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Lilli Elzer und Connor Noch gestalten Website zum Thema „Stolpersteine in Lehrte“

Aus dem Projekt des Lehrter Stadtmarketing und der Schülerfirma unserer Schule, die in Lehrte verlegten Stolpersteine mit Hilfe von QR-Codes mit weiteren Informationen zu versehen, entstand die Idee, an dem Wettbewerb „DenkT@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung teilzunehmen. Hierbei geht es darum, eine Website zu gestalten, die sich kritisch mit den Themen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzt. Die beiden Teilnehmer Lilli Elzer und Connor Noch haben es geschafft, die Deadline, die am 06.11. um 23.59 Uhr lag, gerade noch einzuhalten und die Website unter http://www.denktag.de/2016stolpersteine/ abrufbar zu machen.
Seit Anfang des Jahres lief die Bearbeitungszeit für diesen landesweiten Wettbewerb. Vom 26.08.2016 – 28.08.2016 nahmen die beiden an einem Seminar in Berlin teil, das Verbesserungsvorschläge und Hilfestellung bieten sollte. Begonnen hatte die Aktion damit, dass das Stadtmarketing die Schülerfirma um Hilfe bat, ausführlich Informationen zu den Bronzetafeln der damaligen NS-Verfolgten zusammenzustellen und per QR-Code mit dem Smartphone abrufbar zu machen. Die Informationen wurden von einem 30 köpfigen Team der Schülerfirma erstellt und zusammengetragen. Lilli Elzer hat eigenständig Bilder von den Stolpersteinen erstellt. Der Text „Unsere Gruppe“ wurde von Dr. Grobmann bearbeitet, “Unser Projekt” von Leon Röttig und Lilli Elzer und “Lehrte” wurde von Connor Noch erstellt. Die Gestaltung des Homepage-Designs lag bei Lilli Elzer; gemeinsam mit Connor Noch wählte sie die Texte aus. Die Siegerehrung wird am 26.01.2017 in Berlin erfolgen. Für die Plätze 1 bis 3 gibt es 3000€; 2000€; und 1000€, für die Plätze 4.-6 Sachpreise. Wir wünschen viel Erfolg dabei, denn ein eventueller Preis soll an die Schülerfirma gehen.

Aber auch ohne Preis ist das Projekt sinnvoll, wie der Schauspieler Wolfgang Bahro auf der Homepage von „DenkT@g“ eindringlich darstellt: „Intoleranz, Rassismus und Ausländerhetze sind absolut verabscheuungswürdig. Vor allem in einem Land, das in seiner Vergangenheit mit eben diesen Haltungen viel Leid über die Menschen gebracht hat. Der DenkT@ag- Wettbewerb ist eine gute Möglichkeit, gerade junge Menschen zu ermutigen, zu etwas Besserem fähig zu sein! Wir müssen daran arbeiten, wieder ein Bewusstsein für friedliches Miteinander, Toleranz und Akzeptanz zu schaffen!“