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Über Gymnasium Lehrte (HAL)

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EuropAdventskalender

Als Botschafterschule des Europäischen Parlaments setzen wir uns auf vielfältige Weise mit der EU und Europa auseinander. Wir lernen politische, geografische und gesellschaftliche Begebenheiten kennen, sprechen über Religionen und Sprachenvielfalt sowie über Errungenschaften und Herausforderungen der Europäischen Union.

 

Doch was haben die EU und ihre Mitgliedstaaten eigentlich wirklich mit unserem Leben zu tun?

Mit dem europäischen Adventskalender „EuropAdvent“ der Juniorbotschafter:innen habt ihr die Chance ländertypische Gebräuche und witzige Angewohnheiten unserer europäischen Nachbarn, aber auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Weihnachtstraditionen kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht stoßen wir alle demnächst nur noch mit Wasser und einer Handvoll Trauben zum Jahreswechsel an oder rollen einen Balken quer durch die Straßen, um ein wenig Licht in die Welt zu bringen!

 

 

Zum Adventskalender gelangst Du, wenn Du auf das Bild des Kalenders klickst!

Oder hier: https://tuerchen.com/415fbeba

 

Zum besseren Scannen folgt hier der QR-Code in groß:

 

 

 

Adventskalender der Pausenpodcast AG

Adventskalender mal etwas anders – die Pausenpodcast AG des Gymnasiums Lehrte hat für die Tage bis Weihnachten etwas ganz Besonderes für euch geplant und aufgenommen; und zwar einen digitalen Adventskalender auf unserem Instagram Kanal @pausen.podcast. Dies ist das erste Projekt der neuen Pausenpodcast AG und hinter jedem Türchen, liebevoll gestaltet von Luca Schneider befindet sich eine andere Stimme der AG Mitglieder von Jahrgang 5-Q2. Euch erwarten spannende Beiträge zum Thema Weihnachten, wie Traditionen und Gedichte sowie vieles mehr. Was uns jedoch wichtig war, ist der Frage nachzugehen, wie Weihnachten denn in anderen europäischen Ländern gefeiert wird. Ganz im Sinne der Europa-Schule. Besucht uns also gerne und viel Spaß beim Zuhören.

Wir freuen uns, euch bis Weihnachten mit spannenden Beiträgen zu begleiten.

p.s.: Wenn ihr nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen wollt, dann meldet euch bei fay.fischer@gymlehrte.de über IServ. Jeder, der ein Teil des Teams werden möchte, ist herzlichst willkommen.

Hinter den ersten 8 Türchen verbergen sich: Lana Eloise Weniger, Andreas Jonas Loßin, Anton Richard Elias Bock und Jannik Andreas Engelke.

Die neue SV stellt sich vor

Liebe Mitschülerschaft!

Es war mal wieder Zeit, dass Eure neue Schülervertretung für das Schuljahr 21/22 gewählt wird. Dieses Jahr vertreten euch:  Justus Rosengarten(9b), Marten Baxmann(9d), Felix Becker(9e), Henri Dannheim(10b), Konrad Kosmehl(10b), Sandy Kanior(10d), Leandra John(11c), Malin Pecher(11c), Robin Beselt(Q1), Tom Gottselich(Q1), Oskar Rosengarten(Q1), Nele Schwerin(Q1), Charlotta Steinweg(Q2) und Paul Wagner(Q2). Wir alle haben immer ein offenes Ohr für Euch und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Kommt bei Fragen, Ideen und Problemen gerne jederzeit auf uns zu!

Wir freuen uns auf ein aufregendes, neues Schuljahr, indem wir hoffentlich wieder richtig durchstarten können mit Projekten und der Zusammenarbeit mit Euch! Unser Ziel ist es wieder stärker mit den Klassensprechern und Klassensprecherinnen zusammen zu arbeiten und in einen aktiven Austausch mit der Schülerschaft zu treten. Natürlich sind, aufgrund der aktuellen Situation, immer noch nicht alle Ideen umsetzbar, aber wir versuchen Euch trotzdem so viel Freude und Abwechslung in den Schulalltag zubringen. Auch dieses Jahr starten wir wieder mit unserer traditionellen Nikolaus-Aktion. Geplant sind aber auch neue Projekte, wie „Weihnachten im Schuhkarton“ oder eine Osteraktion für die jüngeren Mitschüler*innen. Ihr dürft Euch also auf ein aufregendes Schuljahr freuen!

Die Schülervertretung erreicht ihr nicht nur über unsere Mail-Adresse (schuelervertreter@gymlehrte.de), sondern auch über eine DM auf Instagram (@sv_gymnasium_lehrte). Neben diesen digitalen Wegen könnt ihr uns natürlich auch einfach ansprechen, uns eine Nachricht im SV-Kummerkasten hinterlassen (angebracht am schwarzen Brett der Unterstufe und Mittelstufe) oder ihr besucht uns einfach während unserer SV-Sprechzeiten, ihr findet uns jeden Freitag in der Mittagspause in Raum 240 der Oberstufe!

Wir freuen uns, Euch vertreten zu dürfen und auf das, was dieses Schuljahr alles bringen wird!

Eure SV

Schülerfirma „New Energy“ weiht neue Fotovoltaikanlage ein

Die Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte konnte den nächsten großen Coup landen: Die Einweihung der neuen Fotovoltaikanlage.

Als am 24.11. die Feierstunde mit symbolischer Inbetriebnahme in der Aula stattfand, war die praktische Arbeit an der Anlage bereits abgeschlossen. Von professioneller Seite wurde sie von der Firma Riera geplant und installiert. An einigen Arbeitsschritten legten auch die beteiligten Schüler:innen mit Hand  an und positionierten die Module auf den Rahmen.

Die neue Anlage hätte „aus dem Katalog“ etwa 22.000 Euro gekostet. Durch die Firma Riera konnte dieser Betrag auf 14.000 Euro gesenkt werden. Dieser Betrag wurde zu gleichen Teilen von den Sponsoren und der Schülerfirma „New Energie“ erbracht.

Die Feierstunde wurde durch die Moving Brass Band mit dem Stück „Cantaloupe Island“ eröffnet. Nach der Begrüßung ging Schulleiterin Silke Brandes auf die lange List der Sponsoren ein: Volksbank, Stadtwerke, K&S Agriculture, Porsche-Center, der Förderverein des Gymnasiums und die ausführende Firma Riera. Auch die Leistungen von Dr. Ralph Grobmann und der Schülerfirma würdigte sie angemessen.

Bürgermeister Frank Prüße sorgte gleich zu Beginn für Schmunzeln beim Publikum: „Ich bin extra mit dem dicken Wintermantel gekommen, weil ich dachte, die Einweihung ist direkt bei den Modulen auf dem Dach.“ Er zeichnete auch einen langen gemeinsamen Weg mit der Schülerfirma nach, die er in den Anfangszeiten mit dem Rat des Anwalts begleitet hatte. Er lobte die Effizienz der Anlage und erklärte, auch die Stadt Lehrte beabsichtige, geeignete eigene Dächer mit Solarzellen auszustatten.

Der langjährige Leiter der Schülerfirma, Dr. Grobmann betonte die Wichtigkeit der Aspekte Ökologie und Nachhaltigkeit, die bereits von Beginn an, Leitlinien der Schülerfirma darstellten. Bereits in den Jahren 2007 bis 2009 wurde die erste PV-Anlage mit 5,4 KW installiert. Die Gewinne daraus flossen in zahlreiche Folgeprojekte, wie die Fahrradständer und die Wasserspender, die ja für enorme Einsparungen an Plastikflaschen sorgten. Sein designierter Nachfolger Markus Bauer führte Vernetzungen zur „Klimaneutralen Schule“ an und erläuterte die Mess- und Auswertefunktionen der neuen Anlage. Die Daten können von den Schüler:innen problemlos über eine App abgerufen werden.

Der Geschäftsführer der Firma Riera, Herr Otto, ging auf die technischen Daten der Anlage ein. Sie besitzt eine Nennleistung von  10,8 KW und erzeugt im Jahr 9000 Kilowattstunden, was für zwei Familien mit Kindern ausreicht oder für 60.000 Kilometer Fahrleistung eines Elektroautos. Zu experimentellen Zwecken weist die neue Anlage Module auf, die in alle vier Himmelsrichtungen weisen. Frau Nierada, die Marketingmanagerin von Riera, bot Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsorientierung. Ihr Credo war: „Mehr Frauen ins Handwerk!“.  Herr Langguth vom VDI sah in dem Engagement von Riera eine gute Möglichkeit, bei Schüler:innen für das Handwerk oder ein duales Studium zu werben. Er stellte fest: „ Die Schüler haben bei diesem Projekt drei wichtige Dinge bewiesen – Beharrlichkeit, Eigeninitiative und Leidenschaft.“

Zum Höhepunkt der Veranstaltung legten die beiden Schülerinnen Nele Brühne und Jasmin Meier ihre Hände auf den roten Knopf und aktivierten den symbolischen Start der Anlage. (HAL)

Weitere Fotos:

Noch eine Woche vorher wurden die letzten Module an Ort und Stelle gebracht.

