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Übersicht | 2011

Exschüler planen für Jubiläum

„Heute ist Ideenbörse“, sagte Latein- und Geschichtslehrer Martin Hammerschmidt erfreut. Denn beim Treffen der Ehemaligen des Gymnasiums Lehrte, das stets am 27. Dezember ist, machten sich die Exschüler erste Gedanken über die Feier des Gymnasiums Lehrte zum 100-jährigen Bestehen, die 2013 ansteht.

Rund 20 ehemalige Schüler, die in den Jahren 1987, 1988, 2001, 2002, 2003 und 2010 ihr Abitur gemacht haben, trafen sich zum Plausch im Parkschlösschen. Auch einige Lehrer waren dabei. Der am weitesten gereiste Teilnehmer war Thilo Güntzel, der 1987 seine Abiturprüfung ablegte: Er lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern auf Hawaii. Und Verena Berger, Abiturientin des Jahres 1988, freute sich auf das Treffen mit ihrer ehemaligen Sportlehrerin Ursula Müller, bei der jetzt ihre Tochter Unterricht hat.

„Wir wollen Generationen zusammenbringen und das Leben am Gymnasium transparent machen“, sagte Ursula Wolfes, Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen des Gymnasiums Lehrte. Am Dienstagabend äußerten die Ehemaligen erste Ideen für die Jubiläumsfeier „100 Jahre Gymnasium Lehrte“. Christoph Umlauf, Gründungsmitglied des Vereins, kann sich einen Chor der Ehemaligen vorstellen. Auch das Andere Kino soll eingebunden werden: Schließlich lebe dieses von den Schülern und sei als Veranstaltungsort attraktiver als die alte Schule, meinte Hammerschmidt. „Der Verein ist fit, es wird einiges laufen“, versprach Umlauf.

Linda Kiehne hat den Vorlese-Wettbewerb 2011 gewonnen

Breite Palette der Lieblingsbücher erfreut auch die Jury

Junge Bücherwürmer unter sich: Zehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lehrte haben in diesem Jahr am bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen teilgenommen. Sie hatten sich vorher als beste Vorleser in ihren Klassen ausgezeichnet. Die Palette der Lieblingsbücher, aus denen sie vorlasen, reichte von „Hanni und Nanni“ über „Der Junge, der sich in Luft auflöste“ bis zu „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“.  Ein bisschen Nervosität bleibt dabei nicht aus. „Es war schon irgendwie komisch, dass so viele zugehört haben“, sagt Johanna Wittke aus der 6b: „Aber es hat richtig Spaß gemacht.“ Ihren Mitstreitern ging es ähnlich. Die achtköpfige Jury aus Schülern, Eltern, Lehrern und einer Buchhändlerin hatte es am Ende nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Klare Siegerin wurde Linda Kiehne aus der 6b, die mehrere Passagen aus „Hanni und Nanni“ besonders ausdrucksvoll vorgelesen hatte.

„Sie hat sich sehr überzeugend in die Romanfigur hineinversetzt und mit passender Betonung vorgelesen. Das hat alle Zuhörer gefesselt“, betont die Deutschlehrerin Christina Bachmann. Dicht hinter ihr lagen Robin Schmöcker (2. Platz) und Hannah Behrwing (3. Platz) aus der 6c. Zwischen ihnen brachte ein Stich-Lesen schließlich die Entscheidung. Als Belohnung durften sich die passionierten Leser ein neu erschienenes Buch als Geschenk aussuchen. Linda wird im Januar oder Februar an der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs auf Regionsebene teilnehmen. Der Wettbewerb wird seit 1959 alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Rund 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr bundesweit. (Marktspiegel vom 24.12.2011)

Foto: Zehn Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Vorlesewettbewerb teilgenommen – vordere Reihe von links: Charlotte Grosser, Robin Schmöcker (2. Platz), Hannah Behrwing (3. Platz), Johanna Wittke und Linda Kiehne (1. Platz); hintere Reihe von links: Carina Behring, Christopher Rust, Christian Komischke, Martin Czyborra und Mareile Urban.

Schüler streichen ihre Klassenzimmer

Selbstevaluation am Gymnasium deckt Schwächen auf – Arbeitsgruppen wollen Schulqualität verbessern

Im Lehrter Gymnasium wird derzeit mit Körpereinsatz gearbeitet. Schüler der Klassen 8d und 9d haben ihre Räume gestrichen. Weitere Klassen wollen es ihnen gleichmachen. Um Einzelaktionen handelt es sich bei den Renovierungen jedoch nicht. Die Verschönerung der Klassenzimmer ist vielmehr ein Projekt des sogenannten Schulentwicklungsplans. Seit Ende des vergangenen Schuljahres sind am Gymnasium insgesamt zwölf Arbeitsgruppen dabei, das Schulleben und den Unterricht zu verbessern. „Wir wollen unsere Stärken ausbauen und schauen, wo es noch Schwachstellen gibt“, sagt Silke Bohlen, Leiterin der Steuerungsgruppe.

Außer der Gruppe, die sich um die Verschönerung der Schule kümmert, gibt es noch weitere, die sich mit anderen Themen, etwa dem Schüleraustausch, befassen. Ein Team beschäftigt sich mit der Gesundheit der Lehrkräfte und versucht herauszufinden, wo und wann sie besonderen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Den Gruppen gehören neben sämtlichen Lehrkräften auch rund 20 Eltern und einige Schüler an. Am Anfang des Schulentwicklungsprozesses stand im März 2010 eine umfangreiche Befragung des Kollegiums sowie der Schüler und Eltern. „Freiwillige Selbstevaluationen laufen in ähnlicher Form an vielen Schulen“, sagt Direktorin Silke Brandes. Das Gymnasium stehe bei der Umsetzung seiner Ziele jedoch noch ganz am Anfang. (Anzeiger für Lehrte und Sehnde, Katja Eggers, 19.12.2011)

Weihnachtskonzert 2011

Über 200 Akteure beteiligten sich in diesem Jahr am Weihnachtskonzert des Gymnasiums Lehrte. Neben zwei neuen Chorklassen und einer weiteren Bläserklasse trugen unter anderen auch mehrere Solisten dazu bei, dass der Abend mit einer großen Vielfalt an musikalischen Darbietungen aufwartete. Schulleiterin Silke Brandes gab zu Anfang die Losung aus: „Wir möchten zeigen, dass Weihnachten eben nicht unter dem Tannenbaum entschieden wird, sondern sehr viel mehr umfasst.“

Viel Beifall erhielt die Solistin Franziska Kramer aus dem Jahrgang Q1, die auf der Harfe die Komposition „Schön, dass es dich gibt“ spielte und damit alle in ihren Bann schlug. Direkt unter die Haut ging das Ave Maria von Caccini, das die Jungsopranistin Marieke Winter zusammen mit ihren Bruder Mattis vortrug. Gastschülerin Monica Quebral aus den USA überzeugte am Flügel mit der Arabeske von Debussy.

