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Matheolympiade: Zwei Medaillen für unser Gymnasium

Ein tolles Ergebnis erzielten Johannes Raitz von Frentz (Klasse 10b) und Lukas Schulze (Klasse 11a) bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade, die am 25. und 26. Februar 2021 erstmals nicht am Mathematischen Institut der Universität Göttingen sondern von zu Hause aus durchgeführt wurde. Johannes erkämpfte sich die Gold- und Lukas die Silbermedaille. Auch mit am Start waren Felix Ebel (5f) und Andreas Loßin (5l), die eine Menge mathematische Erfahrung sammeln konnten. Betreuende Lehrerin unserer Schule ist die Mathematiklehrerin Frau Kreipe.

Zuvor hatten sich Lukas, Johannes, Felix und Andreas in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen über die Schul- und Regionalrunde zur niedersächsischen Landesrunde qualifiziert. Aus den 5050 Teilnehmern der Regionalrunde wurden dann die besten 300 zur Landesrunde eingeladen.

Die Prüfungen für die siebte bis zwölfte Klasse wurden zweitägig ausgetragen und fanden am Donnerstag und Freitag statt, die Prüfungen der Fünft- und Sechstklässler waren nur am Donnerstag.

Auch in Zeiten der Pandemie zeigte das Matheolympiaden-Team in Göttingen vollen Einsatz. Auf der Online-Seite der Matheolympiade gab es eine genaue Anweisung und Informationen zu dem Ablauf der 60. Mathematik-Olympiade, die in diesem Jahr komplett zu Hause durchgeführt werden musste. Es gab sogar ein kleines Begrüßungs- und Informationsvideo, was ein vertrautes Gefühl hervorrief, da sonst immer eine Begrüßung im traditionellen Audimax der Uni Göttingen stattfand.

An zwei Tagen mussten jeweils 3 Aufgaben in je 4 Stunden aus den unterschiedlichen mathematischen Bereichen Algebra, Analysis, Zahlentheorie und Geometrie gelöst werden. Als Hilfsmittel waren nur Schreibzeug, Geodreieck, Zirkel und die eigene mathematische Kreativität erlaubt, denn Formelsammlungen, Taschenrechner und auch sonstige elektronische Geräte waren verboten.

Gleich nach der Abgabe der Klausuren (durch pünktliches Hochladen in die Datenbank der Mathematik-Olympiade) begann ein Team aus über 100 Professoren, Lehrern und Mathematik-Studenten mit der Korrektur der Aufgaben. Ein paar interessante Zahlen dazu: es wurde zusammengerechnet 900 Stunden korrigiert und dabei wurden 7638 Punkte verteilt.

Auch dieses Jahr gab es sogar ein Rahmenprogramm, als Online-Variante. Am Samstagnachmittag konnte per Zoom eine Mathevorlesung über „besondere Kreise“ angehört werden. Danach gab es ebenfalls per Zoom die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern mathematisch auszutauschen und das unter den Teilnehmern sehr beliebte Spiel „Mafia“ online zu spielen („Mafia“ ist ein Rollenspiel, ähnlich dem Spiel „Werwolf“). Das Rahmenprogramm wurde sehr gut angenommen und füllte die Zeit von 15 Uhr bis 22 Uhr aus – einfach toll!

Am Sonntag wurde dann eine Online-Siegerehrung durchgeführt. Das Matheolympiaden-Team hat sich auch hierbei sehr viel Mühe gegeben und es möglichst authentisch als Ersatz zur sonst sehr prunkvoll ausgerichteten Siegerehrung in Göttingen gestaltet. Es gab eine Ansprache eines Mathematikprofessors über die Bedeutung der Mathematik für jeden einzelnen in diesen schwierigen Zeiten.

Über Zoom wurden die Räume der Uni gezeigt, in denen sonst die Klausuren und auch das Rahmenprogramm stattfanden, sodass man sich sehr gut wieder in die aufregende, anstrengende, informative, eindrucksvolle und vor allem mathematische Stimmung, die immer vor Ort herrschte, hineinversetzen konnte.

Alle Medaillengewinner wurden mit Nennung der Schule namentlich eingeblendet. Die Ehrungen wurden zudem „live“ mit Klaviermusik begleitet, wodurch auch online eine feierliche Atmosphäre aufkam. So bot man den Gewinnern einen würdigen Rahmen. Die Medaillen und Urkunden werden den Gewinnern per Post zugesandt.

Abschließend kann man sagen, dass diese Matheolympiade durch das tolle Engagement des Olympiaden-Teams trotz der außergewöhnlichen Bedingungen ein schönes Erlebnis darstellte.

https://www.mo-ni.de/klasse-5-13/landesrunde-2021/preistraeger/

Die beiden Preisträger mit der Gold- und der Silbermedailie: Johannes Raitz von Frenz und Lukas Schulze!

Die etwas andere Erasmus+ -Projektwoche

Am 08. Februar war es wieder soweit, unser Erasmus+ -Projekt „Refugee Crisis: New Ideas, New Concepts, New Changes“ unter Leitung von Frau Busch ging mit seinen Projektwochen in die vierte Runde. Nachdem unsere Schule bereits einmal nach Frankreich und Italien reisen durfte und sogar einmal selbst geladen hatte, geht es nun… nirgendwohin. Die erste Projektwoche des Jahres 2021 fand aufgrund der Corona-Pandemie unter strikter Einhaltung der Hygiene Regeln nur vor den Bildschirmen statt.

Die internationalen Projektwochen sind ein wichtiger Bestandteil jedes Erasmus+ -Projektes. Mehrmals innerhalb eines mehrjährigen Projekts kommen Vertreter aus allen teilnehmenden Ländern zusammen und arbeiten eine Woche an der Lösung eines europäischen Problems. Diese Treffen sind für SchülerInnen und LehrerInnen der Höhepunkt der Projekte, da während dieser Woche nicht nur mit Hochdruck gearbeitet wird, sondern vor allem internationale Freundschaften geknüpft werden können und man einen ganz besonderen Einblick in sonst fremde Kulturen bekommt.

Das diesjährige Treffen konnte jedoch aufgrund der Pandemie nicht so wie geplant in Italien stattfinden. Stattdessen wurde, wie so vieles in der aktuellen Zeit, eine Onlinewoche organisiert, die die SchülerInnen und Schülerinnen vor ihren Bildschirmen verbrachten. Natürlich brachte diese digitale Art der Konferenz auch einige neue Herausforderungen mit sich, die es nun zu bewältigen galt. Die ersten Probleme waren, wie sollte es anders sein, technischer Natur. Neben der Tatsache, dass nicht alle TeilnehmerInnen eine Kamera oder aber ein Mikrofon besaßen, war auch die Internetverbindung der meisten nicht mit Stetigkeit gesegnet. Trotz allem verliefen die Gesamtkonferenzen äußerst produktiv und auch die gemeinsamen Arbeitsphasen mit unseren Partnern aus Frankreich und Italien konnten gut genutzt werden.

Während der Woche bearbeiteten wir unterschiedliche Aufgaben zu der Frage, wie Projekte und Maßnahmen zur Integration von geflüchteten Menschen auf dem Arbeitsmarkt aussehen (könnten). Ziel der Woche war es den Diskurs über die Integration von Geflüchteten auf den Arbeitsmarkt anzuregen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und vor allem verschiedene Perspektiven der drei unterschiedlichen Länder aufzuzeigen und zu diskutieren. Vor allem zu Beginn galt es die in den nationalen Gruppen erstellten Ergebnisse vorzustellen und das unterschiedliche Vorgehen in den Ländern zu vergleichen. Je weiter wir jedoch voranschritten, konzentrierten wir uns mehr und mehr auf das Finale der Woche: Eine Mock-Debate mit allen TeilnehmernInnen des Treffens. In dieser wollten wir als Vertreter Frankreichs, Deutschlands und Italiens eine internationale Kooperation entwerfen, um die Integration geflüchteter Menschen auf den nationalen Arbeitsmärkten zu verbessern. Hierzu wurden drei Delegationen mit den Schülerinnen und Schülern aus allen drei Ländern gebildet, die Rollenkarten konkreter Mitglieder der Delegation sowie eine Projektidee entwarfen. Für diese Projektidee nutzen wir unsere Vorarbeit, unsere Recherchen zu den einzelnen Arbeitsmärkten der Länder sowie einen weiteren spannenden Programmpunkt der Woche – ein digitales Treffen mit drei Vertreterinnen der Bundesagentur für Arbeit. Bei diesem Interview lernten wir viel über den praktischen Umgang mit Geflüchteten und ihrer Orientierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus hatten vor allem die deutschen Schüler und Schülerinnen auch die Chance Fragen rund um Ausbildung und Studium abseits der Thematik des Projektes zu stellen, was gerade für uns Abiturienten eine großartige Möglichkeit darstellte. Da ein Ziel von Erasmus allgemein das Erziehen von jungen Menschen zu mündigen Europäern ist, war dieses Treffen in vielerlei Hinsicht äußerst informativ.

Zudem halfen uns diese first-hand-experiences bei unserem weiteren Vorgehen bezüglich der Debatte und der zu entwickelnden Projektidee. Die abschließende Mock-Debate war sehr aufschlussreich und eröffnete allen neue Perspektiven, an welche auch im Zuge der zukünftigen Arbeit angeknüpft werden kann. Des Weiteren lieferte die Debatte tolles Material für unsere Website, welche als Ziel des Projektes „Refugee Crisis“ im Vordergrund steht. Da wir Schülerinnen und Schüler die Debatte wirklich spannend fanden, überlegen wir gerade Möglichkeiten diese in unseren weiteren Schulalltag zu integrieren.

So gesehen war die Onlinewoche trotz der einschränkenden Umstände ein voller Erfolg, da sie uns viel Neues beigebracht und darüber hinaus viel Spaß gemacht hat.

Trotzdem bleibt ein weinendes Auge: Normalerweise erlebt man während einer Erasmus+ -Projektwoche viele großartige, neue und spannende Dinge – Dinge, die man nicht jeden Tag erleben kann. Man erhält jenseits vom Tourismus Einblicke in neue Kulturen und erlebt das Land innerhalb der Gastfamilien und der Gastschule aus einer ganz besonderen Perspektive. Diese Perspektive kann eine Onlinewoche kaum ermöglichen. Auch das Knüpfen neuer Freundschaften innerhalb der internationalen, aber auch der nationalen Gruppe war deutlich erschwert. „Es erscheint zwar, als sei es nicht viel schwieriger sich über Kamera und Mikrofon zu unterhalten als persönlich, aber aus meiner Sicht gab die gesamte Atmosphäre diesen interkulturellen Austausch, der allen Teilnehmer sehr wichtig ist, nicht her!“, so der Teilnehmer Felix Jaros. „Auch das nationale Arbeiten findet zurzeit ausschließlich digital statt.“, ergänzt Lehrerin Lena Busch. „Dieses erschwert das Zusammenwachsen als Gruppe. Dies versuchen wir durch z.B. digitale Spieleabende aufzufangen, doch das Fehlen eines realen Kontakts bleibt bestehen.“

Obwohl es in diesem Sinne keine perfekte Projektwoche war, haben wir alle unser Bestes gegeben, um eine spannende und interessante Woche zu gestalten, die trotz der schwierigen Umstände großartige Fortschritte und Ergebnisse erzielt haben. Zudem hat das allseitige Engagement bewiesen, wie man auch in schwierigen Zeiten am Ball bleibt und weitermacht. So freuen wir uns auf die nächste stattfindende Onlinewoche im April, die unser Erasmus+ -Projekt „Refugee Crisis“ am Gymnasium Lehrte beenden wird, sowie auf weitere Erasmus+ -Projekte jenseits einer weltweiten Pandemie. Besonders die Bereitschaft, das Interesse und der große Einsatz der SchülerInnen hat diese Woche unvergesslich gemacht, betont Lena Busch.

An der Woche haben die SchülerInnen Moritz Arndt, Melisa Ergün, Laura Gebhardt, Tom Gottselich, Felix Jaros, Anna-Maria Jelgerhuis, Henriette Lippert, Isabel Meyer, Oskar Rosengarten, Rafaela Schubert Martinez, Rafaela Schubert Martinez und Charlotta Steinweg teilgenommen. (von Felix Jaros)

Erinnerung an andere Zeiten: Ein Erasmus+-Treffen in Frankreich aus dem Jahre 2019

Welches Land bin ich? – Lösung des Rätsel für den Februar

Hier wird sie nun bekanntgegeben: Die Lösung des Februarrätsels ist Griechenland!

In Griechenland ist nicht nur das Computerspiel Super Mario verpönt, sondern Komplimente sind es auch.

Ein Kompliment zur Schönheit und Gesundheit gilt als böses Omen, wogegen nur ein symbolisches Spucken mit den Worten Ftou, Ftou, Ftou hilft.

So sah das Rätsel aus:

Endlich ist es wieder so weit ….

Unser Länderrätsel geht in die nächste Runde!

Jedes Mitglied unserer Schulgemeinschaft, das eine Idee und Lust hat mitzumachen,

ist herzlich eingeladen, über den QR-Code oder den Link einen Tipp abzugeben!

Viel Erfolg!

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Aktuelle Informationen zur Unterrichtssituation

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

vergangenen Mittwoch hat die Bundeskanzlerin erneut mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getagt, um u.a. das weitere Vorgehen in Bezug auf mögliche Schulöffnungen in Abhängigkeit von Inzidenzzahlen zu besprechen. Letztlich hat man – offensichtlich, weil man sich nicht einigen konnte – die Details in die Entscheidungsbefugnis der Länder verlegt, so dass wir jetzt alle in den Medien verfolgen können, dass es keine bundesweite Einigung, in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen gibt und dass es in der Sache vermutlich sehr schwer ist, das weitere Pandemiegeschehen in Abhängigkeit von möglichen Mutationen des Virus‘ und unser aller Einsicht und Verantwortungsbewusstsein einzuschätzen und „richtige“ Entscheidungen zu treffen.

Anbei sende ich Ihnen zu den geplanten Entscheidungen in Niedersachsen einen Brief des Kultusministers Herrn Tonne und darüber hinaus eine 10-Punkte-Agenda mit zentralen Themen, an denen das Land Niedersachsen arbeitet.

Dann lassen Sie mich bitte diese Mail noch nutzen, um auf unser Homeschooling und Ihre teilweise vorgetragene Kritik daran zu sprechen zu kommen:

Ausgehend von einem „Elternforum“, das es offensichtlich seit einiger Zeit für unser Gymnasium gibt, hat uns der Schulelternrat unserer Schule eine Mail zukommen lassen, in der kritische Bereiche unseres Homeschoolings angesprochen werden bzw. Optimierungswünsche dargelegt sind. Die Kritik betrifft die in manchen Klassen zu geringe Anzahl an Videokonferenzen, die Qualität von Musterlösungen (nur aus Büchern kopiert, aus denen der Lösungsweg nicht ersichtlich ist) und die mitunter schlecht lesbaren Arbeitsmaterialien. Wünsche beziehen sich auf Videokonferenzen als regelrechter Online-Unterricht, Videokonferenzen terminiert in Anlehnung an den jeweiligen Klassen-Stundenplan, die Verpflichtung zur Einschaltung der Kamera bei Videokonferenzen (außer bei technischen Problemen), die Eintragung der Videokonferenzen im Kalendermodul von IServ und eine Art von „Leistungskontrolle“, die bei eigenständiger Erarbeitung von Themen schneller Defizite erkennen ließe.

Sie können sich sicher sein, dass wir uns genauso, wie wir uns über Ihr reichhaltiges Lob freuen, auch mit den kritischen Rückmeldungen auseinandersetzen und prüfen, wo wir tatsächlich nachsteuern müssen. So haben wir untereinander als Lehrkräfte auch besprochen, dass es für eine verlässliche Struktur sinnvoll ist/wäre, Videokonferenzen möglichst nicht außerhalb der vorgesehenen Stundenplanzeit stattfinden zu lassen.

Problematisch ist jedoch, dass etliche Lehrkräfte, die sich in der schulischen Hybrid-Situation befinden (Präsenzunterricht für die Q2; alle anderen Jahrgänge im Homeschooling), Videokonferenzen von der Schule aus abhalten müssen, was mitunter aufgrund der technischen Ausstattung der Schule nicht/nur bedingt zu verwirklichen ist. Der Schulträger müht sich nach Kräften, alle Schulen mit einem stabilen WLAN-Netz auszustatten, aber es ist wohl offensichtlich extrem schwer, für die entsprechenden Aufträge Betriebe zu finden, die die notwendigen Arbeiten zeitnah ausführen.

Ein grundlegendes Problem besteht darüber hinaus bei der Frage, was verpflichtend angeordnet werden kann und darf. Es besteht auch unter Juristen keine Einigkeit darüber, ob das Land erwarten bzw. ich als Schulleiterin in Folge anordnen darf, dass jede Lehrkraft ihre privaten Geräte/ihr privates Netz nutzen muss, um Online-Unterricht durchzuführen. Noch haben Lehrkräfte keine Dienstgeräte, auch wenn diese von den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Ländern in Aussicht gestellt wurden. Bei der Frage von Videokonferenzen ist die Problematik nicht geringer: auch hier die Frage nach einer (nicht geklärten) möglichen Anordnung durch Schulleiter nach Vorgabe durch das Land. Bei der Frage der Kameranutzung als Pflicht oder gar des Live-Streamings von Unterricht wird die rechtliche Unsicherheit noch größer…übrigens für Lehrkräfte und Schülerinnen bzw. Schüler.

Da spielt nun auch die DSGVO hinein, also Fragen des Datenschutzes. Datenschutz ist unbestritten ein wichtiges Thema, macht es aber in Corona-Zeiten mit vielen Adhoc-Entscheidungen auf allen Ebenen nicht leichter. So waren im ersten Lockdown  „ausnahmsweise und vorübergehend“ Dienste und Plattformen gestattet (z.B. whatsapp, padlet, youtube, etc.) – wohlwissend, dass Daten, die bei einem noch so begrenzten Zugriff freigegeben werden, nicht wieder zurückgeholt werden können. Aber trotzdem war es für uns alle, für Sie als Familien und uns als Lehrkräfte hilfreich, weil wir es irgendwie schaffen konnten, eine Art Unterricht und Kontakt aufrecht zu erhalten. Sich aber in diesem Datenschutz-Dschungel noch zurecht zu finden, ist für eine einzelne Lehrkraft bzw. eine Schule kaum noch zu leisten. Tatsächlich müssen wir als Schule aber nun eine Stellungnahme zu einer Beschwerde über uns abgeben, die bei der Landes-Datenschutzbeauftragten eingegangen ist, weil padlet und zoom genutzt würden. Selbst wenn beides datenschutzrechtlich inzwischen nicht als unbedenklich eingestuft ist, haben Lehrkräfte dieses sicher nur genutzt, um das Homeschooling interessanter und den Online-Unterricht stabiler zu gestalten.

Vielleicht fragen Sie sich nun, warum ich Ihnen dieses eigentlich so ausführlich schreibe. Ich möchte Ihnen verdeutlichen, wie schwer es für uns als Schule ist, diese schnelllebige Situation rechtlich dauernd neu zu beurteilen. Wir fühlen uns da durchaus mitunter allein gelassen und kaum noch in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden. Momentan befinden wir uns immer noch in dem Zustand, dass wir wirklich froh sind, wenn wir den neuen digitalen Anforderungen, die uns regelrecht „überfallen“ haben, wie ich finde, im Großen und Ganzen recht gut gerecht werden. Aus meinen Gesprächen mit Lehrkräften, Eltern und Schülern kann ich nur feststellen, dass es natürlich bestimmt (manchmal individuelle, mitunter generelle) Optimierungsbereiche gibt, an denen wir arbeiten. Aber es gibt auch wirklich viel Engagement in herausfordernden Zeiten mit digital schlechten Voraussetzungen.

Und ich hoffe inständig, dass alle Lehrkräfte weiterhin bereit sind, einfach alles zu tun, um ein Homeschooling überhaupt zu ermöglichen. Das ist an unserer Schule erfreulicherweise uneingeschränkt der Fall. Es hat nicht eine „juristische“ Diskussion im Sinne der oben genannten Punkte im Kollegium bzw. unter Lehrkräften unserer Schule gegeben und dafür bin ich sehr dankbar.

Diese Mail dient wahrlich nicht dazu, konstruktiv-kritische Rückmeldungen zu unterbinden, aber ich möchte Sie abschließend doch ganz herzlich bitten, uns auch bei auftretenden Problemen weiterhin wohlwollend und nachsichtig zu begleiten. Ich bin mir sicher, dass genau wie Sie in Ihren Familien alle Lehrkräfte ihr Bestes geben, um die Corona-Situation mit ihren besonderen Herausforderungen zu meistern.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

 

PDF-Downloads:

Dieser Elternbrief  (Text des Artikels)

Elterninformation des Kustusministers (11.02.2021)

10-Punkte-Agenda: Bildung, Betreuung und Zukunftschancen in der Pandemie sichern (11.02.2021)

Neue Lehrkräfte

Zum neuen Halbjahr haben wir drei neue Kollegen und drei neue Referendare bekommen.

Da es schwierig mit dem persönlichen Kennenlernen ist, sollen sie hier vorgestellt werden.  Die Bilder mit den Schultüten zeigen den alten Brauch, die Referendare mit Nützlichem zu begrüßen. Alle Namensangaben erfolgen von links nach rechts.

Das Gymnasium Lehrte heißt alle sehr herzlich willkommen.

Charlotte von Bloh (Englisch/Biologie) / Nach einer Unterbrechung wieder an Bord

Moritz Kiermeier (Deutsch, Englisch, Politik-Wirtschaft) / Neu aus dem Referendariat

Stefanie Künstler  (Mathematik/Sport) /  Schon als Referendarin am Lehrter Gymnasium bewährt

 

Stephanie Wolf (Deutsch/Kunst)

Lisa-Marie Öhrke (Deutsch/Französisch)

Florian Schenker (Englisch/Sport)

_________________________________

Auch im August gab es viele neue Lehrkräfte, die sich nun hier anschließen:

Bercht, Sarah (Chemie, Darstellendes Spiel)

Bernt, Frederik (Deutsch, Geschichte)

Friedhoff-Hauke, Jessica (Englisch, Erdkunde)

 

Klatt, Kristina (Spanisch, Französisch)

Peterseim, Markus (Englisch, Biologie)

Pillai, Claudia (Politik, Französisch, Englisch)

 

Jennifer Czuj (Latein, Katholische Religion)

Elif Önver (Mathematik, Geschichte)

Berit Gende (Englisch, Geschichte)

 

 

 

Newsletter – Europa am Gymnasium Lehrte

Seit Jahren sind wir im Europabereich sehr aktiv – auch die Pandemie konnte uns nicht daran hindern. Seit Jahren beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Erasmus+ an EU geförderten internationalen Projekten und arbeiten mit unseren Partnern aus anderen Ländern an verschiedenen Themen. Zugleich besuchen wir andere Länder, um deren Kulturen und Geschichten zu entdecken oder fliegen nach New York und Washington, um im Rahmen eines Planspiels der Vereinten Nationen mit Schülerinnen und Schülern aus aller Welt zu diskutieren. Doch auch vor Ort gestalten wir eine Auseinandersetzung mit europäischen Themen und der Europäischen Union, indem wir verschiedene Themen, Wettbewerbe und Projekte im Unterricht und im schulischen Alltag integrieren. Was wir genau als Botschafter- und Europaschule machen, könnt Ihr / können Sie nun in unserem ersten Euro-Newsletter des Gymnasiums Lehrte erfahren.

 

Informationen zum 2. Halbjahr / Personalien

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

mit Beginn des 2. Schulhalbjahres melde ich mal wieder bei euch und Ihnen, um über die neuesten Entwicklungen zu berichten.

Wie man heute schon den Medien entnehmen konnte, arbeiten die politischen Verantwortlichen in Niedersachsen daran, für viele Bereiche der Gesellschaft – darunter auch Schulen und Kitas – einen Stufenplan zu entwickeln, der mit klaren zugeordneten Inzidenzwerten möglichst nach Ostern in Kraft treten soll. Dieser Plan soll für Niedersachsen auch Grundlage für weitere Abstimmungen mit den anderen Bundesländern sein; darüber hinaus ist die Detailplanung natürlich auch abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemiezahlen.