Das vereinigte Projektteam aus Handwerkern und Schüler:innen.

Herr Otto von der Firma Riera erläutert Silke Brandes und Ralph Grobmann Details der Anlage.

Der musikalische Beginn der Feierstunde: Die Movin Brass Band!

Die geladenen Gäste und die Schülerfirma!

Bürgermeister Frank Prüße konnte den Wintermantel ablegen.

Die Leiter der Schülerfirma Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer stellen das Projekt vor.

Auch zum Abschluss Movin Brass mit ihrer neuen fantastischen Sängerin!

So sieht die  neue Anlage aus: Orientierung in drei Richtungen. Im Hintergrund: Die alten Module von 2009!

Fotos: Bauer/Halupczok

 

 

Pausenkisten laden zum sportlichen Spielen ein

Am Mittwoch, den 17.11. fand in der Pausenhalle der Unterstufe die feierliche Übergabe von Pausen-Sportkisten an die fünften Klassen statt. Zusammengestellt hat sie die Sportlehrerin Vivian Isabel Ameling. Gefüllt sind sie mit einer Vielzahl von Bällen und sonstigen Sportgeräten, die nach den Erfahrungen der letzten Jahre gern von Schüler:innen genutzt werden. Die Finanzierung der Kisten, die einen Wert von 200 Euro haben, erfolgte durch den Förderverein des Gymnasiums, die Brasserie Classic und das Eiscafé Dolomiti aus Lehrte. Vielen Dank an die Sponsoren!

Vivian Isabel Ameling, Augusto Costatini vom Eiscafé Dolomiti, Delia John vom Förderverein und Antje Wünsch für die Unterstufenleitung übergeben die Kisten an die Klassensprecher:innen.

 

In der HAZ/NP berichtete Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Bälle, Springseile und Gummitwistbänder:

 Die Fünftklässler des Gymnasiums haben wieder Kisten mit Sport- und Spielgeräten bekommen. Das Equipment soll die Kinder animieren, sich in den Pausen mehr zu bewegen und weniger aufs Smartphone zu schauen. Sportlehrerin Vivian-Isabel Ameling händigte sieben Kisten aus. Die jeweiligen Klassensprecher nahmen jetzt die Boxen in der Pausenhalle der Unterstufe stellvertretend für ihre Klassen entgegen. Der Inhalt jeder Kiste kostet rund 200 Euro. Die Kosten haben der Förderverein der Schule sowie die Brasserie Classic und das Eiscafé Dolomiti aus Lehrte übernommen. Das Gymnasium fördert mit den Pausen-Sport-Kisten zudem die Selbstständigkeit der Schüler. Denn jede Klasse ist allein für den Inhalt der Boxen zuständig und muss alle Geräte vor der Benutzung mit der Klassenbezeichnung beschriften. Darüber hinaus sollen sich die Schüler Regeln überlegen, wie mit den Geräten umzugehen ist. Unter anderem muss festgelegt werden, wie sich gewährleisten lässt, dass jeder Schüler sein Gerät am Ende der Pause auch wieder zurückgibt. Das Projekt hat sich am Gymnasium bewährt. Die Fünftklässler dürfen ihre Kisten zwei Jahre lang behalten. „Die Aktion hat sich mittlerweile herumgesprochen – Schüler fragen schon danach, wenn sie noch gar nicht als Fünftklässler bei uns eingeschult sind“, berichtet Ameling. eg

 

Auch in diesem Jahr gibt es einen Adventskalender der Juniorbotschafter:innen

Es weihnachtet schon sehr: Einen europäischen Adventskalender der Juniorbotschafter:innen des Gymnasiums Lehrte werdet Ihr in Kürze hier finden!

Seid ihr auch schon ganz aufgeregt, eine Essiggurke, die grüne „Christmas Pickle“, im Weihnachtsbaum zu finden, wie sie jedes Jahr viele Amerika suchen? Oder habt ihr, wie tausende isländische Kinder, Angst vor der Weihnachtskatze Jólakötturin, die alle Kinder frisst, die nicht fleißig waren?

Um euch die Wartezeit auf eure ganz eigenen Weihnachtstraditionen zu versüßen, schenken euch die Juniorbotschafter:innen des Gymnasiums Lehrte auch dieses Jahr einen europäischen Adventskalender. Diesmal rund um verrückte Weihnachts- und Neujahrstraditionen unserer europäischen Nachbarländer. Denn außergewöhnliche Bräuche gibt es nicht nur Übersee. Wer also wissen möchte, was ein Pudding an der Decke mit Weihnachten zu tun hat oder warum Kinder Angst vor Besen und Wischmopps in der Weihnachtsnacht haben, darf sich jetzt schon auf die 24 Türchen voller spannender Weihnachtsbräuche freuen!

Den Adventskalender findet ihr ab dem 1.12 hier auf unserer Webseite.

Escape-Room-Spiele und technische Modelle beim 3. BERUFSWEG-Parcours

Am 29.11.2019 fand im Kurt-Hirschfeld-Forum ein Berufsweg-Parcours für den 11. Jahrgang des Lehrter Gymnasiums statt. Die Begrüßung übernahm  der externe Organisator Sebastian Saul von der Up-consulting. Für die Schule koordinierte Christoph Gruber den organisatorischen Rahmen.  Im Zeitraum von  07:45 Uhr bis 14:15 Uhr nahmen insgesamt 132 Schüler:innen daran teil und konnten interessante Einblicke in die Berufsausbildung an den Ständen von Firmen und Institutionen gewinnen.

Hierbei wechselte am frühen und späten Vormittag die Hälfte von ihnen in jeweils sieben Kleingruppen nach einem vorgegebenen Zeitrahmen die Stände und konnte danach besonders interessante Anbieter beim Speed-Dating treffen. Informationsstände hatten die Bundesanstalt für Arbeit, der Zoll, die Bundeswehr, die Handwerkskammer, die Buhmann-Schule und die Ludwig Fresenius Schulen. Auch einige Firmen fanden den Weg an das Lehrter Gymnasium: Miele aus Lehrte, V-LINE EUROPE  aus Sehnde, die Volksbank und Möbel-Wallach. Neben trockener Information boten die Stände auch Mitmachaktionen an, wie Escape-Room-Spiele, ein Glücksrad, technische Spielereien und Drähte biegen.  Am Stand der Ludwig Fresenius Schulen konnten die Schüler:innen sogar Kochsalzlösung in Spritzen aufziehen und Orangen damit “behandeln“. Auch die lohnenswerte BERUFSWEG-App  wurde vorgestellt (s. hier:  http://www.berufsweg.de)

Der BERUFSWEG-Parcours war in früheren Jahren für die Zehntklässler konzipiert, aber im vergangen Jahr musste die Veranstaltung coronabedingt ausfallen, so dass diese Zielgruppe in diesem Jahr als 11. Jahrgang informiert wurde.

 

Der externe Organisator Sebastian Saul (http://www.up-consulting.de) schrieb über diese Veranstaltung:

Escape-Room-Spiele, ein Glücksrad, technische Spielereien und Drähte biegen

Beim 3. BERUFSWEG-Parcours im Gymnasium Lehrte erlebten die 132 Schüler:innen des 11. Jahrgangs wieder einen bunten und abwechslungsreichen Tag mit spannenden Unternehmen. Die Schulleiterin Frau Brandes freute sich sehr, dass die Veranstaltung stattfinden konnte: „Gerade der 11. Jahrgang braucht eine berufliche Orientierung, da sehr viel in letzter Zeit ausgefallen ist.“ Vor allem das praktische Ausprobieren und die echten Begegnungen helfen unseren Schüler:innen enorm weiter, meint Christoph Gruber als verantwortlicher Politiklehrer.

So konnten die Jugendlichen z. B. bei der Dr. Buhmann Schule gGmbH Schule am Glücksrad drehen, bei Miele technische Spielereien erleben oder bei der Handwerkskammer beim Drahtbiegen lernen, dass es auch ein triales Studium gibt. Besonders hervorzuheben ist das tolle Engagement der Berufsberaterin Frau Keller und ihres Kollegen Herrn Hartmann von der Bundesagentur für Arbeit. Beide wollten eigentlich nur mal kurz als Gast beim BERUFSWEG-Parcours vorbeischauen. Da aber ein Stand kurzfristig nicht besetzt werden konnte, haben beide spontan aktiv mitgemacht und den Schüler:innen tolle Tipps gegeben. Die Jugendlichen haben das mit einem Sonderapplaus gewürdigt.

Ein ganz großer Dank geht an Britta Magers von den Ludwig Fresenius Schulen Hannover. Sie hat mit den Jugendlichen eindrucksvoll ihre authentische Leidenschaft für ihren Beruf geteilt und verdeutlicht, was im richtigen Beruf alles möglich ist. Außerdem hat sie die Wertigkeit und die Faszination der #Pflege vorgelebt, was die Jugendlichen spürbar beeindruckt hat.

