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„European Debate Club“ des Gymnasium Lehrtes erreicht das nationale Finale

Das European Youth Parliament (EYP) ist ein Verband, der Jugendlichen aus ganz Europa die Chance bietet, europapolitisch wichtige Fragen zu erörtern und die parlamentarischen Abläufe durch entsprechende Simulationen kennenzulernen. Wir konnten als Delegation unserer Schule an der Regionalen Auswahlsitzung teilnehmen, nachdem unsere Bewerbungsresolution einen guten Eindruck hinterlassen hatte.

Von einer Jury wurde die Delegation des Gymnasium Lehrtes, die sich aus sieben Schülerinnen und Schülern des European Debate Clubs zusammensetzt, als eine von insgesamt nur dreien dazu ausgewählt, in die nächste Runde aufzusteigen: ein großer Erfolg.

Wir freuen uns darauf, das außergewöhnliche Erlebnis wiederholen zu können und freuen uns auf die National Selection Session im Juni in Wiesbaden!

Die Auswahlsitzung fand in den Räumlichkeiten der Berufsschule Berta Jourdan und im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main statt und setzte sich aus drei wesentlichen Elementen zusammen: dem Teambuilding (gruppendynamisches Kommunikationstraining), der Committee Work (Ausschussarbeit) und der General Assembly (parlamentarische Vollversammlung).  „Wir bedanken uns als Delegation für diese unglaublich anstrengende und fordernde, aber wunderschöne Erfahrung, die wir beim Europäischen Jugendparlament machen durften.“

„Das Teambuilding machte mit den netten Komiteekollegen und den freundesartigen Chairpersons sehr viel Spaß und stärkte die Kommunikation, die Akzeptanz jedes Einzelnen und das gegenseitige Interesse. So wurde die Komiteearbeit zu einer intensiven, produktiven und fröhlichen Zeit, die sich in der anschließenden General Assembly bezahlt machte.“

 

Motion for Resolution by

The Delegation of the Gymnasium Lehrte on the Regional Selection Session by the EYP in Frankfurt 2017

Participating for the first time: How a delegation experienced the Regional Selection Conference of the European Youth Parliament in Frankfurt 06.-09.04. 2017

Submitted by: Nele Aselmann (Committee on SEDE), Victoria Fricke (Committee on ECON I), Rieke Kohn (Committee on ENVI I), Luca Rösler (Committee on EMPL I), Mareike Rohloff (Committee on CULT), Alexander Rüggeberg (Committee on EMPL II), Jonas Wilkening (Committee on ENVI II)

The Participants,

  1. Heavily impacted by the physical and mental exhaustion due to the lack of sleep and the intense workload,
  2. Highlighting the officials’, especially the chairpersons’, amicable relationship with the delegates,
  3. Further congratulating the officials on their outstanding organizational talent,
  4. Positively affected by the variety of the expedient teambuilding activities, leading to the respectful interaction amongst the delegates and therefore creating a productive, accepting and relaxed atmosphere through all parts of the session,
  5. Noting with regret the absence of a culture program and therefore missing the opportunity to experience Frankfurt as the financial core of the European Union,
  6. Recognising the media team’s complex and decent work,
  7. Having considered the uncertainty of insurance and responsibility of the delegates when leaving the property,
  8. Alarmed by the group’s walking shifts being the delegates’ only possibility to leave the property and return to the rest location and therefore holding the delegates back from sleeping early,
  9. Noting the available group showers only providing ice cold water,
  10. Acknowledging the effort of the officials to provide healthy and delicious nutrition;

 

  1. Have non the less been able to improve their English knowledge and grow as individuals;
  2. Will miss the unique atmosphere that the EYP entails;
  3. Felt like VIPs throughout the session;
  4. Recommends to give the possibility to leave the property in smaller groups in order to experience the hosting city of EYP Germany or to return to the sleeping accommodation, respecting the declaration of consent signed by the parents;
  5. Hope for warm water solution at future locations;
  6. Encourage the officials to provide healthy and delicious nutrition further on and suggests a more generous supply of drinks;
  7. Can now relive the whole experience in the National Selection Session in Wiesbaden, June 2017.

