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Religionskurse der Q2 besuchen Synagode

„Durch den Besuch konnte ich mir endlich ein genaues Bild von einer Synagoge und dem jüdischen Glauben machen.“ So oder so ähnlich klangen die Kommentare meiner Mitschüler aus den Religionskursen von Frau Schucht und Frau Santer über den Synagogenbesuch am Mittwoch, den 25.Februar 2015, in einer liberalen jüdischen Gemeinde. Die Gemeinde hat den Namen „Baum des Lebens“ für das Gemeindezentrum ausgewählt, weil er den Glauben der jüdischen Gemeindemitglieder wiederspiegelt.
Da sich das Leben jüdischer Gemeindemitglieder von Geburt an an der Tora orientiert, ist es keine Überraschung, dass viele Gemeinden versuchen schon existierende Torarollen in ihren Besitz zu bringen oder selbst solche in Auftrag geben. Die besuchte Gemeinde hat insgesamt drei Torarollen zusammengetragen. Eine dieser drei Rollen wurde extra nach Europa eingeflogen und hatte sogar ein eigenes Flugticket. Sie ist 9 m lang und wiegt stolze 14 kg.
Früher durften nur Männer ab 40 Jahren und mit mindestens zwei Kindern Toraschreiber werden, da sie gegenüber jüngeren Männern mehr Erfahrung und Wissen hatten. Zudem ging man davon aus, dass diese Männer durch ihre Kinder auch mehr Geduld hatten. Doch heutzutage dürfen auch Frauen Torarollen schreiben.
Zum Leben eines Juden/einer Jüdin gehören auch alltägliche Rituale. Wie bereits erwähnt, wird das Leben bei jüdischen Gemeindemitgliedern von der Tora bestimmt. Zusätzlich gibt es noch zwei Bücher, in welchen alle Lebensregeln aufgeschrieben sind. Es ist viel festgelegt: Vom Händewaschen bis zum Beten vor dem Aufstehen. Denn bevor man seinen Fuß auf den Boden stellen darf, wird das letzte Wort im Leben eines Juden, einer Jüdin überhaupt gesprochen: Schema Israel.
Natürlich gibt es auch im Judentum bestimmte Feste und Feiertage. Im Judentum ist der Sabbat ein Feiertag, welcher am Freitagabend beginnt, das heißt, dass der Freitagmorgen ganz normal beginnt. Aber mit dem Erscheinen der ersten drei Sterne am Abendhimmel beginnt die Zeit des Sabbats. Für unsere Synagogenführerin Frau Volodarska ist dies die schönste Zeit, da sie dann im Kreise ihrer Familie ist und alle Sorgen zurück bleiben.Es werden in jedem Haushalt die sogenannten Sabbatkerzen angezündet, für jedes Kind eine Kerze, und Familien ohne Kinder zünden generell immer zwei Kerzen an. Allerdings gibt es auch bei den Juden Unterschiede zu beobachten, wie sie diesen Festtag verbringen. So wird bei den orthodoxen Juden den ganzen Tag aus den heiligen Schriften gelesen und gelernt.
Bei unserem Besuch wurde auch über das Thema Antisemitismus geredet. Frau Volodarska hat uns offen gesagt, dass der Antisemitismus in den letzten Jahren schlimmer geworden sei. Mittlerweile gilt das Wort Jude als ein Schimpfwort auf Schulhöfen. Laut Frau Volodarska liegen Unwissenheit und Angst dem Antisemitismus zu Grunde. Doch trotz aller „Aufklärungsmaßnahmen“ werde es Antisemitismus solange geben, wie es Juden gibt.
„Der Besuch in der Synagoge war sehr interessant und aufschlussreich. Vorher hatte ich schon Vorurteile und Bedenken. Es wurde aber alles geklärt.“
„Der Besuch in der Synagoge in Hannover war sehr aufschlussreich, da ich mir viel neues Wissen über das Judentum aneignen konnte und es faszinierend war, mal zu sehen, wie unterschiedlich Religionen sein können.“
„Es war interessant eine Synagoge von innen zu sehen und Eindrücke aus einem jüdischen Leben zu sammeln, die man vorher nicht hatte oder anders aufgefasst hatte.“
Diese Aussagen zeigen, dass sich ein Besuch der liberalen jüdischen Gemeinde „Baum des Lebens“ lohnt und man es sich nicht nehmen lassen sollte, andere Religionen kennenzulernen. (Rachel Brandt, Q2)