Schließlich erinnerten die Kinderärztin Dr. Sibylle Junge und die Stationsschwester Christine Mosler von der Medizinischen Hochschule Hannover die 400 Zuschauer im Kurt-Hirschfeld-Forum daran, mit welchen täglichen Problemen Mukoviszidose-Patienten zu kämpfen haben. Musiklehrerin Ane Kristin Holmer, die das Konzert organisiert hatte, bat am Ende des gelungenen Abends um Spenden für das Projekt Schutzengel der MHH, die das Leben dieser Patienten erleichtern sollen.

Jugend trainiert für Olympia: Volleyballerinnen haben Bezirksentscheid gewonnen

Am 15.12. ist es beim Bezirksentscheid WK III Mädchen in Lehrte für unsere Schule sehr erfolgreich gelaufen:
1. Platz Gymnasium Lehrte (GL), 2. Platz Goethe-Gymnasium Hildesheim (GGH), 3.Platz Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont (HGBP)
1. Spiel: HGBP gegen GGH: 1. Satz: 17 : 25, 2. Satz: 13 : 25
2. Spiel: GL gegen GGH: 1. Satz: 25 : 10, 2. Satz: 25 : 8
3. Spiel: HGBP gegen GL: 1. Satz: 7 : 25, 2. Satz: 10 : 25
Damit konnte sich das Gymnasium Lehrte direkt für den Landesentscheid am 7.3. in Braunschweig qualifizieren.

Motto-Tage sollen das Wir-Gefühl im Gymnasium Lehrte fördern

Die Schülervertretung des Gymnasiums Lehrte hat sich für dieses Jahr vorgenommen, die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule zu fördern. Zu diesem Zweck findet jeden Monat ein Motto-Tag statt. Im Dezember hieß die Losung „gut behütet“. Hunderte von Gymnasiasten folgten dem Aufruf der SV und trugen bunte Mützen, Hüte und Käppis. „Wir wollen mit dieser gemeinsamen Aktion zeigen, dass wir alle eine Schule sind“, erklärt die Schülersprecherin Laura Diederich. Der Zusammenhalt der Schülerschaft wird durch den Umstand erschwert, dass sich das Gymnasium aus drei Standorten zusammensetzt. Die Unterstufenschüler haben ihre Klassenräume in der Albert-Schweitzer-Schule, die Mittelstufenschüler besuchen den Altbau in der Friedrichstraße und die Oberstufe ist im Neubau in der Burgdorfer Straße untergebracht. „Der nächste Motto-Tag wird ‚The flirt with the nerd‘ heißen“, sagt Laura. Dann sollen sich ihre Mitschüler wie verschrobene Computer-Freaks anziehen. „Hauptsache, wir sind am Motto-Tag alle gleich“, betont Laura.

Französische Schüler zu Gast in Lehrte

Französische Schüler sprechen ein gutes Deutsch: Bürgermeister Klaus Sidortschuk hat gestern morgen 30 Schüler aus der französischen Stadt Rouen im Lehrter Rathaus begrüßt. Die bilinguale Klasse mit Deutsch als Schwerpunkt nimmt derzeit an einem Austauschprogramm des Gymnasiums Lehrte teil. „Ist Eure Schule genauso groß wie unser Gymnasium?“, fragte Sidortschuk die Jugendlichen, die in Frankreich die zehnte Klasse besuchen. „Unsere ist größer und hat mehr Gebäude“, antwortete eine Schülerin in stattlichem Deutsch. 2300 Schüler besuchten in Rouen das Lycee, also die gymnasiale Oberstufe. Als kleines Empfangsgeschenk erhielten die französischen Gäste jeweils eine Tasche mit Informationsmaterialien über Lehrte. Außerdem sahen sie einen Film über die Vorzüge der Stadt. So einiges hatten die Schüler aber auch schon gesehen. „Wir haben den Wasserturm besichtigt“, sagte eine weitere Schülerin.

Die gute Aussprache in Deutsch habe die Klasse in einem intensiven bilingualen Unterricht gelernt, sagte Lehrerin Doris Hennart. Der Wissensstand der Jugendlichen sei nicht mit den herkömmlichen Schulstandards zu vergleichen: „Die Schüler haben großes Interesse, Deutsch zu lernen und zu sprechen.“ Noch bis zum 6. Dezember wohnen die jungen Franzosen in Lehrter Gastfamilien. Im Gegenzug besuchen die Lehrter Schüler ihre derzeitigen Gäste im nächsten Jahr in Frankreich.(HAZ – Anzeiger für Lehrte und Sehnde, 30.11.2011)

 

Aktionsgemeinschaft Musikleben Hannover

Am 11. November 2011 besuchte ein Seminarfach-Kurs des Gymnasiums Lehrte das Konzert der Gruppe „Söhne Mannheims“ in der TUI-Arena – wie 11.000 andere Fans auch. Die Schüler des Jahrgangs Q2 hatten jedoch einen dicken Stapel Fragebögen dabei, die sie an die Konzertbesucher verteilten. Diese Befragung ist Teil einer Analyse des hannoverschen Musiklebens. „Wir wollen durch Umfragen herausfinden, in welchem Maße das musikalische Angebot den Wünschen und Vorstellungen des Publikums entspricht,“ erläutert Kursleiter Thomas Schachschal. Hinrich Bergmeier, ehemaliger Musiklehrer und langjähriger Fachleiter, der eine vergleichbare Umfrageaktion bereits vor über 30 Jahren mit Schülern der Sophienschule in Hannover durchgeführt hatte, wird den Lehrter Gymnasiasten gemeinsam mit Schachschal bei der ausführlichen Auswertung helfen. „Andernfalls würde die Analyse den zeitlichen Rahmen eines Schuljahres sprengen,“ sagte Schachschal. Die Ergebnisse der Studie werden anschließend hannoverschen Konzertveranstaltern zur weiteren Nutzung überreicht.

Vier Tage nach der ersten Befragung rief der Seminarfach-Kurs die „Aktionsgemeinschaft Musikleben Hannover“ zur weiteren Durchführung des Projekts ins Leben. Die Schüler haben außerdem ein Logo entwickelt und eine Internetseite mit der Adresse www.ag-musikleben.de eingerichtet. Bei der offiziellen Gründung betonte Schulleiterin Silke Brandes, wie wichtig eine solche Öffnung der Schule nach außen sei. Bergmeier bedankte sich dafür, dass die Türen im Gymnasium Lehrte so weit für dieses Projekt offenstehen.

Die Schüler hatten zu Beginn des Schuljahrs den Fragebogen aus der Sophienschule überarbeitet und einige Fragen ergänzt. Vor allem musste er so gestaltet werden, dass ein Scanner die Antworten erfassen kann. Hannover Concerts, Pro Musica, die Konzertmusikgemeinde und die Staatsoper prüften den Schülerentwurf auf seine Tauglichkeit. Gedruckt wurden die Fragebögen schließlich in einer sächsischen Druckerei – Auflage 36.000 Stück. „Es warten weitere acht Konzerte auf die Schüler, die mit großer Begeisterung dabei sind,“ weiß Schachschal. Der Lohn sind nicht nur ein Stapel begehrte Eintrittskarten, sondern auch wertvolle Erfahrungen im Bereich Marketing.

