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Informationen zum Schulbeginn nach den Osterferien

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe, dass ihr/Sie erholsame Osterferien und schöne Ostertage hattet/hatten. Das Wetter hat mE überall wunderbar mitgespielt und die ersten intensiveren Sonnenstrahlen sowie die Frühlingsbotschaften in der Natur tun Körper, Herz und Seele richtig gut. Schule hat hoffentlich kaum eine Rolle gespielt! Nur unser Jahrgang der Q2, der sich auf der Zielgeraden zum Abitur befindet, bildet hier sicher eine Ausnahme: Ich hoffe, dass ihr die Zeit der Ferien optimal für eure Vorbereitung auf die nun anstehenden Prüfungen nutzen konntet. Wir wünschen euch als Schulgemeinschaft auf jeden Fall viel Erfolg und drücken euch die Daumen 👌, dass ihr euer persönlich bestmögliches Ergebnis erreicht. Toi, toi, toi!!! 👍

Vor Beginn der Ferien habe ich uns alle (nahezu ohne Ausnahme) so wahrgenommen, dass wir alle Erholung wirklich sehr nötig hatten. Deswegen habe ich auf weitere Berge von Informationen und Mitteilungen verzichtet, damit wir vor den Ferien einfach das schaffen konnten, das dringend erledigt werden musste…und vermutlich hat es nicht in allen Fällen perfekt geklappt. Aber wir haben erneut in den vergangenen Wochen und Monaten unglaublich viel als Schulgemeinschaft recht einvernehmlich und gegenseitig unterstützend „gestemmt“, das ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich mich einfach mal bei allen ganz herzlich bedanken – bei euch Schülerinnen und Schülern, bei Ihnen als Eltern und bei allen Kolleginnen und Kollegen.

Mit der heutigen Mail wird es sehr viele Informationen geben, manche, auf die schon viele gewartet haben, manche aufgestaute, aber immer noch rechtzeitige und ganz frische…also schnell ein schönes Getränk oder ähnliches organisieren, ein gemütliches Plätzchen suchen, wo man konzentriert lesen kann…und los geht’s:

  1. Umgang mit Corona nach den Osterferien
  2. Arbeitskreis Distanzlernen
  3. Arbeitskreis Digitalisierung
  4. Willkommen für ukrainische Schülerinnen und Schüler am GymLehrte
  5. Briefe und Informationen des Kultusministeriums (MK)
  6. Ergebnisse einer Umfrage des MK unter SuS der Sek. I (durchgeführt über die Schülervertretungen)
  1. Umgang mit Corona nach den Osterferien
    Mitte März ist das Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene geändert worden, das zu der Zeit auch im Bundestag für intensive Diskussionen gesorgt hat, weil da die Coronazahlen noch im Steigen und enorm hoch waren. Heute, einen Monat später, haben wir den Höhepunkt der Omikron-Welle deutlich überschritten, die Zahlen sinken kontinuierlich und es wird deutlicher auf die persönliche Verantwortung für sich selbst und für andere gesetzt. Die Diskussionen darum sind nach meiner Wahrnehmung nicht mehr so hitzig und bis auf wenige Ausnahmen, wo es z.B. eine Maskenpflicht gibt, entscheidet man einfach selbst, ob man beim Einkaufen, in Konzerten mit dicht gedrängtem Publikum (immerhin finden sie wieder statt…so hoffentlich auch die Sommerkonzerte unserer Musikklassen und -arbeitsgemeinschaften…wir drücken euch und uns die Daumen!) oder wo auch immer eine MNB trägt. Das passt gut zu einer Demokratie, die von der persönlichen Freiheit einer/eines jeden Einzelnen, aber auch von der Verantwortung für das Gemeinwohl lebt. Medizinisch scheint es so zu sein, dass das Risiko, sich anzustecken zwar deutlich höher geworden ist (das haben wir vor den Ferien deutlich merken können), dass aber die Verläufe der Erkrankung nahezu ausnahmslos nicht mehr lebensbedrohlich sind. Was nun im Herbst/Winter auf uns zukommen könnte/wird, ist für uns Laien schon gar nicht, aber wohl auch für die Experten nur bedingt möglich. Daher ist es für uns als Schule wie bisher auch sicher am nervenschonendsten und erfolgversprechendsten, wenn wir gelassen bleiben und der Dinge harren, die da kommen. Dieses hat in den letzten zwei Jahren recht gut funktioniert.Wie geht es nun konkret weiter?
    Verpflichtende und freiwillige Tests:
    Alle in der Schule Beschäftigten (auch die geboosterten, genesenen, etc.) testen sich verpflichtend vom 20.-29.04.2022 an den 8 Schultagen, die dieser Zeitraum umfasst. Ich plädiere aber dafür, dieses auch an den 2 Tagen des darin enthaltenen Wochenendes zu tun. Genügend Tests haben wir vor den Ferien verteilt. Sollten irgendwem Tests fehlen, bitte melden (über die Klassenleitungen).
    Ab dem 2. Mai sind nur noch freiwillige Tests vorgesehen, und zwar dreimal in der Woche. Zögert bitte nicht, auf das Angebot, dafür Tests von der Schule zu erhalten, zuzugreifen. Mir wäre am liebsten, wenn sich wirklich viele unter uns freiwillig testen würden, aber es wird dann nach derzeitigem Stand keine Testpflicht mehr geben. Später im Schuljahr wird man dann voraussichtlich die Anzahl der freiwilligen Tests von drei auf zwei reduzieren.

    Test positiv – was nun?
    Wenn ein Test ein positives Ergebnis zeigt, gilt wie bisher, dass man die Schule informieren muss, sich vorsichtshalber absondern muss, man Schulgelände und -gebäude nicht betreten darf und dass dieses Ergebnis eines Selbsttests durch einen PCR-Test belegt oder widerlegt werden muss. Wird das Ergebnis widerlegt, darf/muss man umgehend wieder die Schule besuchen. Ergibt sich auch beim PCR-Test ein positives Ergebnis, so hat man sich abzusondern (Quarantäne). Aus dieser Absonderung können sich Schüler:innen frühestens nach 5 Tagen „freitesten“, wenn sie keine Symptome aufweisen. Für Lehrkräfte besteht nach meinem Kenntnisstand noch, dass sie sich frühestens nach 7 Tagen „freitesten“ können. Sollte der Test des „Freitestens“ jedoch positiv ausfallen, gilt weiterhin die Absonderung. Sobald ein Schnelltest in den Folgetagen negativ ausfällt, darf die Schule wieder besucht werden. Eine Isolation (mit Symptomen) darf grundsätzlich nur nach 48 Stunden Symptomfreiheit beendet werden; eine 10tägige Absonderung endet dann ohne Test.

    Mund-/Nasen-Bedeckung (MNB):
    Mit Schulbeginn nach den Osterferien muss keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden. Das gilt für das Schulgelände, aber auch für das Schulgebäude und die Unterrichtsräume. Jede/jeder entscheidet in eigener Verantwortung und aufgrund der indiviuellen Disposition, ob sie/er freiwillig eine Maske in bestimmten Situationen (z.B. Gedränge in Fluren, im Unterricht aufgrund nicht mehr geltender Abstandsregelungen) tragen möchte. Ich betone ausdrücklich, dass beide Entscheidungen, die für das Tragen einer Maske und die für den Verzicht des Tragens einer Maske, in den Bereich der persönlichen Entscheidungsfreiheit fallen und zu akzeptieren sowie zu respektieren sind.

