Banner Gymnasuim Lehrte

Über Gymnasium Lehrte (HAL)

Übersicht Autor | Gymnasium Lehrte (HAL)

BERUFSWEG-Parcours – die etwas andere Ausbildungsmesse

Am Freitag, 25. November 2022, fand zum vierten Mal der BERUFSWEG-Parcours am Gymnasium Lehrte für den gesamten 11. Jahrgang statt. Der BERUFSWEG-Parcours wird vom Unternehmen UP Consulting GmbH organisiert und ist für die Schülerinnen und Schüler (SuS) kostenlos. Da für diese Aktion die Verwendung einer speziellen APP notwendig war, wurde diese in einer zweistündigen Einführungsveranstaltung eine Woche vorher am Freitag, 18. November, vorgestellt und eingerichtet.

Die wichtigsten Vorteile, die die Verwendung der App bietet, sind:

  • Jeder SuS richtet sich ein individuelles Profil ein, das Stärken, Interessen, angestrebte Fachrichtungen, usw. der SuS filtert und ausweist
  • Bei Interesse der SuS können die beteiligten Unternehmen Einladungen über das Smartphone versenden
  • Zugriffe auf passende Unternehmen ermöglichen eine große Zeitersparnis
  • Die App bietet eine motivierende und fortschrittliche Form der Kommunikation

Beim eigentlichen Parcours besuchten die SuS in Kleingruppen von sechs bis acht TeilnehmerInnen in zehn Runden von jeweils 15 Minuten die Stände der beteiligten Unternehmen und Institutionen, die im Forum aufgebaut waren. Bei diesem Parcours waren insgesamt fünfzehn Unternehmen vorstellig mit einigen kommunalen Anbietern:

  • Miele & Cie.KG
  • Lebenshilfe Peine-Burgdorf
  • V-Line Europe GmbH
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • P – LW.P Lüders Warneboldt – notarielle Dienstleistungen
  • REWE Markt GmbH, Zweigniederlassung Nord
  • Bundeswehr
  • Zoll
  • Bundespolizei
  • AOK
  • Experiment.de
  • Buhmann Schule & Akademie
  • Sabine Blindow Schulen GmbH
  • Agentur für Arbeit
  • UP Consulting GmbH

An allen Ständen wurden die SuS interaktiv eingebunden und sollten auf das Unternehmen bezogen spezifische Aufgaben bewältigen. Durch diese motivierende Organisationsform wurde den SuS die Hemmschwelle genommen, direkt mit den Unternehmen Kontakt aufzunehmen und die Runden waren durch einen regen, aber konzentrierten Informationsaustausch gekennzeichnet. Falls ein SuS Interesse an einem Unternehmen hat, kann er dies durch „liken“ in der App kennzeichnen und gibt damit dem Unternehmen die Möglichkeit, mit dem/r SchülerIn Kontakt aufzunehmen.

Zum Abschluss der Veranstaltung fand eine finale „Speed-Dating-Runde“ auf dem Berufsweg-Parcours statt, in der die SuS entweder den Stand eines Unternehmens erneut besuchen, um z.B. gezielt weitere Fragen zu stellen oder aber einen Stand zu besuchen, den man in den neun Runden noch nicht besucht hatte.

Insgesamt kann der BERUFSWEG-Parcours als gelungene Aktion und wertvolle Bereicherung im Gesamtkonzept der Studien- und Berufsorientierungsmaßnahmen am Gymnasium Lehrte bewertet werden.

Wir bedanken uns beim ausführenden Unternehmen des BERUFSWEG-Parcours „UP Consulting GmbH“ und bei den vertretenden Unternehmen, die mit viel Engagement Ihre Stände betreut haben.

Christoph Gruber als Beauftragter für Studien- und Berufsberatung am Gymnasium Lehrte.

Fotos: Christoph Gruber

 

 

 

 

 

Wetterballon wird in die Stratosphäre geschickt

Die Strato-AG ist gerade dabei einen Stratosphärenflug vorzubereiten. Schon seit Schuljahresbeginn tüftelt die Arbeitsgemeinschaft an ihrem Projekt. Von möglichen Problemen in der Stratosphäre z.B. Kälte, über den Bau der Sonde bis hin zum Start, der kurz vor Weihnachten stattfinden soll, haben Schüler*innen der Jahrgänge 5-13 unter der Leitung von Frau Bohlen und Herrn Peterseim den Flug geplant. Die Styroporsonde wird an einem Wetterballon befestigt. Dieser ist mit einem Fallschirm ausgestattet, der sich beim Platzen des Ballons öffnet. Auch eine Kamera enthält die Sonde, damit Videos vom Flug gemacht werden können. Die Sonde selbst wird Werte wie Druck, Temperatur, Höhe und Position aufzeichnen.

Zum Start des Wetterballons sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Auch die Presse wird anwesend sein. Der genaue Starttermin wird auf der Homepage des Gymnasiums Lehrte veröffentlicht, sobald uns die Wetterlage der Tage vor Weihnachten bekannt ist.

Ben Fischer, Jg. 5 (für die Strato-AG)

Foto: GPL: Harald Linden – Eigenes Werk (Ballonmission 2005 des O28 Lennestadt) / Heliumgefüllter Wetterballon mit Amateurfunknutzlast, Fallschirm und Radartarget wenige Sekunden nach dem Start

Berlin-Fahrten des 11.und 12. Jahrgangs

Erstmalig, einer langen Tradition folgend und gleichsam ein Novum für die weitere Planung, fuhren in diesem Jahr zwei Jahrgänge des Gymnasiums Lehrte im Rahmen des Politik- sowie Geschichtsunterrichts nach Berlin; zunächst der Jahrgang 11, dem folgte sodann der Jahrgang 12 – insgesamt waren somit fast 250 Schüler, nebst elf Lehrerkräften als Begleitpersonen, an der Studienfahrt beteiligt. Beide Jahrgänge absolvierten ein fast identisches Programm in der deutschen Metropole; insofern erläutert hier ein Schülerbericht aus dem Jahrgang 11 den ereignisreichen Studienaufenthalt.

Nach den zweijährigen Corona-Einschränkungen konnte (zunächst) der 11. Jahrgang des Gymnasiums Lehrte endlich mit politischem und historischem Hintergrundwissen aus dem Schulalltag wieder die Fahrt nach Berlin antreten. Die Berlin-Fahrt erstreckte sich vom 06.11. bis zum 09.11.22 und ist seit 2008 ein beliebter Exkurs, der von unseren Lehrern Herrn Dr. Grobmann sowie Herrn Jäger geplant und vorbereitet wird. Die lehrreiche Fahrt wurde wie immer von Herrn Grobmann selbst sowie sechs weiteren LehrerInnen – Frau Hasenjäger, Frau Witt, Herrn Bien, Herrn Vahl, Herrn Fasterding als auch Herrn Kiermeier – begleitet (Herr Jäger, Herr Nolte, Herr Meurer als auch Herr Bauer folgten mit dem 12. Jahrgang, der vom 9.11.-11.11.22 in Berlin weilte).

Der hochmotivierte Jahrgang 11 traf sich also am Sonntag, den 06.11., um ca. 08:30 Uhr, um mit drei Reisebussen die Exkursion nach Berlin anzutreten. Die dreistündige Fahrt kam uns mit solch einer tollen Truppe gleichsam viel kürzer vor, weshalb wir im Handumdrehen bereits in Berlin waren. Um auch keinen der angesetzten Programmpunkte verpassen zu müssen, ließen wir direkt nach Ankunft in der Jugendherberge Wannsee unser Gepäck in der Tiefgarage stehen und fuhren mit der S-Bahn Richtung Innenstadt. Der erste Programmpunkt bestand in dem Besuch des Tränenpalastes, den wir zunächst mit zwei Klassen (ca. 50 Personen) um ca. 14 Uhr betreten konnten. Im Tränenpalast findet die Ausstellung „Ort der deutschen Teilung“ statt, die zeigt, wie sich die Gründung der beiden deutschen Teilstaaten sowie der Mauerbau ereigneten; wie z.B. die Zoll- und Passkontrollen abliefen und wie der Grenzübergang in der Friedrichstraße überhaupt funktionierte. Der sog. Tränenpalast erhielt seinen ‚tiefgründigen‘ Namen, weil hier die DDR-Bürger ihre Verwandten und Besucher aus Westdeutschland oft unter Tränen verabschiedeten, so berichtete uns eine Mitarbeiterin. Vor Ort erhielten wir eine interessante und erlebnisreiche Führung über das grausame und einschüchternde Aus- und Einreiseverfahren, das die Westberliner, die ihre Freunde und Verwandten in der DDR besuchen wollten, erfuhren. Solch ein Verfahren durften wir am eigenen Leib miterleben, als wir durch die Original-Passkontrollkabine hindurch gingen und die persönlichen Geschichten von Zeitzeugen in Form von Briefen, Gegenständen und kleinen Filmausschnitten betrachten konnten. Ich persönlich hatte während des Vortrags ein unbehagliches und beklemmendes Gefühl und habe mitunter auch Gänsehaut bekommen. Nach dieser Führung hatten wir Freizeit und damit auch die Gelegenheit, Berlin in kleinen Grüppchen zu erleben, womit unser Tag dann auch schön ausgeklungen war.