Hinrich Bergmeier (rechts im Bild) prüft mit Thomas Schachschal Fragebogen

Comenius-Projekt: Schulaustausch mit Trzcianka

Am Dienstag, den 04.10.2011 brachen Thilo Lausecker und Matthias Jäger mit 11 Schülern aus den Jahrgängen 9, 10 und Q1 auf, um die seit Jahren bestehende Schulpartnerschaft mit dem Ort Trzcianka in Polen zu pflegen. Der diesjährige Austausch wurde im Rahmen eines Comenius-Projektes durchgeführt und von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt. Die Schüler lebten während ihres zehntägigen Aufenthaltes in den Gastfamilien und besuchten den Unterricht der Partnerschule, um die Kultur des Gastlandes besser kennen zu lernen. Außerdem besuchten sie die Städte Posen, Breslau und Krakau.

Das Thema der Reise war der kreative Umgang mit Theater. Die Schüler besuchten nicht nur Workshops und Theateraufführungen, sondern entwickeln auch ein eigenes Stück, welches voraussichtlich im April 2012 während des Tages der offenen Tür am Gymnasium Lehrte gemeinsam mit den polnischen Partnern aufgeführt werden soll.

„Die wichtigste Erfahrung war für mich, eine andere Kultur erleben zu können“, erzählt Kevin aus der 9d. Dabei half ihm auch ein Polnisch-Kurs, den er in der Schule belegte. „Trotzdem haben wir mit den polnischen Schülern meistens Englisch gesprochen.“ Kevin ist vor allem von der großen Gastfreundschaft und der Freundlichkeit der polnischen Austauschpartner beeindruckt. „Ich kann anderen Schüler nur empfehlen, an diesem Austausch teilzunehmen. Es ist wirklich eine gute Erfahrung.“ Geschichtslehrer Lausecker wird u.a. auch der Besuch in Breslau in sehr guter Erinnerung bleiben. „Es ist erstaunlich, wie detailgetreu das Zentrum der zerstörten Stadt von polnischen Restauratoren wieder aufgebaut wurde.“

Die deutsche Schülergruppe vor der Abfahrt nach Polen

 

Gemeinsamer Tanzunterricht in Krakau

Die Mannschaft des Gymnasiums Lehrte erreichte 11. Platz im Beachvolleyball-Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

 

Nach kurzer Anreise mit dem ICE wurden die acht Beachvolleyballer des Lehrter Gymnasiums akkreditiert und mit Ausweisen, Wochenfahrkarten und Regenjacken ausgestattet. Außerdem gab es Informationsstände der NADA (Nationale Anti Doping Agentur), der Deutschen Olympischen Akademie und kostenlose Getränke des Sponsors Bionade. Danach bezogen sie im Jugendgästehaus in der Nähe des Hauptbahnhofs Quartier, das sich origineller Weise in der „Lehrter Straße“ befindet. Anschließend stattete die Mannschaft der Niedersächsischen Landesvertretung einen Besuch ab. Auf dem Weg dorthin sorgte Dauerregen dafür, dass die neuen Regenjacken gleich zum Einsatz kamen. Nach herzlicher Begrüßung führte eine Zirkusschule Kunststücke vor. Dann gab es ein „sportlergerechtes“ Abendessen aus Nudeln und Pizza.

Der 1. Turniertag begann um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf der beeindruckenden Beachanlage mit über 50 Plätzen. Auch an den übrigen Tagen schien durchgehend die Sonne. Die Lehrter spielten in einer Gruppe mit den Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das 1. Spiel gegen einen der Favoriten aus Mecklenburg-Vorpommern ging in drei Sätzen verloren. Danach gab es einen Sieg gegen Sachsen und eine knappe Niederlage gegen Sachsen-Anhalt. (Alle Ergebnisse und den Turnierverlauf lassen sich auf folgender Internetseite einsehen: http://www.sport-pol-online.de/jtfo/beachvolleyball/index.php?go=wk2)

Der 2. Tag verlief leider noch unerfreulicher, weil die Mannschaft unter Leitung des Sportlehrers Christoph Gruber in den beiden Spielen gegen Baden-Württemberg und gegen Bremen knapp unterlag. So blieb am 3. Tag nur noch das Platzierungsspiel gegen Hamburg um Platz 11, das die Lehrter Oberstufenschüler aber für sich entscheiden konnten. „Wenn man bedenkt, dass sich außer dem Gymnasium Lehrte ausschließlich Schulen mit Volleyball als Schwerpunktsportart sowie viele Sportgymnasien für das Turnier qualifiziert haben, ist zum einen die Teilnahme schon ein großer Erfolg, zum anderen der 11. Platz ein achtbarer Erfolg“, erläutert Gruber. „So war unser größter Spieler kleiner als alle Spielerinnen des Turniersiegers des Schul- und Leistungssportzentrum Berlins und die Berliner waren ausnahmslos in Bundeskadern.“

Am Mittwochabend fand eine gelungene Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit vielen Shows statt. Neben spektakulären Trail-Bike-Vorführung und einer beeindruckenden Turneinlage zeigte sich viel Prominenz aus Sport und Politik. Am Donnerstagmorgen traten die mittlerweile gut gebräunten Beachvolleyballer die Heimfahrt nach Lehrte an. Alle waren erschöpft, aber insgesamt zufrieden mit dem Turnierverlauf und ziemlich beeindruckt von der Bundeshauptstadt.

 

 

Das Gymnasium Lehrte nahm am City-Lauf teil

Rekordbeteiligung beim 10. Lehrter Abend-City-Lauf: Beim 10. Lehrter Abend-City-Lauf am 2. September 2011 gingen 157 Teilnehmer für das Gymnasium Lehrte – darunter auch vier Lehrer – an den Start. Damit wurden die Teilnehmerzahlen der Vorjahre bei weitem übertroffen. Allein 97 Starter hatten sich für den Lauf über 2 km entschieden. Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto und dem Aufwärmtraining mit dem Sportlehrer Georg Pfeiffer fieberten die zumeist noch jungen Schülerinnen und Schüler bei spätsommerlich warmem Wetter dem Start entgegen.

Nach dem Startschuss durch die Lehrter Bürgermeisterin Jutta Voß ging so richtig die Post ab; unter den begeisterten Anfeuerungsrufen der Zuschauer suchte jeder im Getümmel eine Lücke, um sich möglichst weit nach vorn zu schieben. Jedoch hatte mancher die Länge der Runde unterschätzt und musste seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Umso überraschter waren wir, als bereits an 4. Stelle der Gesamtwertung Leonardo Berisha (Klasse 6c) auftauchte, der damit seine Altersklasse Schüler B in der sehr guten Zeit von 7:27 Minuten gewann. Schnellste Teilnehmerin im Gesamtklassement wurde Marisa Reckin (Kl. 6d), die ihre Klasse Schülerinnen C in 8:21 Minuten gewann. Insgesamt kamen unter die 20 schnellsten Läufer sieben Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Lehrte. Ein Sieg in der Klasse Weibliche Jugend B ging an Floriane Willeke (Q 1) in der Zeit von 9:30 Minuten vor der Zweitplatzierten Sandra Menke (Q 1) in 11:10 Minuten. Einen zweiten Platz belegte auch Hannah Mitera (9e) bei den Schülerinnen B in 9:23 Minuten.