    Härtefallregelung (Distanzlernen) für SuS/vulnerable Beschäftigte/Lehrkräfte (Homeoffice):
    Bis zum 29.04.2022 (Sicherheitswoche) gelten noch die sogenannte Härtefall-Regelung für Schülerinnen und Schüler (Befreiung vom Präsenzunterricht) und die Regelung für Lehrkräfte zur Einstufung als vulnerable Person mit Anspruch auf die Arbeit aus dem Homeoffice heraus. Ab dem 2. Mai 2022 gibt es beide Regelungen nicht mehr, d.h., alle sind verpflichtet am Präsenzunterricht teilzunehmen bzw. ihren Unterricht als Präsenzunterricht zu gestalten.

    Sonderregelungen für das Abitur:
    Aufgrund der Verordnungen gilt im Prinzip auch für den Jahrgang Q2 eine Testpflicht bis zum 29.04.2022; diese macht aber in der Form wenig Sinn, da jede/jeder nur zu ihren/seinen Prüfungen in die Schule kommt. Im Gegensatz z.B. zu Firmen mit Kundenkontakt, die aufgrund ihres Hausrechtes abweichend von den allgemeinen Regelungen festlegen können, dass in ihren Räumlichkeiten z.B. verpflichtend eine MNB zu tragen ist, ist für Schulen explizit klargestellt worden, dass für Schulleitungen nicht die Möglichkeit besteht, „eigenständig eine Maskenpflicht zu verhängen“.
    Daher schlage ich dem Q2-Jahrgang und den prüfenden Lehrkräften das Verfahren vor, dass sich alle freiwillig verpflichten, sich an den Prüfungstagen, an denen man präsent teilnimmt, zu testen und bis zum Sitzplatz bzw. wenn man sich im Prüfungsraum bewegt, eine MNB zu tragen. Ich plädiere auch dafür, eine Testkontrolle am Eingang durchzuführen. Intention dieses Verfahrens ist, dass alles dafür getan wird, dass jede/jeder Einzelne möglichst reibungslos seine Abiturprüfung absolvieren kann. Dafür sollten wir aus meiner Sicht auch im Interesse aller auf persönliche Rechte verzichten.
    Um dieses Verfahren mit euch zu besprechen, lade ich euch zu einer verpflichtenden Videokonferenz (Zugangsdaten gehen euch noch zu) ein:

Mittwoch, 20.04.2022, 10:00 – 10:45 Uhr; Thema: Testung und MNB während des Abiturs 2022 am GymLehrte

2. Arbeitskreis Distanzlernen

An den Anfang dieser Information gehört ganz eindeutig ein Dank an alle, die sich freiwillig für uns alle in diesem Arbeitkreis engagiert haben, das gilt für die Schülervertreter:innen Charlotta Steinweg und Paul Wagner, die Elternvertreter Herr Haase und Herr Rühmann sowie die Lehrkräfte Frau Bercht und Frau Przybylek. Herr Perk und ich verstehen das als Teil unserer Arbeit, arbeiten deswegen aber nicht weniger engagiert mit😉.

Folgendes hat der Arbeitskreis mindestens als Zwischenstand herausgestellt:
Das Streamen von Unterricht (zeitgleiche Teilnahme am Präsenzunterricht aus dem Distanzlernen heraus über eine Videokonferenz) ist technisch noch nicht für alle ohne Einschränkungen möglich und weist darüber hinaus noch etliche rechtlich ungeklärte Fragen (z.B. Einverständniserklärungen; Urheberrechte; Vervielfältigungsfragen) auf, die von einer einzelnen Schule nicht zu klären sind. Wir hoffen darauf, dass es dazu in absehbarer Zeit klare Landes- und/oder Bundesregelung gibt.

