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Über Ines Walkling

Übersicht Autor | Ines Walkling

Präsentation des neusten Projekts der Schülerfirma in Anwesenheit von SPD-Fraktionsvorsitzendem Dr. Miersch

Am 30.4.2026 stellte die Schülerfirma eine neu entwickelte, zukunftsweisende App aus Anlass des Besuchs von Dr. Miersch in unserer Schule vor. Mit dabei waren neben dem SPD-Fraktionsvorsitzenden die betreuenden Lehrer, Dr. Grobmann, Herr Bauer und Herr Bien, unser stellvertretender Schulleiter Herr Perk, außerdem als technischer Ideengeber und IT-Experte Herr Weigang, Presse sowie Schülerinnen und Schüler des 11.Jahrgangs.

Die von der Schülerfirma entwickelte App ist aus dem vor etwa 4 Jahren von Dr. Miersch gestarteten Projekt “How to change climate” hervorgegangen. Diese App soll als Website mit Forum auf dem Schulserver eingestellt werden, mit dem Ziel, sich mit anderen Schulen digital über ökologische Projekte austauschen zu können.

Dass Dr. Miersch sich trotz eines mehr als gut gefüllten Terminkalenders für diesen Anlass Zeit genommen habe, wurde von unserem stellvertretenden Schulleiter besonders betont. Herr Perk nutzte die Gelegenheit darüber hinaus, um das besondere Engagement von Dr. Grobmann für die Schülerfirma, damit verbunden aber auch für eine die gesamte Schulgemeinschaft bereichernde Vernetzung mit Akteuren auf bundespolitischer Ebene zu würdigen.

Herr Grobmann berichtete anschließend ausführlich über die langjährigen guten Kontakte zur Dr. Miersch: „2008 hatten wir, die Schülerfirma new energy e.V, das erste Mal Kontakt mit Herrn Dr. Miersch, er war damals Vorsitzender des linken Flügels der SPD und Leiter der Klimaschutzgruppe innerhalb der SPD; er unterstützte uns politisch wie auch finanziell zur Planung und zum Aufbau der ersten Photovoltaikanlage (5,4KW) auf dem Mensagebäude unserer Schule; wir besuchten ihn in Berlin und er kam zur Einweihung 2009 an unsere Schule. 2013 weihten wir unser Fahrradständer Areal ein, das wir mit Hilfe von Sponsorengeldern und der Einspeisevergütung unserer Photovoltaikanlage finanzierten; Herr Dr. Miersch hatte auch dieses Projekt unterstützt und kam zur Einweihung. 2016 nahmen wir an seinem Projekt teil: Von Lima nach Paris; wir drehten ein Video mit Schülern, Eltern als auch unserer Schulleitung Frau Brandes über einen Fahrrad-Korso innerhalb von Lehrte, um auf die Mobilität mit dem Fahrrad hinzuweisen, eine umweltfreundliche, gesunde und oft zeitsparende Alternative zum Auto, um zur Schule zu gelangen. Schließlich entwickelten wir 2022 für sein Projekt how to change climate unsere App. Darüber hinaus besuchen wir Dr. Miersch mit dem 10.Jahrgang jedes Jahr – seit 2008- in Berlin, um tagesaktuelle Ereignisse zu diskutieren.“

Schließlich informierte Herr Weigang als Leiter der Fachgruppe Informatik über technische Voraussetzungen, Aufbau und Möglichkeiten der entwickelten App. Über einen QR-Code konnten sich alle Anwesenden selbst einen Eindruck von der Testversion verschaffen.

Nach der Präsentation der App blieb genügend Zeit für die anwesenden 11.KlässlerInnen, ihre Fragen zu aktuellen politischen Themen an Dr. Miersch zu stellen, die dieser gerne, kompetent und zugewandt beantwortete.

 

Vorne im Bild:Dr. Miersch, Dr. Grobmann und die anwesenden Mitglieder der Schülerfirma – zweite Reihe: Herr Bauer und unser stellvertretender Schulleiter Herr Perk (auf diesem Foto fehlend als ebenfalls beteiligter Lehrer: Herr Bien)

Mitglieder der Schülerfirma präsentieren die neu entwickelte App.

Dr. Miersch wird von Herrn Perk begrüßt und mit herzlichem Applaus willkommen geheißen.

 

Dr. Grobmann berichtet über den engen Kontakt zu Dr. Miersch und die Entstehungsgeschichte des aktuellen Projekts.

Herr Weigang gibt eine Einführung in die technischen Details der Plattform.

Fragestunde mit Dr. Miersch

Was kostet das Leben – und was bringt dein Geld?

Wann hast du zuletzt in der Schule etwas gelernt, das du in den nächsten Jahren wirklich gebrauchen kannst?  Für viele Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs war die Antwort darauf am 21. April ein klares: heute.  Vier Expertinnen und Experten der Volksbank haben zwei 11. Klassen eine Stunde lang das gegeben, was in keinem Schulbuch steht: echtes Finanzwissen aus der Praxis. Inflation, Immobilien, ETFs – Begriffe, die man kennt, aber kaum versteht. Das änderte sich am 21. April 2026: Fynn Wagner, Alex Pastrick, Carolin Koch und Lisa-Marie Lautenbach von der Volksbank kamen freiwillig ans Gymnasium Lehrte und nahmen sich über eine Stunde Zeit, um genau das zu erklären – kostenlos, ehrenamtlich und auf Einladung von Schülern.  Was viele nicht wissen: Hinter der Veranstaltung stecken keine Lehrerinnen oder Lehrer – sondern drei Schüler. Felix Reiß, Justus Doms und Pascal Misiulewicz aus der 11a hatten im Rahmen ihres BO-Unterrichts (Berufsorientierung) bei Herrn Bauer die Möglichkeit, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen – und nutzten sie. Über mehrere Wochen bauten sie den Kontakt zur Volksbank auf, buchten das Forum der Oberstufe und luden den gesamten elften Jahrgang ein.  Auf dem Programm standen nachhaltiges Investieren mit Fonds, Aktien und ETFs, die Wirkung von Inflation auf Ersparnisse und Kaufkraft sowie ein konkreter Blick auf Immobilien – aus Mieter- und aus Vermietersicht. Anhand konkreter Rechenbeispiele machten die Referentinnen und Referenten deutlich, wie nah diese Themen dem eigenen Alltag sind – und wie früh es sich lohnt, darüber nachzudenken. Wer mit 16 oder 17 nicht nur versteht, was ein ETF ist, sondern auch wie man damit langfristig investiert und sich gegen Inflation absichert, hat später einen echten Vorsprung. Die Veranstaltung lebte zusätzlich vom direkten Austausch: Die Expertinnen und Experten nahmen sich für jede Frage Zeit – offen, direkt und ohne Scheu.  Vielleicht bietet das ja eine Inspiration für alle im elften Jahrgang, die noch auf der Suche nach einem BO-Projekt sind: Ein bisschen Eigeninitiative, ein paar E-Mails – und plötzlich sitzt man nicht mehr im normalen Unterricht, sondern im Gespräch mit echten Experten.  Vielen Dank an Fynn Wagner, Alex Pastrick, Carolin Koch und Lisa-Marie Lautenbach – für ihren ehrenamtlichen Einsatz, die Zeit, das Wissen und die offenen Gespräche.

Ein Bericht von Justus Doms mit Unterstützung von Pascal Misiulewicz und Felix Reiß. 

Tag der offenen Tür am 17.4.2026

Wie in einem Bienenstock ging es am 17.4.2026 im Gebäude der Unterstufe des Gymnasiums Lehrte zu:

Zahlreiche Viertklässler waren mit ihren Eltern gekommen, um sich vor dem anstehenden Schulwechsel einen Eindruck von den vielfältigen Angeboten unserer Schule zu verschaffen. Durch die tatkräftige Mitwirkung zahlreicher engagierter Schülerinnen und Schüler und natürlich der Lehrerinnen und Lehrer konnten die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag bei uns verleben. 