Am nächsten Tag besuchten wir wissensdurstig und gespannt das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Zunächst mussten wir allerdings, da der gesamte Verkehr wegen Bauarbeiten um den Alex herum gesperrt war, eine neue Route nach Hohenschönhausen finden, die schließlich mithilfe einer hochmotivierten Schülerin – und dem Google-Dienst – uns sicher ans Ziel führte. Erneut wurden wir in mehrere kleine Grüppchen eingeteilt und erhielten jeweils einen 90-minütigen Vortrag – nebst Rundgang durch die Gefängnisanlage – von einem Zeitzeugen, der damals selbst in diesem Gefängnis inhaftiert worden war; dort befand sich nämlich damals die zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR im Bezirk Lichtenberg. Unser Zeitzeuge Karl Heinz Richter berichtete uns von seinen Erlebnissen, also von der psychischen und physischen Folter, die er dort aushalten musste und wie er sie dennoch überlebte. Er war jedoch nur einer von ca. 7000 anderen Gefangenen. Herr Richters Geschichte hat mich besonders bewegt und eine große Bewunderung in mir ausgelöst, als er davon berichtete, wie er damals 17 Bekannten über die Grenze nach Westberlin verhalf. Bei seinem eigenen Fluchtversuch wurde er allerdings gefangen genommen und brach sich bei einem Fall aus 7m Höhe beide Beine und einen Arm. Vor Ort wurde ihm als einziger Häftling die medizinische Hilfe verweigert und er war gezwungen wie alle anderen Gefangenen, unter menschenunwürdigen Bedingungen zu leben. Als wäre dieser Teil seiner Lebensgeschichte nicht schon traurig genug gewesen, erläuterte er darüber hinaus sehr einfühlsam und bewegend die Geschichte von seiner Frau und seiner Tochter. Seine Erzählung war so rührend und es hat uns so sehr mitgenommen, dass einige aus unserer Klasse sogar Tränen vergossen haben. Die Familie Richter musste in der DDR viel Leid ertragen und dennoch steht er wieder an jenem verhängnisvollen Ort, seine Geschichte zu erzählen, damit wir für uns die Lehre daraus ziehen, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe. Das zeigt mir, was für ein Kämpfer er doch war und ist und, dass er unseren vollsten Respekt verdient, denn wie viel Standfestigkeit muss man aufbringen, einer viel jüngeren Generation von den eigenen qualvollen Erlebnissen zu berichten. Und ich kann mir nur schwer vorstellen, wie schlimm es gewesen sein muss, in dieser Zeit gelebt zu haben und der Willkür der SED (als Gefangener im Jahr 1968) ausgesetzt gewesen zu sein. Dieser Lebensbericht und der direkte Bezug vor Ort gab dem ganzen Erlebnis eine ganz andere Perspektive, als wenn wir diesen Vortrag beispielsweise nur im Klassenraum gehört hätten. Ich glaube, diese lehrreiche Führung war eine sehr wichtige Erfahrung, die uns oder aber zumindest mich, sehr aufgewühlt und geprägt hat.

Im Anschluss an diese Führung mussten wir uns erneut beeilen. Im Bundesrat, mit einer leichten Verspätung angekommen, bekamen wir ebenfalls eine Führung und wurden über die Aufgaben des Bundesrats belehrt. Danach nahmen wir an einem Planspiel teil, in dem der Ablauf bzw. die Vorgehensweise bei einem Gesetzes-Beschluss simuliert wurde. Als Vertreter der 16 Bundesländer durften wir über die Frage diskutieren, ob es nach Abschluss der Ausbildung ein soziales Pflichtjahr geben sollte, ähnlich zum damaligen Zivildienst. Diese Frage durften wir in unseren jeweiligen Gruppen ausarbeiten und uns dann gegenseitig vorstellen.

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Brandenburger Tor, wo wir, der komplette 11. Jahrgang und die LehrerInnen ein wunderschönes Gruppenfoto schossen, bevor wir dann wieder Freizeit bekamen.

Der Dienstag begann wie der Montag – ähnlich früh, doch an jenem Morgen machte uns die frühe Aufstehzeit absolut nichts mehr aus. Da Pünktlichkeit bei uns äußerst wichtig war, war es auch nicht schwer, rechtzeitig im Bundestag anzukommen. Wir hörten von einem Mitarbeiter des Öffentlichkeitsdienstes des Bundestages einen interessanten Vortrag zur Geschichte des Bundestagsgebäudes, nachdem wir auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals Platz genommen hatten. Es war eine spannende Erfahrung vor Ort zu sitzen und die Atmosphäre zu spüren, mit dem Bewusstsein, dass hier die wichtigsten Entscheidungen des Landes diskutiert und entschieden werden.

Nach dem Vortrag wurden wir wieder in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen die Gelegenheit, eine Diskussionsrunde mit zwei Bundestagsabgeordneten, einem Mitglied des CDU Bundesvorstands, Herrn Tilman Kuban als auch dem Sprecher der Parlamentarischen Linken und Vorsitzenden der SPD für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Herrn Dr. Matthias Miersch, zu führen. Meine Gruppe unterhielt sich mit dem Abgeordneten Herrn Dr.Miersch und durfte ihm einige Fragen zu allgemeinen Themen oder zur aktuellen Politik stellen. Der Gang auf die Kuppel des Reichstags rundete mit einer tollen Sicht über Berlin unseren Tag ab.

Schnell brach auch schon der letzte Tag an, am Mittwoch, den 09.11.2022, also genau 33 Jahre nach dem Mauerfall, besuchten wir einen der letzten verbliebenen Teile der Berliner Mauer, in der Bernauer Straße, die damals West- von Ostberlin trennte. Von einer Aussichtsplattform aus konnten wir auf einen gesamten ehemaligen Grenzbereich schauen, was ich ebenfalls als interessant empfand.

Das war dann auch der letzte Programmpunkt auf unserer Liste; um ca. 14:00 Uhr traten wir schließlich unsere Heimreise an. Mit vielen neue und interessanten Informationen ausgerüstet und einem stärkeren Bewusstsein für die deutsche Geschichte fuhren wir mit unseren Reisebussen zurück nach Lehrte. (Jazieh Majid)

Hier folgen das Gruppenbild des Jahrgangs Q1 und auch weitere Impressionen!

 

 

 

Handballturnier „Jugend trainiert für Olympia“

Beim diesjährigen Handballturnier der WK II der Jungs (2006-2009) gab es vier kraftraubende Spiele und einen 4. Platz. Das Auftaktspiel gegen das Erich-Kästner-Gymnasium aus Laatzen wurde verdient und überflüssigerweise mit 12 : 19 verloren. Zahlreiche Fehlwürfe aus aussichtsreichen Positionen waren nicht zu kompensieren. Weiter lesen →

Elke Sievers runder Geburtstag wird gefeiert!

Jeder kennt sie, jeder mag sie, jedem hat sie bereits oft geholfen. Die Rede ist von Elke Sievers, die als SEK-II-Sekretärin immer den Überblick behält und immer ihre Hilfe anbietet, wenn es gilt, “überforderte“ Schülerinnen und Schüler und natürlich auch Lehrkräfte im Verwaltungs-Dschungel zu unterstützen.

Jetzt war es soweit, Elke feierte einen runden Geburtstag. Wir nehmen an, wegen ihrer Quirligkeit, ihrer Sportlichkeit und ihres jugendlichen Aussehens war es wohl der 50ste!

