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Welches Land bin ich? – Lösung des Mitmach-Rätsels November

Um ihren Mitschülerinnen und -schülern die EU näher zu bringen, haben sich die Juniorbotschafter*innen als Vertreter*innen des Europäischen Parlaments etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeden Monat wird es ein Länderrätsel der besonderen Art geben. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrer*innen dürfen eine Woche lang raten, um welches Land es sich handelt.

Die Lösung für November lautet: Italien!

So lautete die Aufgabe:

Als kleiner Tipp: Auf dem Bild sind weitere kleine Hinweise versteckt, die Euch beim Raten helfen können.

Und hier ist es… unser nächstes Länderrätsel für den November!

 

Damit es jedoch nicht zu einfach wird, präsentieren die Juniorbotschafter*innen ungewöhnliche Fakten über die Mitgliedsländer der Europäischen Union, die verwundern oder zum Lachen bringen. Das monatliche Länderrätsel wird auf den verschiedenen Plattformen der Schule präsentiert. Über einen QR-Code oder diesen Link gelangt man zu Abstimmung: Einfach das vermutete Land eingeben und eine Woche bangen – denn dann wird das Rätsel aufgelöst.

Jeder darf fleißig mitraten! Mal schauen, wie viel Wissen wir rund um Europa als Botschafter- und Europaschule tatsächlich haben.

 

Viel Spaß beim Rätseln! Eure Juniorbotschafter*innen

Die Freiwilligendienstleistenden stellen sich vor

Bereit seit den Sommerferien hat das Gymnasium Lehrte zwei neue Freiwilligendienstleistende. Sie haben sich schon gut in ihre Aufgaben hineingearbeitet und so mancher hatte bereits Gelegenheit, die beiden in Aktion zu erleben. Es handelt sich um Laura Böker und Sophia Bosse. Zur Vorstellung haben die beiden einen Fragenkatalog beantwortet. Wir wünschen als Schulgemeinschaft weiterhin viel Erfolg und Spaß am Lehrter Gymnasium.

 

Laura Böker

Alter: 20 Jahre

Hobbys: Turnen, Tanzen und ehrenamtliche Arbeit

Bisher Erreichtes: Schwere Frage… Ich glaube, dass ich die Schule dieses Jahr beendet habe, ist womöglich das Größte, was ich bisher erreicht habe.

Abgesehen davon, habe ich an zahlreichen Turn-Wettkämpfen teilgenommen – und dies ab und an sogar erfolgreich. 🙂

Darum mache ich den FWD: Ich möchte vor dem Studium einen Einblick in das praktische Arbeitsleben bekommen.

Darauf freue ich mich besonders: Neue Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennenzulernen.

Das will ich im Anschluss machen: Nach meinem FWD möchte ich gerne ein Studium beginnen.

 

Name: Sophia Bosse

Alter: Ich bin 20 Jahre jung

Hobbys: Ich bin nicht nur mit dem Fahrrad, sondern auch zu Fuß, zum Beispiel in der Natur, gerne unterwegs.  Wenn meine Freunde und/ oder Familie nicht können, dann geht auch ein cooler Podcast. Mein Sportfaible darf natürlich auch nicht fehlen: Seit acht Jahren bin ich nun schon fitnessbegeistert. Dazu kommt, dass ich seit paar Jahren Tennis spiele. Ich probiere auch neue Sportarten aus, doch eine ordentliche Portion Spaß darf bei dem Ganzen nicht fehlen.

Bisher Erreichtes: In diesem Jahr habe ich erfolgreich mein Abitur absolviert.

Darum mache ich den FWD: Schon in der Schulzeit wurde mir klar, dass ich „irgendwas mit Menschen und mit Sport/ Bewegung“ machen möchte. Per Zufall habe ich dann erfahren, dass hier an der Schule ein FWD angeboten wird. Mit diesem FWD möchte ich herausfinden, ob ich beruflich in diese Richtung gehen will.

Darauf freue ich mich besonders: Euch alle kennenzulernen 🙂

Das will ich im Anschluss machen: Studieren oder eine Ausbildung, das weiß ich noch nicht genau. Hauptsache ich stehe zu 100% hinter dem was ich dann mache.

Links Laura, rechts Sophia!

 

Digitale Fortbildungen für das Kollegium

Wie bereits im Frühjahr gestaltete das Gymnasium Lehrte Anfang November drei digitale Fortbildungen für die Lehreinnen und Lehrer, diesmal getrennt nach Aufgabenbereichen: Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, und Naturwissenschaften / Mathematik . Nach den ersten vier Unterrichtsstunden wartete ein umfangreiches und interessantes Programm bis 16:30 Uhr auf seine Abarbeitung. Organisiert hatte die Fortbildungsreihe Johannes Dupke; an dieser Stelle sei ihm herzlich gedankt!

Zahlreiche Anreize zur Verwirklichung einer IT-gestützten Medienbildung gab der renommierte Bildungsexperte und Mitgründer des Calleo-Instituts Stefan Burggraf in dieser Interaktiven Veranstaltung. Dem Kollegium war er bereits von der ersten Fortbildung im Frühjahr bekannt. In diesem Durchgang ging es unter anderem um eine Optimierung der IServ-Kompetenzen. Eine wichtige hierbei Fragestellung war: „Wie wird aus einer Videokonferenz eine interaktive und lohnende Unterrichtsstunde?“ Nebenbei wurden auch praktische Technik-Tipps für IServ gegeben.

Weitere Programme, mit denen sich die Kollegen beschäftigt haben, waren:

Classflow: Kollaboratives Lernen: Gestaltung von Unterrichtseinheiten, Abfragen, Test

https://classflow.com/de/

Padlet: Erstelle tolle Boards, Dokumente und Webseiten, die leicht zu lesen sind und bei denen andere Spaß haben, mitzuwirken.

https://de.padlet.com/

PhET: Interaktive Simulationen für Wissenschaft und Mathematik

https://phet.colorado.edu/de/

Immer wieder ein amüsanter Kontrast: Die altehrwürdige Aula mit ihren Holzverkleidungen und Stromversorgung über Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen und dann die multimediale Fortbildung!

Ein erster Erfolg: Eine Schülerin der E-Phase, Hannah Fischer, nahm die Anregung ihres Biologielehrers auf, die Onlineaufgabe für die Biostunden, die für diese Fortbildung ausgefallen waren, in Form eines Padlet anzufertigen.

Die Übersicht über Zellorganellen ist fantastisch gut geworden! (Erstelldauer: ca. 1,5 h)

Musizieren in schwierigen Zeiten!

Was macht eine Bläserklasse bei dem momentanen Spielverbot in Räumlichkeiten? Eine Möglichkeit probierte Musiklehrerin Ane Holmer aus, indem sie mit ihrer neuen Bläserklasse 7e einfach auf den Schützenplatz gezogen ist. Dort hat sie dann die Bläserklassenstunde bei strahlendem Herbstwetter abgehalten und allen hat es viel Spaß gemacht. Ane Holmer kündigte an: „Sollte das Wetter so bleiben, werden wir den Schützenplatz auch in den nächsten Wochen für unsere Übungsstunden in Beschlag nehmen.“

Hoffen wir auf trockenes und warmes Wetter!

Ein schöner Platz der Stadtpark! – gut, dass da keine Schule steht! 🙂

 

Auch die Bigband ist im Park aktiv: Sie übt für Adventsauftritte, soweit diese möglich sind!

Keine Quaratänemaßnahmen für Klassen! HAZ+Meldung ist falsch!

Es wurde am Dienstagabend entdeckt, dass wir von der HAZ + gerade online mit einer Reihe von anderen Schulen in dem Zusammenhang erwähnt werden, dass bei uns Quarantäne-Maßnahmen des Gesundheitsamtes angeordnet wurden und deswegen „Klassen, Kohorten oder Jahrgänge zu Hause bleiben“.

Das ist definitiv eine Falschmeldung. Also kein Grund zur Aufregung!

Es bleibt bei Szenario A!

In der Printversion der HAZ vom Mittwoch wird das Gymnasium Lehrte nicht erwähnt.

 

Am Dienstagnachmittag schrieb Silke Brandes folgenden Brief an die Eltern:

Liebe Schülerinnen und liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus gegebenem Anlass möchte ich die folgende Information mit einer dringenden Bitte verbinden:

Wir haben in unserer Schule – das mag bei einer 7-Tage-Inzidenz für Lehrte von derzeit 196,2 nicht verwundern – inzwischen Schülerinnen und Schüler (glücklicherweise nur sehr wenige), die selbst positiv getestet wurden; die dahinter steckenden Infizierungen stammten bis heute noch aus den Herbstferien, so dass nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Freunde der positiv Getesteten), die noch in den Ferien Kontakt zu den Betroffenen hatten, im Rahmen sogenannter K1-Maßnahmen von einer Quarantäne betroffen waren/sind. Darüber hinaus gab es einige Tests mit negativem Ergebnis; auch darüber sind wir als Schule – so wie vereinbart – wirklich gut informiert worden. Zwei Lehrkräfte sind von K1- Quarantäne-Maßnahmen betroffen (einmal über eine Infizierung aus dem privaten Umfeld heraus; einmal über ein längeres Elterngespräch).

Heute ist ein weiterer „Fall“ hinzugekommen, dass eine gesamte Familie positiv getestet wurde. Ich bin umgehend vom Vater über den Sachverhalt informiert worden, was in der Situation absolut perfekt ist, weil es hätte sein können, dass weitere Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen. Deswegen habe ich im Telefonat mit dem Vater des Schülers unserer Schule auch alle wichtigen Eckdaten abgeklärt (wer in der Familie hatte wann die ersten Symptome; welche Symptome sind aufgetreten; wann war der Abstrich/Test; wann kam das Ergebnis). Diese benötigt man, um mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover – erfreulich ist, dass ich als Schulleiterin unserer Schule seit unserem ersten Corona-Fall eine direkte Betreuerin im Gesundheitsamt habe, mit der die Kommunikation und Beratung perfekt funktioniert – zu beraten, ob und wenn ja, welche weiteren Maßnahmen zu ergreifen sind. In dem konkreten heutigen Fall ist die Entwicklung des Infektionsgeschehens so, dass (zumindest nach der geltenden Theorie…und diese wird angewandt) der betroffene Schüler an seinem letzten Schulbesuchstag (Freitag, 30.10.2020) noch nicht infektiös war, so dass es nicht erforderlich ist, die gesamte Klasse und die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte in Quarantäne zu schicken.