Der Tag der offenen Tür begann mit einer Begrüßung durch die Schulleitung, Frau Brandes und Herrn Perk, außerdem durch einführende Worte von Herrn Schachschal für die Unterstufenleitung und Herrn Pfeiffer als Organisator der Veranstaltung. Der Anfang wurde schwungvoll musikalisch umrahmt durch die Bläserklasse 8e unter Frau Holmer. Danach gab es die Möglichkeit, durch Mitmachaktionen spannende Einblicke in den Fachunterricht am Gymnasium zu gewinnen und dabei fleißig Stempel auf dem Laufzettel zu sammeln, um dann ein begehrtes Freigetränk in der Mensa zu erhalten. Daneben konnten sich die Viertklässler*innen und ihre Eltern auch über weitere besondere Angebote, wie z.B. die “Digitalen Helden”, unser Patenkonzept für die fünften Klassen, Erasmus, den Sanitätsdienst, AG-Angebote wie Theater – oder Bienen-AG, die Arbeit des Fördervereins und vieles mehr informieren. 

“Das war insgesamt eine richtig runde Sache!”, urteilt Herr Pfeiffer rückblickend und bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Hier geht es zur Anmeldung für unsere neuen Fünftklässler*innen:

https://www.gym-lehrte.de/informationen-fuer-zukuenftige-fuenftklaessler-und-ihre-eltern/

 

Schulleiterin Silke Brandes und stellvertretender Schulleiter Klaus Perk begrüßen die Viertklässler*innen und ihre Eltern.

Auch Herr Schachschal für die Unterstufenleitung und Herr Pfeiffer als Organisator heißen die Besucher willkommen.

 

 

 

Frau Holmer und die Bläserklasse 8e sorgen für einen musikalischen Rahmen.

 

Die Fachgruppen Französisch, Latein und Spanisch präsentieren sich nicht nur kulinarisch von ihrer besten Seite…

 

Viele Fächer bieten spannende Aktionen zum Mitmachen und Staunen an, hier z.B. in Chemie und Physik.

 

 

 

 

 2026 Bericht

Besuch beim Prix Liberté in Hannover – ein Ausflug mit Hindernissen und vielen Eindrücken

Am 15. April 2026 machte sich unser Französisch-Grundkurs der Q1 mit zehn Schülerinnen und Schülern auf den Weg zur Goetheschule Hannover, um am „Prix Liberté“ teilzunehmen – einer internationalen Initiative zur Förderung von Freiheit, Menschenrechten und demokratischem Engagement.

Der Prix Liberté, organisiert unter anderem vom Institut français und der Region Normandie, richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Ziel ist es, jährlich eine Persönlichkeit oder Organisation auszuzeichnen, die sich in besonderer Weise für Freiheit und Menschenrechte einsetzt. Das Besondere: Jugendliche sind aktiv am gesamten Prozess beteiligt – von der Nominierung bis zur finalen Abstimmung.

Für das Jahr 2026 standen drei beeindruckende Nominierte zur Wahl:

• China Labor Watch, eine Organisation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern in China einsetzt.

• Matiullah Wesa, der sich in Afghanistan für das Recht auf Bildung – insbesondere für Mädchen – engagiert.

• Nemonte Nenquimo, die sich für den Schutz indigener Völker und der Umwelt im Amazonasgebiet einsetzt.

Eine Anreise, die in Erinnerung bleibt

Schon die Anfahrt entwickelte sich allerdings zu einem kleinen Abenteuer: Der Zug hatte zunächst 25 Minuten Verspätung – dann 45, dann 50 Minuten… bis er schließlich ganz ausfiel. Zwischenzeitlich standen wir sogar vor der Frage, ob wir spontan ein Alternativprogramm auf die Beine stellen sollten – schließlich wussten wir nicht mehr so genau, wann (oder ob überhaupt) wir jemals in Hannover ankommen würden. Ideen wurden schon gesammelt, Pläne halb ernsthaft geschmiedet… doch am Ende siegte der Optimismus – und irgendwie haben wir es ja dann doch noch mit 20 Minuten Verspätung zur Veranstaltung geschafft.

Ein spannendes Programm auf Französisch

Trotz des holprigen Starts konnten wir schnell inhaltlich anknüpfen. Die Vorstellung der Nominierten war sehr interessant gestaltet und – erfreulicherweise – gut verständlich auf Französisch. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben und so aktiv am internationalen Auswahlprozess teilzunehmen. Der zweite Teil der Veranstaltung bestand aus einem Gespräch mit der französischen Sängerin und Schauspielerin Camélia Jordana. Dieser Austausch war insgesamt spannend, verlangte aber auch einiges an Konzentration: Die Künstlerin antwortete ausführlich und holte in ihren Erklärungen oft weit aus, sodass man zum Teil den roten Faden verlor. Besonders stolz bin ich darauf, dass sich zwei unserer Schülerinnen und Schüler getraut haben, eigene Fragen auf Französisch zu stellen – auch wenn sie vorher vor Aufregung „Rotz und Wasser geschwitzt“ haben.

Inhaltlich hätte der Übergang zwischen den beiden Programmpunkten etwas klarer gestaltet sein können: Während zunächst das gesellschaftliche Engagement der Nominierten im Mittelpunkt standen, lag der Fokus im Gespräch stärker auf der Sängerin selbst als auf ihrem Engagement.

Ein echtes Highlight bildete der Abschluss: Drei Lieder, die Camélia Jordana a cappella sang – ein beeindruckender und sehr persönlicher Moment.

Französische Pause und moderne Schule

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: In der Pause gab es Croissants (klassisch und mit Schokolade) von der bekannten hannoverschen Pâtisserie Élysée sowie Apfelschorle – stilvoll serviert in Sektgläsern.

Die Goetheschule selbst beeindruckte mit ihrer modernen Architektur und Ausstattung – nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren ein wenig neidisch. Vielleicht macht unser eigener Schulneubau ja eines Tages Konkurrenz…

Ein gelungener Ausflug – trotz allem

Trotz aller organisatorischen Herausforderungen durch die derzeit schwierigen Zugverbindungen war es ein gelungener Ausflug: Neben den inhaltlichen Impulsen, die auch an unser aktuelles Thema und den Roman „Illégitimes“ anknüpfen, bot der Tag auch die Gelegenheit, sich einmal außerhalb des Unterrichts auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Ein Bericht von Lea Mundt

 

Prägende Praktikumsbörse am 18.03.2026

Neues Jahr, neue Praktikumsbörse, neue Ideen und viele Einblicke: Auch in diesem Jahr fand die Praktikumsbörse wieder statt, organisiert von der Klasse 11b.

Ein besonderer Bestandteil war der Infostand. Dort unterstützten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse die Zehntklässler dabei, sich zu orientieren und offene Fragen zu klären. Ein weiteres Highlight war der Kuchenstand, der nur durch das Engagement der 11b möglich wurde.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Praktika selbst. Die Schülerinnen und Schüler brachten verschiedene Materialien aus ihren Betrieben mit – von Katalogen bis hin zu selbst angefertigten Arbeiten wie Zeichnungen oder Handarbeiten. So erhielten die Zehntklässler einen guten Einblick in die unterschiedlichen Praktikumsplätze und konnten ihre Entscheidungen besser vorbereiten.

Ergänzend wurden Plakate mit den Logos der jeweiligen Betriebe gestaltet. Die Veranstaltung fand von der dritten bis zur sechsten Stunde statt. Beim Abbau unterstützte die Klasse 11a freiwillig.

Insgesamt war die Praktikumsbörse eine gelungene Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt Herrn Bien, den Hausmeistern sowie der Klasse 11b, die die Durchführung ermöglicht haben.

Ein Bericht von André  Bien

 

Zehntklässler und -klässlerinnen bekommen vielfältige Einblicke

 

 

 

Spendenziel der Weihnachtskonzerte 2025: Besuch im Hermann Bödeker Haus

Am Dienstag, den 24.02.2026 hatten 6 VertreterInnen der verschiedenen Musik-AGs des Gymnasium Lehrte die Möglichkeit mit Musikfachgruppenleiterin Frau Holmer und Schulleiterin Frau Brandes die evangelische Jugendhilfe im Hermann Bödeker Haus in Hannover zu besuchen, das Spendenziel der Weihnachtskonzerte 2025.