Kollegenstaffel beim Hannover-Marathon

Im Rahmen des Hannover-Marathons hat auch eine Kollegenstaffel des Gymnasiums Lehrte teilgenommen. Herr Berg, Frau Sievers, Herr Gruber, Frau Ruschitschka, Herr Wunderlich und Herr Lange haben sich in der genannten Reihenfolge die 42,195 Km geteilt und sind bei  idealen Bedingungen nach 3:37:35 gemeinsam ins Ziel gelaufen. Das war am Ende immerhin Platz 94 von insgesamt 507 Staffeln.

Da der Start der Marathonstaffeln 30 min später als der reguläre Start des Marathons war, konnten wir ständig langsamer werdende Marathonläufer überholen, was uns zusätzlich motivierte. Im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder starten. (Christoph Gruber)

Erasmus-Projekt „Job-Shadowing“ (Teil 2), Sevilla, 7. April 2017

logo_erasmus-kleinZwei weitere Wochen Hospitationsunterricht am IES Albero liegen hinter mir. Es fand ein anregender Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen statt, denn das Interesse an didaktischen und methodischen Fragen ist auf beiden Seiten gleichermaßen groß.  Für die Planung gemeinsamer Unterrichtsprojekte im kommenden Schuljahr sind mögliche Themen und Aufgaben verabredet worden, so dass die zukünftigen Spanischlerner des Gymnasiums Lehrte in einen direkten Kontakt mit Schülerinnen und Schülern des IES Albero treten können.

Erfreulicherweise hatte ich auch die Gelegenheit an zwei außerschulische Aktivitäten teilzunehmen. Ein Ausflug führte uns mit der bilingualen Klasse zur Burg von Alcalá, die die Schülerinnen und Schüler mit dem Englisch-, dem Geschichtslehrer und der Fremdsprachenassistentin nach einer englischsprachigen Vorbereitung erkundeten.

Des Weiteren lud mich ein Geschichtslehrer ein, mit zwei Abiturklassen an einer Exkursion in Sevilla teilzunehmen. Diese führte zu einigen ausgewählten Kirchen Sevillas, in denen für die Semana Santa besonders bedeutsame Christus- und Marienfiguren zu sehen waren. Damit wurde der kulturelle und theologische Teil meines Aufenthaltes eingeleitet. (Susanne Hilmer-Anke)

Schulinternes Volleyballturnier der 10. Klassen

Beim diesjährigen Volleyballturnier am 07. April wurde der Modus deutlich verändert. So konnte jede Klasse drei gemischte Mannschaften stellen, bei denen jeweils mindestens ein Mädchen auf dem Feld sein musste. Es wurde auf sechs Feldern mit Badmintonfeldgröße mit jeweils 4 Spielern gespielt.

Dabei entstand ein munteres Turnier mit hohem Einsatz und viel Spielzeit für die einzelnen Schüler.

Nach zwei Gruppenrunden und insgesamt 90 Spielen konnte das Team „(Wo)men in black“ aus der 10f den Sieg erringen. In der Klassenwertung siegte die 10b deutlich vor der 10e und der 10d.

Vielen Dank an die Schiedsrichter aus der Q1. (Ralf Seidel)

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Spieletag des 9. Jahrgangs – Basketball

Am Donnerstag, 06. April, fand der diesjährige Spieletag des 9. Jahrgangs am Gymnasium Lehrte entsprechend der Schwerpunktsportart im Sportunterricht in diesem Jahrgang mit dem Thema Basketball statt. Allerdings wurde in diesem Jahr das Turnier als Streetball-Turnier durchgeführt:
Jede der fünf 9. Klassen bildete fünf gemischte Teams, so dass mind. immer ein Mädchen oder ein Junge pro Team spielen musste. Gespielt wurde „3 gegen 3“ auf einen Korb ohne Schiedsrichter, indem die Fouls von den Spielern selbst angesagt werden.
Zunächst wurde in fünf Pools mit je einem Team pro Klasse eine Platzierung ausgespielt und anschließend spielten dann in fünf Pools die Gleichplatzierten gegeneinander. Am Ende wurden die Platzierungen der Teams einer Klasse zusammengezählt und so die beste Klasse ermittelt.

Ziel der Änderungen war es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler am Spieltag zu beteiligen und die Spielstörungen durch Foulspiel und ein vereinfachtes Regelwerk zu vermindern. Dank einer gut vorbereiteten Organisation im Vorfeld der Lehrkräfte Herr Dr. Grobmann, Frau Elxnat und Herr Gruber ist dies auch dem unermüdlichen Einsatzes der Turnierleitung von Christopher Oppermann und Moritz Langhorst zu verdanken. Herzlichen Dank dafür!

Insgesamt war es ein gelungener Tag mit viel Bewegung und einem verdienten Sieger: Die Klasse 9e! Herzlichen Glückwunsch! (Christoph Gruber)

Lehrte putzt sich raus – und wir putzen mit

Wie jedes Jahr machen die 5. Klassen bei der Aktion „Lehrte putzt sich raus“ mit. Dieses Jahr aber nur mit halber Kraft, weil drei 5. Klassen noch auf Klassenfahrt waren. Die 5b, 5e und 5f machten sich mit Handschuhen, Müllsäcken und einigen Müllgreifern ausgestattet auf den Weg in Richtung Stadtpark. Die 5f hatte ihr „Revier“ rund um den Spielplatz bis zu den Tennisanlagen und wie es sich für eine Chorklasse gehört, wurde bei der Arbeit auch fleißig gesungen. Der größte Fund bei uns war eine Matratze. Ansonsten fanden wir jede Menge Glasflaschen und Scherben.

Neben dem üblichen Plastikmüll, haben wir auch sehr viele Trinkbecher vom Getränkeautomat im Schwimmbad gefunden. Wir hoffen doch mal, dass diese Becher nicht von unseren Mitschülern des Gymnasiums dort entsorgt wurden… (Norea John, 5f)

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Die Müllsammelaktion fand am 24.März statt. Die drei Klassen des Lehrter Gymnasiums säuberten den alten und neuen Stadtpark und den Bereich am Hohnhorstsee.

 

DSP in der Presse: Gymnasiasten beeindrucken mit Theater in Ketten

Action und Absurditäten: Akteure aus dem elften Jahrgang des Gymnasiums Lehrte haben einen bemerkenswerten Theaterabend geboten. Sie spielten in Ketten, mit übergroßem Sombrero und mit Joghurt auf der Bühne. „Sie müssen sich jetzt diesen Firlefanz ansehen, ob sie wollen oder nicht“, drohte Sascha Klein dem Publikum im Forum. Der harten Einführung folgte eine eindrucksvolle und sehenswerte Darbietung mit zwei sehr unterschiedlichen Theaterarbeiten. Während sich der Kurs von Ulla Lorenz kritisch mit Grenzfällen des Lebens in einer Theatercollage auseinandersetzte, beleuchtete der von Gabriele Schrumpf mit Ironie den gnadenlosen Funktionalismus unserer Gesellschaft.

Präzise Monologe wie der von Hannah Hoins, die ihrer Figur, dem Vergewaltigungsopfer Emma, eine emotionale Stimme gab, sowie der minimalistische Bühnenaufbau bildeten klare Statements. Die Schüler griffen Themen wie Mobbing, Drogen, Schizophrenie und Alzheimer auf und setzten diese kreativ um. In der zweiten Inszenierung „Neverland“ war Leon Paul Keanu Gerlitz als tumber Patient Peter Peterson der Publikumsliebling. Sein Genuschel und seine extremen Kopfbedeckungen, etwa der Sombrero, gaben ihm einen Hauch absurden Wahnwitzes. Die Performance hatte aber auch jede Menge Action zu bieten, so flogen volle Joghurtbecher über die Bühne, und eine Gruppe „Patienten“ lieferten sich eine Trockenerbsenschlacht. (Susanne Hanke – Anzeiger Lehrte)

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Gymnasium Lehrte erstmalig Schulschach-Landesmeister

Der 15. März sollte für die Wettkampfklasse 1-Mannschaft des Gymnasiums Lehrte, in der Lara Schulze, Felix Nietsch, Tobias Brockmeyer und Thore Meiwes spielten, der Tag der Wahrheit werden, an dem die alles entscheidende Frage beantwortet werden sollte, ob wir das Motto: “Nicht verzagen, Hagen schlagen!“ umsetzen können, um Landesmeister zu werden. Für das Landesfinale hatten wir uns in Lehrte mit einem Start-Ziel-Sieg qualifiziert und waren nun eine der vier Mannschaften, die um den Titel spielten. In unserer Altersklasse traten wir doppelrundig gegen Bad Harzburg, Jever und Canzen an.