Dieses habe ich erfreulicherweise gleich nach der Information durch den Vater der Familie mit dem Gesundheitsamt klären können. Entscheidend also: Es gab und gibt an dieser Stelle keinen dringenden Handlungsbedarf.

So weit, so gut!

Nun aber zu meiner dringenden Bitte:

Wahrscheinlich nur aus vorauseilender Fürsorge und gut gemeint wurde dieser „Fall“ sehr schnell im Klassenchat gepostet. In der Folge sind etliche Anrufe von verständlicherweise aufgeregten bzw. besorgten Eltern ins Sekretariat der Unterstufe erfolgt, die aber gar nicht angemessen beantwortet werden konnten, weil dort zu dem Zeitpunkt schlichtweg nicht meine Informationen und Absprachen mit dem Gesundheitsamt vorliegen konnten und auch nicht mussten, weil ich davon ausgegangen bin, dass ausschließlich ich als Schulleiterin informiert worden bin, um dann ggf. weiter zu handeln.

Die Aufregung, die sich entwickelt hat, muss zukünftig bitte vermieden werden, weil sie unsere/meine (hoffentlich besonnene) Leistungsfähigkeit und meine Ruhe, die ich benötige, um in den derzeitigen besonderen Situationen die richtigen Schritte einzuleiten, deutlich tangiert und mich Zeit kostet, die ich insbesondere in akuten Situationen für die ersten Abklärungen benötige.

Ihr und Sie können sich weiterhin darauf verlassen, dass ich euch und Sie verlässlich und so schnell wie möglich informiere, wenn es eine Situation gibt, von der ihr bzw. Sie betroffen seid/sind. Dabei werde ich entsprechend einer sachorientierten Priorisierung Schritt für Schritt vorgehen (dazu gehört natürlich auch der Aspekt der „Dringlichkeit“)  und Informationen erst weitergeben, wenn ich sicher bin, dass sie zutreffen und Bestand haben. Mit diesem Vorgehen bin ich selbst bislang ganz „gut“ gefahren und ich glaube/hoffe, die Schule auch…das Sprichwort scheint zu stimmen: In der Ruhe liegt die Kraft.

Ich möchte also, für die Zukunft alle bitten, positive Testergebnisse nicht eigenständig schnell und voreilig in Klassenchats zu veröffentlichen…das ist – wie gesagt – vermutlich gut gemeint, hilft aber an der Stelle leider nicht.

Eines zum Abschluss noch zum möglicherweise erforderlichen Wechsel ins Szenario B (auch durch den „neuen Fall“ ist dieses – wie oben beschrieben – nicht erforderlich):

Wir haben im Hintergrund bereits alle Vorkehrungen getroffen, um ggf. schnell von einem Tag zum anderen wechseln zu können. Dazu gehört unter anderem die Einteilung der gesamten Schule in A- und B- Lerngruppen, wie das die meisten schon aus der Zeit von vor den Sommerferien kennen. Die Sachzwänge, die bei der Einteilung zu berücksichtigen sind (z.B. Geschwister, klassenübergreifende Kurse), sind so stark, dass wir keine besonderen Zusammensetzungswünsche berücksichtigen können (Sympathie/Antipathie; Freunde; Fahrgemeinschaften); in Einzelfällen mag das (zufällig) klappen, aber wir können (leider) wirklich keine Wünsche entgegennehmen. Dafür bitten wir um euer und Ihr Verständnis.

Ich wünsche uns allen, dass wir weiterhin unbeschadet durch die vor uns liegenden Wochen kommen, dass wir gerade in diesen Zeiten fröhlich miteinander sind und uns zugewandt und ausgesprochen wohlwollend begegnen, und ich freue mich sehr, dass die SV gerade jetzt am liebgewonnenen Ritual der Nikoläuse festhält. Vielen, vielen Dank für euer Engagement und erneut für die lieben Rückmeldungen aus der Elternschaft, die mich bzw. uns als Schule weiterhin erreichen.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

 

Situation ab dem 2. November – Wann ist Szenario B vorgesehen?

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

am Freitagnachmittag hat es aufgrund der gestiegenen Corona-Zahlen eine neue Rundverfügung des Kultusministers – begleitet von Briefen an die jeweils an der Schule Beteiligten – gegeben.

Dieses war zu erwarten und hat uns insofern nicht überrascht.

Im Wesentlichen sind in der neuen Verfügung zwei Aspekte sehr klar in Abhängigkeit zum einen von Inzidenzwerten einer Kommune und zum anderen von Infektionsschutzmaß-nahmen, die das zuständige Gesundheitsamt für eine Schule angeordnet hat, geregelt:

  • Dazu zählt das verpflichtende Tragen einer MNB im Unterricht, solange der Inzidenzwert die 50 überschritten hat. Dieses ist nun durch die Verfügung die geltende Gesetzeslage. Wir hatten uns als Schule schon direkt nach den Herbstferien dazu entschieden und ich kann mich nur noch einmal dafür bedanken, dass sich nahezu alle sehr problemlos daran gehalten haben. Und auch diejenigen, die diese Pflicht problematisiert haben, sind in offenen kritischen Gesprächen letztlich sachorientiert und wertschätzend vorgegangen. Klargestellt ist auch, dass keine MNB im Unterricht unterhalb dieses Wertes von 50 zu tragen ist, ebenso nicht im Unterricht im Szenario B, da dann aufgrund der geringeren Lerngruppengröße ein Mindestabstand in der Regel gewährleistet ist. Sollte dieses in Einzelfällen nicht gewährleistet sein (Lerngruppe A oder B zu groß für den Raum /Mindestabstand ist nicht einzuhalten), dann gilt in Ausnahmen doch eine MNB-Pflicht für einzelne Lerngruppen im Unterricht. Ihr werdet dazu in Kürze entsprechende Hinweisschilder an allen Unterrichtsräumen finden.

Zum Tragen der MNB möchte ich heute ganz bewusst hervorheben, dass es sehr wichtig ist, dass die Zeiträume (z.B. große Pausen), in denen die MNB abgesetzt werden kann, dafür genutzt werden, ganz bewusst Sauerstoff aufzunehmen. Bitte nehmt dieses in eurem eigenen Interesse ernst, denn durch das längere Tragen der Masken kann es uns allen, je nach Konstitution, so gehen, dass wir z.B. Kopfschmerzen bekommen. Auf den Schulhöfen findet ihr seid dieser Woche wieder Felder mit Punkten, die euch eine gute Orientierung dafür geben, verlässlich den Mindestabstand untereinander einzuhalten. Dann könnt ihr natürlich und müsst ihr bitte sogar die MNB absetzen, um Sauerstoff „zu tanken“.

  • Der Wechsel vom Szenario A (derzeitiger eingeschränkter Regelbetrieb) zu Szenario B (Schule im Wechselmodell der A- und B-Lerngruppen; geteilte Klassen/Lerngruppen) ist klar geregelt und daran gebunden, dass zum einen der Inzidenzwert von 100 überschritten ist und (!!!) seitens des Gesundheitsamtes für mindestens eine Klasse oder z.B. für einen Jahrgang eine Infektionsschutzmaßnahme (in der Regel eine Quarantäne-Maßnahme) angeordnet ist. Wenn eine angeordnete Quarantäne-Maßnahme ohne weitere neue Maßnahmen abgeschlossen ist, erfolgt wieder der Wechsel zu Szenario A. Diese Rückkehr zu Szenario A regelt die Schule eigenständig. Wir haben uns in der Schule am vergangenen Wochenende und heute vorsichtshalber auf einen solchen Wechsel vorbereitet; ich betone jedoch ganz nachdrücklich, dass für unsere Schule derzeit keine entsprechende Infektionsschutzmaßnahme existiert bzw. erforderlich war. Dieses kann sich natürlich schnell ändern. Einen 100%igen Schutz wird keiner von uns erreichen können, manches aber können wir durch unser eigenes Verhalten doch merklich beeinflussen. Und dafür sind wir alle verantwortlich, ob jung oder alt, ob Schüler oder Lehrer…wir sitzen alle in einem Boot und müssen noch stärker als bisher uns alle füreinander verantwortlich fühlen. Wenn mir beispielsweise aber berichtet wird, dass eine Gruppe von 10.-Klässlern dicht ohne MNB beieinander steht, um gemeinsam per Finger Nutella aus einem Glas zu naschen, dann ist das bestimmt ohne Zweifel sehr lecker, aber momentan einfach einen Verhalten, das zeigt, dass die Bedrohlichkeit des Corona-Virus‘ immer noch nicht von allen wirklich verstanden worden ist. Solche oder ähnliche Situationen dürfen einfach momentan nicht vorkommen.

Um auf einen möglicherweise schnellen Wechsel auf Szenario B vorbereitet zu sein, stellt bitte bis Donnerstag (05.11.2020) gemeinsam mit euren Klassenleitungen die Tische und Stühle in euren Räumen wieder so auf, wie ihr sie zu Beginn des Schuljahres vorgefunden habt; ggf. müsst ihr dann bitte einen neuen Sitzplan für die gesamte Klasse im Szenario A erstellen und später evtl. für ein Szenario B je einen Sitzplan für die Lerngruppe A und die Lerngruppe B eurer Klasse. Es werden alle Lerngruppen auch im Szenario B in den bisherigen Räumen bleiben; es kann allerdings sein, dass aufgrund der Teilgruppengröße eine MNB-Pflicht im Unterricht ausnahmsweise notwendig wird, wenn der Mindestabstand im Unterricht nicht eingehalten werden kann; dazu wird es Infos an jeder Raumtür geben. Am Freitag (06.11.2020) führen wir eine Art Überprüfung der Sitzordnungen in der Schule durch.

Nun noch ein paar grundsätzliche Punkte, die ihr momentan beachten solltet:

Alle diejenigen unter euch, die vom Präsenzunterricht befreit sind (schriftlicher Antrag muss von mir genehmigt sein), werden von ihren Lehrkräften mit Aufgaben, Materialien, Lösungen und anderen Rückmeldungen betreut.

Klassen/Lerngruppen, die aufgrund einer Infektionsschutzmaßnahme z.B. von einer Quarantäne betroffen sind, werden von ihren Lehrkräften, die sich ja dann in der Regel auch in Quarantäne befinden, mit Aufgaben etc. betreut.