1883 begann Hermann Bödeker mit dem Sammeln von Spenden und eröffnete eine Bödeker Krippe. Daraus entwickelte sich nach mehreren Standortwechseln eine evangelische Jugendhilfe, welche nun direkt neben der evangelischen Dreifaltigkeitskirche liegt. Die Einrichtung hat durch diesen Standort einen nahen Anschluss an Kindertagesstätten und Schulen. Dies ist praktisch für den Schulweg der Kinder, die dieses Haus ihr Zuhause nennen.

Im Bödeker Haus wurden wir bereits von der pädagogischen Leitung Astrid Baße und der Musiktherapeutin Ameli Bode erwartet. Sie führten uns durch den Eingangsflur hinein in die Wohnung der Gruppe ‚Moses‘, denn um diese Gruppe drehte sich unser Besuch hauptsächlich. Mehrere Doppelzimmer, ein Wohn- und Esszimmer mit Küche und Couch: So sieht das Zuhause der Kinder aus. Auch ein Fernseher steht auf einem Schrank. Unter der Woche werden die verschiedenen Wohngruppen von einem Koch verpflegt, am Wochenende steht gemeinsames Kochen an. In diesem Wohnbereich schlafen auch die Betreuer. Die Schichten sind immer so aufgeteilt, dass die Kinder abends, nachts und morgens die gleiche Person sehen, sobald sie etwas brauchen. Dies dient als Hilfe für die Kinder, damit sie vor allem nachts ein vertrautes Gesicht zu sehen bekommen.

Nach der kleinen Führung gingen wir hinunter in das Sportzimmer. Auf dem Weg roch es schon nach dem Mittagessen, was bereits für die Kinder vorbereitet wurde. Im Sportzimmer saßen wir im Kreis und hatten nun die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die evangelische Jugendhilfe bietet Platz für 81 Kinder und Jugendliche, verteilt auf verschiedene Standorte. Es startet mit den Kleinkindgruppen, welche Platz für Kinder von 2-6 Jahren bietet, danach wechseln die Kinder in die Schulkindgruppen, dort bleiben sie bis zum 14. Lebensjahr. Dann gibt es die Jugendgruppen, die Platz bieten für die Jugendlichen, bis sie 21 Jahre alt sind. Ab dem Zeitpunkt suchen sie sich, manchmal auch mit Hilfe der Betreuer, eine eigene Wohnung und beginnen ihr eigenes Leben. Bei Bedarf gibt es auch dann noch Teilbetreuung bis zum 28. Lebensjahr.

Mögliche Gründe für einen Aufenthalt in Häusern wie dem Hermann Bödeker Haus sind psychische Erkrankungen bei den Kindern, aber auch Gewalt oder sogar Haft der Eltern. Leider haben manche der Kinder schon im frühen Alter sehr schlimme Geschichten hinter sich. Um für jedes Kind genug Aufmerksamkeit aufbringen zu können, werden in der Gruppe meistens nur 6 Kinder aufgenommen. Bei den Kleinkindgruppen gibt es für jedes Kind 12 Angestellte, da immer 2 Betreuer gleichzeitig Schicht haben müssen.

Im Haus Bödeker gibt es einen hohen Bedarf für Therapien, darunter Ergo-, Psycho-, sowie die neu genutzte Musiktherapie. Trotzdem wollen die Mitarbeiter das Leben der Kinder so ´normal´ wie möglich gestalten. Sie geben Feste, die Kinder erhalten Besuch und können auch bei ihren Freunden übernachten. Auch für Hobbies wie Sport, Klassenfahrten und Taschengeld kommt die Stiftung auf, allerdings ist auch dies begrenzt, und für teure Wünsche ist nur selten Platz. Doch für genau solche Wünsche werden die Spenden genutzt, wie auch die Spenden unserer Weihnachtskonzerte 2025.

Diese finanzieren die Musiktherapie, welche seit 3-4 Jahren im Haus Bödeker angeboten wird. Musiktherapie sei für viele ein fremdes Wort, jedoch werde damit ein besonderes Vertrauen zu den Kindern aufgebaut, dies erzählt uns die Musiktherapeutin Ameli Bode. Der ¾- Takt wirke beruhigend auf die Nerven, genauso wie ruhige Instrumente, zum Beispiel ein Regenmacher. Das gemeinsame Singen und Tanzen von schon bekannten Liedern helfe den Kindern, sich zu öffnen und sich anderen anzuvertrauen. Angewendet wird diese Form von Therapie nur bei Gruppe ‚Moses‘.

Kinder und Jugendliche können im Haus Bödeker abgelehnt werden, wenn sie nicht hineinpassen, sei es mangelnder Platz oder auch falsche Voraussetzungen. Zum Beispiel werden Jugendliche mit Suchtproblemen wie Alkohol nur sehr selten aufgenommen; stattdessen leitet man sie in Kliniken weiter, die sich besser um die Kinder kümmern können.

Für Fremde ist der Zutritt verboten, allerdings darf die Tür nachts auch nicht abgeschlossen werden. Daher gibt es Regeln, die vor allem für die Jugendlichen gelten: abends sollten sie um 21 Uhr zurück sein und um 22 Uhr auf ihren Zimmern. Natürlich kann man auch nach Absprache länger draußen bleiben, wenn zum Beispiel ein Sportevent länger dauert. Es gibt eine Klingel, welche bei der Nachtschicht klingelt, es kann aber auch bei Vertrauen ein Schlüssel herausgegeben werden, jedoch ist die Anfrage dafür recht selten. Auch soziale Medien oder mitgebrachte Geräte stellen kein Problem dar, solange sie den Rahmen nicht sprengen. Die Kinder bekommen ihr Taschengeld ab einem bestimmten Alter auch auf ein eigenes Konto. Ab 14 Jahren können sie Minijobs annehmen und dadurch ihr eigenes Geld verdienen. Früher mussten sie von diesem Gehalt allerdings einen großen Teil ans Jugendamt zahlen, aber diese Regelung wurde vor einiger Zeit geändert.

Das Sorgerecht der Kinder bleibt auch während ihres Aufenthalts bei den Eltern, die Mitarbeiter versuchen immer den Kontakt zu halten. Jedoch gibt es ganz unterschiedliche Fälle von Eltern: von gewalttätigen, denen man das Kind anonym entzieht und komplett abschottet, zu Eltern, die ihre Kinder besuchen und sogar mit den Mitarbeitern Kaffee trinken.

Durch die Corona Zeit stieg der Bedarf an Jugendhilfe und Therapie merklich an, aber mittlerweile hat sich dies wieder normalisiert.

Nach einem Gruppenfoto, auf dem auch der kleine Stern Twinky nicht fehlen durfte, verließen wir das Hermann Bödeker Haus wieder und wissen nun, was hinter dem unscheinbaren Haus in der Friesenstraße steckt.

Victoria Neumann (10e),

Jonte Denecke (10e),

Johanna Waschke (10e)

 

 

Schnorchelmasken von der Schülerfirma NewEnergy e.V. für den Schwimmunterricht

Die Schülerfirma NewEnergy e.V. hat der Sportfachschaft für den Schwimmunterricht 20 Schnorchelmasken gespendet und diese wurden gestern durch die Vertreter, Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer, vor dem Schwimmunterricht im Schwimmbad an Sportlehrkräfte und zwei Klassen des Gymnasiums Lehrte symbolisch übergeben. Die Sportfachschaft freut sich über die großzügige Spende im Wert von ca. 500,-€, weil die Schnorchelmasken gleich mehrere Zwecke erfüllen. So kann man sie vor allem beim Erlernen der Kraultechnik nutzen, weil man sich durch das gesicherte Atmen ganz auf die Wasserlage, die Armarbeit und/oder auch auf die Beinarbeit konzentrieren kann, ohne in Stresssituationen und Verlust der Wasserlage durch das Luftholen zu kommen. Dabei verhindern die Schnorchel automatisch durch ein Ventil, dass Wasser in die Maske eindringen kann, sobald sich der Schnorchel unter Wasser befindet. Zudem haben die Masken ein großes Sichtfeld, das eine gute Übersicht unter Wasser ermöglicht und die Masken verschließen nur am Rand des Gesichtsfeldes, so dass es keinen direkten Kontakt mit dem Mund gibt und die Masken ohne hygienische Bedenken unter den Schülerinnen und Schülern gewechselt werden können. Seit zwei Jahren ersetzt der Schwimmunterricht am Gymnasium Lehrte in Jahrgang 6 und 10 den Sportunterricht jeweils für ein Schulhalbjahr. Insofern ermöglichen die Schnorchelmasken in den Größen S/M und M/L einen vielseitigen Einsatz.

