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Über Ines Walkling

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Heurekawettbewerb

HEUREKA!-Wettbewerb „Mensch und Natur“ am Gymnasium Lehrte

Am 5. November nahmen 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 in der Aula und im Raum 121 des Gymnasiums Lehrte am diesjährigen HEUREKA!-Wettbewerb zum Thema „Mensch und Natur“ teil. Insgesamt stellten sich 188 Schülerinnen und Schüler dieser spannenden naturwissenschaftlichen Herausforderung.
Der HEUREKA!-Wettbewerb ist ein deutschlandweiter Schüler- und Schulwettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 8, der Wissen in den Bereichen Mensch und Tier, Natur und Umwelt sowie Technik und Fortschritt abfragt. Die Aufgaben werden dabei in einem Multiple-Choice-Format gestellt und können sowohl digital als auch in Papierform bearbeitet werden. Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine Urkunde; zudem werden die drei besten Schülerinnen und Schüler jedes Jahrgangs ausgezeichnet. Die bundesweite Auswertung erfolgt zentral, und besonders erfolgreiche Teilnehmende können sich über zusätzliche Preise freuen.
In Lehrte wurde der Wettbewerb digital auf iPads durchgeführt – in wenigen Fällen mussten wir auf die Papierversion ausweichen, weil es Probleme mit einzelnen Ipads gab. Unterstützt wurden die teilnehmenden Kinder in der Aula und im Raum 121 von vier engagierten Sportassistentinnen und -assistenten: Caroline Haase, Paul Falk, Christian Ihl und Timur Pikhun, die bei der Handhabung der Geräte halfen. Die Klassen 5n und 6n nahmen im Rahmen ihres Profilunterrichts „Naturentdecker“ mit der gesamten Klasse teil.
Nach einer längeren Pause fand der HEUREKA!-Wettbewerb in diesem Schuljahr erstmals seit 2014 wieder am Gymnasium Lehrte statt. Für das kommende Jahr ist geplant, den Wettbewerb auch auf die Jahrgänge 7 und 8 auszudehnen – dann mit dem Themenbereich „Weltkunde“.
Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden alle Teilnehmenden ihre Urkunden erhalten. Die Siegerehrung der jeweils drei besten Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs wird im Anschluss im feierlichen Rahmen an der Schule stattfinden.



Einweihung des neuen Fahrradreparaturständers

Was tun, wenn man auf dem Weg zur Schule einen platten Reifen hat?

Diese Frage hat sich die Schülerfirma „new energy e.V.” schon länger gestellt.
Und nun präsentiert sie ihre Lösung:
Einen Fahrradreparaturständer, der jetzt vor dem Eingang der Milchhalle installiert ist.
Am 13. November um 9:40 Uhr wurde er im kleinen Kreise offiziell eingeweiht. Schulleiterin Silke Brandes dankte zu Beginn den SchülerInnen und Lehrern für ihr Engagement. Für sie reiht sich der Reparaturständer in eine lange Liste an erfolgreichen Projekten der bereits seit 2005 tätigen Schülerfirma ein, die von Herrn Dr. Ralph Grobmann gegründet worden ist und bei der seit 2018 aktiv die Kollegen Markus Bauer und Andre Bien mitarbeiten. Besonders freue sie sich auch darüber, führte die Schulleiterin weiter aus, dass sich in jedem Jahr wieder interessierte, junge SchülerInnen bereitfinden, um diese interessanten und ökologisch nachhaltigen Projekte fortzuführen und weiter zu entwickeln.
Herr Dr. Böttcher, Vorsitzender des Förderverein Gymnasium Lehrte e.V., erläuterte, dass sie im Förderverein immer gerne bereit seien, sich an Projekten der Schülerfirma finanziell zu beteiligen, gerade wenn wie bei dem Fahrradreparaturständer auch die Nutzung von außen klar ersichtlich wird.
Wie die für den Reparaturständer zuständige Schülerin Agnes Pitzschel erklärte, war eigentlich geplant, ihn bei den Fahrradständern der Mittelstufe aufzustellen, deren Installation auch von der Schülerfirma geplant und mit regionalen Sponsoren finanziert wurde. Jedoch galt diese vollkommen frei zugängliche Position als zu unsicher, weshalb er jetzt im Innenhof der Mittelstufe steht.
Dort soll der Fahrradreparaturständer den Schülern zum Beheben kleinerer Defekte zur Verfügung stehen. Beispielsweise ist direkt außen eine Luftpumpe angebracht, mit der ein platter Reifen wieder aufgepumpt werden kann. Um die etwas komplizierteren Fälle soll sich sodann eine neu eingerichtete Fahrrad-AG kümmern, deren Mitglieder nach vorheriger Schulung vom örtlichen Fahrradladen STURM mit kleineren Reparaturen dann die kleineren Defekte beheben können/werden, so Lehrer André Bien.
Bei größeren Schäden werden diese jedoch an STURM verweisen. Mit dieser Kooperation schien der eingeladene Vertreter des Fahrradladens durchaus zufrieden. Er berichtete, dass ihre Hilfe häufig schon bei Kleindefekte gesucht wird, die mit ein, zwei Handgriffen zuhause genauso behoben werden könnten.
Der stellvertretender Bürgermeister Ronald Schütz freute sich auch, dass die Schülerfirma dieses Projekt möglich gemacht hat und meinte, er habe eine solche Möglichkeit zu seiner Schulzeit gut gebrauchen können, da er häufig mit dem Rad zum Gymnasium Lehrte kam.
Am Ende der Eröffnung stand dann noch ein gemeinsames Foto mit den Mitgliedern der Schülerfirma, den geladenen Gästen, den Leitern der Schülerfirma als auch der Schulleiterin und dem Fahrradreparaturständer an, den die Reporterin für die HAZ aufnahm; anschließend stellte sie noch einige abschließende Fragen zu den bereits vielschichtigen und ökologisch nachhaltigen Projekten, die von Herrn Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer ausgiebig beantwortet wurden.