Diejenigen unter euch, die als Einzelperson von einer Quarantäne betroffen sind, kümmern sich bitte aktiv selbst darum, dass sie von Lehrkräften oder über Mitschüler mit Aufgaben etc. betreut/versorgt werden.

Grundsätzlich bitte ich euch alle, dass ihr ggf. ganz aktiv auf eure Lehrkräfte zugeht bzw. sie anschreibt, falls eure Lehrkräfte euch (noch) keine Aufgaben über IServ geschickt haben; genau wie ihr auch sind auch eure Lehrkräfte durch die derzeitige Situation wirklich stark belastet. Daher möchte ich dafür werben, dass wir gegenseitig mit viel Verständnis daran arbeiten, dass das Home-Schooling immer besser und selbstverständlicher funktioniert. Kritisches darf – wenn nötig – in angemessener Weise angesprochen werden, Lob darf aber auch gern kommuniziert werden :).

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Gymnasium Lehrte

 

Elternbrief (Aktuelle Situation und mögliches Szenario B) (02.11.20)

Brief des Kultusministers an die Schüler (02.11.20)

Brief des Kultusministers an die Eltern (02.11.20)

Brief des Kultusministers an die Eltern – Kurzfassung (02.11.20)

Schaubild „Neue Regelungen“ vom Kultusministerium (02.11.20)

Aktuelle Situation und Klassenlehrergespräche

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Schülerinnen und Schüler,

das Corona-Geschehen bewegt uns momentan alle sehr. Das ist in unserer Schule, in unserer Kommune, in der Region, im Land Niedersachsen und schließlich in der gesamten Bunderepublik deutlich zu spüren, letztlich besonders heute mit den neuen bundesweit geltenden Beschlüssen zwischen der Bundeskanzlerin, der Bundesregierung und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer zu sehen. Das Coronavirus zwingt uns alle zum zweiten Mal, unser soziales Leben deutlich einzuschränken. Schulen und Kitas sollen anders als beim ersten „Lockdown“ geöffnet bleiben…das ist sicher richtig und wichtig, aber auch ein enormer Anspruch.

Wer heute die Pressekonferenz der Bundeskanzlerin Frau Merkel, des Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz Herrn Müller und des bayrischen Ministerpräsidenten Herrn Söder und eine Vielzahl der anschließenden Kommentare verfolgt hat, der/dem ist spätestens jetzt klar, einerseits wie ernst die Pandemielage mit der zweiten Welle ist (exponentielles Wachstum mit deutlichen Kennzahlen der Verdopplung) und andererseits dass es für möglich gehalten wird, mit einer vierwöchigen Kraftanstrengung der radikalen Einschränkung sozialer Kontakte, des kulturellen und des öffentlichen Lebens die starke Ausbreitung des Virus ein zweites Mal einzudämmen. Die Geschlossenheit der Ministerpräsidenten und der Bundesregierung war im Vorfeld so nicht erwartet worden und wird vielfach als ein weiteres Indiz für den Ernst der Lage gewertet. Es muss uns allen gemeinsam gelingen, die Zahl der Neuinfektionen so schnell wie möglich aus der exponentiellen Entwicklung herauszubekommen, damit unsere Gesundheitsämter wieder Infektionsketten erschließen können, Intensivstationen in den Krankenhäusern nicht an ihre Kapazitätsgrenzen geraten, Menschen, die ernsthaft und schwerwiegend an COVID-19 erkranken, medizinisch optimal betreut werden können und wir hoffentlich in unseren Familien ein Weihnachtsfest feiern können, das zwar sicher so oder so besonders, aber hoffentlich nicht nur auf Teilfamilien beschränkt sein wird.

Warum schreibe ich das alles?

Unabhängig von der beschriebenen aktuellen Situation war auch schon in den ersten Schultagen nach den Herbstferien deutlich zu spüren, dass wir alle (Lehrer, Schüler, Eltern) ein Stück weit angespannt sind und viele von uns schon nach wenigen Tagen nicht das Gefühl haben, noch von einer Ferienerholung zu profitieren bzw. zu zehren. Und weil das so ist, möchte ich für die ab Freitag geplanten Beratungsgespräche im Anschluss an die erfolgte Reflexion des Homeschoolings (Umfragebögen) ein deutlich entspannteres, neues Verfahren vorschlagen:

Die Klassenleitungen sichten die gewünschten Beratungsgespräche, in denen es nicht um das reine Kennenlernen der Klassenleitung geht, sondern um die Auswirkungen und evtl. Folgen des Homeschoolings, und entscheiden – ggf. mit einer kurzen telefonischen Abklärung mit Ihnen als Eltern und/oder euch als Schülern, welche Gespräche akut im Präsenzgespräch geführt werden sollen. Diese in der Anzahl deutlich reduzierten Gespräche erfolgen wie geplant in den nächsten Tagen in der Schule unter strikter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen der Schule (MNB, Abstandsregeln, Lüftung).

Alle anderen Gespräche können, wenn gewünscht und von den Klassenleitungen leistbar (hier darf und muss jede betroffene Lehrkraft aufgrund der persönlichen Situation individuell entscheiden), ebenfalls in den Tagen zwischen dem 30.10. und dem 05.11.20 erfolgen.

Alle Gespräche, die keine absolute Dringlichkeit erfordern, können in einem Zeitraum bis Weihnachten auch als Videogespräche geführt werden; die Termine dafür werden gemeinsam zwischen Lehrkräften, Eltern und Schülern telefonisch abgesprochen.

Wir nehmen die Reflexion des Homeschoolings nach wie vor ernst, aber ich hoffe, dass dieses neue Verfahren das aktuelle Infektionsgeschehen und die damit einhergehenden „Anspannungen“ auf allen Seiten angemessener einbezieht. Keiner von uns sollte sich in der gegenwärtigen Situation, in der wir alle aufgefordert werden, unsere sozialen Kontakte einzuschränken, genötigt fühlen, die Beratungsgespräche, die helfen und nicht belasten sollen, jetzt in der Schule absolvieren zu müssen.

Lassen Sie mich abschließend noch ganz herzlich dafür danken, dass mich – stellvertretend für das gesamte Kollegium und die in der Schule Beschäftigen – in den vergangenen Tagen sehr liebe Zuschriften erreicht haben, in denen Sie uns für unsere Arbeit, die wir leisten, Ihre Anerkennung und Ihren Dank mit sehr aufbauenden Worten zum Ausdruck gebracht haben. Das tut wirklich gut. Und genauso wissen wir in der Schule, dass Sie als Eltern in Ihren Familien einen unglaublich tollen „Job“ leisten und dass wir uns mehr denn je gegenseitig brauchen, damit wir gemeinsam diese Zeit gut meistern. Und auch, wenn der folgende Satz etwas „angeschlagen“ ist:

Wir schaffen das… 🙂 … davon bin ich als unverbesserliche Optimistin fest überzeugt.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Erläuterungen zur dringenden Maskenempfehlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Schülerinnen und Schüler,

zuallererst möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken, dass unglaublich viele von Ihnen und euch die sehr dringend empfohlene Maßnahme seitens des Kultusministerium, ab einem Inzidenzwert von über 50 (gestern lag Lehrte bei 64,7) im Unterricht eine MNB zu tragen, für unsere Schule akzeptiert und umgesetzt haben. Nur in sehr wenigen Einzelfällen hat es kritische Infragestellungen, Ablehnungen und in einem Fall eine Anfrage bei der Landesschulbehörde gegeben. Auch ich habe heute mit der Rechtsabteilung der NLSchB gesprochen und die Auslegung bestätigt bekommen, die ich selbst auch schon geahnt, vielleicht sogar gewusst habe. Die „dringende Empfehlung“, die in der Pressemitteilung des Kultusministeriums bewusst als „die Schüler ‚sollen‘ im Unterricht eine MNB tragen“ formuliert ist, stellt zwar die „Dringlichkeit“ heraus, schwächt diese aber im gleichen Atemzug auch ein Stück weit ab und lässt damit die Schulleiterinnen und Schuleiter, unabhängig davon, welche „Entscheidung“ (denn diese müssen letztlich entscheiden; auch eine „Nicht-Entscheidung“ wäre an dieser Stelle eine Entscheidung…im Sinne von Watzlawick: Es ist nicht möglich, nicht zu entscheiden…J) sie treffen, so oder so in der Kritik stehen, entweder zu wenig (keine MNB-„Pflicht“) oder zu viel (ein Art MNB-„Pflicht“) getan zu haben. Die einen in der Schulgemeinschaft sind froh über den hohen Schutz, die anderen sind verärgert, weil sie um Schäden bzw. negative Auswirkungen der MNB fürchten. Ein „richtig“ oder „falsch“ kann keiner von uns für seine jeweilige Haltung postulieren, aber für Gemeinschaftssysteme muss es eben mitunter dann doch „Entscheidungen“ geben.  

Ich möchte einmal den Versuch starten, mit ein paar Erklärungen hier und da hochgefahrene Emotionen wieder einzufangen und für Verständnis zu werben:

MNB-„Pflicht“ im Unterricht:

Ich habe mich am Ende der Ferien sehr schwer mit der „Entscheidung“ getan, die „dringende Empfehlung“ quasi wie eine MNB-„Pflicht“ umzusetzen, weil ich natürlich weiß, dass nicht alle unter uns davon überzeugt sind, dass die MNB den Schutz bietet, den man sich erhofft und dass auch Aussagen zu möglichen Schäden bei langfristigem Gebrauch einer MNB kursieren. Für mich als Schulleiterin ist es in der Situation tatsächlich nicht einfach zu überlegen, wie man in der „Gemengelage“ eine „dringende Empfehlung“ (von deren Sinnhaftigkeit ich tatsächlich persönlich überzeugt bin) umsetzt, ohne dafür rechtlich unterstützt zu sein. Ihr und Sie können sicher sein, dass die derzeitige Situation und mögliche Entscheidungen für unsere recht große Schulgemeinschaft durchaus auch schlaflose Nächte erzeugen.