Im anschließenden 4 km-Lauf gingen 33 Läufer und Läuferinnen des Gymnasiums Lehrte an den Start. Da hier viele Ältere starteten, war es für unsere Schüler recht schwer, sich im Vorderfeld zu behaupten. Am besten gelang dies noch Julius Beuth, der in der Zeit von 16:06 Minuten insgesamt Rang 27 belegte. Schnellste Schülerin des Gymnasiums war hier Esther Schwanemann (9b), die als Zweite der Schülerinnen A nach 20:37 Minuten das Ziel erreichte. Es folgte Laura Höppner (Q 1), die in der Klasse Weibliche Jugend B ebenfalls den 2. Platz erreichte mit einer Zeit von 21:11 Minuten. Die gleiche Zeit brauchte auch Carina Liebe (Q 2), die damit sogar die Weibliche Jugend A gewann. Ebenfalls Zweite wurde in ihrer Altersklasse Schülerinnen B Felicia Jaeckel (6b) in der Zeit von 21:53 Minuten. Abschließend gingen die Teilnehmer am 10 km-Lauf auf ihre fünf Runden, darunter der Leichtathletik-Kurs von Christoph Gruber. Schnellster Läufer des Gymnasiums war hier Lorenz Don (3. Platz der Männlichen Jugend B) in 43:59 Minuten. Patrick Rieger (Q 2) konnte in der Männlichen Jugend A den zweiten Rang belegen in 45:26 Minuten. Es folgten Christoph Gruber (20. Platz Männer 40) in 47:34 Minuten sowie Maren Wilker (Q 2), die mit ihrer Zeit von 53:59 Minuten den 2. Platz der Weiblichen Jugend A erreichte.

Laufen macht gerade bei dem warmen Wetter durstig. Hier war vorgesorgt durch einen Wasserstand auf der Strecke zu Beginn der Parkstraße (gesponsert durch Getränke Schulz) sowie eine Wassertheke, freundlicherweise bereitgestellt durch die Stadtwerke Lehrte. Gedankt sei an dieser Stelle den vielen ehrenamtlichen Helfern am Wasserstand und bei der Startnummern-Ausgabe, besonders den Kolleginnen Bettina Ebeling und Birgit Steppuhn sowie den Sportkollegen Georg Pfeiffer und Ralf Seidel. Da es allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat, hoffen wir, dass beim nächsten Lehrter City-Lauf am 7. September 2012 ähnlich viele Laufbegeisterte wie in diesem Jahr an den Start gehen werden.  (Wilfried Schulze)

Tag des Sports 2011

Am 26.8. fand der „Tag des Sports“ der Schulen im Rahmen des Sportwochenendes der Stadt Lehrte statt. Unsere Schule verfolgte das Ziel, möglichst viele Schüler zum Sport zu bewegen. Also wurde dieser Sportag mit dem Spieletag der Mittelstufe sowie mit den Bundesjugendspielen der Klassen 6, 7 und 8 kombiniert. Der Jahrgang 5 trug ein Völkerballturnier aus, der Jahrgang 9 spielte Basketball, die 10. Klassen lieferten sich spannende Matches
im Beachvolleyball und der Jahrgang Q1 tat sich im Feldhockey hervor.

Einschulungsfeier für die neuen fünften Klassen

Das Gymnasium Lehrte begrüßte am 19. August 2011 die neuen fünften Klassen im Rahmen einer fröhlichen Einschulungsfeier. Schulleiterin Silke Brandes griff selbst in die Tasten des Flügels im Kurt-Hirschfeld-Forum, um den Unterstufenchor musikalisch zu begleiten. In einer spontanen Ergänzung des Programms testete sie nicht nur die Flexibilität des Chors, sondern auch die gesanglichen Qualitäten der neuen Schülerinnen und Schüler. Viele stimmten in das zusätzliche Lied mit ein und steckten alle mit ihrer Heiterkeit an.

„An unserer Schule erhalten die Schülerinnen und Schüler eine sehr gute Ausbildung – in diesem Jahr hatten immerhin 40 Abiturienten eine 1 vor dem Komma. Aber wir sind auch eine Schule, an der mit Spaß und Freude gelernt wird“, erklärte Brandes in ihrer Begrüßungsrede. Diese Lockerheit setzte sich fort, als die Jahrgangsleiter Klaus Perk und Thilo Lausecker die Neuankömmlinge aufforderten, ihren Begrüßungsbrief zu öffnen und den darin enthaltenen Luftballon aufzupusten. „Eure neuen Klassenkameraden könnt ihr dann an der selben Farbe eures Luftballons erkennen.“ Klaus Sidortschuk, Vorsitzender des Schulelternrats sowie des Fördervereins, begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler und lud ihre Eltern herzlich dazu ein, sich in den Elternräten zu engagieren.

Der neue Jahrgang setzt sich aus insgesamt 163 Schülern zusammen, die in sechs Klassen eingeteilt sind. Zwei Einführungstage helfen dabei, den Kindern den Wechsel von der Grundschule ins Gymnasium zu erleichtern und einen guten Start ins Schuljahr zu ermöglichen. „Wir möchten die Eingewöhnung positiv gestalten, so dass sich Ihr Kind bei uns wohlfühlt“, betont die Schule in einem Schreiben an die Eltern.

Projektwoche und Schulfest am Gymnasium Lehrte begeisterten SchülerInnen und Gäste

Fast 50 Projekte und ein buntes Rahmenprogramm mit Spendenaktionen für „Robin Aid“ Weltweit starben im Jahr 2008 8,8 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag – am häufigsten an vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten. Diese Schreckensmeldung hat am Lehrter Gymnasium 1.200 SchülerInnen,Lehrkräfte, Eltern sowie die Schulleiterin Silke Brandes dazu veranlasst, eine Projektwoche zu initiieren, um so Spendengelder für ein Kinderkrankenhaus in Kabul, Afghanistan, das „French Medical Institute for Children“ (FMIC) zu sammeln.

Bereits jetzt steht fest, dass bei der „Welt“-Projektwoche und dem anschließenden Schulfest mit, dem Regen zum Trotz, einigen hundert BesucherInnen, eine Spendensumme von etwa 5.000 Euro erzielt werden konnte. Ein nur kleiner Schritt auf dem Weg zur notwendigen Hilfe: Bis heute fehlen jedem zweiten von rund 2,2 Milliarden Kindern auf der Erde grundlegende Dinge für ihr Überleben und ihre Entwicklung. So beispielsweise ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Hilfe, eine gute Schulbildung und ein Dach über dem Kopf. Bei dem vor diesem Hintergrund veranstalteten Schulfest zum Abschluss der „Welt“-Projektwoche stellten die Unter- und OberstufenschülerInnen des Lehrter Gymnasiums beinahe 40 Projekte vor, die über einen so genannten „Roten Faden“ in den Klassenräumen und Gängen besichtigt werden konnten unter anderen „Fair Trade“,„Trommeln und Tiere“, „Königshäuser“,„Bumerangwerkstatt“, Ozonloch“, „Polynesien und Beuteltiere“, „die Vereinigten Staaten“, „Maya“, „traditionelle und neue Sportarten“, „asiatische Traditionen“, „Afghanistan“, „Las Vegas“, „Mafia und Banden“. Die „Projektmacher“ animierten dabei einige hundert BesucherInnen sich an den zahlreichen Mitmach-Aktionen zu beteiligen und boten Handarbeiten an.