Carolin Wagener

Stolzer Erfolg für die Schülerfirma

So berichtet der Altkreisblitz:

Stolzer Erfolg für Schülerfirma „New energy e. V.“ des Gymnasiums Lehrte

Reinhard Kroll

[LEHRTE]
Die Schülerfirma „New energy e. V.“ des Gymnasiums Lehrte hat einen stolzen Erfolg zu verzeichnen: Sie punktete mit ihren Energiesparmaßnahmen, ist Landessieger geworden und hat im gesamten Bundesgebiet von 470 Teilnehmern für nachhaltige und ökologisch wertvolle sowie ressourcensichernde Energiesparmaßnahmen 2025 den 3. Platz belegt. Am heutigen Freitag, 7. November 2025, ist eine Abordnung der Schülerfirma im Rathaus von Bürgermeister Frank Prüßeempfangen worden.
Die Abordnung des Vereins bestand heute aus acht Schülerinnen und einem Schüler, den beiden Lehrkräften und Vorstandsmitgliedern des Vereins, Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer, überdies war auch Schulleiterin Silke Brandes mit ins Rathaus gekommen. Der Verein hatte sich zum vierten Mal für den Wettbewerb angemeldet.

Was zu diesem Erfolg beigetragen hat? Es sind unter anderem die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach sowie Fahrradständer installiert worden, die Mülltrennung nimmt einen breiten Raum im Verein ein. Zudem wurden Wasserständer aufgestellt, und es gibt demnächst einen Fahrrad-Reparaturstand. Der soll nächste Woche Donnerstag seiner Bestimmung übergeben werden. Demnächst werden eine App eingerichtet und eine Fahrrad-Arbeitsgemeinschaft gegründet. „Die Einrichtung der App wird aber einiges kosten“, sagte Dr. Ralph Grobmann, Gründer des Vereins vor 20 Jahren. Es gehe vermutlich um 4000 bis 5000 Euro. Diesbezüglich wird auf Sponsoren gehofft.
Die Schülerfirma „New energy“ zeigt, wie langfristiges und eigenverantwortliches Engagement nachhaltig in Schulen verankert werden kann. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur viel über Klima- und Ressourcenschutz, sondern auch über Teamwork, Netzwerken, Finanzierung, Kommunikation und nachhaltiges Wirtschaften.
Die Idee zur Gründung hatte der Lehrer Dr. Ralph Grobmann im Jahr 2005, da er die nachhaltige Entwicklung fördern und den ökologischen Gedanken in die Schule tragen wollte. Aktuell sind 25 Schüler vom 14. Lebensjahr an in der Schülerfirma aktiv, unterstützt werden sie von den drei Lehrkräften. „New energy“ ist wie ein mittelständisches Unternehmen organisiert: Der Verein betreibt zwei Photovoltaikanlagen, macht sich fürs Radfahren stark und kümmert sich um Mülltrennung und -vermeidung. Alle Projekte werden eigenverantwortlich entwickelt, organisiert und umgesetzt.
Frank Prüße zeigte sich beeindruckt: „Ihr führt den Verein wie ein Unternehmen, sammelt viele Erfolge. Eure Arbeit ist in vielen Bereichen einsetzbar.“ Auch Schulleiterin Silke Brandes war voller Lob. „Ich finde die Idee toll, bin schwer begeistert darüber, dass die Schulfirma über Jahre hinweg getragen wird. Das macht ihr phantastisch.“

