsprung sicherte.

15schach-eu2-webU14: Lara gegen Matey Petkov aus Bulgarien

15schach-eu3-webU10: Lukas (links) gegen Sebastian Kostolansky aus Tschechien.

Lara trainiert zurzeit für ihr nächstes großes Turnier: die Jugend-Schach-Weltmeisterschaft, die vom 23. Oktober bis zum 06. November in Griechenland / Porto-Carras stattfindet.

Guter Schuljahresstart mit sieben neuen Kollegen

An den letzten beiden Ferientagen leistete das Kollegium noch Feinarbeiten an den neuen Lehrplänen für die Klassen 5 bis 8, die ab jetzt nach einem verbesserten G-9-Curriculum unterrichtet werden. Auch der Übergabe der Klassen an wechselnde Klassenlehrkräfte wurde ausreichend Zeit gewidmet. Große Freude rief die Mitteilung von Schulleiterin Silke Brandes hervor, dass der gesamte Unterricht des Pflichtbereichs erteilt werden kann, obwohl die Unterrichtsversorgung nominell unter 100 Prozent liegt. Auch der Förderunterricht und die Hausaufgabenbetreuung werden durch Lehrkräfte erteilt. Möglich wird dies auch durch die neuen Kolleginnen und Kollegen:
(v.l.n.r. auf dem Artikelbild) Frauke Bosse (Chemie/Physik), Nadezhda Syrovatskaya (Referendarin für Deutsch/Englisch), Lisa Weis (Latein/Geschichte), Julia Bredthauer (Referendarin für Biologie/Musik), Markus Bauer (Englisch/Geschichte/Politik-Wirtschaft).
Nicht auf dem Bild sind: Linda Baranek (Biologie/Deutsch) und Rabea Ernst (Referendarin für Englisch/ev.Religion).
Am Freitag erfolgt die Einschulung der sieben (!) neuen fünften Klassen ab 9:30 Uhr im Forum. Eingeleitet wird die Feier ab 8:30 Uhr durch einen Gottesdienst.

Verabschiedung von Sabine Reich

In der letzen Dienstbesprechung des Jahres, am Dienstag vor den Sommerferien, werden traditionsgemäß die ausscheidenden Kollegen teils launig, teils mit gewisser Trauer verabschiedet. Letzteres überwiegte sicherlich bei der Verabschiedung von Sabine Reich, die man mit Fug und Recht als eine „Institution“ des Gymnasiums bezeichnen kann. Allgegenwärtig waren ihr Wirken in den Fachbereichen Deutsch und Musik und vor allem ihre freundliche und motivierende Art. Auch das Jahrbuch und die Homepage verlieren eine verlässliche Autorin. Weitere Einzelheiten lassen sich im unten angeführten Abschiedstext aus dem Jahrbuch entnehmen. Neben Sabine Reich verlässt auch die allseits geschätzte Manuela Schucht das Lehrter Gymnasium, um im Hildesheimer Andreanum schon ab Klasse 5 Lateinklassen zu unterrichten. Drei Referendare haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und alle sofort eine Stelle erhalten: Linda Baranek, Sebastian Kuntze und Laura Weymann. Linda Baranek bleibt dem Gymnasium Lehrte sogar als neue Kollegin erhalten.

web-150721Manuela Schucht      Manuela Schucht wird vom Kollegium verabschiedet.

Musikkollegin Ane Kristin Holmer und andere aus dem Fachbereich Musik übergeben ein neues Instrument und Sonnenblumen an Sabine Reich

