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Über Gymnasium Lehrte

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Auszeichnung im Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Bereits zum zweiten Mal haben Emily Simecek und Fenja Wengorsch aus der Klasse 9B an dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Kategorie „Team“ teilgenommen. Gefordert war ein Beitrag in einer modernen Fremdsprache, der aus einem schriftlichen und einem gesprochenen Teil besteht. Die beiden Schülerinnen hatten sich dafür entschieden, die ersten Szenen eines Hörspieles in englischer Sprache zu produzieren. Herausgekommen ist ein spannendes Fantasy-Hörspiel mit dem Titel „Freedom means loneliness“. Mit ihrem Engagement konnten sie einen Teilnahmepreis erringen.
Schulleiterin Silke Brandes und Englisch-Fachobfrau Christiane Niemeyer überreichen die Urkunden – Herzlichen Glückwunsch!

Drei Gewinnerinnen beim 17. Burgdorfer Jugendliteraturwettbewerb

Auch in diesem Jahr haben sich unsere Schülerinnen gegen eine große Konkurrenz klar durchgesetzt: Ihre Texte bekamen am 27. 05.2015 in der Aula des Gymnasiums Burgdorf wertvolle Auszeichnungen. Valeska Schaub (7c), links auf dem Bild, erhielt den 1. Preis in der Kategorie „Geschichten 7./8. Klasse“( 26 Beiträge) mit ihrer Einsendung „Das weiße Seidenbuch“. Lina Charlotte Boele-Keimer aus der 5d wurde mit dem 2. Platz ebenfalls in der Kategorie „Geschichten 5./6. Klasse“ (38 Beiträge) ausgezeichnet. Ihr Text hat den Titel „Eine schaurige Wette“. Johanna Lucks aus der 7b (ganz rechts auf dem Photo) war schon 2014 unter den Gewinnerinnen und kann sich auch in diesem Jahr über einen 2. Preis in der Kategorie „Gedichte 7./ 8. Klasse“( 11 Beiträge) freuen. Ihr Gedicht trägt den Titel „Keine Panik- Wir stürzen ab!“.

Herzlichen Glückwunsch!
Alle drei Texte sind übrigens nachzulesen im Bändchen „Teetassensichtweisen“, das alle 25 Gewinner-Texte und auch die Namen aller EinsenderInnen enthält. Es ist für 5,90 € im Buchhandel erhältlich. Alle Mitwirkenden bekommen dieses 142 Seiten starke Büchlein übrigens sogar kostenlos ausgehändigt und sind hoffentlich 2016 wieder mit dabei!
(Sabine Reich)

Laura Wallbaum erhält Preis beim Europäischen Wettbewerb

Laura Wallbaum wurde als Preisträgerin am „62. Europäischen Wettbewerb“, der unter dem Motto „Europa hilft – hilft Europa?“ stand, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene ausgezeichnet. Zur Ehrung auf Landesebene wurde sie in den Niedersächsischen Landtag eingeladen und konnte dort am 07. Mai eine Urkunde und einen Gutschein entgegennehmen. In ihrem Wettbewerbsbeitrag setzte sich Laura mit dem Thema „Festung Europa“ auseinander und gestaltete ein Plakat, in dem sie die tagesaktuelle europäische Flüchtlingspolitik hinterfragte.
An dem Wettbewerb haben sich in Niedersachsen 3.128 Schülerinnen und Schüler von 87 Schulen mit insgesamt 2.288 Einzel- und Gruppenarbeiten (künstlerisch, schriftlich und medial) beteiligt.

Artikelbild: Laura Wallbaum erhält im Beisein von Kunstlehrer Jan Kaczmarek durch Schulleiterin Silke Brandes die Urkunde auf Bundesebene.

web-150513-Wettbewerbsplakat Laura Wallbaum                                            Dies ist Lauras Wettbewerbsbild

Laura kommentiert den Wettbewerb in folgendem Text:

Im Kunst-LK bekamen wir die Aufgabe, uns mit einem von zwei vorgegebenen politischen Themen zu befassen und dazu ein Plakat zu gestalten. Diese Aufgabenstellung stammt ursprünglich vom Europäischen Wettbewerb. Der Europäische Wettbewerb, an dem jährlich rund 80.000 Schüler aus ganz Deutschland teilnehmen, findet bereits seit 1953 statt.
Ich entschied mich für das Thema „Festung Europa“, welches das Problem der sinkenden Bereitschaft mancher EU Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen beinhaltete, obwohl jedes Jahr tausende Menschen über das Mittelmeer nach Europa flüchten. Nach Fertigstellung unserer Plakate wurden einige Arbeiten durch Herrn Kaczmarek beim Europäischen Wettbewerb eingereicht.
Etwa drei Monate später erhielt ich nun die Information, dass ich für meine Arbeit einen Landespreis erhalten soll. Dazu wurde ich zur Preisverleihung in den provisorischen Niedersächsischen Landtag eingeladen. An dieser Veranstaltung nahm ich am vergangenen Donnerstag, dem 07.Mai 2015, teil. Nach dem Eintreffen im Landtag wurden wir dort durch den stellvertretenden Landtagspräsidenten Klare empfangen. Anschließend wurden alle Preisträger aufgerufen und erhielten ihre Preise. Ich erhielt dabei eine Urkunde sowie einen Geldpreis in Form eines Gutscheins. Danach bestand noch die Möglichkeit, mit allen Teilnehmern gemeinsam Mittag zu essen und auf den Rathausturm zu fahren oder an einer Maschseefahrt teilzunehmen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich die Mühe bei der Plakatgestaltung sowie die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb auf jeden Fall gelohnt haben.