Energiesparmeister treffen Bürgermeister

Energiesparmeister – Ehrung durch den Bürgermeister

Nachdem die Schülerfirma „New energy e. V.“ beim bundesweiten Energiesparwettbewerb 2025 einen herausragenden Erfolg erzielt hatte, waren die beteiligten Mitglieder nun zur Vorstellung ins Rathaus eingeladen worden.

Unter über 470 teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland hatte die Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte mit ihren Projekten den 3. Platz bundesweit und vorab den Landessieg in Niedersachsen errungen. Zu den Erfolgsfaktoren zählen zahlreiche Maßnahmen, die den anwesenden Vertretern der Stadt und der anwesenden Presse (Heidekreis) vorgestellt wurden: die schuleigenen Photovoltaikanlagen für umweltfreundlichen Strom, die Fahrradständer nebst Grünanlage und Spielfläche, die Mülltrennungsmaßnahmen, die zwei Wasserspender, das Sommerbeet vor dem SEKI Gebäude als auch die kostenlose Verteilung von ökologischen Trinkflaschen zur Vermeidung von Plastikmüll und in Kürze auch ein Fahrradreparaturständer. Alles Projekte (neben weiteren; politisch ausgerichteten Maßnahmen.-QR-Codes für die Stolpersteine, Ehrung zum 60jährigen Bestehen der Verträge mit den ersten Gastarbeitern…), die durch das große Engagement von Schülern und deren Lehrern eigenständig und mit viel Selbstvertrauen sowie namhaften Sponsoren aus der Region angestoßen und verwaltet wurden/werden. Am kommenden Donnerstag, 13.11.2025, wird schließlich der neue Fahrradreparaturständer im Hof der SEK I eingeweiht.

Anlässlich dieses Erfolges (die Schülerfirma besteht nun schon seit über 20 Jahren) wurde am Freitag, 7. November 2025, eine Delegation der Schülerfirma im Rathaus Lehrte von Bürgermeister Frank Prüße empfangen. Neben den neun anwesenden Mitgliedern nahmen auch zwei der betreuenden Lehrkräfte Herr Dr. Ralph Grobmann und Herr Markus Bauer sowie Schulleiterin Frau Silke Brandes am Empfang teil. Nach der Vorstellung der bereits bestehenden Projekte kam von Seiten der Stadt auch die Nachfrage, was es zukünftig für Projekte geben würde. Daraufhin erläuterten Herr Dr. Grobmann und Herr Bauer das Ziel zum einen eine digitale App zur Vernetzung mit anderen Schüler-firmen/-projekten herzustellen und zu betreuen und zum anderen eine Zählung des CO2-Emissions-ausschusses der Schule vornehmen zu lassen , um somit längerfristig die Klimaneutralität der Schule anzustreben. Beide Ideen stießen auf große Resonanz stießen und der Bürgermeister, Herr Prüße wünschte uns weiterhin viel Erfolg und Tatenkraft für unsere Arbeit.

Nach einem gemeinsamen Foto haben sich die Mitglieder der Schülerfirma stolz verabschiedet.
Ein ausführlicher Bericht über dieses Treffen ist auch in der online Zeitung ‚Altkreis‘, am 07.11.2025 erschienen.

