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Über Gymnasium Lehrte

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Gemeinnütziges Projekt der BFD-Kraft Laura Bötticher

Zurzeit erhält unsere Schule Unterstützung von drei Freiwilligen, der BFD-Kraft Laura Bötticher, der FSJ-Kraft Adrian Riechers und der Praktikantin Mona Schmitz. Laura und Mona haben bereits vor Weihnachten eigenständig ein Projekt verwirklicht, das jetzt einen finanziellen Erfolg von etwa 1000 Euro erbracht hat. Die beiden wollen das Geld jeweils zur Hälfte an ein Kinderhospiz und an die Schule spenden.

Das Projekt bestand darin, dass Laura und Mona allen Schülerinnen und Schülern des 5. und 6. Jahrgangs die Möglichkeit gegeben haben, mit Tusche oder Wachsmalstiften eine Weihnachtskarte zu entwerfen, die dann in kleiner Auflage gedruckt und in der Verwandtschaft verkauft werden sollte. Allen erfolgreichen Verkäufern wurde jetzt mit einem kleinen Präsent gedankt. Pro Kartenset gingen 1,50 Euro an das Projekt, die sich auf die erwähnten 1000 Euro aufsummierten und als Spende an ein Kinderhospiz und an das Lehrter Gymnasium übergeben werden können. Jeder Teilnehmer im Bundesfreiwilligendienst soll ein eigenes Projekt durchführen und dieses hatte sich Laura Bötticher überlegt und mit der Hilfe von Mona Schmitz durchgeführt.

Laura und Mona helfen bei Profilstunden, beim Vertretungsunterricht und beim verlässlichen Ganztagsbetrieb. Der dritte im Bunde, Adrian Riechers, leistet sein freiwilliges soziales Jahr jeweils zur Hälfte beim Gymnasium Lehrte und beim Lehrter Sportverein ab. In unserer Schule bietet er zwei Arbeitsgemeinschaften an und ist Betreuungskraft im verlässlichen Ganztagsbetrieb. Beim LSV wird er sowohl beim Kinder- als auch im Seniorensport eingesetzt.

Adrian Riechers, Mona Schmitz und Laura Bötticher

Für das nächste Schuljahr werden natürlich neue Kräfte gesucht, was aber schwer wird, weil in diesem Schuljahr in Niedersachsen nur wenige Abiturienten entlassen werden. Interessenten sind sehr willkommen und können sich an die Sekretariate wenden.

Hier folgt noch ein Interview mit Laura, das zeigen kann, wie erfüllend ein BFD oder ein FSJ sein kann:

Interview mit Laura Bötticher über ihren BFD

Wie kamen Sie auf die Idee einen BFD am Gymnasium Lehrte zu machen?

Da ich schon seit mehreren Jahren an dieser Schule bin, war mir bekannt, dass die Schule ein BFD anbietet. Dieses hat mich dann auch angesprochen, da ich Erfahrungen sammeln und das Arbeiten mit Kindern ausprobieren wollte.

Haben Sie davor schon Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern gesammelt?

Ja, dies konnte ich tatsächlich schon. Ich war während meiner Schulzeit als Pate von Fünftklässlern tätig. Außerdem habe ich eine Jugendleiter-Ausbildung gemacht.

Was sind Ihre Aufgaben an der Schule?

Ich habe hier sehr vielseitige Aufgaben. Meine Hauptaufgabe ist es, Kinder zu beaufsichtigen und ihnen zum Beispiel bei Hausaufgaben zu helfen. Da man mit den Kindern so viel Kontakt hat, kommt es dazu, dass man ihnen auch bei außerschulischen Themen helfen kann. Zu dem muss man im Rahmen des BFDs ein Projekt organisieren.

Was für ein Projekt war das?

Mein Projekt habe ich mit der Praktikantin der Schule zusammen organisiert. Dies war eine Weihnachts-Aktion in der die Kinder Postkarten designen sollten. Familienmitglieder konnten diese dann erwerben. Der Erlös ging zum Teil an das Kinderhospiz Sternbrücke und zum anderen Teil an die Schulbücherei.

Haben Sie im Rahmen Ihres BFDs noch weitere Verpflichtungen?

Ja, die habe ich. Ich muss fünfmal fünftägige Seminare besuchen, bei denen man sich mit anderen BFDlern und FSJlern austauschen kann und alles wichtige für das Arbeiten mit Kindern lernt.

Was gefällt Ihnen am meisten?

Am meisten gefällt mir der Kontakt mit den Kindern. Man zählt auch als Kumpel für sie, wodurch sie manchmal mit alltäglichen Problemen zu einem kommen. Da sieht man das Vertrauen, was über so kurze Zeit aufgebaut wurde.

Gibt es auch Dinge, die Ihnen keinen Spaß machen oder Situationen in denen Sie überfordert sind?

Auf jeden Fall gibt es Dinge bei denen man zwischendurch überfordert ist, da das BFD eine ganz neue Erfahrung ist. Jedoch ist das Gute, dass meine Ansprechpersonen mir immer zur Seite stehen und mich unterstützen und so kann ich alles bewältigen und nehme zudem auch viel davon mit.

Haben Sie das Gefühl das BFD bringt Ihnen etwas für die Zukunft?

Ja, auf jeden Fall. Es ist der erst Kontakt mit dem beruflichen Alltag. Außerdem lernt man auch, was einem liegt und was einem Spaß macht. Dadurch kann man eine Entscheidung für die Zukunft entschlossener treffen. Die Schulgemeinschaft dankt Laura für das Interview  und allen drei Freiwilligen für ihre Mitarbeit am Gymnasium Lehrte.

Ein Ausschnitt aus dem Plakat

Rekordspendensumme an MHH übergeben

Am Freitag, 24.01.2020 konnte die Rekordspendensumme von 5077,90 € durch Mitglieder der Musik-AGs an die Frühchenstation der Medizinischen Hochschule Hannover übergeben werden. Im Folgenden schildern die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke:

Ann-Kathrin Wolbers (Big-Band):

„Am 24.01.2020 besuchte eine kleine Delegation von 13 Schüler*innen gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Holmer und Herrn Lange die Frühchenstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Nachdem die Musikgruppen bei den Weihnachtskonzerten im letzten Dezember Spenden gesammelt hatten, wurden aus jeder Musikgruppe ein bis zwei SchülerInnen mit den Lehrkräften eingeladen, die Station zu besuchen. Um 9.30 Uhr wurden wir von der leitenden Oberärztin Prof. Dr. med. Bettina Bohnhorst und der Stationsleiterin Manuela Welschhoff empfangen, die uns gemeinsam mit einer weiteren Kinderkrankenpflegerin die Station zeigten.

Auf dem Weg in die Kinderklinik.

Zuerst erlangten wir einen Einblick in die Intensivstation, wo die sehr früh, zum Teil in der 24. Woche, geborenen Babys gemeinsam mit den sehr kranken Babys behandelt werden. Da die MHH ein sogenanntes Level 1 Krankenhaus ist, darf jede Art von Krankheiten der Babys behandelt werden. So kommt es auch vor, dass Babys aus weiten Teilen Deutschlands auf der Frühchenstation behandelt werden und dafür sogar mit dem Hubschrauber hergeflogen werden. Es war sehr schön zu sehen, dass selbst Babys mit einem Gewicht von etwa 700g auf der Station 69 die Chance bekommen, zu überleben. So liegen sie zumeist dick eingepackt und kaum für die Außenwelt sichtbar in den Inkubatoren (Brutkästen) und werden durch diverse Schläuche und Kabel beatmet, ernährt und überwacht.

Anschließend wurden wir über die Station der Babys geführt, die bald bereit sind die Station, zu verlassen. Sie können bereits selbstständig atmen und werden nur noch über eine Sonde ernährt. Außerdem liegen sie nicht mehr in einem Inkubator, sondern in einem Wärmebett.

Danach konnten wir kurz die Kreißsaal-Station besuchen und lernten dort zum Beispiel ein Zwillingspärchen kennen, das am Tag zuvor geboren wurde und ein Baby, das am frühen Morgen das Licht der Welt erblickt hatte. Im Gegensatz zu den Frühchen auf der Station 69, wurden diese Babys „reif“ geboren und müssen nicht längerfristig auf der Station bleiben.

Am Ende unserer Führung zeigte uns Prof. Dr. med. Bettina Bohnhorst den Teil der Station, der gerade renoviert wird und den unsere Schule mit der Spende von 5.077,90 € unterstützt hat. Wir haben dazu beigetragen, dass auf der neuen Station für die Babys und ihre Eltern ein Raum geschaffen werden kann, in dem sie sich auf den gemeinsamen Alltag nach dem Krankenhausaufenthalt vorbereiten können.  Unsere Delegation wurde außerdem eingeladen, der Station nach der Fertigstellung einen weiteren Besuch abzustatten.