Computerraum 101 im neuen Gewand

Viele Schüler und Lehrer werden festgestellt haben, dass die Computer im Raum 101 zuletzt nicht mehr das Gelbe vom Ei waren. Dank einer PC-Spende eines Düsseldorfer Architekturbüros über den Verein „Das macht Schule“ haben wir 15 gebrauchte PCs bekommen. Selbstverständlich ist dies nicht die top-aktuellste Hardware, aber doch durchaus vorzeigbar. Ein Arbeitsspeicher von 4 bis 8 GB RAM ist somit jetzt unser Standard in Raum 101 und die Prozessorleistung ist für unsere alltäglichen Aufgaben auch absolut ausreichend, wahrscheinlich eher zu schnell. Nachdem wir die PCs außen gereinigt und innen von Staub befreit haben, wirken die PCs wie neu. Dementsprechend hoffen wir auf den sorgfältigen Umgang mit den PCs durch die Schüler und dass uns möglichst keine baldigen Hardwaredefekte widerfahren.
Natürlich ist dies keine endliche Geschichte: wir sind weiterhin und immer wieder auf der Suche nach PC-Spenden, damit wir unsere Ausstattung verbessern und erneuern können.
Thomas Berg (Informatik)
Die Schulgemeinschaft dankt Thomas Berg für diese Auffrischungsaktion, die er mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Nowak und Günter Gerdes durchgeführt hat.

Faschingstag für die Jahrgänge 5 und 6

Am 16. Februar 2015 organisierte der Seminarfachkurs Q2 von Herrn Brauner passend zum Rosenmontag einen Faschingstag für die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs.
Hierfür wurde ein breites Unterhaltungsprogramm geplant, welches viele verschiedene Workshops umfasste, um den beteiligten Schülerinnen und Schülern ein besonderes Faschingsfest zu ermöglichen.
Eingeleitet wurde die Aktion durch das Abholen der Kinder aus ihren Räumen mit einer Polonaise, die sich einmal quer durch das ganze Unterstufe schlängelte. Danach starteten die Workshops. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Musik, Partyspielen und vielem mehr in der Pausenhalle, stellten die Kursteilnehmer aus der Q2 Workshops wie Gesellschaftsspiele, diverse Bastelaktionen, das Herstellen von Gipshänden und eine Vielzahl von anderen Spielen zur Verfügung. Die genauen Workshops setzten sich aus folgenden Auswahlmöglichkeiten zusammen: das Basteln von Gipsmasken, „Werwölfe von Düsterwald“, das Anfertigen von Fotos mit passenden Bilderrahmen, Gesellschaftsspiele wie Twister oder Activity, sowie unterschiedlichste Bastelaktionen. Das Programm war hierbei so gestaltet, dass für jeden eine passende Beschäftigung bereit stand. Während bastelbegeisterte Mädchen und Jungen z.B. Gipsmasken, Bilderrahmen oder Girlanden anfertigen konnten, konnten Fans von gruseliger Atmosphäre ihren Spaß bei einer Runde „Werwölfe von Düsterwald“ finden.
Besonderen Dank verdienen vor allem auch die die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs und aus der Q1, welche uns unterstützend zur Verfügung standen.
Alles in allem ein aus unserer Sicht gelungener Tag.