Mit einem grundsoliden 4:0-Sieg starteten wir in das Turnier und nahmen Canzen in drei schnellen Partien und einer zumindest etwas spannenderen Partie von Lara Schulze auseinander. Tobias Brockmeyer gelang es bereits im fünften Zug, einen Läufer zu gewinnen und die folgende Gewinnstellung in einen Punkt umzusetzen und auch Thore Meiwes gewann in der Eröffnung eine Dame. Bei Felix Nietsch dauerte die Partie bis zum Endspiel und erst dort konnte er seinen Vorteil in einen Punkt verwandeln. In der nächsten Runde spielte Felix gegen Bad Harzburg zwar die schnellste, leider aber auch die schlechteste Partie und gab unseren ersten und einzigen halben Brettpunkt ab. Am Spitzenbrett fiel die Zeit von Lara am Ende sogar auf 29 Sekunden, das reichte aber noch, um mit einer Dame mehr den Gegner mattzusetzen. Die anderen beiden Partien verliefen problemlos und wir erreichten ein 3½:½. Auch die Mannschaft aus Jever konnte gegen uns keine große Gegenwehr entfachen und flog mit 4:0 auseinander – diesmal gewann Tobias im sechsten Zug eine Dame. Unsere Verfolger lagen nach der Hinrunde bereits deutlich zurück, am dichtesten war uns aber Bad Harzburg auf den Fersen.

Auf exakt die gleiche Weise wie vorher konnte Tobias dann auch in der folgenden Partie eine Dame gewinnen und den ersten Punkt der Rückrunde erspielen – erneut gegen Canzen. Thore Meiwes erhöhte zum 2:0, indem er seinen Damengewinn aus der ersten Runde mit der anderen Farbe wiederholte. Wenig später gewann auch die restliche Mannschaft. In der fünften Runde kam anschließend erneut Bad Harzburg unter die Räder und musste ein weiteres 0:4 gegen uns einstecken. Die Ausgangsposition nach der fünften Runde war dann bereits eindeutig, denn wir hatten uns einen so großen Vorsprung erspielt, dass wir bei jedem Ergebnis sicher Landesmeister werden würden. Die Luft auf die Verfolger wollten wir trotzdem nicht nutzen und gewannen abschließend eine Partie nach der anderen gegen die insgesamt ohne große Gegenwehr spielende Mannschaft aus Jever zum 4:0.

Nach diesem leider sehr einseitigen Turnier in Bemerode kann sich das Gymnasium Lehrte in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte Schulschach-Landesmeister nennen! In den letzten Jahren waren unsere Mannschaften der Schule aus Hasbergen unterlegen, in diesem Jahr waren wir nun endlich gut genug. Hagen haben wir allerdings nicht geschlagen, da wir ja auch nicht gegen sie gespielt haben.

Die geheime Königsklasse war jedoch die Wettkampfklasse 2. Dass eine Mannschaft mit einer deutschen Vizemeisterin in ihren Reihen dort nur den dritten Platz belegt hat, spricht für die Qualität des Turniers. Wir haben es aber geschafft, unsere Favoritenposition mit 23½ von 24 Brettpunkten sicher zu nutzen und haben ein tolles Turnier gespielt. Dass entsprechend auch alle Einzelleistungen hervorragend waren, ist bei diesem Ergebnis schon ziemlich selbstverständlich. Eine Bundesrunde gibt es in unserer Altersklasse nicht, deswegen haben wir schon alles erreicht, was es zu erreichen gibt – im nächsten Jahr wollen wir dann die 100% in Angriff nehmen. Und zwar in der Wettkampfklasse 2! (Tobias Brockmeyer)

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Artikelfoto (von links): Hinten Lara Schulze und Thore Meiwes, vorn Tobias Brockmeyer und Felix Nietsch

Management Information Game (Unternehmensplanspiel)

Bereits zum sechsten Mal nahmen Schüler des 10.  Jahrgangs vom Gymnasium Lehrte am Management Information Game (MIG) teil, das vom 06. bis zum 10. März stattfand. Gastgeber der vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft organisierten Business-Simulation war in diesem Jahr Hellmann-Worldwide-Logistics.

Für eine Woche tauschten die 18 Schüler und zwei Auszubildende der beteiligten Firmen zwanglose Schulkleidung mit schickem Business-Dress. Dies war ein augenfälliger Unterschied zur normalen Schule, aber nicht der einzige. Wer gewohnt war, sechs Stunden die Schulbank zu drücken, musste umlernen und  einen 10-Stunden Tag durchstehen.