Die Azubis von Volkswagen Nutzfahrzeuge konnten leider nicht live vor Ort sein. Sie haben aber trotz aller technischen Schwierigkeiten an ihrem Online-Stand, den Schüler:innen spannende Einblicke hinter die Kulissen gewährt. #VolkswagenCommercialVehicles Besonders kreativ, modern und an den Schüler:innen interessiert zeigte sich das engagierte Team um Isabelle Hutschenreuter von der V-LINE EUROPE GmbH, das mit den Schüler:innen ein Escape-Room-Spiel veranstaltete.

Emily sagte lächelnd zum Schluss: „Ein toller Tag! Ich habe viele Likes an Unternehmen vergeben und zwei Speed-Datings vereinbart.“

Link:

https://www.linkedin.com/posts/sebastian-saul_pflege-volkswagencommercialvehicles-berufsorientierung-activity-6867762674181173248-Yizx

Bilder der Veranstaltung:

V-LINE EUROPE  aus Sehnde hat Kunden aus der ganzen Welt.

 

Auch Möbel-Wallach bietet ein duales Studium an.

 

Britta Magers von den Ludwig Fresenius Schulen Hannover hat die Wertigkeit und die Faszination der Pflege vorgelebt.

 

Die Buhmann-Schulen motivieren mit einem Glücksrad.

 

Der Zoll hat beschlagnahmte Felle mitgebracht.

 

Das Team der Volksbank vor der nächsten Beratungsrunde!

 

Auch die Bundeswehr bietet Studienmöglichkeiten.

 

Triales Studium bei der Handwerkskammer!

 

Für Technik-Affine ist Miele interessant.

 

Führung und Workshop in der Städtischen Galerie Lehrte

Die Klassen 5kre und 5m erkundeten zunächst in einer Führung die ausgestellten Malereien. Da es sich um abstrakte Kunstwerke handelte, waren die jungen Künstler mit ihrer ganzen Fantasie gefordert. Farben und Formen nicht als zufällige, sondern bewusste Kompositionen zu erleben, stand dabei im Mittelpunkt.

Im Anschluss konnten die SuS ihre eigene Kreativität entfalten und auf großen Papierformaten in zum Teil kräftigen Farben und bunten Mustern die Welt der Malerei praktisch erkunden. An jeweils 2 Tagen besuchten die beiden Klassen die Galerie und führten zusammen mit der Leiterin Julienne Franke und ihrem Kunstlehrer Herrn Schlüter die mittlerweile regelmäßig stattfindenden Besuche der Kunstklassen fort.

Die Klasse 5 m probiert sich in abstrakter Malerei aus.

 

Die Klasse 5 kre bei der Führung durch die Städtische Galerie!

Förderpreis beim BundesUmweltWettbewerb

Erinnert Ihr euch noch an unsere Kleidertausch-Party? Für unser Projekt haben wir jetzt einen Förderpreis vom „BundesUmweltWettbewerb 2020/2021” bekommen. Uns wurde ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro ausgezahlt. Die Kleidertauschparty, die für unsere Schule sowieso schon ein großer Erfolg war, wurde jetzt also auch noch durch Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet.

Kleine Rückblende: Am 19.02. und am 20.02.2020 konnten SchülerInnen in der Milchhalle der Mittelstufe ihre gebrauchte Kleidung abgeben, um für die Aktion zu spenden. Dann kam der Aktionstag. Dort konnten sich alle Interessierten unter den gesammelten Hosen, T-shirts und Jacken ihre Lieblingsteile aussuchen. Kleidertausch also. Zwischen der vielen Kleidung, den neugierigen Mitschülern, Kleiderbügeln und dem Blitzlicht von unserer Fotografin haben wir, Lucie Binder, Sophie Klußmann und Valerie Wittke, viel über Organisation und Verantwortung gelernt. Natürlich hatten wir auch viel Spaß und haben viel gelacht. Es war immerhin so, als hätten wir unseren eigenen kleinen Laden mitten in der Schule eröffnet. Wir wissen jetzt, wie cool es ist, sich nachhaltig zu kleiden. Slow-Fashion kann eben doch schnell und unkompliziert sein. All das haben wir in unserem Magazin, das über 30 Seiten ging, festgehalten. Hinzu kamen verschiedenen DIYS zum Thema Fair-Wear, Inspirationen für Outfits und aufklärende Artikel. Dafür haben wir uns viel Wissen über Medien-Design angeeignet – eine zusätzliche Herausforderung für die Gruppe. Zeitgleich waren wir auch noch Fotomodels und Fotografinnen. Bei all dem hat uns Herr Bien tatkräftig unterstützt, Tipps gegeben und Mut gemacht. Als er uns jetzt verkündet hat, dass wir bei dem Wettbewerb einen Förderpreis gewonnen hatten, haben wir uns riesig gefreut. Es ist toll zu wissen, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat und dass der Jury unser Projekt gefallen hat. Alles in allem, selten so viel mit so viel Spaß gelernt. (Valerie Wittke)

Frau Brandes, Valerie Wittke, Sophie Klußmann und Lucie Binder

Projekt: Schmidt trifft Schmidtchen

Markus-Kirchengemeinde und Gymnasium Lehrte bringen Jung und Alt miteinander ins Gespräch –

Ältere Menschen, aber auch Jugendliche traf und trifft sie besonders: die Isolation und Vereinsamung aufgrund der Corona-Pandemie. Neben anderen ist das besonders Sophie Anca aufgefallen, der Beauftragten für Alten- und Altenheimseelsorge im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf. So kam die Pastorin auf den Gedanken, Seniorinnen und Senioren mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu bringen und brachte Anfang Oktober in Kooperation mit dem Gymnasium Lehrte das Projekt „Schmidt trifft Schmidtchen“ nach Lehrte. „Lebensneugierige und Lebenserfahrene zu vernetzen, ist das Ziel des Projekts“, sagt Anca, die mit einer Viertelstelle in der Seniorenarbeit im Kirchenkreis aktiv ist.

Als Katalysator für den Austausch zwischen den Generationen holte Anca den Dialog im Dunkeln – Verein zur Förderung der sozialen Kreativität aus Hamburg ins Boot. Der schult in dem Projekt „Schmidt trifft Schmidtchen“ die Schülerinnen und Schüler mit professionellen Coaches für den Austausch mit älteren Menschen. Den Jugendlichen werden Grundlagen der Empathie und des aktiven Zuhörens vermittelt. Außerdem lernen sie, worauf man in der Kommunikation mit älteren Menschen achten sollte. Am Ende des Projektes erhalten sie ein Zertifikat über ihr soziales Engagement.

Auch die Seniorinnen und Senioren werden während des Projektes begleitet. Sie haben regelmäßig Kontakt mit Pastorin Anca und der Seniorenbegleiterin des Vereins. Vor dem Austausch füllen Jung und Alt Steckbriefe aus, damit so passende Paare zueinander finden.

Fast das ganze Team: Fr. Walkling, Sina Falk, Lena Prelle, Jannik Schaper, Ronja Dlugosch, Jule May / Es fehlen: Svenja Wietzke, Nina Wiontzek

So haben sich rund zehn Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs des Gymnasiums Lehrte unter Leitung ihrer Religionslehrerin Ines Walkling bereit erklärt, für acht Wochen Telefonpatenschaften zu übernehmen. „Ein offenes Ohr füreinander, Interesse aneinander, und ein funktionierendes Telefon – mehr braucht es nicht, um teilzunehmen“, sagt Anca.

Durch die Initiative ist aufgrund der Corona-Pandemie eine ungewöhnliche Kooperation zwischen der Alten- und Altenheimseelsorge Kirchenkreis, dem Gymnasium Lehrte und dem Projekt „Schmidt trifft Schmidtchen“ entstanden. „Jetzt sind wir alle miteinander gespannt, wie sich die Gespräche und Kontakte in Lehrte in den nächsten Wochen entwickeln werden“, sagt Anca, die neben ihrer Aufgabe in der Alten- und Altenheimseelsorge Pastorin der Lehrter Markus-Kirchengemeinde ist. Anca hofft, dass sich in Zukunft auch andere Gemeinden und Schulen dem Dialog der Generationen stellen. Zwei andere Kirchengemeinden im Kirchenkreis Burgdorf haben schon ihr Interesse bekundet.