 

Jugend trainiert für Olympia – Fußball der Mädchen

Auch in diesem Jahr nahmen die Mädchen der Jahrgänge 2003-1999 des Gymnasiums Lehrte am Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Fußball in Seelze teil.
Nach sieben deutlichen Siegen und einem Unentschieden mussten sich die Spielerinnen der Jg. 2003-2001 mit dem 2. Platz begnügen. Trotz mannschaftlicher Geschlossenheit und großartiger Leistungsbereitschaft konnten sich die Spielerinnen mit 20 geschossenen Toren und 22 Punkten nicht mit der Teilnahme an der nächsten Turnierrunde belohnen.
In der Wettkampfklasse II konnten die Mädels nach gutem Start nicht an die Form des vergangenen Jahres anknüpfen. Für sie verlief der Wettbewerb trotz großen Bemühens nur wenig erfolgreich. Ohne Wechselspielerinnen war es dem Team nur bedingt möglich um den Turniersieg mitzuspielen. (Daniel Henke)

Betreut und trainiert wurden die Teams durch die Sportlehrer Daniel Henke und Timo Ziegler.

Artikelbild: Spielerinnen der WK III (03-01):
hi.R. v.l. Swantje Kohlstrung, Kiara Werner, Sina Giesecke, Florentina Sylejmani, Selina Görtler, Melissa Ergün, Sarah Sobczak
liegend v.l. Lynn Matthay & Lilli Elzer

Spielerinnen der WK II (01-99):
Marisa Reckin, Leonie Eikmeier, Johanna Wittke, Diana Peristisch, Emily Stege, Celina Busse, Felicia Jaeckel

 

Wählt Lara Schulze (7e) zur Spielerin des Jahres

Die Deutsche Schachjugend kürt die “Spieler des Jahres 2014″. Lara ist aufgrund ihrer Erfolge im Schach eine der fünf Kandidatinnen, die der Bundesnachwuchstrainer in der Altersklasse U14 weiblich (U14w) deutschlandweit nominiert hat.
Bei dieser Publikumswahl darf jeder mitmachen. Abgestimmt wird im Internet auf der Seite der Deutschen Schachjugend. Lara freut sich über jede Stimme und es wäre schön, wenn ihr eure Mitschülerin unterstützen könntet.

Die Wahl ist bis zum 15.Mai 2015 möglich und funktioniert wie folgt:
Mit diesem Link http://www.deutsche-schachjugend.de/spielerdesjahres/2014/ gelangt man über „Das Wahllokal“ zur Abstimmung. Nach der Eingabe des Namens und der eMail-Adresse darf man in vier Altersklassen wählen. Die Wahl erfolgt durch Anklicken des Bildes (In den anderen Altersklassen kann man auch auf „Enthaltung“ klicken). Durch Klicken auf „weiter“ gelangt man in die jeweils nächste Altersklasse. Nach einer Zusammenfassung wird automatisch eine eMail verschickt. Über den Link in dieser eMail muss die Stimmabgabe bestätigt werden. Erst nach dieser Bestätigung wird die Stimme gezählt.

Als amtierende Deutsche Meisterin und EU-Vizemeisterin kämpft Lara in der Pfingstwoche bei der Deutschen Jugendschachmeisterschaft in Willingen im Sauerland. Ihre Partien und Ergebnisse kann man dann unter www.dem2015.de verfolgen.
Wir wünschen viel Erfolg.

Schwimmfest der 5. Klassen

Am letzten Schultag vor den Osterferien, am  24. März, fand das Schwimmfest der 5. Klassen im Lehrter Hallenbad statt. Neben zahlreichen Einzelwettbewerben standen die abschließenden Staffelwettkämpfe im Vordergrund, die von ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen begleitet wurden. In der Freistilstaffel siegte die 5c vor der 5e, die Brustschwimmstaffel gewann die 5d vor der 5c und in der Schwedenstaffel platzierte sich  die 5e vor der 5d.
In den Einzeldisziplinen gab es in den Endläufen folgende Sieger:

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Gratulation an die Sieger und Lob für großes Engagement an alle Teilnehmer.
(Ralf Seidel)

Geographie-Exkursion der 10e in die Autostadt Wolfsburg

Kurz vor den verdienten und lang herbei gesehnten Osterferien konnte sich die Klasse 10e des Gymnasiums Lehrte auf einen besonderen Ausflug freuen. Da im Erdkundeunterricht durch ihren Fachlehrer André Bien das Themengebiet „Globalisierte Welt“ unter anderem mit der Einheit „VW-als Global Player“ ausführlich mit den Schüler_innen bearbeitet wurde, war es als Abschluss möglich, dem VW Konzern im nahegelegenen Wolfsburg über die Schulter zu schauen.