Mir bleibt also in der jetzigen Situation „nur“ Folgendes:

Ich fordere alle noch einmal sehr eindringlich dazu auf, die „dringende Empfehlung“ des Kultusministeriums, bei dem derzeit überschrittenen Inzidenzwert von 50 in den Gebäuden grundsätzlich – also auch im Unterricht – eine MNB zu tragen. Damit schützt jede/jeder in erster Linie nicht sich selbst, sondern achtsam die anderen und wenn das eben alle machen, schützen wir am Ende auch uns selbst. Aus meiner Sicht ist die Corona-Situation so ernst, dass wir alles tun müssen, was uns einen noch so kleinen Schutz verspricht. Auch wenn ich keine Anordnung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes treffen darf (das gilt, wie wir wissen, auch für die Quarantäne-Anordnung, die jedoch von den Gesundheitsämtern momentan gar nicht mehr zeitgerecht zu leisten ist, so dass ich auch da – ohne rechtlich entsprechend befugt zu sein – um eine „freiwillige“ Akzeptanz bitten muss), so stehe ich doch letztlich dafür gerade, dass wir alles tun, um Schaden von uns als Gemeinschaft abzuwenden. Das ist auch zu Recht das, was ihr und Sie von mir und unserer Schulleitungsrunde erwarten dürft/dürfen.

Aber es ist bei der jetzigen Regelung zur MNB und ggf. zur Quarantäne (wenn erforderlich) so, dass ich auf die „freiwillige“ Mithilfe aller an der Schule Beteiligten mehr als denn je angewiesen bin. Auch wenn man als Einzelne/Einzelner, als Familie zu Hause für sich eine andere Entscheidung trifft, wäre es sehr wünschenswert, wenn sich jede/jeder in der großen Gemeinschaft unserer Schule hinter eine Maßnahme stellt oder diese zumindest respektiert/akzeptiert und (notgedrungen) mitträgt. Ich wüsste sonst ehrlich gesagt nicht, wie wir uns gegenseitig und gemeinsam schützen und wie wir mit einem gemeinsamen Kraftakt die nächsten Monate so gestalten, dass wir trotz aller Einschränkungen achtsam und sogar fröhlich und humorvoll unsere Zeit zusammen verbringen. Dass uns das gelingt, daran würde ich gern arbeiten.

Beratungsgespräche mit den Klassenleitungen

Die Klassenleitungen haben sich bereits vor und in den Herbstferien intensiv mit den Umfragebögen befasst, in denen ihr und Sie eine Rückmeldung zum anfänglichen Homeschooling (vor den Sommerferien) gegeben habt/haben. Etliche von den Lehrkräften haben schon Kontakt zu euch und Ihnen aufgenommen und Termine für die Beratungsgespräche für die Zeit vom 30.10.-05.11.20 vereinbart. Gestern haben wir seitens der Schulleitung zur Unterstützung unserer Lehrkräfte noch einen Anmeldebogen herausgegeben, um damit – wenn noch nicht geschehen – Termine mit euch und Ihnen zu planen. Es kann also durchaus sein, dass manche einen offiziell wirkenden Zettel nach Hause bekommen, die anderen aber bereits alles mit den Klassenleitungen (ohne offiziellen Zettel) geklärt und vereinbart haben. Beides ist völlig in Ordnung, deswegen sollten bitte keine Irritationen auftreten. Entscheidend ist, dass jede/jeder, der gern ein persönliches Beratungsangebot wahrnehmen möchte, einen Gesprächstermin erhält oder bereits erhalten hat.

 Wir werden sicher in den nächsten Tagen und Wochen, die wir hoffentlich noch lange gemeinsam in der Schule verbringen werden (solange es verantwortbar ist), noch die ein oder andere Situation/Entscheidung erleben, die nicht alle „glücklich“ sein lässt. Ich bitte aber uns alle darum, dass wir gerade auch in dieser angespannten Zeit sehr achtsam mit uns umgehen und uns immer wieder klarmachen, dass wir alle nur unser Bestes geben, um gut durch diese Zeit zu kommen.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen, dass wir vor allem gesund und fröhlich bleiben.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Mittagessen in der Mensa weiterhin möglich

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

als etwas übereilte Schnellreaktionen auf die neuen Stundenpläne mit gestaffeltem U-Beginn kam schon am Sonntag eine Meldung bei uns und bei lunchtime an, dass es nun nicht mehr möglich sei, ein Essen in der Mensa zu sich zu nehmen.

Klaus Perk und ich haben uns gestern mit dem Betreiber der Mensa Herrn Bremer getroffen, sind alle geänderten Pläne einzeln durchgegangen und konnten Folgendes feststellen:

Alle Klassen können an jedem Tag zu einer angemessenen Zeit ein Mittagessen in der Mensa einnehmen. Davon gibt es wirklich keine einzige Ausnahme. Jede/jeder von euch muss allerdings (wie bisher auch) wissen, dass es dafür im Idealfall das Zeitfenster der Mittagspause und im etwas ungünstigeren, aber völlig akzeptablen Fall das Zeitfenster der 2. großen Pause gibt. Die Mensa bietet bereits ab 11:15 Uhr ein warmes Mittagessen an. Wenn also durch die neuen Pläne die Mittagspause durch Unterricht betroffen ist, kann man sein Mittagessen eben problemlos in der 2. großen Pause in der Mensa einnehmen.

Ich hoffe, dass sich damit alle Sorgen zumindest in dieser Hinsicht geklärt haben.

Liebe Grüße

Silke Brandes

(Schulleiterin)

Aktualisierter Hygieneplan nach den Herbstferien

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe sehr – und nach meinem bisherigen Kenntnisstand ist das der Fall, dass wir alle gesund aus den Herbstferien in den Präsenzunterricht an die Schule zurückkehren.

Erfreulich ist, dass wir (noch) mit euch allen gleichzeitig im Präsenzunterricht arbeiten können (Szenario A=eingeschränkter Regelbetrieb im Rahmen-Hygieneplan Corona für die Schulen des Landes Niedersachsen).

Leider ist es aber in Lehrte – wie in anderen Teilen der Region Hannovers, in Hannover selbst und im ganzen Land Niedersachsen – so, dass die Zahl der Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus bzw. die Inzidenzzahlen deutlich gestiegen und nicht nur der Wert von „35“, sondern bereits der von „50“ überschritten ist. Dazu haben natürlich nicht die Schulen beigetragen, sondern es sind Situationen im privaten Umfeld jedes Einzelnen. Trotzdem können wir auch als Schule diese stark gestiegenen Zahlen nicht ignorieren, so dass wir gezwungen sind, neue Maßnahmen (bis auf Weiteres, bis sich die Situation hoffentlich wieder verbessert) einzuführen. Dafür bitte ich ausdrücklich um Verständnis. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir nicht unsere Kraft darauf verwenden, über die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen zu diskutieren (keiner kann sich momentan sicher sein, welcher Weg der richtige ist), sondern einfach alles zu tun, damit wir alle die nächsten Monate gesund und gemeinsam miteinander verbringen können.

Ich danke also schon im Vorfeld allen ganz herzlich dafür, dass wir weiterhin alle sehr achtsam und verantwortungsbewusst miteinander umgehen – das zeichnet auch unsere gute Schulgemeinschaft aus. Und nun zu den wichtigsten Informationen für die kommende Zeit nach den Herbstferien im Schuljahr 2020-21, die bis auf Widerruf oder Korrektur für die nächste Zeit gelten; es sind nur die derzeit geltenden Regelungen aufgeführt, sollte sich daran etwas ändern, wird es neue Informationen geben. Wer sich für den jeweils aktuellen gesamten „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona – Schule“ und für die landesweiten Änderungen interessiert, findet dieses unter: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html

Der Hygieneplan-Corona Gym Lehrte, der eine Konkretisierung des Rahmen-Hygieneplans des Landes darstellt, ist weiterhin auf unserer Homepage gestellt. Auch die jetzigen Änderungen sind dort zu finden.

Keiner von uns kann dafür garantieren, dass diese konkreten Regelungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen dazu führen, uns als Schule und jede/jeden Einzelne(n) vor einer Infektion mit COVID 19 zu bewahren, aber wir sollten lieber zu viel als zu wenig unternehmen und uns durch die strikte und verantwortungsbewusste Einhaltung dieser Regeln so gut wie irgend möglich vor allem vor einer Infektion, aber auch vor Quarantänemaßnahmen schützen.

Bisher hat es erfreulicherweise darin eine große Einigkeit an unserer Schule gegeben; deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir auch die nächste Zeit gemeinsam gut gestalten werden. Ganz herzlichen Dank dafür im Vorfeld an alle!

Meine eindringliche Bitte an alle:

Bitte achtet/achten Sie auch im privaten Bereich in den nächsten Monaten noch stärker als bisher auf euren/Ihren persönlichen Schutz…das kommt uns allen zugute.

Liebe Grüße,

Silke Brandes, Schulleiterin

Aktualisierter Hygieneplan – Gymnasium Lehrte – Stand 25.10.20

Brief an die Schüler – Grant Hendrik Tonne – Kultusminister

Brief an die Eltern – Grant Hendrik Tonne – Kultusminister

 

Übergabe der Pausensportkisten

Am Mittwoch, den 07.10. um 12:00 Uhr fand in der Pausenhalle der Unterstufe, die feierliche Übergabe von Pausen-Sportkisten an die fünften Klassen statt. Zusammengestellt hat sie die Sportlehrerin Vivian Isabel Ameling. Gefüllt sind sie mit einer Vielzahl von Bällen und sonstigen Sportgeräten, die zu vermehrter Bewegung animieren sollen und die der Smartphone-Nutzung Paroli bieten sollen. Die Finanzierung erfolgte durch die Schülerfirma des Gymnasiums (vertreten durch Herrn Dr. Grobmann und durch den Förderverein (vertreten durch Frau John).

Auch die HAZ/NP berichtete:

Kisten voller Spiel, Spaß und Sport

Bälle, Springseile und jede Menge Spiele: Die neuen Fünftklässler des Gymnasiums haben sich gestern über Kisten voller Sport- und Spielgeräte gefreut. Sportlehrerin Vivian-Isabel Ameling überreichte den Sprechern der sieben fünften Klassen die großen Behälter im Beisein von Unterstufenleiter Thomas Schachschal, Schulleiterin Silke Brandes und Sponsoren. Rund 200 Euro kostet der Inhalt jeder Kiste. Anders als in den beiden Vorjahren haben sich der Förderverein und die Schülerfirma die Kosten diesmal zu zweit geteilt. „In den wirtschaftlich schwierigen Corona-Zeiten wollten wir die Lehrter Unternehmen, die uns sonst unterstützt haben, nicht noch zusätzlich finanziell belasten“, erläuterte Ameling. Die Sportkistenaktion läuft mittlerweile im dritten Jahr – und das mit großem Erfolg. Denn die Spiel- und Sportgeräte animieren die Kinder, sich in den Pausen an der frischen Luft zu bewegen, anstatt sich mit ihren Smartphones zu beschäftigen. Darüber hinaus fördert die Aktion die Selbstständigkeit: Jede Klasse ist allein für den Inhalt ihrer Kiste verantwortlich. (Katja Eggers)

Welches Land bin ich? Lösung des Mitmach-Rätsels Oktober

Um ihren Mitschülerinnen und -schülern die EU näher zu bringen, haben sich die Juniorbotschafter*innen als Vertreter*innen des Europäischen Parlaments etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeden Monat wird es ein Länderrätsel der besonderen Art geben. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrer*innen dürfen eine Woche lang raten, um welches Land es sich handelt.