Superintendentin Sabine Preuschoff sagt: „Das Projekt in Lehrte ist ein Musterbeispiel dafür, wie sehr bei gelingenden Kooperationen von Kirchengemeinden mit anderen Akteurinnen und Akteuren im Sozialraum alle nur voneinander profitieren können, die Kirchengemeinde, sicher auch das Gymnasium, die Initiative „Schmidt trifft Schmidtchen“ und vor allem die Schülerinnen und Schüler sowie die Seniorinnen und Senioren. Vielen Dank an alle, die dieses Projekt vorantreiben.“

 

Die Kooperationspartner:

Pastorin Sophie Anca
Beauftragte für Alten- und Altenheimseelsorge im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf

Kontakt siehe
https://www.markus-lehrte.de

Dialog im Dunkeln – Verein zur Förderung der sozialen Kreativität

Projekt „Schmidt trifft Schmidtchen“

https://schmidt-trifft-schmidtchen.de

 

Die 97-jährige Helga Ernst profitiert von den Telefonkontakten mit der jungen Generation. Jule May ist ihre Gesprächspartnerin (Foto: privat)

Über dieses Projekt wurde auch in der Presse berichtet:

Marktspiegel vom 23.10.21:

HAZ/NP vom 22.10.21:

Nachlese zur Bundestagswahl bei den Lehrtern

„Wir hätten da mal eine Frage“- Die Ergebnisse einer Umfrage unter Lehrters Bürgern nach der Bundestagswahl! 

Die Wahlergebnisse des Superwahljahrs in Deutschland standen fest. Es wurde diskutiert, gefeiert und spekuliert, wie es jetzt nach einer langen Ära unter Angela Merkel weiter geht, besonders weil es einen Wechsel an der Spitze gab, die SPD hatte die Wahl für sich entschieden.

Der Politik- Leistungskurs des Gymnasiums Lehrte von Herrn Bien hatte sich rege über die Ergebnisse ausgetauscht. Doch warum allein diskutieren? Um das Gespräch nach der Wahl auszuweiten und so ein größeres Stimmungsbild zu erhalten, haben wir uns wenige Tage nach der Wahl Fragen überlegt, wieder verworfen, umformuliert und schlussendlich eine Nachwahlumfrage erstellt, um herauszufinden wie Lehrte politisch tickt. Wie ist die Stimmung nach der Wahl? Mit Stiften und einem Lächeln bewaffnet ging es für eine Doppelstunde ins Zentrum von Lehrte und die Ergebnisse der insgesamt 158 Befragten im Alter von 18 bis über 60 Jahren waren überraschend.

32,3 % aller Befragten waren gar nicht zufrieden mit der Auswahl der Kanzlerkandidaten.

Im Gegensatz zu den 32,3 % die auf einer Skala von 1 (gar nicht zufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) eins bis zwei angegeben haben, waren nur 5 % aller Befragten sehr zufrieden mit der Auswahl zwischen Scholz, Laschet und Baerbock. Dabei fiel auf, dass besonders die Altersgruppen der 18-21-jährigen mit 38,4 % und 46-60-jährigen mit 38,5 % am unzufriedensten waren. Bei den Altersgruppen von 31 – über 60 Jahren gab es keinen Befragten, der auf die Frage mit „sehr gut“ geantwortet hatte. Die Ausnahme hierbei bildete die Altersgruppe der 22-30-jährigen. Diese gaben mit 33,3 % an „sehr zufrieden“ mit der Auswahl zwischen Scholz, Laschet und Baerbock zu sein.

Laschet konnte in Lehrte nicht überzeugen, Baerbock nur bei den jungen Menschen.

Auf die Frage hin, welcher der Kanzlerkandidaten am sympathischsten und überzeugendsten war, herrschte große Einigkeit: Scholz war mit 57,5 % Gewinner der Herzen in Lehrte, darauf folgten Baerbock mit 19,6 % und Laschet mit gerade mal 12%. Vor allem gewann Scholz seine Zustimmung bei den 31 bis über 60-jährigen. Bei den Befragten im Alter von 18-30 überholte ihn mit einer knappen Mehrheit Baerbock. Laschet verlor dabei in allen Altersgruppen den Kampf um den sympathischsten Kanzleramtsanwärter. 15,9 % der Befragten fanden keinen der drei weder sympathisch noch überzeugend.

Wenn es nach den Lehrtern ginge, sollte Markus Söder Armin Laschet ersetzen.

Die Mehrheit der Befragten mit 65,8 % hätte lieber Söder auf dem Posten des Kanzlerkandidaten gesehen.

Doch wie wichtig waren die drei Spitzenkandidaten für die Wahlentscheidung der Lehrter?

Für 24,7 % entschied der/die Kandidat*in über ihre Wahl. Für 69 % war das Programm ausschlaggebend und der Rest von 6,3 % traf seine Wahl laut Angabe unabhängig von Kandidat*in und Wahlprogramm.

Unsicherheit bei der Wahlentscheidung für Lehrter*innen – lediglich 34,8 % gaben an, dass  ihnen diese sehr leicht fiel.

Am schwierigsten hatte es die Altersgruppe der 46-60-jährigen. Diese gaben auf einer Skala von 1 (sehr schwer) bis 10 (sehr leicht) meist 3 bis 4 (23 %) und 5 bis 6 (25,7 %) an. Am leichtesten fiel es den 18-21- jährigen und den 22-30-jährigen ihre Kreuze zu setzen.

Bei der Koalitionsbildung wird von Lehrter*innen die Ampel präferiert.

64,6 % der Befragten haben sich bei der Frage, welche Koalition sie bevorzugen zwischen Ampel, Jamaika und Groko für die Zusammensetzung aus Grünen, FDP und SPD ausgesprochen. Diese war in allen Altersgruppen ein klarer Favorit. Es stellte sich auch heraus, dass die Groko mit nur 7,6 % gemieden wird, Jamaika stellt einen Kompromiss mit 27,8 % dar.

Die Stimmung bei der Frage nach dem Wahlergebnis hielt sich in Grenzen.

Schlussendlich waren nur 8,9 % der Befragten sehr unzufrieden mit dem Wahlergebnis, eine Mehrheit von 38,6 % sprach sich eher positiv gegenüber dem Ergebnis aus, 34,8 % gaben an dem Ergebnis neutral gegenüberzustehen und 24,6% waren mit diesem eher weniger zufrieden.

Abschließend war die Befragung ein Zugewinn für den Leistungskurs. Denn neben der Abfrage die uns ein Gewinn an Informationen zu dem Meinungsbild in unserem Umfeld und den verschiedensten Altersgruppen war, haben wir auch die Menschen hinter den Zahlen kennengelernt. Denn wenn es um Politik geht hat jeder seine eigene Meinung. Der Austausch überdies war höchst interessant und lehrreich.

Doch das Wichtigste, was wir aus der Umfrage, aus Erzählungen von der Geschichte der Menschen oder auch Schilderung der Corona Zeit mitgenommen haben, ist dass Politik und vor allem die Wahlen ein emotionales und dadurch bedeutsames Thema für die Bürger*innen ist. Somit konnten wir die Wahl als Schüler*innen nochmals auf einer ganz neuen Ebene erleben. (Fay Fischer vom Politik-LK Bien)

Laufen, Springen und Werfen vor dem großen Regen

In den Tagen vor den diesjährigen Bundesjugendspielen ging der unruhige Blick der Sportkolleginnen und –kollegen des Gymnasiums immer wieder zu den Wettervorhersagen für den 29. September. Diese schwankten sehr, doch unser Mut, die Spiele stattfinden zu lassen, wurde belohnt. Bei schönem Herbstwetter konnten unsere Bundesjugendspiele starten. Die Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs zeigten in den Disziplinen 50 m Sprint, Weitsprung und Werfen ihr Können und kamen dabei teilweise zu sehr guten Ergebnissen. Zwischendurch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wartezeiten mit Fußballspielen verbringen.

Die sieben Klassen des sechsten Jahrgangs starteten begleitet von unseren Schulsportassistenten die Wettkämpfe in den ersten drei Stunden. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler eine große Einsatzbereitschaft und hatten viel Spaß.

Die Fünftklässler im Anschluss waren ebenfalls mit Begeisterung dabei und beteiligten sich mit großem Engagement.

Ein großer Dank geht an die Paten des fünften Jahrgangs und die Schulsportassistenten, die die Klassen begleitet und uns Lehrkräfte an den einzelnen Stationen unterstützt haben. Hier ist das Zeitmnahmeteam beim 50-m-Lauf in Aktion:

Ihr habt das super gemacht und wart uns eine sehr große Hilfe!!!

Außerdem möchte ich mich bei den Schulsanitätern bedanken, ohne die wir ein solches Ereignis gar nicht durchführen könnten. Vielen Dank für euren Einsatz!!!

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten in diesem Jahr die Lehrkräfte Frau Ameling, Frau Domizlaff, Herr Gutsche, Herr Henke, Herr Pfeiffer, Herr Schmidt, Herr Wunderlich und Herr Ziegler. Vielen Dank auch euch!!!

Christina Kreipe

Voller Einsatz beim Weitsprung!

 

Der Weitwurf ist immer eine Herausforderung!

 

 

 

 

Polizei gibt Hinweise zur dunklen Jahreszeit

Guten Tag aus der Polizeiinspektion Burgdorf,

nachdem im vergangenen Winter viele SchülerInnen sich pandemiebedingt im Homeschooling befanden, werden sich diesen Winter wieder deutlich mehr SchülerInnen auf dem Fahrrad oder dem E-Scooter auf den Weg zur Schule machen.

Daher ist es insbesondere in der dunklen Jahreszeit wichtig auf eine funktionierende Beleuchtung an Fahrrädern und E-Scootern zu achten, um die eigene Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und damit das Unfallrisiko zu senken. Aufgrund dessen werden in diesem Winter wieder, im Umfeld der Schulen, Kontrollen der Polizei durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Polizeiinspektion Burgdorf

Wahlergebnisse der Juniorwahl

Die Juniorwahl dieses Jahr lieferte interessante Ergebnisse, die einen guten Einblick in die Wünsche und Bedürfnisse junger Schüler*innen bieten. Bei der Auswertung der Erststimme gewann Dr. Matthias Miersch von der SPD in einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Kandidatin der Grünen Simone Meyer und gewänne damit das Direktmandat. Die Kandidaten der CDU (Tilman Kuban) und FDP (Nadin Zaya) blieben beide mit etwa 15 Prozent etwas weiter hinten zurück.

Die Zweitstimme jedoch räumte der Partei der Grünen eindeutig den Gewinn ein. Mit 29,15 Prozent sind diese die unbestrittenen Gewinner der Juniorwahl. Nennenswert sind auch die 23,25 Prozent, welche die FDP zur zweitstärksten Partei machen. Die SPD und CDU folgen mit jeweils 14,21 Prozent und 11,25 Prozent. Ganz knapp schaffte es Die Linke noch mit 5,54 Prozent und fast die Fünf-Prozent-Hürde erreichte die Tierschutzpartei mit 4,61 Prozent.

 

 

 

Stimmungsbild der Schüler

Um sich ein generelles Stimmungsbild der unterschiedlichen Jahrgänge zu machen, haben wir Schüler*innen befragt, wie sie die Juniorwahl fanden. Daraus ergab sich, dass die meisten die Juniorwahl insgesamt sehr positiv aufgenommen haben. So sagten einige Schüler*innen der jüngeren Jahrgänge aus, dass sie sich erst durch die Juniorwahl mit den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien auseinandergesetzt hätten und sich jetzt durch diese motiviert sahen, auch in Zukunft sich politisch zu informieren und einzubringen. Auch in den höheren Jahrgängen betrachteten viele das simulierte Wahlerlebnis als Möglichkeit um jüngeren Schüler*innen Politik näherzubringen und ihnen einen wertvollen Einblick zu gewähren. Einzig bei der Frage, ob das Wahlalter heruntergesetzt werden sollte, spalten sich die Meinungen. So kamen Bedenken auf, dass jüngere Schüler noch nicht genug politisch informiert oder interessiert seien. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Juniorwahl von den teilnehmenden Schüler*innen als eine realistische Umsetzung der Bundestagswahlen empfunden hat, die als gute und hilfreiche Vorbereitung für zukünftige Bundestagswahlen dienen kann.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Um vor allem jüngere Schüler*innen für zukünftige Bundestagswahlen vorzubereiten haben wir an unserer Schule, die sogenannte Juniorwahl durchgeführt. Dieses Jahr nahmen an der Juniorwahl 4.513 Schulen landesweit teil und so auch das Gymnasium Lehrte. An unserer Schule haben die Klassenstufen 9 bis 13 teilgenommen. Doch was ist die Juniorwahl eigentlich? Die Juniorwahl ist eine möglichst realistische Simulation der Bundestagswahl, die von und für Schüler organisiert und durchgeführt wurde. Das Ziel der Juniorwahl ist es den Schülern einen Einblick zu gewähren, wie eine Bundestagswahl abläuft, die Schüler sollen sich aktiv mit der Politik und den jeweiligen Parteien auseinandersetzen, um in Zukunft ihre Stimme abgeben zu können. Die Juniorwahl findet seit 1999 statt und gehört mit der Beteiligung von bisher über 3 Millionen Schülern zu den größten Schulprojekten zur politischen Bildung.

Organisation und Wahlablauf

Kurz vor den Sommerferien starteten bereits die ersten Vorbereitungen für die Juniorwahl, welche dieses Jahr von den Politik-Leistungskursen der Q2 von Herrn Bauer und Herrn Bien übernommen worden sind. In verschiedenen Arbeitsgruppen kümmerten sich die Schüler um die interne Werbung, wie zum Beispiel mithilfe des eigens erstellten Instagram-Kanals (@juniorwahl.gymlehrte), durch Aushängen von Plakaten in der Schule, sowie durch gezieltes Informieren der teilnehmenden Jahrgänge. Zusätzlich wurden vereinfachte Wahlprogramme und Wahlbenachrichtigungen an die teilnehmenden SuS ausgefüllt und verteilt.

Beim Wahlstart am Montag, dem 21. September eröffnete der Lehrter Bürgermeister Herr Prüße mit der Schulleiterin Frau Brandes dann offiziell die Juniorwahl am Gymnasium Lehrte. Danach wurde in den folgenden Tagen bis Mittwoch klassenweise in Räumen gewählt, die zuvor in kleine Wahllokale mit Wahlurne und Wahlkabinen umfunktioniert worden waren. Die teilnehmenden Schüler*innen hatten dann die Möglichkeit unter Vorlage der Wahlbenachrichtigung und eines Ausweises, wie in der echten Wahl ihre Stimme abzugeben.

Informationen über Trainingsmodule, Arbeiten, Testpflicht

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

nun wird es Zeit in aller Kürze etliche neue Informationen zu versenden…

 

Trainingsmodule:

Die geplanten Trainingsmodule, die wir ganz bewusst für alle Schüler:innen verpflichtend bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres durchführen werden, erfordern doch einen recht hohen organisatorischen Aufwand, so dass wir entschieden haben, nicht in der kommenden Woche, sondern erst in der Woche ab 04.10.2021.

Sehr erfreulich und unglaublich motivierend waren und sind die Rückmeldungen der Schüler:innen aus den Jahrgängen 8 – 10, die sich als „Lernpat:innen“ der Jahrgänge  5 – 7 zu Verfügung stellen werden. Dafür möchten wir uns schon einmal ganz herzlich bei euch bedanken. Ihr bekommt in Kürze dazu weitere konkrete Informationen. Für die Jahrgänge 8 – 10 stehen wir in Kontakt mit der Leibniz-Universität in Hannover, um zu klären, ob Student:innen uns an dieser Stelle unterstützen können.

Nach jetzigem Stand werden die Trainingsmodule so angeboten, dass – falls erforderlich – ein Fachwechsel nach 6 Wochen stattfinden kann. Entweder nimmt man 12 Wochen an dem Trainingsmodul eines Faches oder jeweils 6 Wochen an Trainingsmodulen zweier Fächer teil.

Sobald wir neue konkrete Informationen haben, gibt es zu den Trainingsmodulen eine weitere Mail.

Neue Corona-Verordnung:

Die neue Corona-Verordnung sieht für Schulen eine erste Lockerung in Bezug auf die MNB-Pflicht für den 1. und 2. Jahrgang der Grundschule vor (Absetzen der MNB am Sitzplatz); weitere Lockerungen sollen demnächst folgen. Klar geregelt sind auch die Verfahren bei positivem Selbsttest, der dann folgenden Absonderungspflicht und möglichen Quarantäne-Maßnahmen. Diese Verfahren wenden wir bereits an und es freut mich sehr, dass die Betroffenen – wie schon im letzten Schuljahr – sehr einsichtig und konstruktiv reagieren. Damit gelingt es uns bisher und bestimmt auch in Zukunft, mit viel Ruhe schnell mögliche Infektionsketten zu verhindern. Vielen Dank allen an dieser Stelle für die Unterstützung! Und nur zur Sicherheit möchte ich noch einmal anmerken, dass wir ganz verlässlich alle informieren, die betroffen sind, aber dass wir kein aufgeregtes „Lauffeuer“ durch die Schule schicken werden. Wer also irgendwie von einem positiven Corona-Test „im Buschfunk“ hört, aber keine Information seitens der Schule (in der Regel durch mich als Schulleiterin) bekommt, ist sicher nicht betroffen und muss sich also keine Sorgen machen. Mit diesem Vorgehen sind wir bislang in unserer Schule ganz gut gefahren.

Klassenarbeiten im Schuljahr 2021/22:

Frühestens ab dem 27.09.2021 dürfen in den Jahrgängen 5-10 bewertete Klassenarbeiten geschrieben werden; Lernstandsdiagnosen sind von dieser Regelung ausgenommen.

In jeder Woche dürfen maximal zwei bewertete Klassenarbeiten geschrieben werden. Abweichungen davon müssen begründet sein und werden von der Schulleiter:in entschieden.

Klassenarbeiten werden in Präsenz geschrieben; das gilt in der Regel auch für Schüler:innen, die sich begründet und genehmigt im Distanzlernen befinden, für die dann Regelungen gefunden werden müssen (z.B. separater Raum).

In allen Fächern wird die in den Kerncurricula vorgegebene Mindestanzahl an Arbeiten als die verbindlich vorgegebene Zahl an Arbeiten für das jetzige Schuljahr festgesetzt; also werden nicht mehr Arbeiten als die Mindestanzahl geschrieben; in aller Regel verfahren wir bereits so.

Klassenarbeiten, für die in den Kerncurricula eine Gewichtung vorgesehen ist, gehen mit mindestens 30 Prozent in die Gesamtnote ein; die genaue Festlegung trifft die jeweilige Fachkonferenz.

In den modernen Fremdsprachen kann weiterhin eine schriftliche Lernkontrolle durch eine Sprechprüfung ersetzt werden.

Sogenannte Ersatzleistungen sind in Absprache mit den Lehrkräften beim Versäumen einer Arbeit möglich.

Sollte es zu einem Szenario C kommen, so darf in der ersten (Doppel-)Stunde nach dem Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht keine Klassenarbeit geschrieben werden.

 

Testpflicht und Testverteilung durch die Schule (Teilnahme an sogenannter Reihentestung):

Leider kann die Schule zukünftig keine Testkits mehr für geimpfte bzw. genesene Schüler:innen, die sich weiterhin auf freiwilliger Basis getestet haben, ausgeben.

Grund hierfür ist eine neue Rundverfügung des Landes, aus der klar hervorgeht, dass genesene und geimpfte Schülerinnen und Schüler keine Testkits mehr erhalten.

Leider sind seit Beginn des Schuljahres in relativ kurzen Abständen mehrere Regelungen seitens des Landes getroffen worden, an die wir uns halten müssen, die aber vermutlich den Eindruck bei euch und Ihnen entstehen lassen, als sei bei uns ein Organisationschaos ausgebrochen J. Dem ist nicht so; zur Veranschaulichung haben wir einige Auszüge aus den jeweiligen Regelungen angefügt (s.u.).

Bitte habt/haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Schule und Lehrkräfte diese Regelungen nicht diskutieren können (höchstens genau wie ihr und Sie als Privatperson), aber als Schule haben wir uns an die Vorgaben zu halten und sie umzusetzen. Die Entscheidungen in Bezug auf die Sinnhaftigkeit (nicht kritisch oder gar ironisch gemeint) und die zur Verfügung zu stellenden Ressourcen seitens des Landes treffen sicher professionell und nach bestem Wissen und Gewissen andere.

 

Detaillierte Erläuterungen zur Ausgabe von Testkits an genesene bzw. geimpfte Schülerinnen und Schüler:

In der Rundverfügung Nr. 22/2021 vom 26.08.2021 heißt es zur Testpflicht von geimpften bzw. genesenen Schüler:innen:

„Vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte (sowie weiteres Personal) müssen nicht mehr getestet werden.“ (S.14)

Auslegung seitens der Schule:

Da das Land nicht auf eine Testung besteht, werden für geimpfte und genesene Schüler:innen keine Testkits mehr verteilt. (Reglung zum Schulstart)

Aufgrund einer Bitte aus der Elternschaft hat die Schule bei der Behörde nachgefragt, ob auf freiwilliger Basis Testkits an genesene und geimpfte Schüler:innen verteilt werden dürfen. Die Antwort der Behörde war positiv, aber auch dahingehend, dass es sein könne, dass dies nicht von langer Dauer ist. (Regelung der Schule – freiwillige Testung möglich)

In der Rundverfügung Nr. 23/2021 vom 14.09.2021 heißt es zur Testpflicht von geimpften bzw. genesenen Schüler:innen:

„Außerdem sind mittlerweile […] immer mehr Schülerinnen und Schüler vollständig geimpft bzw. genesen, so dass diese nicht mehr der Testpflicht unterliegen und somit grundsätzlich keine Tests mehr erhalten.“ (S.1)

„Die erforderliche Menge [an gelieferten Testkits] bemisst sich grundsätzlich nach der Anzahl der Schülerinnen und Schüler […], die nicht nachweislich vollständig geimpft bzw. genesen sind. Geimpfte und genesene Personen sind weiterhin von der Testpflicht ausgenommen. Dies folgt der Empfehlung des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes und entspricht den Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung.“ (S.2)

Auslegung seitens der Schule:

Für genesene bzw. geimpfte Schüler:innen, die sich auf freiwilliger Basis testen möchten, können keine Testkits mehr zur Verfügung gestellt werden.

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Und hier noch ein Link für euch in Bezug auf einen Wettbewerb zum 75jährigen Bestehen des Landes Niedersachsen:

https://schulnetzmail.nibis.de/files/1fedb2db51a39b026ddd9f7970f22fd9/Fotowettbewerb_MitEurenAugen_November_Verlaengerung.png

 

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

 

Diese Informationen als PDF

Informationen des Kultusministers an die Eltern (21.09.21)

Informationen des Kultusministers an die Schüler:innen Sek I (21.09.21)

Informationen des Kultusministers an an die Schüler:innen Sek II (21.09.21)

Juniorwahl: Auszählungen haben begonnen

Heute am Mittwoch, dem 22.09 endete die Juniorwahl, nachdem für drei Tage, von Montag bis Mittwoch, die Möglichkeit bestand, Kandidaten und Parteien aus dem Wahlkreis Hannover Land 2 zu wählen. Wahlberechtigt waren die Jahrgänge 9-13 und zeigten erfreulicherweise auch eine rege Wahlbeteiligung. Jetzt nähern wir uns dem letzten Part des Wahlprozesses: der Auszählung sowie der Veröffentlichung der Ergebnisse im Anschluss.

Die Stimmen werden zurzeit von den Politik-Leistungskursen der Q2 ausgezählt, welche sich auch bereits um die Organisation und Durchführung der Wahl gekümmert haben. Am Montag, dem 27.09. werden die Ergebnisse dann offiziell auf unserer Homepage veröffentlicht! Bis dahin, eine kleine Erinnerung an alle volljährigen Schüler am Sonntag, dem 26.09. zur Bundestagswahl zu gehen! (Jana Richter)

Bürgermeister eröffnet Juniorwahl offiziell

Die Vorbereitungen für die Juniorwahl liefen bereits im Vorfeld auf Hochtouren, als am Montag, dem 20.09. Bürgermeister Frank Prüße und Schulleiterin Silke Brandes die Juniorwahl feierlich eröffneten. Die Stimmen der Schüler:innen zählen natürlich nicht bei der Bundestagswahl, könnten aber wichtige Rückschlüsse zulassen. Ihre Ergebnisse werden erst nach der Bundestagswahl veröffentlicht.

Bürgermeister Frank Prüße und Schulleiterin Silke Brandes geben feierlich den Startschuss für die Juniorwahl!

Fachlicher Austausch über Wahlen: André Bien und Frank Prüße (Fotos: Fay Fischer)

Zu diesem Thema erschien am 22.09. folgender Artikel von  Max Baumgart in der HAZ/NP:

Gymnasiasten machen bei der Juniorwahl mit

Mit symbolischer Stimmabgabe erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die Wahlkabinen

Mit 16 Jahren schon den Bundestag wählen zu können – diese Idee sehen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lehrte durchaus kritisch, die sich in dieser Woche erstmals an der Juniorwahl beteiligen und dabei von Schulleiterin Silke Brandes und Bürgermeister Frank Prüße begrüßt wurden. Damit können sie vor der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, symbolisch an die Wahlurne gehen, während das Gesetz zu dieser Wahl nur Volljährige zulässt.

Jahrgänge neun bis 13 sind dabei

In zwei Wahllokalen der Schule werfen die Jungen und Mädchen der Jahrgänge neun bis 13 ihre Wahlzettel in die Urnen. Den reibungslosen Ablauf der Juniorwahl ermöglichen die Politik-Leistungskurse von Markus Bauer und André Bien. Sie opfern ihre Freistunden, um als Wahlhelfer zu fungieren. In die Auszählung der Stimmen investieren sie sogar ihre Freizeit nach Schulschluss.

Projekt gibt es seit 1999

Seit 1999 existiert die Juniorwahl. Parallel zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen bietet das Projekt der nicht wahlberechtigten Jugend einen Blick in die Wahlkabinen. An der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 beteiligen sich bundesweit 1,5 Millionen Jugendliche an 4500 Schulen. Auch deutsche Schulen im Ausland nehmen an dem Projekt teil. Im Voraus haben die Politik-Leistungskurse des Gymnasiums auf dem Instagram-Account: juniorwahl.gymlehrte  die etwa 600 beteiligten Mitschüler über die Wahlen informiert und Porträts der einzelnen Parteien präsentiert. Nach den offiziellen Bundestagswahlen am Sonntag veröffentlicht das Schulprojekt die Ergebnisse der Juniorwahl am Montag, 27. September.

Wichtig für politische Bildung

Die Juniorwahl sei für die politische Bildung der Jugendlichen von besonderer Wichtigkeit, sagt Politiklehrer Bien. Daher freue er sich sehr, dass sich nun auch das Gymnasium an dem Projekt beteilige. Durch die Juniorwahl motivierten am Esstisch manche der Schülerinnen und Schüler sogar die Eltern zur Wahl, meint er. Die Jugendlichen hätten großes Interesse an den aktuellen politischen Themen und erkennen die Wichtigkeit der Wahlen. „Darauf baut unsere ganze Demokratie auf“, betont Jazich Majid aus der 10a. Sie und viele weitere sind enttäuscht, noch nicht bei der richtigen Bundestagswahl ihre Stimme abgeben zu dürfen. „Bei den Wahlen kann man vieles verändern“, sagt dazu Steven Beyreitz aus der 9a. Sein Klassenkamerad Mika Henry Böttcher fügt hinzu, dass „die Meinungen der Älteren meistens schon sehr eingefahren sind“.

„Manche sind noch nicht so weit“

Dennoch stimmt bei einer Umfrage die Hälfte der 10a dem Vorschlag einer Senkung des Wahlalters für die Bundestagswahl auf 16 Jahre nicht zu. Franziska Jantos aus der 10a äußert ihre Bedenken zu einer geringeren Altersgrenze. „Manche sind einfach noch nicht so weit und geben eine Spaßstimme ab.“ Trotz grundsätzlicher Zustimmung zu dem Wahlalter 16 betrachtet Majid das Thema ebenfalls kritisch. Sie sieht das Problem bei dem mangelnden Informationsstand der Jugendlichen. Jedoch zieht sie nicht die Jugendlichen selbst in die Verantwortung, sondern fordert eine bessere Aufklärung über politische Themen. (HAZ- Max Baumgart)

Franziska Jantos wirft ihren Abstimmzettel in die Wahlurne.  Foto:  Max Baumgart

 

 

Die Juniorwahl im Superwahljahr 2021

Es ist wieder soweit, die Bundestagswahl steht vor der Tür. Jede volljährige Person mit deutscher Staatsbürgerschaft darf mitwählen.

Doch wie läuft eine Wahl eigentlich ab? Um zukünftige Wählerinnen und Wähler vorzubereiten und im Sinne einer hohen Wahlbeteiligung etwaige Hemmschwellen abzubauen, wird neben landesweit über 4.400 Schulen auch an unserer Schule jetzt die sogenannte Juniorwahl durchgeführt. Hier haben die Jahrgänge 9 bis 13 die Möglichkeit mittels der Simulation einer Bundestagswahl Demokratie auch praktisch zu erleben, sich aktiv mit Parteien und ihren Wahlprogrammen auseinanderzusetzen und sich somit auf zukünftige Wahlen vorzubereiten. Daher ist der Ablauf dieser Wahl möglichst realistisch organisiert.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl wird gefördert durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Vorbereitungen für die Wahl haben die Politik-Leistungskurse von Herrn Bauer und Herrn Bien übernommen. Sie haben für die Juniorwahl, u.a. mittels des Instagram-Kanals @juniorwahl.gymlehrte geworben, den Inhalt der Wahlprogramme für jüngere Klassen vereinfacht und Wahlbenachrichtigungen und Wählerverzeichnisse ausgefüllt. Sie sind für Organisation und Ablauf der Wahlen und den Aufbau der Wahllokale an verschiedenen Orten innerhalb der Schule verantwortlich. Während der Wahl werden sie den Klassen im Wahllokal als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bereitstehen, um einen möglichst flüssigen Ablauf zu garantieren. Nach der Wahl übernehmen sie auch die Auszählung der Stimmen.

Jetzt steht alles in den Startlöchern. Die Wahlbenachrichtigungen sind verteilt, die Wählerverzeichnisse angelegt, die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der Q2 bereit: Der Ansturm auf die Wahlkabinen kann losgehen.

Die Eröffnung der Juniorwahl am Gymnasium Lehrte erfolgt durch den Bürgermeister der Stadt Lehrte, Herrn Prüße, am Montag den 20. September 2021. Die Wahl endet wiederum am 22. September 2021.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. September 2021 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Weitere Infos zur Juniorwahl finden Sie auch unter dem Link

https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

und auf dem Instagram-Kanal der Juniorwahl am Gymnasium Lehrte:

@juniorwahl.gymlehrte

 

 

Fünftklässler in sieben neuen Profilklassen eingeschult

Mit annähernd 190 neuen Fünftklässlern konnten auch in diesem Jahr sieben fünfte Klassen eingerichtet werden. Die Einschulungsfeier fand am 03. September in zwei Durchgängen und coronakonform mit Masken in der Sporthalle in der schlesischen Straße statt.

Die Schüler:innen der neuen Vitalen, Kreativen, Klima- und Naturentdeckerklasse waren ab 8:30 Uhr dran, Die Schüler:innen der zukünftigen Chor-, Mediathleten- und Europa-Klasse folgten dann um 11:00 Uhr. Für die musikalische Untermalung sorgte wie so oft Ane Holmer, diesmal mit der Bläserklasse 8e.

Den eigentlichen Einschulungsfeiern ging jeweils ein ökumenischer Einschulungsgottesdienst voran, der von der Pastorin der Markuskirche, Frau Anca, der Gemeindereferentin der St. Bernwardkirche, Frau Tute, und dem Religionskurs 6f/k unter Leitung von Sabine Elsen und Jennifer Czuj gestaltet wurde.

In ihrer Begrüßungsrede bezog sich die Schulleiterin Silke Brandes auf den Aufdruck ihres T-Shirts, das sie unter ihrer Jacke trug: Pure Liebe – Adenauer. Mittig wurde ein Anker sichtbar. Ihre erste Frage an die Schüler:innen galt dem „Adenauer“. Es war natürlich wenig wahrscheinlich, dass die jungen Leute dieses beantworten könnten. So wurde geraten: Der „erste Schulleiter“ oder der „Schulgründer“. Ein Schüler wusste: „Der war Präsident von Köln!“ – Fast er war dort Oberbürgermeister. Aber Frau Brandes wollte auf den Bundeskanzler Adenauer hinaus und schuf einen Bezug zur nächsten Wahl. Eigentlich ging es ihr ja auch eher um den Anker. Hier gab es Mutmaßungen von „Hafenmeister“ bis zum „Symbol des Vor-Anker-Gehens“, was ja auch auf die neuen Schüler:innen in Bezug auf das Lehrter Gymnasium zutrifft. Zur Motivation animierte Sie die Anwesenden laut zu rufen: „Ich bin toll“, was nach anfänglicher Skepsis auch gelang.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – Dieses Zitat von Herrmann Hesse nutzte der stellvertretende Elternratsvorsitzende Thomas Zimmermann, um den Neuanfang zu begleiten. Ein Schüler fragte nach und sorgte für Erheiterung: „Was ist nun mit dem Zauberer?“. Thomas Zimmermann fragte ferner, wer denn ein Kribbeln im Bauch hätte. Als sich wenige meldeten, murmelte er: „Oh, alle so cool!“

Das Leitungsteam der Unterstufe mit Thomas Schachschal und Antje Wünsch und den Jahrgangsleitungen Christina Schulze und Lars Gutsche moderierte dann die Zuteilung in die Profilklassen. Versteckt in Briefumschlägen befanden sich Farbkarten, die die Schüler: innen erst jetzt aufmachen durften. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrerteam und den Paten aus Klasse 9 gingen sie dann in ihre Räume, um eine Stunde lang Organisatorisches zu besprechen.

Einschulung:

Silke  Brandes begrüßt und dankt allen am reibungslosen Ablauf Beteilgten sehr herzlich.

Georg Pfeiffer stellt sich als Beratungslehrer vor, verweist auf die Schulsozialarbeiterinnen und erklärt das Patensystem.

Thomas Zimmermann hat als Fußballtrainer Erfahrung mit Kindern gesammelt und baut sie auf.

Thomas Schachschal und Antje Wünsch begrüßen für das Unterstufenteam alle Anwesenden.

Die Spannung steigt: „Welche Farbkarte habe ich, welche meine Freunde?“

Nun kommt es zur Zuordnung der Klassenlehrererteams.

Laura Witt und Linda Baranek für die Klimaklasse, Lisa Groen und Maik Schlüter für die Vitale Klasse, Isabell Ameling und Claudia Pillai für die Kreative Klasse, und Dr. Oliver Stadel und Annika Barenscher für die Naturentdeckerklasse.

Für die Mediathletenklasse: Lars Gutsche und Sarah Domizlaff – Für die Europa-Klasse: Louisa Lampe und Lena Busch – Für die  Chorklasse: Lucie Schäfer und Thomas Schachschal.

 

Einschulungsgottesdienst:

Pastorin der Markuskirche, Frau Anca.

Die Gemeindereferentin der St. Bernwardkirche, Frau Tute.

Oben und unten: Der Religionskurs 6f/k hat vier Szenen zur „Goldenen Regel“ erarbeitet und vorgestellt. In der ersten Version dieser Szene wird ein Stofftier weggenommen und das Kind bleibt allein – nicht gut! In der zweiten Version mischen sich Mitschülerinnen ein und es läuft besser!

Auch hier das selbe Schema: Erst streiten die Jungs „Fußball oder Basketball?“ –  Später macht ein Mitschüler den Vorschlag: Spielt doch erst Fußball, und dann Basketball!

Sabine Elsen dankt dem Religionskurs 6f/k.

Die goldene Regel: Alles nun was Ihr wollt, dass Euch die Leute tun sollen, das tut auch Ihnen auch.

Immer wieder eine gelungene Auflockerung: Die Bläserklasse 8e!

 

Informationen zum neuen Schuljahr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

erst einmal hoffe ich, dass ihr und Sie schöne Ferien hattet/hatten und dass ihr euch vielleicht sogar ein wenig darauf freut, dass die Schule wieder startet. Wir jedenfalls freuen uns auf euch und auf unsere gemeinsame Arbeit im neuen Schuljahr 2021/22, das uns hoffentlich irgendwann wieder mehr Freiheiten im Umgang miteinander bescheren wird.

Noch ist das leider nicht der Fall, aber das soll uns nicht davon abhalten, in den kommenden Wochen und Monaten neben dem „anstrengenden“ Lernen natürlich auch möglichst viel Spaß und Freude zu haben.

Und damit unser Zusammenleben in der Schule wie immer gut funktioniert, kommen hier jetzt die wichtigsten Informationen für den Schulstart.

Hygieneregeln:

  • In der Schule – auch im Unterricht – muss jede/jeder eine Mund-Nasenbedeckung (MNB) tragen; ab 14 Jahren muss es zwingend eine mindestens medizinische MNB sein, für Jüngere reicht eine Stoff- bzw. Textilmaske, aber natürlich dürfen auch Jüngere eine medizinische Maske tragen.
  • Jeder Jahrgang bildet eine Kohorte, die auf dem Schulhof auch ohne MNB aufeinandertreffen darf; zu Mitgliedern anderer Kohorten ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten; wenn das nicht gewährleistet ist, muss eine MNB getragen werden. Das heißt für unsere Schulhofsituation, dass es wie im letzten Jahr gekennzeichnete Bereiche für die einzelnen Jahrgänge gibt; wenn man sich auf dem Schulhof z.B. zur Mensa oder vom/zum Unterricht bewegt, muss die MNB getragen werden.
  • Die allgemeinen Hygieneregeln bleiben wie bisher erhalten: Händehygiene (gründliches Waschen und/oder Händedesinfektion); Husten- und Nieshygiene; begrenzte Personenzahl auf den Toiletten

 Testung:

  • Vor den Ferien haben alle Schüler:innen aller Jahrgänge – bis auf unseren neuen 5. Jahrgang (da wart ihr ja noch nicht bei uns;)) – 2 Testkits für die erste Zeit nach den Ferien bekommen. Diese nehmt bitte für morgen (Donnerstag, 02.09.) und für Freitag (03.09.).
  • In der ersten vollen Woche (06.09.-10.09.) müssen sich alle jeden Tag testen; ab der zweiten vollen Woche (ab 13.09.) gilt ein Testrhythmus von 3x pro Woche, nämlich montags, mittwochs und freitags. Die Testkits erhaltet ihr wie bisher über eure Klassenleitungen. Die absolvierten Tests sind weiterhin im Dokumentationsheft, das ihr von der Schule bekommen habt oder als 5.-Klässler noch bekommt, zu vermerken und von Ihnen als Eltern zu unterschreiben.
  • Von der Testung sind nur diejenigen ausgenommen, die „durchgeimpft“ oder „genesen“ sind und dieses mit einem entsprechenden Zertifikat belegen können. Die Einsichtnahme in ein entsprechendes Zertifikat mit einem Vermerk in der Klassenliste erfolgt über die Klassenleitungen.
  • Ein positives Testergebnis führt zwingend dazu, dass Ihr Kind erst einmal nicht in die Schule kommen darf. Kontaktieren Sie uns in diesem Fall sofort telefonisch, damit wir alles Weitere besprechen können.

Reiserückkehrer:

  • Beachten Sie bitte als Reiserückkehrer aus Gebieten, die als „Hochrisikogebiet“ oder als „Virus-Variantengebiet“ eingestuft sind, die Hinweise im anhängenden Schreiben „Reiserückkehrer“ (s. Anhang). Wenn Sie als Eltern nicht sicher sind, ob Sie Ihr Kind zur Schule schicken können, weil Sie aus einem entsprechenden Gebiet zurückgekehrt sind, kontaktieren Sie uns bitte erst einmal telefonisch über unsere Sekretariate (05132/83920 Sek. II/Frau Sievers; 05132/83910 Sek. I/Frau Nolte; 05132/8303331 Unterstufe/Frau Fürst).

 Schulbesuch bei Krankheitssymptomen:

  • Wenn bei Ihren Kindern Symptome wie Fieber auftreten oder Ihre Kinder eindeutig krank sind, dürfen sie die Schule – unabhängig von der Ursache – nicht besuchen. Dem angehängten Schaubild (s. Anhang) können Sie das richtige Vorgehen entnehmen. Bei Zweifeln kontaktieren Sie uns bitte auch dann erst einmal telefonisch über die Sekretariate (s.o.).

Und nun zu unseren in diesem Schuljahr besonderen ersten zwei Wochen, den sogenannten

„Einführungswochen“:

  • Donnerstag und Freitag (2./3.9.) gibt es in den Jahrgängen 5-11 Klassenleitungstage; die Sek. II beginnt nach Informationsveranstaltungen mit Herrn Lamker am Donnerstag mit dem regulären Kursunterricht.
  • Für die Zeit von Montag (6.9.) bis Freitag (17.9.) haben wir – nicht nur, weil das Kultusministerium dieses verbindlich verfügt hat, sondern weil auch wir dieses für sehr sinnvoll halten – Einführungswochen geplant, in denen nur die Kernfächer Deutsch, Englisch, Mathematik und in den höheren Jahrgängen Französisch oder Latein mit erhöhter Stundenzahl unterrichtet werden. Ziel dieser Einführungswochen ist es, Lernlücken zu identifizieren (evtl. schon ein Stück weit durch Wiederholung zu schließen), eine Lernstandsdiagnose durchzuführen und daraus individuellen Förderbedarf abzuleiten. Ergänzt wird der Stundenplan (zur Abwechslung je nach Möglichkeit um Stunden in Musik, Kunst, Sport, Naturwissenschaft und/oder Politik/Gesellschaftslehre/Ökologie/Nachhaltigkeit)…lasst euch überraschen, was sich eure Lehrer:innen für interessante Themen in diesen Bereichen ausgedacht haben.
  • Im Anschluss an die Einführungswochen (ab 20.9.) findet die Schule nach dem „normalen“ Stundenplan mit allen Fächern statt.
  • Eine weitere Besonderheit, die für das gesamte erste Schulhalbjahr gilt, besteht aus sogenannten verpflichtenden „Trainingsmodulen“ für alle Schüler:innen der Jahrgänge 5-10. Wir richten konsequenterweise im Anschluss an festgestellte Förderbedarfe zweistündige Trainingsmodule für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Französisch und Latein ein, die für jeden Jahrgang an einem festgelegten Tag in der Woche in der 8. und 9. Stunde (nach der Mittagspause) stattfinden. Das genaue System – auch für sehr leistungsstarke Schüler:innen unter euch – erläutern wir noch in einer späteren gesonderten Mail.
  • Für diese Trainingsmodule benötigen wir nahezu alle Stunden aus dem Ganztagsbereich; d.h., dass nur wenige Arbeitsgemeinschaften im ersten Halbjahr stattfinden werden (dazu später mehr von Herrn Meuer). Zum zweiten Halbjahr werden wir dann aber mit einem großen Angebot auf euch zukommen, so dass ihr im zweiten Halbjahr ganz sicher interessante Arbeitsgemeinschaften wählen könnt.

 Profilunterricht im Jahrgang 5 und 6:

  • Da wir auch die Profilstunden für die Einrichtung der Trainingsmodule verwenden mussten, haben wir uns, damit ihr nicht enttäuscht seid, überlegt, dass wir die Profilstunden nicht wöchentlich zweistündig stattfinden lassen, sondern dass eure Klassenleitungen mit euch gemeinsam jeweils 2-4 Projekttage im 1. Halbjahr planen können, an denen ihr euch dann intensiv mit euren Profilen beschäftigen könnt. Das wird bestimmt genauso interessant und spannend wie bisher…also dafür schon mal viel Spaß.

 Mensabetrieb:

 

Wir freuen uns auf euch alle, schön, dass wir uns morgen wiedersehen!

Ganz besonders freuen wir uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs, die wir am Freitag (3.9.) mit zwei feierlichen Einschulungsveranstaltungen in unsere Gemeinschaft aufnehmen…herzlich willkommen!!!

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)