Die Sportfachschaft bedankt sich herzlich für diese sinnvoll zu nutzenden Schwimmlernhilfen bei der Schülerfirma NewEnergy e.V.

Für die Sportfachschaft,

i.A. Ch. Gruber

 

Herr Bauer und Herr Grobmann von der Schülerfirma überreichen die Masken.

 

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte freuen sich über die Schnorchelmasken.

 

Herr Grobmann von der Schülerfirma und Herr Gruber aus der Sportfachschaft

 

 

Preisverleihung Börsenspiel

Erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Planspiel Börse

In diesem Durchgang des Planspiels Börse hat das Gymnasium Lehrte in der Region Hannover einen sehr starken Erfolg erzielt: Wir belegen mit Teilnehmergruppen aus verschiedenen Jahrgängen den zweiten, dritten und vierten Platz. Darüber hinaus waren wir – wie bereits in den vergangenen Jahren – erneut die Schule mit den meisten aktiven Depots in der Region.

Damit erhält die Schule einen erfreulichen finanziellen Zuschuss. Neben der schulischen Prämierung erhalten selbstverständlich auch die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler eine finanzielle Würdigung ihrer Leistung als Teilnehmende am Planspiel Börse.

Die offizielle Übergabe der Preise erfolgte durch die Sparkasse in Form von Schecks im Rahmen der Preisverleihung am Dienstag, 24.2. in der Schule.

Die HAZ berichtete dazu am Donnerstag, 26.2. wie folgt:

Zehnter Jahrgang „zockt” erfolgreich an der Börse

11.500 Euro für schuleigene Projekte: Gymnasium Lehrte nimmt am Planspiel der Sparkasse Hannover mit Rekordergebnis teil

Von Gabriele Gosewisch

Lehrte. Mit diesem Geldsegen hat am Gymnasium Lehrte wohl niemand gerechnet. Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs haben am Planspiel „Börse” der Sparkasse Hannover teilgenommen -außerhalb ihrer eigentlichen Unterrichtszeit.

Und das „Zocken” hat sich mehr als gelohnt. Das Geldinstitut überwies stolze 11.500 Euro als Siegprämie. Ein bisher nie dagewesenes Rekordergebnis. Es floss noch weiteres reales Geld: Denn auch die weiteren fiktiven Depots der Lehrter landeten auf den Plätzen zwei bis vier und erbrachten einen Erlös von weiteren1650 Euro.

Gewinnsumme hilft bei schulinternen Projekten

Mit dieser Summe sollen schulinterne Projekte finanziert werden. Dafür verantwortlich ist die Schülerfirma des Gymnasiums, die von denLehrern Ralph Grobmann und Markus Bauer betreut wird.

„Wir waren immer schon super, aber dass wir noch einmal so durch die Decke gehen, das hat etwas Sportliches“, kommentiert Silke Brandes als Leiterin des Gymnasiums den „Erfolg ihrer Schüler”. Zugleich lobte sie den Politiklehrer André Bien für seine, hervorragende Betreuung.

Doch worum geht es bei dem Planspiel „Börse” eigentlich? An diesem außerschulischen Lernprojekt der Sparkasse nehmen jedes Jahr Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs auf freiwilliger Basis teil. Das Geldinstitut stellt den Teilnehmenden fiktiv 50.000 Euro in einem Depot zur Verfügung. Mit dieser Summe können sie über vier Monate arbeiten und so Erfahrungen an der durchaus komplexen Börse sammeln. Wer am Ende der Laufzeit den höchsten fiktiven Wertzuwachs des jeweiligen Depots erzielt hat, gewinnt – dann wieder ganz real bares Geld.

Und das haben die Lehrter Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten mit Bravour erledigt. Das Gymnasium hat in der gesamten Region Hannover den höchsten Ertrag erzielt. „Habe ich richtig gesehen? Was sind das für exorbitante Summen?”, fragte Brandes am Dienstag, 24. Februar, bei der symbolischen Scheckübergabe überrascht. An dem Planspiel hatten sich in diesem Jahr 40 weiterführende Schulen aus der Region beteiligt, doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Gut 1000 Schülerinnen und Schüler hatten sich in Teams mit dem Thema Geldanlage in fast 400 simulierten Depots beschäftigt. Allein das Gymnasium Lehrte stellte 65 Teams mit 147 Jugendlichen. Mehr als jede andere Schule in der Region Hannover.

Die Sparkassen-Vertriebsdirektorin für Lehrte und Sehnde, Nurgül Hellmer, hob bei der “Siegerehrung” den pädagogischen Wert des Planspiels „Börse” hervor. Denn die Teilnehmenden würden sich dabei nicht nur mit den Abläufen an der Börse beschäftigen, sondern auch mit internationaler Handels- und Zinspolitik sowie den komplexen Mechanismen der Kursschwankungen.

„Kein leichtes Unterfangen. Ich habe auch mitgemacht, bin aber im Minus gelandet”. räumte später André Bien ein. Zwar handele es sich bei dem Planspiel „Börse” um fiktive Anlagen, aber eben nicht um das leichtfertige „Zocken mit Spielgeld”. Vielmehr ginge es darum, sich mit den Kapitalmärkten und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen auseinanderzusetzen.

„Das Planspiel Börse und wie die Schüler damit umgehen, ist wirklich gut”, attestierte Schulleiterin Brandes. Früher habe es eine große Portion Skepsis gegeben, gestand sie. Schließlich seien Börsengeschäfte früher in der Gesellschaft einfach nicht die Normalität gewesen. Heute gehört ein unverkrampfter Umgang mit den Finanzmärkten scheinbar einfach dazu.

Vertreter der Sparkasse, die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler, Lehrer Andre Bien und Schulleiterin Silke Brandes bei der Preisverleihung

 

 

Schulleiterin Silke Brandes begrüßt zur Preisverleihung und beglückwünscht die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler sowie den betreuenden Lehrer Andre Bien.

Max Miguel Wahl und Marco Popp haben den vierten Platz belegt.

 

Andiryana Harbi und Sahar Atayi freuen sich über den dritten Platz.

Nico Weger und Yannick Ulrich werden für das Erreichen des zweiten Platzes ausgezeichnet.

Nurgül Hellmer, Marcus Stucke und Maria Soilemezidi von der Sparkasse überreichen die Schulprämie.

 

Französisches Weihnachtskino

Französisches Weihnachtskino im Forum
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, dem 19.12.2025, wurde es im Forum unserer Schule besonders gemütlich: Die Fachgruppe Französisch lud alle Französischlernerinnen und -lerner zum französischen Weihnachtskino ein.
Gezeigt wurde der Film „Le Père Noël“, eine humorvolle und zugleich herzerwärmende Weihnachtsgeschichte. Im Mittelpunkt steht der Weihnachtsmann, der – ganz anders als erwartet – in turbulente und chaotische Situationen gerät. Mit viel Witz, überraschenden Wendungen und einer guten Portion französischem Humor sorgt der Film für beste Unterhaltung und eine stimmungsvolle Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
Für das leibliche Wohl sorgte der Abiturjahrgang, der vor und nach dem Film im Foyer Crêpes, Waffeln und heißen Punsch verkaufte. Der Duft der frisch gebackenen Leckereien trug zusätzlich zur festlichen Atmosphäre bei und machte den Kinobesuch zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Das französische Weihnachtskino war ein schöner gemeinsamer Abschluss des Jahres, der nicht nur das Hörverstehen förderte, sondern auch zeigte, wie lebendig und genussvoll das Fach Französisch sein kann.
Ein Bericht von Lea Mundt

Adventsgottesdienst

Schul-Adventsgottesdienst am 17.12.2025: Jetzt aber seid ihr Licht!