Die Lösung für den Monat Oktober ist: Frankreich!

Man darf den Eifelturm heiraten, sich aber nicht auf Bahnhöfen küssen.
So vermeidet man Verspätungen!

 

Damit es jedoch nicht zu einfach wird, präsentieren die Juniorbotschafter*innen ungewöhnliche Fakten über die Mitgliedsländer der Europäischen Union, die verwundern oder zum Lachen bringen. Das monatliche Länderrätsel wird auf den verschiedenen Plattformen der Schule präsentiert. Über einen QR-Code oder diesen Link gelangt man zu Abstimmung: Einfach das vermutete Land eingeben und eine Woche bangen – denn dann wird das Rätsel aufgelöst.

Jeder darf fleißig mitraten! Mal schauen, wie viel Wissen wir rund um Europa als Botschafter- und Europaschule tatsächlich haben.

Als kleiner Tipp: Auf dem Bild sind weitere kleine Hinweise versteckt, die Euch beim Raten helfen können.

Und hier ist es… unser erstes Länderrätsel für den Oktober!

Viel Spaß beim Rätseln! Eure Juniorbotschafter*innen

Hygienekonzept bewährt sich bei erstem Coronafall

Jetzt ist auch am Gymnasium Lehrte ein positiv getesteter Coronafall aufgetreten. Wir haben in einer 11. Klasse eine positiv getestete Person und in einer 9. Klasse eine sehr wahrscheinlich zweite positive Testung, das Ergebnis für den möglichen zweiten Fall steht allerdings noch aus. Beide betroffene Klassen wurden in Quarantäne geschickt. Ebenso betraf dies die direkten Kontaktpersonen (K1-Personen). Hierunter sind auch 20 Lehrkräfte zu fassen, die jetzt vorsorglich ihre Lerngruppen über IServ im Home-Schooling unterrichten. Für die Ermittlung der Kontakte haben sich die im Vorfeld gesammelten Sitzpläne als nützlich erwiesen.

Update:

Am 21.09. schrieb Silke Brandes:

Der Test in der Klasse 9c ist erfreulicherweise negativ – das freut uns ganz besonders für die betroffene Schülerin…weiter gute Besserung von uns allen. Dadurch können alle weiteren Betroffenen dieser Vorsichtsmaßnahme ab Dienstag wieder in den Präsenzunterricht der Schule zurückkehren.

 

Die Schulleiterin Silke Brandes schrieb am 18.09 folgenden Elternbrief:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die gute Nachricht vorweg:

Es ist uns in unserem ersten Fall einer Corona-Infektion an unserer Schule (bisher) gelungen, den Kreis der Betroffenen, die in Quarantäne geschickt werden mussten, aufgrund der guten Dokumentationslage (Klassen-, Kurs-, Sitzpläne) und einer ebenso guten, komplikationslosen Kommunikation mit der positiv getesteten Person und ihrer Familie verantwortungsbewusst so klein wie möglich zu halten.

In Abstimmung zwischen dem Gesundheitsamt der Region, unserer Dezernentin von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und uns konnten sehr schnell und präzise alle Festlegungen und Entscheidungen getroffen werden. Die Kommunikation hat hier ausgesprochen gut und schnell funktioniert. Froh sind wir, dass wir in dieser Situation nicht ganze Jahrgänge in die Quarantäne schicken mussten, weil sich die engen Kontakte (vor allem die in den Räumen sind entscheidend) klar ermitteln ließen.

In unserer ersten „Bewährungsprobe“ hat sich gezeigt, dass unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen verlässlich greifen. Und wir haben auch gemerkt, wie wichtig es ist, dass alle außerhalb von Unterrichtsräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen, Kontakte zwischen unterschiedlichen Kohorten (unterschiedliche Jahrgänge) nur mit Mindestabstand und MNB stattfinden dürfen, dass Lehrkräfte sich ganz besonders an die Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten, da sie zwischen den Kohorten wechseln und dass jede/jeder von uns auch im privaten Bereich sehr achtsam mit sich und anderen umgehen muss. Aber wir wissen jetzt auch (und wussten das natürlich schon vorher), dass keiner von uns sich hundertprozentig vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus schützen kann.

Ganz wichtig ist mir zu betonen, dass die Quarantäne eine Vorsichtsmaßnahme ist, die dazu beitragen soll, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet. Deswegen ist es so wichtig, dass die mögliche (!) Infektionskette schnell erfasst werden kann. Dazu senden wir für den schulischen Bereich dem Gesundheitsamt eine Liste mit den sogenannten „K1-Personen“. Das sind diejenigen, die 15 Minuten und länger ohne Mindestabstand und ohne MNB im engen Kontakt mit der positiv getesteten Person waren. Ganz besonders wird dabei die Situation in den Räumen betrachtet. Die Lehrkräfte der betroffenen Lerngruppen gehören quasi automatisch zu den K1-Personen. Diese K1-Personen werden über die Lerngruppen und die Sitzpläne sowie über etliche Gespräche mit der positiv getesteten Person ermittelt. Sie sind dann der Kreis an Personen, der in Quarantäne geschickt und für den eine Testung angeordnet wird. Das übernimmt im Folgenden alles das Gesundheitsamt, so dass man als K1-Person „einfach“ zu Hause bleibt und abwartet, es sei denn, dass Symptome auftreten. Dann kontaktiert man natürlich seine Hausärztin bzw. seinen Hausarzt. Alle weiteren Personen, die „nur“ mit einer K1-Person Kontakt hatten und haben (z.B. Familienangehörige), aber nicht direkt zum betroffenen Umfeld der positiv getesteten Person gehören, haben (in der Regel, ohne Symptome) keinen Grund, einen Arzt aufzusuchen oder gar eine Testung vornehmen zu lassen (die immerhin 150 € kostet).

Quarantänemaßnahmen sind sehr ernst zu nehmen und exakt umzusetzen. Das versteht sich eigentlich von selbst, weil keiner von uns seine eigene Familie oder weitere Personen gefährden möchte. Dazu gehört auch, dass man von der Schule aus, wenn man in Quarantäne geschickt wird, kein öffentliches Verkehrsmittel mehr benutzen darf, sondern möglichst von der Schule abgeholt werden muss (im Auto gilt dann: größtmöglicher Abstand und MNB). Die von einer Quarantäne betroffenen Personen dürfen nicht unter andere Menschen, also nicht in die Stadt gehen, einkaufen etc.; falls ein eigener Garten am Haus zur Verfügung steht, darf dieser getrennt von anderen Familienmitgliedern aufgesucht werden. Zu Hause ist die Quarantäne bestimmt nicht einfach umzusetzen, aber es muss organisiert werden, dass die unter Quarantäne gestellte Person sich von der Familie fernhält: keine gemeinsamen Essenszeiten, keine Kuschel-Time abends auf dem Sofa, kein gemeinsamer Fernsehabend…das ist bestimmt nicht leicht. Deswegen ist es auch ganz wichtig, darauf zu achten, dass es der unter Quarantäne gestellten Person, Ihrem Kind, gutgeht und es sich nicht wie in einer Isolationshaft fühlt. Seien Sie bitte als Eltern kreativ und einfühlsam in dieser besonderen Situation für Ihre Kinder.

Aufregungen und Aufgeregtheiten, die natürlich irgendwie auch verständlich sind, helfen in dieser Situation tatsächlich nicht weiter. Bitte bewahrt und bewahren Sie auch zukünftig erst einmal Ruhe, wenn ihr/Sie „plötzlich“ durch Corona-Schutzmaßnahmen betroffen sein solltet/sollten. Ihr und Sie können sicher sein, dass wir als Schule verantwortlich und schnellstmöglich handeln, uns mit dem Gesundheitsamt und der Landesschulbehörde abstimmen und als erstes alle Betroffenen ermitteln und diese anschließend informieren. Alle Betroffenen erhalten über die Schule ein Info-Schreiben des Gesundheitsamtes, in dem alles Wichtige zur Quarantäne und zur Testung aufgeführt ist.

Zu unserer konkreten Situation:

Wir haben in einer 11. Klasse eine positiv getestete Person und in einer 9. Klasse eine sehr wahrscheinlich zweite positive Testung, das Ergebnis steht allerdings noch aus. Da aber deutliche Symptome vorhanden sind und es sich um Geschwister handelt, ist die Wahrscheinlichkeit eines positiven Testergebnisses so hoch, dass das Gesundheitsamt beide Klassen samt ihrer Lehrer und wenige weitere Personen (Mitglieder klassenübergreifender Lerngruppen in direkter Sitznachbarschaft) durch die Schulleitung hat in Quarantäne schicken lassen. Die Quarantäne-Zeit ermittelt das Gesundheitsamt in Abhängigkeit vom letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person.

Ihr und Sie werden Samstag in der Zeitung weitere Informationen über das Geschehen lesen können. Ich hoffe, dass ich euch und Ihnen mit dieser Mail einen angemessenen Einblick in das Corona-Geschehen an unserer Schule geben konnte.

In einer weiteren Mail, die ihr/Sie vor Montag erhalten werdet/werden, wird es Informationen zum Verfahren des nun unterschiedlich (in Teilen) erforderlichen Home-Schoolings geben.

Mein ganz herzlicher Dank gilt allen, die in dieser besonderen Situation an diversen Stellen für einen sehr professionellen und reibungslosen Verlauf gesorgt haben.