Am Montag in der Mittagspause brachte die Bigband in der Aula ein Ständchen für Elke und der improvisierte Chor der Lehrkräfte sang “Happy Birthday“. Das bewährte Eventteam hatte einen Empfang mit Fingerfood und Getränken zum Anstoßen organisiert. Elke wurde unter einem Vorwand in die Aula gelockt – da war die Überraschung groß!

 

Die ersten Gratulationen  kamen vom Event-Team Linda und Laura!

Die Bigband diesmal mit Christian Lange!

Verteilung der Pausensportkisten

Jetzt war es wieder soweit: Die Fünftklässler des Gymnasiums haben wieder Kisten mit Sport- und Spielgeräten bekommen. Nach dem Bewegungsdefizit während der Coronazeit ist es nun besonders wichtig, sich in den Pausen mehr zu bewegen und weniger aufs Smartphone zu schauen. Sportlehrerin Vivian-Isabel Ameling hatte die Zusammenstellung organisiert und händigte sieben Kisten aus. Beim Packen hatten ihr die FSJlerinnen fleißig mitgeholfen. Bei sehr gutem Novemberwetter nahmen die Klassensprecher die Boxen auf dem Schulhof der Unterstufe stellvertretend für ihre Klassen entgegen.

Etwas anders war in diesem Jahr die Finanzierung der 200 Euro teuren Kisten. Sechs der Kisten konnten über das „Startklar“ Budget finanziert werden und die siebte wurde durch Familie Skopelitis mit ihrer Firma Kreta Food GmbH & Co KG in Lehrte gespendet. Vielen Dank! Dadurch konnte der Förderverein, der sonst IMMER den Großteil finanziert, in diesem Jahr mal entlastet werden.

Die Klassen wollten sich bereits auf die Kisten stürzen und den Inhalt verteilen, doch vorher sollen sich die Schüler:innen mit den Klassenlehrkräften Regeln überlegen, wie mit den Geräten umzugehen ist. Immerhin sollen die Fünftklässler ihre Kisten zwei Jahre lang behalten und nutzen.

„Die Pausensportkisten haben sich eben bewährt und etabliert… –  Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder Unterstützungswillige.“, freut sich Ameling.

Die Klassensprecherinnen und -sprecher sind hoch erfreut!

 

Alte Smartphones für den Naturschutz spenden!

Wussten ihr schon, dass die durchschnittliche Nutzungsdauer von Smartphones nur 1,5 Jahre beträgt? In ganz Deutschland lagern 105 Millionen Handys in Kartons oder irgendwelchen Schubladen. Also bestimmt auch bei euch! Dies könnt ihr ändern: Bringt eure alten Handys, Tablets, Ladekabel oder Headsets mit zur Schule. Ab sofort stehen in allen drei Sekretariaten Kartons zur Verfügung, in denen ihr euren alten Elektroschrott entsorgen könnt.

Ihr fragt euch sicher, was dann mit euren alten Geräten passiert. Diese werden an den NABU (Naturschutzbund) gespendet unter der Aktion „Handys für die Hummeln“ und  entweder recycelt oder wiederaufbereitet und verkauft. In den Smartphones befinden sich seltene Rohstoffe, die sinnvoller Weise neuen Geräten zugeführt werden sollten. Das damit gewonnene Geld wird dann an den NABU gespendet, um den Natur- und Artenschutz in Deutschland zu unterstützen. Falls ihr mehr Informationen braucht, schaut euch gerne das Infoplakat im Anhang an. Also durchwühlt eure Schubladen und bringt eure alten Elektrogeräte mit zur Schule! Viele Grüße Louisa Lampe!

 

Ein gelungenes Projekt der new Energy e.V. wird belohnt!

Wir von der Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte , new Ernergy e.V. , wurden am Freitag, den 07.10.2022, von dem Lehrter Unternehmer Herrn Kurtulus, seinem Unterstützer Herrn Dr. Teiwes sowie Vertretern der türkischen Community zum Essen eingeladen. Grund dafür war unsere Projektarbeit, die im Rahmen einer konzertierten Aktion – Aufstellung und Einweihung eines Denkmals in Lehrte anlässlich des 60en Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens – eine „Gastarbeiterbroschüre“ (Auf Spurensuche nach über 60 Jahren) erstellte, die die Aufarbeitung der Migration ausländischer Arbeitnehmer in Deutschland und Lehrte (deren Hoffnungen, Enttäuschungen als auch gelungene Integration) beinhaltet; gleichsam wurde eine umfangreiche, öffentliche Ausstellung zu diesem Thema, versehen mit kleinen szenischen Darstellungen zur Migrationsproblematik von uns geplant und initiiert.

Anwesend waren Herr Kurtulus, Herr Theiwes und die Lehrkräfte Frau Ince, Herr Dr. Grobmann und Herr Bauer (Leiter der Schülerfirma) sowie 15 Teilnehmer unserer AG.

Gegen 15:00 Uhr haben wir uns dann gemeinsam in der alten Mensa zusammengesetzt und das türkische Essen genossen. Kulinarische Köstlichkeiten wie Lammkotelett, Bratwurst und Köfte, dazu Apfelschorle und Wasser, ließen wir uns schmecken. Fladenbrot und diverse Salate durften natürlich auch nicht fehlen. Ein Mitglied der türkischen Community hat dann für uns gegrillt. Wir haben dann kräftig zugelangt und uns dabei rege untereinander und mit Herrn Kurtulus sowie den Vertretern der Community über das gelungene Projekt ausgetauscht. Herr Kurtulus bedankte sich noch einmal ausführlich für unser vielschichtiges Projekte und während unserer angeregten Gespräche akzentuierte Herr Kurtulus seine weitere Unterstützung für die Schülerfirma und teilte mit, der Schülerfirma 10 große Monitore zur Verfügung stellen zu wollen. Über dieses Angebot freuen wir uns natürlich sehr und bedanken uns schon einmal im Voraus recht herzlich.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein angenehmer Nachmittag war und wir uns weiterhin über den Kontakt mit Herrn Kurtulus und Herrn Dr. Teiwes freuen. (Anna-Maria Jelgerhuis)

 

Neue Telefonnummern für die Sekretariate

Die Stadt Lehrte hat die alten Telefonanlagen der Lehrter Schulen durch neue Anlagen ersetzt.

Die alten Telefonnummern behalten eine kurze Zeit lang Gültigkeit durch Rufumleitung.

An dieser Stelle werden die neuen Nummern des Gymnasiums veröffentlicht, die ab die 12.10.22 gültig sind:

Weiter lesen →

Juniorwahl anlässlich der Landtagswahl

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge neun bis 13 haben in der Woche vor der Landtagswahl politische Mitbestimmung simulieren können und durften innerhalb der Juniorwahl ihre Stimmen für den Landtag abgeben.

Am Dienstag nach dem Tag der Deutschen Einheit wurde die ganze Aktion feierlich in der Aula durch eine Rede des Lehrter Bürgermeisters Prüße eröffnet, der den Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs sowie dem Politik Grund- und Leistungskurs von Frau Hasenjäger die Relevanz von Wahlen innerhalb der Demokratie auch am Beispiel des Schulneubaus verdeutlichte.

Nach einem Warm-Up mit einer Anekdote aus seiner eigenen Schulzeit, kam er schnell zur Sache und betonte, wie wichtig das hohe Gut der Demokratie doch sei. Die Demokratie müsse es auch aushalten, dass Gegner der Demokratie sich bei Demonstrationen eine Antihaltung aufbauen.

Auch Frau Hasenjäger stimmt die Schüler:innen auf die Wahl ein!

Im Anschluss eröffneten die neunten Klassen die Wahlen, wobei die Schülerinnen und Schüler des Grund- und Leistungskurses die Aufgaben des Wahlvorstandes übernahmen und fleißig die Wählerverzeichnisse kontrollierten und die Stimmzettel aushändigten. Nachdem am Freitag das Wahlbüro geschlossen wurde, begann die Auszählung durch den Wahlvorstand, wobei Frau Hasenjäger kontrollierte, dass auch alles mit rechten Dingen ablief. Mit einer Wahlbeteiligung von 80% zeigte sich diese sehr zufrieden und auch das Ergebnis ist im Vergleich zum Landesergebnis überraschend. „Unser Landtag wäre wesentlich bunter!“, stellte eine Schülerin des Grundkurses am Ende fest.