Sobald es in dieser Hinsicht konkreter wird, werde ich euch und Sie rechtzeitig informieren. Soviel ist schon bekannt: Ideal wäre, wenn der Lockdown mit den derzeitigen Konsequenzen für den Schulbetrieb nicht verlängert werden muss…das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen; ein weiteres Treffen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen/-präsidenten ist diesbezüglich für den 10.02.2021 vorgesehen. Wenn es die Pandemiezahlen ermöglichen, sollen nach dem Lockdown alle bis zu den Osterferien im Szenario B unterrichtet werden; nach Ostern soll dann der inzidenzbasierte Stufenplan gelten. Aber zur Sicherheit noch einmal der Hinweis: Das sind derzeit Planungen, deren konkrete Umsetzung erst kurzfristig in Abhängigkeit von dem Pandemiegeschehen erfolgen wird; also bitte noch keine Rückfragen zu den konkreten Umsetzungen an unserer Schule stellen. Es wird „freiwillig“ weitere Informationen von uns geben, wenn wir sicher sein können, dass sie Bestand haben werden. Danke für euer und Ihr Verständnis.

Dann gibt es ein paar personelle Veränderungen, die ich an dieser Stelle kundtun möchte; in diesem Zusammenhang möchte ich auch um Verständnis bitten, dass wir einige Lehrerwechsel in Lerngruppen haben, die sich nicht vermeiden lassen…wir sind in erster Linie froh, dass wir alle Veränderungen personell auffangen können:

Wir begrüßen an unserer Schule zum zweiten Halbjahr neue Kolleginnen und Kollegen, die wir herzlich willkommen heißen und ihnen alle Unterstützung zukommen lassen wollen, weil mehr als zu „normalen“ Zeiten es unglaublich herausfordernd ist, rein virtuell in eine neue Berufssituation hineinzukommen bzw. Kollegium und Lerngruppen kennenzulernen. Wir hoffen alle auf baldige Präsenzzeiten!!!

Wir freuen uns auf Frau Stefanie Künstler (Mathematik/Sport), Herrn Moritz Kiermeier (Deutsch, Englisch, Politik-Wirtschaft) und auf unsere neuen Referendarinnen und Referendare Frau Stephanie Wolf (Deutsch/Kunst) sowie Frau Lisa-Marie Öhrke (Deutsch/Französisch) und Herrn Florian Schenker (Englisch/Sport). Darüber hinaus kommt Frau Charlotte von Bloh (Englisch/Biologie) aus ihrer Elternzeit zurück an unsere Schule. Allen auf diesem Weg ein herzliches Willkommen!!!

Herr Johannes Dupke hat sich erfolgreich um die Mitarbeit in dem Projekt „Smarte Schulverwaltung Niedersachsen“ beworben und ist daher für drei Jahre mit voller Stelle an das Kultusministerium abgeordnet. Wir wünschen ihm eine bereichernde Zeit, interessante Erfahrungen und ein erfolgreiches Wirken. Gleichzeitig danken wir Herrn Markus Peterseim ganz herzlich dafür, dass er kurzfristig bereit ist, sich in die Tücken der Vertretungsplan-Arbeit hineinzubegeben und in Kürze die Hauptverantwortung für unseren Vertretungsplan zu übernehmen. Das ist eine wirklich enorme Herausforderung und daher bitte ich um eine ggf. nachsichtige Begleitung dieser Arbeit von allen Betroffenen. Weiterhin werden Frau Sylke Bohlen und Herr Günter Gerdes im Team der Vertretungsplaner für eine erfahrene Unterstützung sorgen…vielen Dank auch dafür.

Aufgrund von Familienplanungen unseres recht jungen Kollegiums haben wir personelle Veränderungen (Schwangerschaften, Mutterschutz, Elternzeiten), die sich teilweise länger und schon zum Schulhalbjahrswechsel auswirken, weitere diesbezügliche Vertretungssituationen sind im zweiten Halbjahr bereits absehbar. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, recht kurzfristig zwei Vertretungslehrkräfte einstellen zu können: Frau Zlata Orlova (Französisch/Deutsch) und Frau Christine Lindeburg (Latein/Sport). Wir wünschen beiden einen guten Start an unserer Schule in diesen besonderen herausfordernden Zeiten. Ich bitte alle um eine hilfreiche Unterstützung.

Schon im Januar hat sie sich an Bord „geschlichen“…nein…sie hat ein deutliches „Wahrschau“ (seemännischer/seefraulicher? Fachbegriff im Sinne von „benachrichtigen, warnen, instruieren“/lt. Wikipädia) in das Kollegium gerufen: „unsere“ neue Kollegin für die schulische Sozialarbeit, Frau Anja Janßen, heißen wir alle sehr, sehr herzlich willkommen; wir freuen uns sehr, dass wir durch sie eine dringend benötigte Verstärkung an Bord bekommen (haben). Wie alle anderen an der Schule ist sie über IServ (Mail: anja.janssen@gymlehrte.de) erreichbar.

Insgesamt wiederhole ich meine Bitte um Verständnis in Bezug auf wirklich nicht vermeidbare Wechsel der Lehrkräfte und um eine unterstützende Begleitung insbesondere aller neuen Kolleginnen und Kollegen.

Und zum Schluss noch etwas zum Home-Schooling:

Neben ausdrücklich positiven Rückmeldungen erreichen mich derzeit auch kritische Mails zum Home-Schooling; das betrachte ich natürlich als völlig „normal“, denn es wäre schon unvorstellbar, dass überhaupt, aber besonders in diesem ohne Vorbereitung – also mit einem herzhaften Sprung ins kalte Wasser – begonnenen Prozess alles sofort zu 100% gut laufen und funktionieren würde. Über konstruktiv-kritisches Feedback freuen wir uns sogar, weil wir es nutzen können, um uns in dem schwierigen Feld (nicht-vorbereitete Digitalisierung/als selbstverständlich vorausgesetzte Bereitschaft, alle privaten technischen Ressourcen einbinden zu lassen; keine/wenig Erfahrung mit geeigneten digitalen Lernformaten; deutlich höhere zeitliche Belastung durch neue Anforderungen; zeitgleiches Unterrichten in Präsenz- und in Distanzlernen; möglichst parallel zu neuen Unterrichtsformaten Nutzung von Fortbildungsangeboten; etc.) der neuen digitalen Herausforderungen zu verbessern. Leider gelingt es offensichtlich aufgrund der bestehenden Belastungen und Anspannungen, in denen wir uns alle befinden, nicht allen bzw. nicht immer, Kritik konstruktiv zu formulieren oder vielleicht auch noch ein Weilchen mit uns „großzügig“ umzugehen. Ich kann euch und Ihnen versichern, dass wir uns alle bestmöglich darum bemühen, die Situation des Home-Schoolings nicht nur inhaltlich und technisch, sondern auch atmosphärisch gut zu gestalten. Aber wie bei euch und Ihnen haben auch unsere Tage „nur 24 Stunden“ (und das ist nicht flapsig gemeint) und manchmal ist einfach – durchaus mit schlechtem Gewissen, weil der eigene Anspruch es gern besser sein lassen würde – nicht mehr möglich. Viele im jungen Kollegium haben selbst Familien mit der privaten Home-Schooling-Situation, befinden sich also genau in der Situation aller Familien mit den Anforderungen des Home-Offices und des zeitgleichen Home-Schoolings und den daraus entstehenden enormen Belastungen, die alle in unserer Gesellschaft momentan wirklich herausfordern und/oder an ihre Grenzen bringen. Und die Älteren unter uns haben vielleicht keine Kinder im Home-Schooling, dafür aber Pflegesituationen, die sich derzeit auch schwieriger gestalten.

Ich weiß, dass es euch und Ihnen bestimmt genauso geht, dass der Alltag derzeit enorm herausfordernd ist. Deswegen wollen wir als Lehrkräfte sicher auch nicht „jammern“ und uns beschweren – zumal wir nicht um unsere Existenz fürchten müssen, aber ich bitte weiterhin um eine wohlwollende Begleitung unseres Home-Schoolings, das wir nach bestem Wissen und Gewissen gestalten. Ganz herzlichen Dank im Voraus.

Liebe Grüße und uns allen einen guten Start ins neue Halbjahr,

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

 

Diesen Elternbrief können Sie hier als PDF herunterladen.

 

„We can do this together – Meiwes 2020”

„Ein mustergültiges Beispiel einer ausgefeilten Antrittsrede eines US-Präsidenten. Thore Meiwes liefert die Rede beeindruckend, gekonnt und genau mit der richtigen Mimik, Gestik und an Obama erinnernder Melodie ab!“

So stand es im Urteil der Jury des Wettbewerbs „Students for President“ der FAZ.  Ziel des Wettbewerbs war es die Antrittsrede eines neuen, fiktiven US-Präsidenten für seine Amtseinführung zu entwerfen. Den Teilnehmern wurde es dabei überlassen, ob sie dies in Form eines Textes, eines Hörspiels oder eines Videos umsetzten. Von insgesamt weit über 500 Einreichungen wurden am Ende sieben Beiträge als Sieger ausgewählt.

Über den 2. Preis in der Kategorie „Video“ und damit über ein Preisgeld von 750€ durfte sich der Politik Leistungskurs des 13. Jahrgangs des Gymnasium Lehrte freuen. Lara Scholz und Thore Meiwes nahmen den Preis überglücklich auf der virtuellen Siegerehrung entgegen. Zusätzlich zum Preisgeld gab es auch noch reichlich Lob der Jury: Die Rede lege mit den „Student Loans“, Studienkredite, welche häufig weit über 100 000 $ betragen und sich wie Fußfesseln auf die Leben vieler junger amerikanischer Akademiker auswirkten, genau die richtigen Themen fest, welche die neue US-Regierung angehen müsse. Zudem lobte die Jury die fesselnde und beeindruckende Professionalität mit welcher Thore Meiwes die Rede gehalten habe. Seine Überzeugungskraft und rhetorischen Fähigkeiten seien für den Preis ausschlaggebend gewesen und haben die Jury vermuten lassen, sein Weg in die Berufspolitik sei bereits vorbestimmt.

„Wir sind sehr stolz, dass die vielen Stunden Arbeit sich gelohnt haben. Die 750 € sind ein großartiger Preis, dafür sind wir der FAZ sehr dankbar!“, freut sich Thore Meiwes. „Den Gewinn werden wir, sobald es wieder möglich ist, für eine Abschlussfahrt unseres Kurses verwenden“, ergänzt Lara Scholz.

Die Gruppe „B“ des Politikleistungskurses von Herrn Nolte!

 

Die Gruppe „A“ folgte der Online-Siegerehrung in einem anderen Raum.

Informationen für den Schulbeginn im Januar

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

zunächst möchte ich allen ein vor allem gesundes und bereicherndes neues Jahr mit möglichst vielen Glücksmomenten und fröhlichen Begegnungen wünschen.

Auch wenn wir uns (zumindest die meisten) erst einmal nicht persönlich begegnen werden, so freue ich mich doch auf unsere gemeinsame Zeit und auf unsere derzeit etwas stürmische Bootsfahrt, die wir sicher wie bisher gut als Mannschaft gemeinsam meistern werden.

So, nun zu den sicher mit Spannung erwarteten Informationen zu den schulischen Abläufen bis Ende Januar. In etlichen Videokonferenzen in den letzten Tagen haben wir versucht, alle relevanten Fragen und Klärungsbedarfe zu identifizieren und Regelungen zu finden bzw. „richtige“ (das ist manchmal gar nicht so einfach :)) Entscheidungen zu treffen. Es wird sicher so sein, dass uns irgendetwas entgangen ist, wir sind jedoch der Meinung, dass wir die wichtigsten Aspekte erfasst haben…schauen wir mal…:)

 

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10):

  • Die Jahrgänge 5 – 10 befinden sich im Szenario C (Schulschließung) und werden im Home-Schooling Eure Klassenleitungen werden in Abständen Kontakt zu euch aufnehmen, um euch im Home-Schooling zu betreuen und zu hören, ob alles für euch „gut läuft“ oder ob es Probleme gibt. Sollte es Probleme irgendwelcher Art geben, scheut euch bitte nicht, dafür eure Klassenleitung, Herrn Perk, Herrn Pfeiffer (Beratungslehrer), unsere neue Sozialpädagogin Frau Janßen, mich selbst oder eine andere Lehrkraft eures Vertrauens zu kontaktieren…am besten über IServ (Mail).
  • Das Home-Schooling wird wie bisher folgendermaßen organisiert:

Die Klassenleitungen versenden jeweils montags einen Wochenplan an ihre Klasse.

Die Fachlehrkräfte der jeweiligen Klasse versenden ihre Aufgaben montags über das Aufgabenmodul (IServ) an euch Schülerinnen und Schüler.

Ihr bearbeitet eure Aufgaben in der vorgegebenen Zeit und sendet eure Ergebnisse über das Aufgabenmodul zurück.

Spätestens am Freitag einer Woche sendet ihr den Wochenplan mit einem kurzen Feedback von euch an eure Klassenleitungen.

Die Fachlehrkräfte werden in unterschiedlicher Form eine Rückmeldung zu euren Ergebnissen geben (individuell und/oder allgemein für die gesamte Klasse).

  • Wer evtl. noch Schulbücher aus der Schule aus seinem Schließfach benötigt, meldet sich bitte bis Samstag (09.01.2021, 18 Uhr) bei Herrn Meuer (meuer@gymlehrte.de). Ihr erhaltet dann Bescheid, wann ihr in die Schule kommen könnt; die dort angegebenen Zeiten und Schutzmaßnahmen sind dann unbedingt einzuhalten.
  • In den Jahrgängen der Sek. I werden keine Klassenarbeiten mehr geschrieben.

In Epochalfächern (nur im 1. Halbjahr unterrichtet; Zensur am Ende des Schuljahres versetzungsrelevant) besteht für den Fall, dass noch keine Arbeit geschrieben wurde, die Pflicht, eine Ersatzleistung erbringen zu lassen; dazu gibt es verschiedene Formate, die im niedersächsischen Leitfaden „Schule in Corona Zeiten – Update“ exemplarisch beschrieben sind; eure Lehrkräfte werden in diesen Fällen auf euch als Klasse zukommen.

Sollten einzelne Schülerinnen und Schüler unter euch noch keine Arbeit geschrieben haben (z.B. Versäumnis der Arbeit wg Krankheit), so wird euch die Möglichkeit einer Ersatzleistung, die ihr an Stelle einer schriftlichen Klassenarbeit erbringen könnt, von euren Lehrkräften angeboten. Ihr entscheidet dann, ob ihr diese Angebot annehmen wollt.

  • Diejenigen von euch, die ihre Zensur aus einer vor Weihnachten geschriebenen Klassenarbeit erfahren möchten, schreiben ihre Lehrkraft mit dieser Bitte über IServ an und erhalten per Rückantwort ihre Note der Klassenarbeit. Einsichtnahmen in Klassenarbeiten können wir unter den derzeitigen Pandemie-Bedingungen leider nicht ermöglichen; diese können nachgeholt werden, sobald Präsenzunterricht in  irgendeiner Form wieder möglich ist.
  • Zu Zeugnisnoten, Zeugniskonferenzen und Zeugnissen werde ich noch eine gesonderte Mail versenden; soviel aber schon vorab:

Nach jetzigem Stand werden die Zeugniskonferenzen digital stattfinden; Termine sind folgende: Donnerstag, 21.01.2021, Jahrgänge 5+6; Freitag, 22.01.2021, Jahrgänge 7+8; Montag, 25.01.2021, Jahrgänge 9-11; die Zeugnisse können lt. Angabe des Niedersächsischen Kultusministeriums gestaffelt in einem Zeitfenster vom 27.01. (Mittwoch) bis 05.02.2021 (Freitag) ausgegeben werden…Genaueres folgt!

  • Klassenkonferenzen, die in Einzelfällen vor den Weihnachtsferien angesetzt wurden und zu denen eingeladen wurde, entfallen. Wenn ihr/Sie keine Einladung bekommen habt/haben, ist dieser Punkt für euch/Sie irrelevant.
  • Schulpraktika (Jg. 9) finden in diesem Schuljahr nicht statt.

 

Notbetreuung Jahrgang 5 und 6:

  • Für die Notbetreuung ist eine Anmeldung mit kurzer Begründung, warum diese in Anspruch genommen werden muss, erforderlich. Diese richten bitte Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte bis Samstag, 09.01.2021, 18:00 Uhr per Mail an folgende Mail-Adresse: notbetreuung@gymlehrte.de . Sie können Ihr Kind für die gesamte Woche oder für einzelne Tage anmelden; die Anmeldung gilt dann bis Ende Januar. Sollte Ihr Kind nach einer grundsätzlichen einmal nicht zur Notbetreuung erscheinen, ist unbedingt eine Abmeldung entweder schriftlich per Mail (s.o.) oder über das Sekretariat der Unterstufe (Frau Fürst; 05132/8303-331) oder der Sek.I (Frau Nolte; 05132/83910). Nur zur Sicherheit: Wer für sein Kind keine Notbetreuung benötigt, muss sich nicht bei uns melden.
  • Für die Zeit in der Notbetreuung werden der Wochenplan der Klasse für das Home-Schooling und die entsprechend erforderlichen Materialien (z.B. Schulbücher, Hefte, Stifte) mitgebracht; sollten Lernvideos angeschaut werden müssen, so sorgen wir dafür, dass dieses in der Schule möglich ist, dafür müssen keine Gerätschaften/Medien mitgebracht werden.
  • Die Notbetreuung findet in der Alten Milchhalle und in der Gymnastik-Halle statt, ggf. wird noch der Freizeitbereich (Alte Mensa) mit hinzugenommen. Der Zugang erfolgt über den Innenhof. Für die Pausen stehen der Innenhof der Sek. I und ggf. der Freizeitbereich zur Verfügung.
  • Wir richten getrennte Gruppen für den Jahrgang 5 und den Jahrgang 6 ein; es werden derzeit maximal 5 Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs in einer Gruppe

Die Betreuung erfolgt über unsere FSJlerinnen (Sophia und Laura) und unsere ab Montag bei uns tätige Mini-Jobberin (Mona) – ganz herzlichen Dank an euch für euer Engagement!!!

 

Sekundarstufe II:

  • Die Jahrgänge 11 und Q1 (Jg. 12) werden im Szenario C (Schulschließung) und daher im Home-Schooling Die Aufgabenerteilung in Jg. 11 erfolgt wie in den Jahrgängen der Sek. I (s.o.) mit Wochenplan, Feedback und Aufgabenmodul (IServ). In der Q1 erfolgt die Aufgabenerteilung direkt über die Kurslehrkräfte.
  • Diejenigen unter euch, die noch Schulbücher aus ihren Schließfächern aus der Schule holen müssen, kommen auf gar keinen Fall einfach unangemeldet, sondern schreiben bis Samstag (09.01.2021, 18 Uhr) Herrn Lamker (lamker@gymlehrte.de) an; dieser schreibt euch dann, wann ihr kommen könnt; die vereinbarten Zeiten und Schutzmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten.
  • Klausuren im Jg. 11, die ohnehin terminlich „nur noch“ für die Fächer vorgesehen waren, in denen bisher keine Arbeit geschrieben war, finden nicht statt und werden durch alternative Ersatzleistungen absolviert (s. dazu heutige Mail von Frau Bohlen). Die betreffenden Lehrkräfte regeln mit ihren Lerngruppen alles Weitere.
  • Klausuren in den Jahrgängen Q1 (12) und Q2 (13) werden geschrieben, da nur noch in Einzelfällen Nachschreibklausuren erforderlich sind; sie werden – unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler – in nach Lerngruppen A und B getrennten Räumen geschrieben und mit gestaffeltem Beginn (z.B. Gruppe A Beginn 7:45 Uhr; Gruppe B Beginn 8:05 Uhr).
  • Die Q2 (Jg. 13) wird als Abschlussjahrgang im Präsenzunterricht beschult; das eigentlich vorgesehene Szenario B kann vor Ort – wenn es räumliche Bedingungen und Schutzmaßnahmen erlauben – für alle zeitgleich in getrennten Räumen durchgeführt werden. Dieses werden wir so umsetzen. Ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass uns diese Entscheidung ausgesprochen schwer gefallen ist, weil wir das Pandemiegeschehen durchaus als bedrohlich empfinden und keine unkalkulierbaren Risiken eingehen wollen. Und schon gar nicht wollen wir mit dieser Entscheidung ein irgendwie geartetes Signal setzen, dass wir mit dem Geschehen und vorgegebenen Schutzmaßnahmen leichtfertig umgehen könnten. Deswegen haben wir alle Schutzmaßnahmen, die uns wichtig erscheinen, auf den Prüfstand gestellt und in unsere Entscheidung einbezogen. Das Ergebnis sieht im Detail folgendermaßen aus:

Der Jahrgang Q2 wird konsequent geteilt in A- und B-Lerngruppen unterrichtet.

Der Unterricht erfolgt mit gestaffeltem Beginn (A Beginn 7:45 Uhr; B Beginn 8:05 Uhr) in parallelen Räumen.

Der Unterricht wird in den Räumen des Sek. II- und des Sek.I-Gebäudes (Erweiterungsbau, Container) erteilt; dazu gibt es einen neuen Zeit- und Raumplan.

Für Freistunden gibt es jeweils einen Aufenthaltsraum getrennt für Mitglieder der A- und B-Lerngruppen; wer diesen Raum nicht aufsuchen möchte, muss das Schulgebäude und das Schulgelände verlassen; ein Aufenthalt – ggf. eben in gemischten A-/B-Gruppen – z.B. im Foyer des Sek. II-Gebäudes ist ausdrücklich untersagt.

Im Unterricht, im Schulgebäude und auf dem Schulgelände besteht eine MNB-Pflicht. Ich bitte euch eindringlich darum, dieses in eurem eigenen Interesse und dem eurer Mitmenschen strikt einzuhalten.

  • Ursprünglich für Januar terminierte Info-Veranstaltungen (Jg. 11/Info zur Qualifikationsphase) werden verschoben und finden aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Online-Format statt; nähere Informationen folgen.
  • Die Facharbeitsthemen in den Seminarfächern der Q1 werden per Mail wie vorgesehen am 01.2021 von den jeweiligen Kurslehrkräften individuell per Mail verschickt; ihr bestätigt bitte möglichst am selben Tag durch Rückantwort per Mail, dass ihr das Thema erhalten habt. Individuell erforderliche Terminverschiebungen sind nur nach Absprache mit Herrn Lamker (vertretungsweise Frau Bohlen) möglich.
  • Berufspraktika (Jg. 11) finden nicht statt.

Ich bitte euch alle darum, mit allen euch zur Verfügung stehenden Mitteln dazu beizutragen, dass wir alle gesund bleiben und dass wir die nächsten Wochen trotz aller Besonderheiten auch fröhlich und mit einem sicheren Gefühl miteinander gestalten können.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

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Ab 11.01.21 Homeschooling für alle Jahrgänge 5 bis Q1 (Szenario C) / Betreuungsunterricht möglich!

Ab 11.01.21  Q2: Szenario B  (Besonderes Wechselmodell mit geteilten A- und B-Lerngruppen) 

PDF-Downloads:

Elternbrief zum Unterricht ab dem 11.01.21 (08.11.21)

Brief des Kultusministers an die Eltern (05.01.21)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek I (05.01.21)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek II (05.01.21)

Ein Jahr Europa ohne Europa – Ein Rückblick!

Der Europabereich des Gymnasiums Lehrte macht aus der Not eine Tugend!

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu, einem Ende, das doch ganz anders aussehen wird als gehofft. Aber sind wir einmal ehrlich – in diesem Jahr war nichts so, wie es eigentlich sein sollte. Die Pandemie setzte uns als Schule vor zig Herausforderungen und forderte uns ständig auf, Althergebrachtes neu zu denken.

Dies betrifft auf besondere Art und Weise auch den Europabereich des Gymnasiums Lehrte. Wie kann die Idee der Europäischen Union in unserer Schule gelebt werden, wenn internationale Schüleraustausche und Erasmus+-Projekte ausfallen sowie die europäische Idee in Zeiten der Pandemie immer wieder in Frage gestellt wurde? Wie schafft man ein Verständnis für eine Gemeinschaft über die Nationalstaatlichkeit hinaus mit einem gemeinsamen Wertesystem, wenn Gemeinschaft zurzeit nur noch über Distanz funktionieren kann?

Wir beschlossen also aus der Not eine Tugend zu machen und unseren Auftrag als Botschafterschule des Europäischen Parlaments auf andere Art und Weise nachzukommen. Der Europabereich des Gymnasiums Lehrte wurde also kreativ – eine Kreativität, die vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments als beispielhaft für die Arbeit einer Botschafterschule bezeichnet wurde, freut sich Lena Busch. Ihr Kollege Klaus Perk fügt hinzu, dass der Europabereich einen besonderen Stellenwert am Gymnasium Lehrte hat. Als Botschafterschule sei es unsere Aufgabe auf vielfältige Weise eine europapolitische Auseinandersetzung unserer Schüler*innen im schulischen Alltag zu fördern und das Bewusstsein für Europa und für das Europäische Parlament zu stärken. Das Themenfeld Europa solle u.a. von Schülern an Schüler auf Basis von hierfür bereitgestellten Materialien vermittelt werden, die sogenannten Juniorbotschafter*innen. Unterstützt wird dies durch das Netzwerk der anderen Botschafterschulen in Deutschland und im europäischen Ausland.

Deshalb beschlossen wir all den Zweiflern etwas entgegenzusetzen und einen schulweiten Mutmach-Videowettbewerb auszurufen, der unseren diesjährigen Europatag ersetzen sollte. Unter dem Titel „Zuhause in Europa – Wir halten zusammen“ forderten wir unsere Schüler*innen dazu auf, zu zeigen, wo sie Zuhause ein Stück Europa erlebten. Die Sieger*Innen wurden in der Late Night Lehrte präsentiert, eine von einem Team des Gymnasiums Lehrte unter der Leitung von Christian Lange und Jonas Wunderlich entworfene einmalige Online-Show, die einen Jahresrückblick auf unsere Arbeit als Schule ermöglichte. Eingerahmt von Grußworten der Präsidentin der Europäischen Kommission und unserer ehemaligen Schülerin Ursula von der Leyen sowie von David McAllister, unserem Paten im Rahmen des Programms der Botschafterschulen, konnten wir mitreißende Mutmach-Videos zeigen, die einen ganz individuellen Blick unserer Schüler*innen auf Europa präsentierten.

Das Botschafter-Projekt baut auf den fünf Grundpfeilern „Europaprofil, Infopoint, Öffentlichkeitsarbeit, Juniorbotschaft*innen und Projekttag“ auf. In dem letzten Jahr konzentrierten wir uns auf den Ausbau dieser fünf Säulen, erklärt Lena Busch weiter. Wie das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments positiv anmerkte, versuchten wir auch die anderen Bereiche für unsere Arbeit im Europabereich zu stärken und konzentrierten uns auf den Ausbau der Juniorbotschafter*innen. Diese sind bei uns bisher in drei Gruppen aufgegliedert: die JuBo‘s, Schüler*innen der Jahrgänge 7.-13. unter Leitung von Louisa Lampe und Lena Busch, die Seniors, Schüler*innen der oberen Klassenstufen, die im Debate Club unter Leitung von Klaus Perk, internationale Themen diskutieren, und den „Springern“, Schüler*innen aus der Oberstufe, die bei Bedarf einzelne Projekte unterstützen.

Um die verschiedenen Kompetenzen unserer JuBo’s zu fördern, drehten wir zunächst ein kleines Video an die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Unter dem #askthepresident fragten wir in einer Videobotschaft nach der Strategie der EU, ihre Werte im Verlauf der weiteren Pandemie zu stärken. Gefragt wurde mit Playmobile-Figuren, die ganz coronakonform einen Nasen-Mundschutz trugen. Zurzeit arbeiten wir im Rahmen des Schülerwettbewerbs der Stiftung Warentest „jugend testet“ daran, unserer Schulgemeinschaft von den JuBo‘s getestete Alternativen zu dem in der EU verbotenen Plastikstrohhalm zu präsentieren, damit man den Latte Macchiato artgerecht und klimaschützend in Zeiten von geschlossenen Cafés auf den hoffentlich vorhandenen Balkonen trinken kann, scherzt Louisa Lampe.

Die Seniors versuchen sich auf dem Parkett der internationalen Politik zu bewegen, indem sie eine mögliche Amtsantrittsrede von dem zukünftigen US-Präsidenten Joe Biden im Rahmen des Schülerwettbewerbs „students for presidents“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verfassen. „Für uns“, so erläutert Klaus Perk, „ist es von zentraler Bedeutung, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich aufgeklärt politisch engagieren, indem sie sich für ihre Ideale und ihre Überzeugungen einsetzen. Gerade als aktive Europaschule und als Botschafterschule des EU-Parlaments ist es unser Ziel, im engen Austausch mit dem EU-Parlament und der UN und den wichtigen politischen Akteuren zu stehen, um unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur die Freunde am Debattieren und an der Politik zu wecken, sondern auch die Mechanismen und Spielregeln der politischen Praxis in den Parlamenten und Gremien zu zeigen.“ Deswegen war es für uns ein voller Erfolg, dass vor dem Ausbruch der Pandemie auch in diesem Jahr wieder 7 Oberstufenschüler*innen unseres Debate Clubs an dem internationalen Wettbewerbs-Forum der Vereinten Nationen in New York und Washington teilnehmen konnten.

Und unsere „Springer“ blicken hoffnungsvoll auf die Zukunft und entwerfen im Rahmen des Wettbewerbs #meineu Ideen für eine Webseite für Jugendliche, die sich dem Thema Auslandsaufenthalt in Europa widmet. Wir drücken natürlich allen die Daumen, versichert Klaus Perk.

In den Sommerferien gab es dann wieder einen Hauch von Weltoffenheit. Als deutlich wurde, dass die Reisebeschränkungen zum Herbst wieder zunehmen werden und auch die Schülerfahrten im neuen Schuljahr vernünftigerweise gestrichen wurden und werden, beschlossen wir als Botschafterschule, die Europäische Union mit ihrer Vielfältigkeit und Besonderheiten in den Schulalltag zu integrieren, so Louisa Lampe. Gemeinsam mit den Juniorbotschafter*innen entwerfen wir nun monatlich Länderrätsel mit verrückten und ungewöhnlichen Fakten über unsere Nachbarländer. Eine Woche hat die gesamte Schulgemeinschaft Zeit abzustimmen, bevor das Abstimmungsergebnis und die Lösung präsentiert werden. „Nicht nur, dass wir so eine zurzeit nicht bereisbare Welt unseren Schüler*innen näherbringen, wir versuchen damit ebenfalls die Neugierde auf unsere Nachbarn und die EU zu wecken!“, fügt Lena Busch hinzu. „Vielleicht können wir ja ihren Ehrgeiz nach und nach steigern, sich als Schüler*innen einer Botschafterschule gut in der Europäischen Union auszukennen.“

Ähnliche Absichten verfolgten wir ebenfalls mit unserem europäischen Adventskalender, der 24 kleine Momente mit der EU präsentierte. Die Warterei auf Heiligabend konnte dieses Jahr weder mit Besuchen auf dem Weihnachtsmarkt und Glühwein noch gebrannten Mandeln verkürzt werden. Besuche in Eishallen oder weihnachtlichen Ausstellungen waren ebenfalls ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb wollten wir durch ernsthafte und witzige sowie informative Anekdoten rund um die EU kleine Auszeiten in einer zurzeit für unsere Schüler*innen sehr stressige Phase im Alltag schaffen – einen Moment, der ihnen vielleicht dabei hilft, ihre Sorgen in den Hintergrund zu rücken und einfach die Adventszeit zu genießen.

Im kommenden Schuljahr werden wir uns weiterhin auf verschiedene Möglichkeiten besinnen, die EU in unseren schulischen Alltag zu integrieren. Möglichkeiten, die sich ebenfalls bei Bedarf digital durchführen lassen, sollte dies nach wie vor nötig sein. Dazu gehören digital gestaltete Erasmustreffen, einen (digitalen) Europatag und viele kleine Aktionen und Projekte im Schulalltag. Die europäische Union zeichnet sich nicht nur durch freies Reisen, sondern besonders durch Solidarität in verschiedenen Bereichen aus, auch den der Digitalisierung. Also, warum nicht weiterhin aus der Not eine Tugend machen? (Lena Busch)

Neue Informationen zum Unterricht ab dem 16. Dezember

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach den Aufregungen der vergangenen Tage möchte ich mich eigentlich nur noch ganz kurz bei euch und bei Ihnen melden.

Erst einmal möchte ich mich im Namen der Schulleitung und des gesamten Kollegiums ganz, ganz herzlich für das vielfältige und umfangreiche Lob für unsere Entscheidungen sowie unsere Organisation bedanken, das Sie mir und Lehrkräften gegenüber in Rückmeldungen zum Ausdruck gebracht haben. Das spornt uns an, auch im neuen Jahr, das uns weiterhin (erst einmal) in der Pandemie belassen wird, mit viel Bedacht, Überlegung und Achtsamkeit jede Herausforderung (hoffentlich) zu meistern. Schön war zu lesen, dass viele von Ihnen zum Ausdruck gebracht haben, dass Sie sich und ihre Kinder mit der Art unseres (vielleicht unaufgeregten) Vorgehens sicher aufgehoben und immer gut informiert fühlen. Das freut mich sehr, weil wir das in diesen ohnehin genügend aufgeregten und aufregenden Zeiten erreichen wollten.

Im Anhang sende ich Ihnen Briefe des Kultusministers, in denen er einen Ausblick auf das zum jetzigen Zeitpunkt geplante weitere Vorgehen nach den Weihnachtsferien gibt, und zwar für die Zeit vom 11. Januar 2021 bis zum Ende des 1. Halbjahres (29.01.2021). Danach werden wir für die Zeit mit der gesamten Schule ins Szenario B gehen (Wechselmodell mit geteilten A- und B-Lerngruppen; die liegen mindestens schulintern bereits vor, so dass es an dieser Stelle zu keiner Hektik kommen wird). Eine Ausnahme gibt es nur für den 13. Jahrgang, der weiterhin im Szenario A unterrichtet wird, es sei denn, dass einzelne oder mehrere Kurse/Lerngruppen von einer Quarantänemaßnahme des Gesundheitsamtes betroffen sind.

Darauf stellen wir uns jetzt einmal ein und wissen natürlich, dass über die Wochen so manches passieren kann, das Änderungen nötig macht. Deswegen bitte ich euch und Sie schon jetzt weiterhin um die wirklich beeindruckende verantwortungsbewusste Gelassenheit – ich meine hier ausdrücklich keine Laissez-Faire-Haltung, mit denen ihr und Sie bisher mit der Pandemie und ihren Auswirkungen auf unsere Schule umgeht/umgehen. Meine Telefonate und Gespräche, die ich mit Einzelnen wegen akuter Corona-Situationen führen musste, sind immer – trotz der für euch und Sie sicher angespannten Lage – sehr angenehm und konstruktiv. Dafür möchte ich an dieser Stelle auch einmal ganz herzlich danken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir als große Schulgemeinschaft diese durchaus schwierige Zeit gut meistern und dass wir uns alle auch im nächsten Jahr ganz bewusst mit viel Achtsamkeit und bereicherndem Humor begegnen werden. Ich freue mich darauf!

Ich wünsche Ihnen und euch von ganzem Herzen ein „trotziges“ 🙂 bereicherndes Weihnachtsfest und einen guten, gesunden Start ins neue Jahr!

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Ab dem 16.12. geht auch der Jahrgang Q2 zum Distanzlernen über.

Elternbrief zum Unterricht ab dem 16.12.20 (15.10.20 – Text der Homegage als PDF)

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Brief des Kultusministers an die Eltern (15.12.20 – PDF)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek I (15.12.20 – PDF)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek II (15.12.20 – PDF)

Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler (10.12.20 – PDF)

 

Ergänzung vom 18.12.20:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

eigentlich wollte ich gar nichts mehr in diesem Jahr schreiben, sondern mit Zurückhaltung dazu beitragen, dass alle Tag für Tag mehr in Entspannung kommen.

