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Übersicht | Neuigkeiten aus dem Schulleben RSS Feed für diesen Bereich

Präsentation des neusten Projekts der Schülerfirma in Anwesenheit von SPD-Fraktionsvorsitzendem Dr. Miersch

Am 30.4.2026 stellte die Schülerfirma eine neu entwickelte, zukunftsweisende App aus Anlass des Besuchs von Dr. Miersch in unserer Schule vor. Mit dabei waren neben dem SPD-Fraktionsvorsitzenden die betreuenden Lehrer, Dr. Grobmann, Herr Bauer und Herr Bien, unser stellvertretender Schulleiter Herr Perk, außerdem als technischer Ideengeber und IT-Experte Herr Weigang, Presse sowie Schülerinnen und Schüler des 11.Jahrgangs.

Die von der Schülerfirma entwickelte App ist aus dem vor etwa 4 Jahren von Dr. Miersch gestarteten Projekt “How to change climate” hervorgegangen. Diese App soll als Website mit Forum auf dem Schulserver eingestellt werden, mit dem Ziel, sich mit anderen Schulen digital über ökologische Projekte austauschen zu können.

Dass Dr. Miersch sich trotz eines mehr als gut gefüllten Terminkalenders für diesen Anlass Zeit genommen habe, wurde von unserem stellvertretenden Schulleiter besonders betont. Herr Perk nutzte die Gelegenheit darüber hinaus, um das besondere Engagement von Dr. Grobmann für die Schülerfirma, damit verbunden aber auch für eine die gesamte Schulgemeinschaft bereichernde Vernetzung mit Akteuren auf bundespolitischer Ebene zu würdigen.

Herr Grobmann berichtete anschließend ausführlich über die langjährigen guten Kontakte zur Dr. Miersch: „2008 hatten wir, die Schülerfirma new energy e.V, das erste Mal Kontakt mit Herrn Dr. Miersch, er war damals Vorsitzender des linken Flügels der SPD und Leiter der Klimaschutzgruppe innerhalb der SPD; er unterstützte uns politisch wie auch finanziell zur Planung und zum Aufbau der ersten Photovoltaikanlage (5,4KW) auf dem Mensagebäude unserer Schule; wir besuchten ihn in Berlin und er kam zur Einweihung 2009 an unsere Schule. 2013 weihten wir unser Fahrradständer Areal ein, das wir mit Hilfe von Sponsorengeldern und der Einspeisevergütung unserer Photovoltaikanlage finanzierten; Herr Dr. Miersch hatte auch dieses Projekt unterstützt und kam zur Einweihung. 2016 nahmen wir an seinem Projekt teil: Von Lima nach Paris; wir drehten ein Video mit Schülern, Eltern als auch unserer Schulleitung Frau Brandes über einen Fahrrad-Korso innerhalb von Lehrte, um auf die Mobilität mit dem Fahrrad hinzuweisen, eine umweltfreundliche, gesunde und oft zeitsparende Alternative zum Auto, um zur Schule zu gelangen. Schließlich entwickelten wir 2022 für sein Projekt how to change climate unsere App. Darüber hinaus besuchen wir Dr. Miersch mit dem 10.Jahrgang jedes Jahr – seit 2008- in Berlin, um tagesaktuelle Ereignisse zu diskutieren.“

Schließlich informierte Herr Weigang als Leiter der Fachgruppe Informatik über technische Voraussetzungen, Aufbau und Möglichkeiten der entwickelten App. Über einen QR-Code konnten sich alle Anwesenden selbst einen Eindruck von der Testversion verschaffen.

Nach der Präsentation der App blieb genügend Zeit für die anwesenden 11.KlässlerInnen, ihre Fragen zu aktuellen politischen Themen an Dr. Miersch zu stellen, die dieser gerne, kompetent und zugewandt beantwortete.

 

Vorne im Bild:Dr. Miersch, Dr. Grobmann und die anwesenden Mitglieder der Schülerfirma – zweite Reihe: Herr Bauer und unser stellvertretender Schulleiter Herr Perk (auf diesem Foto fehlend als ebenfalls beteiligter Lehrer: Herr Bien)

Mitglieder der Schülerfirma präsentieren die neu entwickelte App.

Dr. Miersch wird von Herrn Perk begrüßt und mit herzlichem Applaus willkommen geheißen.

 

Dr. Grobmann berichtet über den engen Kontakt zu Dr. Miersch und die Entstehungsgeschichte des aktuellen Projekts.

Herr Weigang gibt eine Einführung in die technischen Details der Plattform.

Fragestunde mit Dr. Miersch

KOV-Aktionstag Begabungsförderung am 22.04.2026

Unser toller Tag im Schulbiologiezentrum

60 Kinder der vierten und fünften Klassen aus Schulen des Kooperationsverbundes „Förderung besonderer Begabungen Lehrte“ besuchten an einem herrlich-sonnigen Mittwoch im April das Schulbioloigiezentrum Hannover. In zwei Workshops beschäftigten sich die vorab von Lehrkräften für die Teilnahme empfohlenen oder von ihren Klassen ausgewählten Schülerinnen und Schüler mit der Unterscheidung von einander ähnlichen Pflanzen und der Herstellung von Herbarien sowie mit Lebewesen in heimischen Gewässern. Ganz nebenbei gab es einen Pfau in all seiner Pracht zu bestaunen – und von allen Seiten.

Die folgenden Berichte haben Clara und Jakob aus der 5n für ihre jeweilige Gruppe verfasst. Auch der Titel dieses Artikels stammt aus ihrer Feder.

Gruppe „Herbarium“

Um 7:20 Uhr haben wir uns mit Herrn Schachschal bei Beckmann Henschel in Lehrte getroffen. Dann sind wir mit der S-Bahn und der U-Bahn nach Hannover in das Schulbiologiezentrum gefahren.

Es gab zwei Gruppen: Herbarium und Gewässerökologie. Die Herbariumgruppe machte Folgendes:

Zuerst durften wir Kräuter probieren. Wir haben Bärlauch gekostet, das war lecker. Aber dann wurde es spannend: Wir haben auch Schneeglöckchen probiert! Die sind aber giftig, deshalb mussten wir sie sofort wieder ausspucken. Das war ein komisches Gefühl, aber wir haben gelernt, dass man in der Natur echt aufpassen muss.

Danach haben wir uns anhand einer Tulpe genau angeschaut, wie das mit der Bestäubung und der Befruchtung funktioniert. Jetzt wissen wir, wie die Bienen den Blumen helfen, damit neue Blumen wachsen können.

Später haben wir gelernt, wie man ein Herbarium herstellt. Wir durften Geranien und einige weitere Blumen in eine Presse legen. Irgendwann werden sie ganz flach und halten ewig. Wer wollte, durfte seine Blumen am Ende mit nach Hause nehmen.

Zum Schluss gab es noch einen Snack: Wir haben Brot mit Kräuterbutter gegessen. Die Butter war sogar selbstgemacht! Das hat richtig gut geschmeckt. Es war ein super Tag!