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Sabine Reich unterrichtete 13 Jahre lang am Gymnasium Lehrte die Fächer Deutsch und Musik und wird mit Ende des Schuljahres 2OI4/15 in den Ruhestand versetzt. Mit großer Leidenschaft setzte sie sich für das Fach Deutsch ein, in dem man „so schön kreativ“ sein könne, wie sie selber sagt. Ihrem engagierten Motto getreu ließ sich Frau Reich immer wieder Neues im Bereich Deutsch einfallen, ließ laminierte Gedichte an Bäume im Stadtpark befestigen, betreute mehrere Jahre lang mit Frau Wuttke zusammen das Jahrbuch und führte zusammen mit Frau Holmer und Herrn Beinsen Regie bei diversen Musicals. So entstanden mit Frau Reichs Hilfe Musicalproduktionen wie Miss Saigon, Manche mögen’s heiß oder Oliver Twist, um nur einige zu nennen.
Doch auch ihr zweites Fach Musik kam nicht zu kurz, denn auch hier engagierte Sabine Reich sich neben ihrer normalen Lehrtätigkeit in den Bereichen Streichensemble, Kammerchor, machte Boomwacker-Experimente und leitete mehrere Jahre lang die Opern-AG des Gymnasiums Lehrte. Mit interessierten Schülerinnen und Schülern besuchte sie dann, stets gut vorbereitet und die Gruppe mit Kuchen verwöhnend, diverse Opern, ging mit Schulklassen zu NDR-Musikveranstaltungen wie „Spurensuche“ oder anderen Konzerten.
Von Beginn an war Frau Reich, obgleich Bratschistin, bereit, sich in den komplexen Bereich der Bläserklassen einzuarbeiten. Alle zwei Jahre übernahm sie dann, meistens als Klassenlehrerin, eine Bläserklasse, mit der sie dann etliche außerschulische Auftritte absolvierte, Spenden für Tierschutzprojekte sammelte, auf Musikprobentage nach Uelzen fuhr und auch Klassenfahrten in den Harz, nach Sylt, Aurich oder anderen Orten unternahm. Um das Bild von Frau Reich abzurunden, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sie Jahr für Jahr Teil der Prüfungskommission im Musikabitur war, sich engagiert für die Ausstattung des Keyboardraumes einsetzte oder sich um Schülerinnen und Schüler bemühte, die sich mit ihrer Rechtschreibschwäche plagen. Diesem vielseitigen und großen Engagement können wir als Schulgemeinschaft nur Respekt zollen und wir möchten uns bei Sabine Reich sehr herzlich dafür bedanken! Wir wünschen Dir alles Gute und Gesundheit für Deinen Ruhestand, in dem Du Dich nun ganz Deiner Familie, Deinen diversen Chorprojekten und Deiner Tätigkeit als Bratschistin in der Hannoverschen Orchestervereinigung widmen kannst.

Mach’s gut, Du Energiebündel! (Ane Kristin Holmer)

web-150721Sabine Reich4       Sogar beim eigenen Abschieds-Ständchen ist Sabine Reich mit dabei.

Unten: Das schrieb der Lehrter Anzeiger am 21.07.15

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Ehrung besonderer Schülerleistungen

Auch in diesem Jahr ehrte die Vorsitzende des Schulelternrats Annette Schäl am letzen Dienstag vor den Ferien etwa 60 Schülerinnen und Schüler für besondere Leistungen, die sie im Laufe des Schuljahres erbracht hatten. Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Silke Brandes und ihren Stellvertreter Manfred Filsinger lobte Annette Schäl die Schüler: „Ich bin immer wieder erfreut und erstaunt, wie viele und wie vielfältige Leistungen ihr Schüler neben dem Unterrichtsgeschehen vollbracht habt.“
Der Reigen der Ehrungen wurde eröffnet mit den 14 ersten, zweiten und dritten Plätzen beim Känguru-Wettbewerb, die Schüler der Klassen 5 und 6 bei diesem Mathematikwettbewerb erreicht hatten. Besonders Kimberly Berg (5a), Finn Beinsen (6a), und Lauris Lenz (6a) freuten sich über einen ersten Preis und die damit verbundenen Knobelpräsente.
Lara Schulze wurde für ihre herausragenden Schacherfolge, insbesondere für den Gewinn der deutschen Meisterschaft gewürdigt. Für besonderes Engagement beim Erasmusprojekt wurden Simon Wild, Jona Nootny, Chiara Richard und Louisa Neubacher geehrt.

Außerordentlich erfolgreich waren die Teilnahmen an naturwissenschaftlichen Wettbewerben. Laura Prüß (9a) konnte bei der Junior Science Olympiade punkten. Beim “Club Apollo 13″- Wettbewerb der Universität Hannover belegte die Gruppe Kernfusion (Torge Bent Rosendahl, Jonas Wilkening und Victoria Fricke) einen hervorragenden zweiten Platz. Beim Landesentscheid der Mathematik-Olympiade in Göttingen errang Simon Schmidt (Jahrgang 9) einen 3. Preis und Max Luttmann (Jahrgang 8) einen Anerkennungspreis.

Ebenfalls geehrt wurden die Schüler, die erfolgreich bei „Jugend musiziert”, beim „Literaturwettbewerb der Stadt Burgdorf”, beim „Europäischen Wettbewerb“ und bei „Jugend trainiert für Olympia” teilnahmen.
Auch Schüler, die sich um das tägliche Miteinander an der Schüle bemüht hatten, wurden mit Gutscheinen für Bücher, Eis und Kinokarten bedacht. Dies waren die Streitschlichter, die Patenschüler der Fünftklässler und Tom Heuer, der das Titelbild für den Schuljahresplaner entwarf.