Maurice Tschirnich und Vanessa Krutsch (Q2)

Diskurs zur internationalen Sicherheit

Zu Besuch am Gymnasium Lehrte, genauer im Politik Grundkurs Q2 von Herrn Bien, war der 31-jährige Jugendoffizier der Bundeswehr Daniel Wolf. Er war als Experte für Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik eingeladen, denn mit diesem Themenschwerpunkt haben sich die 14 Kursteilnehmer intensiv über ein Semester lang beschäftigen müssen. Im Zuge der Abiturvorbereitung konnten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen von Wolf lauschen, der bereitwillig von seinen Erlebnissen in Auslandseinsatz 2010 in Afghanistan berichtete, aber auch Stellung zu aktuellen Konflikten und Problemen der Bundeswehr bezog.
Durch einen multimedial gestützten Vortrag tauchten die Jugendlichen in das Leben eines Soldaten im Einsatz ein. Neben klimatischen Veränderungen, wusste er aber auch von Vorbereitungen zu erzählen, wie das Aufstellen eines Testaments vor Einsatzbeginn. Zudem konnten sie ihn jederzeit zu seiner persönlichen Einstellung oder seinem Leben während und nach der Zeit bei der Bundeswehr befragen.
Zudem nahm der Soldat der Bundeswehr Stellung zu den Ursachen für den Einsatz der Bundeswehr im Ausland. Ausgehend von den Anschlägen des 11.9.2001, über die Resolutionen des Weltsicherheitsrates hin zum ISAF Einsatz, welcher durch den Bundestag legitimiert wurde.
Kritische Fragen nach der Finanzierung weiterer Bundeswehreinsätze und Waffenlieferungen in Krisengebiete wurden in ersten Ansätzen von den Kursteilnehmern gestellt. Ehrlich, aber auch zurückhaltend, versuchte Daniel Wolf diese tagespolitisch geprägten Angelegenheiten zu beantworten.
„Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen“. Mit diesem Zitat führte der Jugendoffizier die Jugendlichen in den letzten Themenschwerpunkt ein.Gerade vor dem Hintergrund des Ukrainekonfliktes wurde den Kursteilnehmern klar, welche sicherheitspolitischen Veränderungen auf der Agenda der Bundeswehr und den Verantwortlichen in der Bundespolitik lasten. Neben IS und Cyberkriegen,wurden offen der weltweite Terrorismus, das Problem Ebola und die hybride Kriegsführung benannt. Daniel Wolf sprach sich ganz klar für diplomatische Lösungsversuche, gerade mit Blick auf die Probleme im Osten Europas angesprochen, aus.
Der Kurs Q2 bedankt sich für den Besuch des Jugendoffiziers der Bundeswehr Daniel Wolf.
(Andre Bien)

Volleyballerinnen qualifizieren sich für den Landesentscheid von JtfO

Auch in diesem Jahr hat das Gymnasium Lehrte am Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ Volleyball in den Wettkampfklassen II, III und IV für die Mädchen teilgenommen und beachtliche Erfolge erreicht. Bei den Bezirksentscheiden der Wettkampfklassen II und III haben sich die Mannschaften in allen Begegnungen souverän mit jeweils zwei gewonnen Sätzen durchgesetzt und somit erste Plätze belegt. In der Wettkampfklasse IV traf die Mannschaft auf nur einen Gegner vom Schiller-Gymnasium Hameln. Dieser war aber leider so stark, dass die Begegnung eindeutig verloren ging und somit die Qualifikation für den Landesentscheid verpasst wurde.
Aber die Mannschaften der älteren Wettkampfklassen freuen sich auf den Landesentscheid, der am 12. März 2015 in Winsen / Luhe stattfinden wird. Den größten Anteil dieser Erfolge ist der hervorragenden Jugendarbeit der Volleyballabteilung des SF Aligse zu verdanken, in der alle teilnehmenden Schülerinnen aktiv sind.
Ein herzlicher Dank gilt den betreuenden Trainern Marten Ahlborn und Alena Wehlage.
Nun sind wir gespannt, ob es möglicherweise zu einem Überraschungserfolg beim Landesentscheid reichen könnte, denn dort sind die Schulmannschaften aus Emlichheim, Braunschweig und Bad Laer in den Favoritenrollen. Zumindest mit unseren zahlreichen auffälligen gelben Schultrikots können wir dort für Aufmerksamkeit sorgen. Für den Sieger des Landesentscheids geht es zum fünftägigen Bundesfinale nach Berlin!