Die beiden Schülerinnen Annika Blankenburg und Laura Söhle organisierten eigenständig diese Exkursion, indem sie Kontakt mit der Autostadt aufnahmen, Terminabsprachen durchführten und Eintrittsgelder einsammelten. Hierfür nochmals vielen Dank an die beiden.

Begleitet durch einen weiteren Fachlehrer der Klasse, Christoph Gruber, ging es am Donnerstag, den 19.03.2015 von Lehrte mit dem Zug in Richtung Wolfsburg. Dort wurden die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt und die Führung „Die Welt, in der wir leben“ konnte beginnen.

„In dieser thematischen Führung wechseln sich erlebnisreiche Elemente mit informativen Sequenzen ab. Der Zugang zu den Attraktionen der Autostadt wird im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Ziel ist es, Denkanstöße und Inspirationen für eine lebhafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema zu liefern.“ Quelle: www.autostadt.de

Die 90 Minuten vergingen rasch und an deren Ende wurde wiederholt auf die Vorzüge von VW als Arbeitgeber eingegangen. Sicherlich ein lohnenswertes Ziel nach Abitur und möglichem Studium. Gerade nach absolviertem Berufsorientierungspraktikum, bei dem sich der ein oder anderen Schüler gewisse Weichenstellungen für seine persönliche berufliche Zukunft gestellt haben könnte.
Bleibt zu hoffen, dass die Exkursion bei den Lernenden ähnlich nachhaltig wirken kann, wie VW mit seinen ausgestellten Umweltschutzansprüchen, die wahrscheinlich das Highlight der Führung darstellten. (Andre Bien)

Darstellendes Spiel: Alice D. im Wunderland

Im zweiten Teil der Theaterabende am 09.03 und am 11.03. wurde das vom DSP-Kurs von Ursula Lorenz erarbeitete Stück „Alice D. im Wunderland“ gezeigt. Es bietet neben den Szenen aus der bekannten Vorlage noch einen Vorspann mit Jugendlichen, die zum Film „Alice im Wunderland“ Drogen einnehmen und so nacheinander in dem Film, beziehungsweise auf der Bühne landen. Weiter lesen →

Informationsabend für Viertklässler und ihre Eltern

Die Einstimmung zu dieser Informationsveranstaltung übernahm die Chorklasse des fünften Jahrgangs. Gleich danach machte Schulleiterin Silke Brandes in ihrer Begrüßung charmant klar, dass das Gymnasium Lehrte eine Mitmachschule ist, indem sie Vätern, Müttern, und Schülern imaginäre Musikinstrumente und Gesangstexte zuordnete und sie nach kurzer Zeit zu einem Kanon formierte.
Etwa 140 Kinder waren mit ihren Eltern in das Kurt-Hirschfeld-Forum geströmt, um sich über das Bildungsangebot des Gymnasiums Lehrte informieren zu lassen. Während der Vorträge für die Eltern konnten die Viertklässler ihre zukünftige Schule im Schnupperunterricht ausprobieren.
Das neue Leitungsteam für die Jahrgänge 5 und 6, Antje Wünsch und Thomas Schachschal, gab Informationen auf folgende Fragen: Welche Anforderungen stellt das Gymnasium an seine Schüler? Wie ist der offene Ganztagsbetrieb organisiert? Welche Profile warten in der Oberstufe auf die Gymnasiasten?
Fachlehrkräfte gaben Impulse für die Wahlmöglichkeiten Französisch/Latein ab Klasse 6, Chorklasse in 5/6 und Bläserklasse/Bilingualer Unterricht ab Klasse 7
Antje Wünsch betonte: “Wir wollen Ihren Kindern den Übergang von der Grundschule in unser Gymnasium erleichtern” Zu dieser besonderen pädagogischen Betreuung zählten die Klassenlehrerteams, die intensive Einführungswoche sowie Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung im Rahmen des Ganztagsangebots.
Unterdessen studierten die Noch-Grundschüler erste Lieder auf Französisch ein, leiteten Begriffe der Werbung von Lateinvokabeln ab, probten mit Vogelmasken Chorgesang und Rhythmus, erarbeiteten die Unendlichkeit in der Mathematik und lernten Englischvokabeln für den bilingualen Biologieunterricht zum Thema “my eco-system”.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Bläserklasse des 8. Jahrgangs und durch einen Film über den Ganztagsbereich.
Am 19.06.2015, dem Tag der Offenen Tür, haben interessierte Schüler und Eltern erneut die Gelegenheit, von 15:00 bis 18:00 Uhr gezielte Fragen an die Lehrkräfte des Gymnasiums zu richten.

web150303info-vier-02Schulleiterin Silke Brandes dankt der Chorklasse 5 für ihren Gesang.

web-150303info-vier-06Beim Bili-Training wurde gemalt und die Bilder wurden zum Thema “my eco-system”beschriftet.

web-150303info-vier-05Die Lateingruppe macht sich Gedanken über Fachbegriffe.

web150303info-vier-03Musiklehrerin Sabine Reich mit ihrem „Vogelschwarm“

web-150303info-vier-04Die fertigen Ergebnisse werden im Forum den Eltern präsentiert.