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In einer Folgeveranstaltung zeichnete Anette Schäl die drei Klassen mit Gutscheinen für den Wandertag aus, die beim „Gesunden Frühstück“ besonders erfolgreich waren. Hierbei bereiten einzelne Klassen wochenweise ein schmackhaftes Frühstücksbuffet vor, bei dem vorzugsweise die jüngeren Schüler zugreifen können. Den Wanderpokal konnte die Klasse 6b einheimsen.

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Elternratsvorsitzende Anette Schäl überreicht den Wanderpreis für erfolgreiches „Gesundes Frühstück“ an die Klassensprecher der 6b, Maria Zervas und Ole Hänies.

Bundesjugendspiele für die Jahrgänge 5-7

Vor den großen Ferien wollten es alle noch einmal wissen. Die Klassen fünf, sechs und sieben kämpften um eine Urkunde. Und es gab viele Urkunden. Der Leichtathletik-Wettkampf besteht aus einem Vierkampf, der bei Streichung der schwächsten Disziplin als Dreikampf gewertet wird. Das Wetter an diesen beiden Tagen war der Hit-Heiß, aber sportlerfreundlich.

 

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Es wurde gesprungen, gelaufen, geworfen und GESIEGT. Eine tolle Stimmung unter den Kollegen und den Schülern. Meinen fleißigen Helfern der Klasse 10c vielen ,vielen Dank! Ihr habt euch tapfer geschlagen und das Heer dieser kribbeligen Ameisen gut durch den Vormittag geleitet.
Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt “HÖHER-SCHNELLER-WEITER” !
(Kathleen Franzke)

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Untersuchung von Fließgewässern

Nach einem thematisch vollgestopften Halbjahr ging es kurz vor den Sommerferien darum, das theoretische Wissen über Fließgewässer auch in der Praxis anzuwenden. So begab sich der Biologiekurs von Herrn Halupczok mit Fahrrädern auf den Weg zur Aue, ausgerüstet mit Binokularen, Keschern, Schalen und Bestimmungsliteratur, aber leider ohne Mückenschutzmittel. So kam es dann auch erst einmal zum Angriff der Killerbremsen (Tabanus spec.). Nachdem diese gesättigt oder erschlagen waren, konnte es an die Untersuchung des Gewässers gehen. Die erwarteten Organismen wurden gefunden und bestätigten die Gewässergüteklasse 3. Abgerundet wurde diese Unternehmung nach Unterrichtsschluss durch ein gemeinsames Grillen im Garten.

web-150717Bio-Ex3     Anreise mit dem Rad

web-150717Bio-Ex4     Eine Auswahl von gefundenen Arten

web-150717Bio-Ex5     Der Admiral (Vanessa atalanta) ist angenehmer als die Rinderbremse.

web-150717Bio-Ex     Der hochmotivierte Kurs – wann gehen wir grillen?

 

Schachturnier mit mit 70 Teilnehmern

Am 15. und 16. Juli fand am Gymnasium das diesjährige Schulschachturnier statt, bei dem insgesamt ca. 70 Schüler und Schülerinnen um den Titel des Schulschachmeisters und gleichzeitig um einen Büchergutschein im Wert von 15€ spielten. Zunächst ermittelten am Mittwoch die Jahrgänge 5 bis 8 in elf spannenden Runden ihren Schulmeister. Erwartungsgemäß setzte sich die Vereinsspielerin Lara Schulze ungeschlagen vor Thore Meiwes durch, während Christopher Kirch sich den dritten Treppchenplatz sichern konnte. Mit jeweils acht Punkten konnten Tim Voges und Sören Baars die Preise für die beiden besten Spieler ohne Vereinszugehörigkeit erspielen.
Am Donnerstag folgte dann das Turnier der älteren Jahrgänge 9 bis 11, in dem sogar zwölf Runden gespielt werden konnten. Der Ausgang dieses Turnieres war nicht so deutlich wie dies am Vortag der Fall war. Jan Koepp konnte das Turnier mit einem halben Punkt Vorsprung vor Felix Nietsch für sich entscheiden, Felix wurde aber dennoch Schulmeister, da Jan Koepp lediglich als Gast mitgespielt hat und ein Schulpreis für ihn deshalb ausgeschlossen ist. Auf dem dritten Platz folgte Tobias Brockmeyer. Auch in diesem Turnier wurden Preise für die beiden besten Nicht-Vereinsspieler verliehen, die sich der Sechstplatzierte Sascha Klein und der Siebtplatzierte Steffen Deneke-Jöhrens verdienten.
Beide Turniere mussten zwar leicht verspätet anfangen, liefen dann aber reibungslos ab, so dass pünktlich um 13 Uhr die von Herrn Lamker durchgeführte Siegerehrung stattfinden konnte. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Helfern Jonas Wilkening, Gia Luat Thieu, Heinrich Bedürftig, Felix Nietsch, Lara Schulze, Jan Koepp und Florian Klein bedanken, die mich beim Auf- und Abbau und als Schiedsrichter unterstützten. Insbesondere möchte ich mich beim Ehemaligenverein, der die Preise im Gesamtwert von 80€ gesponsert hat und beim Schachklub Lehrte, der das Spielmaterial zur Verfügung gestellt hat, bedanken. (Tobias Brockmeyer)