Zukünftiges Distanzlernen (zunächst bis zu den Sommerferien 2022), das es aufgrund des Wegfalls der Härtefall-Regelung (Corona, s.o.) seltener geben wird, wird über die bekannten Wege, die IServ bietet, begleitet bzw. betreut: Aufgabenmodul und individuelle Videokonferenz (diese vor allem über die Klassenleitungen und die Kernfächer). Neu soll sein, dass über das Aufgabenmodul nicht nur Aufgaben übermittelt werden, sondern auch der Unterrichtsverlauf kurz skizziert wird, wichtige, zentrale im Unterricht gegebene Erläuterungen verschriftlicht sind und Zwischenschritte verdeutlicht werden; eine Rückmeldung zu Ergebnissen seitens der Lehrkraft muss erfolgen (individuell oder über eine Musterlösung). Wichtig ist, dass die Initiative für die Betreuung im Distanzlernen aus datenschutzrechtlichen Gründen von den betroffenen Schüler:innen bzw. deren Eltern ausgehen muss. Faktisch kann es so sein, dass man zwar z.B. positiv auf Corona getestet wurde und sich absondern muss, aber keine Symptome aufweist und daher nicht krank ist. Wer also im Distanzlernen betreut werden will/muss, meldet sich dazu bei seinen Lehrkräften per Mail dafür an.

3. Arbeitskreis Digitalisierung
Erneut muss an dieser Stelle unbedingt ein Dank an alle „ehrenamtlich“ Mitwirkenden ausgesprochen werden, die sich in ihrer Freizeit an dieser Stelle für die Schule engagieren! Zu nennen sind hier die Schülervertreter:innen Nele Schwerin und Oskar Rosengarten, die Elternvertreter Herr Thielert und Herr Wilkens sowie die Lehrkräfte Frau Bercht und Frau Mathews. Herr Perk und ich waren wie schon oben erläutert auch engagiert dabei.