Unter diesem biblischen Motto aus dem Epheserbrief von Paulus wurde am Mittwoch, 17.12.2025, der diesjährige Adventsgottesdienst des Gymnasiums Lehrte in der Markuskirche gefeiert.
Religionsgruppen der Jahrgänge 10 und 11 hatten sich im Vorfeld im Religionsunterricht damit beschäftigt, welche Bedeutung “Licht”, das die dunkle Jahreszeit während der Adventszeit durch Kerzen, Lichterketten und vielfältigen Lichterschmuck zuhause und in den Städten erhellt, im christlichen Glauben hat. Dabei rückte zum einen die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen in den Blick, die für Christen mit Jesus Christus, dem Licht der Welt, in die Welt kommen. Zum anderen wurde deutlich, dass wir Menschen selbst dadurch “Kinder des Lichts” sind und so leben können und sollen, dass wir Frieden und Gerechtigkeit näher kommen. Die Schülerinnen und Schüler vermittelten ihre Gedanken eindrucksvoll und authentisch in selbst verfassten Texten und Gebeten. Auch das berührend vorgespielte Märchen, in dem ein altgewordener König seine Krone der Tochter vererbt, die die große Halle nur mit einer einzigen Kerze erleuchten lässt, veranschaulichte die besondere und hoffnungsspendende Kraft des Lichts. Alle Gottesdienstbesucher und – besucherinnen konnten diese selbst erfahren, als jeder und jede eine kleine Kerze entzündete, sodass schließlich die Markuskirche stimmungsvoll erstrahlte. Fünft- und SechstklässlerInnen hatten hierfür liebevoll gestaltete Kerzenhalterungen als Schutz vor dem heißen Wachs gebastelt.
Die inhaltliche Vorbereitung des Gottesdienstes wurde von den Religionslehrerinnen Frau Groen, Frau Santer, Frau Sievers und Frau Walkling geleitet.
Für eine ebenso festliche wie stimmungsvolle und sehr gut zum Thema Licht passende musikalische Umrahmung und Gestaltung sorgten die Big Band unter Frau Holmer, die Streicher unter Frau Ruschitschka und die Chorklasse 6e unter Herrn Lange, der auch den Gemeindegesang am E-Piano begleitete.
Die am Ausgang gesammelte Spende wird an ein Kinderhilfsprojekt in Malawi gehen.
Nach dem Gottesdienst konnten alle Gottesdienstbesucherinnen und – besucher einem weihnachtlichen Konzert der Bläserklasse 8e unter der Leitung von Frau Holmer lauschen. Dazu boten Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs Kinderpunsch, Glühwein sowie leckere selbstgebackene Kuchen und Weihnachtsplätzchen an.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für eine gelungene Veranstaltung in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest!

Ein Bericht von Ines Walkling

Frau Walkling begrüßt die Gottesdienstbesucher.

Die Chorklasse 6c unter Leitung von Herrn Lange singt passend zum Thema des Gottesdiensts das Lied “Morgenlicht”.

Auch die Streicher mit Frau Ruschitschka und die Big Band mit Frau Holmer sind musikalisch dabei.



Religionsschülerinnen und -schüler gestalten den Gottesdienst inhaltlich.


Jetzt aber seid ihr Licht! Das Licht wird durch die Reihen weitergegeben.


Die Bläserklasse 8e unter Leitung von Frau Holmer spielt nach dem Gottesdienst weihnachtliche Weisen.

Weihnachtskonzerte 2025

“Alle Jahre wieder”: Stimmungsvolle Weihnachtskonzerte der Musikgruppen

Man nehme…
– ein weihnachtlich geschmücktes Forum, alle Plätze belegt,
– über 200 musikbegeisterte Schülerinnen und Schüler,
– ebenso musikbegeisterte wie -begeisternde Musiklehrerinnen und – lehrer…
– viel Zeit und Übung…
… und heraus kommen zwei fantastisch geratene Weihnachtskonzerte!

Am Mittwoch, 10.12.2025 wurde dieses bewährte Rezept wieder sehr gelungen umgesetzt.
Die Musikgruppen des Gymnasiums Lehrte hatten mit erheblichem Engagement und Probenaufwand ein vielfältiges weihnachtliches Programm zusammengestellt, mit dem sie in zwei komplett ausverkauften Konzerten um 17.00 und 19.30 ihr Publikum begeisterten.
Das Programm bot dabei eine ausgesprochen gelungene Mischung aus lauten und leisen Klängen, Witz und Besinnlichkeit, konzerterfahrenen Musizierenden und Debütantinnen und Debütanten. Schulleiterin Silke Brandes kündigte dies in ihrer Begrüßung bereits an: Alle Beteiligten hätten “ihre Schätze hervorgeholt”.
Das war nicht zu überhören:
Festlich- schwungvolle Beiträge der Big Band unter der erfahrenen Leitung von Frau Holmer rahmten die Konzerte ein, Bläser- und Chorklassen zeigten, was sie in den letzten Monaten erarbeitet hatten.
Als “Neulinge” absolvierten dabei die Chorklasse 5c unter Frau Barenscher sowie die Bläserklasse 7e unter Herrn Rios-Juarez gelungen ihren ersten Konzertauftritt. Neu war auch das mit Unterstützung durch den Förderverein angeschaffte Marimbaphon, das die Percussion-AG unter Herrn Rios-Juarez zum Klingen brachte.
Der Schulchor unter Leitung von Herrn Schachschal und Herrn Alpmann beeindruckte durch klare, helle Stimmen, während der HeartChor action- und emotionsreiche Performances zu seinen Liedbeiträgen zeigte. Wildgewordene Rentiere, eine Oma, ein Mistelzweig und eine überraschende Lovestory wurden dabei begeistert und amüsiert vom Publikum beklatscht.
Movin`Brass unter Leitung von Herrn Lange sorgte mit weihnachtlichen Beiträgen für gute Stimmung, die Streicher unter Frau Ruschitschka und unterstützt durch “friends” lösten mit Filmmusik aus “Drei Nüsse für Aschenbrödel” nicht nur bei Fans dieses Weihnachtsklassikers Gänsehaut aus.
In beiden Konzerten zeigten auch einzelne Schüler ihr Können: Magnus Wagner und David Meliksetyan beeindruckten am Piano, Neo Langat übernahm in zwei Auftritten der Big Band souverän den Taktstock von Frau Holmer.
Bevor auch das Publikum im Finale zum Mitsingen von “Alle Jahre wieder” bzw. “Fröhliche Weihnacht” animiert wurde, stellte sich die Aktion “Kindertraum” vor, für die in diesem Jahr im Rahmen der Konzerte Spenden gesammelt wurden. Hierfür waren nicht nur mehrere Mitarbeiterinnen der Aktion gekommen, sondern sogar das Stern-Maskottchen. Durch die Aktion Kindertraum unterstützt werden im Bödecker-Haus in Hannover stark traumatisierte Kinder durch Musiktherapie emotional gestärkt und stabilisiert. Insgesamt konnten in beiden Konzerten zusammen über 3500 Euro für dieses großartige Projekt gesammelt werden.

Ines Walkling

Es folgen weitere Bilder aus dem Abendkonzert:

Den Auftakt machte die Big Band unter Leitung von Ane Holmer mit “Hallelujah, it´s Christmas”

Die Begrüßung erfolgte durch Schulleiterin Silke Brandes; sie las aus dem Anderen Adventskalender vor.

Die Chorklasse 6c hatte Probleme mit dem Grinch – keine Probleme dagegen mit “We found love” und “Where are you Christmas?”

Bei letzten Lied “Feliz Navidad” hat der Grinch die gestohlenen Pakete zurückgegeben.

Schottisch angehaucht spielte die Bläserklasse 8e ein Medley “Christmas in the Highlands”.

Der Schulchor überzeugte mit drei beschaulichen Liedern.

Für eine gehörige Portion Humor sorgte wie immer der HeartChor.

Zu “A holly jolly Christmas” küsste sich ein älteres Ehepaar unter dem Mistelzweig.

Zum Lied “Grandma got run over by a Reindeer” eskalierte die Situation. Das Gespann machte Jagd auf die Großmutter.

Die Großmutter wurde überfahren, die Rentiere rauben Schnaps und Wertsachen.

Der Großvater lässt die Ohren nicht hängen und findet über ein Dating-Portal eine neue Frau.

Zu “Wonderwall” ist die Welt wieder in Ordnung.

Schulchor und HeardChor singen gemeinsam  “Little Drummer Boy”.

“Ein weiteres Weihnachtslied” spielt die Movin Brass Band unter Leitung von Christian Lange.

Satte Saxophontöne bei “Have yourself am merry little Christmas”

Die Streicher mit “Pastorale”

Zusammen mit den Friends spielten sie “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”.

Die Bigband ließ mit drei mitreißenden Stücken den Swing von der Leine.

Ane Holmer bedankte sich bei den Musiklehrer:innen der Musikschule des Ostkreises Hannover für ihren Beitrag zum Konzert.

Mitarbeiterinnen des von “Kindertraum” (Haus Boedecker in Hannover) erläutern Hintergründe zum Spendenzweck.

Ane Holmer dankte den Musiklehrkräften.

Zum Abschluss sangen und spielten alle auf der Bühne und im Publikum “Fröhliche Weihnachten”.

Nach dem langen Konzert wirkt auch der Weihnachts-Elch etwas erschöpft.

 

Weihnachtskartenaktion

Weihnachtskartenaktion 2025

Am Mittwoch, den 10.12.25, haben wir wie im letzten Jahr bei Weihnachtsmusik, Lebkuchen und Spekulatius mit ca. 25 SchülerInnen und Schülern und insgesamt sechs kompletten Klassen (5e, 5g, 5f sowie 6e, 6wm und 6kre während des Profilunterrichts bzw. in den Verfügungsstunden) Weihnachtskarten für die BewohnerInnen von vier verschiedenen Pflegeeinrichtungen in und rund um Lehrte geschrieben.
Alle haben mit viel Liebe und Mühe schöne Weihnachtsgrüße geschrieben: Die Karten wurden mit Weihnachtsgedichten, besinnlichen Sprüchen, tollen eigenen Zeichnungen und Weihnachtsstickern gestaltet. Die Beispiele zeigen, mit wie viel Kreativität und Herzblut die SuS dabei waren.
In diesem Jahr haben wir erstmalig mit der Grundschule Pattensen zusammengearbeitet: Die vierten Klassen haben uns ca. 100 Karten weihnachtlich gestaltet und gebastelt ebenso wie die 6kre. Vielen herzlichen Dank für die tollen Ergebnisse.
Ich bin mir sicher, dass wir vielen Menschen damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Ich danke allen, die uns – die SV und mich – bei dieser tollen Aktion unterstützt haben. Ein großer Dank gilt auch wieder dem Förderverein, der dies durch die finanzielle Unterstützung überhaupt möglich macht.
Nächste Woche werde ich die Karten mit SuS der SV an die Pflegeeinrichtungen, die sich schon sehr auf die Karten freuen, ausliefern. Die Pflegeleitungen bedanken sich ganz herzlich bei euch für euer soziales Engagement.
Ich wünsche allen noch gutes Durchhalten für die letzte Schulwoche, viel Erfolg bei den anstehenden Klassenarbeiten und dann ein tolles Weihnachtsfest mit schönen Momenten in der Familie, natürlich erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ein Bericht von Lea Mundt

Touch Tomorrow Truck macht Station am Gymnasium

Touch Tomorrow Truck am Gymnasium Lehrte

Das rollende Mitmach-Labor für die moderne MINT-Welt von morgen machte Station am Gymnasium Lehrte. Vom 21. bis zum 27.November war der “Touch Tomorrow Truck” am Gymnasium Lehrte und bot Schülerinnen und Schülern der 7. bis 11. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, moderne Technologien von morgen kennenzulernen und auszuprobieren. Das Gymnasium Lehrte ist dabei seit vielen Jahren die einzige Schule in Niedersachsen, die von dem von der Dr. Hans Riegel – Stiftung geförderten Projekt angefahren wurde. 2018 hat das Gymnasium einen entsprechenden Antrag gestellt, der nun endlich umgesetzt wurde.
Acht Themenstationen sind dabei auf zwei Etagen aufgebaut. Am Gymnasium Lehrte waren dieses:
– Hyperloop – Mobilität der Zukunft,
– Gedankensteuerung – Computer und Gehirn,
Roboter – menschliche Maschinen,
KI – Beispiel Precision Farming und PBS – Plastik aus Holz.

Besonders die virtuellen Welten sowie Roboter begeisterten die Schülerinnen und Schüler, da diese sie in ihrer eigenen Erfahrenswelt abholten.
Der “Touch Tomorrow Truck” schafft es in beeindruckender Weise, die Schülerinnen und Schüler für die MINT – Welt zu begeistern. Dabei wird experimentelles Lernen mit Berufsorientierung verknüpft.
Der Truck-Besuch erfolgte klassenweise, wobei die Klassenstufen sieben bis zehn einen 90-minütigen Einblick und die Jahrgangsstufe elf einen 180-minütigen Eindruck bekamen. In Kleingruppen wechselten die Schülerinnen und Schüler durch alle Stationen.
Am Mittwoch erhielten ausgewählte Schüler der Robotik-AG die Möglichkeit, dem Roboter NAO das Spiel „Schere – Stein – Papier“ beizubringen.

Sylke Bohlen


Foto: Stellvertretender Schulleiter Klaus Perk vor dem “Touch Tomorrow Truck”

Foto: Durch Schüler zu programmierender Roboter


Foto: Schüler trainieren das Zusammenbauen von Drohnen

Berlinfahrt des 10. Jahrgangs

Berlinfahrt des 10. Jahrgangs: Ein volles Programm!

Vom 25. bis zum 28. November 2025 machte sich der gesamte 10. Jahrgang des Gymnasiums Lehrte gemeinsam mit 9 Lehrkräften auf den Weg nach Berlin (es fuhren mit: Die Schulleiterin Frau Brandes, Frau Hasenjäger, Frau Ragunathan, Herr Grobmann, der die Fahrt zum wiederholten Male organisierte sowie Herr Meuer, Herr Kiermeier, Herr Nolte und Herr Fasterding)
Schon in einem von 4 Bussen wurde schnell für Gesprächsstoff gesorgt, indem auf einmal der geliebte Lehrerkugelschreiber verloren ging.
Nach der Ankunft ging es direkt zur DJH Wannsee, die sich als solide Unterkunft erwies. Die Zimmer waren in Ordnung, auch wenn das Essen nach Meinung vieler Schülerinnen und Schüler „noch Luft nach oben“ hatte. Dennoch herrschte eine insgesamt gute Stimmung, und viele nutzten die Fahrt, um innerhalb und außerhalb der eigenen Klasse neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.
Das Programm war abwechslungsreich und inhaltlich anspruchsvoll. Besonders eindrucksvoll war, trotz der eisigen Kälte, der Besuch der Gedenkstätte und des Museums KZ Sachsenhausen. Auch an der Gedenkstätte Bernauer Straße, wo noch Reste der ehemaligen Berliner Mauer zu sehen sind, ein Mauermuseum Beginn, Entwicklung sowie Ende der Berliner Mauer dokumentiert, erhielten die Schüler einen tiefen Einblick in die deutsche Teilungsgeschichte.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Tränenpalast am ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße. Die Ausstellung vermittelte eindrücklich, wie emotional belastend Abschiede zwischen Ost und West für viele Menschen waren und welche persönlichen Geschichten sich hinter dem historischen Ort verbergen.
Zudem besuchte der gesamten Jahrgang den Bundestag, wo Schülerinnen und Schüler Teile der Haushalts-Plenarsitzung hautnah miterleben konnten, es sprachen unter anderem der Bundeskanzler Merz, die Wirtschaftsministerin Reiche, der Fraktionsvorsitzende der SPD, Miersch und weitere namhafte Politiker aus allen Parteien. Anschließend ging es zu persönlichen Gesprächen mit Herrn Dr. Miersch von der SPD und Herrn Kuban von der CDU, wo wir in einer aktiven Gesprächsrunde tagesaktuelle Fragen stellen konnten, die uns dann ausgiebig beantwortet wurden. Auch ein Besuch der Glaskuppel, in der man einen weiten Ausblick auf Berlin hat, darf natürlich nicht fehlen.
Sehr bewegend war auch die Führung durch das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen.
Zwischendurch gab es immer wieder Freizeit, die genutzt wurde, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Nach den Erkundungstouren hieß es in der Regel um 19 Uhr in der Jugendherberge zurück sein, Abendessen und danach wurde gespielt, gequatscht und Spaß gehabt.
Für 48 Schülerinnen und Schüler stand außerdem ein Besuch im Bundesrat auf dem Programm, wo sie an einem Planspiel teilnahmen und politische Entscheidungsprozesse selbst erleben konnten. Dies wurde als gute Erfahrung von den Beteiligten beschrieben.
Allgemein äußerten sich alle Schüler, abgesehen vom Essen und der Kälte, überwiegend positiv über die Studienfahrt.
Am Ende kehrte der Jahrgang zwar müde, aber voller neuer Eindrücke nach Lehrte zurück, noch dazu mit einem erweiterten Verständnis für deutsche Geschichte und Politik und vielen Momenten, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Romy S. Clermont und Henriette Nerjes