Zudem konnten mit dem Verkauf von Speisen und Getränken, einer Projektwochenzeitschrift, einer Tombola und einem Flohmarkt Spendengelder eingenommen werden. Darüber hinaus gab es ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Bühnenauftritten. „Auf unserem diesjährigen Schulfest zum Thema „Die Welt“ herrschte allgemein positive Stimmung, was die Projektergebnisse und die Atmosphäre betrifft. Vor allem die Tatsache, dass alle Ergebnisse der Projektwoche nachmittags von den Schülern vorgestellt wurden, kam gut an. Zum Beispiel wurde das Projekt der 7b, es wurden Bumerangs gebastelt, mit Worten wie „vielfältig, einzigartig und inspirierend“ gelobt“, freute sich Floriane Willeke. Sie hatte unter anderem an der Projektwochenzeitschrift mitgearbeitet.

Auch das Zusammenspiel der SchülerInnen der unterschiedlichen Altersklassen klappte prima: „Es war toll, als Oberstufenschüler erneut einen Kontakt in die unteren Jahrgänge herzustellen, da gerade die räumliche Separation dieses in der Schulzeit erschwert“, sagte Zeno Schnelle aus der Unterstufe hierzu. Jeder Jahrgang bekam im Voraus einen eigenen Kontinent als Schwerpunktthema, die Projektideen kamen dabei von den Schülern selbst. Für die Planung des Schulfestes und der Projektwoche war die Projektgruppe „Eventmanagement“ zuständig. „Die Vorbereitungen für das Schulfest waren sehr arbeitsintensiv. Zusammen mit diesem hervorragenden Schülerteam hat es jedoch sehr viel Spaß gemacht. Ich bin immer wieder von den Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler begeistert“, freute sich Gerrit Brauner, Leiter der Arbeitsgemeinschaft. (Sabrina Dickhaeuser, Marktspiegel, )

Die Gymnasiasten Tom Veenhuis (12,
li.) und Niklas Witt (13, re.) präsentierten eine
von der Klasse 9c entworfene Maya-Fotowand
im Reich der Maya, dem in der Projektwoche in
einem der Klassenzimmer nachgespürt werden
konnte. (Fotos: Dickhaeuser)

 

 

Projektwoche – Schüler stellten Didgeridoos und Trommeln selbst her

Die 7e hat für die Projektwoche kräftig gewerkelt. Herr Lüttig aus Brauschweig hat mit uns 30 Didgeridoos, für die er aus mehreren Baumärkten Kunststoffrohre (Durchmesser: 40 mm), Trichterenden und Wachs besorgt hatte, angefertigt und uns in die Spieltechnik eingewiesen. Vorher stellte er uns seine beeindruckende Sammlung vor und bewies durch sein rhythmisches Spiel, dass er nicht nur die berühmte Zirkularatmung beherrscht, sondern auch eine Art Beatboxing. Faszinierend waren seine ausziehbare tibetanische Tempeltrompete aus Blech wie auch kunstvoll bemalte Holzröhren aus Australien, einst von Termiten ausgehölt. Die Schülerinnen und Schüler der 7e glänzten durch ihre Vorkenntnisse aus der Bläserklasse, sodass der jeweilige Ansatz gar kein Problem darstellte. Beim Schulfest stehen Besuchern in Raum 118 genau 30 Instrumente zum Ausprobieren zur Verfügung, die Klasse selbst ist aber am Nachmittag auch noch mit ihren „normalen“ Blasinstrumenten auf einer Bühne zu hören. Während der Projektwoche hatte ein Kurzauftritt im Zuckerzentrum schon 53 Euro an Spendengeld für Afghanistan eingebracht. (Sabine Reich)


 

Musikalisch und kreativ war auch die 5e unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler bastelten aus Tontöpfen Trommeln, um auf dem Schulfest am Samstag für die musikalische Begleitung zu einstudierten Liedern zu sorgen. Wer schon einmal Trommeln gebastelt hat, versuchte sich an afrikanischen Tieren. Benötigt wurden hier Farben, Papier und viel Kleister. Rechtzeitig zum Fest entstand so ein beeindruckender Zoo. Während der Darbietung ihrer Trommelkünste sammelten die Schülerinnen und Schüler natürlich auch Spenden für das Afghanistanprojekt.  (Floriane Willeke)

 

Doppeljahrgang machte Abitur

Doppeljahrgang ein Erfolg – das ganze Gymnasium feierte! Anspannung entlädt sich in ausgelassenem Abi-Streich(Schul-)Fest

Fast zu einem Viertel Einser-AbiturientInnen, vier darunter mit einer lupenreinen 1,0-Durchschnittsnote im Reifezeugnis – da hatten am Mittwoch die 171 frisch gebackenen AbsolventInnen des Lehrter Gymnasiums alles Recht dieser Welt, bei ihrem (seit Jahren als Party für die ganze Schule gefeierten) Abi-Streich die ganze Schule (und auch die staunenden Passantenströme in der City) zum Stehen zu bringen: Livemusik der hannoverschen Pop-Funk-Band „C for Caroline“, Bull-Riding für SchülerInnen wie LehrerInnen sowie gemeinsame Fun-Spielwettbewerbe füllten den kompletten Schulhof vor Forum und Brunnen mit mehreren Hundert ausgelassen feiernden Gymnasiasten.

Disziplin und Durchhaltevermögen zeigten die AbiturientInnen dabei nicht nur in den mündlichen und schriftlichen Prüfungen des diesjährigen Abitur-Doppeljahrganges. So blieben, wie mit der Schulleitung vereinbart, die ersten beiden Unterrichtsstunden störungsfrei. Dann aber gab es kein Halten mehr bei der von einem Kommitee von 14 AbiturientInnen vorbereiteten Riesenparty und bester Stimmung ganz ohne Alkohol.

Schlagsahne und Riesenwasserpistolen im Dauereinsatz führten schnell zur bejubelten Durchsage von Direktorin Silke Brandes, zumindest alle der Mittelstufe in durchnässter Kleidung seien jetzt vom Unterricht befreit. Stimmungshöhepunkte waren neben der Band auch Spielwettbewerbe für die Lehrer gegen die Lehrerinnen, wobei ihnen beim pantomimischen Worteraten auch ihre schärfste Waffe, das Wort, genommen wurde.