Wettkampfklasse II Mädchen Jahrgänge 1998 – 2001
Inga Thiele,Marlene Dietrich, Luise Stößel, Chiara Richard, Annika Blankenburg, Mia Schuh, Samanda Betero, Julia Lange,

Wettkampfklasse III Mädchen Jahrgänge 2000 – 2003
Emely Arbter, Anika Faak, Svenja Salkowski, Sophie Stanko, Maxima Schröder,

Wettkampfklasse IV Mädchen Jahrgänge 2002 – 2005
Mirja Blankenburg, Lucy Arbter, Frieda Rosendahl, Nele Wallura,

Christoph Gruber

Claus Wegener ist der neue stellvertretende Schulleiter

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Koordinator Claus Wegener die Funktion des ständigen Vertreters der Schulleiterin übernommen. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben,“ betont der erfahrene Pädagoge, der zuvor bereits viele Jahre die Sekundarstufe I geleitet hatte. Wegener tritt die Nachfolge von Dr. Gerd Meier an, der im Juli in den Ruhestand ging.

Fröhliche Einschulung der neuen fünften Klassen

Jahrgangsleiter Klaus Perk und Thilo Lausecker

Das Gymnasium Lehrte ist wieder komplett: Fünf neue Klassen zogen am 4.9. in das Gebäude der Unterstufe ein, darunter eine Chorklasse.

Die Begrüßung fand im Rahmen einer fröhlichen Feier im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Schulleiterin Silke Brandes nahm den aufgeregten Fünftklässlern auf humorvolle Weise ihre Nervosität. Eine heitere Sprechchor-Übung sorgte dafür, dass sich schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl bildete. Anschließend begrüßten Schüler- und Elternvertreter die neuen Schüler.

Spannungsvoller Höhepunkt der Feier wurde die Bekanntgabe der Klasseneinteilung. Bevor die Jahrgangsleiter Thilo Lausecker und Klaus Perk die Namen der Schüler aufriefen (Bild links), wurde der Saal verdunkelt. Dann wurden alle Kinder aufgefordert, eine Knicklicht hochzuhalten. Fünf verschiedene Farben signalisierten die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse. Anschließend bezogen die frisch gebackenen Gymnasiasten gemeinsam mit den Klassenlehrern ihre Stammräume an der Schlesischen Straße.

Schulleiterin Silke Brandes sorgte für Heiterkeit bei ihrer Begrüßungsrede

Schulleiterin Silke Brandes

 

Volleyballmannschaft des Gymnasiums Lehrte wird Landesmeister

Eine Auswahlmannschaft des Gymnasiums Lehrte hat am 17.7.2012 das 6. Landesfinale „Quattro-Beach-Volleyball der Schulen (Mixed) 2012 Niedersachsen“ in Wilhelmshaven gewonnen und ist damit amtierender Landesmeister. Spielberechtigt für diesen Wettbewerb sind alle Schülerinnen und Schüler der allgemein- und berufsbildenden Schulen ab 10. Klasse und so wurden von den Schulen in Niedersachsen ursprünglich 82 Mannschaften gemeldet. Beim Quattro-Beachvolleyball wird in einem Mixed-Team mit mind. zwei Mädchen nach Hallenvolleyballregeln auf einem Beachfeld gespielt. Die jeweils besten vier Mannschaften der Schulbezirke Lüneburg, Braunschweig, Osnabrück und Hannover wurden in Bezirksentscheiden ermittelt, so dass heute Morgen um 10.30 Uhr der Landesentscheid in Wilhelmshaven mit 16 Mannschaften trotz schlechter Wetterprognosen ohne Regen und größtenteils Sonnenschein gestartet werden konnte.