Gruppe „Gewässerökologie

Zuerst wurde uns einiges über die Wassertiere, die in den Teichen des Schulbiologiezentrums leben, erzählt. Danach haben wir uns die Teiche angeschaut und kleine Gruppen wurden den Teichen zugeteilt. Wir sollten dann mit Keschern so viele Tiere wie möglich aus den Teichen fischen. Anschließend haben wir im Labor die Tiere bestimmt. Wir sind in den Park gegangen und haben Kräuter gesammelt, mit denen wir dann Butter und Kräuterfrischkäse gemacht und damit Brote geschmiert haben. Am Ende haben wir uns mit dem anderen Kurs getroffen und haben im Park ein Picknick gemacht.

(Schachschal)

Was kostet das Leben – und was bringt dein Geld?

Wann hast du zuletzt in der Schule etwas gelernt, das du in den nächsten Jahren wirklich gebrauchen kannst?  Für viele Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs war die Antwort darauf am 21. April ein klares: heute.  Vier Expertinnen und Experten der Volksbank haben zwei 11. Klassen eine Stunde lang das gegeben, was in keinem Schulbuch steht: echtes Finanzwissen aus der Praxis. Inflation, Immobilien, ETFs – Begriffe, die man kennt, aber kaum versteht. Das änderte sich am 21. April 2026: Fynn Wagner, Alex Pastrick, Carolin Koch und Lisa-Marie Lautenbach von der Volksbank kamen freiwillig ans Gymnasium Lehrte und nahmen sich über eine Stunde Zeit, um genau das zu erklären – kostenlos, ehrenamtlich und auf Einladung von Schülern.  Was viele nicht wissen: Hinter der Veranstaltung stecken keine Lehrerinnen oder Lehrer – sondern drei Schüler. Felix Reiß, Justus Doms und Pascal Misiulewicz aus der 11a hatten im Rahmen ihres BO-Unterrichts (Berufsorientierung) bei Herrn Bauer die Möglichkeit, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen – und nutzten sie. Über mehrere Wochen bauten sie den Kontakt zur Volksbank auf, buchten das Forum der Oberstufe und luden den gesamten elften Jahrgang ein.  Auf dem Programm standen nachhaltiges Investieren mit Fonds, Aktien und ETFs, die Wirkung von Inflation auf Ersparnisse und Kaufkraft sowie ein konkreter Blick auf Immobilien – aus Mieter- und aus Vermietersicht. Anhand konkreter Rechenbeispiele machten die Referentinnen und Referenten deutlich, wie nah diese Themen dem eigenen Alltag sind – und wie früh es sich lohnt, darüber nachzudenken. Wer mit 16 oder 17 nicht nur versteht, was ein ETF ist, sondern auch wie man damit langfristig investiert und sich gegen Inflation absichert, hat später einen echten Vorsprung. Die Veranstaltung lebte zusätzlich vom direkten Austausch: Die Expertinnen und Experten nahmen sich für jede Frage Zeit – offen, direkt und ohne Scheu.  Vielleicht bietet das ja eine Inspiration für alle im elften Jahrgang, die noch auf der Suche nach einem BO-Projekt sind: Ein bisschen Eigeninitiative, ein paar E-Mails – und plötzlich sitzt man nicht mehr im normalen Unterricht, sondern im Gespräch mit echten Experten.  Vielen Dank an Fynn Wagner, Alex Pastrick, Carolin Koch und Lisa-Marie Lautenbach – für ihren ehrenamtlichen Einsatz, die Zeit, das Wissen und die offenen Gespräche.

Ein Bericht von Justus Doms mit Unterstützung von Pascal Misiulewicz und Felix Reiß. 

Besuch beim Bürgermeister – Ein spannender Einblick in die Politik

Am 17. April hatte die Klasse 8a die Gelegenheit, den Bürgermeister Lehrtes, Frank Prüße, zu besuchen. Gemeinsam mit Herrn Bien machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Rathaus. Dort wurden wir freundlich empfangen und in das Sitzungszimmer geführt, wo wir dem Bürgermeister unsere Fragen stellen durften.

Zu Beginn interessierte uns, welche Bedeutung Partnerstädte haben. Der Bürgermeister erklärte, dass Lehrte zwei aktive Partnerstädte hat: Vanves in Frankreich und Trzcianka in Polen. Diese Partnerschaften sind nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und stehen als Symbol für Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen den Ländern. Sie fördern nicht nur den Schüleraustausch, sondern ermöglichen auch gemeinsame Aktionen wie Feuerwehrübungen. Darüber hinaus gibt es teilweise auch finanzielle Unterstützung zwischen den Städten.

Ein weiteres Thema war die finanzielle Situation der Stadt. Auf die Frage, wie die Stadt mit ihren Finanzen umgeht, erklärte der Bürgermeister, dass Lehrte aktuell nicht übermäßig verschuldet sei, aber dennoch viel Geld ausgegeben werden müsse. Eine konkrete Lösung konnte er jedoch nicht nennen.

Natürlich wollten wir auch etwas Persönliches wissen: Wollte der Bürgermeister schon als Kind diesen Beruf ausüben? „Nein – aber ich hatte schon früh Interesse an Politik.” Auf die Frage, ob ihm seine Arbeit Spaß macht, antwortete er klar mit Ja und betonte, dass er seine Entscheidung nie bereut habe. Trotz seines anspruchsvollen Berufs nehme er sich bewusst Zeit für seine Familie.

Bevor er Bürgermeister wurde, arbeitete Frank Prüße als Rechtsanwalt, was ihm ebenfalls gut gefallen habe. Sein Schulabschluss war das Abitur – ausgerechnet am Gymnasium Lehrte.

Auch aktuelle Themen kamen zur Sprache, etwa das Schwimmbad. Dieses sei zwar nicht besonders energieeffizient, funktioniere aber noch. Ein möglicher Neubau würde sich wohl auf wichtige Funktionen wie Schul- und Sportschwimmen konzentrieren – ein Spaßbad sei nicht geplant, weshalb ein zeitnaher Umbau eher unwahrscheinlich sei.

Zum Abschluss sprachen wir über das Thema Ehrenamt. Der Bürgermeister betonte, wie wichtig es ist, sich freiwillig zu engagieren: Man sammelt neue Erfahrungen, übernimmt Verantwortung, hilft anderen – und hat dabei sogar Vorteile für spätere Bewerbungen.

Der Besuch beim Bürgermeister war für uns eine bereichernde Erfahrung. Wir konnten viele interessante Einblicke in die Kommunalpolitik und die Arbeit eines Bürgermeisters gewinnen – und haben dabei eine Menge dazugelernt.


Text und Foto: Darin Alp und Ben Fischer

Gymnasium Lehrte wiederholt zur „Sportfreundlichen Schule“ ausgezeichnet

Das Gymnasium Lehrte wurde erneut mit der Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ des Landes Niedersachsen zertifiziert. Grundlage hierfür ist das überdurchschnittliche Engagement im Bereich Sport, das sich sowohl im Unterricht als auch in zahlreichen außerunterrichtlichen Angeboten widerspiegelt.

Bereits seit 2018 hat die Schule das Prädikat inne und die dritte Bewerbung zur wiederholten Rezertifizierung wurde erneut von Frau Ameling und Herrn Gruber initiiert und koordiniert. Insgesamt tragen die Sportfachschaft und die Kooperationen mit Vereinen maßgeblich dazu bei, die vielfältigen sportlichen Aktivitäten und Strukturen der Schule sichtbar zu machen.

