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Geografie-Exkursion zum Klosterstollen Barsinghausen

Ein Ausflug in das Kohlebergwerk als Abschluss einer Unterrichtsthematik – klingt spannend, war es auch. Die Klasse 10f konnte zusammen mit ihrem Erdkundelehrer Herrn Bien diese außergewöhnliche Erfahrung genießen. Da die Stundenplanungen in der Unterrichtsreihe „Industrie- und raumstruktureller Wandel“ eher theoretischer Art waren, sollte nun ein Katalysator der Industrialisierung in Niedersachsen, das Kohlebergwerk in Barsinghausen, aus der Nähe betrachtet werden.

Hier der Bericht von drei Schülerinnen:

Wir haben uns am 26.1.2017 mit Herrn Bien um 8:15 Uhr am Lehrter Bahnhof getroffen und von da aus ging es mit dem Zug nach Barsinghausen. Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir am Hauptgebäude des Besucherbergwerks angekommen.

Anschließend hat uns ein Mitarbeiter durch eine Ausstellung geführt, in welcher wir sehr viel Interessantes über das Leben und die Arbeit untertage erfahren haben. Bevor es in den Stollen ging, wurden wir mit Helmen und Lampen ausgestattet. Nun fuhr uns der ‚Stollen ICE‘ ca. 1400 m in den Berg hinein. Untertage wurden wir zwei Stunden durch das ehemalige Kohlebergwerk geführt. Unser Guide hat uns viele der früher genutzten Geräte vorgestellt und gezeigt, die wir im Nachhinein auch praktisch ausprobieren durften. Durch die Exkursion wurde uns bewusst, wie schwer die Arbeit untertage war und ist. Die Arbeiter hatten mit lauten Geräten, schlechter Luft und starker physischer Belastung zu kämpfen.

17Bergbau2-webAußerdem haben vor allem die großen Jungs aus unserer Klasse, ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, längere Zeit gebückt zu gehen. Somit ist es kaum vorstellbar, dass die Arbeiter früher tagtäglich diesen Belastungen ausgesetzt waren.

Gegen 14 Uhr ging es mit dem Zug und jeder Menge neu gewonnener Eindrücke zurück nach Lehrte. (Vanessa, Pia und Johanna  aus der 10f)