Folgendes hat den Arbeitskreis (AK) intensiv beschäftigt:
Der Schulvorstand hat den AK mit dem Auftrag versehen, ein Pilotprojekt „IPads für alle Schülerinnen der Jahrgänge 7 und 11“ als Einstieg in eine stärker digital geprägte Lernumgebung zu prüfen und Umsetzungsvoraussetzungen herauszustellen. Eine Umsetzung im Laufe des aktuellen Schuljahres 2021/22 sollte angestrebt, aber „nicht übers Knie gebrochen“ werden.
Eine Voraussetzung für das Pilotprojekt bestand in der digitalen Ausstattung der Gebäude (Glasfasernetz; stabiles WLAN in allen Räumen; stabiles WLAN mit stärkerer gleichzeitiger Nutzung von vielen Nutzer:innen). Diese Grundbedingung war nahezu nicht von der Schule und tatsächlich auch nur bedingt vom Schulträger (inzwischen gibt es dort zwei sehr engagierte EDV-Betreuer ausschließlich für die Schulen…mit einem riesigen Berg an Aufgaben und Projekten) zu beeinflussen. Inzwischen sind alle Access-Points in den Gebäuden installiert und das Netz ist zunehmend sicher stabil.
Eine weitere Voraussetzung bestand in der Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen mobilen Endgeräten. Dieses ist inzwischen geschehen, so dass unsere Lehrkräfte alle über ein dienstliches IPad verfügen, das sie am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien erhalten haben. Der nächste Schritt besteht nun darin, den logischerweise deutlich unterschiedlichen Kenntnisstand der Lehrkräfte in der Nutzung eines IPads und unterrichtsrelevanter Software/Apps individuell zu schulen. Dazu dient z.B. ein großer Fortbildungstag, den wir für den 28.04.2022 (Girls-/Boys-Day) organisiert haben.
Mit Fug und Recht darf unser Arbeitskreis für sich registrieren, dass unser Engagement dazu geführt hat, dass der Schulträger für die weiterführenden Schulen Gymnasium Lehrte, IGS Lehrte und Realschule Lehrte ein pädagogisches Mobile Device Management (MDM) über den Digitalpakt angeschafft bzw. zur Verfügung stellt. Es handelt sich hierbei um ein datenschutzkonformes und plattformübergreifendes Gerätemanagement, über das alle digitalen Endgeräte gesteuert werden. Dieses MDM ist z.B. auch an allen hannoverschen digitalen Pilotschulen Basis für die flächendeckende Einbindung von digitalen Endgeräten in den Unterricht. Inzwischen ist die Ausschreibung des Schulträgers abgeschlossen und der Auftrag an eine Firma mit Sitz in Hannover vergeben. Die erste Aufgabe für diese Firma (so die Ausschreibung) besteht nun darin, die bereits vorhandenen Endgeräte in den jeweiligen Schulen in dieses MDM aufzunehmen. Dieses dürfte in der nächsten Zeit geschehen. Fakt ist: Alle Geräte, die in der Schule genutzt werden sollen, müssen in dieses MDM aufgenommen werden; davon kann es für die Pilotjahrgänge und zukünftig keine Ausnahme geben.
Da es für die zentrale Ausstattung der IPads über das MDM erforderlich ist zu klären, welche Software/Apps auf allen Endgeräten aufgespielt sein sollen, hat sich der AK auch mit dieser Thematik beschäftigt und dabei auch die schulischen Fachgruppen beteiligt. Am Ende ist klar, dass wahrscheinlich für die Grundausstattung gilt: Weniger ist oft mehr. Aber um ein Bespiel zu nennen: Alle Geräte der Lehrkräfte haben schon GoodNotes aufgespielt bekommen, sodass feststeht, dass auch die Geräte in Schülerhänden dieses Programm aufweisen müssen.
Da der Schulvorstand, den ich nach den Ferien zu einer Sitzung einladen werde, über die Vorschläge des AK entscheiden muss, darf ich den dortigen Ergebnissen in dieser Mail nicht vorgreifen. Aber ich gehe davon aus, so viel darf ich wohl mit aller Vorsicht andeuten, dass der Vorschlag, die Jahrgänge 7, 8 (damit ihr nicht enttäuscht seid, weil es in diesem Jahr nicht geklappt hat) und 11 in das Pilotprojekt im Schuljahr 2022/23 aufzunehmen, Zustimmung finden wird.
Der Schulträger bzw. unsere beiden EDV-Betreuer haben um folgendes gestuftes Verfahren gebeten:
Sommer bis Herbst 2022 – Beginn des Pilotprojektes mit den IPads der Lehrkräfte
ab Herbst 2022 – Beginn des Pilotprojektes mit den IPads der Schüler:innen (ob dieses noch gestuft stattfindet, wird sich im Projekt zeigen).
Hoffentlich zeitnah nach der Schulvorstandssitzung, aber eben erst danach wird es möglich sein, die betroffenen Jahrgänge darüber zu informieren, welche IPads angeschafft werden sollen; für sehr wahrscheinlich halte ich die Lösung über elternfinanzierte IPads, aber auch darüber werden der AK und der Schulvorstand beraten. Das endgültige Konzept werden darüber hinaus vom Schulvorstand und der Gesamtkonferenz beraten und abgestimmt werden müssen. Also, in Bezug auf Anschaffungen mobilen Endgeräten noch ein wenig Geduld haben; wir arbeiten mit aller Kraft am digitalen Fortschritt unserer Schule 😉👍!