Im Rahmen des Sportspieletages des 7. Jahrgangs erfolgte daher am 16.03.26 die feierliche Übergabe der Auszeichnung. Nach einleitenden Worten der Schulleiterin Silke Brandes überreichte Lars Pieper von der Landesschulbehörde die Urkunde sowie einen Wertgutschein für die Sportfachschaft an die Schule.

Besonders hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang die regelmäßige Ausbildung neuer SchulsportassistentInnen sowie der engagierte Einsatz der bereits ausgebildeten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Bewegung und sportlicher Aktivität im Schulalltag und unterstützen sowohl Lehrkräfte als auch Mitschülerinnen und Mitschüler in vielfältiger Weise, wie z.B. bei den Spielesporttagen.

Mit der erneuten Zertifizierung wird das kontinuierliche und nachhaltige Engagement der gesamten Schulgemeinschaft im Bereich Sport abermals besonders gewürdigt.

(Ameling)

 

Indian Dutch Turnier der 7. Klassen

Am 16. März 2026 fand im Rahmen der jährlichen Spieletage das Indian Dutch Turnier der sieben siebten Klassen statt. Auf drei Feldern (jeweils ein Hallendrittel) wurde in der Halle Schlesische Straße im Modus „Jeder gegen Jeden“ ein Turniersieger ermittelt. Die Klassen spielten jeweils 15 Minuten in Klassenstärke, aber in gleicher Schüleranzahl gegeneinander, so dass meistens mehr als 150 Schülerinnen und Schüler zeitgleich in der Halle agierten. Das dem Völkerball ähnliche Abwurfspiel erfordert ein hohes Maß an Wurf- und insbesondere auch Fangkünsten, ebenso Teamwork und Strategie.

Den Turniersieg erreichte souverän die 7d vor der 7c. Es folgten auf den Plätzen 7b, 7g, 7f, 7a und schließlich die 7e. Die einzelnen Spiele wurden geleitet von den Schulsportassen. Sie haben u.a. auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen, was aber nur in Einzelfällen nötig war. Vielen Dank an die Schulsportasse aus der 8. und 11. Klasse. Ein Dankeschön an dieser Stelle auch an die Schulsänitätsdienstler. Die betreuenden Lehrkräfte Frau Ameling, Frau Rölz, Frau Domizlaff, Herr Harms und Herr Seidel zeigten sich sehr zufrieden mit der engagierten sportlichen Leistung, der hohen Anzahl an aktiven Teilnehmern und einem fairen Umgang untereinander. Die Lautstärke und die Luft in der Halle waren ebenfalls außerordentlich, aber das geht ja auch nicht anders…

(Ralf Seidel)

Tag der offenen Tür am 17.4.2026

Wie in einem Bienenstock ging es am 17.4.2026 im Gebäude der Unterstufe des Gymnasiums Lehrte zu:

Zahlreiche Viertklässler waren mit ihren Eltern gekommen, um sich vor dem anstehenden Schulwechsel einen Eindruck von den vielfältigen Angeboten unserer Schule zu verschaffen. Durch die tatkräftige Mitwirkung zahlreicher engagierter Schülerinnen und Schüler und natürlich der Lehrerinnen und Lehrer konnten die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag bei uns verleben. 

Der Tag der offenen Tür begann mit einer Begrüßung durch die Schulleitung, Frau Brandes und Herrn Perk, außerdem durch einführende Worte von Herrn Schachschal für die Unterstufenleitung und Herrn Pfeiffer als Organisator der Veranstaltung. Der Anfang wurde schwungvoll musikalisch umrahmt durch die Bläserklasse 8e unter Frau Holmer. Danach gab es die Möglichkeit, durch Mitmachaktionen spannende Einblicke in den Fachunterricht am Gymnasium zu gewinnen und dabei fleißig Stempel auf dem Laufzettel zu sammeln, um dann ein begehrtes Freigetränk in der Mensa zu erhalten. Daneben konnten sich die Viertklässler*innen und ihre Eltern auch über weitere besondere Angebote, wie z.B. die “Digitalen Helden”, unser Patenkonzept für die fünften Klassen, Erasmus, den Sanitätsdienst, AG-Angebote wie Theater – oder Bienen-AG, die Arbeit des Fördervereins und vieles mehr informieren. 

“Das war insgesamt eine richtig runde Sache!”, urteilt Herr Pfeiffer rückblickend und bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Hier geht es zur Anmeldung für unsere neuen Fünftklässler*innen:

https://www.gym-lehrte.de/informationen-fuer-zukuenftige-fuenftklaessler-und-ihre-eltern/

 

Schulleiterin Silke Brandes und stellvertretender Schulleiter Klaus Perk begrüßen die Viertklässler*innen und ihre Eltern.

Auch Herr Schachschal für die Unterstufenleitung und Herr Pfeiffer als Organisator heißen die Besucher willkommen.

 

 

 

Frau Holmer und die Bläserklasse 8e sorgen für einen musikalischen Rahmen.

 

Die Fachgruppen Französisch, Latein und Spanisch präsentieren sich nicht nur kulinarisch von ihrer besten Seite…

 

Viele Fächer bieten spannende Aktionen zum Mitmachen und Staunen an, hier z.B. in Chemie und Physik.

 

 

 

 

 2026 Bericht

Besuch beim Prix Liberté in Hannover – ein Ausflug mit Hindernissen und vielen Eindrücken

Am 15. April 2026 machte sich unser Französisch-Grundkurs der Q1 mit zehn Schülerinnen und Schülern auf den Weg zur Goetheschule Hannover, um am „Prix Liberté“ teilzunehmen – einer internationalen Initiative zur Förderung von Freiheit, Menschenrechten und demokratischem Engagement.

Der Prix Liberté, organisiert unter anderem vom Institut français und der Region Normandie, richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Ziel ist es, jährlich eine Persönlichkeit oder Organisation auszuzeichnen, die sich in besonderer Weise für Freiheit und Menschenrechte einsetzt. Das Besondere: Jugendliche sind aktiv am gesamten Prozess beteiligt – von der Nominierung bis zur finalen Abstimmung.

Für das Jahr 2026 standen drei beeindruckende Nominierte zur Wahl:

• China Labor Watch, eine Organisation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern in China einsetzt.

• Matiullah Wesa, der sich in Afghanistan für das Recht auf Bildung – insbesondere für Mädchen – engagiert.

• Nemonte Nenquimo, die sich für den Schutz indigener Völker und der Umwelt im Amazonasgebiet einsetzt.

Eine Anreise, die in Erinnerung bleibt

Schon die Anfahrt entwickelte sich allerdings zu einem kleinen Abenteuer: Der Zug hatte zunächst 25 Minuten Verspätung – dann 45, dann 50 Minuten… bis er schließlich ganz ausfiel. Zwischenzeitlich standen wir sogar vor der Frage, ob wir spontan ein Alternativprogramm auf die Beine stellen sollten – schließlich wussten wir nicht mehr so genau, wann (oder ob überhaupt) wir jemals in Hannover ankommen würden. Ideen wurden schon gesammelt, Pläne halb ernsthaft geschmiedet… doch am Ende siegte der Optimismus – und irgendwie haben wir es ja dann doch noch mit 20 Minuten Verspätung zur Veranstaltung geschafft.

Ein spannendes Programm auf Französisch

Trotz des holprigen Starts konnten wir schnell inhaltlich anknüpfen. Die Vorstellung der Nominierten war sehr interessant gestaltet und – erfreulicherweise – gut verständlich auf Französisch. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben und so aktiv am internationalen Auswahlprozess teilzunehmen. Der zweite Teil der Veranstaltung bestand aus einem Gespräch mit der französischen Sängerin und Schauspielerin Camélia Jordana. Dieser Austausch war insgesamt spannend, verlangte aber auch einiges an Konzentration: Die Künstlerin antwortete ausführlich und holte in ihren Erklärungen oft weit aus, sodass man zum Teil den roten Faden verlor. Besonders stolz bin ich darauf, dass sich zwei unserer Schülerinnen und Schüler getraut haben, eigene Fragen auf Französisch zu stellen – auch wenn sie vorher vor Aufregung „Rotz und Wasser geschwitzt“ haben.

Inhaltlich hätte der Übergang zwischen den beiden Programmpunkten etwas klarer gestaltet sein können: Während zunächst das gesellschaftliche Engagement der Nominierten im Mittelpunkt standen, lag der Fokus im Gespräch stärker auf der Sängerin selbst als auf ihrem Engagement.

Ein echtes Highlight bildete der Abschluss: Drei Lieder, die Camélia Jordana a cappella sang – ein beeindruckender und sehr persönlicher Moment.

Französische Pause und moderne Schule

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: In der Pause gab es Croissants (klassisch und mit Schokolade) von der bekannten hannoverschen Pâtisserie Élysée sowie Apfelschorle – stilvoll serviert in Sektgläsern.

Die Goetheschule selbst beeindruckte mit ihrer modernen Architektur und Ausstattung – nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren ein wenig neidisch. Vielleicht macht unser eigener Schulneubau ja eines Tages Konkurrenz…

Ein gelungener Ausflug – trotz allem

Trotz aller organisatorischen Herausforderungen durch die derzeit schwierigen Zugverbindungen war es ein gelungener Ausflug: Neben den inhaltlichen Impulsen, die auch an unser aktuelles Thema und den Roman „Illégitimes“ anknüpfen, bot der Tag auch die Gelegenheit, sich einmal außerhalb des Unterrichts auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Ein Bericht von Lea Mundt

 

Besondere Würdigung von Schülerinnen und Schülern der Europa Klasse 5/e im Rahmen des Europawettbewerbs Niedersachsen

Im Rahmen des diesjährigen Europawettbewerbs des Landes Niedersachsen wurden mehrere Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/e unter Leitung von Frau Hasenjäger und Herrn Sharp für ihre herausragenden Beiträge zum Thema „Kinderrechte und Europa“ besonders gewürdigt. Mit großem Engagement und kreativen Ideen setzten sie sich mit zentralen Fragen europäischer Werte und der Bedeutung von Kinderrechten auseinander.

Die eingereichten Arbeiten überzeugten die Jury nicht nur inhaltlich, sondern beeindruckten auch durch ihre kreative Umsetzung. Unterschiedliche Darstellungsformen – von künstlerischen Gestaltungen über multimediale Präsentationen bis hin zu selbstgeschriebenen Märchen– zeigten die Vielfalt der Zugänge und das große Engagement der Klasse 5/e.

Aufgrund dieser besonderen Leistungen entschied die Jury, Fiona Joos, Paulina Stephan, Jonathan Dahlhaus und Niklas Tegebauer eine Urkunde für besondere Anerkennung zu verleihen. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur die individuelle Leistung, sondern unterstreicht auch die Bedeutung der Auseinandersetzung mit europäischen Werten im schulischen Kontext.

Die Schulgemeinschaft gratuliert den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern herzlich zu diesem Erfolg, indem die ganze Klasse im Sommer zum Eisessen eingeladen wird.

(Hasenjäger)

Premiere am Gymnasium Lehrte: Spanischer Vorlesewettbewerb „Leo, leo… ¿Qué lees?“

In diesem Schuljahr nahm das Gymnasium Lehrte erstmals am spanischen Vorlesewettbewerb „Leo, leo… ¿Qué lees?“ teil. Dieser wird vom Deutschen Spanischlehrkräfteverband Niedersachsen (DSV) organisiert und richtet sich an Spanischlernende der Jahrgänge 7 und 9.

Neben einer möglichst korrekten und flüssigen Aussprache kam es beim Vorlesen vor allem darauf an, den Textvortrag lebendig und authentisch zu gestalten. Durch passende Intonation und Akzentuierung sollten die Teilnehmenden zeigen, dass sie den Inhalt nicht nur lesen, sondern auch verstehen und wirkungsvoll präsentieren können.

Zunächst wurden in den Spanischkursen des 7. und 9. Jahrgangs die besten Vorleserinnen und Vorleser direkt von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ausgewählt:

Im 7. Jahrgang konnten sich Lazar Ali (7b) Nike Heidemann (7b), Niklas Baumer (7b), Levi Pankalla (7b) sowie Henrike Dunker (7e), Marlene Makowski (7g) und Martha Littau (7e) mit ihrem Vorlesetalent durchsetzen.

Im 9. Jahrgang bekamen Chiara De Marco (9f), Luisa Kramp (9f) sowie Sonja Shewan (9d), Eslem Tutucu (9e) und Jan Tiemann (9b) die meisten Stimmen für ihre Darbietungen.

In der anschließenden Entscheidungsrunde auf Jahrgangsebene wurde die Juryarbeit von zwei chilenischen Gastschülerinnen sowie fünf engagierten Spanischlernenden aus Jahrgang 8 und 10 übernommen. Diese waren von den Vorlesekünsten aller Teilnehmenden begeistert, aber Lazar (7b) und Sonja (9d) überzeugten schließlich mit ihren Beiträgen und gewannen den Jahrgangsentscheid.

Beide vertreten unsere Schule nun in der nächsten Runde auf Landesebene, wofür wir ihnen natürlich fest die Daumen drücken!

Die erfolgreiche Premiere dieses Wettbewerbs am Gymnasium Lehrte zeigt, mit wie viel Engagement, Mut und Freude unsere Schülerinnen und Schüler ihre Spanischkenntnisse auch über den Unterricht hinaus präsentieren – wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren starken Leistungen!

Foto Jg. 7 von links: Martha Littau, Henrike Dunker, Levi Pankalla, Marlene Makowski, Nike Heidemann, Lazar Ali (es fehlt: Niklas Baumer)

Foto Jg. 9 von links: Sonja Shewan, Eslem Tutucu, Chiara De Marco, Jan Tiemann, Luisa Kramp

(Hein)

Prägende Praktikumsbörse am 18.03.2026

Neues Jahr, neue Praktikumsbörse, neue Ideen und viele Einblicke: Auch in diesem Jahr fand die Praktikumsbörse wieder statt, organisiert von der Klasse 11b.

Ein besonderer Bestandteil war der Infostand. Dort unterstützten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse die Zehntklässler dabei, sich zu orientieren und offene Fragen zu klären. Ein weiteres Highlight war der Kuchenstand, der nur durch das Engagement der 11b möglich wurde.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Praktika selbst. Die Schülerinnen und Schüler brachten verschiedene Materialien aus ihren Betrieben mit – von Katalogen bis hin zu selbst angefertigten Arbeiten wie Zeichnungen oder Handarbeiten. So erhielten die Zehntklässler einen guten Einblick in die unterschiedlichen Praktikumsplätze und konnten ihre Entscheidungen besser vorbereiten.

Ergänzend wurden Plakate mit den Logos der jeweiligen Betriebe gestaltet. Die Veranstaltung fand von der dritten bis zur sechsten Stunde statt. Beim Abbau unterstützte die Klasse 11a freiwillig.

Insgesamt war die Praktikumsbörse eine gelungene Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt Herrn Bien, den Hausmeistern sowie der Klasse 11b, die die Durchführung ermöglicht haben.

Ein Bericht von André  Bien

 

Zehntklässler und -klässlerinnen bekommen vielfältige Einblicke

 

 

 

Viel Spaß und Bewegung beim Volleyball-Spieletag des 10. Jahrgangs

Am Donnerstag, 19. März 2026, fand der diesjährige Spieletag des 10. Jahrgangs am Gymnasium Lehrte mit dem Thema Volleyball statt.

Nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen derletzten Jahre wurden auch in diesem Jahr bei diesemJahrgangsturnier die Volleyballregeln etwas vereinfacht, damit auch Nicht-Vereinsspieler auf ihre Kosten kommen. So wird beispielsweise der Ball entweder eingeworfen oder nur von unten ausgeführt und es besteht keine Pflicht, auf den Positionen zu rotieren. Zudem muss die Spieltechnik nicht so sauber ausgeführt werden, wie sonst im Volleyball üblich. Dies führte zu langen und spannenden Ballwechseln und damit zu viel Spaß und Bewegung.

Der Turnierplan wurde großartig von Herrn Schmidt vorbereitet und von ihm, Frau Voltmer, Herrn Henke, Herrn Schühmann und Herrn Gruber souverän umgesetzt, so dass von 8:15 Uhr bis 13 Uhr nur von kurzen Wechselpausen unterbrochen durchgehend viel Trubel in der Sporthalle in der Schlesischen Straße herrschte. So mussten pro Spielrundeimmer drei Teams einer Klasse gegen die drei Teams einer anderen Klasse spielen und zudem mussten mind. zwei Jungs und zwei Mädchen pro Team auf dem Feld sein. Als Schiedsrichter wurden dann Teilnehmer*innen einer anderen Klasse eingesetzt, was mitunter zu leichten Spannungen führte, aber insgesamt zu keinem Abbruch beim Spaß geführt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende verkündete Frau Voltmer die Platzierungen von allen Klassen in der großen Runde des gesamten Jahrgangsund überreichte die Urkunden:

1. Platz:​ Klasse 10A mit 32 Punkten.

(10a)

2. Platz:​ Klasse 10G mit 25 Punkten.

(10g)

3. Platz:​ Klasse 10E mit 19 Punkten.

(10e)

4. Platz:​ Klasse 10B mit 18 Punkten.

5. Platz:​ Klasse 10D mit 14 Punkten.

6. Platz:​ Klasse 10C mit 10 Punkten.

7. Platz:​ Klasse 10F mit 8 Punkten.

Damit heißt die Gewinnerklasse des Volleyball-Spieletages in diesem Jahr 10A.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs waren beim diesjährigen Spieltag sehr engagiert, diszipliniert und haben sich bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr fair verhalten. Vielen Dank dafür!

Ein Dankeschön auch an den Schulsanitätsdienst, der das Turnier begleitete, aber zum Glück kaum zu Einsätzen gerufen wurde.

Für die Sportfachschaft,

Christoph Gruber

 

Gymnasium Lehrte: Tag der offenen Tür am Freitag, den 17. April 2026

Orientierung für Viertklässler und ihre Eltern

Das Gymnasium Lehrte öffnet am 17. April im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße seine Türen, um alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern über das vielseitige Angebot der Schule zu informieren. Der Tag der offenen Tür wird von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr stattfinden. Eine Reihe von Mitmachaktionen erwartet die künftigen Fünftklässler: Englisch-, Französisch- und Lateinlehrkräftestellen ihre Fremdsprache vor und erläutern die Arbeitsweise im Unterricht. Auch können die Gäste in den naturwissenschaftlichen Fächern verschiedene Experimente durchführen, auf dem Pausenhof sportliche Angebote wahrnehmen und in Inhalte aller Fächer hinein schnuppern. Chor- und Bläserklassen geben der Öffentlichkeit musikalische Kostproben des bereits Erlernten. Auch das AG-Angebot und die Beratungslehrer werden vorgestellt. Über das Profilklassensystem wird informiert. Für Beratungen zur Schullaufbahn, zu Förderkonzepten, dem Umgang mit Legasthenie, Begabungsförderung und vielem mehr stehen die Unterstufenleitung, bestehend aus Antje Wünsch und Thomas Schachschal, sowie mehrere Fachlehrkräfte zur Verfügung. Anmeldungen für das Gymnasium finden vorzugsweise online über die Homepage des Gymnasiums vom 27. April bis 12. Mai statt.

Termine:

Tag der offenen Tür am Freitag, 17. April, 15-18 Uhr, Gebäude der Unterstufe, Schlesische Str. 3

Anmeldung vorzugsweise online vom 27 April bis 12. Mai.

Aktion anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27.01.2026

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. führte die Schule eine besondere Aktion durch, die von Frau Hasenjäger initiiert und durch Frau Santer, Frau Höhne, Frau Schröder, Frau Walkling, Frau Mathews und Schülerinnen und Schülern des Deutsch- Leistungskurses von Frau Mathewes tatkräftig unterstützt wurde.

Ziel war es, die Bedeutung der Erinnerungskultur für die Gegenwart hervorzuheben und die Schulgemeinschaft für die historische Verantwortung zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der Aktion stand die Gestaltung und Präsentation von thematisch ausgerichteten Postern, die von den Lehrkräften vorbereitet und im Flur des Oberstufengebäudes ausgehängt wurden. Die Poster behandelten zentrale Aspekte des Holocaust, darunter die systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, die Schicksale einzelner Opfer bzw. Zeitzeugenberichte wie das „Skizzenbuch von Auschwitz“. Ergänzt wurden diese Inhalte durch Zitate, historische Fotografien und kurze Erläuterungstexte, die eine niedrigschwellige Auseinandersetzung ermöglichten.

Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich zu machen. Mehrere Poster thematisierten daher auch aktuelle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in Sprache und stellten die Frage nach individueller Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft. Die Lehrkräfte wollten damit verdeutlichen, dass Erinnerungskultur nicht nur rückwärtsgewandt ist, sondern eine zentrale Grundlage für ein respektvolles und tolerantes Zusammenleben darstellt.

Die Platzierung der Poster im Flur sorgte dafür, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schultages mit den Inhalten in Berührung kamen. Teilweise wurden die Materialien auch im Unterricht aufgegriffen und vertieft, sodass sich eine Verbindung zwischen informellem Lernen im Schulraum und fachlicher Auseinandersetzung im Klassenraum ergab.