An der RöBar gibt es „Currywurst und Pommes“

Mehrere Tage Übungszeit in Albstedt sowie diverse Proben ermöglichten die Theatervorstellung von „Currywurst und Pommes“, die 19 Schüler aus der Q1 unter der Leitung von Uwe Röber am Montag, dem 02.03., in der Aula mit großer Spiellaune in Szene setzten. Bei dem Stück handelt es sich um satirische Momentaufnahmen vor einem Kiosk an einer Autobahn vom Autor Frank Pinkus. Zusätzlich haben aber auch die beteiligten Schüler einzelne Szenen geschrieben. Der besondere Reiz des Stückes lässt sich so begründen: „Man sieht sich immer zweimal“ – In diesem Fall auf der Hinfahrt in die Toskana und auf der Rückfahrt. Und oft sieht auf der Rückfahrt alles anders aus, als vorher gedacht: Drei Nonnen, die den Papst besuchen wollten, schwärmen auf der Rückfahrt: „Ich wasche mir nie wieder die Hände, denn ich habe seine Hand berührt!“ Überraschend wird klar, dass sie bei einem Robby Williams Konzert waren.

web-röbar08Die drei Nonnen singen und tanzen auf der Hinfahrt

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Die beteiligten Schüler bedanken sich bei Uwe Röber mit einem Blumenstrauß.

Religionskurse der Q2 besuchen Synagode

„Durch den Besuch konnte ich mir endlich ein genaues Bild von einer Synagoge und dem jüdischen Glauben machen.“ So oder so ähnlich klangen die Kommentare meiner Mitschüler aus den Religionskursen von Frau Schucht und Frau Santer über den Synagogenbesuch am Mittwoch, den 25.Februar 2015, in einer liberalen jüdischen Gemeinde. Die Gemeinde hat den Namen „Baum des Lebens“ für das Gemeindezentrum ausgewählt, weil er den Glauben der jüdischen Gemeindemitglieder wiederspiegelt.
Da sich das Leben jüdischer Gemeindemitglieder von Geburt an an der Tora orientiert, ist es keine Überraschung, dass viele Gemeinden versuchen schon existierende Torarollen in ihren Besitz zu bringen oder selbst solche in Auftrag geben. Die besuchte Gemeinde hat insgesamt drei Torarollen zusammengetragen. Eine dieser drei Rollen wurde extra nach Europa eingeflogen und hatte sogar ein eigenes Flugticket. Sie ist 9 m lang und wiegt stolze 14 kg.
Früher durften nur Männer ab 40 Jahren und mit mindestens zwei Kindern Toraschreiber werden, da sie gegenüber jüngeren Männern mehr Erfahrung und Wissen hatten. Zudem ging man davon aus, dass diese Männer durch ihre Kinder auch mehr Geduld hatten. Doch heutzutage dürfen auch Frauen Torarollen schreiben.
Zum Leben eines Juden/einer Jüdin gehören auch alltägliche Rituale. Wie bereits erwähnt, wird das Leben bei jüdischen Gemeindemitgliedern von der Tora bestimmt. Zusätzlich gibt es noch zwei Bücher, in welchen alle Lebensregeln aufgeschrieben sind. Es ist viel festgelegt: Vom Händewaschen bis zum Beten vor dem Aufstehen. Denn bevor man seinen Fuß auf den Boden stellen darf, wird das letzte Wort im Leben eines Juden, einer Jüdin überhaupt gesprochen: Schema Israel.
Natürlich gibt es auch im Judentum bestimmte Feste und Feiertage. Im Judentum ist der Sabbat ein Feiertag, welcher am Freitagabend beginnt, das heißt, dass der Freitagmorgen ganz normal beginnt. Aber mit dem Erscheinen der ersten drei Sterne am Abendhimmel beginnt die Zeit des Sabbats. Für unsere Synagogenführerin Frau Volodarska ist dies die schönste Zeit, da sie dann im Kreise ihrer Familie ist und alle Sorgen zurück bleiben.Es werden in jedem Haushalt die sogenannten Sabbatkerzen angezündet, für jedes Kind eine Kerze, und Familien ohne Kinder zünden generell immer zwei Kerzen an. Allerdings gibt es auch bei den Juden Unterschiede zu beobachten, wie sie diesen Festtag verbringen. So wird bei den orthodoxen Juden den ganzen Tag aus den heiligen Schriften gelesen und gelernt.
Bei unserem Besuch wurde auch über das Thema Antisemitismus geredet. Frau Volodarska hat uns offen gesagt, dass der Antisemitismus in den letzten Jahren schlimmer geworden sei. Mittlerweile gilt das Wort Jude als ein Schimpfwort auf Schulhöfen. Laut Frau Volodarska liegen Unwissenheit und Angst dem Antisemitismus zu Grunde. Doch trotz aller „Aufklärungsmaßnahmen“ werde es Antisemitismus solange geben, wie es Juden gibt.
„Der Besuch in der Synagoge war sehr interessant und aufschlussreich. Vorher hatte ich schon Vorurteile und Bedenken. Es wurde aber alles geklärt.“
„Der Besuch in der Synagoge in Hannover war sehr aufschlussreich, da ich mir viel neues Wissen über das Judentum aneignen konnte und es faszinierend war, mal zu sehen, wie unterschiedlich Religionen sein können.“
„Es war interessant eine Synagoge von innen zu sehen und Eindrücke aus einem jüdischen Leben zu sammeln, die man vorher nicht hatte oder anders aufgefasst hatte.“
Diese Aussagen zeigen, dass sich ein Besuch der liberalen jüdischen Gemeinde „Baum des Lebens“ lohnt und man es sich nicht nehmen lassen sollte, andere Religionen kennenzulernen. (Rachel Brandt, Q2)