Und natürlich das Bull-Riding, bei dem Lehrerin Antje Berger den Männern des Kollegiums mit der sechsfachen Aufenthaltsdauer im Sattel zeigte, wie so ein bockender Elektro-Bulle zu bändigen ist. Gemeinsam gefeiert im Gymnasium wird nach einer Projektwoche ab Montag nochmals am Samstag, 2. Juli, bei einem Schulfest mit den Eltern und Vorstellug der Projektergebnisse ab 15.00 Uhr sowie anschließender Drei-Bands-Party ab 18.00 Uhr. (Walter Klinger, Marktspiegel, 25.06.2011)

Es war ein Lauf mit nicht absehbarem Ergebnis, aber Schulleiterin Silke Brandes (hier beim Dreibeinlauf mit einer Abiturientin beim Abi-Streich) und die SchülerInnen und LehrerInnen des Gymnasiums Lehrte haben den Abitur-Doppeljahrgang zum Erfolg gebracht. (Foto: Walter Klinger

Abschied von zwei Jahrgängen – Abiturienten des Lehrter Gymnasiums erhalten im Forum ihre Abschlusszeugnisse

Abschied vom ersten Doppeliahrgang: 171 Abiturienten haben gestem Morgen im Kurt-Hirschfeld-Forum ihre Abiturzeugnisse entgegengenommen. Um die große Menge an Schulabgängern zu bewältigen, musste das Lehrter Gymnasium zwei Entlassungsfeiern ausrichten.

Die Wirren um das sogenannte Turbo-Abi und der gemeinsame Unterricht haben die Jahrgänge 12 und 13 in den vergangenen zwei Jahren zusammengeschweißt. Deshalb fanden es die Schüler selbstverständlich, die zwei Entlassungsfeiern unter dem Abi-Motto „Versuchskaninchen und alte Hasen“ nicht nach Jahrgängen, sondern nach Tutorengruppen aufzuteilen.

Jeweils um 9.30 und um 11.30 Uhr hielten Schulleiterin Silke Brandes, Schuleltemratsvorsitzender Klaus Sidortschuk und Bürgermeisterin Jutta Voß Dankesreden und Lobeshymnen. „Es kommt nicht oft vor, dass ich eine Rede am Tag gleich zwei Mal halte“, sagte Voß. Musikalische Unterstützung lieferte zudem nicht nur die Big Band der Schule; auch die Schulleiterin stimmte eigens ein Lied für die Abiturienten an.

Besonders stolz ist das Gymnasium auf die Noten, die unter den erschwerten Bedingungen des Doppeljahrgangs geschrieben wurden. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte Brandes. Trotz des Abiturs nach nur 12 Jahren liege die Durchschnittsnote bei 2,4. Damit konnte die Schule ihr Vorjahreslevel erhalten. Das Verhältnis von Schülern des 12. Jahrgangs zu den Schülern des 13. Iahrgangs liegt jedoch bei 67 zu 104. „Viele aus der 12. Klasse sind freiwillig zurückgegangen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen“, sagte Oberstufenkoordinator Reiner Macher. (Sarah Dettmer, Anzeiger für Lehrte und Sehnde, 25.06.2011)

Abitur-Doppeljahrgang mit 41 Einser-Absolventen beendet – Auf Grund der großen Zahl gab es die Reifezeugnisse in zwei Feierstunden

Es ist ein Sieg, über den sich AbiturientInnen wie LehrerInnen riesig freuen: Auch im Doppeljahrgang haben die AbgängerInnen des Gymnasiums Lehrte mit 2,4 wieder eine bemerkenswerte Durchschnittsnote ihrer Reifezeugnisse erreicht. Den mutigen Entschluss zum Gemeinschaftsunterricht, in dem SchülerInnen des 12. und des 13. Jahrganges auf ihre in diesem Jahr gemeinsame Abiprüfung vorbereitet wurden, sieht Schulleiterin Silke Brandes „zumindest nicht als Fehler“. Was ruhig als faustdicke Untertreibung gewertet werden darf: Die Rekordzahl von 41 und damit fast einem Viertel der AbsolventInnen mit einer Eins vor dem Komma als Durchschnittsnote, darunter gleich vier mit dem höchstmöglichen Abi-Durchschnitt von 1,0, spricht für sich – und das Lehrter Gymnasium.

Es war ein „1 2/3 – Abitur“, wie der Oberstufenkoordinator des Lehrter Gymnasiums, Reiner Macher, sagt: Fast die Hälfte der SchülerInnen, die im Doppeljahrgang bereits nach zwölf Jahren ihr Abitur ablegen sollten, ging einen Jahrgang zurück. Wie Macher beobachtet hat, waren es vor allem diejenigen, die sich einen Abi-Durchschnitt von mehr als 2,8 ausrechnen konnten – sie hätten bei der Masse des Doppeljahrgangs, zumal beim nunmehrigen Wegfall des Wehrdienstes, kaum noch eine Chance in NC-Fächern an die Uni zu kommen.

Doch immerhin noch 174 meldeten sich zur Abiprüfung, 67 nach zwölf Jahren Gymnasium und 104 nach 13 Jahren. Für sie lief es prächtig: Nur drei Prüflinge schrammten bei den dieses Mal zentral gestellten Prüfungsthemen am Abitur vorbei. Einen nennenswerten Unterschied gab es zwischen den Jahrgängen dabei nach Ansicht auch des stellvertretenden Schulleiters Dr. Gerd Meier nicht: Die AbiturientInnen nach 13 Jahren haben einen Notendurchschnitt von 2,27 und die nach zwölf von 2,52.

Dennoch war die Bewältigung von nahezu zwei Hundertschaften Abiturprüfungen eine ziemliche verwaltungstechnische Herausforderung – und alle sind froh, dass dies nun geschafft ist. Auf Grund ihrer großen Zahl erhielten die nachstehenden AbiturientInnen gestern ihre Reifezeugnisse in erstmals zwei Feierstunden:

Aurelia Amrou, Tanita Averes, Bianca Bahlau, Sabrina Baschke, Margarethe Bauder, Lisa Behrens, Kais Niklas Bermaoui, Daniel Bierwirth, Björn Bödecker, Marie Bödecker, Alexander Bolm, Francesca Borlak, Mona Sophie Bosse, Sebastian Böttcher, Nils Bremer, Maren-Christine Bücker, Patrick Busse, Daniel Carmincke, Carmen Chan, Hauke Deseke, Sabrina Dietz, Max Domin, Laura Aline Drinkuth, Annika Drückler, Julia Dubenkropp, Laura Duntsch, Melissa Ebert, Olga Efimov, Jana Elsner, Kim-Larissa Ernst, Enna Esser, Tim Falk, Marius Arno Feeken, Thiemo Fischer, Lorena Flesch, Laura Förster, Bianca Freischmidt, Marvin Freitag, Tamara Friede, Christian Garner, Anne-Jennifer Geiges, Florian Gierschner, David Gralla, Ricarda Maria Grimmelt, Nicola Christiane Gruhl, Jascha Hagen, Corinna Hahme, Inken Halupczok, Julia Handke, Leandra Hanke, Lina Hansen, Nils Hansen, Patrick Heger, Julian Hemker, Louisa Hoffmann, Cindy Höhne, Patrick Hoppe, Nicolas Imiolczyk, Tobias Jagau, Isabel Jagoda, Malte Janus, Martin Junge, Maurice Jurke, Tobias Kalski, Marcel Kascha, Nina Keding, Alexander Keuchel, Simon Kirchner, Marcel Kleiber, Nathalie Klein, Marius Kloß, Thorben Klünder, Inken Klüver, Danielle Knuth, Nicola Koch, Kathrin Köneke, Kerstin Körtke, Tobias Kowalski, Ina Marie Krahl, Nils Kretschmer, Liesa Krüger, Tobias Kubitza, Yee-Ming Lam, Jamin Dirk Lange, Wiebke Lange, Thi-Loc Le, Leonie Lillie-Stolze, Ruben Lipinski, Christoph Lokotsch, Theresa Lörke, Maximilian Lupke, René Lütge, Isabelle Manthey, Karl Manthey, Patricia Marienfeld, Karina Mathews, Henning Matthes, Annika Melles, Alexander Meyer, Maren Meyer, Margarethe Meyer, Johannes Mitzig, Natalie Montag, Christian Mücher, Tabea Nakke, Nina Neugebauer, Hai Anh Nghiem, van Chuong Nguyen, Denise Nickel, Lara Nickel, Marius Niemeyer, Merle Nöhre, Christian Nowitzki, Anton Oesterle, Nil Özer, Andreas Palmtag, Solomiya Pelts, Bianca Peters, Johannes Pitts, Nick Poelmeyer, Nils Poschadel, Jessica Posenauer, Lisa Rangnick, Daniela Rieken, Anna-Lena Röpke, Lars Rosenberger, Tim Rückschloss, Laura Rüdiger, Marcel Ruß, Franziska Sattler, Evamaria Schaller, Melanie Scherr, Jana Schlotthauber, Timo Schmidt, Jens Schmugge, Niels Schreiner, Anja Schuler, Wiebke Schütt, Sabrina Seger, Christian Sieg, Sören Sievers, Franziska Spitznagel, Marvin Springer, Thorben Steguweit, David Summann, Marc Tenninger, Tanja Treffler, Lisa-Sophie Tripp, Hans Uhlmannsiek, J an-Gerrit Vahl, Victoria Voigts, Maximilian Voigts, Charlotte Völksen, Jon Wahnschaffe, Hanna Webering, Greta Wegener, Alexander Wehner, Kathleen Weiß, Sarah Weißmeyer, Svenja Wesemann, Patrick Westphal, Arne Weykopf, Fabian Wiggers, Marius Wilke, Ivo Wilke-Neufert, Christopher Winkler, Sarah Winnefeld, Sarah Winter, Linda Wulf, Annika Zilz und Verena Zschorno.

(Walter Klinger, Marktspiegel, 26.06.2011)


Asyl in der alten Gebläsehalle – Lehrte und Sehnde: Mehr als 340 Abiturienten erhalten heute und morgen ihre Zeugnisse

So viel Abitur war noch nie: Weil Schüler aus zwei Jahrgängen gleichzeitig ihre Prüfungen abgelegt haben, bekommen heute und morgen 346 junge Menschen am Lehrter Gymnasium und der KGS Sehnde ihre Reifezeugnisse.

Es Schüler des letzten 13. Jahrgangs und erstmals die des 12. Jahrgangs – Stichwort: Turbo-Abi – die heute gemeinsam ihre Schulkarriere beenden. 171 sind es in Lehrte, 175 in Sehnde. Das sind Größenordnungen, die den Schulen und den Schülern großes organisatorisches Geschick abverlangen.

Die KGS etwa hat gar nicht erst versucht, in Sehnde einen geeigneten Raum für die Entlassungsfeier zu finden: So einen gibt es in der Stadt nämlich nicht. Und auch der in den vergangenen Jahren für den Abiball bevorzugte Saal in Hannover-Wülfel reichte dieses Mal nicht aus. Schon vor anderthalb Jahren mietete sich die KGS daher in ein ungewöhnliches Gebäude im Landkreis Peine ein – der zur Partystätte umfunktionierten Gebläsehalle der früheren Ilseder Hütte.

Einen fünfstelligen Betrag kostet dort die Miete samt Programm. Stolze 38,50 Euro müssen die Gäste der KGS-Abiturienten hinblättern, um morgen in dem Industriedenkmal zu feiern und zu speisen. Zur Entlassungsfeier hören sie allerdings auch Worte aus prominentem Munde: Zu Gast ist der Chef des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer.

Das Gymnasium in Lehrte hilft sich angesichts der Flut von Abiturienten mit zwei Entlassungsfeiern hintereinander weiter – für jeden Jahrgang eine. Die Zeugnisse werden heute Vormittag im Kurt-Hirschfeld-Forum überreicht. Der gemeinsame Abi-Ball wird, mangels ausreichend großer Räume in Lehrte, jedoch erst Anfang Juli im Alten Flughafen in Hannover über die Bühne gehen. Die Schüler hätten schon vor einem dreiviertel Jahr nach einem geeigneten Schauplatz für ihren Ball gesucht, sagt Gerd Meier, stellvertretender Schulleiter des Lehrter Gymnasiums. (Sarah Dettmer und Achim Gückel, Anzeiger für Lehrte und Sehnde, 24.06.2011)

Die Lehrter Gymnasiumsleiterin Silke Brandes, Stellvertreter Gerd Meier (Mitte) und Oberstufenkoordinator Reiner Macher müssen 171 Abizeugnisse aushändigen. Die 175 Sehnder Abiturienten feiern diesmal in der großen Gebläsehalle der Ilseder Hütte (kleines Bild).

Big Band und Bläserklassen studierten Sambastücke ein

Workshop am Lehrter Gymnasium: Profis unterrichten 90 Schüler

Der Musikraum des Lehrter Gymnasiums ist gestern fast aus allen Nähten geplatzt. Rund 60 Schüler der Bläserklassen 7e und 8f haben dort gemeinsam Musik gemacht. Statt Klassik, Musical-Songs und Pop erklangen erstmals Samba, Salsa und Mambo. „Wir gehen musikalisch neue Wege“, sagte Musiklehrerin Sabine Reich.

Für den ganztägigen Workshop hatte sich die Schule echte Profis ins Haus geholt. Worauf es bei der lateinamerikanischen Musik ankommt, erklärte den Jugendlichen Kurt Klose, Pianist, Komponist und Leiter der hannoverschen Latin-Big-Band Havana. Percussionistin Frauke Hohberger führte in die Kunst des Musizierens mit Schlaginstrumenten ein. Am Vormittag begleitete die eine Bläserklasse die andere auf Trommeln, Kuhglocken und Congas. Im Anschluss wurden die Rollen getauscht. Nachmittags war die 30-köpfige Big Band an der Reihe.

Mit dem Workshop würdigte das Gymnasium das zehnjährige Bestehen der Bläserklassen und das 15-jährige der Big Band [welche von Frau Ane Kristin Holmer ins Leben gerufen wurden, Anm. d. Red.]. „Wir beschenken uns selber“, sagte Reich. Den Schülern machte der Unterricht sichtlich Spaß. „Es ist toll, in so einer großen Gruppe zu musizieren“, sagte Klarinettistin Imke (13). Siebtklässlerin Sina gefielen vor allem die schnellen Stücke. „Das ist mal ganz was anderes“, sagte sie.