Teambuilding der 7. Klassen im Seilgarten Hannover

Teambuilding der 7.Klassen im Seilgarten Hannover

Am Anfang des Schuljahres waren die 7. Klassen schon mit ihrem/ihrer Klassenlehrer/in im Jugendhaus Nord und lernten sich besser kennen. Kurz nach den Herbstferien haben sie klassenweise alle einen Ausflug in den Seilgarten Hannover gemacht. Die Mitarbeiter des JuNo begleiteten die Kinder mit ihren Lehrkräften in den Seilgarten. Bei mäßig gutem
Wetter bewältigten alle Klassen die verschiedensten Elemente in kleineren Gruppen. Die Trainer waren hilfsbereit und sehr nett. Mit kurzen Pausen zwischendurch, verbrachten die Klassen einen tollen Tag im Seilgarten Hannover, hatten viel Spaß und haben etwas zum Thema Teambilding gelernt.

Heurekawettbewerb

HEUREKA!-Wettbewerb „Mensch und Natur“ am Gymnasium Lehrte

Am 5. November nahmen 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 in der Aula und im Raum 121 des Gymnasiums Lehrte am diesjährigen HEUREKA!-Wettbewerb zum Thema „Mensch und Natur“ teil. Insgesamt stellten sich 188 Schülerinnen und Schüler dieser spannenden naturwissenschaftlichen Herausforderung.
Der HEUREKA!-Wettbewerb ist ein deutschlandweiter Schüler- und Schulwettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 8, der Wissen in den Bereichen Mensch und Tier, Natur und Umwelt sowie Technik und Fortschritt abfragt. Die Aufgaben werden dabei in einem Multiple-Choice-Format gestellt und können sowohl digital als auch in Papierform bearbeitet werden. Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine Urkunde; zudem werden die drei besten Schülerinnen und Schüler jedes Jahrgangs ausgezeichnet. Die bundesweite Auswertung erfolgt zentral, und besonders erfolgreiche Teilnehmende können sich über zusätzliche Preise freuen.
In Lehrte wurde der Wettbewerb digital auf iPads durchgeführt – in wenigen Fällen mussten wir auf die Papierversion ausweichen, weil es Probleme mit einzelnen Ipads gab. Unterstützt wurden die teilnehmenden Kinder in der Aula und im Raum 121 von vier engagierten Sportassistentinnen und -assistenten: Caroline Haase, Paul Falk, Christian Ihl und Timur Pikhun, die bei der Handhabung der Geräte halfen. Die Klassen 5n und 6n nahmen im Rahmen ihres Profilunterrichts „Naturentdecker“ mit der gesamten Klasse teil.
Nach einer längeren Pause fand der HEUREKA!-Wettbewerb in diesem Schuljahr erstmals seit 2014 wieder am Gymnasium Lehrte statt. Für das kommende Jahr ist geplant, den Wettbewerb auch auf die Jahrgänge 7 und 8 auszudehnen – dann mit dem Themenbereich „Weltkunde“.
Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden alle Teilnehmenden ihre Urkunden erhalten. Die Siegerehrung der jeweils drei besten Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs wird im Anschluss im feierlichen Rahmen an der Schule stattfinden.



Einweihung des neuen Fahrradreparaturständers

Was tun, wenn man auf dem Weg zur Schule einen platten Reifen hat?

Diese Frage hat sich die Schülerfirma „new energy e.V.” schon länger gestellt.
Und nun präsentiert sie ihre Lösung:
Einen Fahrradreparaturständer, der jetzt vor dem Eingang der Milchhalle installiert ist.
Am 13. November um 9:40 Uhr wurde er im kleinen Kreise offiziell eingeweiht. Schulleiterin Silke Brandes dankte zu Beginn den SchülerInnen und Lehrern für ihr Engagement. Für sie reiht sich der Reparaturständer in eine lange Liste an erfolgreichen Projekten der bereits seit 2005 tätigen Schülerfirma ein, die von Herrn Dr. Ralph Grobmann gegründet worden ist und bei der seit 2018 aktiv die Kollegen Markus Bauer und Andre Bien mitarbeiten. Besonders freue sie sich auch darüber, führte die Schulleiterin weiter aus, dass sich in jedem Jahr wieder interessierte, junge SchülerInnen bereitfinden, um diese interessanten und ökologisch nachhaltigen Projekte fortzuführen und weiter zu entwickeln.
Herr Dr. Böttcher, Vorsitzender des Förderverein Gymnasium Lehrte e.V., erläuterte, dass sie im Förderverein immer gerne bereit seien, sich an Projekten der Schülerfirma finanziell zu beteiligen, gerade wenn wie bei dem Fahrradreparaturständer auch die Nutzung von außen klar ersichtlich wird.
Wie die für den Reparaturständer zuständige Schülerin Agnes Pitzschel erklärte, war eigentlich geplant, ihn bei den Fahrradständern der Mittelstufe aufzustellen, deren Installation auch von der Schülerfirma geplant und mit regionalen Sponsoren finanziert wurde. Jedoch galt diese vollkommen frei zugängliche Position als zu unsicher, weshalb er jetzt im Innenhof der Mittelstufe steht.
Dort soll der Fahrradreparaturständer den Schülern zum Beheben kleinerer Defekte zur Verfügung stehen. Beispielsweise ist direkt außen eine Luftpumpe angebracht, mit der ein platter Reifen wieder aufgepumpt werden kann. Um die etwas komplizierteren Fälle soll sich sodann eine neu eingerichtete Fahrrad-AG kümmern, deren Mitglieder nach vorheriger Schulung vom örtlichen Fahrradladen STURM mit kleineren Reparaturen dann die kleineren Defekte beheben können/werden, so Lehrer André Bien.
Bei größeren Schäden werden diese jedoch an STURM verweisen. Mit dieser Kooperation schien der eingeladene Vertreter des Fahrradladens durchaus zufrieden. Er berichtete, dass ihre Hilfe häufig schon bei Kleindefekte gesucht wird, die mit ein, zwei Handgriffen zuhause genauso behoben werden könnten.
Der stellvertretender Bürgermeister Ronald Schütz freute sich auch, dass die Schülerfirma dieses Projekt möglich gemacht hat und meinte, er habe eine solche Möglichkeit zu seiner Schulzeit gut gebrauchen können, da er häufig mit dem Rad zum Gymnasium Lehrte kam.
Am Ende der Eröffnung stand dann noch ein gemeinsames Foto mit den Mitgliedern der Schülerfirma, den geladenen Gästen, den Leitern der Schülerfirma als auch der Schulleiterin und dem Fahrradreparaturständer an, den die Reporterin für die HAZ aufnahm; anschließend stellte sie noch einige abschließende Fragen zu den bereits vielschichtigen und ökologisch nachhaltigen Projekten, die von Herrn Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer ausgiebig beantwortet wurden.

Carolin Wagener

Stolzer Erfolg für die Schülerfirma

So berichtet der Altkreisblitz:

Stolzer Erfolg für Schülerfirma „New energy e. V.“ des Gymnasiums Lehrte

Reinhard Kroll

[LEHRTE]
Die Schülerfirma „New energy e. V.“ des Gymnasiums Lehrte hat einen stolzen Erfolg zu verzeichnen: Sie punktete mit ihren Energiesparmaßnahmen, ist Landessieger geworden und hat im gesamten Bundesgebiet von 470 Teilnehmern für nachhaltige und ökologisch wertvolle sowie ressourcensichernde Energiesparmaßnahmen 2025 den 3. Platz belegt. Am heutigen Freitag, 7. November 2025, ist eine Abordnung der Schülerfirma im Rathaus von Bürgermeister Frank Prüßeempfangen worden.
Die Abordnung des Vereins bestand heute aus acht Schülerinnen und einem Schüler, den beiden Lehrkräften und Vorstandsmitgliedern des Vereins, Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer, überdies war auch Schulleiterin Silke Brandes mit ins Rathaus gekommen. Der Verein hatte sich zum vierten Mal für den Wettbewerb angemeldet.