Computerraum 101 im neuen Gewand

Viele Schüler und Lehrer werden festgestellt haben, dass die Computer im Raum 101 zuletzt nicht mehr das Gelbe vom Ei waren. Dank einer PC-Spende eines Düsseldorfer Architekturbüros über den Verein „Das macht Schule“ haben wir 15 gebrauchte PCs bekommen. Selbstverständlich ist dies nicht die top-aktuellste Hardware, aber doch durchaus vorzeigbar. Ein Arbeitsspeicher von 4 bis 8 GB RAM ist somit jetzt unser Standard in Raum 101 und die Prozessorleistung ist für unsere alltäglichen Aufgaben auch absolut ausreichend, wahrscheinlich eher zu schnell. Nachdem wir die PCs außen gereinigt und innen von Staub befreit haben, wirken die PCs wie neu. Dementsprechend hoffen wir auf den sorgfältigen Umgang mit den PCs durch die Schüler und dass uns möglichst keine baldigen Hardwaredefekte widerfahren.
Natürlich ist dies keine endliche Geschichte: wir sind weiterhin und immer wieder auf der Suche nach PC-Spenden, damit wir unsere Ausstattung verbessern und erneuern können.
Thomas Berg (Informatik)
Die Schulgemeinschaft dankt Thomas Berg für diese Auffrischungsaktion, die er mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Nowak und Günter Gerdes durchgeführt hat.

Faschingstag für die Jahrgänge 5 und 6

Am 16. Februar 2015 organisierte der Seminarfachkurs Q2 von Herrn Brauner passend zum Rosenmontag einen Faschingstag für die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs.
Hierfür wurde ein breites Unterhaltungsprogramm geplant, welches viele verschiedene Workshops umfasste, um den beteiligten Schülerinnen und Schülern ein besonderes Faschingsfest zu ermöglichen.
Eingeleitet wurde die Aktion durch das Abholen der Kinder aus ihren Räumen mit einer Polonaise, die sich einmal quer durch das ganze Unterstufe schlängelte. Danach starteten die Workshops. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Musik, Partyspielen und vielem mehr in der Pausenhalle, stellten die Kursteilnehmer aus der Q2 Workshops wie Gesellschaftsspiele, diverse Bastelaktionen, das Herstellen von Gipshänden und eine Vielzahl von anderen Spielen zur Verfügung. Die genauen Workshops setzten sich aus folgenden Auswahlmöglichkeiten zusammen: das Basteln von Gipsmasken, „Werwölfe von Düsterwald“, das Anfertigen von Fotos mit passenden Bilderrahmen, Gesellschaftsspiele wie Twister oder Activity, sowie unterschiedlichste Bastelaktionen. Das Programm war hierbei so gestaltet, dass für jeden eine passende Beschäftigung bereit stand. Während bastelbegeisterte Mädchen und Jungen z.B. Gipsmasken, Bilderrahmen oder Girlanden anfertigen konnten, konnten Fans von gruseliger Atmosphäre ihren Spaß bei einer Runde „Werwölfe von Düsterwald“ finden.
Besonderen Dank verdienen vor allem auch die die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs und aus der Q1, welche uns unterstützend zur Verfügung standen.
Alles in allem ein aus unserer Sicht gelungener Tag.

Maurice Tschirnich und Vanessa Krutsch (Q2)

Diskurs zur internationalen Sicherheit

Zu Besuch am Gymnasium Lehrte, genauer im Politik Grundkurs Q2 von Herrn Bien, war der 31-jährige Jugendoffizier der Bundeswehr Daniel Wolf. Er war als Experte für Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik eingeladen, denn mit diesem Themenschwerpunkt haben sich die 14 Kursteilnehmer intensiv über ein Semester lang beschäftigen müssen. Im Zuge der Abiturvorbereitung konnten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen von Wolf lauschen, der bereitwillig von seinen Erlebnissen in Auslandseinsatz 2010 in Afghanistan berichtete, aber auch Stellung zu aktuellen Konflikten und Problemen der Bundeswehr bezog.
Durch einen multimedial gestützten Vortrag tauchten die Jugendlichen in das Leben eines Soldaten im Einsatz ein. Neben klimatischen Veränderungen, wusste er aber auch von Vorbereitungen zu erzählen, wie das Aufstellen eines Testaments vor Einsatzbeginn. Zudem konnten sie ihn jederzeit zu seiner persönlichen Einstellung oder seinem Leben während und nach der Zeit bei der Bundeswehr befragen.
Zudem nahm der Soldat der Bundeswehr Stellung zu den Ursachen für den Einsatz der Bundeswehr im Ausland. Ausgehend von den Anschlägen des 11.9.2001, über die Resolutionen des Weltsicherheitsrates hin zum ISAF Einsatz, welcher durch den Bundestag legitimiert wurde.
Kritische Fragen nach der Finanzierung weiterer Bundeswehreinsätze und Waffenlieferungen in Krisengebiete wurden in ersten Ansätzen von den Kursteilnehmern gestellt. Ehrlich, aber auch zurückhaltend, versuchte Daniel Wolf diese tagespolitisch geprägten Angelegenheiten zu beantworten.
„Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen“. Mit diesem Zitat führte der Jugendoffizier die Jugendlichen in den letzten Themenschwerpunkt ein.Gerade vor dem Hintergrund des Ukrainekonfliktes wurde den Kursteilnehmern klar, welche sicherheitspolitischen Veränderungen auf der Agenda der Bundeswehr und den Verantwortlichen in der Bundespolitik lasten. Neben IS und Cyberkriegen,wurden offen der weltweite Terrorismus, das Problem Ebola und die hybride Kriegsführung benannt. Daniel Wolf sprach sich ganz klar für diplomatische Lösungsversuche, gerade mit Blick auf die Probleme im Osten Europas angesprochen, aus.
Der Kurs Q2 bedankt sich für den Besuch des Jugendoffiziers der Bundeswehr Daniel Wolf.
(Andre Bien)

Volleyballerinnen qualifizieren sich für den Landesentscheid von JtfO

Auch in diesem Jahr hat das Gymnasium Lehrte am Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ Volleyball in den Wettkampfklassen II, III und IV für die Mädchen teilgenommen und beachtliche Erfolge erreicht. Bei den Bezirksentscheiden der Wettkampfklassen II und III haben sich die Mannschaften in allen Begegnungen souverän mit jeweils zwei gewonnen Sätzen durchgesetzt und somit erste Plätze belegt. In der Wettkampfklasse IV traf die Mannschaft auf nur einen Gegner vom Schiller-Gymnasium Hameln. Dieser war aber leider so stark, dass die Begegnung eindeutig verloren ging und somit die Qualifikation für den Landesentscheid verpasst wurde.
Aber die Mannschaften der älteren Wettkampfklassen freuen sich auf den Landesentscheid, der am 12. März 2015 in Winsen / Luhe stattfinden wird. Den größten Anteil dieser Erfolge ist der hervorragenden Jugendarbeit der Volleyballabteilung des SF Aligse zu verdanken, in der alle teilnehmenden Schülerinnen aktiv sind.
Ein herzlicher Dank gilt den betreuenden Trainern Marten Ahlborn und Alena Wehlage.
Nun sind wir gespannt, ob es möglicherweise zu einem Überraschungserfolg beim Landesentscheid reichen könnte, denn dort sind die Schulmannschaften aus Emlichheim, Braunschweig und Bad Laer in den Favoritenrollen. Zumindest mit unseren zahlreichen auffälligen gelben Schultrikots können wir dort für Aufmerksamkeit sorgen. Für den Sieger des Landesentscheids geht es zum fünftägigen Bundesfinale nach Berlin!

Wettkampfklasse II Mädchen Jahrgänge 1998 – 2001
Inga Thiele,Marlene Dietrich, Luise Stößel, Chiara Richard, Annika Blankenburg, Mia Schuh, Samanda Betero, Julia Lange,

Wettkampfklasse III Mädchen Jahrgänge 2000 – 2003
Emely Arbter, Anika Faak, Svenja Salkowski, Sophie Stanko, Maxima Schröder,

Wettkampfklasse IV Mädchen Jahrgänge 2002 – 2005
Mirja Blankenburg, Lucy Arbter, Frieda Rosendahl, Nele Wallura,

Christoph Gruber

Claus Wegener ist der neue stellvertretende Schulleiter

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Koordinator Claus Wegener die Funktion des ständigen Vertreters der Schulleiterin übernommen. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben,“ betont der erfahrene Pädagoge, der zuvor bereits viele Jahre die Sekundarstufe I geleitet hatte. Wegener tritt die Nachfolge von Dr. Gerd Meier an, der im Juli in den Ruhestand ging.

Fröhliche Einschulung der neuen fünften Klassen

Jahrgangsleiter Klaus Perk und Thilo Lausecker

Das Gymnasium Lehrte ist wieder komplett: Fünf neue Klassen zogen am 4.9. in das Gebäude der Unterstufe ein, darunter eine Chorklasse.

Die Begrüßung fand im Rahmen einer fröhlichen Feier im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Schulleiterin Silke Brandes nahm den aufgeregten Fünftklässlern auf humorvolle Weise ihre Nervosität. Eine heitere Sprechchor-Übung sorgte dafür, dass sich schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl bildete. Anschließend begrüßten Schüler- und Elternvertreter die neuen Schüler.

Spannungsvoller Höhepunkt der Feier wurde die Bekanntgabe der Klasseneinteilung. Bevor die Jahrgangsleiter Thilo Lausecker und Klaus Perk die Namen der Schüler aufriefen (Bild links), wurde der Saal verdunkelt. Dann wurden alle Kinder aufgefordert, eine Knicklicht hochzuhalten. Fünf verschiedene Farben signalisierten die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse. Anschließend bezogen die frisch gebackenen Gymnasiasten gemeinsam mit den Klassenlehrern ihre Stammräume an der Schlesischen Straße.

Schulleiterin Silke Brandes sorgte für Heiterkeit bei ihrer Begrüßungsrede

Schulleiterin Silke Brandes

 

Volleyballmannschaft des Gymnasiums Lehrte wird Landesmeister

Eine Auswahlmannschaft des Gymnasiums Lehrte hat am 17.7.2012 das 6. Landesfinale „Quattro-Beach-Volleyball der Schulen (Mixed) 2012 Niedersachsen“ in Wilhelmshaven gewonnen und ist damit amtierender Landesmeister. Spielberechtigt für diesen Wettbewerb sind alle Schülerinnen und Schüler der allgemein- und berufsbildenden Schulen ab 10. Klasse und so wurden von den Schulen in Niedersachsen ursprünglich 82 Mannschaften gemeldet. Beim Quattro-Beachvolleyball wird in einem Mixed-Team mit mind. zwei Mädchen nach Hallenvolleyballregeln auf einem Beachfeld gespielt. Die jeweils besten vier Mannschaften der Schulbezirke Lüneburg, Braunschweig, Osnabrück und Hannover wurden in Bezirksentscheiden ermittelt, so dass heute Morgen um 10.30 Uhr der Landesentscheid in Wilhelmshaven mit 16 Mannschaften trotz schlechter Wetterprognosen ohne Regen und größtenteils Sonnenschein gestartet werden konnte.

Die Mannschaft aus Lehrte hat sich für dieses Turnier durch einen souveränen Sieg im selbstausgerichteten Bezirksvorentscheid und einen vierten Platz beim Bezirksentscheid am Gymnasium Isernhagen qualifiziert. In der Gruppenphase wurden die anderen Teams der BBS Zeven, des Gymnasiums Bersenbrück und des Gymnasiums im Schloss Wolfenbüttel vom Team aus Lehrte geschlagen. Im anschließenden Viertelfinale besiegte das Gymnasium Lehrte zunächst das Gymnasium Eversten, dann im Halbfinale das Team vom Herzog-Ernst-Gymnasium Uelzen, um dann in einem spannend umkämpften Finale das favorisierte Team vom Goethe-Gymnasium Hildesheim zu schlagen.

Foto (obere Reihe von links): Betreuender Lehrer Christoph Gruber, Maximilian Hauke, Hannes Thiele, Max Keding, Hendrik Ahlborn, Betreuer Sebastian Böttcher; untere Reihe: Steffi Treffler, Britta Gemmeke, Rieke Fischer, Clara-Marie Witzel

Dr. Gerd Meier geht in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende: Dr. Gerd Meier tritt nach 20-jähriger Arbeit als stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums Lehrte in den Ruhestand. Bei der Abschiedsfeier im Kurt-Hirschfeld-Forum erhielt er viel Anerkennung für sein Wirken. „Ich habe in meinen dreieinhalb Jahren als Schulleiterin Dr. Meier als einen Stellvertreter erlebt, den man sich besser nicht wünschen kann: immer gradling ond offen, sehr authentisch, selbstkritisch, loyal und verständnisvoll“, lobte Silke Brandes.

Langjährige Wegbegleiter aus dem Kolllegium ließen wichtige Stationen aus Dr. Meiers Leben Revue passieren. Dabei kam auch seine Schulzeit nicht zu kurz, die er ab Klasse 5 am Gymnasium Lehrte verbrachte. Früh wurde dabei sein Wunsch deutlich, Politik zu studieren. Während seiner Arbeit als Lehrer für Gemeinschaftskunde und Werte und Normen widmete er sich in der Freizeit dem Studium der Geschichte, das er mit der Promotion abschloss.

Elftklässler des Kurses Darstellendes Spiel hatten eine kleine Show vorbereitet, in der sie markante Eigenschaften seiner Persönlichkeit spielerisch herausstellten. Ein Chor aus Mitgliedern des Kollegiums versüßte Dr. Meiers Abschied mit zwei Liedern. Die Bigband der Schule sowie die Bläserklasse 8e heizten den Teinehmern der letzten Dienstbesprechung des Schuljahres mit heißen Rhythmen ein. Dr. Meier bedankte sich für die zahlreichen Beiträge und betonte, wieviel Freude ihm die Arbeit am Gymnasium Lehrte bereitet habe. Dabei erwähnte er nicht nur die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulleitern Wolfgang Meine und Silke Brandes, sondern auch mit den Schulsekretärinnen.

Mit Vollendung des 65. Lebensjahr soll Meiers Engagement für seine Schule aber keineswegs enden: „Er hält weiterhin federführend die Zügel in der Hand bei der Planung, Organisation und Koordination der 100-Jahr-Feier des Gymnasiums im kommenden Schuljahr“, kündigte Koordinator Claus Wegener an. Darüber hinaus wird er sein Organisationstalent den Rotariern zur Verfügung stellen. Neben Dr. Meier wurden sechs weitere Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet: Elke Bremer-Krause (Englisch und Französisch), Brigitte Hannes (Deutsch, Geschichte und Politik), Werner Hasse (Kunst), Renate Hölscher (Englisch und Musik), Dorit von Löbbecke (Politik und Deutsch) sowie Marion Wolf (Englisch und Französisch).

Verabschiedung Dr. Gerd Meier

 

108 Abiturienten erhielten ihre Zeugnisse

Das Kurt-Hirschfeld-Forum war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Abiturienten am 6. Juli ihre begehrten Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife erhielten. Die Bigband, der HeartChor und die Schülerband „French Class“ sorgten für die musikalische Auflockerung der fröhlichen Entlassungsfeier.

Die Leistungen der insgesamt 108 Absolventen lassen sich sehen: „Bei 24 Abiturnoten steht eine Eins vor dem Komma, sechs Zeugnisse sind besser als 1,5“, freut sich Jahrgangsleiter Jens Lamker. Herausragend haben Kerstin Brinkert (1,0), Christian Grimm (1,1) und Carolin Anderson (1,2) abgeschnitten. Der Notendurchschnitt des Jahrgangs liegt insgesamt bei 2,47.

Bürgermeister Klaus Sidortschuk lobte den Abiturjahrgang und betonte die gesellschaftliche Bedeutung seiner Leistungen: „Die Bildung in den Köpfen der jungen Menschen ist der Rohstoff für den Aufbau einer erfolgreichen Zukunft unseres Landes.“ Hans Kühnchen berichtete in seiner Rede von den erschwerten Bedingungen, unter denen er vor 60 Jahren am Gymnasium Lehrte das Abitur ablegte. Er sprach stellvertretend für die Gruppe von Ehrengästen des Abiturjahrgangs 1952.

Schulleiterin Silke Brandes griff in ihrer Rede das Motto der Abiturienten auf: „Noch mehr Bildung wäre arrogant“. Sie bezeichnete es als eine „kühne These“, der sie schmunzelnd auf den Grund ging. Nach Klärung der Fragen, was denn Bildung nun eigentlich sei und ob man überhaupt zu viel davon in sich aufnehmen könne, stellte sie am Ende ein wenig erleichtert fest, die Abiturienten hätten auf jeden Fall gelernt, mit Ironie umzugehen.

Auch Elternvertreter Dirk Rühling nahm in seiner Ansprache Bezug auf das Abi-Motto. „Das Gymnasium Lehrte gilt als anspruchsvoll. Wer hier Abitur macht, der darf ruhig ein bisschen auf dicke Hose machen“, sagte Rühling augenzwinkernd. Günter Gerdes und Gerrit Brauner sprachen als Vertreter des Kollegiums und schlugen die Schüler mit ihren eigenen Waffen: Unter dem Gelächter aller Versammelten ironisierten sie munter drauflos und präsentierten unter anderem spaßige Fotos von Schülern und treffende Ausschnitte aus englischen Songs. „Zur Sicherheit habe ich sie ins Deutsche übersetzt“, rief Brauner und warf dabei den ehemaligen Schülern seines Englischkurses einen schelmischen Blick zu.

Hannes Kühn und Kristin Fricke bestätigten in ihrer Abiturrede die Vermutung aller, dass die Botschaft des Abi-Mottos nicht allzu wörtlich zu verstehen ist. „Es soll verdeutlichen, dass zwölf Jahre Schule einfach zu wenig sind. Gleichzeitig nehmen wir uns selbst damit auf die Schippe.“ Nach dieser Klarstellung bedankten sich die beiden Abiturienten für die Arbeit ihrer Lehrer. Dabei wählten sie im Jahr der Olympiade die Perspektive von Sportlern: „Wie jedes Spitzenteam hatten wir einen umfangreichen Trainerstab.“

Auch den Beitrag der Reinigungskräfte, der Hausmeister und vor allem der Schulsekretärinnen an ihrem „olympischen“ Erfolg wussten sie zu würdigen. „Ohne Frau Sievers und Frau Allers hätten wir nicht einmal den richtigen Startblock gefunden.“ Hinsichtlich ihrer Zukunft orakelten sie schließlich: „Wir werden Politiker, Ärzte, Olympiasieger, Ölscheichs oder Wissenschaftler – wir werden nur noch kurz die Welt retten. Und wir werden alt.“ Doch bis dahin vergeht hoffentlich noch viel Zeit. (fil)