Die Wahlurne wird geleert!

Die umfangreiche Auszählung beginnt!

 

 

„Unser Landtag würde bunter aussehen!“

Bei der Zweitstimme lagen die Grünen in Führung (20,3 %), gefolgt von der SPD (19,9 %), der CDU (13,6 %) und der FDP (13,2 %). Vier andere Parteien lagen bei etwa 6 Prozent: AFD, Tierschutzpartei, Die Partei und Die Linke. Somit wären im “Schülerlandtag“ acht Parteien vertreten.

 

 

 

Jahrbuchbestellung

Liebe Schulgemeinschaft, mit einiger Verzögerung kommt jetzt das Jahrbuch!

Und zwar als Doppelband für die Schuljahre 2020/2021 und 2021/2022.

 

Wegen Preiserhöhungen im Druckbereich wechseln wir das Format und den Anbieter. Das neue Jahrbuch wird 5 Euro kosten und 100 Seiten im DIN A 4-Format aufweisen. Inhaltlich informiert es über alle Geschehnisse in den beiden Schuljahren und bietet Fotogalerien für alle Klassen an. Die Fotogalerien wurden gebildet aus den Fotografenfotos aus dem Schuljahr 2021/2022. Auch der Kunstbereich ist stark vertreten!

 

Um möglichst wenig Ausschuss zu produzieren, fragen wir jetzt ab, wer eins bestellen möchte. Wir sehen die Bestellung über die Umfrage als verbindlich an. Die Auslieferung erfolgt nach den Herbstferien! Hier wird auch das Geld eingesammelt.

 

Hier geht es zur Bestellung: https://gymlehrte.de/iserv/quickpoll/vote/238

Die Bestellung ist ab jetzt eine Woche lang möglich.

 

Viel Spaß beim späteren Lesen!

Das Jahrbuchteam: Rüdiger Halupczok und Christian Lange

 

p.s.: Es heißt: „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!“ – Das gilt in besonderem Maße für Tageszeitungen!

Ein Jahrbuch bietet die Gelegenheit, Rückschau zu halten und sich an die schönen Dinge zu erinnern, die es auch in den Corona geplagten Zeiten gab.

 

Bitte fragt auch Eure Eltern, ob ihr eins kaufen dürft, wollt, sollt ….

Woche der Wiederbelebung

Jährlich sterben in Deutschland bis zu 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Viele könnten noch leben, wenn Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine Herzdruckmassage durchgeführt hätten. Die Aktion „Löwen retten Leben“ (LRL) qualifiziert Lehrkräfte, damit diese ihr Wissen und Können an ihre Schüler*innen im Unterricht weitergeben können.

Am Gymnasium Lehrte übernahmen Mareike Mathews und Sylke Bohlen diese Aufgabe. Sie konnten hierbei auf ein großes Team an Hilfskräften aus dem Schulsanitätsteam zurückgreifen, um alle Schüler:innen der Klassen 5 bis 10 in der Woche vom 19.09. bis zum 23.09. in der Reanimation zu unterweisen.

Mareike Mathews und zwei Assistenten vom Schulsanitätsdienst bereiten die Präsentation vor!

KINDERLEICHT!  PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN

Acht Minuten lang übten die Schülerinnen und Schüler die Reanimation – so lange braucht ein Rettungswagen im Schnitt vom Anruf bis zur Ankunft.

In der Aula werden viele Kleingruppen gebildet!

 

Niklas Borm schrieb am Freitag, 30. September, in der HAZ/NP:

Gymnasiasten können jetzt Leben retten

Lehrer schulen Jugendliche in Wiederbelebung / Videobotschaft von Ärztin und Influencerin „Doc Caro“

Immer wieder erleiden Menschen ein Herzversagen oder einen Herzstillstand. In diesen Fällen ist eine schnelle Reanimation besonders wichtig. In Deutschland liegt die Reanimationsquote allerdings bei unter 50 Prozent, in anderen Ländern ist sie teils deutlich höher. Das Gymnasium Lehrte möchte nun helfen, die Quote in Deutschland zu erhöhen. Im Rahmen der bundesweiten Wiederbelebungswoche haben zwei Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal theoretisch und praktisch an die Reanimation herangeführt.

Mehrere Hundert Gymnasiasten der Klassenstufen sechs bis elf fanden sich deshalb für die 45 Minuten langen Kurse in der Aula an der Friedrichstraße ein. Zu Beginn des Unterrichts wartete auf sie eine Überraschung – die Ärztin Carola Holzner, auf Instagram und Youtube bekannt als „Doc Caro“, wandte sich in einem persönlichen Begrüßungsvideo an die Lehrter Schulgemeinschaft. Bevor die Schüler in Aktion traten, wartete eine theoretische Einführung, in der ihnen das Schema „Prüfen, rufen, drücken“ erklärt wurde.

Abschließend probierten sie die Herzdruckmassage acht Minuten lang an einer Gummipuppe, von denen das Gymnasium kürzlich 20 Stück gekauft hat – denn so lange braucht ein Rettungswagen im Schnitt vom Anruf bis zur Ankunft.

Einigen Gymnasiasten war die Erschöpfung nach den acht Minuten deutlich anzusehen, trotzdem zogen sie ein positives Fazit. „Ich finde es sehr wichtig, denn wenn da ein Freund plötzlich liegen würde, will ich ihn ja retten“, erklärte Dean Hallmann. Und wenn man sich mit einem Partner abwechsele, seien die acht Minuten auch gar nicht so anstrengend, befand der Siebtklässler.

Lehrerin hofft auf positiven Effekt

Nicht nur die Heranwachsenden waren mit ihrem Einsatz zufrieden, auch die verantwortliche Lehrerin Mareike Mathews freute sich über die Umsetzung des Reanimationskurses in der Schule. Sie war es, die das dazugehörige Programm „Löwen retten Löwen“ entdeckt hatte, das schon seit Jahren in Baden-Württemberg praktiziert wird. Kurzerhand plante die 34-Jährige mit ihrer Kollegin Sylke Bohlen die Woche. Zudem ließen sich beide zu sogenannten Reanimationsmentorinnen schulen. „Ich hoffe, dass wir mit dieser zukünftig regelmäßigen Ausbildung die Laienreanimation von der Schule aus in die Gesellschaft tragen können.“

Es sei das nächste qualitative Level an der Schule, begründet Mathews ihr Engagement. So kümmere sie sich auch um die vorgeschriebenen Auffrischungskurse für das Kollegium und habe bereits den Schulsanitätsdienst etabliert. In einer Arbeitsgemeinschaft übernehmen Freiwillige die erste Versorgung ihrer Mitschüler, wenn es mal zu kleinen Unfällen kommt, und sorgen dafür, dass auf jeder Klassenfahrt ein Erste-Hilfe-Koffer im Gepäck ist. Auch sie haben die Reanimationskurse besucht, die nun einmal im Jahr angeboten werden sollen. „Am Ende ist das wie Fahrradfahren“, versprach Mareike Mathews. „Man verlernt es nicht.“

Brandschutz mit der Feuerwehr

„Was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löschen will?“ Diese Frage leitete den spannendsten Teil der praktischen Brandschutzübung ein und das Ganze endete mit einer meterhohen Stichflamme.

Ganze vier Tage haben die Feuerwehrkräfte Melanie Janisch und  Silvio Fraterrigo den gesamten achten Jahrgang und den gesamten neunten Jahrgang in Brandschutz unterwiesen. Normalerweise kommen ja die siebten Klassen in den Genuss dieser Vorführungen. Aber während der Coronazeit fielen diese Veranstaltungen aus und wurden hiermit nachgeholt.

Während Silvio Fraterrigo eine halbe Klasse in Theorie schulte, beschäftigte sich seine Kollegin Melanie Janisch mit dem praktischen Teil. Hierbei konnten die Schüler:innen auch selbst Hand anlegen und versuchen, einen Mülleimerbrand mit dem Feuerlöscher zu bekämpfen.

Alle Schüler:innen, die ich gesehen habe, waren begeistert. Ein großes Dankeschön an die Feuerwehr für diese tolle Aktion! Im Frühjahr kommen dann planmäßig wieder die siebten Klassen daran. (HAL)

Das Team von der Feuerwehr: Melanie Janisch und  Silvio Fraterrigo

Ganz schön mutig: Die Schüler:innen löschen einen Mülleimerbrand; erst einzeln …

… dann mit vereinten Kräften!