Nun stelle ich fest, dass es einige wenige Anfragen zur genauen Ausgestaltung des Szenarios B gibt, das laut Planungen des Kultusministeriums ja das Modell sein soll, mit dem wir das 1. Halbjahr des Schuljahres 2020/21 fortsetzen werden. Wir schauen uns momentan in der Schulleitung die verschiedenen Varianten dieses Szenarios mit allen Vor- und Nachteilen an. Weitere Informationen dazu möchte ich aber tatsächlich erst in die gesamte Schulgemeinschaft hineintragen, wenn wir uns selbst sicher sind, welches Modell wir letztendlich präferieren und wenn wir etwas besser als heute wissen, wie es tatsächlich nach Weihnachten weitergehen wird und ob die Planungen des Kultusministeriums greifen können.

Ich bitte all diejenigen unter euch und Ihnen, die schon jetzt gern mehr wüssten, um Verständnis und Geduld; ich möchte einfach meiner Devise treu bleiben, dass nicht „jede Kuh sofort durchs Dorf getrieben werden muss“…ich glaube, dass es uns allen hilft, in diesen besonderen Zeiten Bodenhaftung zu behalten und ruhig und besonnen zu agieren.

Abschließend erneuere und bestärke ich noch einmal meinen Wunsch und meine Hoffnung, dass wir alle eine bereichernde Weihnachtszeit erleben und gesund ins neue Jahr kommen werden. Ich danke allen dafür, dass wir eine so wunderbare Schulgemeinschaft sind, das ist in diesen Zeiten auch ein besonderes Geschenk.

Liebe Grüße
Silke Brandes

Wichtige Informationen zum Unterricht ab dem 14.12.20

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ihr und Sie erwarten nach meiner Mail von gestern nun die schulische Konkretisierung im Umgang mit Präsenzunterricht, Home-Schooling bzw. Distanzlernen und Klassenarbeiten in der nächsten Woche.

In dem Schreiben des Kultusministers an die Schulleitungen und Lehrkräfte steht neben den Vorgaben des Landes auch der deutliche Hinweis, dass wir als Schule die konkrete Situation vor Ort beleuchten müssen und unter verantwortlicher Abwägung aller Aspekte unseren Entscheidungsspielraum vor Ort nutzen sollen.

Da wir heute durch schriftliche und mündliche/telefonische Rückmeldungen bereits deutlich merken konnten, dass es eine spürbare Verunsicherung hinsichtlich der „richtigen“ Entscheidung gibt, zu der etliche Faktoren beitragen (z.B. Schreiben von Klassenarbeiten, dramatische Entwicklung der Pandemie, geplante Weihnachtsfeier mit Großeltern) und es euch und Ihnen kaum zumutbar ist, diese Entscheidung individuell zu treffen, haben wir heute beschlossen, verantwortungsbewusst unter Abwägung aller Aspekte klare schulbezogene Leitlinien herauszugeben. Damit nutzen wir den uns zugesicherten Entscheidungsspielraum vor Ort, um auf diese Weise auch zu einer gewissen Beruhigung beizutragen.

Präsenzunterricht und Home-Schooling/Distanzlernen:

Präsenzunterricht in der nächsten Woche wird lediglich für die Q2 stattfinden. Dieses entspricht der nachvollziehbaren Vorgabe des Kultusministeriums, dass es im 3. Semester vor dem Abitur zu keinen (weiteren) Ausfällen kommen sollte; das erfordert das Zentralabitur, in dem eine Vergleichbarkeit nur dann bestehen kann, wenn alle annähernd gleich darauf vorbereitet werden konnten. In Einzelfällen kann es sogar dazu kommen, dass bisher ausgefallene Stunden nachgeholt werden; wir werden alle bisherigen Ausfallzeiten unter dem Aspekt genauestens prüfen (genauere Informationen erfolgen dazu nach Weihnachten über die Koordinatoren der Sek. II, Herrn Lamker und Frau Bohlen; alle ggf. zukünftigen Ausfälle werden mindestens durch fachlich gleichqualifizierten Vertretungsunterricht vermieden.

In allen anderen Jahrgängen (Jg. 5-11+Q1) wechseln wir zum Homeschooling bzw. Distanzlernen. Die Fachlehrkräfte begleiten ihre Lerngruppen mittels diverser Möglichkeiten des Distanzlernens über IServ.

Klassenarbeiten und Klausuren:

Sek. I:

Klassenarbeiten in den Jahrgängen der Sek. I finden in der nächsten Woche nicht statt. Bei der Prüfung, welche Arbeit nach den Ferien nachgeholt werden kann/soll, haben die Fächer Vorrang, in denen es noch keinen schriftlichen Leistungsnachweis gibt. Die Belastungen müssen auch dann in einem verträglichen Rahmen gehalten werden. Es gelten auch dann entsprechende Vorschriften (max. drei Arbeiten/Woche).

Der zentrale Nachschreibtermin, der für den 15.12. angesetzt war, entfällt. Ein neuer zentraler Nachschreibtermin wird für die Zeit nach den Weihnachtsferien anberaumt, so dass einzelne Schülerinnen und Schüler unter euch, die bislang in einem Fach noch keine Klassenarbeit mitschreiben konnten, zumindest noch einen ersten schriftlichen Leistungsnachweis in Form einer Klassenarbeit erbringen können.

Die einzelnen Fachgruppen der Schule werden baldmöglichst eine klare, einheitliche Regelung für folgende Szenarien der mündlichen und schriftlichen Leistungsgewichtung beschließen:

Gewichtung bei Vorliegen (nur) einer schriftlichen Leistung

Gewichtung bei Vorliegen von zwei schriftlichen Leistungsnachweisen

Jahrgang 11:

Klausuren im 11. Jahrgang werden geschrieben, da es vielfach um die erste Arbeit im Halbjahr geht. Sie finden genau zu der vorgesehenen Zeit statt. Die Schülerinnen und Schüler kommen also ausschließlich für eine Klausur in die Schule und verlassen das Gebäude danach zügig und auf direktem Wege. Wir werden in der Regel für diese Klausuren das Forum nutzen, das groß genug ist, bis zu zwei Lerngruppen so platzieren zu können, dass die Abstandsregelung des Hygieneplans greift und beim Sitzen am Platz auf eine MNB verzichtet werden kann.

Qualifikationsphase:

Für die Q1 und Q2 stehen keine regulären Klausuren an. Es gibt zwei angesetzte Nachschreibtermine (15.12.+17.12.), die stattfinden werden.

Die Schülerinnen und Schüler der Q1, die von Nachschreib-Klausuren betroffen sind, kommen also ausschließlich zu diesem Zweck in die Schule. Auch hier werden wir durch eine spezielle Nutzung der Räumlichkeiten die Bedingungen so gestalten, dass am Sitzplatz keine MNB getragen werden muss. Nur zur Klarheit: Die SuS der Q2 sind ohnehin durch Präsenzunterricht in der Schule (s.o). Die SuS der Q1 verlassen nach dem Schreiben der Klausur individuell auf direktem Weg das Gebäude und das Schulgelände.

Betreuung der Jahrgänge 5-10:

Bei allen Unwägbarkeiten stellt sich für die Jahrgänge der Sek.I die Frage, ob es einen Bedarf an einer wie auch immer aussehenden Betreuung/Beschäftigung gibt und wie hoch dieser Bedarf ggf. sein wird, wenn sich wie in der jetzigen Situation ein Präsenzunterricht weder pädagogisch sinnvoll noch organisatorisch darstellen lässt. Wir wissen schlichtweg nicht, ab welchem Jahrgang ihr und Sie es für möglich haltet/halten, auch bei z.B. Berufstätigkeit ggf. beider Eltern konzentriert und verlässlich selbstständig zu arbeiten. Denn tatsächlich ist die Phase des Distanzlernens keine verlängerte Ferienzeit. Individuelle familiäre Bedingungen könnten auch dazu führen, dass ihr und Sie zu dem Schluss kommt/kommen, dass eine Betreuung in der Schule zu bevorzugen ist. Erschwerend für die Planungen und für Entscheidungen ist, dass wir alle damit rechnen müssen, dass es am Sonntagabend noch neue politische Beschlüsse geben wird.

Daher haben wir zum jetzigen Zeitpunkt folgendes Vorgehen beschlossen:

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 – 10, die nicht in ein Distanzlernen wechseln können, bieten wir für die kommende Woche eine klassenweise Betreuung oder eine Betreuung von kleinen Gruppen in Jahrgängen an. Der eigentliche Unterricht findet im Home-Schooling statt (s.o.). In der Betreuung, die von der 1. – 6. Stunde stattfindet, wird es eine Art wiederholenden und vertiefenden Lernens geben. Die Klassenleitungen teilen den betroffenen Schülerinnen und Schülern mit, für welche Fächer ggf. Bücher und Materialien mitzubringen sind. In der Regel werden die 6 Stunden am Vormittag aufgeteilt auf zwei Lehrkräfte betreut, welche Fächer dabei zum Tragen kommen, kann im Vorfeld nicht festgelegt werden. Die Klassenleitungen kontaktieren bis Sonntag alle Schülerinnen und Schüler ihrer Lerngruppe, um zu klären, wer von euch/Ihnen eine Betreuung in Anspruch nehmen möchte. In der Regel wird die Entscheidung für die Teilnahme am Home-Schooling bzw. für die Präsenzbetreuung für die gesamte Woche getroffen; einen Wechsel kann es nur in begründeten Ausnahmefällen geben.

Notbetreuung am 21. und 22.12.2020 für die Jahrgänge 5 und 6:

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass es für die seitens der Schule erforderlichenfalls einzurichtende Notbetreuung am 21./22.12. für die Jahrgänge 5 und 6 – jeweils von 8-13 Uhr – eine schriftliche Anmeldung über die Klassenleitungen oder Sekretariate geben muss; diese kann per Mail erfolgen. Die verbindliche Anmeldung muss bis Donnerstag 17.12.2020 vorliegen.

Wir hoffen, dass wir mit diesen klaren Regelungen etwas zur Entspannung beitragen können. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass die Halbwertszeit dieser Mail mit Blick auf Sonntag sehr gering sein kann…aber ich bin mir sicher, dass wir auch die Situation gemeinsam meistern werden.

Falls wir nicht mehr voneinander hören/lesen sollten, wünsche ich allen gerade in diesen besonderen Zeiten eine schöne und friedvolle Advents- und Weihnachtszeit. Das Wichtigste ist ganz sicher, dass wir und all unsere Lieben gesund bleiben, das wünsche ich uns allen.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

Burgdorfer Str. 16

31275 Lehrte

05132/83920

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Elternbrief zum Unterricht ab dem 14.12.20 (11.10.20)

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Brief des Kultusministers an die Eltern (10.12.20)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek I (10.12.20)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek II (10.12.20)

Antrag auf Befreiung am 17./18.12. für Härtefälle (26.11.20)

Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler (10.12.20)

 

Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler und Eltern, im Winter liegt der Weg zur Schule wieder in der Dämmerungszeit. Wir möchten im Vorfeld darauf aufmerksam machen, dass durch die Polizei auch in dieser Zeit auf die Sicherheit der Fahrradfahrenden geachtet wird. Dazu gehört u.a. die Kontrolle der Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit. Wie ein Fahrrad gemäß der StVZO ausgerüstet sein muss, können Sie der Abbildung entnehmen.

Hinweis:

Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle dürfen abnehmbar sein, müssen jedoch während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, fest angebracht werden. Blinkende Scheinwerfer / Schlussleuchten sind unzulässig.

Eure/Ihre Polizei

SV verteilt 1400 Nikolaus-Figuren

Wie jedes Jahr wurden wieder hunderte Nikoläuse von und an SchülerInnen des Gymnasiums Lehrte verschenkt. Seit Anfang November konnten die begehrten roten Karten wieder in den Sekretariaten und bei den Mitgliedern der Schülervertretung für einen Euro erworben werden. Die SchülerInnen waren mit der Gestaltung der Karten auch dieses Jahr wieder sehr kreativ und so wurde nicht nur geschrieben, sondern für die Freunde gebastelt, gemalt und gedichtet.

Die SV war am Nikolaus-Wochenende fleißig und hat die ca. 1400 verkauften Karten sorgfältig sortiert. Anschließend wurden die Botschaften mit der, auch in diesem Jahr wieder fair gehandelten, Schokolade bestückt, damit am Montag, den 7.12.2020 auch alle Nikoläuse ihren Empfänger erreichen konnten. Die Klassensprecher konnten die Kisten in ihren Pausen abholen und versüßten ihren Mitschülern so den Tag! Ein besonderer Dank gebührt dem Förderverein, welcher erneut alle FünftklässlerInnen, die keinen Nikolaus erhalten hätten, beschenkte.


Am Mittwoch, den 9.12.2020 wurden die nicht verkauften Nikoläuse erneut an die Lehrter Tafel übergeben. Sie wurden am selben Tag dort verteilt, um noch mehr Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!

Kleine Reisen in die Fantasiewelt beim Vorlesewettbewerb

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen schafften es die guten Leser und Leserinnen das Publikum und die Jury für kurze Momente in andere Welten zu versetzen. Einfühlsam und mit technisch guter Lesesicherheit ließen sie die Zuhörer/innen in magische Welten mit Hexen, in winterliche Schneelandschaften, in die Gedankenwelt von Tieren oder in kriminalistisch spannend aufgeladene Situationen eintauchen und ließen damit den grauen Dezembermorgen und das in diesem Jahr jedem bekannte und herausfordernde Ungewohnte in dieser Adventszeit für eine Zeit in den Hintergrund rücken. Die 13 besten Klassensieger/innen aus dem Jahrgang 6 konnten selbst mit Maske ihre Texte gut vortragen.

Der Vorlesewettbewerb wird jedes Jahr bundesweit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert und durchgeführt. Die Jury am Gymnasium Lehrte war aufgrund der Hygienemaßnahmen deutlich kleiner besetzt, doch Frau Santer, Frau Klug von Stadtbibliothek und Frau Schulze als Organisatorin des Wettbewerbes bildeten ein gutes Team.

Julius Straßer aus der 6f belegte den ersten Platz und wird als bester Vorleser am regionalen Vorlesewettbewerb im Frühjahr in Burgdorf teilnehmen. Den zweiten Platz errang Lia Buchholz aus der 6v, und Kerstin Westphal aus der 6kli nahm den dritten Platz ein.

Die anderen Teilnehmer/innen verbrachten einen literarisch anregenden Vormittag in der Stadtgalerie im Zuckerzentrum, in deren schöner Atmosphäre der Wettbewerb erstmalig stattfand. Die Klassensiegerin aus der 6kre Marit Aschemann konnte leider nicht dabei sein, freut sich aber hoffentlich auch über ein neues Buch, das jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin als Geschenk mit nach Hause nehmen durfte.

Sieger/Siegerinnen: Platz 2: Lia Buchholz, Platz 1: Julius Straßer und Platz 3: Kerstin Westphal

Die Sieger und Zweitplatzierten der 6. Klassen durfen vorlesen.

Elternbrief mit Corona-Informationen zur Weihnachtszeit

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben alle mit Spannung auf die Ergebnisse des letzten Mittwochs aus dem Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gewartet. Konkret gibt es für uns nur wenige Änderungen, die in den Briefen des Kultusministers (s. Anhang) aufgeführt sind.

Erlaubt /erlauben Sie mir in aller Kürze, hier die Aspekte anzusprechen, die uns derzeit betreffen:

  • Mit einer derzeitigen 7-Tages-Inzidenz in Lehrte von 127,1 (in der Region Hannover von 101,4) – Stand 27.11.20 – liegen wir deutlich unter der „neuen“ Grenze von 200, für die es neue Regelungen gibt.
  • Die Regelungen, die für uns nach dem neuesten Rahmen-Hygieneplan Corona Schule gelten, sind bereits umgesetzt: MNB-Pflicht im Unterricht; Ganztagsbereich in der Regel nur innerhalb von maximal einem Jahrgang/Ausnahmen nur unter Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Das hat für die meisten Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule zu A-Wochen (Jahrgänge 5, 7, 9) und B-Wochen (Jahrgänge 6, 8, 10) geführt.
  • Ob wir vor Weihnachten noch in ein Szenario B (neue Stufe 4/wochenweiser Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Home-Schooling/Aufteilung der Klassen in A- und B-Gruppen) wechseln müssen/werden, hängt nach wie vor davon ab, ob das Gesundheitsamt eine Quarantäne für mindestens eine Klasse/Lerngruppe anordnen muss. Dieses ist bislang nicht der Fall.
  • Die Weihnachtsferien beginnen bereits am 21.12.2020 (erster Ferientag). Für die beiden Tage, die nun nicht vorhersehbar dazugekommen sind (21. und 22.12.) gibt es in der Schule von 8:00 bis 13:00 Uhr eine Notbetreuung für die Jahrgänge 5 und 6, wie wir sie bereits kennen. Sie ist wirklich „nur“ für Notfälle gedacht; eine Anmeldung ist erforderlich; melden Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder ggf. bitte möglichst frühzeitig über unsere Sekretariate dafür an, damit wir die konkrete Organisation vornehmen können.
  • Wer Weihnachten mit sogenannten „vulnerablen Personen“ feiern möchte, z.B. mit den Großeltern, die über 60 Jahre alt sind, kann für den 17. und/oder den 18.12.20 eine Befreiung vom Präsenzunterricht beantragen. Dann erfolgt für diese beiden Tage automatisch der Wechsel ins Home-Schooling. Das kann formlos über die Klassenleitungen oder über ein Formular (s. Anhang) erfolgen.

Aus aktuellem Anlass möchte ich noch einmal ganz eindringlich und herzlich um Folgendes bitten:

Sollte jemand aus eurer/Ihrer Familie Symptome aufweisen, die möglicherweise Corona-Symptome sein könnten, sollte der Kontakt zur Hausärztin/zum Hausarzt zunächst telefonisch gesucht werden. Bitte lassen Sie, liebe Eltern, solange die Situation nicht eindeutig geklärt ist – z.B. durch ein Testergebnis – Ihre Kinder für wenige Tage vorsorglich zu Hause. Das hilft uns allen. Mit den dadurch bedingten Fehlzeiten im Präsenzunterricht gehen wir in der Schule derzeit sehr verständnisvoll um. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie verfahren sollen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch, bevor Sie Ihre Kinder aus Pflichtgefühl zur Schule schicken. Wir beraten die Situation gern mit Ihnen. Vielen herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Umsicht und Achtsamkeit.

Ich wünsche uns allen trotz oder gerade wegen dieser besonderen Zeit eine wahrlich besinnliche Adventszeit mit Ruhe, schöne Stunden mit Muße und den Blick für die vielen kleinen schönen Dinge und Momente um uns herum.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

Elternbrief – Corona-Informationen zur Vorweihnachtszeit (29.11.20)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek I (26.11.20)

Brief des Kultusministers an die Schüler Sek II (26.11.20)

Brief des Kultusministers an die Eltern (26.11.20)

Brief des Kultusministers an die Eltern – Kurzfassung (26.11.20)

Antrag auf Befreiung am 17./18.12. für Härtefälle (26.11.20)

Elternbrief und aktueller Hygieneplan (23.11.20)

 

Hier folgt nochmal der Elternbrief vom 23.11.20:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

um mein Schreiben erneut mit positiven Meldungen zu beginnen, möchte ich mich nicht floskelhaft, sondern ganz ernst gemeint bei allen ganz herzlich dafür bedanken, dass wir als Gemeinschaft diese Zeit der Corona-Pandemie wirklich gut bewältigen. Natürlich sind wir nicht alle immer einer Meinung bei dem Verständnis für und der Umsetzung von Maßnahmen, aber letztlich halten sich alle im Interesse der Mitmenschen ohne große Diskussion an die Vorgaben und Regelungen. Und so ist es trotz hoher Inzidenzzahlen für Lehrte bis jetzt gut zu verantworten, im Szenario A alle zeitgleich im Präsenzunterricht in der Schule zu unterrichten.
Seit dem Ende der Sommerferien hat es z.T. nahezu unbemerkt insgesamt „nur“ 10 positive Testergebnisse in der Schulgemeinschaft gegeben, von denen „nur“ 4 Fälle Auswirkungen auf Mitschülerinnen/-mitschüler und/oder Lehrkräfte von Klassen bzw. Lerngruppen hatten oder noch haben. Und um es ganz deutlich zu betonen: Nicht eine Infektion ist aus der Schule hervorgegangen! In den Fällen, in denen wir aber als Schule in Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Niedersächsischen Landesschulbehörde auf außerhalb von Schule entstandene Infektionen reagieren und Maßnahmen ergreifen mussten, ist es uns ganz offensichtlich gelungen, mögliche Infektionsketten sehr schnell wirkungsvoll abzuschneiden und gar nicht erst wirksam werden zu lassen. Allen, die daran in irgendeiner Form mitgewirkt haben – und sei es „nur“ durch das Hören auf das „richtige“ Bauchgefühl, bei direkter Nähe zu jemandem, die/der getestet wurde und deren/dessen Testergebnis noch nicht bekannt ist, im Zweifelsfall sich vorsichtshalber von der Schule abzumelden und das Ergebnis abzuwarten oder die Hausärztin/den Hausarzt nach einer Verhaltensempfehlung zu fragen, möchte ich ganz herzlich für die Umsicht und Achtsamkeit danken, mit der wir miteinander umgehen.
Erfreulich ist, dass in Lehrte die Inzidenzzahlen allmählich sogar wieder deutlich sinken, aber leider liegen wir immer noch nicht nur über dem Wert von 35, auch nicht nur über dem Wert von 50, sondern immer noch über dem Wert von 100. Das ist natürlich viel zu hoch und darf uns in unserer Achtsamkeit für den gegenseitigen Schutz nicht nachlässig werden lassen. Die Corona-Pandemie – und das wussten wir – stellt insbesondere in den Wintermonaten noch einmal eine echte Herausforderung dar. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch die kommenden Wochen und Monate gemeinsam meistern werden. Gespannt bin ich auf die nächsten Beratungen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen/-präsidenten in der kommenden Woche. Da ist zumindest damit zu rechnen, dass es für die Schulen doch generell für einige Zeit zum Szenario B (Schule im Wechselmodell) kommt. Ich war kurz versucht, den kommenden Mittwoch noch abzuwarten, aber der nun erschienene überarbeitete Rahmen-Hygieneplan des Landes lässt mich doch heute schon schreiben. Vielleicht hört/lest ihr bzw. hören/lesen Sie schon am Ende der Woche wieder von mir .
Die wichtigsten Informationen für die kommende Zeit ab 23.11.2020 im Schuljahr 2020-21, die bis auf Widerruf oder Korrektur für die nächste Zeit an unserer Schule gelten, finden sich auf den nächsten Seiten dieses Schreibens; es sind nur die derzeit geltenden Regelungen aufgeführt, sollte sich daran etwas ändern, wird es neue Informationen geben. Wer sich für den jeweils aktuellen gesamten „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona – Schule“ (Version 4.0; Stand: 19.11.2020) und für die landesweiten Änderungen interessiert, findet dieses unter: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html . Der Hygieneplan-Corona Gym Lehrte, der eine Konkretisierung des Rahmen-Hygieneplans des Landes darstellt, ist weiterhin auf unsere Homepage gestellt: http://www.gym-lehrte.de .

Mir bleibt am Ende meines Schreibens nur wieder die eindringliche Bitte an alle:
Bitte achtet/achten Sie auch im privaten Bereich in den nächsten Monaten noch stärker als bisher auf euren/Ihren persönlichen Schutz…das kommt uns allen zugute. Wenn wir alle nicht nur mit Familienmitgliedern aus zwei Haushalten Weihnachten feiern wollen, müssen wir alle dazu beitragen, dass die Inzidenzzahlen merkliche sinken. Ich wünsche uns allen, dass uns das gelingt…

Liebe Grüße,

Silke Brandes
(Schulleiterin)
Gymnasium Lehrte

Die Freiwilligendienstleistenden stellen sich vor

Bereit seit den Sommerferien hat das Gymnasium Lehrte zwei neue Freiwilligendienstleistende. Sie haben sich schon gut in ihre Aufgaben hineingearbeitet und so mancher hatte bereits Gelegenheit, die beiden in Aktion zu erleben. Es handelt sich um Laura Böker und Sophia Bosse. Zur Vorstellung haben die beiden einen Fragenkatalog beantwortet. Wir wünschen als Schulgemeinschaft weiterhin viel Erfolg und Spaß am Lehrter Gymnasium.