Artikelfoto: Jens Lamker, Steffen Deneke-Jöhrens, Felix Nietsch und Sascha Klein bei der Siegerehrung vom Turnier der Klassen 9 bis 11

web-150716schach2Herr Lamker dankt den Organisatoren und übergibt Präsente. (von links: Heinrich Bedürftig, Tobias Brockmeyer,  Gia Luat Thieu, Felix Nietsch, Jonas Wilkening)

web-150716schach3Das gesamte Organisations-Team und vier Spieler, die noch netter Weise beim Aufräumen halfen.

Schülerfirma New Energy präsentiert Beitrag zum Klimaschutz

Auf Initiative des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch haben vier Schülergruppen aus der Region unter dem Titel „Von Lima nach Paris“ eigene Ideen zum Klimaschutz entwickelt. Ihre Ergebnisse stellten sie gestern im Erich-Kästner-Schulzentrum vor. Von Daniel Junker Laatzen/Pattensen. Die Schüler der Laatzener Schule haben Workshops für Kinder entwickelt und realisiert, bei denen sie unter anderem auf korrektes Recycling und eine klimagerechte Ernährung aufmerksam machten. „Die Kinder sind Multiplikatoren und tragen Aspekte des Klimaschutzes in ihren Freundeskreis und an ihre Schulen weiter“, machten Teresa und Jonathan die Ansätze ihrer Gruppe deutlich.

Auch die Schülerfirma New Energy vom Gymnasium Lehrte setzt auf den Bildungsaspekt: Die Gruppe hat einen Film produziert, mit dessen Hilfe sie die Betrachter zum Strom- und Wassersparen animieren will. Die Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen hatten Alternativen zu herkömmlichen Windkraftanlagen entwickelt. Sie präsentierten sogenannte Enerkites – Winddrachen, die keine Masten benötigen. „Die Enerkites haben außerdem eine höhere Effizienz als herkömmliche Windkraftanlagen, weil sie in größerer Höhe betrieben werden“, waren sich die Schüler sicher. Die Schüler der KGS Pattensen beschäftigten sich mit der Umweltbelastung durch Plastik. Sie haben ein Theaterstück entwickelt– und sind in Pattensen von Haustür zu Haustür gelaufen, um Bürger um jeweils eine Plastiktüte zu bitten. Die aneinandergeknüpften Tüten wollen die Schüler am nächsten Donnerstag und Freitag als Plastikleine über den Pattenser Marktplatz spannen und so auf den verschwenderischen Umgang mit dem Material hinweisen.

„Ich bin überwältigt von der Vielfalt der Ideen“, lobte Miersch das Engagement. Die Jury mit Olaf Tschimpke, Präsident des Nabu Deutschland, Udo Sahling von der Klimaschutzagentur, EKG-Leiterin Hella Kohl und dem Künstler Udo Hetmeier kürte am Ende das Laatzener Projekt zum Sieger. Miersch will nun alle Gruppen in den Bundestag einladen. Auch eine Visite beim Nabu ist geplant.
(Text und Bild von Daniel Junker, 11.07.2015 Anzeiger für Lehrte)

Leseabend in der Bibliothek

Am 03.07.2015 war es soweit und die 6b hatte einen Leseabend in der Bibliothek. Nach gemeinsamer Planung und Vorbereitung trafen sich die Schüler und Schülerinnen mit ihrer Deutschlehrerin Lena Busch sowie den Kollegen Linda Baranek und Sebastian Kuntze in der Lehrter Stadt- und Schulbibliothek. Diese hatte sich angeboten, den Abend sowohl räumlich wie personell zu unterstützen – ein herzliches Dankeschön noch einmal an dieser Stelle. Da die Temperaturen um 18 Uhr noch sehr sommerlich waren, brach die ganze Gruppe zum Eisessen auf, um dann gemeinsam draußen auf der Wiese Frau Busch beim Vorlesen zuzuhören. Nach Erfrischung und Entspannung ging es zurück in die Bibliothek, wo es sich jedes Kind mit einem Buch zwischen den Regalen voller Bücher mit Decken und Kissen gemütlich machte und lesend bis zur Pizza gewartet hat. Auch wenn es nicht unbedingt leise war, hatten alle ihren Spaß. Anschließend wurde draußen gemütlich die bestellte Pizza gegessen, um sich dann in Gruppenarbeiten weiter mit Literatur auseinanderzusetzen. Neben Meditationsübungen, gab es verschiedene Erzählaufgaben. So mussten sich beispielsweise die Kinder mit der Frage beschäftigen, was bestimmte Gegenstände von Frau Buschalles so machen, sobald sie die Wohnung verlässt.

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Grundgedanke des Abends ist es, dass die Kinder jenseits von Schule mit Büchern und Literatur in Kontakt kommen, und erfahren, dass Lesen und Bücher Spaß machen. Es geht darum, die Freude und Begeisterung für gute Geschichten zu fördern und den Kindern zu zeigen, dass Literatur verbindet. In der abschließenden Reflexion, bevor es nach dem Aufräumen um 22 Uhr nach Hause ging, sprachen die Kinder sehr begeistert über den Abend und wären alle am liebsten noch geblieben. Sie hatten große Freude an den Abend! (Lena Busch und Schülerinnen der 6b)

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Abiturjahrgang 2015 verabschiedet sich mit Spaß und guter Laune

Der jährliche Abistreich kann für eine Schule zur Last werden. Bei dem diesjährigen Durchgang am 01. Juli war dies definitiv nicht der Fall, es stimmte eigentlich alles: Das Wetter, die Organisation und natürlich die fantastische Stimmung!
Bis zur ersten großen Pause belagerten die Abiturienten das Sek-II-Gebäude und sammelten Schüler und Lehrer für den von einem Traktor angeführten Marsch in den Lehrter Stadtpark. Auf dem Anhänger wurden die Lehrer auf Umwegen dorthin chauffiert, die Schüler mussten laufen. Ohne größere Verkehrsbehinderungen kam der Tross der 1000 Schüler im Stadtpark an, wo es gleich volksfestartig zur Sache ging: Es gab Popcorn, Zuckerwatte, Getränke und einen mechanischen Bullen, auf dem vorrangig die Lehrer ihre Rodeo -Tauglichkeit beweisen mussten. Auf der eigens installierten Bühne zelebrierten die Abiturienten die Party, wobei sich Musik und Mitmachaktionen die Waage hielten. So gab es einen Wettstreit von Lehrerduos im Raten von vorgesummten Popsongs und Schüler und Lehrkräfte bemühten sich als Model auf dem Catwalk, nicht völlig ungraziös zu wirken. Als die Schulleiterin Silke Brandes hinzukam, konnte sie gutgelaunt die Siebenzügigkeit für die neuen 5. Klassen im nächsten Schuljahr verkünden. Dann musste auch sie den Schülern etwas bieten: Sie intonierte „Atemlos“ von Helene Fischer und wurde hierbei stimmgewaltig von allen Anwesenden unterstützt.
Das Verbot von Rasierschaumdosen und Wasserpistolen sorgte bei den jüngeren Schülern für Erleichterung, wurden sie doch in der Vergangenheit oft stark „eingeseift“. Obwohl bei diesem Wetter Wasserpistolen vielleicht als Abkühlung willkommen gewesen wären.

web-150701abistreich1Der Traktor führt den Umzug an!

web-150701abistreich6Haben wir wirklich so viele Schüler?

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Beratungslehrer Georg Pfeifer macht auf dem Kunstbullen eine gute Figur

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Silke Brandes und Günter Gerdes singen „Atemlos“

Auch der Anzeiger für Lehrte berichtete über den Abistreich:

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Polnisch- Deutscher Austausch 2015

Vom 14.06. bis zum 20.06. bekamen wir, 16 Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang, Besuch von polnischen Austauschschülern. Der Austausch wurde von Herrn Jäger und Herrn Lausecker organisiert.
Zunächst erhielten wir alle eine Mail oder eine Facebook-Anfrage von unseren polnischen Gästen und versuchten, uns schriftlich kennenzulernen. Nach 10 Stunden Zugfahrt kamen unsere polnischen Gäste am Sonntag erschöpft am Lehrter Bahnhof an, dementsprechend fielen die ersten Gespräche noch nicht sehr ausführlich aus. Unsere Austauschpartner lernen zwar alle Deutsch und Englisch in der Schule, aber die meisten von uns beherrschten kein einziges polnisches Wort.

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Am nächsten Morgen fuhren wir gemeinsam in die Autostadt Wolfsburg, weil das diesjährige Austauschthema die Wirtschaft ist. Bei der Führung durch die Autostadt war für jeden etwas dabei: ein verspiegelter Bugatti, Info-Tafeln über Energienutzung oder Kinderfahrzeuge, mit denen wir uns interessante Wettrennen lieferten.Nach der Tour durch das Werk, bei der wir einen Einblick in die laufende Produktion des Golfs erhielten, waren viele von uns noch im Marken- Outlet von Wolfsburg unterwegs. Später unternahmen wir noch eine Bootsfahrt und nach diesem langen gemeinsamen Tag fielen die Gespräche schon viel leichter.

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Dienstag wurden unsere Gäste durch die Schulleitung begrüßt und nahmen am Unterricht teil. Außerdem konnten sie in einer 6. Klasse ihre Sprachkenntnisse anwenden, indem sie sich den jungen Schülern vorstellten und von ihrem Leben erzählten. Alle gemeinsam erhielten wir von zwei deutschen Schülern einen Vortrag über den Wirtschaftsraum Hannover im Vergleich zum Wirtschaftsraum Posen. Abends saßen wir als Gruppe noch beisammen: Der Musikgeschmack passte zusammen und gemeinsam spielten wir Volleyball mit einem nur zur Hälfte mit Luft gefüllten Ball. Es war unglaublich lustig.Spätestens an diesem Tag wurde allen klar, dass diese Gruppe zusammen Spaß haben konnte.

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Am nächsten Tag wurden unsere Austauschschüler vom Bürgermeister im Rathaus empfangen und besuchten dann wieder mit uns den Unterricht. Nach der 6. Stunde nahmen wir den Zug nach Hannover und starteten eine Rallye, die von drei deutschen Schülerinnen organisiert worden war. An einigen Stationen mussten wir als Beweis Selfies machen oder von Fremden weitere Auskünfte erfragen. Es machte sehr viel Spaß, doch irgendwann waren viele von uns so erschöpft, dass wir uns dringend durchs Shoppen aufheitern mussten! Die Gruppe zerstreute sich ein wenig und man redete mehr über persönliche Dinge, wie zum Beispiel Lieblingsmusik, Lieblingsfächer oder auch darüber, was man später einmal werden wolle. Mittlerweile beherrschten auch wir deutschen Schüler polnische Grundbegriffe wie ja, nein, bitte, danke, Entschuldigung und – wohl unausweichlich – auch Schimpfwörter.
Am letzten gemeinsamen Tag nahmen wieder alle am Unterricht teil. Abends fand dann das gemeinsame Abschiedsgrillen mit den Eltern statt. Kurze Reden wurden gehalten, Fotos gezeigt und Volleyball gespielt.

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Später saßen wir noch ohne Eltern gemeinsam im Stadtpark und diesmal spielten wir ein sehr lustiges, bekanntes polnisches Ballspiel namens “ Kartoffel“. Wir hörten Musik, redeten und spielten Kartoffeln bis es dunkel wurde.Der Abreisemorgen war sehr berührend: Am Bahnhof umarmten wir uns alle untereinander und teilweise flossen auch Tränen. Obwohl es kein langer Austausch war und wir kein Polnisch können, sind wir doch alle Freunde geworden und freuen uns auf unseren Besuch in Polen! Dziękuję für die schöne Zeit! (Mareike Rohloff, Kira Schacht)

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Praktikumsbörse am Gymnasium Lehrte

– Praktikumsberichte waren gestern –

Anstelle von langen Praktikumsberichten wurde dieses Jahr in den 10. Klassen des Gymnasiums Lehrte ein ganz neues Konzept ausprobiert. Die sogenannte Praktikumsbörse, bei der sich die Schüler des zehnten Jahrgangs anbieten und von ihren Erfahrungen aus dem Betriebspraktikums berichten. Dazu wurden die 9.Klassen des Gymnasiums als Gäste eingeladen, welche im nächsten Schuljahr das Praktikum absolvieren dürfen.
Die Zehntklässler hatten nach ihrem Praktikum im Februar Zeit, in Gruppen, die nach Berufsfeldern wie Gesundheitswesen, Medien, Gastronomie etc. aufgeteilt wurden, Vorbereitungen zu treffen. Diese Gruppen von jeweils 2-5 Schülern durften eine kurze Präsentation über ihr Berufsbild halten. 5-10 Minuten Zeit hatte jede Gruppe, um die wichtigsten Informationen wie Aufgaben, Zukunftschancen und Voraussetzungen vorzustellen. Außerdem hatte jeder Schüler ein Handout in Form eines Flyers oder Info-Zettels zu seinen Aufgaben und Erfahrungen in seinem Praktikum erstellt, worauf sich auch Kontaktdaten und Ansprechpartner des jeweiligen Betriebes befanden, die sich die Neuntklässler bei Interesse mitnehmen durften.
Nach den kurzen Präsentationen haben die Zehntklässler Stände aufgebaut, an denen die jüngeren Schüler zu Einzelgesprächen Platz nehmen konnten, falls sie sich über ein Berufsbild weiter informieren wollten.
Trotz einiger Schwierigkeiten, was die Vorbereitung und den Ablauf angeht, beschrieben die Schüler der neunten Klassen die Praktikumsbörse als sehr informativ, interessant und hilfreich um sich Inspiration, Tipps und Anregungen für ihr eigenes Praktikum im nächsten Schuljahr zu holen. Die Schüler der zehnten Klasse fanden es vor allem gut, nicht so viel Arbeit mit seitenlangen Praktikumsberichten zu haben, sondern ihre Erfahrungen auf spaßige und interessante Weise zu teilen.
Es spricht also nichts dagegen, das Prinzip im nächsten Jahr zu wiederholen, wenn auch mit weiteren Optimierungen. (Hannah Brunotte, 10e)

Tag der offenen Tür am 19. Juni

Das Gymnasium Lehrte öffnete am 19. Juni in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr seine Türen im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße, um alle interessierten Schüler und Eltern über das vielseitige Unterrichtsangebot der Schule zu informieren. Nach einer musikalischen Einleitung der Bläserklasse des 8. Jahrgangs begrüßten die Schulleiterin Silke Brandes und Antje Wünsch, für das Leitungsteam der Jahrgänge 5 und 6, die neugierigen Viertklässler und ihre gespannten Eltern.
Auf der Bühne folgten weitere musikalische Kostproben der Bläserklassen und die Lateinfachgruppe bewies, dass Lateinunterricht nicht unbedingt verstaubt sein muss. So wurden Szenen aus dem Asterixband „Cäsar und Cleopatra“ nachgespielt. Der vergiftete Kuchen sorgte nur bei den Löwen für Bauchschmerzen.

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Auch die anderen Sprachen hatten, wie die Fächer des Aufgabenbereichs B (Erdkunde, Geschichte, Politik u.a.) eigene Themenräume ausgestattet und begeisterten mit speziellen Lernangeboten.
In den naturwissenschaftlichen Fächern konnten die Gäste verschiedene Experimente durchführen. Im Chemiebereich wurden mit Indikatoren in den Reagenzgläsern hübsche regenbogenartige Farbskalen hergestellt.

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Was man sonst nur im Phäno sehen kann, präsentierte Physiklehrer Dr.  Stadel im Unterrichtsraum: Eine Magnetschwebebahn. Ein auf minus 196 Grad Celsius herunter gekühlter Supraleiter schwebte auf einer Magnettrasse und sorgte für ungläubiges Staunen bei den jugendlichen Betrachtern. Einmal angestoßen, bewegte sich das schwebende Fahrzeug schier unendlich lange weiter. Im Informatikbereich steuerten Laptops bunte Legoroboter.
Die Sprachlernklasse hatte Interviews mit den Teilnehmern aufgenommen, Karten mit den Herkunftsländern präsentiert und ein multikulturelles Speisenangebot bereitgehalten. Die Themenvielfalt im Bereich Kunst wurde durch die Standtafeln im Eingangsbereich eindrucksvoll hervorgehoben.

Neben Anregungen für den Geist gab es auch welche für den Körper. Der Fachbereich Sport hatte einen aufwändigen Kletter-, Turn- und Akrobatikparcours quer durch die Sporthalle „Friedrichstraße“ aufgebaut und auch das das Unihockeyfeld vor der Mensa war trotz des schlechten Wetters durchgehend gut besucht.

Brandschutzübungen für die 7. Klassen

Wie in jedem Jahr waren die beiden mit der Brandprävention betreuten Feuerwehrmänner, Kai Böttcher und Silvio Fraterrigo an unsere Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen am 18. und 19.06. ihr Wissen um Brandvermeidung und Brandbekämpfung zu vermitteln. Während Silvio Fraterrigo in den Klassenräumen Tipps gab, wie man einen Zimmer- oder Schulbrand mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebt, hatte der Steinwedler Ortsbrandmeister Böttcher den praktischen Teil auf dem Schulhof übernommen. Hier wurde mit ausreichendem Sicherheitsabstand demonstriert, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht – die Stichflamme war über drei Meter hoch. Auch der Klassiker war dabei: Was geschieht, wenn man eine Spraydose entzündet? Zum Glück war diese in einem Drahtkäfig, als sie explodierte. Nicht auszudenken, wenn man so etwas in der Hand hält.