Der Besuch auf der Frühchenstation hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass auch die Kleinsten aller Kinder eine Chance bekommen und wie bewundernswert die Arbeit der Ärzte und PflegerInnen auf der Station ist, die alles dafür tun den Frühchen und ihren Eltern den Aufenthalt auf der Station so angenehm wie möglich zu gestalten. Umso erfreuter bin ich, dass wir dies mit unserer Spende unterstützen können.“

Friederike Nerjes und Felix Becker (Bläserklasse 7e):

Am 24.01.2020 besuchten Vertreter aus den Bläserklassen, Chorklassen, den Streichern, dem Schulchor, Heartchor und der Big-Band zusammen mit Frau Holmer und Herrn Lange die MHH. Anlass für diesen Besuch war es, der Frühchenstation einen Spendenscheck über 5.077,90 € zu überreichen. Dabei handelt es sich um die Spenden, die beim letzten Weihnachtskonzert zusammengekommen sind.

Nachdem wir an dem doch sehr kalten Morgen endlich an der MHH ankamen, konnten wir zunächst den neuen Themen-Wartebereich zum Thema „Meer“ mit einem Aquarium genießen. Die älteren von uns setzten sich direkt vor das Aquarium und gaben den Fischen Namen. Als Frau Dr. Prof. Bohnhorst und zwei ihrer Kolleginnen kamen und uns freundlich begrüßten, begann die Führung durch verschiedene Teile der Klinik. Wir sahen uns unten die Spieloase für die etwas kleineren Kinder an und erkundeten anschließend die anderen Etagen. Wir teilten uns in drei Gruppen auf und gingen los. Damit auch keine unerwünschten Gäste auf die Stationen kommen, sind sehr viele Türen nur mit einer besonderen Karte zu öffnen. Nachdem wir uns den Kreißsaal angesehen hatten, sahen wir direkt die ersten Neugeborenen. Sie waren sehr niedlich und hatten es sehr kuschelig in ihren dicken Handtüchern. Wir durften uns sehr viele Räume ansehen und alle Eltern waren sehr nett zu uns und ließen uns in ihre Zimmer mit ihren Babys kommen. In einem Zimmer lagen viele Babys, die gerade die sogenannte U2-Untersuchung erhielten. Sie lagen in Wärmebetten, in denen es ca. 30 Grad warm war. Die Babys brauchen zu ihrer Körperwärme auch noch sehr viel Wärme von außen. Schließlich kamen wir in das Zimmer, wo alle „Frühchen“ lagen, die noch sehr klein waren. Sie waren an viele Schläuche angebunden, dann entdeckten wir die kleinen gehäkelten Kraken, an denen die Kinder das Ziehen üben sollten, damit sie sich nicht die Schläuche abziehen. Danach brauchten wir erst mal eine Pause und mussten uns wegen der ungewohnt warmen Raumtemperatur hinsetzten.

Nachdem wir wieder fit waren und etwas getrunken hatten, durften wir dabei sein wie zwei Studentinnen, die gerade ihr Freiwilliges Soziales Jahr machen, einen Hörtest an einem Baby durchführten. Das Baby bekam zuerst etwas Creme auf das Gesicht, damit dort ein paar Aufkleber mit Messgeräten besser hafteten. Die Messgeräte messen die Geräusche, die das Baby ins Ohr kriegt. So kann man feststellen, ob das Baby hören kann. Anschließend durften wir uns noch eine Känguru-Therapie ansehen, wo die Eltern das Baby ganz nah auf den Oberkörper gelegt bekommen und dann ca. eine Stunde mit dem Baby kuscheln und so die gegenseitige Bindung erhöhen. Wenn man Zwillinge hat, können es beide Elternteile gleichzeitig machen. Zum Abschluss durften wir uns noch den Umbau der eigentlichen Frühchenstation ansehen und wurden dazu eingeladen wiederzukommen, wenn diese fertig ist, um uns einen Eindruck zu machen. Wir freuen uns!

Den Schülerinnen und Schülern wird ein sogenannter Inkubator erklärt.

Lilly Lüders (Bläserklasse 8e):

Am Freitag den 24.Januar sind die Klassensprecher der Bläser- und Chorklassen, Vetreter der Musik-AGs und Frau Holmer und Herr Lange nach Hannover gefahren, um die Spendengelder der Weihnachtskonzerte an die Frühchenstation der MHH zu übergeben.

Als wir dort ankamen wurden wir herzlich von drei Ärztinnen empfangen und in drei Gruppen geteilt, die von je einer Ärztin durch die Frauenklinik und die Frühchenstation geführt wurden. Zu Beginn der Führung wurden uns die Kreißsäle gezeigt. Es gab welche mit Bett und welche mit Badewanne. Danach waren wir in einem Raum, in dem U-Untersuchungen gemacht wurden. Dort wurde den am vorigen Tag geborenen Babys z.B. Blut abgenommen und die Reflexe wurden getestet. Uns wurde auch erklärt, weshalb diese Untersuchungen gemacht werden. Außerdem haben wir mitbekommen, wie ein Hörtest bei einem Frühchen gemacht wurde. Dafür mussten wir alle ganz leise sein, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Der Test wurde gemacht, indem Schallwellen auf das Ohr gesendet wurden und ein Gerät hat dann gemessen, ob die Nerven des Babys darauf reagiert haben. Das Baby hat davon aber gar nichts mitbekommen, da es geschlafen hat. Anschließend wurden wir in einen anderen Raum mit Frühchen geführt, die intensiver betreut werden müssen. Fast alle von denen sind an viele Geräte angeschlossen, liegen in einem Inkubator und werden beatmet. Ohne diese Geräte könnten die Babys nicht überleben. Das kleinste Baby, das wir gesehen haben, wog nur 650g. In diesem Raum war es sehr warm und die Luftfeuchtigkeit war hoch, damit die Babys nicht frieren, sodass dem einen oder anderen schwindelig wurde. Wir durften auch zusehen wie einem Frühchen ein Katheter gelegt wurde, der durch eine Ader bis zum Herzen geschoben wurde, damit das Frühchen Medikamente bekommen konnte. Denn wenn dem Frühchen Medikamente über einen normalen Zugang verabreicht werden würden, dann würden dessen Adern platzen, da diese noch zu klein und nicht so stark belastbar sind. Außerdem durften wir dabei zusehen, wie Eltern „Kängurupflege“ mit ihren Frühchen betrieben haben. Dazu haben sich die Eltern ihre Babys auf die Brust gelegt, um miteinander zu kuscheln. Nach der interessanten und spannenden Führung trafen unsere Gruppen wieder aufeinander und uns wurde die Station gezeigt, die momentan renoviert wird und für dessen zusätzliche Inneneinrichtung wir gespendet haben. Ich hoffe, dass wir diese Station mit den Spendengeldern zu einem schöneren Ort für die Babys und für die Eltern machen können!

Die Gruppe wird auch durch die noch im Bau befindliche neue Station geführt.

Bent Lüders (Chorklasse 6c):

„Der Besuch in der MHH war ein besonderer Tag. Man hat viele interessante Dinge kennengelernt. Auch die Mitarbeiter der MHH waren sehr nett und haben uns die medizinischen Dinge deutlich erklärt. Die Kinder taten mir sehr leid, aber sie waren auch echt süß. Ich freue mich, dass die Kinder eine neue Station bekommen und dass meine Klasse und ich etwas dazu beitragen können. Traurig finde ich, dass manche Eltern nicht so oft zu ihren Kindern kommen können, weil sie z.B. keine Zeit haben. Was mich sehr gefreut hat war, dass die Mitarbeiter sich für die Kinder einsetzen. Leider gibt es insgesamt viel zu wenig Mitarbeiter, die den Kindern helfen können. Wo es mir schwer fiel hinzuschauen war, dass manche Kinder so viele Schläuche an sich hatten. Ein Kind hatte etwas, das ich erst nicht glauben konnte: Es kann keine Knochen entwickeln. Aber auch diesem Kind versuchen die Ärzte zu helfen. Insgesamt war es ein erlebnisreicher Tag.“

Auf der Baustelle ist noch einiges zu tun.