4. Willkommen für ukrainische Schülerinnen und Schüler am GymLehrte
Vor den Osterferien haben wir bislang 13 ukrainische Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Lehrte aufgenommen; weitere Aufnahmen sind bereits angefragt. Wir heißen euch und eure Lieben, die euch nach Deutschland begleiten konnten, ganz herzlich willkommen und sichern euch zu, dass wir alles dafür tun werden, dass es euch an unserer Schule gut geht und ihr eure Schullaufbahn mit möglichst wenig Stress fortsetzen könnt. Inzwischen gibt es ganz viel Unterstützung und z.T. neue kreative Ideen seitens des Landes, auf die wir als Schule zugreifen können, um euch zu unterstützen. Wir wissen oder haben zumindest eine theoretische Ahnung davon, dass es euch aufgrund der unfassbaren Geschehnisse in eurer Heimat nicht immer gelingen kann, konzentriert zu lernen und mit Freude am Unterricht teilzunehmen. Aber wenn wir mit unserer Schule, dem Unterricht und den Begegnungen, die ihr in unserer Schule habt, einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass ihr die Zuversicht und Hoffnung auf ein Ende des Krieges und eine bessere Zukunft nicht verliert, dann wollen wir diesen Beitrag gern leisten. Stellvertretend für alle, die in unserem Team mitarbeiten, das die Sprachlerner:innen an unserer Schule betreut, möchte ich Frau Baranek ganz herzlich dafür danken, wie einfühlsam, zuverlässig und engagiert die für alle Seiten neue Herausforderung angegangen und gemeistert wird.
Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich, aktuell insbesondere diejenigen in den Regelklassen, in die ukrainische Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurden und werden, aber auch alle Kolleginnen und Kollegen, noch achtsamer als sonst miteinander umzugehen und zu zeigen, dass wir eine Willkommensschule und -gemeinschaft sind, in die jede/jeder herzlich gern aufgenommen wird.
Wenn ihr konkret Hilfe benötigt, dann sprecht bitte einfach ohne Zögern Frau Baranek an; sie wird mit euch gemeinsam schauen, welche Ansprechpartner:innen und Lösungen es für jedes individuelle Problem gibt.

5. Briefe und Informationen des Kultusministeriums (MK)
Mit Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat es im März Briefe (Briefe vom 18.03.2022) und sogenannte „Exit-Pläne“ (Stand 18.03.2022) des Kultusministers gegeben, die verdeutlicht haben, dass sich am Gymnasium erst Änderungen nach den Osterferien ergeben. Aufgrund der Fülle an Herausforderungen vor den Osterferien hatten andere Aufgaben so viel Priorität, dass ich mich letztlich entschieden habe (wohlwissend, dass keine Änderungen vorher eintreten), alle „mit letzter Kraft“ die Ferien erreichen zu lassen und die Briefe des Kultusministers vom März der Vollständigkeit halber mit dieser „Mammut-Info-Mail“ nachzureichen. Ich bitte alle um Verständnis.

Einen neuen aktuellen Brief gibt es „nur“ für die Eltern und die Kolleginnen und Kollegen (Letztere erhalten ihre Briefe mit einer gesonderten Mail).
Im Anhang dieser Mail finden sich folglich die Briefe des Kultusministers aus dem März, die Exitpläne und ein neuer Brief an die Eltern (Briefe vom 14.04.2022).

6. Ergebnisse einer Umfrage des MK unter SuS der Sek. I (durchgeführt über die Schülervertretungen)
Das Kultusministerium hat am 31.03.2022 in einer Mail an die Schulleitungen folgende Information gegeben:
„Am 24.01.2022 haben wir uns an die SV-Teams Ihrer Schulen gewandt und darum gebeten, Umfragen zur aktuellen Situation in der Pandemie durchzuführen. Über 35.000 Schülerinnen und Schüler aus 177 Schulen haben sich beteiligt, viele Kolleginnen und Kollegen haben bei der Durchführung und Auswertung unterstützt – vielen herzlichen Dank dafür!
Die Ergebnisse möchten wir Ihnen heute übersenden, zusammen mit einem Anschreiben des Ministers an die Schülerinnen und Schüler.“
Natürlich komme ich dem gern nach, das Anschreiben (Briefe vom 31.03.2022) und die Auswertungen an euch weiterzuleiten (s. Anhang).

Ich wünsche allen noch einen schönen Ausklang des Ostermontags mit herrlichstem Wetter und euch noch einen letzten schönen Ferientag…genießt die Zeit!

Liebe Grüße
Silke Brandes

 

Brief des Kultusministers an die Eltern vom 14.04.22

Exit-Plan: