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Schüleraustausch Rouen/Lehrte

Der inzwischen Tradition gewordene Empfang beim Bürgermeister der Stadt Lehrte war Anfang Dezember Teil des neuntägigen Schüleraustausches zwischen dem Gymnasium Lehrte und dem französischen Lycée Flaubert in Rouen (Normandie).
Die begleitende Deutschlehrerin Patricia Rospart und ihr Kollege Philippe Germain sowie die 28 Schülerinnen und Schüler staunten sehr über die schülergerechte Gestaltung des Empfangs, zu dem der Lehrter Bürgermeister geladen hatte. Die französische Delegation erwartete eine förmliche Rede, Klaus Sidortschuk verstand es jedoch, mit persönlichen Fragen ein interessantes Gespräch zu entwickeln. Dabei spielten nicht nur die Unterschiede zwischen den Kulturen, insbesondere zwischen den Schulsystemen und dem Alltagsleben eine Rolle, sondern es wurden auch seitens der französischen Schüler Fragen zur aktuellen politischen Situation gestellt. Der Umgang mit den vielen Menschen, die nach Deutschland kommen, und die damit verbundenen politischen Entscheidungen, aber auch die Attentate in Paris wurden angesprochen. Dabei wurde betont, welchen wichtigen Stellenwert der persönliche Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich gerade nach den Attentaten in Paris hat, zumal bis kurz vor der Reise nicht feststand, ob die Fahrt genehmigt werden würde. (Susanne Hilmer-Anke)

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Die Lehrter Französischlehrkräfte Susanne Hilmer-Anke und Sebastian Schmidt organisierten ein attraktives Rahmenprogramm. So stand neben Erkundungen in Lehrte und in Hannover ein Ausflug nach Hamburg mit einem Musicalbesuch auf der Agenda. Das Thema „Musik“, unter dem die Aktivitäten des diesjährigen Austausches standen, findet in Frankreich seine Fortsetzung, wenn die Lehrter Schülerinnen und Schüler Mitte März nach Rouen reisen.