Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. führte die Schule eine besondere Aktion durch, die von Frau Hasenjäger initiiert und durch Frau Santer, Frau Höhne, Frau Schröder, Frau Walkling, Frau Mathews und Schülerinnen und Schülern des Deutsch- Leistungskurses von Frau Mathewes tatkräftig unterstützt wurde.
Ziel war es, die Bedeutung der Erinnerungskultur für die Gegenwart hervorzuheben und die Schulgemeinschaft für die historische Verantwortung zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der Aktion stand die Gestaltung und Präsentation von thematisch ausgerichteten Postern, die von den Lehrkräften vorbereitet und im Flur des Oberstufengebäudes ausgehängt wurden. Die Poster behandelten zentrale Aspekte des Holocaust, darunter die systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, die Schicksale einzelner Opfer bzw. Zeitzeugenberichte wie das „Skizzenbuch von Auschwitz“. Ergänzt wurden diese Inhalte durch Zitate, historische Fotografien und kurze Erläuterungstexte, die eine niedrigschwellige Auseinandersetzung ermöglichten.
Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich zu machen. Mehrere Poster thematisierten daher auch aktuelle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in Sprache und stellten die Frage nach individueller Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft. Die Lehrkräfte wollten damit verdeutlichen, dass Erinnerungskultur nicht nur rückwärtsgewandt ist, sondern eine zentrale Grundlage für ein respektvolles und tolerantes Zusammenleben darstellt.
Die Platzierung der Poster im Flur sorgte dafür, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schultages mit den Inhalten in Berührung kamen. Teilweise wurden die Materialien auch im Unterricht aufgegriffen und vertieft, sodass sich eine Verbindung zwischen informellem Lernen im Schulraum und fachlicher Auseinandersetzung im Klassenraum ergab.
Die Aktion stieß insgesamt auf positive Resonanz. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert und setzten sich aktiv mit den Inhalten auseinander, umso eine Stärkung der historisch- politischen Bildung und eine Förderung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu erreichen.
Die Aktion setzte einen wichtigen Impuls zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie unterstreicht die fortwährende Notwendigkeit, sich mit der Geschichte des Holocaust auseinandersetzt und die daraus erwachsende Verantwortung für Gegenwart und Zukunft bewusst macht.


(Hasenjäger)



Erasmus +
LipDub-Video (youtube)
Botschafterschule des Europäischen Parlaments
Deutscher Lehrerpreis
Initiative Das macht Schule
Hochbegabung Lehrte KOV
Die Recken TSV
Azubi 21
Erfolg im Beruf – Vocatium
LemaS – Leistung macht Schule