Was zu diesem Erfolg beigetragen hat? Es sind unter anderem die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach sowie Fahrradständer installiert worden, die Mülltrennung nimmt einen breiten Raum im Verein ein. Zudem wurden Wasserständer aufgestellt, und es gibt demnächst einen Fahrrad-Reparaturstand. Der soll nächste Woche Donnerstag seiner Bestimmung übergeben werden. Demnächst werden eine App eingerichtet und eine Fahrrad-Arbeitsgemeinschaft gegründet. „Die Einrichtung der App wird aber einiges kosten“, sagte Dr. Ralph Grobmann, Gründer des Vereins vor 20 Jahren. Es gehe vermutlich um 4000 bis 5000 Euro. Diesbezüglich wird auf Sponsoren gehofft.
Die Schülerfirma „New energy“ zeigt, wie langfristiges und eigenverantwortliches Engagement nachhaltig in Schulen verankert werden kann. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur viel über Klima- und Ressourcenschutz, sondern auch über Teamwork, Netzwerken, Finanzierung, Kommunikation und nachhaltiges Wirtschaften.
Die Idee zur Gründung hatte der Lehrer Dr. Ralph Grobmann im Jahr 2005, da er die nachhaltige Entwicklung fördern und den ökologischen Gedanken in die Schule tragen wollte. Aktuell sind 25 Schüler vom 14. Lebensjahr an in der Schülerfirma aktiv, unterstützt werden sie von den drei Lehrkräften. „New energy“ ist wie ein mittelständisches Unternehmen organisiert: Der Verein betreibt zwei Photovoltaikanlagen, macht sich fürs Radfahren stark und kümmert sich um Mülltrennung und -vermeidung. Alle Projekte werden eigenverantwortlich entwickelt, organisiert und umgesetzt.
Frank Prüße zeigte sich beeindruckt: „Ihr führt den Verein wie ein Unternehmen, sammelt viele Erfolge. Eure Arbeit ist in vielen Bereichen einsetzbar.“ Auch Schulleiterin Silke Brandes war voller Lob. „Ich finde die Idee toll, bin schwer begeistert darüber, dass die Schulfirma über Jahre hinweg getragen wird. Das macht ihr phantastisch.“

Energiesparmeister treffen Bürgermeister

Energiesparmeister – Ehrung durch den Bürgermeister

Nachdem die Schülerfirma „New energy e. V.“ beim bundesweiten Energiesparwettbewerb 2025 einen herausragenden Erfolg erzielt hatte, waren die beteiligten Mitglieder nun zur Vorstellung ins Rathaus eingeladen worden.

Unter über 470 teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland hatte die Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte mit ihren Projekten den 3. Platz bundesweit und vorab den Landessieg in Niedersachsen errungen. Zu den Erfolgsfaktoren zählen zahlreiche Maßnahmen, die den anwesenden Vertretern der Stadt und der anwesenden Presse (Heidekreis) vorgestellt wurden: die schuleigenen Photovoltaikanlagen für umweltfreundlichen Strom, die Fahrradständer nebst Grünanlage und Spielfläche, die Mülltrennungsmaßnahmen, die zwei Wasserspender, das Sommerbeet vor dem SEKI Gebäude als auch die kostenlose Verteilung von ökologischen Trinkflaschen zur Vermeidung von Plastikmüll und in Kürze auch ein Fahrradreparaturständer. Alles Projekte (neben weiteren; politisch ausgerichteten Maßnahmen.-QR-Codes für die Stolpersteine, Ehrung zum 60jährigen Bestehen der Verträge mit den ersten Gastarbeitern…), die durch das große Engagement von Schülern und deren Lehrern eigenständig und mit viel Selbstvertrauen sowie namhaften Sponsoren aus der Region angestoßen und verwaltet wurden/werden. Am kommenden Donnerstag, 13.11.2025, wird schließlich der neue Fahrradreparaturständer im Hof der SEK I eingeweiht.

Anlässlich dieses Erfolges (die Schülerfirma besteht nun schon seit über 20 Jahren) wurde am Freitag, 7. November 2025, eine Delegation der Schülerfirma im Rathaus Lehrte von Bürgermeister Frank Prüße empfangen. Neben den neun anwesenden Mitgliedern nahmen auch zwei der betreuenden Lehrkräfte Herr Dr. Ralph Grobmann und Herr Markus Bauer sowie Schulleiterin Frau Silke Brandes am Empfang teil. Nach der Vorstellung der bereits bestehenden Projekte kam von Seiten der Stadt auch die Nachfrage, was es zukünftig für Projekte geben würde. Daraufhin erläuterten Herr Dr. Grobmann und Herr Bauer das Ziel zum einen eine digitale App zur Vernetzung mit anderen Schüler-firmen/-projekten herzustellen und zu betreuen und zum anderen eine Zählung des CO2-Emissions-ausschusses der Schule vornehmen zu lassen , um somit längerfristig die Klimaneutralität der Schule anzustreben. Beide Ideen stießen auf große Resonanz stießen und der Bürgermeister, Herr Prüße wünschte uns weiterhin viel Erfolg und Tatenkraft für unsere Arbeit.

Nach einem gemeinsamen Foto haben sich die Mitglieder der Schülerfirma stolz verabschiedet.
Ein ausführlicher Bericht über dieses Treffen ist auch in der online Zeitung ‚Altkreis‘, am 07.11.2025 erschienen.

Agnes Pitzschel ​ ​

DELF-Prüfung auf Niveau B1

Erfolgreiche DELF-Prüfung auf Niveau B1 – Herzlichen Glückwunsch!
Wir gratulieren unseren sieben Schülerinnen und Schülern des ehemaligen Französischkurses der Jahrgangsstufe 11 ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen DELF-Prüfung auf Niveau B1!
Das DELF-Diplom (Diplôme d’Études en langue française) ist ein international anerkanntes Sprachzertifikat, das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird. Es bescheinigt Sprachkenntnisse in den vier Kompetenzbereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen und ist weltweit ein wertvoller Nachweis für Bewerbungen im In- und Ausland.
Im Rahmen des niedersächsischen Pilotprojekts „DELF als Klassenarbeit“ hatten unsere Schülerinnen und Schüler im 11. Jahrgang die Gelegenheit, die schriftlichen Prüfungsteile direkt an unserer Schule abzulegen. Dadurch wurde ihnen der Zugang zu einem lebenslang gültigen Sprachzertifikat auf besonders einfachem und kostengünstigem Weg ermöglicht.
Wir freuen uns sehr über die überzeugenden Leistungen unserer Prüflinge und sind stolz auf ihr Engagement und ihre Ausdauer beim Bestehen dieser anspruchsvollen Prüfung!
Nach einer Auswertung der Rückmeldungen aus dem Jahrgang und einer intensiven Diskussion in der Fachschaft Französisch haben wir uns jedoch entschieden, das Pilotprojekt künftig nicht fortzuführen. Viele Schülerinnen und Schüler sahen den Nutzen des Zertifikats als eher gering an, da es zeitlich noch weit vor den ersten Bewerbungen nach dem Abitur liegt. Zudem stellte sich die Durchführung der zentral organisierten Prüfung als sehr aufwendig in der Planung und Koordination heraus.
Als Alternative hat die Fachschaft beschlossen, künftig eine mündliche Prüfung als Ersatz für eine Klausur einzuführen, die sich an den mündlichen DELF-Prüfungen orientiert. So bleiben die authentischen Prüfungssituationen und die Förderung der Sprechkompetenz erhalten – jedoch mit deutlich weniger organisatorischem Aufwand und unmittelbarerem Bezug zum Unterricht.
Noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen DELF-Absolventinnen und -Absolventen – vous avez bien travaillé !

Auf dem Foto (von links nach rechts, es fehlt leider Bruna Schubert Martinez): Inger Rust, Nils Bierwolf , Charlotte Küster, Yasmin Karow Zorrilla, Eric Dimitrie Birliga, Hannah Schott