Die Aktion stieß insgesamt auf positive Resonanz. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert und setzten sich aktiv mit den Inhalten auseinander, umso eine Stärkung der historisch- politischen Bildung und eine Förderung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu erreichen.

Die Aktion setzte einen wichtigen Impuls zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie unterstreicht die fortwährende Notwendigkeit, sich mit der Geschichte des Holocaust auseinandersetzt und die daraus erwachsende Verantwortung für Gegenwart und Zukunft bewusst macht.

(Hasenjäger)

Ausstellung gegen Rassismus

Zum zweiten Mal fand an unserer Schule eine Ausstellung zum Thema Rassismus statt. Organisiert wurde sie von der AG gegen Diskriminierung gemeinsam mit engagierten Freiwilligen. Ziel der Ausstellung war es, für das Thema zu sensibilisieren, aufzuklären und dem Thema Rassismus einen geschützten Raum zu geben, in dem Fragen gestellt und Erfahrungen geteilt werden können. Die Ausstellung wurde klassenweise durchgeführt und neben informativen Plakaten gab es mehrere interaktive Stationen, die die Schüler*innen aktiv einbezogen.

In einer interaktiven Station zum Thema Flucht schlüpften die Schüler*innen in die Rollen von Geflüchteten und wurden mit verschiedenen Entscheidungen und einschneidenden Erlebnissen auf einem fiktiven Fluchtweg konfrontiert. Ziel war es, Perspektivwechsel zu ermöglichen und ein besseres Verständnis für Menschen auf der Flucht zu entwickeln. Andere Stationen befassten sich mit Themen wie Rechte Rhetorik, Rechtsextreme Straftaten, Mehrfachdiskriminierung, Antisemitismus oder Rassismus in der Schule.

Das Feedback der Schüler*innen wurde auf einer Feedbackwand gesammelt. Viele hielten fest, dass sie durch die Ausstellung neue Perspektiven gewonnen hätten. Die engagierten Schüler*innen leisteten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Empathie im Schulalltag. Es ist geplant, die Ausstellung jährlich durchzuführen.

(Ein Bericht von Sophie Hirsch)

 

Besuch aus Chile – Spanischunterricht einmal anders

Besonderer Besuch im Spanischunterricht:

In diesem Schuljahr nehmen erstmals Schülerinnen unseres 10. Jahrgangs am kulturellen Austauschprogramm des deutsch-chilenischen Bundes teil. Ihre Austauschpartnerinnen aus Concepción und Pucón waren bereits zu Besuch am Gymnasium Lehrte und lernten für einige Wochen unseren Schulalltag kennen.

Da Chile im 8. Jahrgang ein zentrales Thema im Spanischunterricht ist, nutzten die Spanischkurse von Herrn Russek und Frau Hein die Gelegenheit und luden die Gastschülerinnen zu sich in den Unterricht ein. So konnten die Lerngruppen Wissenswertes über Chile direkt aus erster Hand erfahren.

Die Achtklässlerinnen und Achtklässler hatten für diese besondere Unterrichtsstunde im Vorfeld Interviewfragen vorbereitet – natürlich auf Spanisch. Die Gäste beantworteten diese nicht nur ausführlich, sondern präsentierten auch ihre Schulen sowie das beeindruckende Umland ihrer Heimatorte. Besonders staunten die Schülerinnen und Schüler über eine Lagune direkt hinter dem Schulsportplatz (Concepción) und über einen aktiven Vulkan in der Nähe der Schule (Pucón).

Für eine besonders herzliche Atmosphäre sorgte zudem ein kleines Buffet mit selbst gemachten Köstlichkeiten. Bei Muffins und anderen Leckereien entwickelte sich ein interessanter und authentischer Austausch mit Muttersprachlerinnen, der den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diese schöne Begegnung!

(Hein)

 

Gymnasium Lehrte erfolgreich beim Futsal-Turnier am Kronsberg

Starke Leistung trotz Klassenarbeit beim Final 7 am Kronsberg

Beim Futsal- Schulturnier mit insgesamt rund 35 bis 40 teilnehmenden Schulen traten in der Finalrunde die sieben besten Mannschaften gegeneinander an. Auch unsere Schule hatte sich für diese Endrunde qualifiziert und wollte dort noch einmal alles geben. Der Start ins Turnier verlief jedoch alles andere als ideal. Direkt vor Beginn mussten wir in den ersten beiden Stunden noch eine Klassenarbeit schreiben, wodurch wir kaum Zeit hatten, uns richtig aufzuwärmen und auf die Spiele vorzubereiten. Entsprechend unglücklich liefen die ersten beiden Partien, die wir trotz großem Einsatz knapp verloren. Doch danach zeigte unsere Mannschaft Moral. Im dritten Spiel konnten wir uns deutlich steigern und erkämpften uns ein Unentschieden. Dieses Spiel gab uns neuen Schwung und mehr Selbstvertrauen. In den darauffolgenden vier Spielen zeigte das Team dann eine starke Leistung. Mit viel Einsatz, Teamgeist und besserem Zusammenspiel gelang es uns, alle vier Partien zu gewinnen. Dadurch arbeiteten wir uns in der Tabelle noch einmal deutlich nach oben. Am Ende wurden wir mit einem starken dritten Platz belohnt. Besonders nach dem schwierigen Start und den ungünstigen Umständen zu Beginn des Turniers ist dieses Ergebnis ein großer Erfolg für unsere Mannschaft. Insgesamt war das Turnier sehr spannend und gut organisiert. Viele starke Schulen waren vertreten, und die Spiele wurden auf einem hohen Niveau ausgetragen. Für unser Team war es eine tolle Erfahrung – und der dritte Platz ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können.

Es spielten: Lukas Hübner, Fabio Scutari , Christian Ihl, Paul Falk, Lenny Rust, Lennard Schrader, Ben Schwerin, Frederik Hoff, Cemil Karaca, Gaspare Bartsch.

(Ein Beitrag von Fabio Scutari)

Spendenziel der Weihnachtskonzerte 2025: Besuch im Hermann Bödeker Haus

Am Dienstag, den 24.02.2026 hatten 6 VertreterInnen der verschiedenen Musik-AGs des Gymnasium Lehrte die Möglichkeit mit Musikfachgruppenleiterin Frau Holmer und Schulleiterin Frau Brandes die evangelische Jugendhilfe im Hermann Bödeker Haus in Hannover zu besuchen, das Spendenziel der Weihnachtskonzerte 2025.

1883 begann Hermann Bödeker mit dem Sammeln von Spenden und eröffnete eine Bödeker Krippe. Daraus entwickelte sich nach mehreren Standortwechseln eine evangelische Jugendhilfe, welche nun direkt neben der evangelischen Dreifaltigkeitskirche liegt. Die Einrichtung hat durch diesen Standort einen nahen Anschluss an Kindertagesstätten und Schulen. Dies ist praktisch für den Schulweg der Kinder, die dieses Haus ihr Zuhause nennen.