Die Mannschaft aus Lehrte hat sich für dieses Turnier durch einen souveränen Sieg im selbstausgerichteten Bezirksvorentscheid und einen vierten Platz beim Bezirksentscheid am Gymnasium Isernhagen qualifiziert. In der Gruppenphase wurden die anderen Teams der BBS Zeven, des Gymnasiums Bersenbrück und des Gymnasiums im Schloss Wolfenbüttel vom Team aus Lehrte geschlagen. Im anschließenden Viertelfinale besiegte das Gymnasium Lehrte zunächst das Gymnasium Eversten, dann im Halbfinale das Team vom Herzog-Ernst-Gymnasium Uelzen, um dann in einem spannend umkämpften Finale das favorisierte Team vom Goethe-Gymnasium Hildesheim zu schlagen.

Foto (obere Reihe von links): Betreuender Lehrer Christoph Gruber, Maximilian Hauke, Hannes Thiele, Max Keding, Hendrik Ahlborn, Betreuer Sebastian Böttcher; untere Reihe: Steffi Treffler, Britta Gemmeke, Rieke Fischer, Clara-Marie Witzel

Dr. Gerd Meier geht in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende: Dr. Gerd Meier tritt nach 20-jähriger Arbeit als stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums Lehrte in den Ruhestand. Bei der Abschiedsfeier im Kurt-Hirschfeld-Forum erhielt er viel Anerkennung für sein Wirken. „Ich habe in meinen dreieinhalb Jahren als Schulleiterin Dr. Meier als einen Stellvertreter erlebt, den man sich besser nicht wünschen kann: immer gradling ond offen, sehr authentisch, selbstkritisch, loyal und verständnisvoll“, lobte Silke Brandes.

Langjährige Wegbegleiter aus dem Kolllegium ließen wichtige Stationen aus Dr. Meiers Leben Revue passieren. Dabei kam auch seine Schulzeit nicht zu kurz, die er ab Klasse 5 am Gymnasium Lehrte verbrachte. Früh wurde dabei sein Wunsch deutlich, Politik zu studieren. Während seiner Arbeit als Lehrer für Gemeinschaftskunde und Werte und Normen widmete er sich in der Freizeit dem Studium der Geschichte, das er mit der Promotion abschloss.

Elftklässler des Kurses Darstellendes Spiel hatten eine kleine Show vorbereitet, in der sie markante Eigenschaften seiner Persönlichkeit spielerisch herausstellten. Ein Chor aus Mitgliedern des Kollegiums versüßte Dr. Meiers Abschied mit zwei Liedern. Die Bigband der Schule sowie die Bläserklasse 8e heizten den Teinehmern der letzten Dienstbesprechung des Schuljahres mit heißen Rhythmen ein. Dr. Meier bedankte sich für die zahlreichen Beiträge und betonte, wieviel Freude ihm die Arbeit am Gymnasium Lehrte bereitet habe. Dabei erwähnte er nicht nur die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulleitern Wolfgang Meine und Silke Brandes, sondern auch mit den Schulsekretärinnen.

Mit Vollendung des 65. Lebensjahr soll Meiers Engagement für seine Schule aber keineswegs enden: „Er hält weiterhin federführend die Zügel in der Hand bei der Planung, Organisation und Koordination der 100-Jahr-Feier des Gymnasiums im kommenden Schuljahr“, kündigte Koordinator Claus Wegener an. Darüber hinaus wird er sein Organisationstalent den Rotariern zur Verfügung stellen. Neben Dr. Meier wurden sechs weitere Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet: Elke Bremer-Krause (Englisch und Französisch), Brigitte Hannes (Deutsch, Geschichte und Politik), Werner Hasse (Kunst), Renate Hölscher (Englisch und Musik), Dorit von Löbbecke (Politik und Deutsch) sowie Marion Wolf (Englisch und Französisch).

Verabschiedung Dr. Gerd Meier

 

108 Abiturienten erhielten ihre Zeugnisse

Das Kurt-Hirschfeld-Forum war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Abiturienten am 6. Juli ihre begehrten Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife erhielten. Die Bigband, der HeartChor und die Schülerband „French Class“ sorgten für die musikalische Auflockerung der fröhlichen Entlassungsfeier.

Die Leistungen der insgesamt 108 Absolventen lassen sich sehen: „Bei 24 Abiturnoten steht eine Eins vor dem Komma, sechs Zeugnisse sind besser als 1,5“, freut sich Jahrgangsleiter Jens Lamker. Herausragend haben Kerstin Brinkert (1,0), Christian Grimm (1,1) und Carolin Anderson (1,2) abgeschnitten. Der Notendurchschnitt des Jahrgangs liegt insgesamt bei 2,47.

Bürgermeister Klaus Sidortschuk lobte den Abiturjahrgang und betonte die gesellschaftliche Bedeutung seiner Leistungen: „Die Bildung in den Köpfen der jungen Menschen ist der Rohstoff für den Aufbau einer erfolgreichen Zukunft unseres Landes.“ Hans Kühnchen berichtete in seiner Rede von den erschwerten Bedingungen, unter denen er vor 60 Jahren am Gymnasium Lehrte das Abitur ablegte. Er sprach stellvertretend für die Gruppe von Ehrengästen des Abiturjahrgangs 1952.

Schulleiterin Silke Brandes griff in ihrer Rede das Motto der Abiturienten auf: „Noch mehr Bildung wäre arrogant“. Sie bezeichnete es als eine „kühne These“, der sie schmunzelnd auf den Grund ging. Nach Klärung der Fragen, was denn Bildung nun eigentlich sei und ob man überhaupt zu viel davon in sich aufnehmen könne, stellte sie am Ende ein wenig erleichtert fest, die Abiturienten hätten auf jeden Fall gelernt, mit Ironie umzugehen.

Auch Elternvertreter Dirk Rühling nahm in seiner Ansprache Bezug auf das Abi-Motto. „Das Gymnasium Lehrte gilt als anspruchsvoll. Wer hier Abitur macht, der darf ruhig ein bisschen auf dicke Hose machen“, sagte Rühling augenzwinkernd. Günter Gerdes und Gerrit Brauner sprachen als Vertreter des Kollegiums und schlugen die Schüler mit ihren eigenen Waffen: Unter dem Gelächter aller Versammelten ironisierten sie munter drauflos und präsentierten unter anderem spaßige Fotos von Schülern und treffende Ausschnitte aus englischen Songs. „Zur Sicherheit habe ich sie ins Deutsche übersetzt“, rief Brauner und warf dabei den ehemaligen Schülern seines Englischkurses einen schelmischen Blick zu.

Hannes Kühn und Kristin Fricke bestätigten in ihrer Abiturrede die Vermutung aller, dass die Botschaft des Abi-Mottos nicht allzu wörtlich zu verstehen ist. „Es soll verdeutlichen, dass zwölf Jahre Schule einfach zu wenig sind. Gleichzeitig nehmen wir uns selbst damit auf die Schippe.“ Nach dieser Klarstellung bedankten sich die beiden Abiturienten für die Arbeit ihrer Lehrer. Dabei wählten sie im Jahr der Olympiade die Perspektive von Sportlern: „Wie jedes Spitzenteam hatten wir einen umfangreichen Trainerstab.“