Liebe Grüße und alles Gute für alle Betroffenen

Silke Brandes   

Am 19.09 erschien folgender Artikel von Patricia Oswald-Kipper in der HAZ/NP:

20 Lehrer in Quarantäne

Schulleiterin bestätigt Corona-Infektion am Gymnasium / Elfte und neunte Klasse betroffen

Eine elfte und eine neunte Klasse des Gymnasiums Lehrte sowie 20 Lehrer der Schule befinden sich in Quarantäne: Dies hat am Freitagmorgen Schulleiterin Silke Brandes auf Anfrage bestätigt. Ihren Angaben zufolge hat sich ein Schüler aus dem elften Jahrgang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bei einem Geschwisterkind im neunten Jahrgang besteht der Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung. Das Ergebnis eines Tests stehe noch aus.

Die beiden Betroffenen kommen aus derselben Familie. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist bereits am Mittwoch die Infektion eines Schülers aus dem elften Jahrgang durch ein positives Testergebnis bestätigt worden. Schon an diesem Tag wurde eine gesamte Klasse mit 25 Schülern in Quarantäne geschickt.

Ein Testergebnis steht noch aus

Ein Geschwisterkind aus dem neunten Jahrgang warte nun noch auf das Testergebnis, sagt Brandes. „Vorsorglich haben wir am Donnerstag aber auch diese Klasse nach Hause geschickt“, so die Schulleiterin. Nachdem bei diesem Fall ebenfalls Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufgetreten seien, habe das Gesundheitsamt nach Abstimmung mit der Schule entschieden, auch hier Quarantäne anzuordnen. Die beiden betroffenen Schüler sind laut Brandes unterdessen schon seit mehreren Tagen nicht mehr in der Schule gewesen.

Die Aufregung am Gymnasium ist groß. Die Schulleitung hat nun Listen mit Kontaktpersonen der Kategorie eins (K 1) gefertigt. Das sind Schüler oder Lehrer, mit denen der bestätigte Corona-Infizierte mindestens 15 Minuten sogenannten Face-to-Face-Kontakt hatte. Zu K-1-Personen zählten dabei nicht nur Klassenkameraden, betont Brandes, sondern auch mögliche Kontaktpersonen auf dem Schulhof, die nicht in derselben Klasse sind.

Das alles zu ergründen erfordert viel Recherche seitens der Schule. Laut Brandes lohnt sich aber der Aufwand, weil damit nicht ganze Jahrgänge nach Hause geschickt werden müssten. Die Daten erhalte das Gesundheitsamt der Region Hannover, das die betroffenen Personen kontaktiere und gegebenenfalls Quarantäne anordne.  

„Sind mit IServ gut aufgestellt“

Nach Angaben von Brandes gibt es bei einem Schüler aus dem neunten Jahrgang auch Symptome für eine Covid-19-Ansteckung, sie sei in ständigem Kontakt mit der betroffenen Familie. Falls sich das Testergebnis allerdings als negativ herausstelle und die derzeit in Quarantäne befindlichen Mitschüler und Lehrer keine Symptome zeigten, könnten diese auch wieder am Präsenzunterricht teilnehmen, betont Brandes.

Bis dahin werden alle in Quarantäne befindlichen Schüler im Homeschooling unterrichtet. „Da sind wir mit IServ sehr gut aufgestellt“, betont die Schulleiterin. Die Lerngruppen könnten mithilfe von Videokonferenzen, Messengern und Aufgabenmodulen kontinuierlich weiterarbeiten. Auch die in Quarantäne befindlichen Lehrer unterrichten nun von zu Hause weiter. Dennoch müsse durch den Ausfall von rund einem Fünftel des Kollegiums „der Stundenplan etwas zusammengeschoben werden“. (Patricia Oswald-Kipper)

Hygiene- und Abstandsplan gilt seit Schulbeginn

Am Gymnasium lernen etwa 1200 Schüler. Für sie gilt seit Schuljahresbeginn ein detaillierter Hygiene- und Abstandsplan, der unter anderem die Pausenhofnutzung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Schulgebäude und außerhalb der Unterrichtsstunden sowie die Dokumentationspflicht des Kiosks und der Mensa regelt.

Schulleiterin Silke Brandes schreibt dazu auf der Schulhomepage: „Keiner von uns kann dafür garantieren, dass diese konkreten Regelungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen dazu führen, uns als Schule und jeden Einzelnen vor einer Infektion mit Covid-19 zu bewahren, aber die bisherigen Erfahrungen und Zahlen sprechen dafür, dass es den Versuch wert ist, sich durch die strikte und verantwortungsbewusste Einhaltung dieser Regeln so gut wie irgend möglich vor allem vor einer Infektion, aber auch vor Quarantänemaßnahmen zu schützen.“ Und: Wer bewusst gegen die Regeln verstoße, müsse mit Disziplinarmaßnahmen rechnen. (bis)

Neuer schuleigener Hygieneplan – Corona

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Schuljahr ist nun für alle Jahrgänge angelaufen; wir haben unsere neuen 5. Klassen einschulen und begrüßen dürfen – fühlt euch also ganz herzlich willkommen an „eurer“ neuen Schule; in den ersten Tagen hat vielleicht noch nicht alles hundertprozentig funktioniert, aber ich freue mich sehr, dass wir im Großen und Ganzen alle gemeinsam einen sehr harmonischen, fröhlichen und reibungslosen Start absolvieren konnten. An dieser Stelle auch ausdrücklich einen Dank an unseren Schulträger und die Firma, die die Klassenraum-Container geliefert hat, dass es mit einem Kraftakt bis in die Abendstunden des Vortages vor Schulbeginn hinein gelungen ist, dass die Container vom ersten Tag an (noch nicht ganz fertig ausgestattet, es fehlen noch Waschbecken und die WLAN-Vorrichtung) genutzt werden konnten/können.

Sehr erfreulich ist, dass sich bis zum heutigen Tag die Corona-Zahlen nicht dramatisch verändert haben, so dass wir mit euch allen gleichzeitig im Präsenzunterricht arbeiten können (Szenario A im neuesten Rahmen-Hygieneplan Corona für die Schulen des Landes Niedersachsen) – und daran haben auch unsere ersten Schultage nichts geändert. Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle, dass wir offensichtlich alle sehr achtsam und verantwortungsbewusst miteinander umgehen. Und nun zu den wichtigsten Informationen für das Schuljahr 2020-21, die bis auf Widerruf oder Korrektur für die nächste Zeit gelten; es sind nur die derzeit geltenden Regelungen aufgeführt, sollte sich daran etwas ändern, wird es neue Informationen geben.

Wer sich für den jeweils aktuellen gesamten „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona – Schule“ interessiert, findet ihn hier als PDF-Datei:

Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona – Schule

Der schuleigene Hygieneplan-Corona des Gymnasiums  Lehrte, der eine Konkretisierung des Rahmen-Hygieneplans des Landes darstellt, kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden :

Schuleigener Hygieneplan-Corona des Gymnasiums Lehrte

Keiner von uns kann dafür garantieren, dass diese konkreten Regelungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen dazu führen, uns als Schule und jede/jeden Einzelne(n) vor einer Infektion mit COVID 19 zu bewahren, aber die bisherigen Erfahrungen und Zahlen sprechen dafür, dass es den Versuch wert ist, sich durch die strikte und verantwortungsbewusste Einhaltung dieser Regeln so gut wie irgend möglich vor allem vor einer Infektion, aber auch vor Quarantänemaßnahmen zu schützen.

Und daher muss klar sein, obwohl ich auf den nachfolgenden Hinweis gern verzichten würde: Wer in der Schule bewusst und wissentlich gegen Regeln verstoßen sollte (ich hoffe sehr, dass wir dieses nicht erleben werden), benimmt sich grob fahrlässig, rücksichts- und verantwortungslos und wird mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen haben.

Lieber bitte ich alle an unserer Schule ganz herzlich und eindringlich darum, diese Regelungen nicht in Frage zu stellen, sondern sich – auch im Eigeninteresse – daran zu halten und auch im Privatbereich vorsichtig und achtsam zu sein.

Liebe Grüße, Silke Brandes (Schulleiterin)

Laufen, Springen, Werfen, Schwitzen

Am heißesten Tag im September (15.09.) fanden in diesem Jahr die Bundesjugendspiele des Gymnasiums Lehrte statt. Die Sechstklässler konnten in den ersten drei Stunden ihr Können in den Disziplinen 50m Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf unter Beweis stellen. Im Anschluss waren die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs dran. Zum Teil erzielten die Fünft- und Sechstklässler sehr gute Ergebnisse. In den Phasen zwischen den Disziplinen konnten die Schülerinnen und Schüler Fußball spielen oder einfach das tolle Wetter genießen. Alle Kinder waren mit großer Begeisterung dabei und motivierten sich gegenseitig zu Höchstleistungen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Sportassistenten, die die Klassen begleitet und uns an den Stationen unterstützt haben. Ihr habt das ganz toll gemacht und wart uns eine sehr große Hilfe!!!

Außerdem möchte ich die Schulsanitäter loben, ohne die wir ein solches Ereignis gar nicht durchführen könnten. Vielen Dank für euren Einsatz!!!

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten in diesem Jahr die Lehrkräfte Frau Ameling, Frau Domizlaff, Herr Gutsche, Herr Henke, Frau Künstler, Herr Pfeiffer, Herr Schmidt, Herr Seidel und Herr Ziegler. Vielen Dank auch euch! (Christina Kreipe)

Die Sprunggrube mit den Sportassistenten beim Messen!
Beim Laufen gibt Georg Pfeiffer eine anschauliche Einweisung.
Warten auf den (weiten) Wurf!

Das Jahrbuch 2019/2020 kann erworben werden

Obwohl durch „Corona“ viele Veranstaltungen ausfallen mussten, besteht das Jahrbuch aus 136 Seiten und bietet Berichte über die Schüleraustausch-Projekte, Theatervorstellungen, Konzerte, Sportereignisse, Kunstwerke, die Schülerfirma, die Mathematik-Olympiade und vieles andere mehr. Natürlich sind auch wieder die Klassenfotos enthalten, für einige Klassen als Collagen.

Nachdem wir lange Jahre den Preis bei 8 Euro halten konnten, müssen wir in diesem Jahr leider 9 Euro für das Jahrbuch nehmen, die durch die Klassenlehrkraft eingesammelt werden. – Das Jahrbuchteam

Einschulung der 5. Klassen am 28. August

In der Coronazeit stand die Einschulungsveranstaltung unter besonderen Vorzeichen: Es wurden in zwei Veranstaltungen Schülerinnen und Schüler von jeweils drei bzw. vier Klassen eingeschult. Besonders schade war es, dass jedes Kind nur von einer Person begleitet werden durfte.