Im Bödeker Haus wurden wir bereits von der pädagogischen Leitung Astrid Baße und der Musiktherapeutin Ameli Bode erwartet. Sie führten uns durch den Eingangsflur hinein in die Wohnung der Gruppe ‚Moses‘, denn um diese Gruppe drehte sich unser Besuch hauptsächlich. Mehrere Doppelzimmer, ein Wohn- und Esszimmer mit Küche und Couch: So sieht das Zuhause der Kinder aus. Auch ein Fernseher steht auf einem Schrank. Unter der Woche werden die verschiedenen Wohngruppen von einem Koch verpflegt, am Wochenende steht gemeinsames Kochen an. In diesem Wohnbereich schlafen auch die Betreuer. Die Schichten sind immer so aufgeteilt, dass die Kinder abends, nachts und morgens die gleiche Person sehen, sobald sie etwas brauchen. Dies dient als Hilfe für die Kinder, damit sie vor allem nachts ein vertrautes Gesicht zu sehen bekommen.

Nach der kleinen Führung gingen wir hinunter in das Sportzimmer. Auf dem Weg roch es schon nach dem Mittagessen, was bereits für die Kinder vorbereitet wurde. Im Sportzimmer saßen wir im Kreis und hatten nun die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die evangelische Jugendhilfe bietet Platz für 81 Kinder und Jugendliche, verteilt auf verschiedene Standorte. Es startet mit den Kleinkindgruppen, welche Platz für Kinder von 2-6 Jahren bietet, danach wechseln die Kinder in die Schulkindgruppen, dort bleiben sie bis zum 14. Lebensjahr. Dann gibt es die Jugendgruppen, die Platz bieten für die Jugendlichen, bis sie 21 Jahre alt sind. Ab dem Zeitpunkt suchen sie sich, manchmal auch mit Hilfe der Betreuer, eine eigene Wohnung und beginnen ihr eigenes Leben. Bei Bedarf gibt es auch dann noch Teilbetreuung bis zum 28. Lebensjahr.

Mögliche Gründe für einen Aufenthalt in Häusern wie dem Hermann Bödeker Haus sind psychische Erkrankungen bei den Kindern, aber auch Gewalt oder sogar Haft der Eltern. Leider haben manche der Kinder schon im frühen Alter sehr schlimme Geschichten hinter sich. Um für jedes Kind genug Aufmerksamkeit aufbringen zu können, werden in der Gruppe meistens nur 6 Kinder aufgenommen. Bei den Kleinkindgruppen gibt es für jedes Kind 12 Angestellte, da immer 2 Betreuer gleichzeitig Schicht haben müssen.

Im Haus Bödeker gibt es einen hohen Bedarf für Therapien, darunter Ergo-, Psycho-, sowie die neu genutzte Musiktherapie. Trotzdem wollen die Mitarbeiter das Leben der Kinder so ´normal´ wie möglich gestalten. Sie geben Feste, die Kinder erhalten Besuch und können auch bei ihren Freunden übernachten. Auch für Hobbies wie Sport, Klassenfahrten und Taschengeld kommt die Stiftung auf, allerdings ist auch dies begrenzt, und für teure Wünsche ist nur selten Platz. Doch für genau solche Wünsche werden die Spenden genutzt, wie auch die Spenden unserer Weihnachtskonzerte 2025.

Diese finanzieren die Musiktherapie, welche seit 3-4 Jahren im Haus Bödeker angeboten wird. Musiktherapie sei für viele ein fremdes Wort, jedoch werde damit ein besonderes Vertrauen zu den Kindern aufgebaut, dies erzählt uns die Musiktherapeutin Ameli Bode. Der ¾- Takt wirke beruhigend auf die Nerven, genauso wie ruhige Instrumente, zum Beispiel ein Regenmacher. Das gemeinsame Singen und Tanzen von schon bekannten Liedern helfe den Kindern, sich zu öffnen und sich anderen anzuvertrauen. Angewendet wird diese Form von Therapie nur bei Gruppe ‚Moses‘.

Kinder und Jugendliche können im Haus Bödeker abgelehnt werden, wenn sie nicht hineinpassen, sei es mangelnder Platz oder auch falsche Voraussetzungen. Zum Beispiel werden Jugendliche mit Suchtproblemen wie Alkohol nur sehr selten aufgenommen; stattdessen leitet man sie in Kliniken weiter, die sich besser um die Kinder kümmern können.

Für Fremde ist der Zutritt verboten, allerdings darf die Tür nachts auch nicht abgeschlossen werden. Daher gibt es Regeln, die vor allem für die Jugendlichen gelten: abends sollten sie um 21 Uhr zurück sein und um 22 Uhr auf ihren Zimmern. Natürlich kann man auch nach Absprache länger draußen bleiben, wenn zum Beispiel ein Sportevent länger dauert. Es gibt eine Klingel, welche bei der Nachtschicht klingelt, es kann aber auch bei Vertrauen ein Schlüssel herausgegeben werden, jedoch ist die Anfrage dafür recht selten. Auch soziale Medien oder mitgebrachte Geräte stellen kein Problem dar, solange sie den Rahmen nicht sprengen. Die Kinder bekommen ihr Taschengeld ab einem bestimmten Alter auch auf ein eigenes Konto. Ab 14 Jahren können sie Minijobs annehmen und dadurch ihr eigenes Geld verdienen. Früher mussten sie von diesem Gehalt allerdings einen großen Teil ans Jugendamt zahlen, aber diese Regelung wurde vor einiger Zeit geändert.

Das Sorgerecht der Kinder bleibt auch während ihres Aufenthalts bei den Eltern, die Mitarbeiter versuchen immer den Kontakt zu halten. Jedoch gibt es ganz unterschiedliche Fälle von Eltern: von gewalttätigen, denen man das Kind anonym entzieht und komplett abschottet, zu Eltern, die ihre Kinder besuchen und sogar mit den Mitarbeitern Kaffee trinken.

Durch die Corona Zeit stieg der Bedarf an Jugendhilfe und Therapie merklich an, aber mittlerweile hat sich dies wieder normalisiert.

Nach einem Gruppenfoto, auf dem auch der kleine Stern Twinky nicht fehlen durfte, verließen wir das Hermann Bödeker Haus wieder und wissen nun, was hinter dem unscheinbaren Haus in der Friesenstraße steckt.

Victoria Neumann (10e),

Jonte Denecke (10e),

Johanna Waschke (10e)

 

 

Schnorchelmasken von der Schülerfirma NewEnergy e.V. für den Schwimmunterricht

Die Schülerfirma NewEnergy e.V. hat der Sportfachschaft für den Schwimmunterricht 20 Schnorchelmasken gespendet und diese wurden gestern durch die Vertreter, Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer, vor dem Schwimmunterricht im Schwimmbad an Sportlehrkräfte und zwei Klassen des Gymnasiums Lehrte symbolisch übergeben. Die Sportfachschaft freut sich über die großzügige Spende im Wert von ca. 500,-€, weil die Schnorchelmasken gleich mehrere Zwecke erfüllen. So kann man sie vor allem beim Erlernen der Kraultechnik nutzen, weil man sich durch das gesicherte Atmen ganz auf die Wasserlage, die Armarbeit und/oder auch auf die Beinarbeit konzentrieren kann, ohne in Stresssituationen und Verlust der Wasserlage durch das Luftholen zu kommen. Dabei verhindern die Schnorchel automatisch durch ein Ventil, dass Wasser in die Maske eindringen kann, sobald sich der Schnorchel unter Wasser befindet. Zudem haben die Masken ein großes Sichtfeld, das eine gute Übersicht unter Wasser ermöglicht und die Masken verschließen nur am Rand des Gesichtsfeldes, so dass es keinen direkten Kontakt mit dem Mund gibt und die Masken ohne hygienische Bedenken unter den Schülerinnen und Schülern gewechselt werden können. Seit zwei Jahren ersetzt der Schwimmunterricht am Gymnasium Lehrte in Jahrgang 6 und 10 den Sportunterricht jeweils für ein Schulhalbjahr. Insofern ermöglichen die Schnorchelmasken in den Größen S/M und M/L einen vielseitigen Einsatz.

Die Sportfachschaft bedankt sich herzlich für diese sinnvoll zu nutzenden Schwimmlernhilfen bei der Schülerfirma NewEnergy e.V.

Für die Sportfachschaft,

i.A. Ch. Gruber

 

Herr Bauer und Herr Grobmann von der Schülerfirma überreichen die Masken.

 

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte freuen sich über die Schnorchelmasken.

 

Herr Grobmann von der Schülerfirma und Herr Gruber aus der Sportfachschaft

 

 

Preisverleihung Börsenspiel

Erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Planspiel Börse

In diesem Durchgang des Planspiels Börse hat das Gymnasium Lehrte in der Region Hannover einen sehr starken Erfolg erzielt: Wir belegen mit Teilnehmergruppen aus verschiedenen Jahrgängen den zweiten, dritten und vierten Platz. Darüber hinaus waren wir – wie bereits in den vergangenen Jahren – erneut die Schule mit den meisten aktiven Depots in der Region.

Damit erhält die Schule einen erfreulichen finanziellen Zuschuss. Neben der schulischen Prämierung erhalten selbstverständlich auch die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler eine finanzielle Würdigung ihrer Leistung als Teilnehmende am Planspiel Börse.

Die offizielle Übergabe der Preise erfolgte durch die Sparkasse in Form von Schecks im Rahmen der Preisverleihung am Dienstag, 24.2. in der Schule.

Die HAZ berichtete dazu am Donnerstag, 26.2. wie folgt:

Zehnter Jahrgang „zockt” erfolgreich an der Börse

11.500 Euro für schuleigene Projekte: Gymnasium Lehrte nimmt am Planspiel der Sparkasse Hannover mit Rekordergebnis teil

Von Gabriele Gosewisch

Lehrte. Mit diesem Geldsegen hat am Gymnasium Lehrte wohl niemand gerechnet. Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs haben am Planspiel „Börse” der Sparkasse Hannover teilgenommen -außerhalb ihrer eigentlichen Unterrichtszeit.

Und das „Zocken” hat sich mehr als gelohnt. Das Geldinstitut überwies stolze 11.500 Euro als Siegprämie. Ein bisher nie dagewesenes Rekordergebnis. Es floss noch weiteres reales Geld: Denn auch die weiteren fiktiven Depots der Lehrter landeten auf den Plätzen zwei bis vier und erbrachten einen Erlös von weiteren1650 Euro.

Gewinnsumme hilft bei schulinternen Projekten

Mit dieser Summe sollen schulinterne Projekte finanziert werden. Dafür verantwortlich ist die Schülerfirma des Gymnasiums, die von denLehrern Ralph Grobmann und Markus Bauer betreut wird.

„Wir waren immer schon super, aber dass wir noch einmal so durch die Decke gehen, das hat etwas Sportliches“, kommentiert Silke Brandes als Leiterin des Gymnasiums den „Erfolg ihrer Schüler”. Zugleich lobte sie den Politiklehrer André Bien für seine, hervorragende Betreuung.

Doch worum geht es bei dem Planspiel „Börse” eigentlich? An diesem außerschulischen Lernprojekt der Sparkasse nehmen jedes Jahr Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs auf freiwilliger Basis teil. Das Geldinstitut stellt den Teilnehmenden fiktiv 50.000 Euro in einem Depot zur Verfügung. Mit dieser Summe können sie über vier Monate arbeiten und so Erfahrungen an der durchaus komplexen Börse sammeln. Wer am Ende der Laufzeit den höchsten fiktiven Wertzuwachs des jeweiligen Depots erzielt hat, gewinnt – dann wieder ganz real bares Geld.

Und das haben die Lehrter Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten mit Bravour erledigt. Das Gymnasium hat in der gesamten Region Hannover den höchsten Ertrag erzielt. „Habe ich richtig gesehen? Was sind das für exorbitante Summen?”, fragte Brandes am Dienstag, 24. Februar, bei der symbolischen Scheckübergabe überrascht. An dem Planspiel hatten sich in diesem Jahr 40 weiterführende Schulen aus der Region beteiligt, doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Gut 1000 Schülerinnen und Schüler hatten sich in Teams mit dem Thema Geldanlage in fast 400 simulierten Depots beschäftigt. Allein das Gymnasium Lehrte stellte 65 Teams mit 147 Jugendlichen. Mehr als jede andere Schule in der Region Hannover.

Die Sparkassen-Vertriebsdirektorin für Lehrte und Sehnde, Nurgül Hellmer, hob bei der “Siegerehrung” den pädagogischen Wert des Planspiels „Börse” hervor. Denn die Teilnehmenden würden sich dabei nicht nur mit den Abläufen an der Börse beschäftigen, sondern auch mit internationaler Handels- und Zinspolitik sowie den komplexen Mechanismen der Kursschwankungen.

„Kein leichtes Unterfangen. Ich habe auch mitgemacht, bin aber im Minus gelandet”. räumte später André Bien ein. Zwar handele es sich bei dem Planspiel „Börse” um fiktive Anlagen, aber eben nicht um das leichtfertige „Zocken mit Spielgeld”. Vielmehr ginge es darum, sich mit den Kapitalmärkten und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen auseinanderzusetzen.

„Das Planspiel Börse und wie die Schüler damit umgehen, ist wirklich gut”, attestierte Schulleiterin Brandes. Früher habe es eine große Portion Skepsis gegeben, gestand sie. Schließlich seien Börsengeschäfte früher in der Gesellschaft einfach nicht die Normalität gewesen. Heute gehört ein unverkrampfter Umgang mit den Finanzmärkten scheinbar einfach dazu.

Vertreter der Sparkasse, die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler, Lehrer Andre Bien und Schulleiterin Silke Brandes bei der Preisverleihung

 

 

Schulleiterin Silke Brandes begrüßt zur Preisverleihung und beglückwünscht die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler sowie den betreuenden Lehrer Andre Bien.

Max Miguel Wahl und Marco Popp haben den vierten Platz belegt.

 

Andiryana Harbi und Sahar Atayi freuen sich über den dritten Platz.

Nico Weger und Yannick Ulrich werden für das Erreichen des zweiten Platzes ausgezeichnet.

Nurgül Hellmer, Marcus Stucke und Maria Soilemezidi von der Sparkasse überreichen die Schulprämie.