Die Ergebnisse des Workshops präsentieren Bläserklassen und Big Band am Sonnabend, 2. Juli, beim Schulfest.(Katja Eggers, Anzeiger für Lehrte und Sehnde, 22.06.2011)

Gymnasiasten erfolgreich bei Mathe- und Physikwettbewerben

Zahlenvirtuosen heimsen Preise ein: Schüler des Gymnasiums Lehrte haben bei bundesweiten Mathematik- und Physikwettbewerben Auszeichnungen gesammelt. Mathematiklehrer Peter Eggers sparte bei der Übergabe der Urkunden und Präsente nicht mit Komplimenten für die Wettbewerbsteilnehmer. „Es ist eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit“, erklärte Eggers. „Es müssen Beweise erbracht werden, und eine korrekte formale Darstellung ist absolut notwendig.“ Auch hätten die Schüler eine hohe Frustrationstoleranz bewiesen, sagte Eggers.

Robin Fritsch aus der Jahrgangsstufe zehn konnte sich gleich über zwei Auszeichnungen freuen. Er schaffte den ersten Platz beim Bundeswettbewerb Mathematik und erhielt eine Anerkennungsurkunde für seine Leistungen im Physik-Bundeswettbewerb. Als Fach für ein späteres Studium steht bei ihm Mathematik derzeit hoch im Kurs. Vincent Kulke aus dem elften Jahrgang erreichte den dritten Platz, Annika Niemann und Christian Grimm erhielten eine Anerkennungsurkunde.

Unter 112 Lehrter Schülern aus den fünften und sechsten Klassen, die am Känguru-Mathematikwettbewerb teilgenommen haben, sicherte sich der zwölfjährige Lukas Kohfeld einen der ersten Preise, die elfjährigen Lennart Kress und Simon Schmidt bekamen zweite Preise, die elfjährige Amelie Meyer einen dritten. „Das ist schon eine tolle Leistung“, lobte Mathematiklehrerin Antje Berger ihre Schützlinge, die für 24 Aufgaben, die logisches Denken, Kombinationsgabe sowie geometrisches Vorstellungsvermögen verlangten, 75 Minuten Zeit hatten. (Susanne Hanke, Anzeiger für Lehtre und Sehnde, 18.06.2011)

Foto: Lukas Kohfeld (von links), Lennart Kress, Lehrer Peter Eggers, Simon Schmidt, Robin Fritsch, Amelie Meyer, Vincent Kulke, Christian Crimm, Christian Rabeneck und Annika Niemann sind talentierte Zahlenjongleure.

Klasse 10B des Gymnasiums Lehrte 3. bei „Mathematik ohne Grenzen“

Gemeinsam fremdsprachige Aufgaben im Landeswettbewerb gelöst – Laut brauste der Jubel durch die Aula der Schillerschule Hannover, als jetzt die niedersächsischen Gewinner des Schülerwettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ bekannt gegeben wurden. Angetreten waren in diesem Jahr 136 Klassen der 9. und 10. Jahrgänge mit mehr als 3.700 SchülerInnen.

Ganz nach oben auf das Siegertreppchen kletterten die 9B1 vom Gymnasium Johanneum aus Lüneburg und die 1OB vom Gymnasium Sulingen und Wurden dafür mit je 300 Euro Preisgeld für ihre Klassenkassen belohnt. Auf die zweiten Plätze rechneten sich die 9F vom Johann-Beckmann-Gymnasium aus Hoya und die 10C vom Ratsgymnasium Peine. Sie freuten sich über je 200 Euro.

Als Drittplatzierte durften die 9MN vom Matthias-Claudius-Gymnasium aus Gehrden und die 10B vom Gymnasium Lehrte 100 Euro mit nach Hause nehmen. Der Sonderpreis für die Schule mit den meisten erfolgreich teilnehmenden Klassen ging an das Johann-Beckmann-Gymnasium aus Lüneburg. Ein Mathekoffer wird hier künftig für nochmehr Spaß und Abwechslung im Unterricht sorgen.

Dass Mathe langweilig sei, glaubt an diesen Schulen auch jetzt schon niemand mehr. Dazu beigetragen hat der Wettbewerb, an dem sich viele der preisgekrönten Schulen seit Jahren beteiligen. Das Besondere: In über 17 Ländern rechnen rund 9.000 Klassen am gleichen Tag die gleichen Aufgaben.

In Eigenregie erarbeiten die SchülerInnen eine gemeinsame Antwort pro Aufgabe – neben mathematischem Geschick sind also auch Teamgeist, Zeitmanagement und sogar Fremdsprachenkenntnisse gefragt, da eine Aufgabe in einer europäischen Fremdsprache gestellt wird und in dieser beantwortet werden muss. In Niedersachsen wird der Wettbewerb von der Mathematikfachgruppe der Schillerschule Hannover organisiert. Finanzielle Unterstützung erhält sie dabei von der Stiftung NiedersachsenMetall, deren Anliegen es ist, bei jungen Menschen Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu wecken. „Schülerinnen und Schüler erleben Mathematik im Unterricht zu häufig als trockene Theorie ohne Praxisbezug,“ bedauert Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall. „Die anwendungsorientierten Fragestellungen irn Wettbewerb hingegen erwecken die Mathematik zum Leben.“

Für Begeisterung sorgten auch zwei Referenten der Leibniz Universität Hannover: Florian Leydecker (uniKIK) machte neugierig auf Schülerprojekte an der Uni und Science-Slamer Markus Otto (Albert-Einstein-Insti- tut) präsentierte das „Orchester im Universum“.

(Marktspiegel, 15.06.2011)

Das Sommerkonzert 2011 bot ein kreatives Programm

Beschwingte Unterhaltung und ein kreatives Programm bot das Sommerkonzert des Lehrter Gymnasiums am Mittwochabend im Kurt-Hirschfeld-Forum dem Publikum. Die Bläserklassen, der Schul- und Unterstufenchor, der HeartChor und die Big Band zeigten sich mit ihren Darbietungen samt Slap-Stick-Einlagen in Bestform. Chorleiter Armin Gröner bat zu Beginn überraschend: „Bitte nicht mitklatschen!“ Denn der Text des Stückes „Kinder“ über allzu stolze Eltern sei so köstlich, dass jede Strophe gehört werden solle. Spontanen Beifall ließ er aber bei dem unter die Haut gehenden Song „Killing Me Softly“ des Chors der 5. und 6. Klassen zu, bei dem einige Kinder mutig und textsicher Solo-Passagen übernahmen.

Seinen ersten Auftritt als festes Ensemble der Schule absolvierte der HeartChor unter Leitung von Thomas Schachschal mit Bravour. Der achtköpfige reine Männerchor bewies zudem schauspielerisches Talent. Höhepunkte des Abends waren aber auch die Kinder im „Klasse! Wir singen“-T-Shirt. Sie gaben taktsicher eine Kostprobe der schönsten Lieder dieses Projekts. Ebenso glänzte die Musical-AG, deren Sänger mit Pomade im Haar Ausschnitte aus „Summer Nights“ boten. Die Show war mitreißend – voller Tempo und auch ohne Mikrofon klangvoll. (Anzeiger für Lehrte und Sehnde, 10.06.2011)