Auch den Beitrag der Reinigungskräfte, der Hausmeister und vor allem der Schulsekretärinnen an ihrem „olympischen“ Erfolg wussten sie zu würdigen. „Ohne Frau Sievers und Frau Allers hätten wir nicht einmal den richtigen Startblock gefunden.“ Hinsichtlich ihrer Zukunft orakelten sie schließlich: „Wir werden Politiker, Ärzte, Olympiasieger, Ölscheichs oder Wissenschaftler – wir werden nur noch kurz die Welt retten. Und wir werden alt.“ Doch bis dahin vergeht hoffentlich noch viel Zeit. (fil)

 

Drei Schüler gewinnen Preise bei der Mathematik-Olympiade

Drei Schüler unserer Schule haben mit großem Erfolg an der Landesrunde der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Landessieger wurde – mit großem Punkteabstand zum Zweitplatzierten – Robin Fritsch aus dem Jahrgang Q1 (Kl. 11). 3. Preise erzielten Max Luttmann (Kl. 5) und Mareike Rohloff (Kl. 7). Wir gratulieren den Preisträgern! Bei der Schulwertung hat das Gymnasium Lehrte den dritten Preis errungen. Die Mathematik-Olympiade ist ein Einzelwettbewerb, der getrennt nach Klassenstufen verläuft und jährlich bundesweit angeboten wird, aber in jedem Bundesland selbstständig durchgeführt wird. In jeder der bis zu vier Runden sind vier bis acht Aufgaben zu bearbeiten, die vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden erfordern. Die Klausuren dauern 180 Minuten (Kl. 5 und 6) oder 240 Minuten (ab Kl. 7). Weitere Informationen zum Wettbewerb auf http://www.mo-ni.de.

Bild links: Robin Fritsch (hinten rechts), Max Luttmann (vorne links).

Q1-Schüler der Kurse im Fach Darstellendes Spiel präsentieren ihre Theaterstücke

Am 5.3. und 7.3., jeweils um 19.00 Uhr, präsentieren die Q1-Kurse „Darstellendes Spiel“ von Herrn Röber und Frau Lorenz ihre Produktionen einem Publikum aus geladenen Gästen. Sie tragen die Arbeitstitel „Die 20er Jahre“ (Röber) und „Prost! Auf die Liebe!“ (Lorenz). Am 14.3. führt um 19.30 Uhr der DSP-Kurs von Frau Meier sein Stück auf. Arbeitstitel: „Das Leben ist ein Kampf“. Die Aufführungen finden in der Aula im Gebäude an der Friedrichstraße statt.

Unter dem Titel “Theatertage Gymnasium Lehrte” sollen die drei von den Kursen erarbeiteten Stücke auch den Mitschülern aus den oberen Jahrgängen gezeigt werden.“Prost! Auf die Liebe! “ wurde von den Schülern selbst geschrieben und handelt von den Lebensgeschichten sehr unterschiedlicher Personen, die sich doch schon länger kennen und sich hin und wieder mal zum Kartenspielen treffen. Bei dieser Gelegenheit kommt es zu Situationen, in der dann diese Geschichten erzählt werden und wir einen tieferen Einblick in die Lebenssituation der Protagonisten bekommen. So werden die Tiefen der menschlichen Seele beleuchtet, Liebesbeziehungen entwickeln sich ganz anders als erwartet und manchmal möchte man auch nichts anderes, als alle Menschen glücklich zu sehen. Die Liebe steht mit all ihren Facetten im Hintergrund und wirft ihr Licht auf diese sehr unterschiedlichen Menschen und ihr Schicksal. Das Stück der Gruppe Röber ist quasi eine Party, die unter dem Motto “20er Jahre” stattfindet. Mithilfe von Texten bekannter Autoren wird diese Zeit für den Zuschauer lebendig. Unterhaltsam werden ihm Höhen und Tiefen dieses bewegten Jahrzehnts nahegebracht. „Das Leben ist ein Kampf“ ist eine Colllage aus vier Einzeltexten, die von den Schülern z. T. selbst entwickelt wurden. Themen sind Ausgrenzung, Demenz, psychische Probleme, Oberflächlichkeit und Anpassungsdruck.