 

Laura Böker

Alter: 20 Jahre

Hobbys: Turnen, Tanzen und ehrenamtliche Arbeit

Bisher Erreichtes: Schwere Frage… Ich glaube, dass ich die Schule dieses Jahr beendet habe, ist womöglich das Größte, was ich bisher erreicht habe.

Abgesehen davon, habe ich an zahlreichen Turn-Wettkämpfen teilgenommen – und dies ab und an sogar erfolgreich. 🙂

Darum mache ich den FWD: Ich möchte vor dem Studium einen Einblick in das praktische Arbeitsleben bekommen.

Darauf freue ich mich besonders: Neue Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennenzulernen.

Das will ich im Anschluss machen: Nach meinem FWD möchte ich gerne ein Studium beginnen.

 

Name: Sophia Bosse

Alter: Ich bin 20 Jahre jung

Hobbys: Ich bin nicht nur mit dem Fahrrad, sondern auch zu Fuß, zum Beispiel in der Natur, gerne unterwegs.  Wenn meine Freunde und/ oder Familie nicht können, dann geht auch ein cooler Podcast. Mein Sportfaible darf natürlich auch nicht fehlen: Seit acht Jahren bin ich nun schon fitnessbegeistert. Dazu kommt, dass ich seit paar Jahren Tennis spiele. Ich probiere auch neue Sportarten aus, doch eine ordentliche Portion Spaß darf bei dem Ganzen nicht fehlen.

Bisher Erreichtes: In diesem Jahr habe ich erfolgreich mein Abitur absolviert.

Darum mache ich den FWD: Schon in der Schulzeit wurde mir klar, dass ich „irgendwas mit Menschen und mit Sport/ Bewegung“ machen möchte. Per Zufall habe ich dann erfahren, dass hier an der Schule ein FWD angeboten wird. Mit diesem FWD möchte ich herausfinden, ob ich beruflich in diese Richtung gehen will.

Darauf freue ich mich besonders: Euch alle kennenzulernen 🙂

Das will ich im Anschluss machen: Studieren oder eine Ausbildung, das weiß ich noch nicht genau. Hauptsache ich stehe zu 100% hinter dem was ich dann mache.

Links Laura, rechts Sophia!

 

Digitale Fortbildungen für das Kollegium

Wie bereits im Frühjahr gestaltete das Gymnasium Lehrte Anfang November drei digitale Fortbildungen für die Lehreinnen und Lehrer, diesmal getrennt nach Aufgabenbereichen: Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, und Naturwissenschaften / Mathematik . Nach den ersten vier Unterrichtsstunden wartete ein umfangreiches und interessantes Programm bis 16:30 Uhr auf seine Abarbeitung. Organisiert hatte die Fortbildungsreihe Johannes Dupke; an dieser Stelle sei ihm herzlich gedankt!

Zahlreiche Anreize zur Verwirklichung einer IT-gestützten Medienbildung gab der renommierte Bildungsexperte und Mitgründer des Calleo-Instituts Stefan Burggraf in dieser Interaktiven Veranstaltung. Dem Kollegium war er bereits von der ersten Fortbildung im Frühjahr bekannt. In diesem Durchgang ging es unter anderem um eine Optimierung der IServ-Kompetenzen. Eine wichtige hierbei Fragestellung war: „Wie wird aus einer Videokonferenz eine interaktive und lohnende Unterrichtsstunde?“ Nebenbei wurden auch praktische Technik-Tipps für IServ gegeben.

Weitere Programme, mit denen sich die Kollegen beschäftigt haben, waren:

Classflow: Kollaboratives Lernen: Gestaltung von Unterrichtseinheiten, Abfragen, Test

https://classflow.com/de/

Padlet: Erstelle tolle Boards, Dokumente und Webseiten, die leicht zu lesen sind und bei denen andere Spaß haben, mitzuwirken.

https://de.padlet.com/

PhET: Interaktive Simulationen für Wissenschaft und Mathematik

https://phet.colorado.edu/de/

Immer wieder ein amüsanter Kontrast: Die altehrwürdige Aula mit ihren Holzverkleidungen und Stromversorgung über Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen und dann die multimediale Fortbildung!

Ein erster Erfolg: Eine Schülerin der E-Phase, Hannah Fischer, nahm die Anregung ihres Biologielehrers auf, die Onlineaufgabe für die Biostunden, die für diese Fortbildung ausgefallen waren, in Form eines Padlet anzufertigen.

Die Übersicht über Zellorganellen ist fantastisch gut geworden! (Erstelldauer: ca. 1,5 h)

Musizieren in schwierigen Zeiten!

Was macht eine Bläserklasse bei dem momentanen Spielverbot in Räumlichkeiten? Eine Möglichkeit probierte Musiklehrerin Ane Holmer aus, indem sie mit ihrer neuen Bläserklasse 7e einfach auf den Schützenplatz gezogen ist. Dort hat sie dann die Bläserklassenstunde bei strahlendem Herbstwetter abgehalten und allen hat es viel Spaß gemacht. Ane Holmer kündigte an: „Sollte das Wetter so bleiben, werden wir den Schützenplatz auch in den nächsten Wochen für unsere Übungsstunden in Beschlag nehmen.“

Hoffen wir auf trockenes und warmes Wetter!

Ein schöner Platz der Stadtpark! – gut, dass da keine Schule steht! 🙂

 

Auch die Bigband ist im Park aktiv: Sie übt für Adventsauftritte, soweit diese möglich sind!

Keine Quaratänemaßnahmen für Klassen! HAZ+Meldung ist falsch!

Es wurde am Dienstagabend entdeckt, dass wir von der HAZ + gerade online mit einer Reihe von anderen Schulen in dem Zusammenhang erwähnt werden, dass bei uns Quarantäne-Maßnahmen des Gesundheitsamtes angeordnet wurden und deswegen „Klassen, Kohorten oder Jahrgänge zu Hause bleiben“.

Das ist definitiv eine Falschmeldung. Also kein Grund zur Aufregung!

Es bleibt bei Szenario A!

In der Printversion der HAZ vom Mittwoch wird das Gymnasium Lehrte nicht erwähnt.

 

Am Dienstagnachmittag schrieb Silke Brandes folgenden Brief an die Eltern:

Liebe Schülerinnen und liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus gegebenem Anlass möchte ich die folgende Information mit einer dringenden Bitte verbinden:

Wir haben in unserer Schule – das mag bei einer 7-Tage-Inzidenz für Lehrte von derzeit 196,2 nicht verwundern – inzwischen Schülerinnen und Schüler (glücklicherweise nur sehr wenige), die selbst positiv getestet wurden; die dahinter steckenden Infizierungen stammten bis heute noch aus den Herbstferien, so dass nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Freunde der positiv Getesteten), die noch in den Ferien Kontakt zu den Betroffenen hatten, im Rahmen sogenannter K1-Maßnahmen von einer Quarantäne betroffen waren/sind. Darüber hinaus gab es einige Tests mit negativem Ergebnis; auch darüber sind wir als Schule – so wie vereinbart – wirklich gut informiert worden. Zwei Lehrkräfte sind von K1- Quarantäne-Maßnahmen betroffen (einmal über eine Infizierung aus dem privaten Umfeld heraus; einmal über ein längeres Elterngespräch).

Heute ist ein weiterer „Fall“ hinzugekommen, dass eine gesamte Familie positiv getestet wurde. Ich bin umgehend vom Vater über den Sachverhalt informiert worden, was in der Situation absolut perfekt ist, weil es hätte sein können, dass weitere Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen. Deswegen habe ich im Telefonat mit dem Vater des Schülers unserer Schule auch alle wichtigen Eckdaten abgeklärt (wer in der Familie hatte wann die ersten Symptome; welche Symptome sind aufgetreten; wann war der Abstrich/Test; wann kam das Ergebnis). Diese benötigt man, um mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover – erfreulich ist, dass ich als Schulleiterin unserer Schule seit unserem ersten Corona-Fall eine direkte Betreuerin im Gesundheitsamt habe, mit der die Kommunikation und Beratung perfekt funktioniert – zu beraten, ob und wenn ja, welche weiteren Maßnahmen zu ergreifen sind. In dem konkreten heutigen Fall ist die Entwicklung des Infektionsgeschehens so, dass (zumindest nach der geltenden Theorie…und diese wird angewandt) der betroffene Schüler an seinem letzten Schulbesuchstag (Freitag, 30.10.2020) noch nicht infektiös war, so dass es nicht erforderlich ist, die gesamte Klasse und die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte in Quarantäne zu schicken.

Dieses habe ich erfreulicherweise gleich nach der Information durch den Vater der Familie mit dem Gesundheitsamt klären können. Entscheidend also: Es gab und gibt an dieser Stelle keinen dringenden Handlungsbedarf.

So weit, so gut!

Nun aber zu meiner dringenden Bitte:

Wahrscheinlich nur aus vorauseilender Fürsorge und gut gemeint wurde dieser „Fall“ sehr schnell im Klassenchat gepostet. In der Folge sind etliche Anrufe von verständlicherweise aufgeregten bzw. besorgten Eltern ins Sekretariat der Unterstufe erfolgt, die aber gar nicht angemessen beantwortet werden konnten, weil dort zu dem Zeitpunkt schlichtweg nicht meine Informationen und Absprachen mit dem Gesundheitsamt vorliegen konnten und auch nicht mussten, weil ich davon ausgegangen bin, dass ausschließlich ich als Schulleiterin informiert worden bin, um dann ggf. weiter zu handeln.

Die Aufregung, die sich entwickelt hat, muss zukünftig bitte vermieden werden, weil sie unsere/meine (hoffentlich besonnene) Leistungsfähigkeit und meine Ruhe, die ich benötige, um in den derzeitigen besonderen Situationen die richtigen Schritte einzuleiten, deutlich tangiert und mich Zeit kostet, die ich insbesondere in akuten Situationen für die ersten Abklärungen benötige.

Ihr und Sie können sich weiterhin darauf verlassen, dass ich euch und Sie verlässlich und so schnell wie möglich informiere, wenn es eine Situation gibt, von der ihr bzw. Sie betroffen seid/sind. Dabei werde ich entsprechend einer sachorientierten Priorisierung Schritt für Schritt vorgehen (dazu gehört natürlich auch der Aspekt der „Dringlichkeit“)  und Informationen erst weitergeben, wenn ich sicher bin, dass sie zutreffen und Bestand haben. Mit diesem Vorgehen bin ich selbst bislang ganz „gut“ gefahren und ich glaube/hoffe, die Schule auch…das Sprichwort scheint zu stimmen: In der Ruhe liegt die Kraft.

Ich möchte also, für die Zukunft alle bitten, positive Testergebnisse nicht eigenständig schnell und voreilig in Klassenchats zu veröffentlichen…das ist – wie gesagt – vermutlich gut gemeint, hilft aber an der Stelle leider nicht.

Eines zum Abschluss noch zum möglicherweise erforderlichen Wechsel ins Szenario B (auch durch den „neuen Fall“ ist dieses – wie oben beschrieben – nicht erforderlich):

Wir haben im Hintergrund bereits alle Vorkehrungen getroffen, um ggf. schnell von einem Tag zum anderen wechseln zu können. Dazu gehört unter anderem die Einteilung der gesamten Schule in A- und B- Lerngruppen, wie das die meisten schon aus der Zeit von vor den Sommerferien kennen. Die Sachzwänge, die bei der Einteilung zu berücksichtigen sind (z.B. Geschwister, klassenübergreifende Kurse), sind so stark, dass wir keine besonderen Zusammensetzungswünsche berücksichtigen können (Sympathie/Antipathie; Freunde; Fahrgemeinschaften); in Einzelfällen mag das (zufällig) klappen, aber wir können (leider) wirklich keine Wünsche entgegennehmen. Dafür bitten wir um euer und Ihr Verständnis.

Ich wünsche uns allen, dass wir weiterhin unbeschadet durch die vor uns liegenden Wochen kommen, dass wir gerade in diesen Zeiten fröhlich miteinander sind und uns zugewandt und ausgesprochen wohlwollend begegnen, und ich freue mich sehr, dass die SV gerade jetzt am liebgewonnenen Ritual der Nikoläuse festhält. Vielen, vielen Dank für euer Engagement und erneut für die lieben Rückmeldungen aus der Elternschaft, die mich bzw. uns als Schule weiterhin erreichen.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)