JuBos zu Besuch im Europäischen Informationszentrum:
Zwischen KI, Pizza und Auslandschancen

Schon seit einiger Zeit bestand der Wunsch, als Botschafterschule des Europäischen Parlaments gemeinsam mit anderen Schulen eine schulübergreifende Veranstaltung durchzuführen. Am 5. Februar 2026 konnte dieses Vorhaben schließlich umgesetzt werden: Zusammen mit der IGS Garbsen und dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium aus Herzberg besuchten wir das Europäische Informationszentrum Niedersachsen in Hannover.
Im Mittelpunkt des Tages stand die Veranstaltung „Spot on Europe – Deep Talk: Zukunft made in Europe? KI, Freiheit und Verantwortung“. Vor Ort im Europäischen Informationszentrum verfolgten wir gemeinsam den Deep Talk, der live gestreamt wurde. Schon beim Ankommen fiel die offene, freundliche Atmosphäre auf, sodass man sich sofort willkommen fühlte.
Inhaltlich ging es um die Frage, welche Rolle Künstliche Intelligenz für die Zukunft Europas spielt. Als Referenten waren Eleon vom Chaos Computer Club und Sascha Sauerteig vom EU Europe Direct Team eingeladen. Trotz unterschiedlicher Perspektiven wurde schnell deutlich, dass beide einen gemeinsamen Grundgedanken teilten: Technologie ist zunächst neutral, entscheidend ist, wie Menschen sie nutzen und welche politischen Rahmenbedingungen gesetzt werden.
Sascha Sauerteig hob die Bedeutung der Europäischen Union für die digitale Zukunft hervor. Die EU könne Unternehmen in die Pflicht nehmen, Verbraucherinnen und Verbraucher schützen, faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und Innovationen fördern. Auf diese Weise habe Europa die Möglichkeit, seine digitale Entwicklung aktiv zu gestalten und unabhängiger von außereuropäischen Akteuren zu werden.
Eleon stellte die Haltung des Chaos Computer Clubs vor und erläuterte deren Hacker-Ethik: Misstraue Autoritäten, fördere Dezentralisierung und nutze öffentliche Daten, während private Daten geschützt werden, um digitale Souveränität und Selbstbestimmung zu stärken.
Der Vortrag war keineswegs trocken, sondern interaktiv gestaltet. So konnten wir über ein Abstimmungstool unsere eigene Meinung einbringen, Position beziehen und reflektieren, wie wir zu bestimmten Fragen und Themen rund um KI und die Rolle der EU stehen. Die Referenten gestalteten die Veranstaltung dabei nahbar, verständlich und auf Augenhöhe mit dem Publikum, sodass komplexe Themen gut nachvollziehbar wurden. Nach dem Vortrag hatten wir außerdem die Möglichkeit, auf der Bühne Fragen an die Referenten zu stellen.
Im Anschluss an den Vortrag wurden wir mit Pizza, Snacks und Getränken bestens versorgt und konnten die Gelegenheit nutzen, weiter mit den Referenten, den Juniorbotschafter:innen der anderen Schulen sowie den Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.
Danach erhielten wir noch einen genauen Überblick über Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte nach dem Schulabschluss etwa Freiwilligendienste, Work & Travel oder andere geförderte Programme innerhalb und außerhalb der EU. Diese Einblicke eröffneten viele neue Perspektiven, die nach dem Abitur für einige Juniorbotschafter:innen interessant werden könnten.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Besuch im benachbarten Brauhaus in der Altstadt Hannovers, wo wir den Tag entspannt ausklingen ließen, viel redeten, lachten und neue Kontakte knüpften. Es war ein schöner, runder Abschluss eines insgesamt informativen, interaktiven und gelungenen Tages, der gezeigt hat, dass europäische Politik lebendig, nahbar und spannend sein kann.
Juniorbotschafter AG (des Europäischen Parlaments)




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