Agnes Pitzschel ​ ​

DELF-Prüfung auf Niveau B1

Erfolgreiche DELF-Prüfung auf Niveau B1 – Herzlichen Glückwunsch!
Wir gratulieren unseren sieben Schülerinnen und Schülern des ehemaligen Französischkurses der Jahrgangsstufe 11 ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen DELF-Prüfung auf Niveau B1!
Das DELF-Diplom (Diplôme d’Études en langue française) ist ein international anerkanntes Sprachzertifikat, das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird. Es bescheinigt Sprachkenntnisse in den vier Kompetenzbereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen und ist weltweit ein wertvoller Nachweis für Bewerbungen im In- und Ausland.
Im Rahmen des niedersächsischen Pilotprojekts „DELF als Klassenarbeit“ hatten unsere Schülerinnen und Schüler im 11. Jahrgang die Gelegenheit, die schriftlichen Prüfungsteile direkt an unserer Schule abzulegen. Dadurch wurde ihnen der Zugang zu einem lebenslang gültigen Sprachzertifikat auf besonders einfachem und kostengünstigem Weg ermöglicht.
Wir freuen uns sehr über die überzeugenden Leistungen unserer Prüflinge und sind stolz auf ihr Engagement und ihre Ausdauer beim Bestehen dieser anspruchsvollen Prüfung!
Nach einer Auswertung der Rückmeldungen aus dem Jahrgang und einer intensiven Diskussion in der Fachschaft Französisch haben wir uns jedoch entschieden, das Pilotprojekt künftig nicht fortzuführen. Viele Schülerinnen und Schüler sahen den Nutzen des Zertifikats als eher gering an, da es zeitlich noch weit vor den ersten Bewerbungen nach dem Abitur liegt. Zudem stellte sich die Durchführung der zentral organisierten Prüfung als sehr aufwendig in der Planung und Koordination heraus.
Als Alternative hat die Fachschaft beschlossen, künftig eine mündliche Prüfung als Ersatz für eine Klausur einzuführen, die sich an den mündlichen DELF-Prüfungen orientiert. So bleiben die authentischen Prüfungssituationen und die Förderung der Sprechkompetenz erhalten – jedoch mit deutlich weniger organisatorischem Aufwand und unmittelbarerem Bezug zum Unterricht.
Noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen DELF-Absolventinnen und -Absolventen – vous avez bien travaillé !

Auf dem Foto (von links nach rechts, es fehlt leider Bruna Schubert Martinez): Inger Rust, Nils Bierwolf , Charlotte Küster, Yasmin Karow Zorrilla, Eric Dimitrie Birliga, Hannah Schott

MIG-Infoveranstaltung 2025

Wirtschaft hautnah: MIG-Woche am Gymnasium Lehrte

Zwei Teilnehmerinnen des MIG-Projektes berichten (Ein Beitrag von Henriette Nerjes und Romy Sophie Clermont):

„In den Stadtwerken Lehrte wurde es in der Woche vom 6. bis 10. Oktober 2025 ernst – und gleichzeitig ziemlich kreativ. Achtzehn ausgewählte SchülerInnen des Gymnasiums Lehrte aus dem 10.Jahrgang verwandelten sich beim Planspiel „Management Information Game“ (MIG-die inzwischen zwölfte Veranstaltung) in Vorstandsmitglieder*Innen und führten ihre eigenen fiktiven Unternehmen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Stadtwerke von Christoph Lux, Schulleiterin Silke Brandes und Bürgermeister Frank Prüße ging es mit der Einführung in das Planspiel los: Unternehmensziele festlegen, Marktanalysen erstellen, und das alles unter Zeitdruck. Drei Unternehmen traten gegeneinander an und mussten in mehreren „Geschäftsquartalen“ beweisen, wer das erfolgreichste Unternehmen aufbauen konnte.

Am Mittwoch, den 8.10.2025, präsentierten die drei Teams sodann im Rahmen des Präsentationsabends ihre entwickelten Produkte vor einem großen Publikum aus der Wirtschaft, der Politik und der Schule und zeigten, wie vielfältig wirtschaftliches Denken mit kreativen Ideen zusammenwirken können. In diesem Jahr war das Thema der AI-Spiegel, ein digital unterstützter Spiegel mit intelligenten Funktionen.Bei einem kleinen Imbiss fanden danach schließlich interessante Begegnungen und Gespräche zwischen den SchülerInnen und den anwesenden Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Schule statt.  

Auch die übrigen Tage hatten es in sich: Zwischen Informationsblöcken zu Bilanz, Marketing, Börse und Energiemanagement jonglierten die Schüler*innen mit Zahlen und Strategien. Am Freitag gipfelte die Woche in der Investorenkonferenz, bei der die Teams ihre Unternehmen vorstellten, inklusive Gewinnentwicklung, Marktstrategie und Ausblick. Wer bis dahin dachte, Schule sei stressig, hat noch nie eine fiktive Bilanz verteidigt.