Klasse 10c führte Spendenaktion für krebskranke Kinder durch

Die Schüler der Klasse 10c des Gymnasiums Lehrte haben am 24.2. eine Spendenaktion durchgeführt, um krebskranken Kindern und Jugendlichen zu helfen. Das Motto der Aktion lautete „Let’s glow together“: Für jede Spende über 1 Euro gab es nicht nur eine frisch gebackene Waffel, sondern auch ein Leuchtarmband. Am Ende des Elternsprechtags waren über 500 Euro für die Thorben-Müller-Jugendkrebsstiftung in der Kasse.

Die Klasse war durch einen Zeitungsartikel auf die Situation junger Krebspatienten aufmerksam geworden. In dem Artikel geht es um Thorben Müller, der mit 16 Jahren an Krebs erkrankte und im Jahr 2007 verstarb. „Das hat uns alle sehr berührt. Auch an unserer Schule hat es bereits mehrere Fälle gegeben, in denen Mitschüler von der Krankheit betroffen waren,“ schrieben die Schüler in einem Informationsbrief.

Die Eltern von Thorben Müller schilderten die missliche Lage von Jugendlichen, die an Krebs erkranken und mit dieser niederschmetternden Diagnose zu kämpfen haben: Entweder werden sie auf Erwachsenenstationen mit 70- bis 80-jährigen Patienten oder auf einer Kinderkrebsstation mit Zwei- bis Fünfjährigen behandelt. In beiden Fällen fühlen sie sich auf der Station deplatziert. Dies betrifft allein an der MHH in Hannover, wo auch Thorben behandelt wurde, jährlich rund 100 jugendliche Krebspatienten.

Die Eltern von Thorben gründeten deshalb im August 2008 die Thorben-Müller-Jugendkrebsstiftung mit dem Ziel, deutschlandweit eigene Stationen für krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene (15-25 Jahre) einzurichten. Dazu gehören z.B. altersgerecht ausgestattete Krankenzimmer und Aufenthaltsräume, angemessene psychologische Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen, Räume für medizinische Behandlungen, Angebote für betroffene Eltern und Angehörige.

Die Zehntklässler hatten sehr viel Spaß beim Spendensammeln. „Einige sind durch die anderen Klassen gezogen, um Leuchtarmbänder zu verkaufen. Fabian Bloch und Mathis Winter haben sich sogar durch ein Ständchen bei besonders spendablen Mitschülern bedankt,“ erzählte Klassenlehrerin Sandra Schulz. Die Armbänder wurden von der Volksbank Lehrte gesponsert.Spendenaktion der Klasse 10c für krebskranke Kinder

Unsere Schule im Überblick

Das Gymnasium Lehrte wurde 1913 gegründet und liegt direkt im Stadtzentrum. Die Jahrgänge 5 und 6 sind im Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule (Schlesische Straße) beheimatet. Die Jahrgänge 7 bis 9 befinden sich in unserem historischen Stammhaus in der Friedrichstraße. Der Jahrgang 10 und die Oberstufenschüler sind im Neubau an der Burgdorfer Straße untergebracht (Lageplan).

Unsere Schule ist ein modernes Gymnasium mit Tradition, an dem ca. 1.200 Schülerinnen und Schüler ein breit gefächertes schulisches Angebot vorfinden: Musikalisch Interessierten stehen die Chor– oder die Bläserklasse offen. Sprachlich Talentierte werden in der bilingualen Klasse gefordert. Besonders Begabte suchen sich in einer speziellen AG neue Herausforderungen.

Die Schule bietet einen offenen Ganztagsbetrieb mit vielfältigen Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung und Förderangeboten. Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe wählen zwischen dem sprachlichen, naturwissenschaftlichen, gesellschaftlichen, musisch-künstlerischen oder sportlichen Schwerpunkt.