Für die Europa- (5e) und Forscherklasse (5f), die Kreative Klasse (5k) sowie die Vitale Klasse (5v) fand um 8 Uhr eine ökumenische Andacht in der Sporthalle in der Schlesischen Straße statt. Im Anschluss folgte dort um 8:30 Uhr die Einschulungsfeier für diese Klassen. Nach der Feier begaben sich die Klassen etwa um 9:15 Uhr gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams in ihren jeweiligen Klassenraum. Der erste Schultag endete für die 5e, 5f, 5k und 5v um 12 Uhr.

Die zweite Einschulungsveranstaltung betraf die Chor- (5c), Literatur- (5l) und Naturentdeckerklasse (5n). Auch hier gab es eine ökumenische Andacht und im Anschluss die Einschulungsfeier mit Begrüßungsworten der Unterstufenleitung und durch die Schulleiterin Silke Brandes für diese Klassen. Nach der Feier begaben sich die Klassen etwa um 11:15 Uhr gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams in ihren jeweiligen Klassenraum. Der erste Schultag endete für die 5c, 5l und 5n um 14 Uhr.

Silke Brandes, Thomas Schachschal, Beratungslehrer Georg Pfeifer und Elternratsvorsitzende Anja Krüger wünschten den neuen Fünftklässlern spannende Jahre an der neuen Schule.
Einschulung mit Abstand!
Die Farbkarte aus dem Umschlag zeigte, in welcher Klasse man gelandet ist.
Die Jahrgangsleiterinnen Kristina Ruschitschka und Christina Schulze
und das Leitungsteam 5/6: Thomas Schachschal und Antje Wünsch!
Herr Lange sucht nach Mitgliedern seiner Naturentdeckerklasse.
Auch die Chorklasse findet sich!

Poetry slam der ehemaligen Klasse 6L – Covid 19 beherrscht die Welt

Herzlich Willkommen, Corona!

Wir schließen uns aus von der Welt,
in der man jetzt fein Abstand hält.
Mundschutz tragen ist jetzt Pflicht,
auch die Schule machen sie dicht.
Doch Hände waschen nicht vergessen
Auch Kontaktverbot gilt jetzt!

Zu dieser Zeit befindet sich die Welt in Krisen,
keine Seele läuft mehr am Strand,
die Wirtschaft läuft komplett gegen die Wand,
egal in welchem Bundesland.

Sollten wir nicht lieber zusammenhalten, 
anstatt die Gesellschaft zu spalten?
Nudeln, Klopapier, Konserven – 
schnell schnell kaufen,
nichts soll verderben!!

Kinder können endlich träumen,
oder das Zimmer endlich wieder umräumen.

Man kann auch malen,
auch nach Zahlen.

Man kann laut lachen
aber kein Picknick machen.
Und muss sich zwingen, 
nicht zu singen!

Man kann lecker kochen, 
in allen Corona Wochen,
die Pfunde landen auf den Knochen…

Auch findet man nun Zeit zum Lesen,
Geschichten von Dämonen und magischen Tierwesen

Mit guten Büchern verfliegt die Zeit im nu
und was liest du?

Die Ozonschicht hat sich nebenbei auch regeneriert,
die Tiere verhalten sich ganz ungeniert.

Weniger Autos fahren und so die Gletscher nicht so schnell verschwinden.

Der Alltag verläuft ganz anders,
als die eigentlichen Termine des Terminkalenders.

Doch es geht immer weiter – irgendwie  

Covid 19 beherrscht die Welt
Ich wäre gern jetzt hier der Held;
doch sitz ich fest,
sehe keinen Rest
nur die olle
Rolle…
wo, sag es mir,
ist das verdammte Klopapier?!

Informationen aus der Schulleitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe, dass ihr und Sie erholsame und schöne Sommerferien verbringen konntet/konnten. Und dann muss ich um euer und Ihr Verständnis bitten, dass ihr/Sie erst jetzt eine Information zum Schuljahresbeginn erhaltet/erhalten. Tatsächlich wollten wir ohnehin bis Montag dieser Woche warten, um sicher zu sein, dass wir alle aktuellen Informationen haben, uns keine Überraschungen mehr ereilen, die Schulleitungsrunde alle wichtigen Regelungen geklärt und besprochen hat…dann haben uns leider seit Montagnachmittag technische Probleme sowohl über unsere Verwaltungsrechner und dann schließlich auch über IServ ereilt.

Daher waren wir seit Montagnachmittag nicht mehr in der Lage, Informationen zu versenden. Das tut uns sehr leid, aber es war von uns leider nicht zu beeinflussen. Nun wollen wir aber alle hoffentlich mit viel Entspannung und Freude in das neue Schuljahr starten (nach den Ereignissen der letzten Tage kann ich persönlich nur sagen: Es kann nur besser werden 🙂 ).

Und nun zu den wichtigsten Informationen für den Schulbeginn:

• Das Schuljahr beginnt – wie ihr alle durch den Hinweis auf euren Zeugnissen wisst – morgen (27.08.2020) mit Beginn der ersten Stunde (einzige Ausnahme: Q1 (Jahrgang 12) kommt erst zur 2. Stunde ins Forum).

• Sehr erfreulich ist, dass bis zum heutigen Tag sich die Corona-Zahlen nicht so dramatisch verändert haben, so dass wir mit euch allen gleichzeitig im Präsenzunterricht arbeiten können (Szenario A im neuesten Rahmen-Hygieneplan für die Schulen des Landes Niedersachsen). Allerdings gibt es die Einschränkung, dass im Vormittagsbereich nur maximal in einem Jahrgang (man spricht hier vom Kohortenprinzip bzw. von Kohorten) auf Abstandregeln und eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verzichtet werden kann. Im Ganztagsbereich gilt dieses für maximal zwei Jahrgänge, die gemeinsam Angebote des Ganztagsbereichs wahrnehmen dürfen. Für Ausnahmen gibt es Sonderregelungen, die sich darauf belaufen, Abstände von 1,5 Metern und eine MNB dann auch in Räumen bzw. während des Unterrichts bzw. der AG zu tragen.

• Alle Schülerinnen und Schüler – auch die, die einer Risikogruppe (chronische Erkrankungen: Herz Kreislauf-System, Lunge, Diabetes mellitus, Einschränkung des Immunsystems aufgrund einer Krebserkrankung, geschwächtes Immunsystem) angehören, „haben“ lt. Rahmen-Hygieneplan im Szenario A „wieder regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen“. Risikoeinschätzungen, die unbedingt erfordern, dass man nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, können nur noch jeweils für die betroffene Person von einem Arzt vorgenommen werden, der entscheiden muss, ob trotz aller Schutzmaßnahmen und ggf. optimaler Therapien mit einem schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung zu rechnen ist. Dieses gilt gleichermaßen für Lehrkräfte und für euch als Schüler. Ausdrücklich ist im Rahmen-Hygieneplan erwähnt, dass man, wenn man mit Angehörigen, die einer Risikogruppe angehören, zusammenlebt, trotzdem am Präsenzunterricht teilnehmen kann.

• Individuell ist jede/jeder in der Schule täglich verpflichtet zu entscheiden, ob man gesund ist und daher in die Schule kommen kann.  

Bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z.B. nur Schnupfen, leichterer Husten, Heuschnupfensymptome, Pollenallergie, keine erhöhte Temperatur, kein Fieber) kann die Schule besucht werden.

Bei Infekten mit einem ausgeprägten Krankheitswert (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) muss die Genesung abgewartet werden. Erst wenn man 48 Stunden symptomfrei ist, darf man die Schule wieder besuchen, ohne einen Arzt/eine Ärztin kontaktiert zu haben, es sei denn, dass man wissentlich Kontakt zu jemandem mit einer COVID-19 Erkrankung hatte.  

Bei schwerer Symptomatik (Fieber ab 38,5°C oder akuter, unerwartet aufgetretener Infekt (insb. der Atemwege) mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder anhaltend starker Husten, der nicht durch eine Vorerkrankung erklärbar ist, ist dringend angeraten, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Ärztin/der Arzt entscheidet dann, ob eine Testung auf SARS-CoV-2 soll und wann ein Schulbesuch wieder möglich erscheint

• Ihr erfahrt alle heute Nachmittag/Abend über den Vertretungsplan, in welchen Räumen ihr morgen Unterricht habt. Der Unterricht am ersten Schultag endet für die Jahrgänge 5-10 nach der sechsten Stunde um 13:10 Uhr; die Sek. II (ab Jahrgang 11) hat Unterricht nach Plan.

• Wenn ihr die Schule betretet, tragt ihr bitte alle eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Das ist im Übrigen inzwischen, auch wenn ich es hier als Bitte formuliert habe, eine landesweite „Muss“- Bestimmung in allen Bereichen, in denen der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht sicher gewährleistet ist. Und ihr desinfiziert euch bitte alle die Hände. Dazu stehen dort inzwischen Ständer. Den Hebel betätigt ihr bitte nicht mit der Hand, sondern mit dem Ellenbogen. Lediglich für die Jahrgänge 5 und 6 ist dafür eine Aufsicht vorgeschrieben, die bei der Händedesinfektion anwesend ist; alle höheren Jahrgänge erledigen dieses verlässlich eigenverantwortlich. Ich danke euch dafür schon an dieser Stelle.

• Im Gebäude herrscht innerhalb der Klassen- und Fachunterrichtsräume in der Regel keine MNB-Pflicht und für euch als Schülerinnen und Schüler einer Klasse und eines Jahrgangs keine Abstandspflicht. D.h., dass ihr auch auf dem Schulhof in einem Bereich, der eurem Jahrgang zugeordnet ist (dieses gilt für das Unterstufen- und das Sek. I-Gelände) als Jahrgang keinen Abstand einzuhalten braucht. Auf dem Weg dorthin und wieder zurück zum Klassenraum müsst ihr aber eine MNB tragen. Im Übrigen werdet ihr in der Regel von euren Lehrern auf den Schulhof gebracht und dort auch abgeholt. Für das Gebäude der Sek. II gilt auch eine MNB-Pflicht und eine Abstandsregel zwischen den einzelnen Jahrgängen. Bisher haben wir auf dem Schulgelände keine getrennten Bereiche ausgewiesen; es gilt aber auch für die Jahrgänge 11, 12 und 13, dass ihr euch draußen auf dem Gelände nur nach Jahrgängen getrennt ohne MNB und ohne Abstandsregel aufhalten dürft. Wenn ihr in Jahrgängen gemischt euch draußen ohne Abstandsregel aufhaltet, müsst ihr verpflichtend eine MNB tragen.

• Es gibt in der Schule versetzte Pausenzeiten, so dass im Bereich der Unterstufe jeweils nur ein Jahrgang auf dem Schulhof ist; in der Sek. I sind jeweils nur zwei Jahrgänge zeitgleich, aber räumlich getrennt voneinander auf dem Schulhof und in der Sek. II ist der 11. Jahrgang zeitlich versetzt von der Q1 und Q2 auf dem Schulgelände. Nur bei absolut unzumutbarem Wetter wird es eine Pause im Gebäude bzw. in den Klassenräumen geben – das wird zentral entschieden. Richtet euch bitte darauf kleidungstechnisch ein.

• Für die Unterrichtsräume gibt es eine Lüftungspflicht, die spätestens nach jeder Unterichtsstunde (45 Minuten) für 3 bis 10 Minuten als sogenannte Stoßlüftung zu erfolgen hat. Bei einer Stoßlüftung sind die Fenster weit zu öffnen und auf der Gegenseite muss es auch eine Öffnung (Tür, Fenster) geben, so dass die durch Aerosole angereicherte Luft deutlich in Bewegung und aus dem Raum heraus gebracht wird. Darauf zu achten, dass dieses verlässlich regelmäßig geschieht, ist sowohl die Lehrkräfte, aber auch für euch eine sehr ernstzunehmende Aufgabe. Wir empfehlen, dass ihr dafür einen Schlüssel- und Lüftungsdienst in euren Klassen einrichtet; in den Kursen muss es vermutlich keinen „Dienst“ geben, aber die Pflicht zur Lüftung gilt auch für die Sek. II.

• Für die Toiletten gibt es eine veränderte Regelung: An den Türen findet ihr Schilder mit einer maximalen Personenzahlangabe. Diese Angabe richtet sich nach der Zahl der vorhandenen Kabinen. Werft bitte ggf. bitte kurz einen Blick in den Toilettenraum, um festzustellen, ob alle Kabinen besetzt sind. Sollte mindestens eine „frei“ sein, könnt ihr diese dann benutzen; sollten alle „besetzt“ sein, dann wartet bitte nicht im Vorraum der Toiletten, sondern vor der Toilette unter Einhaltung der Abstandsregeln. Eigentlich versteht es sich von selbst, aber vorsichtshalber auch für diesen Bereich der Hinweis: Es besteht auch auf den Toiletten, im Vorraum (Waschbecken) und davor beim Warten eine MNB-Pflicht. Denkt bitte insbesondere nach dem Toilettengang an die Handhygiene (mind. 20-30 Sekunden Hände nach den bekannten Regeln waschen – sie hängen dort auch aus).

• Der Kiosk an unserer Schule wird wieder geöffnet haben und wir werden den Zugang bis auf Weiteres nicht reglementieren. Es gilt aber folgende Regel: Der Kisok-Bereich ist grundsätzlich kein Bereich für einen längeren Aufenthalt, auf dem Weg hin und zurück sowie im Kiosk-Bereich wird eine MNB getragen und die Abstandsregel wird eingehalten (dafür gibt es Markierungen auf dem Boden); zusätzlich tragt ihr euch – insbesondere beim Kiosk im Mensagebäude – mit Namen, Klasse/ Jahrgang und Uhrzeit in eine dort ausliegende Liste ein, so dass der Betreiber Herr Bremer in einem möglichen Infektionsfall dokumentieren kann, ob es auch dort eine Infektionskette gibt.

• Die Mensa nimmt ab kommenden Montag (31.08.2020) wieder ihren Betrieb auf. Anmeldungen für das Mittagessen erfolgen wie bisher auch über die Fa. Lunchtime. Da das Mittagessen zum Ganztagsbereich zählt, können dort zwei Jahrgänge zeitgleich in einem Bereich ihr Essen ohne Abstandregel untereinander und MNB-Pflicht einnehmen. Der große Raum ist für die Jahrgänge 5 und 6 vorgesehen; Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 gehen in die ehemalige Lehrer Lounge. Auf den Tischen, die nummeriert sind, findet ihr Listen, in die ihr euch mit Namen, Klasse/ Jahrgang und Uhrzeit eintragt. Auch dieses dient dem Betreiber Herrn Bremer zur Dokumentation im Falle einer möglichen Infektion.

• An Bushaltestellen gilt nach Möglichkeit auch die Abstandregel von 1,5 Metern; da diese vermutlich zu den Stoßzeiten schwer einzuhalten sein wird, gilt hier eine absolute MNB-Pflicht.

Ich bitte sehr deutlich darum, dass wir uns alle – sowohl aus Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und Fürsorge anderen und selbst gegenüber – sehr strikt an die Vorgaben (Hygiene- und Schutzmaßnahmen) halten und uns ggf. gegenseitig darin erinnern, wenn sie mal versehentlich in Vergessenheit geraten sollten. Zusätzlich werden wir mindestens stichprobenartig die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Wer aber bewusst und wissentlich gegen Regeln verstoßen sollte (ich hoffe sehr, dass wir dieses nicht erleben werden), benimmt sich grob fahrlässig, rücksichts- und verantwortungslos und wird mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen haben.

Und jetzt zum Abschluss ganz positiv: Ich freue mich sehr, euch alle gemeinsam wieder in der Schule zu sehen!

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass sich daran hoffentlich nichts „durch Corona“ ändert.

Liebe Grüße, bis morgen

Silke Brandes

Den vollständigen Elternbrief kann man hier als PDF-Datei herunterladen!

ISERV momentan wieder erreichbar

Hineinschauen lohnt sich!

Momentan können Mails versendet und empfangen werden! Vereinzelt treten Schwierigkeiten bei der Versendung von Dateien im Anhang auf.

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie kaufen einen scheckheftgepflegten Gebrauchtwagen einer bekannten und mit einem zuverlässigem Ruf besehenen Marke. Leider muss der Wagen aber noch zum TÜV, bevor Sie ihn im öffentlichen Verkehr fahren dürfen. Sie wechseln also noch schnell die abgefahrenen Bremsbeläge und fahren zur Überprüfung. Dabei stellt der TÜV jedoch fest, dass auch die Bremsscheiben gewechselt werden müssen und zusätzlich die Bremsleitungen überfällig sind…

So ähnlich geht es zur Zeit unserem Server, an dem nach einem technischen Upgrade nun leider weitere Arbeiten notwendig sind.

Deswegen ist ISERV momentan bei uns leider nicht erreichbar. Wir bitten Sie um etwas Geduld. Es wird auf Hochtouren daran gearbeitet, dass wir möglichst schnell wieder erreichbar sind.

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Informationen zur Einschulung der 5. Klassen am 28. August

Nun beginnen die Sommerferien und bald ist es soweit: Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, kommt in die 5. Klasse! Inzwischen gibt es Vorgaben für die Durchführung von Einschulungs-Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen und daher einige Änderungen unserer Planung:

Wir werden in zwei Veranstaltungen Schülerinnen und Schüler von jeweils drei bzw. vier Klassen einschulen. Nachdem wir die Klasseneinteilung inzwischen abgeschlossen und alle Familien angerufen haben, deren Kindern wir den Profil-Erstwunsch oder den priorisierten Freundschaftswunsch leider nicht erfüllen konnten, ist die Klassenzugehörigkeit für alle Schülerinnen und Schüler nun bereits bekannt.

Per E-Mail haben wir ein Schreiben an alle Familien der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler verschickt, in dem wir mitteilen, an welchem der beiden Einschulungstermine das Kind der jeweiligen Familie eingeschult wird.

1. Einschulungsveranstaltung um 08:00 Uhr

Für die Europa- (5e) und Forscherklasse (5f), die Kreative Klasse (5k) sowie die Vitale Klasse (5v) bieten wir um 8 Uhr eine ökumenische Andacht in der Sporthalle in der Schlesischen Straße an. Im Anschluss findet dort um 8:30 Uhr die Einschulungsfeier für diese Klassen statt.  Nach der Feier begeben sich die Klassen etwa um 9:15 Uhr gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams in ihren jeweiligen Klassenraum. Der erste Schultag endet für die 5e, 5f, 5k und 5v um 12 Uhr.

2. Einschulungsveranstaltung um 10:00 Uhr

Für die Chor- (5c), Literatur- (5l) und Naturentdeckerklasse (5n) bieten wir um 10 Uhr eine ökumenische Andacht in der Sporthalle in der Schlesischen Straße an. Im Anschluss findet dort um 10:30 Uhr die Einschulungsfeier für diese Klassen statt.  Nach der Feier begeben sich die Klassen etwa um 11:15 Uhr gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams in ihren jeweiligen Klassenraum. Der erste Schultag endet für die 5c, 5l und 5n um 14 Uhr.

Wir möchten Euch und Sie trotz Corona freudvoll und herzlich in unserer Schule willkommen heißen! Folgendes bitten wir Sie und Euch jedoch bei der Teilnahme am Gottesdienst und der Einschulungsfeier zu beachten:

  • Leider darf jedes Kind nur von einer Person begleitet werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler bitten wir unten in der Sporthalle Platz zu nehmen, die begleitenden Personen oben auf der Zuschauertribüne.
  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einschulungsfeier bitten wir auf die Einhaltung des üblichen Abstands von mindestens 1,5m zu achten.
  • Im Gebäude muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.
  • Zudem sind wir verpflichtet, den Vor- und Familiennamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder Besucherin und jedes Besuchers aufzunehmen und drei Wochen lang aufzubewahren. Hierzu hat jede Familie per E-Mail zusammen mit der Einladung zur Einschulungsfeier ein Formular erhalten. Bitte bringen Sie das ausgefüllte Formular zur Einschulungsfeier mit und geben es ab.
  • Auf die Bewirtung der Eltern während der Unterrichtszeit der neuen 5. Klassen am Einschulungstag müssen wir in diesem Jahr leider verzichten.

Liebe Schülerinnen und Schüler, bitte bringt zur Einschulung Euren Schulranzen mit Schreibzeug, einem Frühstück und etwas zu trinken sowie 4 € für den Schuljahresplaner mit, den Ihr am Einschulungstag erhalten werdet.