„Man ist wirklich über sich hinausgewachsen“, meinte eine Teilnehmerin rückblickend. Auch wenn es „stressig“ gewesen sei, stand am Ende der Spaß im Vordergrund. Die Woche bot reichlich Gelegenheit zum Teambuilding, inklusive kleiner Rückschläge, die eher motivierten als entmutigten. „Selbst Verluste waren ermutigend“, fasste ein Schüler zusammen.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) unter Leitung von Andreas Mätzold, mit Unterstützung der Stadtwerke Lehrte und der betreuenden Lehrkräfte Dr. Ralph Grobmann, der bereits 2012 die erste MIG Woche an unserer Schule leitete sowie Andre Bien. Gesponsert wurde die Woche von der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, Miele & Cie, BÖAG Börsen AG, K+S Minerals and Agriculture GmbH, Gehrke Econ Lehrte Steuerberatungsgesellschaft, den Stadtwerken Lehrte und dem Förderverein des Gymnasiums Lehrte.“

Das Siegerteam mit Herrn Mätzhold und Herrn Dr. Grobmann

Rathausbesuch der 8b

“Was verdient eigentlich ein Bürgermeister?“

Mit dieser und anderen Fragen ausgerüstet, ging es am 19.09.2025 für die Klasse 8b zusammen mit der Politiklehrkraft Frau Hasenjäger ins Rathaus nach Lehrte, um den Bürgermeister Herrn Prüße zu treffen. Zu Beginn erzählte der Bürgermeister viele interessante Fakten rund um Lehrte und das Gebäude des Rathauses, welches mal der Sparkasse gehörte und als Bank diente.

Im Anschluss konnten dann sämtliche Fragen gestellt werden. So erfuhr man, dass Herr Prüße sein Hobby zum Beruf gemacht habe und er durchaus 12h Tage habe und nur beim Tauchen im Urlaub mal frei habe, da er dann unter Wasser sei und nicht erreichbar ist. Besonders spannend war es, über die geplanten Projekte der Stadt zu erfahren- so strebt Lehrte an grüner zu werden und den Ausbau von Fahrradwegen voranzubringen. „Es muss zukünftig schneller sein, mit dem Rad innerhalb Lehrtes zu pendeln als mit dem Auto!“- so Prüße.

Bei der Frage Schulneubau waren alle gespannt, ob der 8. Jahrgang diesen wohl noch erleben wird und wie die Bauphase mit Containern auf dem Schützenplatz nächstes Schuljahr beginnen wird. Es war sehr aufschlussreich und spannend einmal Einblicke in die Arbeitsweise des Rathauses und des Bürgermeisters zu bekommen.

Vielen Dank an Herrn Prüße und dem Rathausteam für den tollen Empfang.

Zeitzeugentreffen zur DDR-Geschichte

Mit Plan zur Einheit?

Am 17.06.25 – zum Tag des Volksaufstandes in der DDR 1953- besuchte die Klasse 10f zusammen mit Frau Hasenjäger einen Workshop zur DDR. Durchgeführt wurde dieser von der Historikerin Dr. Christina Heiduck. Zunächst wurde der Wissenstand der Klasse zur DDR und der Wiedervereinigung geprüft, indem die Klasse in Gruppen aufgeteilt wurde und an einem Quiz teilnahm.

Als Belohnung für richtig beantwortete Fragen gab es dabei Ostmark, die man als Andenken behalten durfte. Nachdem das Quiz erfolgreich absolviert worden war, bekam jede Gruppe ein Bild mit QR-Code. Die Bilder zeigten wichtige Ereignisse auf dem Weg zur Wiedervereinigung, über die sich mit Hilfe des QR-Codes informiert werden sollte. Nach Bearbeitung von gruppenspezifischen Aufgaben, wurden die Ergebnisse an einem Zeitstrahl angeordnet und erläutert und mit zusätzlichem Wissen und Bildern ergänzt.

Im Anschluss kam es zum spannendsten Teil des Tages, dem Zeitzeugengespräch mit Jörg Stiehler. Dieser erlebte als Jugendlicher von 14 Jahren die DDR und erzählte von seiner Wahrnehmung eines „militärischen“ Schulwesen in der DDR und seiner Flucht über Ungarn nach Westdeutschland zusammen mit seiner Mutter. Interessanterweise endete die Flucht drei Wochen vor dem Mauerfall, was seine Erfahrungen besonders prägten. (Hannes Frerichs, 10/f)

DDR-Zeitzeugen F Hasenjäger