Henry Straßer (Bläserklasse 8e):

„Um 8.20 trafen sich 13 ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit Frau Holmer und Herrn Lange am Lehrter Bahnhof, um den Zug zur Karl-Wiechert-Allee zu nehmen. Als wir dort ankamen, mussten wir noch einen kurzen Fußmarsch zurücklegen, bis wir unser Ziel, die Medizinische Hochschule Hannover,  erreicht hatten. Dort nahmen wir in der Wartezone der Kinderklinik vor einem Aquarium Platz. Herr Lange schoss noch ein paar Fotos, bis wir von Frau Prof. Dr. Bohnhorst und zwei Mitarbeiterinnen empfangen wurden. Anschließend wurden wir in einen Raum geführt, in dem wir unsere Rucksäcke und Jacken ablegten und uns in drei Gruppen aufteilten. Die jeweils beiden Klassensprecherinnen und Klassensprecher der siebten und achten Bläserklasse gingen mit Frau Dr. Prof. Bohnhorst und Frau Holmer los. Die erste Station war die Frauenklinik, in der wir auch frisch geborene Zwillinge sahen. Wir erfuhren, dass es öfter Zwillingsgeburten gibt, als man denkt. Auch lernten wir, was man alles von den Monitoren an den Kinderbetten ablesen kann und was wichtig ist in den ersten Tagen des Kindes. Danach besuchten wir Eltern mit ihren Babys und durften sogar bei einem Hörtest mit dabei sein, bei dem das Gehör der Neugeborenen geprüft wurde. Deshalb mussten wir über einen längeren Zeitraum ganz still im Raum sein. Anschließend ging es zu unserem Hauptziel, für das in den Weihnachtskonzerten 2019 auch gesammelt und gespendet hatten: die Frühchenstation. Es fiel auf, dass es ziemlich warm war in den Räumen, da die Babys eine warme Raumtemperatur brauchen. Außerdem hatten sie kleine Stoffkraken als Kuscheltiere in ihren Betten, und wir erfuhren, dass die langen Arme verhindern sollten, dass die Neugeborenen an den Schläuchen zur Luftversorgung herumziehen und stattdessen eher an die Krakenarme greifen. Dann wurde geröntgt, weshalb wir den Raum verlassen mussten und eine kurze Trinkpause machten, was sehr erfrischend war. Wir besuchten anschließend noch Eltern, die ihre Zwillinge auf den Bauch unter dem Pullover gelegt hatten, wie bei einem Kängeruh.

Schließlich ging es nach fast drei Stunden Rundgang zurück zu dem Versammlungsraum, wo die anderen beiden Gruppen schon auf uns warteten. Wir hatten am längsten für unseren Rundgang gebraucht, wegen der vielen Fragen und der Möglichkeit, bei einem Hörtest dabei sein zu dürfen. Nun suchten wir einen guten Platz für das Foto der symbolischen Spendenübergabe, und eine Krankenschwester fotografierte uns.

Wir holten unsere Jacken und Rucksäcke, um dann noch zu dem Teil der MHH zu gelangen, in dem zurzeit renoviert wird. Wir mussten über den Balkon in das Innere des Gebäudes gelangen. Als wir dort angelangt waren, erfuhren wir, dass vieles in den Räumen verändert werden soll. Zum Beispiel sollen die bisher handschriftlich angefertigten Akten digital geführt werden, und auch die Wände sollen einen neuen Anstrich erhalten.

Wir verabschiedeten uns nach ungefähr drei Stunden vom Team, das uns umher geführt hatte und bedankten uns für die spannenden Eindrücke. Schließlich gingen wir zurück zum S-Bahnhof, wo sich dann Frau Holmer von uns verabschiedete. Zusammen mit Herrn Lange fuhren wir zurück nach Lehrte, wo dort um 13.00 jeder seines Wegs ging.

Für mich war es ein sehr interessanter und spannender Tag, an dem ich mindestens so viel gelernt habe, wie meine Klassenkameraden im Unterricht! „

JtfO – Handball: Ein merkwürdiges Turnier

Für das Handballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ der Wettkampfklasse der Jungen in Lehrte waren sechs Mannschaften gemeldet. Nach schulorganisatorischen und verletzungsbedingten Absagen waren jedoch nur noch zwei Teilnehmer übrig. Folglich konnte ein direkter Vergleich über zweimal 25 Minuten über den Einzug in das Bezirksfinale entscheiden.

Das „Endspiel“ gegen das Gymnasium Alfeld war spannend und von beiden Mannschaften mit hohem Tempo und intensiv geführt. Bis zum 12 : 12 kurz vor der Halbzeit war es ein Duell auf Augenhöhe. Die Lehrter führten zwischenzeitlich mit 9 : 6, fielen dann aber bis zum Pausenpfiff auf 13 : 16 zurück. Der Abstand variierte in der zweiten Hälfte stets zwischen zwei und vier Toren bis zum letztendlich nicht unverdienten 32 : 28 – Sieg der Gäste aus der Leinestadt. Die Lehrter Offensive überzeugte dabei trotz intensiver Manndeckung gegen Ole Hänies und einem gut aufgelegten Alfelder Torhüter. Leider kam der Gegner zu vielen leichten Toren durch die starken Rückraumspieler. Die meisten Tore erzielte Ole Hänies, auch die Rückraumspieler Michel Grumser und Jan Liesenberg konnten im Angriff Akzente setzen. Intensive Zweikämpfe führte James Yastrebov am Kreis in.

Ein sehenswertes Spiel zweier spielstarker Mannschaften, in dem die Gäste in den entscheidenden Situationen glücklicher agierten

Vielen Dank an das Kampfgericht Kyra Komischke und Alina John und insbesondere an die Schiedsrichter, unsere ehemaligen Schüler Jan Pusch und Hendrik Machate (Ralf Seidel).

H. v. l.: Herr Seidel, Phillip Schulz, Jesse Diessmann (1 Tor), Marc Bodemer, Michel Grumser (6), Christian Kormann (2), Ole Hänies (10/3), Simon Schaldach. V. v. l.: James Yastrebov (5), Jan Liesenberg (4), Phong und Dominik Fritz.

Italienaustausch Ispica

Im mittlerweile dritten Jahr gestaltet das Gymnasium Lehrte vom 29.11. – 6.12.2019 nun den Austausch mit dem ‚Instituto Instruzione Superiore G. Curcio‘ aus Ispica auf Sizilien. In diesem Durchgang waren 19 Familien aus Lehrte mit dabei, die sich bereiterklärt haben, einen Gastschüler oder eine Gastschülerin aus Italien aufzunehmen. Nachdem die Gäste ein erlebnisreiches Wochenende in den Familien mit verschiedenen Aktivitäten von Winterzoo bis Spieleabend verbracht haben, stand am Montag zunächst die offizielle Begrüßung auf dem Programm. Während sich die Italiener anschließend bei Kaffee und Kuchen über das Wochenende austauschen konnten, haben die deutschen Gastgeber am Unterricht teilgenommen.

Begrüßung durch die Schulleiterin Silke Brandes.

Am Nachmittag führte Sabine Elsen die Gäste und einige deutsche Teilnehmer*innen durch Hannover und brachte ihnen die Stadt auf italienischer Sprache näher. Am Dienstag fuhren alle gemeinsam in die Autostadt nach Wolfsburg, um dort echte deutsche Automobilindustrie zu erleben und bei einer Tour durch die Fertigung eine andere Art der ‚Hochzeit‘ in der Zusammenführung von Karosserie und Fahrwerk kennenlernen.

Einige nutzten am Abend noch die Möglichkeit den Weihnachtsmarkt und das vorweihnachtliche Showprogramm in der Autostadt zu genießen.

Wie finden die Italiener die Autostadt?

Tags darauf ging es für die gesamte Gruppe unter der Leitung von Christina Schulze und Kristina Ruschitschka nach Goslar zum Rammelsberg. Dort haben die Schüler*innen das Besucherbergwerk unter Tage mit einer fachkundigen Führung besichtigt. Vor allem die Dunkelheit und die Kälte unter Tage hat bei den Schüler*innen Eindruck hinterlassen. Über diese Eindrücke hinaus blicken die „Anlagen des heutigen Museums und Besucherbergwerks Rammelsberg, welches am 14. Dezember 1992 zusammen mit der Altstadt von Goslar von der UNESCO auf die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen wurden, […] auf eine über tausendjährige Geschichte zurück.“ (Quelle: www.rammelsberg.de). Am folgenden Donnerstag hieß es auch schon Abschied nehmen, da die Gäste aus Italien uns am Freitag schon wieder verlassen mussten. Die Aktivitäten des letzten gemeinsamen Tages beschreibt die Teilnehmerin Fay Fischer so:

VW Bus von 1950.

Am letzten gemeinsamen Tag bereiteten die italienischen Austauschschüler die Abschiedsfeier vor, während das deutsche Pendant regulär am Unterricht teilnahm. Hierfür wurden die Italiener in Arbeitsgruppen aufgeteilt, die sich mit unterschiedlichen Bereichen auseinandersetzten, z.B.: Musik, Dekoration und nicht zu vergessen die – wie sich später herausstellte – geniale Diashow. Vor der Feier war aber erst mal Backen angesagt und dabei ging es tatsächlich wie in der Weihnachtsbäckerei zu. Es wurde eine Menge gekleckert, jedoch auch viel gelacht und rumgealbert. Von den ganzen Keksen die gebacken wurden, wurden dann auch nur die Hälfte dekoriert, da die italienischen Austauschschüler den Keksen nicht Wiederstehen konnten. Am Abend startete dann die Party mit einem üppigen Büffet. In traditionell gewohnter italienischer Lautstärke ging es los, doch als die Diashow startete wurde es immer ruhiger, da alle die schöne und abenteuerliche Woche Revue passieren ließen. Am Schluss wurde noch viel getanzt, gesungen und gelacht. Die Feier war ein voller Erfolg und ein toller Abschluss für diese erlebnisreiche Woche, müde schliefen dann die Italiener ein letztes Mal bei ihrer Austauschfamilie. Am nächsten Morgen gab es dann einen tränenreichen Abschied am Bahnhof, von wo aus sich die Truppe zum Flughafen begab.

Alle Teilnehmer*innen freuen sich schon auf den Gegenbesuch in Ispica im April 2020.

