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Die Mannschaft des Gymnasiums Lehrte erreichte 11. Platz im Beachvolleyball-Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia”

 

Nach kurzer Anreise mit dem ICE wurden die acht Beachvolleyballer des Lehrter Gymnasiums akkreditiert und mit Ausweisen, Wochenfahrkarten und Regenjacken ausgestattet. Außerdem gab es Informationsstände der NADA (Nationale Anti Doping Agentur), der Deutschen Olympischen Akademie und kostenlose Getränke des Sponsors Bionade. Danach bezogen sie im Jugendgästehaus in der Nähe des Hauptbahnhofs Quartier, das sich origineller Weise in der “Lehrter Straße” befindet. Anschließend stattete die Mannschaft der Niedersächsischen Landesvertretung einen Besuch ab. Auf dem Weg dorthin sorgte Dauerregen dafür, dass die neuen Regenjacken gleich zum Einsatz kamen. Nach herzlicher Begrüßung führte eine Zirkusschule Kunststücke vor. Dann gab es ein “sportlergerechtes” Abendessen aus Nudeln und Pizza.

Der 1. Turniertag begann um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf der beeindruckenden Beachanlage mit über 50 Plätzen. Auch an den übrigen Tagen schien durchgehend die Sonne. Die Lehrter spielten in einer Gruppe mit den Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das 1. Spiel gegen einen der Favoriten aus Mecklenburg-Vorpommern ging in drei Sätzen verloren. Danach gab es einen Sieg gegen Sachsen und eine knappe Niederlage gegen Sachsen-Anhalt. (Alle Ergebnisse und den Turnierverlauf lassen sich auf folgender Internetseite einsehen: http://www.sport-pol-online.de/jtfo/beachvolleyball/index.php?go=wk2)

Der 2. Tag verlief leider noch unerfreulicher, weil die Mannschaft unter Leitung des Sportlehrers Christoph Gruber in den beiden Spielen gegen Baden-Württemberg und gegen Bremen knapp unterlag. So blieb am 3. Tag nur noch das Platzierungsspiel gegen Hamburg um Platz 11, das die Lehrter Oberstufenschüler aber für sich entscheiden konnten. “Wenn man bedenkt, dass sich außer dem Gymnasium Lehrte ausschließlich Schulen mit Volleyball als Schwerpunktsportart sowie viele Sportgymnasien für das Turnier qualifiziert haben, ist zum einen die Teilnahme schon ein großer Erfolg, zum anderen der 11. Platz ein achtbarer Erfolg”, erläutert Gruber. “So war unser größter Spieler kleiner als alle Spielerinnen des Turniersiegers des Schul- und Leistungssportzentrum Berlins und die Berliner waren ausnahmslos in Bundeskadern.”

Am Mittwochabend fand eine gelungene Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit vielen Shows statt. Neben spektakulären Trail-Bike-Vorführung und einer beeindruckenden Turneinlage zeigte sich viel Prominenz aus Sport und Politik. Am Donnerstagmorgen traten die mittlerweile gut gebräunten Beachvolleyballer die Heimfahrt nach Lehrte an. Alle waren erschöpft, aber insgesamt zufrieden mit dem Turnierverlauf und ziemlich beeindruckt von der Bundeshauptstadt.