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Projektwoche 11b – Low Emission Schools in Norddeutschland

Es muss sich etwas ändern: und zwar jetzt!

Oft fragt man sich, wie man als einzelner Mensch gegen die Probleme auf unserer Erde ankämpfen soll, die ja hauptsächlich menschengemacht sind. So bestimmen einen oft Selbstzweifel: Was, wenn mein Handeln gar keinen Einfluss hat? Wenn die anderen einfach so weitermachen wie bisher und sich kein Umdenken in unserer Gesellschaft einstellt? Wie soll die Erde klimaneutraler und nachhaltiger werden, wenn nicht einmal die Politiker:innen bei der Weltklimakonferenz zu verbindlichen Zielen und Abmachungen kommen?

Aber den Kopf in den Sand stecken hat noch nie etwas gebraucht und genau darum ging es in der Projektwoche „Low Emission Schools in Norddeutschland“. Während der Projektwoche wurden Ideen entwickelt, welche Dinge wir eigentlich im Kleinen (und zwar in unserer Schule) verändern können und müssen, um nachhaltiger zu werden und ein Umdenken in unserer Schulgemeinschaft anzuregen.

Dazu hat sich die Klasse 11b zusammen mit ein paar Schüler:innen aus der Schülerfirma eine Woche lang intensiv mit den Themenbereichen Mobilität, Energie, Ernährung und Ressourcenschutz beschäftigt und überlegt, was man an unserer Schule alles verbessern könnte.

So entstanden Ideen wie ein Pfandsystem für Kaffeebecher für den Schulkiosk, ein Punktesystem für gesunde und vegetarische Produkte, ein Mülltrennungssystem für die Oberstufe, mehr Fahrradständer und eine Fahrradwerkstatt (vor allem für den Schulneubau) sowie die Verbesserung der Fenster und Heizungsanlagen an unserer Schule.

Zusätzlich wurden die Schüler:innen durch Expert:innen aus der Region, wie den Bürgermeister Herrn Prüße, die Sozialwissenschaftlerin Frau Rust oder den Fachdienstleiter für Schule, Sport und Kultur Herrn Otto unterstützt. Diesen konnten sie Fragen zum Thema stellen und bereits einige Ideenansätze vorstellen. Des Weiteren erhielten die Schüler:innen Unterstützung durch die Universität Hannover. Vier Geographiestudent:innen gaben der Klasse hilfreiche Tipps und Anregungen, um ihre Ideen weiterzuentwickeln.

Am Freitag war es dann so weit: In der Aula wurden die Ideen der Schulgemeinschaft vorgestellt. Auch der Klimamanager der Stadt Lehrte Herr Helmreich und der Fachdienst für Gebäudewirtschaft der Stadt Herr Hartmann waren anwesend, um sich die überzeugenden Ergebnisse der Schüler:innen anzuhören.

Mit dieser Projektwoche soll es natürlich nicht enden. So sollen die Lösungsansätze auch im kommenden Jahr weiterverfolgt und umgesetzt werden, denn gute Vorsätze zum neuen Jahr braucht jeder! (Louisa Lampe)

Louisa Lampe, Bürgermeister Prüße und Schulleiterin Silke Brandes eröffnen den Präsentationstermin am 02.12.22.

Frank Prüße macht es anschaulich: „Dies ist mein Lieblings-Armzeichen (Ein Arm zeigt zur Seite, einer zur Decke) und die damit verbundene Aufforderung: Die anderen müssen etwas machen und die da oben müssen etwas machen! Das ist falsch. Jeder muss bei sich anfangen, klimafreundlich zu handeln!“

Hier folgen Auszüge aus der Präsentation der Gruppe, die sich mit den Lüftungsverlusten beschäftigt hat: