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Aktuelle Informationen zur Unterrichtssituation ab 15. März

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

alle unter uns, die unter dem in der letzten Mail angegebenen Link  die Inzidenzzahlen der Region Hannover verfolgt haben (Stand 14.03.2021: 120,4), wissen, dass wir frühestens am kommenden Donnerstag von Szenario C ins Szenario B wechseln können, wenn am Montag (15.03.) die Werte unter 100 liegen sollten.

Damit ist unter den jetzigen Gegebenheiten – gern ließe ich mich vom Gegenteil überraschen – leider nicht zu rechnen. Ganz im Gegenteil: die Inzidenzzahlen der Region Hannover sind in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen und nicht gesunken. Die Zahlen in Lehrte sind zwar bis Freitag (12.03.) unter 100 gesunken, aber diese sind nicht ausschlaggebend für die Entscheidung, ob wieder der Präsenzunterricht aufgenommen werden kann. Neu hinzugekommen ist nun am Samstag (13.03.), dass zwar die Inzidenzzahlen (über 100/unter100) eine wichtige Basis für Entscheidungen bilden, dass aber „ab sofort grundsätzlich eine öffentlich bekannt zu gebende Allgemeinverfügung des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt“ ausschlaggebend ist für den Wechsel der Szenarien C nach B und umgekehrt. Diese Verfügung gilt vorerst bereits als erteilt und besagt, dass ab 15.03.2021 der Schulbesuch für alle unsere Jahrgänge (Ausnahme Abschlussjahrgang Q2) untersagt ist, bis eine abweichende Verfügung (Basis dafür sind drei aufeinanderfolgende Tage unter 100) erlassen wird.

So sehr ich es auch bedauere, dass wir uns vorerst nicht im Präsenzunterricht sehen werden (worüber wir uns wirklich alle freuen würden, da bin ich mir sicher), so sehr erscheint es mir doch richtig und wichtig, dass mit dem Präsenzunterricht keine unkalkulierbaren Risiken eingegangen werden. Die sogenannte „dritte Welle“ des Pandemiegeschehens ist in aller (Experten-)Munde, Zahlen sprechen da mehr und mehr eine deutliche Sprache, andere Länder müssen bereits wieder zu drastischen Maßnahmen greifen, Impfungen können bisher nicht wie erhofft erfolgen…und deswegen bin ich bei aller Traurigkeit darüber , dass wir weiter nur über das Distanzlernen miteinander unseren Kontakt pflegen können, doch auch froh, dass der so stark gewünschte und erhoffte Beginn des Präsenzlernens nicht übers Knie gebrochen wird.

Zwei Punkte sind mir ganz wichtig:

  • Bitte meldet euch unbedingt bei uns (über eure Klassenleitung, über unseren Beratungslehrer Herrn Pfeiffer (georg.pfeiffer@gymlehrte.de), über unsere neuen Sozialpädagoginnen (schulsozialarbeit@gymlehrte.de) Frau Janßen (anja.janssen@gymlehrte.de) und Frau Bäßler (nadine.baessler@gymlehrte.de), über Herrn Perk (klaus.perk@gymlehrte.de) oder direkt bei mir), wenn es euch im Distanzlernen aus welchen Gründen auch immer schlecht geht, wenn ihr merkt, dass ihr euren Tag nicht mehr strukturiert und aktiv gestaltet, wenn ihr eure Aufgaben gar nicht mehr oder nur notgedrungen erledigt, wenn ihr euch über gar nichts mehr so richtig freuen könnt… Wir möchten dann gern mit euch gemeinsam schauen, dass wir eine Lösung finden, damit es euch trotz und in dieser Pandemie wieder besser geht. Wenn es für euch wichtig ist, mit jemandem außerhalb der Schule zu sprechen, dann finden wir auch sicher dafür eine Lösung.  Folgende außerschulische Ansprechpartner können euch z.B. helfen: Kinder- und Jugendtelefon (Tel. 0800 111 0 333); Nummer gegen Kummer (Tel. 116 111); juuuport.de (bei Cybermobbing und anderen Problemen im Netz/Internet); Kinderschutzbund Niedersachsen (dksb-nds.de). Ehe also Probleme euch zu stark belasten, sprecht uns oder außerschulische Ansprechpartner nach Möglichkeit bitte frühzeitig an, damit wir helfen können.
  • Sollte es zum Unterricht im Szenario B kommen, so können sogenannte vulnerable Personen (mit einem hohen Risiko, bei einer Infektion einen schweren Krankheitsverlauf fürchten zu müssen; dafür muss ein ärztliches Attest vorliegen) oder diejenigen unter euch, die mit vulnerablen Familienmitgliedern zusammenleben, auch weiterhin einen Antrag stellen, vom Präsenzunterricht befreit zu werden, solange der Inzidenzwert über 35 liegt. Entsprechende Antragsformulare bitte über die Sekretariate erfragen.

Und nun zum Schluss:
Wir freuen uns sehr, dass Frau Bäßler als neue Sozialpädagogin mit „an Bord“ ist. Sie vertritt bis auf Weiteres Frau von Rohr und wird sich hoffentlich schnell – trotz der besonderen Corona-Situation – an unserer Schule einleben und wohlfühlen…ein ganz herzliches Willkommen. Dank gebührt an dieser Stelle auch unserem Schulträger, der dieses ermöglicht hat.

Bleibt/bleiben Sie alle gesund; das ist sicher das Wichtigste. Ich melde mich wieder, sobald ich Neues zu berichten habe.

Liebe Grüße

Silke Brandes