Gruppenbild in Wolfsburg.

Französisch-Vorlesewettbewerb

Am Mittwoch, den 04.12.2019 fand der traditionelle Französisch-Vorlesewettbewerb des Gymnasiums Lehrte für den Jahrgang 7 statt. Jeweils zwei bzw. drei Schülerinnen und Schüler einer Französisch-Lerngruppe, die zuvor in den Lerngruppen als beste LeserInnen ausgewählt wurden, traten gegen einander an. Insgesamt acht SchülerInnen lasen jeweils ein Kapitel des Jugendromans „L‘école du labrador“ von Léo Koesten vor.

Eine Jury, bestehend aus Herrn Capelli (Klett-Verlag), Frau Wehlitz (Französischlehrerin), Josphine Tepperwien (Schülerin des Q1-Jahrgangs), und mir, Lea Mundt, bewertete die Vorträge in den Kategorien Aussprache, Betonung, Flüssigkeit und Sicherheit. Die Entscheidung war dieses Jahr recht eindeutig: Platz 3 belegte Max Geyer (7f), Sophie Wiontzek (7b) belegte den 2. Platz und auf Platz 1 wählte die Jury Sophie Dunker (7e). Wir gratulieren ganz herzlich! (Lea Mundt)

Gruppenfoto: Justus Rosengarten, Sophie Wiontzek, Sophie Dunker, Lilly Falk, Sinem Özdemir, Julia Kaminska, Max Geyer, Annika Cieszynski
Foto der Gewinner: von links nach rechts: Sophie Wiontzek, Sophie Dunker, Max Geyer
Die Preise für die Vorleser

Jugend und Parlament 2019 – Ein Erfahrungsbericht

„Sehr geehrter Herr Schmied, sie sind von nun an für vier Tage gewähltes Mitglied des deutschen Bundestages.“ Mit diesen Worten begann für mich das „Planspiel Jugend und Parlament 2019“. Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass ich an einem heißen Sommertag bei 30 Grad im Anzug im Paul-Löbe Haus sitze und mir diese Begrüßung durchlese?

Im Februar wurde mir auf YouTube ein Video vorgeschlagen „Jugend und Parlament: fiktive Gesetzesentwürfe werden beraten“. Ich war sofort begeistert und las mir auf der Website die Teilnahmebedingungen durch. Bedingung war die Empfehlung durch einen von rund 350 echten Bundestagsabgeordneten. Schnell waren alle Bundestagsabgeordneten aus der Region Hannover angeschrieben. Doch genauso schnell, wie die Bewerbungen abgeschickt waren, bekam ich insgesamt neun Absagen zurück. Frustriert schaute ich auf mein Handy, um auch die letzte Absage hinzunehmen, als ich sehe: „…Frau Dr. Flachsbarth selbst hat zwar keinen Platz, erfreulicherweise konnten wir Sie aber über Frau Dr. von der Leyen vorschlagen.“ Glücklich und hochmotiviert trat ich also am 1. Juni meine Reise in die Bundeshauptstadt an. Bereits im Zug begegneten mir zwei andere Teilnehmende, mit denen zusammen wir erstmal zum Hotel gingen. Nach dem Check-In war aber noch genug Zeit, um Berlin ein wenig zu erkunden. Während unseres Rundgangs stellte sich raus, dass meine Begleiter AfD- und FDP- Parteimitglieder waren, also politisch von mir als SPD-Mitglied meilenweit entfernt waren. Und so spazierten wir 3 Stunden durch Berlin und diskutierten kontrovers die großen Themen unserer Zeit. Es scheint banal und doch haben mir diese drei Stunden gezeigt, wie wichtig Respekt und Toleranz anderer Meinungen ist. Natürlich liegen wir bei vielen Themen sehr weit auseinander, aber das heißt nicht, dass man nicht respektvoll darüber diskutieren kann.

Nun aber wieder zurück zum Planspiel. Jeder Teilnehmende hatte sich zuvor einen Spielnamen gegeben und wurde nun einer fiktiven Fraktion und einem Ausschuss zugeteilt. Außerdem bekamen wir neue Lebensläufe, was für mich bedeutete: Ich bin Dirk Schmied, 65 Jahre alt, habe das Direktmandat im Wahlkreis Mainz gewonnen und bin als Jurist seit 17 Jahren Mitglied der konservativen „BewahrungsPartei“. Die BP war die größte Fraktion im Bundestag(43%), befand sich allerdings in der Opposition. Der Tag ging vorbei mit einer Führung durch den Reichstag und einem ersten Meeting zum Kennenlernen meiner Landesgruppe BP Süd-West. Am nächsten Tag ging es dann richtig los: Am Morgen mussten wir aus unserer Landesgruppe (26 Mitglieder) einen Kandidaten für den Fraktionsvorsitz aufstellen. Neun Kandidaten stellten sich vor und mussten sich den kritischen Fragen der Fraktion stellen. Nach 90 Minuten hatten wir im 3. Wahlgang Dr. Stephan Freyengrätz nominiert. Jetzt folgte der spannendste Teil des Tages: die Fraktionssitzung. Im echten Fraktionssaal der CDU-Bundestagfraktion kamen 150 BP-Mitglieder zusammen, um einen Fraktionsvorsitzenden zu wählen und die Fraktionsstrategie abzustimmen. Es kam zu heftigen Flügelkämpfen und Uneinigkeiten über den Kurs bei verschiedenen Themen, die nicht nur in Wortgefechten endeten. Die Landesgruppe Bayern beantragte sogar die Neuwahl des Vorstands, da dieser sich nach ihrer Auffassung nicht an die Geschäftsordnung halte. So kam es, dass erst nach mehreren Änderungsanträgen und drei Stunden Debatte die Fraktionssitzung ein Ende nahm. Nach dem Mittagessen folgten dann die Arbeitsgruppensitzungen. Ich war im Justizausschuss, der sich mit dem Antrag der regierenden Fraktionen GP und PEV, das Wahlalter auf 16 herabzusetzen, befasste. Wir sammelten Argumente für unsere Position, was sich am nächsten Tag als sehr hilfreich herausstellte.

Nach dem Abendessen diskutierte ich auf dem Weg nach draußen mit zwei Kolleginnen. Wir gingen durch eine Drehtür, um den Bundestag zu verlassen, als die Drehtür mich plötzlich von hinten berührte und direkt zersprang. Die 3 Meter große Glasscheibe hagelt auf mich herunter und ich brauche ein paar Sekunden, um zu begreifen, was gerade passiert ist. „Blute ich?“ frage ich dann, da ich etwas warmes mein Ohr nach unten und auf mein Hemd tropfen fühle „Setz dich sofort hin!“ sagt meine Kollegin. Ich hatte Glück und bloß eine große Schnittwunde hinterm Ohr, was ich vor allem meinem Anzug verdanken kann, der das Meiste abgefangen hat, dafür danach aber genauso wie mein blutdurchtränktes Hemd wegwerfbar war. Diese Geschichte werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen!

Der Mittwoch begann mit den Ausschusssitzungen. Hier lieferten wir uns einen spannenden Schlagabtausch mit der Regierung, die zeitweise ein wenig hilflos wirkte. Nach der Hälfte der Zeit machten wir einen Kompromissvorschlag, der aber von der Regierung abgelehnt wurde. Die Sitzung ging zu Ende mit einer 20-minütigen Debatte, ob unser Vorschlag verfassungswidrig sei, was bewies, dass die Regierung zu faul war das Vorbereitungsmaterial durchzulesen, In dem stand, dass unser Vorschlag nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht verfassungswidrig ist. Weiter ging es mit einem Besuch bei den Abgeordneten, die uns empfohlen hatten. Ich hatte ein sehr schönes und aufschlussreiches Gespräch mit Frau Dr. Flachsbarth mit der ich unter anderem über ihre Arbeit im Bundestag und meine Zukunftspläne redete. Danach kam es wieder zur Fraktionssitzung, in der Ich mir einen Platz als Redner in der kommenden Debatte sichern konnte.

Am Donnerstag kam also der große Tag: die Plenardebatte im Bundestag. Dann war ich dran. Nervös gehe ich zum Rednerpult, denn meine Rede ist sehr offensiv gegen die Regierung. Ich stehe am Pult und 350 Jugendliche und die Zuschauer von Phoenix (die Debatte wurde live übertragen) gucken auf mich. Ich atme ein und zähle bis 3 und plötzlich ist die Anspannung weg „Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren. Der vorliegende Gesetzesentwurf der Regierung zeigt nur eins: Die Sturheit und Kritikunfähigkeit in diesen Reihen [die Regierung]…“. Unter lauten Zwischenrufen und Schreien der Regierung und tosendem Applaus meiner Fraktion bleibe ich ruhig und halte meine Rede. Das Gefühl, am Rednerpult des Bundestags zu stehen, ist kaum in Worte zu fassen.

Wer denkt, dass dies das Ende war, der liegt falsch: Während der Abschlussrede von Dr. Schäuble standen plötzlich ungefähr 30 Teilnehmende auf und hielten eine Schweigeminute „normalerweise nehmen wir bei Sitzungen des Bundestags die Plätz ein“ entgegnete Herr Schäuble. Darauf stürmen die Teilnehmenden nach vorn und halten ein Plakat „eure Klimapolitik = Katastrophe“ hoch. Danach performten sie ein sogenanntes „Die-In“. Meiner Meinung nach war es falsch, ein Planspiel zu missbrauchen, um im Bundestag zu protestieren, selbst wenn ihr Anliegen richtig und wichtig ist.

Alles in Allem kann ich jedem politikinteressierten Jugendlichen, der kein Problem mit weniger als sechs  Stunden Schlaf pro Tag hat, eine Teilnahme sehr empfehlen. Für mich hat die Teilnahme viele Eindrücke vom realen Alltag eines Abgeordneten gegeben und mich in meinen Zukunftsplänen bestätigt. (Thore Meiwes)

Diese Veranstaltung fand bereits vom 1.6. bis zum 4.6. 19 statt.

Diese Aktion findet jährlich statt, weshalb auch andere SchülerInnen über die Möglichkeit einer Teilnahme an dieser interessanten Veranstaltung nachdenken sollten!

2. Berufswege-Parcours für den 10. Jahrgang

Vom Memory-Spiel über Krawattenbinden zu einer Handmassage – Am 29.11.2019 fand im Kurt-Hirschfeld Forum ein Berufsweg-Parcours für uns, den 10. Jahrgang des Lehrter Gymnasiums, statt. Dieser begann um 08:30 Uhr und dauerte bis 13:00 Uhr an.

Die fünf Klassen wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt, die dann jeweils nach ihrer Gruppennummer einem der 16 Infostände zugeordnet wurden. Nach 20 Minuten erfolgte ein Wechsel. So bekamen wir die Möglichkeit in relativ kurzer Zeit, Einblicke in die verschiedensten Berufe, wie zum Beispiel Zoll, Fielmann, Tennet, PTB und noch einiges mehr, zu bekommen.
Während man sich mit einer Handmassage beim Kosmetiker verwöhnen lassen konnte, erfuhren wir unterschiedliche Dinge über diesen Beruf, welche Arbeitsgebiete es gibt und wie die Ausbildung abläuft.


Aber auch die anderen Stände überzeugten mit ihren kreativen Ideen. So lernte man spielerisch mit einem Memoryspiel Informationen über die Dr. Buhmann Akademie kennen. Außerdem konnten wir selbst tätig werden, indem wir im handwerklichen Bereich Drähte zu Delfinbüroklammern biegen konnten oder bei der Commerzbank uns selbst Krawatten binden durften.
Der Stand der Bundeswehr war auch gut besucht. Neben den gängigen Informationen zum Beruf (Studium/Ausbildung, Arbeitsbereiche, Verdienst) veranstaltete sie einen kleinen Wettbewerb, in dem man probierte, mit einem selbst gebastelten Papierflugzeug am meisten Weite zurückzulegen. Der Gewinner bekam einen kleinen Preis in Form einer Powerbank.

Mit der App „BERUFSWEG“ erhielten wir die Möglichkeit, Tests zu unserer Persönlichkeit, unseren individuellen Interessen und zu möglichen Studiengängen zu machen, damit diejenigen, die noch nicht wissen, was sie in der Zukunft arbeiten wollen, leichter den Weg in das Berufsleben finden.
Während des Parcours konnten wir so über die App Likes an die Firmen verteilen und auch Termine für das spätere Speed-Dating festlegen. Dieses fand in den letzten 40 Minuten statt, in denen wir uns die Berufe anschauen konnten, die wir innerhalb des Parcours nicht geschafft haben oder zu denen wir noch bestimmte Fragen hatten. Über diese App können wir auch Kontakt zu den Firmen aufnehmen oder auch nach einem Praktikumsplatz fragen.

Es war ein sehr informativer Tag, an dem wir viele Gesichter der Berufswelt kennenlernen durften. Und sei es nur nach dem Ausschlussverfahren, wurde der Blick auf die Zukunft für einige Schüler/-innen schon ein klein wenig klarer. Wir danken Herrn Gruber für die tolle Organisation und Herrn Dr. Ralph Grobmann, der ihm hilfreich zur Seite stand.

(Geschrieben von: Lotta Seidel – 10a / Fotos: André Bien)

Erster Deutsch-Israelischer Schüleraustausch in Lehrte

Der erste Deutsch-Israelische Schüleraustausch zwischen der Atidim High School, Holon und dem Gymnasium Lehrte findet zurzeit unter der Koordination der Stadt Lehrte – Fachdienst Jugend & Soziales – statt. Bereits während der Herbstferien waren die deutschen Schülerinnen und Schüler mit Silke Brandes und Klaus Perk nach Israel und Palästina gereist. Die israelische Gruppe weilt momentan in Lehrte und wurde bereits von Lehrtes ersten Stadtrat Uwe Bee begrüßt.

Einer der Begleiter, Klaus Perk, berichtete dem Kollegium folgende Eindrücke von der Fahrt: „Wir sind nun wieder aus Israel zurück und wir haben sehr intensive, spannende, erkenntnisreiche Tage in Israel und in Palästina verbracht, die wir, und dies gilt auch für die Schülerinnen, nie vergessen werden. Die Zeit in Israel war nicht zuletzt deswegen so interessant, da wir das seltene Privileg hatten, den israelisch-palästinensischen Konflikt von beiden Seiten der Konfliktlinie aus betrachten zu können, wir haben uns mit dem Schrecken der Schoah, mit dem alltäglichen Leben der Israelis und Palästinenser, ihren Ängsten, Sorgen und Hoffnungen auseinandergesetzt: Ein Kaleidoskop verschiedener Eindrücke beiderseits der trennenden Mauer, die eines verdeutlichen: Dialog ist unverzichtbar.“

In der HAZ/NP berichtete Achim Gückel:

„Shalom“ im Rathaus: Gäste aus Israel sind in der Stadt

Gymnasium startet Austausch mit Schule in Holon /
Junge Lehrter sind von Aufenthalt beeindruckt

Fototermin zu Beginn des Aufenthalts in Deutschland: Die Jugendlichen aus Israel und Lehrte sowie Lehrer und Betreuer präsentieren sich gemeinsam mit Lehrtes Erstem Stadtrat Uwe Bee (oben, rechts) vor dem Rathausportal. Foto: Achim Gückel

Im altehrwürdigen Lehrter Rathaus hat es am Freitagvormittag eine Premiere gegeben. Erstmals ist dort eine Gruppe von Jugendlichen und Lehrern aus Israel offiziell begrüßt worden. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee empfing die jungen Leute mit einer kurzen Rede auf Englisch und stellte dieser ein freundliches „Shalom“ voran.

Der Besuch der jungen Israeli in Lehrte markiert den Beginn eines neuen Austauschprogramms des Lehrter Gymnasiums. Es soll ein deutliches Zeichen für Frieden und Versöhnung setzen. Bee ging in seiner Rede auch auf das finsterste Kapitel in der deutschen Geschichte ein – die Verfolgung der Juden durch das Nazi-Regime und den Holocaust. „Wir müssen uns stets erinnern und unsere Verantwortung erkennen“, sagte er und sprach von einem „speziellen Verhältnis“ zwischen Deutschland und Israel. Insofern sei das nun gestartete Austauschprogramm des Gymnasiums eine besonders wichtige Sache.

Die Gruppe aus 15 Jugendlichen aus Holon – sie sind zwischen 13 und 17 Jahre alt – war am Donnerstagabend in Lehrte angekommen. Für Freitagabend stand eine erste Party im Jugendhaus Nord am Aligser Weg auf dem Programm. Anschließend werden die jungen Leute aus Israel jeweils einen Tag in Hamburg und Berlin verbringen, deutschen Schulunterricht erleben, die Gedenkstätte in der einstigen jüdischen Gartenbauschule in Hannover-Ahlem besuchen und auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kulturelle Vielfalt leben“ mitgestalten, in der es um Religion, Politik und Wirtschaft gehen wird.

Bereits Anfang Oktober war eine Gruppe von Elftklässlern aus dem Lehrter Gymnasium in Holon zu Gast, einer Stadt angrenzend an Tel Aviv. Dort habe man sehr freundliche und offene Menschen erlebt und sich sehr schnell wie zu Hause gefühlt, sagten die jungen Lehrter während des Empfangs am Freitagvormittag. Man habe dabei auch viel über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern erfahren. Am stärksten beeindruckt sei man jedoch vom Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gewesen.Organisiert wurde der Aufenthalt der jungen Israeli in Lehrte unter anderem von Stadtjugendpflegerin Tara Edaile sowie der Leiterin des Gymnasiums, Silke Brandes, und dem dort für die Europaprojekte zuständigen Klaus Perk. Brandes betonte, sie setze auf eine regelmäßige Fortsetzung des Israel-Austauschs. Der erste Kontakt zwischen dem Gymnasium Lehrte und dem Gymnasium Atidim in Holon wurde mit 14 000 Euro gefördert. Diese Summe hatte das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie bewilligt. Das Geld dient unter anderem zur Finanzierung der Reisekosten sowie des Freizeitprogramms. 9000 Euro davon gingen an die Schule in Holon.

Einladung zum Schulball am 26. Oktober

Nach langem Warten ist es bald endlich wieder so weit. Am 26.10 wird wieder der jährliche Schulball des Gymnasium Lehrtes stattfinden. Wie jedes Jahr wird er auch in diesem Jahr wieder von der Schülervertretung organisiert werden.

Als Veranstalter freuen wir uns natürlich alle sehr auf den Schulball, da er uns viel Zeit, viel Arbeit, und viele Nerven abverlangt hat. Sei es beim Anfragen verschiedener Künstler für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, beim Kommunizieren mit der Stadtverwaltung, was sich schon mal über mehrere Tage ziehen kann, beim Erstellen der Designs für Karten und Plakate, beim Aussuchen der passenden Dekoration und, und, und.

Dieses Jahr gibt es einige Veränderungen zu den Vorjahren, die den Schulball für alle zu einem noch größeren Erlebnis werden lassen sollen. Zunächst haben wir dank unserer Streicher AG, einem neuen DJ und ein paar anderen musikalischen Gästen, die ich an dieser Stelle noch nicht benennen möchte, eine professionelle und abwechslungsreiche Klang-Kulisse, die uns den ganzen Abend mit vielfältiger Musik versüßen werden. Außerdem ist auch Herr Bremer wieder mit an Bord und versorgt uns mit Snacks und genügend Kaltgetränken.

Hier noch einmal alles, was ihr wissen müsst, auf einen Blick: Am 26.Oktober im Kurt Hirschfeld Forum. Einlass ist ab 19:00. Die Karten können von heute bis zum Tag des Schulballs bei allen Mitgliedern der SV gekauft werden. Ach ja, und jede Karte hat außerdem die Chance ein Freigetränk zu gewinnen.

Wir würden uns sehr über euch freuen!

Eure SV

Besuch der Städtischen Galerie Lehrte

Auch in diesem Schuljahr streben das Gymnasium Lehrte und die Städtische Galerie eine Kooperation an. Die aktuelle Ausstellung bot den SuS der 7. Klasse eine gute Gelegenheit sich im Rahmen eines Workshops mit grundsätzlichen Fragen der Druckgrafik zu beschäftigen. Die Leiterin Julienne Franke führte durch die Ausstellung und betreute anschließend zusammen mit dem Kunstlehrer Maik Schlüter vom Gymnasium Lehrte den Workshop. Die häufig wechselnden Ausstellungen bieten thematisch immer wieder einen spannenden Anlass zum Besuch der Galerie, die gleich gegenüber vom Schulgebäude in der Zuckerpassage zu finden ist

Die hochmotivierte Klasse 7d beim Besuch der Galerie!

Debate Club beim European Youth Parliament in Zypern

Drei Schülerinnen des Debate Clubs nahmen an der EYP 2019 National Session in Zypern teil: Lena Menzel, Johanna Lucks und Katharina Wilkending konnten sich in der regionalen Auswahlsitzung in Tecklenburg für die Teilnahme an der 13. nationalen Sitzung des EYP in Zypern qualifizieren, die unter dem diesjährigen Leitmotto Engaging — Connecting — Empowering stand.

In der Woche vom 26. August bis zum 1. September 2019 konnten unsere Vertreterin des Debate Clubs an der Sitzung teilnehmen, um auf internationaler Bühne politische Aushandlungsprozesse kennen zulernen, im Diskurs eigene Resolutionen sowohl zu präsentieren als auch zu verteidigen und sich mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa über die drängenden Zukunftsfragen rund um die Europäische Union auszutauschen: Eine seltene Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben und sich gesellschaftlich zu engagieren.

Nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Förderung durch den LIONS Club Lehrte/ Sehnde konnten wir unseren Schülerinnen die Teilnahme ermöglichen — vielen Dank. (Klaus Perk)

Für die HAZ/NP berichtete Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Gymnasiastinnen debattieren in Zypern

Lena Menzel und Johanna Lucks vertreten Deutschland im European Youth Parliament

Hinter den beiden Zwölftklässlerinnen Lena Menzel und Johanna Lucks und der Abiturientin Katharina Wilkending vom Lehrter Gymnasium liegen aufregende Tage. Sie haben sich für die Teilnahme im Europäischen Jugendparlament (EYP) 2019 qualifiziert und in Zypern mit Schülern aus ganz Europa über politische und gesellschaftliche Themen diskutiert.

In simulierten Sitzungen ging es auf Englisch unter anderem darum, Lösungsvorschläge zu europapolitischen Fragestellungen zu erarbeiten, sie in Form von Resolutionen festzuhalten – und dann in der Vollversammlung vorzustellen und zu debattieren. Katharina, Lena und Johanna vertraten dabei Deutschland.

„Die zentrale Idee des Europäischen Jugendparlaments ist es, politisch interessierten und in der Fremdsprache Englisch rhetorisch versierten Schülern die Möglichkeit zu geben, zu erfahren, wie es wäre, wenn sie selbst die Politik der Europäischen Union praktisch gestalten, politische Verantwortung übernehmen und Ziele im politischen Prozess der Aushandlung durchsetzen können“, erklärt Lehrer und Koordinator Klaus Perk, der am Lehrter Gymnasium für Europaangelegenheiten zuständig ist. Darüber hinaus werde mit dem Projekt aber auch der interkulturelle Austausch in Europa gefördert, betont er.

Vorbereitet haben sich die Gymnasiastinnen im sogenannten Debate Club. Die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft treffen sich einmal wöchentlich mit Perk, um auf Englisch zu debattieren, ihre Rhetorik zu schulen und sich Wissen über Institutionen und politische Zusammenhänge zu erarbeiten. Für die Teilnahme im EJP hatten sich die Zwölftklässlerinnen im April bei einer ersten Regionalsitzung des EJP in Tecklenburg qualifiziert. Die Jury hatte dafür unter anderem Sprachkenntnisse und inhaltliche Qualität der Beiträge bewertet.

„Ich nehme am EJP teil, weil ich mich dort fachlich und sprachlich weiterentwickeln kann und das Gemeinschaftsgefühl überwältigend ist“, erklärt Johanna. Lena schätzt am EJP zudem, dass sie dort ihr Wissen über die EU vertiefen, ihre Sprachkompetenzen weiterentwickeln und das Reden vor einem großen Publikum trainieren kann. „Und es ist schön, auf internationaler Ebene mit anderen Jugendlichen in Kontakt zu treten, neue Ideen zu entwickeln und zu diskutieren“, sagt die Zwölftklässlerin.

Ermöglicht wurde die Reise nach Zypern samt Flug und Hotelübernachtungen mithilfe einer Spende des Lehrter Lions Clubs in Höhe von 1500 Euro.

Johanna Lucks (links) erarbeitet mit Teilnehmern aus anderen Ländern Statements.

Lena Menzel behauptet sich am Rednerpult.

Bundesjugendspiele für die Jahrgänge 5 und 6

Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden in diesem Jahr am 11. September unsere Bundesjugendspiele statt. Die Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs zeigten in den Disziplinen 50m Sprint, Weitsprung und Werfen ihr Können und kamen dabei zu teilweise sehr guten Ergebnisse. Zwischendurch konnten die Teilnehmer ihre Wartezeiten mit Fußballspielen verbringen.

Die sieben Klassen des sechsten Jahrgangs starteten begleitet von unseren Schulsportassistenten die Wettkämpfe in den ersten drei Stunden. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler eine große Einsatzbereitschaft, aber auch viel Spaß.

Die Fünftklässler waren im Anschluss ebenfalls mit großer Begeisterung dabei und beteiligten sich mit großem Engagement.

Ein großer Dank geht an die Paten des fünften Jahrgangs und die Schulsportassistenten, die die Klassen begleitet und uns Lehrkräfte an den einzelnen Stationen unterstützt haben. Ihr habt das ganz toll gemacht!!!

Ebenfalls möchte ich mich bei Frau Ameling, Frau Domizlaff, Herrn Gutsche, Herrn Pfeiffer, Herrn Seidel, Herrn Schmidt und Herrn Ziegler bedanken, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. (Christina Kreipe)

Nach dem Start geht es rasant los!
Anlauf zum Weitsprung!
Die Paten und Schulsportassisten bei der Arbeit!

Erneut große Beteiligung des Gymnasiums Lehrte beim 18. Lehrter Citylauf

Auch beim diesjährigen Citylauf war das Gymnasium Lehrte stark vertreten und bei der 18. Auflage des Lehrter Citylaufs mit einer großen Anzahl an Läuferinnen und Läufern am Start. Bei geradezu idealen Bedingungen gingen ca. 200 Schülerinnen und Schüler, sowie eine Lehrkraft an den Start der unterschiedlichen Laufdistanzen. Vor allem die Zahl der Meldungen auf der 2-km-Strecke war wieder sehr hoch, wobei hier vor allem die fünften und sechsten Jahrgänge stark vertreten waren.

Ein herzlicher Dank geht an alle Sportlehrkräfte, die in ihren Sportklassen für die Laufmeldungen geworben und entsprechend gemeldet haben. Ein weiterer großer Dank geht an die Sportlehrkräfte, die die stressige Ausgabe der Startunterlagen souverän gemeistert haben. Dies waren Frau Ameling, Frau Barges, Herr Gruber, Frau Rölz und Herr Seidel. Herr Seidel hat zudem durch eine spezifische und motivierende Aufwärmung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2-km-Distanz auf den Wettkampf eingestimmt und außerdem noch viele Fotos geschossen. Auch dafür ein anerkennendes Dankeschön.

Ein wenig die Stimmung getrübt hat allerdings in diesem Jahr die außergewöhnlich hohe Zahl an Schülerinnen und Schülern, die zwar gemeldet waren, aber nicht zum Laug angetreten sind. Möglicherweise ist dies auf die notwendige frühe Meldung schon vor den Sommerferien zurückzuführen. (Christoph Gruber)

Insgesamt wurden einige bemerkenswerte Erfolge der für das Gymnasium Lehrte startenden Läuferinnen und Läufer erreicht. Alle Top-5-Platzierungen der Altersklassen im Überblick:

Ausgabe der Startnummern durch Sportlehrkräfte!
Warten auf das Aufwärmen!
Warten auf das Aufwärmen!
Ralf Seidel bringt die Kids in Bewegung!
Ralf Seidel bringt die Kids in Bewegung!
Start für die 2000-Meter-Strecke!
Deer Sportleistungskurs nimmt fast vollständig teil.
Der sportlichste Lehrer des Gymnasiums läuft mit.
Citylauf? Im nächsten Jahr sicherlich wieder!

Hastingsfahrt der bilingualen Klassen

Vom 25. August (Sonntag) bis zum 31.August (Samstag) fand die traditionelle Hastings-Fahrt der bilingualen Klassen 9b und 10b statt. Die Art der Unterbringung unterscheidet sich von normalen Klassenfahrten oder Schüleraustausch-Aktionen, denn hier werden die Schülerinnen und Schüler in normalen Familien untergebracht, die dadurch einen kleinen Zusatzverdienst erwirtschaften. Aufgaben zur Historie der Stadt sollten helfen, den Kontakt mit den Einheimischen in Englisch zu ermöglichen. Ein Ausflug nach London rundete die gelungene Veranstaltung  ab, die von den Lehrkräften Britta Brinkmann, Mirja Kneser, Alina Gehrmann und Markus Bauer organisiert und begleitet wurde.

Die Schülerin Elif Ates schildert ihre Eindrücke:

Als ich im Bus saß und meiner Mutter zum Abschied zugewinkt hatte, wurde mir erst bewusst, wo ich die nächste Woche verbringen werde. Ich kenne es, nicht lange von meiner Familie getrennt zu sein. Ich habe auch kein Heimweh oder ähnliches, einfach nur der Gedanke, auf mich alleine gestellt zu sein, hat mich etwas eingeschüchtert. 
Doch als wir ankamen, wurde die Stimmung lockerer, endlich hatten wir die 12 Stunden Busfahrt hinter uns. Die Neugierde hat mich allmählich gepackt und ich war sehr motiviert, meine Gastmutter kennenzulernen. Und als es endlich soweit war, wurde mir bewusst, dass die ganzen Sorgen, die ich hatte, umsonst waren, denn sie ist eine nette Frau mit einer tollen Ausstrahlung. Mit meinen Englisch-Kenntnissen kam ich gut klar. Natürlich gab es Momente, in denen mir einzelne Wörter nicht eingefallen sind, doch in solchen Situationen habe ich mir keinen Druck gemacht. Ich hab einfach versucht, es so gut wie möglich zu umschreiben, danach ging es auch schon wieder. 
Am ersten Tag hatten wir die Chance, Hastings zu erkundigen. Wir hatten sogar einen Stadtführer, welcher uns Hastings näher gebracht hat. Doch an dem Tag sind wir eine Menge gelaufen, weshalb wir am Ende des Tages echt erschöpft waren. 
Die nächsten zwei Tage vergingen auch so ähnlich. Wir waren in der Innenstadt unterwegs und währenddessen haben wir Aufgaben bearbeitet, welche am Ende der Woche eingesammelt wurden. Außerdem haben wir eine Wanderung über die Kreideklippen gemacht, welche sich am Ende echt gelohnt hat, denn so etwas sieht man nicht immer.
Am Donnerstag haben wir uns auf den Weg nach London gemacht. Zuerst sind wir nach Greenwich gefahren, um von dort mit einem Boot über die Themse die Sehenswürdigkeiten von London zu begutachten. Nachdem wir ausgestiegen waren, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt, um weitere vier Stunden in London zu verbringen. Wir hatten beschlossen zur Oxford Street zu gehen. Um ehrlich zu sein, dachte ich echt, dass vier Stunden lang wären, doch dann hab ich erst gemerkt, wie groß London eigentlich ist. Als wir dann völlig erschöpft beim ausgemachten Treffpunkt ankamen, war es schon recht spät, was hieß, dass es jetzt wieder zurückging. Die Rückfahrt nach Hastings verlief problemlos.

Am nächsten Morgen mussten wir schon die Koffer packen, denn am Abend ginge es wieder nach Hause. Doch bis dahin haben wir noch eine Menge gemacht wie die Schmuggler-Höhlen besichtigt und ein Museum über Fische besucht. Beides war sehr interessant und im Nachhinein habe ich viel Neues gesehen. 
Während der Rückfahrt nach Deutschland lief auch alles soweit nach Plan, wir kamen pünktlich in Lehrte an. Dort warteten auch schon unsere Eltern sehnsüchtig auf uns. 
Im Großen und Ganzen war es eine wunderschöne Reise. Es hat sich sehr gelohnt, mitgefahren zu sein, denn man nimmt so einiges an Erfahrungen auch wieder mit zurück. Doch vor allem ist Hastings das Besondere gewesen. Die Klippen, der Strand, die Menschen – einfach wunderschön!

(Elif Ates, 9b)

Das Foto vor der Cutty Sark in Greenwich zeigt alle Teilnehmer.

Die 10b an einem Strandaufgang!
Am gleichen Standort auch ein Bild der 9b!
Auf das East Cliff kommt man per pedes oder mit der Zahnradbahn.

Die drei Damen beim „Cream Tea“, Markus Bauer bevorzugte Espresso … 😉

Autor Tobias Elsässer liest für den 6. Jahrgang

Am Mittwoch, den 28. August war der Jugendbuchautor Tobias Elsässer auf Einladung der Stadtbibliothek und des Gymnasiums zu Gast im Kurt-Hirschfeld-Forum und las aus seinen Büchern „Eden Park“. Dabei stellte er dar, wie seine Bücher entstanden sind: Der Besuch einer einsam gelegenen Schule in den Bergen der Schweiz brachte ihn auf die Idee für seinen Science-Fiction-Jugendroman. Ausgehend von der Frage, was das Schlimmste wäre, das einem Schüler auf einer der modernsten Schulen der Welt passieren könnte, entstand der Rahmen für den Roman. Der Protagonist leidet an einer Bildschirmallergie und muss in der Schule als einziger aus echten Büchern lernen, während alle anderen mithilfe modernster Technik arbeiten können. Dass diese Technik auch ihre Schattenseiten hat, wird in dem spannenden Roman entfaltet. Frau Klug von der Stadtbibliothek, die die Autorenlesung mit dem Gymnasium zusammen organisierte, musste für die Ausleihe schon gleich neue Exemplare der vorgestellten Bücher nachbestellen. Das Interesse war offenbar bei vielen Schülern und Schülerinnen geweckt. Die Nähe zum Autor macht neugierig und Lust auf Lesen. (Sven Becker)

Frau Krug kündigt den Autor Tobias Elsässer an.

Wer sich intensiver mit Tobias Elsässer beschäftigen will, findet auf seiner Homepage (www.tobias-elsaesser.de) weiteren Lesestoff. Wir danken ihm für das schöne Artikelbild und Chrstina Schulze für die schulische Organisation!

Laura Beigel schrieb in der HAZ/NP:

Autor malt mit Schülern Visionen

Tobias Elsäßer liest aus „Eden Park“ vor

In „Eden Park“ sind Lehrer in der Schule nur virtuell anwesend, und gute Noten bekommen Schüler für möglichst viele Online-Freunde. Diese Welt hat Tobias Elsäßer in seinem Jugendbuch „Eden Park – Der neunte Würfel“ geschaffen, das er den Sechstklässlern des Gymnasiums am Mittwochvormittag im Kurt-Hirschfeld-Forum vorstellte.

In drei Lesungen gab Elsäßer den Schülern einen Einblick in die Lebenswelt seines Protagonisten Vincent, der unter einer starken Bildschirmallergie leidet. Inspiriert wurde der Autor bei seinem Science-Fiction-Buch von einem Besuch in einer Bergschule im schweizerischen St. Gallen. „Jeder Schüler hatte dort ein eigenes iPad“, erzählte er den 25 Schülern der Klasse 6f2.

Nebenbei lieferte der in Stuttgart beheimatete Autor den Sechstklässlern spannende Informationen über Smartphones und die Schule der Zukunft. „Ich finde das Thema Digitalisierung sehr spannend“, sagt Elsäßer. Deshalb behandelt er das Thema auch im zweiten Teil „Eden Park – Das schwarze Loch“. (Laura Beigel)

Klasse 11a gewinnt Preis beim Schulwettbewerb der Region Hannover

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“: Die Aufgabe des Schulwettbewerbs der Region Hannover bestand darin, diesen elementaren Satz aus Artikel 1 des Grundgesetzes 70 Jahre nach Inkrafttreten der deutschen Verfassung mit Leben zu füllen. Die Klasse 11a hat diese Aufgabe meisterhaft gelöst – wenn auch mit ästhetischen Mitteln, die den Rahmen des Wettbewerbs sprengten. Zur Belohnung erhielten die Schülerinnen und Schüler trotzdem 500 Euro. Zusätzlich wurden ihnen die Ehre zuteil, dass die feierliche Preisverleihung am 19.2.2019 mit dem Lehrter Musikvideo eröffnet wurde. Dafür gab es begeisterten Beifall und lobende Worte von Regionspräsident Hauke Jagau. Ungefähr 50 Stunden hatten die Elftklässler in ihrer Freizeit daran gearbeitet, einen Rap zum Thema des Wettbewerbs zu schreiben, ihn selbst zu vertonen und schließlich an verschiedenen Drehorten in Lehrte zu filmen. Das Ergebnis ist künstlerisch anspruchsvoll und emotional bewegend. In Kürze finden Sie an dieser Stelle einen Link, um sich das Video anzuschauen. Unbedingt weitersagen!

Klassenlehrer Markus Bauer mit Schülern der 11a in der Eingangshalle der BBS 11 in Hannover; Leonard Hunte präsentiert den Sonderpreis über 500 Euro

Französisch-Vorlesewettbewerb 2017

Die Jury hatte diesmal die Qual der Wahl, denn alle acht Siebtklässler haben ihr Stück französischen Text gut, einige sogar sehr gut vorgelesen. Den 1. Platz belegte Sonja Scholz aus der 7f. Zweite wurde Ceyda Keyik (7b) und Platz drei errang Ronja Glugosch (7f). Im Publikum saßen die französischen Gastschüler aus Rouen, die aufmerksam zuhörten. Ihre Lehrerin gehörte neben Herrn Capelli vom Klett-Verlag, Herrn Filsinger und Linda Kiehne zur Jury. Die Preise für die Wettbewerbsteilnehmer hatte Herr Capelli gespendet. Frau Lamker hat den Vorlesewettbewerb organisiert und damit die mehrjährige Tradition fortgesetzt.

Titelfoto (von links): Ceyda Keyik, Sonja Scholz und Ronja Glugosch.

Schulsanitätsdienst zu Besuch beim DRK

Am 06.11.2017 sind die Schülerinnen und Schüler des SSD (Schulsanitätsdienst) vom Ortsverein des DRK Lehrte eingeladen worden, um gemeinsam mit Achim Rüter aus verschiedenen T-Shirt-Varianten das passende Design für den täglichen Einsatz der Schulsanitäter auszuwählen. Anschließend führte der Vorsitzende des Ortsvereins seine jungen Gäste durch die bewegte Geschichte des Roten Kreuzes. In seinem Vortrag wurden die Grundsätze des DRKs anschaulich dargelegt. Der SSD wurde von Mareike Mathews seit Beginn des neuen Schuljahrs erfolgreich aufgebaut. Die 16 Schülerinnen und Schüler nehmen regelmäßig an der SSD-AG teil und wurden bereits zu Erst-Helfern ausgebildet, um täglich in der Schule ihren Dienst fachkundig anbieten zu können. Außerhalb der Pausen können Schulsanitäter auf einem Dienst-Handy angerufen werden, das sogar im Unterricht klingeln darf …

Bildmitte: Achim Rüter und Mareike Mathews hören den Schülern zu, die sich gerade mit der Geschichte des DRK vertraut machen.

Für den Anzeiger Lehrte (HAZ) berichtete Sandra Köhler über diese Veranstaltung:

Einer-Rudern am Salzgittersee

Am Samstag, dem 23. September trafen sich die Teilnehmer des Sportkurses „Rudern“ um schmale Boote auf den Anhänger zu verladen und dann zum Salzgittersee aufzubrechen. Den Abschluss des Kurses bildet traditionell das Einer-Rudern in 30 cm  schmalen und wackeligen Trainingsskiffs. Hierfür bietet der See ein entspanntes Umfeld. Die Temperaturen waren schon etwas kühl, so dass sich alle konzentrierten und nur wenige einen „Reinfall“ erlebten. In den etwas breiteren C-Einern stellten sich noch einige Schüler einer 360-Grad-Wende mit Zeitnahme. Abschließend wurde beim Ruderclub am Salzgittersee, dessen Stege und Umkleideräume benutzt werden durften, ein Picknick veranstaltet. (Rüdiger Halupczok)

Chorklassen 5e und 5f auf der Fête de la musique in Hannover

Den Start in die Ferien gestalteten die Chorklassen 5e und 5f am vergangenen Mittwoch mit einem Auftritt bei der Fête de la musique in Hannover auf eine ganz besondere Weise. Im Rahmen dieses hannöverschen Musikfestivals, das als größte Musikveranstaltung Hannovers in diesem Jahr rund 100.000 Besucher zählte, taten sich die Kinder unter der Leitung von Kristina Ruschitschka (5e) und Christian Lange (5f) als Chor zusammen und erlebten einen sehr erfolgreichen Auftritt auf der Bühne vor dem Hauptbahnhof Hannover.

Hier brachten die Schülerinnen und Schüler in gekonnter Weise Stücke aus dem Repertoire der beiden Klassen zu Gehör. So konnten die Besucher von Michael Jacksons ‚we are the world‘ bis zu dem bekannten Kanon ‚Calypso‘ und Cros ‚Einmal um die Welt‘ ein bunt gemischtes Programm hören. Bei ‚The Lion sleeps tonight‘ drehten die Chorklassen zum Schluss noch einmal richtig auf und sangen den Refrain hier sogar schon im vierstimmigen Chorsatz. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war unter dem begeisterten Applaus des Publikums jegliche Aufregung vergessen.

Als Kirsche auf dem schulisch-musikalischen Sahnehäubchen konnten die Schülerinnen und Schüler sich abends in einem Beitrag des NDR Fernsehens wiederentdecken („Niedersachsen 18:00 Uhr“; zu sehen unter: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Niedersachsen-1800-Uhr,sendung652976.html ab ca. 12:45 min). Alle Beteiligten waren sich einig, diese Aktion im nächsten Jahr wieder ins Programm als Abschluss des Schuljahres aufzunehmen. (Text und Fotos: Christian Lange)

17chor in H3-webEinsingen am Hauptbahnhof Hannover

17chor in H1-webDer Auftritt

Weitere Informationen:

Eine Welt in Bewegung: Am 21. Juni feiert Hannover mit 35 Bühnen-Standorten und mehr als 2.500 Musikerinnen und Musikern die Fête de la Musique. Das Gymnasium Lehrte nahm mit den Chorklassen des 5. Jahrgangs auf der Bühne am Hauptbahnhof teil und spielte von 15:05 bis 15:25 Uhr. An der Bühne am Hauptbahnhof drehte sich alles um Chormusik. Ob Klassik, Jazz oder Pop, ob Kammerchor, Schulchor oder Kinderchor – hier war für alle Chorfans die passende Musik dabei.

1982 in Paris als Straßenfest entstanden, hat die Fête inzwischen mehr als 500 Städte auf dem ganzen Globus in ihren Bann gezogen. Auch in Hannover, als ausgezeichnete UNESCO City of Music, ist die Fête de la Musique aus dem jährlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Die Fête de la Musique ist ohne Frage nicht nur eines der größten, sondern auch eines der lebendigsten und buntesten Events Hannovers.

Speziell auf der „Welcome-Bühne“ an der Marktkirche wird deutlich, dass Musik als Kunstform für Völkerverständigung und Toleranz steht. Hier trifft sich das weltoffene Hannover. Radio Leinehertz und das Welcome Board – ein Projekt zur Unterstützung geflüchteter und immigrierter Musikschaffender der Musikland Niedersachsen gGmbH und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur – haben sich mit vielen Partnerinnen und Partnern sowie Initiativen zusammengetan, um Vielfalt mit Musik von Nah und Fern, mit Aktionen und Begegnungen zu feiern.

Für weiteres internationales Flair sorgen Bands aus den hannoverschen Partnerstädten Poznań, Rouen und Leipzig auf der Bühne am Kröpcke. Dort präsentieren sich außerdem Musikerinnen und Musiker aus den UNESCO City of Music-Städten Kattowitz, Liverpool und Idanha-a-Nova.

17chor in H2-webViel Spaß auf der Zugfahrt