Das passiert, wenn man Sprühdosen als Flammenwerfer nutzt! Nicht auszudenken, wenn man die Finger an der Dose hat!

 

Bundesjugendspiele 2022 für die Jahrgänge 5 und 6

Am vorletzten Sommertag des Jahres fanden diesjährigen Bundesjugendspiele des Gymnasiums Lehrte statt.

Die Sechstklässler konnten in den ersten drei Stunden ihr Können in den Disziplinen 50 m Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf unter Beweis stellen. Im Anschluss waren die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs dran. Zum Teil erzielten die Fünft- und Sechstklässler sehr gute Ergebnisse. In den Phasen zwischen den Disziplinen konnten die Schülerinnen und Schüler Fußball spielen oder einfach das tolle Wetter genießen.

Alle Kinder waren mit großer Begeisterung dabei und motivierten sich gegenseitig zu Höchstleistungen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Paten, die die Klassen begleitet haben sowie an die Sportassistenten, die uns an den Stationen unterstützt haben. Ihr habt das ganz toll gemacht und wart uns eine sehr große Hilfe!!!

Außerdem möchte ich die Schulsanitäter loben, ohne die wir ein solches Ereignis gar nicht durchführen könnten. Vielen Dank für euren Einsatz!!!

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten in diesem Jahr die Lehrkräfte Herr Pfeiffer, Herr Wunderlich und Herr Ziegler. Vielen Dank auch euch!!!

Christina Kreipe

Auszeichnung als GLL-Richtfestschule

Am 15.09.22 feierte eine Delegation des GLL-Teams (Gesund Leben Lernen) unserer Schule in der Akademie des Sports in Hannover das „Richtfest“ der zweijährigen Programmteilnahme. Jan Kreie Initiator des Programms von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V., Insa Abeling vom Gemeinde-Unfallversicherungsverband und Thomas Held von der AOK Niedersachsen führten durch das Programm. Begleitet wurde die Veranstaltung durch das Comedy-Duo Susanne Nülle und Pedro Prüse, die als Hausmeisterpaar Berta und Heinrich Bloch auftraten.

„Beim Auftakt- und Richtfest handelt es sich um die Auftaktveranstaltung für die neu in das Programm aufgenommenen Schulen zusammen mit dem „Richtfest“ für die Schulen, die nach zwei Jahren aus der engeren Betreuung entlassen werden.“

„Das Programm „Gesund Leben Lernen“ wird seit 2006 landesweit für Schulen aller Schulformen angeboten und von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin e.V. sowie dem Kultusministerium unterstützt. Inzwischen haben über 280 Schulen teilgenommen. Ziel des Programms ist es, die Organisation Schule zu einer gesunden Lebenswelt zu entwickeln, gesundheits- und persönlichkeitsfördernde Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen und Lernen und Lehren „gesünder“ zu machen, was zu einer Verbesserung der Bildungs- und Erziehungsqualität beiträgt.“

Als Richtfestschule präsentierten die Vertreter:innen unserer Schule allen Teilnehmenden die Entwicklung unserer Schule während der Projektlaufzeit und die Vorstellungen der zukünftigen Weiterarbeit. Im Anschluss daran gab es Zeit zum Austausch über schulische Gesundheitsprozesse zwischen Auftakt- und Richtfest-Schulen sowie mit externen Beratern.

Auch Hermann Städler, Gründer des Konzepts „bewegte Schule“, hielt zum Thema Lehrergesundheit: „Mehr Gesundheit mit System. Was hält uns in Schule gesund?“ einen kurzweiligen Vortrag, während sich die teilnehmenden Schüler:innen-Vertreter:innen im Ideenworkshop austauschten und schließlich im Plenum ihre Ergebnisse präsentierten.

Am Ende der Veranstaltung überreichte Staatssekretärin Willamowius Frau Ameling (GLL-Projektleitung am Gymnasium), Herrn Gutsche (Projektmitglied) sowie Frau John (Elternvertreterin im Projekt) und Emma Rautert (Schülervertreterin im Projekt) die Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme am Programm. Zwei Jahre lang haben die Preisträgerinnen gesundheitsförderliche Strukturen unterstützt und Belastungen abgebaut – immer verbunden mit dem Ziel, ein gutes, gesundes Klima in der Schule zu erreichen und weiterzuentwickeln.

Interessierte aus Lehrer-/Eltern-/Schülerschaft sind herzlich eingeladen sich im Projekt zu engagieren und können sich gern bei Frau Ameling melden. Das GLL-Team freut sich über neue Mitglieder, die sich bei der Weiterentwicklung gesundheitlicher Strukturen am Gymnasium Lehrte Ideen einbringen möchten.

Schüleraustausch zum Thema: Living Diversity

Partnerschule Atidim High School Holon Israel und Gymnasium Lehrte –

Vom 05. bis zum 13. September 2022 fand nunmehr zum zweiten Male der deutsch-israelische Jugendaustausch zwischen der Atidim High School in Holon und dem Gymnasium Lehrte statt:

Der zweite deutsch-israelische Jugendaustausch hat alle am Projekt Beteiligten begeistert, zum Hinterfragen und Nachdenken angeregt, herausgefordert, sehr glücklich aber auch traurig gemacht.

Der Besuch der jungen Israeli in Lehrte markiert ein deutliches Bekenntnis der Stadt Lehrte und unserer Schulgemeinschaft  am Gymnasium Lehrte für Frieden und Versöhnung: Es unterstreicht unseren Wunsch, die gewachsenen deutsch-israelische Beziehungen durch eben die Ebene persönlicher Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern zu erweitern.

 

„Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere gemeinsamen Werte und die tiefe Freundschaft zwischen unseren Ländern beitragen werden zur Festigung unserer Partnerschaft, zur Fortsetzung des Weges, den Israel und Deutschland gemeinsam beschreiten, Seite an Seite, Hand in Hand, auf eine erfolgreiche, hoffnungsträchtige Zukunft hin.“ (Isaac Herzog; im Rahmen seines Staatsbesuchs vor dem Deutschen Bundestag am 6. September 2022 in Berlin (Bulletin 106-1; September 2022)

 

 Gerade der Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Israel wird erst durch das persönliche Kennenlernen lebendig. Gemeinsam Zeit zu verbringen, sich auf neue und andere Kulturen einzulassen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, ist der beste Weg, um Vorurteilen wirksam zu begegnen und den persönlichen und beruflichen Horizont zu erweitern.

Wir wissen, dass wir in Israel großartige Freunde haben und dass eine Freundschaft nicht von der Staatsangehörigkeit oder der Religion abhängt, sondern tiefergeht und alle Grenzen überbrücken kann.

Neben dem Besuch der Gedenkstätte in Ahlem, dem Auswanderermuseum in Bremerhaven sowie dem Jüdischen Museum in Berlin war ein Highlight des Austauschs der Besuch des Reichstags und die spannende Diskussionsrunde mit Herrn Dr. Miersch im Abgeordnetenhaus in Berlin.

Foto: DBT/ Inga Haar

In der Rede vor dem Deutschen Bundestag am 06. September 2022 beschrieb der israelische Präsident Herzog die Komplexität und Bedeutsamkeit der deutsch-israelische Beziehungen:

„Trotz allem: Auch wenn wir uns auf den Wegen des Gedenkens nicht begegnen können, müssen wir uns im Umfeld der Bedeutung begegnen, dem Gedenken Bedeutung verleihen. Das bedeutet, das Gedenken als Verpflichtung, als moralische Auflage, als Verantwortung zu sehen. Die Vergangenheit kann man nicht überbrücken.

Die Zukunft jedoch gehört uns. Sie bringt eine große Verantwortung mit sich. Daher muss sie uns beiden gehören – uns beiden, uns und Ihnen. Denn nur so, nur gemeinsam, können wir dem Gedenken Bedeutung verleihen. Nur durch die Begegnung, die Vertiefung der Beziehungen, die hartnäckige gegenseitige Verpflichtung zur Freiheit, zur Menschlichkeit, zur Demokratie – neben einem beständigen Treuegelöbnis für die Freiheit und Sicherheit des Staates Israel und das Wohlergehen des jüdischen Volkes – sichern beide Völker die Bedeutung des Gedenkens, werden sie als Beispiel für die ganze Menschheit gelten. Die Geschichte verbindet das jüdische Volk und den Staat Israel auf unabdingbare Art und Weise mit dem deutschen Volk – eine Verbindung des Gedenkens, der Bedeutung, die auf den Ebenen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ihren Ausdruck finden muss.“

Die Wahrnehmung genau dieser moralischen Verantwortung und die ganz praktische Umsetzung des so zentralen Ziels der Vertiefung der persönlichen Beziehungen hat sich unser Austausch-Projekt zur Aufgabe gemacht — und es hat viel Freude bereitet.

Wir danken allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und ihren Familien ganz herzlich für ihre Offenheit, für das große Engagement, die kreativen Ideen und die wichtige Unterstützung.

Besonders bedanken wir uns auch für die so hervorragende Kooperation mit Frau Dumann vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie und der Stadt Lehrte, die sich so aufopferungsvoll für das Gelingen des Begegnungsprojekts engagiert haben.

Das deutsch-israelische Projekt zwischen dem Gymnasium Lehrte und dem Gymnasium Atidim in Holon wurde mit durch ConAct, einer Einrichtung des Bundesministeriums, finanzielle gefördert mit dem Ziel, möglichst allen Schülerinnen und Schülern in Israel und in Deutschland die Teilnahme an dem Projekt finanziell ermöglichen zu können.

Wir freuen uns im November 2022 unsere israelischen Freunde zu besuchen, um das Leben und den Alltag in Israel und in Palästina kennenzulernen.

Silke Brandes, Schulleiterin / Klaus Perk, stellvertretender Schulleiter

 

 

Presselinks:

Altkreisblitz

Hannoversche Allgemeine Zeitung

 

Besuch der Botschafterkonferenz des Europäischen Parlaments – JuBo AG

Nach einer einjähriger Pause fand für uns Juniorbotschafter des Gymnasiums Lehrte die Botschafter Konferenz-Nord endlich wieder statt. Diesmal durfte diese sogar wieder in Präsenz stattfinden. So hieß es für einige Mitglieder*innen der JuBo AG am 08. September: Morgens um 6:30 Uhr am Bahnhof in Lehrte treffen und dann mit dem Zug auf ins regnerische Hamburg. Auf der Zugfahrt wurde sich mit Kartenspielen die Zeit vertrieben.

Gegen 9 Uhr kamen wir mit dem Zug am Hamburger Hauptbahnhof an, anschließend fuhren wir nur noch ein Stück durch Hamburg mit der Hochbahn. Bei strahlendem Himmel erreichten wir dann schlussendlich die Heinrich-Hertz -Schule Hamburg, denn diese war dieses Jahr die Ausrichterschule. Gegen 10 Uhr startete die Konferenz auch schon mit einer kleinen Kennenlernrunde. Einige Schulen hatten sogar kleine Präsentationen über Projekte des letzten Jahres vorbereitet und mitgebracht. An den einzelnen Ständen konnten wir uns über die Arbeit anderer Botschafterschulen informieren.

Der Schwerpunkt der gesamten Konferenz lag auf dem Knüpfen von Kontakten und Austausch mit anderen Junior- und Seniorbotschaftern. Über den Tag verteilt wurden wir mit leckeren Snacks und Getränken verpflegt, sodass keiner hungrig sein musste. Nach der Mittagspause am Nachmittag fanden sich die Juniorbotschafter mit den anderen Juniorbotschaftern aus derselben Region in Gruppen zusammen und erarbeiteten eine Idee zum Thema „Europa und EU“. Wir kooperierten durch die geographische Nähe mit der IGS Garbsen. In Kleingruppen arbeiteten wir zusammen an Ideen und Umsetzungen an einem stufenbezogenen Europatag für die Klassen 5/6, 7/8 & 9/10. Nach der Gruppenarbeit und einer kurzen Vorstellungsrunde der verschiedenen Gruppen und Themen durfte man sich frei über die einzelnen Projektideen bei den einzelnen Gruppen informieren und Gespräche beginnen. Die Konferenz endete mit einer kurzen Abschlussrede des Veranstalters. Für uns ging es um kurz nach 16 Uhr auch schon wieder auf den Weg zurück nach Lehrte, wo wir dann um 19:30 erschöpft, vom Regen durchnässt, aber glücklich angekommen sind. Emily Louisa Reinecke, 10b (JuBo-Mitglied)

Management-Information-Game für 10. Klassen

MIG und MIB sind zwei leicht zu verwechselnde Abkürzungen. Ersteres bedeutet Management-Information-Game, das zweite steht für Man in Black. Neben den leicht verwechselbaren Kürzeln gibt es eine weitere Übereinstimmung, denn in beiden Fällen spielen schwarze Anzüge eine wesentliche Rolle.

In der Woche vom 05. bis zum 09. September nahmen 21 Schüler:innen der 10. Klassen am MIG teil. Es war die erste Veranstaltung in diesem Rahmen nach einer zweijährigen Coronapause. Gastgebende Institution war in diesem Jahr wieder mal die Volksbank Lehrte, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Daneben fanden einzelne Komponenten des Planspiels auch an anderen Lehrter Wirtschaftsstandorten statt. Inhaltlich ging es darum, wirtschaftlich interessierten Schüler:innen die Möglichkeit zu geben, dort an ihren imaginären Unternehmen zu arbeiten, unternehmerische Zielsetzungen zu formulieren und sich gleichsam sehr interessante Informationsblöcke aus der Wirtschaft anzuhören. Durch die Woche begleitet wurden sie von den Politiklehrern Herrn Dr. Grobmann, der nun schon zum zehnten Mal diese Wirtschaftswoche organisierte, Herrn Bien und Herrn Bauer. Geleitet wurde diese Seminarwoche wieder von Herrn Mätzold (Kooperationspartner des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft).

Der Höhepunkt dieser Woche war sicherlich die Präsentationsveranstaltung am Mittwochabend, in der die Schüler:innen in die Rolle von Vorstandsmitgliedern dreier fiktiver Unternehmen schlüpften, die mit ihren Präsentationen einen lukrativen Auftrag sichern sollten.

Vor der versammelten Zuhörerschaft, die aus Wirtschaftsvertretern Lehrtes, Lehrern des Gymnasiums und den Eltern der Beteiligten bestand, erfolgten die obligatorischen Begrüßungsreden. Für die Volksbank übernahm Herr Ewert die allgemeine Begrüßung, gefolgt vom Bürgermeister Prüße. Schulleiterin Silke Brandes dankte in ihrer Rede den Sponsoren, die diese Veranstaltung unterstützten, der Volksbank Lehrte, der Miele-AG, Kali & Salz, Hellmann, den Stadtwerken, der Börsen-AG Hannover sowie beim Förderverein des Gymnasiums. Auch gratulierte sie Dr. Ralph Grobmann zur Durchführung seines 10. MIGs; gleichwohl hatte er zwölf geplant, aber Corona …

Der Koordinator der Veranstaltung, Herr Mätzold begann die Erklärungen zum Ablauf mit einer Frage: „Wo kriegen Sie denn solche Schüler her? Sind die handverlesen und gedopt? Sie kleiden sich ja eleganter als die Profis; bei denen hat die Kleiderordnung in den letzten drei Jahren einen Wandel erfahren.“ In Anspielung auf die hohe Arbeitsbelastung beim MIG (Klagen über Schlafmangel) lobte er den Einsatz der Schüler:innen und gab ob dieser neu erworben Fähigkeit einen Rat, bei dem die beteiligten Lehrkräfte etwas zusammenzuckten: „Wenn Sie in der Schule die Facharbeit schreiben, lassen Sie sie erst einmal vier Wochen liegen und arbeiten dann zwei Wochen intensiv und arbeitsteilig, wie hier beim MIG“. Von den drei Gruppen charakterisierte er eine als chaotisch, die andere als Bedenken tragend und die letzte als lustorientiert; jeder macht was er will.

Die diesjährige Aufgabe für die drei Zulieferfirmen lautete:

Ein internationaler Küchenhersteller beabsichtigt, 1.200.000 intelligente Kühlschrankmodule zu beschaffen, die in bestehende Kühlschränke integrierbar sind und einen Beschaffungspreis von 150 Euro nicht überschreiten sollen.

Das sollen sie können:

Die erste Firma Tangent Technology stellte ihr Produkt Fridge Aid vor, dass mit einer 360°-Kamera den Kühlschrankinhalt überwachen soll. Bestandteil des Gesamtpaketes war auch eine App zur Bedienung und die kältefesten Klebestreifen zur Befestigung.

Das Produkt Smart Fridge der Firma Masch Tech  arbeitete mit einem einklebbaren Rahmen mit vielen Sensoren. auch hier ist die App im Zubehör, mit der der Kühlschrankinhalt überprüft und der Lieferservice kostenlos gerufen werden kann.

Die dritte Firma TriCore Products führte auch Kopfhörer und intelligente Zahnbürsten im Programm und wollte damit wohl auf weitreichende Erfahrungen aufmerksam machen. Das Produkt Scitche-Modul verfügte über zwei 180°-Kameras, zwei Scanner und einen Sensor. Neben der App stand auch eine Solar-Ladestation für die Akkus auf dem Programm.

 

Nach der jeweiligen Vorstellung der Entwicklungen gab es für das Publikum  Gelegenheit kritische Fragen zu stellen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Etwas gefürchtet waren die Fragen von Englischlehrer Bauer, der sozusagen international aufgestellt war.

Dann kam die Abstimmung, die folgendes Ergebnis brachte:

MaschTech: 84 Punkte, TriCoreProducts: 45 Punkte und Tangent Technology: 41 Punkte

Der Abend endete mit einem Imbiss, bei dem die neuen Wirtschaftsexperten Gelegenheit hatten, Kontakte zu knüpfen und über den heißen Tipp des Abends „Duales Studium“ zu reden. (HAL)

 

Die Siegergruppe MaschTech: Felix Becker, Oskar Schilling, Sophie Dunker, Nuri Nustede, Friederike Nerjes, Hannah Scheuer, Cedrik Wicke

Alle Teilnehmer: Julius Liebisch, Clemens Scheuer, Allessio Schick, Arne Heidemüller, Maria NhuQuynh Bui, Ansgar Neugebauer, Cedrik Wicke, Oskar Schilling, Sophie Dunker, Hannah Scheuer, Friederike Nerjes, Nuri Nustede, Amelie Benita Krischker, Rebekka Hartmann, Tuan Long Tran, Sarah-Julia Dreßler, Marlene Raitz von Frentz, Annika Hansen, Felix Becker, Jette Birkner, Tonio Gels, Emilie Haase

Jugendwaldeinsatz der neunten Klassen

Seit einiger Zeit gehört es zum Fahrtenprogramm des Gymnasiums, dass die achten Klassen zum Jugendwaldeinsatz fahren. Da vor den Sommerferien die Corona-Lage dies nicht zuließ, fuhren in diesem Spätsommer die neunten Klassen in den Wald. Das Ziel der 9d war das Waldpädagogigzentrum (WPZ) Haus Rotenberg bei Göttingen.

Das beliebteste Angebot des Waldpädagogigzentrums ist der fünftägige Jugendwaldeinsatz: Am Vormittag führen die Jugendlichen in Kleingruppen bis 8 Personen unter Anleitung eines erfahrenen Forstwirtes Arbeiten im Wald aus. Diese variieren je nach Jahreszeit. Die Mitarbeit bei der Versorgung der Klasse zählt auch zu den möglichen Aufgaben.

 

Drei Schüler:innen der 9 d haben einen Bericht darüber geschrieben:

Am 29.08.2022 machte sich unsere Klasse 9d mit Frau Hilmer-Anke und Herrn Bien als Begleitung mit der Bahn auf nach Herzberg am Harz. Diese Klassenfahrt sollte eigentlich bereits im März stattfinden, aber dank Corona hatten wir zumindest mit der Jahreszeit mehr Glück. Trotzdem fiel das Gepäckstück bei den meisten größer aus als bei einem zweiwöchigen Sommerurlaub.

Nach einer 2 ½ Stunden langen Zugfahrt und einer anschließenden ca. 10km langen Wanderstrecke, sind wir am Montagmittag pünktlich zum Mittagessen im Waldpädagogik -Zentrum Haus Rotenberg angekommen. Die Wanderung war sehr anstrengend und alle waren sehr erschöpft. Zum Mittagessen gab es dann Nudeln mit Bolognese aus Rehfleisch.

Nach dieser Stärkung konnten wir in Ruhe unsere Koffer auspacken und die Hütten beziehen bzw. für manche das erste Mal im Leben ein Bett. Anschließend machten wir eine Erkundungstour über das Gelände. Es gab ganz viele kleine Hütten und sehr viele Apfelbäume. Es wurde uns erlaubt zu jeder Zeit Äpfel zu pflücken, wann immer man wollte. Vor allem Herr Bien nahm dieses Angebot an und man hat ihn daraufhin ständig mit einem Apfel in der Hand angetroffen.

Nach dem Erkunden des Geländes gab es auch schon wieder Abendbrot. Ab 21:30 Uhr war Bettruhe und wir mussten in unseren Hütten bleiben, damit wir am nächsten Tag fit in den Waldeinsatz starten konnten.

Am Dienstag ging dann der erste richtige Arbeitstag los: 06:00 Uhr aufstehen, 6:15 Uhr Küchendienst und um 06:30 Uhr Frühstück. Das war die Morgenroutine auch für die anderen Tage. Für uns alle war dies sehr früh. In der nächsten halben Stunde sind wir dann in Gruppen aufgeteilt in den Wald gefahren. In den einzelnen Gruppen gab es dann unterschiedliche Aufgaben, wie beispielsweise Büsche kürzen, Gräben frei schaufeln oder in der Küche helfen und Toiletten putzen.

Die Forstmitarbeiter Jens, Olaf und Sören haben sich genügend Aufgaben für uns einfallen lassen und uns zum Abschluss gegen 12 Uhr hinten auf Anhängern zu den Hütten gefahren. Um 13 Uhr gab es unser wohlverdientes Mittagessen aus Rehgulasch. Danach hatten wir eine Stunde Freizeit und anschließend ging es gemeinsam mit allen zu Aktionen. Diese waren zum Beispiel eine Waldführung sowie eine GPS-Rallye. Wir wurden in Gruppen mit einem GPS-Gerät durch den Wald geschickt und haben die nächsten Koordinaten und Hinweise finden müssen. Sie führte quer durch den Wald. Keine Gruppe hat sich verlaufen, auch wenn das wohl nicht unüblich war.

Um 18:30 Uhr haben wir uns immer zum Abendbrot im Speisesaal zusammengefunden. Danach folgten Lagerfeuer mit Stockbrot und ein Spieleabend mit Tischtennis-Turnier. Die Preise für die ersten drei Plätze des Tischtennisturniers waren ein Hausaufgabengutschein, Ordnungsdienst an Herrn Bien abgeben und eine Süßigkeit aus der Mensa. Für viele war das ein guter Anreiz.

Am letzten Tag konnte man noch dabei zusehen, wie die von den Förstern erlegte Tiere (Rehe und Wildschweine) fachmännisch auseinandergenommen wurden. Viele Einzelheiten wurden dabei interessierten Schülern erklärt und nähergebracht.

Den letzten Abend haben wir dann mit einem gemeinsamen Grillabend ausklingen lassen.

Am 02.09.2022 hieß es dann Aufräumen der Hütten und mit der Bahn zurück nach Lehrte. Glücklicherweise wurden wir dieses Mal mit den Bussen zum Bahnhof gefahren.

Auch wenn für viele die Tage sehr anstrengend waren, war es eine tolle Erfahrung.

(Leni, Jannes und Frida 9d)

 

 

Die Arbeit mit den Holzbohlen macht Spaß!

 

 

 Anerkennungspreis bei der MEMO für Lukas Schulze (Q2)

Die Mitteleuropäische Mathematik-Olympiade (MEMO) fand vom 25. bis zum 31. August 2022 in der Schweiz in Bern statt.

Lukas Schulze (Jahrgang 13) hatte sich über den Deutschen Mathekader „Jugend trainiert Mathematik“ (JuMa) qualifiziert. Jedes Land nominiert 6 Teilnehmer, sodass in Bern 60 Mathematikbegabte aus 10 Ländern an den Start gingen. Lukas erreichte einen Anerkennungspreis und wurde auf der Bühne geehrt. Das Gymnasium Lehrte gratuliert zu dieser außergewöhnlichen Leistung!

Lukas berichtet:

Als ich vor einiger Zeit erfahren habe, dass ich vom JuMa für die Mitteleuropäische Mathematik-Olympiade nominiert bin, habe ich mich riesig gefreut und sofort mit der Vorbereitung begonnen. Ich habe mir die wichtigsten Unterlagen der Seminare aus dem Mathekader zusammenfassend angeschaut, alte Olympiaden bearbeitet, viele Matheskripte gelesen und bis zur Olympiade jede freie Minute investiert.

Die Mitteleuropäische Matheolympiade fand in Bern statt, da war ich noch nie, und so reiste ich (wegen der doch nicht so ganz geringen Entfernung) mit viel Vorfreude schon einen Tag eher in die Schweiz. Mitten in den höchsten Alpen gelegen, ist Bern und die ganze Umgebung ein wirklich beeindruckender Ort. Wir waren in einem Hostel untergebracht, auf einem Achterzimmer. Ich teilte mir also gemeinsam mit drei anderen Deutschen und vier Kroaten das Zimmer. Die Unterkunft war nicht gerade Luxus, aber ich genoss von der ersten Minute an das Zusammensein mit anderen Mathebegeisterten, mit denen man sich über alle möglichen mathematischen Phänomene austauschen konnte; dabei schulte ich gleichzeitig noch mein Englisch. Schon während der „Opening Ceremony“ lernte ich jede Menge Leute aus den übrigen Ländern kennen: neben Deutschland waren noch Kroatien, Österreich, Slowakei, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien, Tschechien und die Schweiz am Start. Die Eröffnungsveranstaltung war liebevoll gestaltet, mit Moderator, traditioneller schweizer Musikeinlage (es wurde gejodelt) und jede Mannschaft kam mit der Landesfahne auf die Bühne und hat in der eigenen Sprache gegrüßt.

Am nächsten Tag fingen die Prüfungen an. Es begann mit der „Individual Competition“, also einer Klausur, die jeder, wie gewohnt, für sich alleine löst.

Für vier komplexe Aufgaben hatte man fünf Stunden Zeit. Gefragt waren umfassende Beweis- und Lösungsverfahren aus den Bereichen der Algebra, Geometrie, Kombinatorik und Zahlentheorie. Diese Themen sind fern von jedem Schulstoff; im Mathekader beschäftigt man sich mit Themen aus dem Studium, sodass man ein gewisses „Grundwerkzeug“ aus zahlreichen Seminaren der letzten Jahre im Kopf hat, um mit diesen Aufgaben umzugehen. Die Zeit war jedoch äußerst knapp bemessen, sodass mir leider für die Geometrieaufgabe nur noch wenige Minuten blieben.

Nach der Klausur wurde natürlich den ganzen verbleibenden Tag bis in die Nacht hinein über mögliche Lösungen der Aufgaben diskutiert. Dabei merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht und man lernt durch die Lösungsansätze und Denkweisen der anderen noch sehr viel dazu.

Am darauffolgenden Tag gab es eine für mich völlig neue Form der Prüfung: eine Team-Klausur. Jedes Land bekam acht Aufgaben und fünf Stunden Zeit, diese Aufgaben gemeinsam zu lösen. Wir sechs Deutschen saßen also gemeinsam in einem Raum und teilten uns erstmal die Aufgaben auf. Nach etwa der Hälfte der Zeit lösten wir dann heftig diskutierend die verbleibenden bzw. noch ungelösten Aufgaben. Eine völlig andere Art der Prüfung, die ich so noch nie hatte.

Natürlich wurde auch nach diesen fünf Stunden nach Abgabe der Klausur noch heftig weiterdiskutiert und so manche „geniale“ Lösung noch mitten in der Nacht (nur damit leider zu spät) gefunden.

Damit war die „Arbeit“ der Teilnehmer erledigt und unser Freizeitprogramm begann. Die Arbeit der Jury und der Korrektoren fing jetzt aber erst an. Ich muss sagen, ich habe noch nie ein so aufwendiges und intensives Korrekturverfahren erlebt, obwohl ich nun ja schon seit vielen Jahren auf Landes- und Bundesebene Matheolympiaden bestritten und dadurch so einige Korrekturverfahren miterlebt habe.

Unsere Teamleiter Kevin und Eduard haben tolle Arbeit geleistet. Kevin hat bereits seinen Doktortitel und Eduard macht gerade seinen Master. Nach der Abgabe unserer Klausuren haben Kevin und Eduard alle Aufgaben der Deutschen korrigiert und eine bestimmte Punktzahl bei jeder Aufgabe verteilt. Damit war die Korrektur aber keinesfalls zu Ende, denn dann folgte die Jurysitzung. Wenn die Lösung einer Aufgabe nicht mit der Musterlösung übereinstimmt, aber trotzdem zum Ergebnis führt, mussten Kevin und Eduard in stundenlangen Jurysitzungen die „andere“ Lösung präsentieren und die dafür vergebenen Punkte rechtfertigen. Die Jurymitglieder waren dann immer aus anderen Ländern und daher nicht so leicht zu überzeugen. Nachts um 1 Uhr traf ich auf dem Flur Eduard, der gerade von der Jurysitzung kam und völlig ausgelaugt war. Spontan machten wir einen Nachtspaziergang durch Bern und schauten uns die Berner Sehenswürdigkeiten bei Nacht an. Danach hatte Eduard wieder einen „klaren Kopf“, denn den nächsten Morgen ging es ja schon weiter mit den nächsten Diskussionen in der Jurysitzung. Vielen Dank an dieser Stelle an Kevin und Eduard für euren tollen Einsatz! Ihr wart die besten Team-Leiter, die man sich vorstellen kann!

Da die Korrektur also zwei ganze Tage (und Nächte) in Anspruch nahm, hatte man für uns Teilnehmer in dieser Zeit ein tolles Rahmenprogramm zusammengestellt. Wir hatten eine Stadttour durch Bern, bei der wir an bestimmten Stationen tatsächlich mit Eis, Käse und Schokolade versorgt wurden. Ein Ausflug ins Emmental, bei dem wir an der Emme entlangwanderten und mitten im Wald ein Team ein riesiges „Wagenrad“ Emmentaler Käse für uns bereithielt, war das nächste Highlight. Aber das Beste kam zum Schluss: Am Morgen der Siegerehrung wurden wir ganz früh von Bussen abgeholt und sind zum Thuner See gefahren. Dort wartete ein Schiff auf uns: wir bekamen Brunch auf einer Rundfahrt über den See mit Blick auf die Alpen. Das war wirklich beeindruckend. Dann stiegen wir in eine Seilbahn und fuhren bis zur Mittelstation des Berges Niederhorn, um den Rest wirklich steil hochzuwandern. Ich muss sagen, es waren gefühlt fast 90 Grad Steigung, ich hatte das Gefühl ich gehe wirklich senkrecht nach oben. 😉 Total durchgeschwitzt von der Anstrengung und der Sonne (35 Grad), legten wir auf dem Gipfel eine kurze Pause ein, um dann mit der Seilbahn wieder ins Tal zu fahren. Ich fand diesen Ausflug überwältigend.

Lukas bei der Bergwanderung – Vom Tal bis auf den Berg!

Am Abend fand die Siegerehrung im Restaurant „Heitere Fahne“ mit einem thailändischen Buffet statt. Das war außergewöhnlich, aber sehr gut. Ich schrammte knapp an einer Bronzemedaille vorbei, erhielt aber einen Anerkennungspreis für eine besonders gute Lösung einer Aufgabe und wurde dafür auf der Bühne geehrt. Ich bin daher sehr zufrieden mit meiner Leistung. In der Team Competition erreichte Deutschland einen mittleren Platz. Den Abend nutze ich noch dazu mich mit möglichst vielen Leuten auszutauschen. Ich unterhielt mich mit unterschiedlichen Mathematikern und Physikern, die mir viel von ihrem Studium und ihren Doktorarbeiten erzählten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Meisterschaft die beeindruckendste, aufregendste, vielfältigste, erlebnis- und auch lehrreichste aller Matheolympiaden war, die ich je mitgemacht habe.

Lukas Schulze (Q2)