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Jede Schülerin und jeder Schüler bekam dann die Gelegenheit, mit einem Kohlendioxidlöscher einen Papierkorbbrand zu bekämpfen, was in den meisten Fällen auch gut gelang. Die Nützlichkeit, der von Chemielehrer Christoph Gruber organisierten Aktion wird durch Schüleräußerungen wie diese deutlich. Irina sagte: „Ich finde es sehr gut, dass wir in der Schule lernen, was wir im Brandfall machen sollen“. Alex fand besonders das eigenständige Löschen spannend.

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Sommerkonzerte

Am 10. und 11. Juni 2015 fanden im Kurt-Hirschfeld-Forum wieder die traditionellen Sommerkonzerte der Musik-Arbeitsgemein-schaften des Gymnasiums Lehrte statt. Rund 200 engagierte Mitwirkende boten ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm, das sich stilmäßig von der Renaissance über Opernmelodien bis in die Medleys neuester Disney-Produktionen erstreckte. Auch die aktuelle Popmusik wurde überzeugend vom Musicalchor und den Chorklassen präsentiert. Der HeartChor, Männerchor des Gymnasiums, kostümierte sich überzeugend zum Evergreen ‚The Lion sleeps tonight‘ und erhörte endlich die Bitten des Musicalchores um neue Männerstimmen. Die Suche nach Männern im Chor war nämlich das Thema des selbst geschriebenen halbstündigen Musicals unter der Leitung von Lucie Schäfer.

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Selbstbewusst gaben sich die jungen Streicher der Streicher-AG von Kristina Ruschitschka, die sich gerne noch weitere Streicher in ihrer bereits schon sehr erfolgreichen AG wünscht.
Wie in jedem Jahr bildeten die Bläserklassen und die klanglich mächtige Big Band unter der Leitung von Ane Kristin Holmer das Rückgrat des Konzertes, in dem am Mittwoch Sabine Reich für ihre 13 jährige umfangreiche Arbeit im Fachbereich Musik gedankt wurde. Ihre Bläserklasse 7e überreichte ihr 34 rote Rosen und die Big Band, die aus vielen ihrer ehemaligen SchülerInnen besteht, einen großen Geschenkkorb und ein Bild mit Bratschenschlüssel von Miriam Schroer. Am Donnerstag erreichte das Sommerkonzert seinen Höhepunkt mit der Verabschiedung der 13 AbiturientInnen, die nun das letzte Mal als AG-Teilnehmer bei dem Konzert mitwirkten. Ihnen gebührt besonderer Dank für Ihre lange geleistete Arbeit!

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Und so berichtete der Anzeiger in seinem Lehrter Teil:

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Die Klasse 9d erkundet den Landtag

Am 05.06.2015 besuchten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9d mit ihrem Politiklehrer Dr. Grobmann den Landtag in Hannover. Dort durften sie das Arbeitszimmer des Landtagspräsidenten Bernd Busemann bestaunen, der an diesem Tag seinen Geburtstag hatte. Er stellte ihnen einige Fragen bezüglich der Landesregierung, erzählte ihnen Interessantes und Historisches über das Landtagsgebäude und zum Schluss des Besuches wurde ein Foto gemacht.
Danach schauten sich die Schüler und Schülerinnen im Gebäude die Live-Übertragung vom NDR an, in der das Parlament über das Thema der sogenannten Gründerkultur debattierte. Die Abgeordneten durften im Rahmen einer kleinen Anfrage Fragen an die Regierungskoalition stellen. Manchmal ging es ganz schön heftig zur Sache und die Kontrahenten gingen nicht zimperlich mit einander um.
Zum Schluss des Besuches durften wir drei Abgeordneten, einen von der CDU – Herrn Deneke-Jöhrens, eine Abgeordnete von der SPD – Frau Lesemann und einen Vertreter von Bündnis90/Die Grünen – Herrn Schremmer, Fragen stellen, bei denen sie Rede und Antwort standen zur aktuellen Schulpolitik und zu ihrer Arbeit als Abgeordnete.
Leider konnte die Klasse 9d nicht mehr den Plenarsaal betreten, da während des Besuches debattiert wurde. Der Landtagsbesuch war sehr lohnenswert und kam bei der Klasse sehr gut an. Wir wurden aber eingeladen, nochmals im September zu kommen. Dann ist der Plenarsaal nämlich fertig. (Laura Fischer)