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135 Zehntklässler fuhren nach Berlin

Bei einer Studienreise nach Berlin gehen die Vorstellungen über Programm und Inhalte der Schülerinnen und Schüler und die der begleitenden Lehrerinnen und Lehrer oft weit auseinander. Nicht jedoch bei der Fahrt der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Lehrte, die in der letzten Woche vom 7. bis zum 9. November stattgefunden hat. Dank sorgfältiger Planung von Herrn Dr. Grobmann und Herrn Fasterding konnten alle Schülerinnen und Schüler bei den Besuchen des Stasi-Museums in der Ruschestraße und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen eindrucksvolle Erfahrungen sammeln, die von Zeitzeugen sehr anschaulich vermittelt wurden. So wurde bei diesen Besuchen die Geschichte lebendig, denn die leidvollen Erfahrungen ehemaliger Häftlinge aus Stasi-Gefängnissen und politisch verfolgter Bürger der ehemaligen DDR sowie die beklemmenden Orte hinterließen bei allen Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck. Darüber hinaus ergänzen die Zehntklässler ihr Wissen in Themenbereichen, die in diesem Jahrgang auf dem Lehrplan stehen.

Ein weiterer Höhepunkt der Studienfahrt war der Besuch bei den Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (CDU) und Dr. Matthias Miersch (SPD). Nach einem ausgiebigen Gespräch, in der die Abgeordneten den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu den Aufgaben des Bundestages und der Bundestagsabgeordneten standen, hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, die Parlamentarier „in Aktion“ zu erleben, da die gesamte Gruppe auf die Besucherplätze des Plenarsaals eingeladen wurde, um der (spätabendlichen!) Debatte zu folgen. Im Anschluss wurden alle zu „Kuppelguckern“, denn bei einem Besuch des Bundestags darf der Ausblick von der Reichstagskuppel nicht fehlen. So wurde denn der Blick auf das nächtliche Berlin ein schöner Abschluss für eine rundum gelungene Studienfahrt. (Frank Fasterding)