Im Gebäude von Hellmann-Worldwide-Logistics erhielten die Teilnehmer Gelegenheit, Vorträgen und Präsentationen zu betriebswirtschaftlichen Themen beizuwohnen. Die Referenten dazu kamen aus regionalen Firmen. Nach einer Einführung in das Unternehmensplanspiel bereiteten sie für den Präsentationsabend am Mittwoch in drei Gruppen jeweils eine Vermarktungsstrategie für ein neues fiktives Produkt vor.

Der Präsentationsabend am Mittwoch selbst wurde eingeleitet von Begrüßungen durch Frau Koch (Hellmann) und durch Frau Brandes, der Schulleiterin des Gymnasiums Lehrte. Sie betonte, wie wichtig die Unterstützung durch die teilnehmenden Firmen Hellmann, Miele, Econ und durch die Volksbank sei. Sie bedankte sich auch beim Förderverein des Gymnasiums, bei Herrn Dr. Ralph Grobmann, der erneut für die Organisation verantwortlich war, und bei den unterstützenden Lehrkräften André Bien und Markus Bauer. Als Schülervertreterin bemerkte Lara Thomas: „Dies ist die einzige Gelegenheit, mal in Führungspositionen von Unternehmen hinein zu schnuppern. Beim Betriebspraktikum ist dies eher nicht möglich.“

Seminarleiter Andreas Mätzhold vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft freute sich: „Das MIG ist jedes Mal eine Gelegenheit, den Schülern beim Wachsen zuzusehen. Sie wachsen an ihren Aufgaben und in diesem Jahr um mindestens 10 cm. Dies liegt am Selbstbewußtsein und nicht an hohen Schuhen.“ Er berichtete, dass die arbeitsreichen Tage und schlafarmen Nächte die eine oder andere stressige Situation auslösten, die von den Schülern aber immer gelöst werden konnte. Mätzhold präsentierte den Anwesenden die diesjährige Aufgabe:

Die französische Firma „Officielle S.A.“ stattet weltweit Liebhaber exclusiven Bürogeschmacks mit Arbeitsstätten von hoher Qualität aus. Die drei fiktiven Unternehmen der Schüler sollten diese Firma mit exklusiven Schreibgeräten beliefern, die Handgeschriebenes zuverlässig in textsystemfähige Daten umsetzen können. Die produzierte Menge sollte bei einer Million Stück liegen und der Einzelpreis bei etwa 100 Euro.

Die drei MIG-Unternehmen präsentierten ihre in nur zwei Tagen konzipierten Schreibgeräte und boten auch gleich ein Vermarktungskonzept an. Hierbei hatten sich die Schüler weitreichende Gedanken zur Technik gemacht und beispielsweise langhaltende Akku-Technologien recherchiert. Die drei Unternehmen entwickelten folgende Strategien: Die „Horae-AG“ vermarktete den „SmartPen Omega I“, der Geschriebenes in 4000 Sprachen übersetzen kann und zusätzlich einen Laserpointer eingebaut hat. Er sollte mit Fingerabdrucksensor und Ortungsmöglichkeit besonders sicher sein.  Die „fellac AG“ nannte ihr Produkt „Stylo“ und stattete es mit einer Speicherkapazität von 1 Terabyte und einem Kohlenstofffaser-Akku aus. Der Stylo sollte besonders leicht sein und mit einem lernfähigen Programm zur Schrifterkennung ausgestattet sein.  Schlicht „Pin“ sollte das Produkt der dritten Gruppe, der „Main-Tech-AG“, heißen. Dieses Unternehmen machte sich besonders Gedanken über den Diebstahlschutz, der durch Iriserkennung gewährleistet sein sollte. Die Datenaufnahme sollte durch einen eingebauten Kugelsensor erfolgen, der an das Verfahren bei Computermäusen der ersten Generation erinnerte.

Neben einer 10-minütigen Präsentation entwarf jede Gruppe einen Flyer und musste sich den kritischen Fragen der Einkäufer (Publikum) stellen. Besonders gefürchtet waren die fachlich fundierten Fragen auf englischer Sprache, die von den anwesenden Englischlehrkräften gestellt wurden. Dies war die Gelegenheit für den Schüler Tristan Mauck, mit seinen Kenntnissen aus dem halben Jahr Englandaustausch zu brillieren.

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Das Publikum bewertete die drei Unternehmen durch Punktevergabe und die „Horae AG“ gewann mit 109 Punkten vor der „fellac-AG“ mit 86 Punkten und vor der „Main-Tech-AG“ mit 55 Punkten.

17mig06-webSeminarleiter Andreas Mätzhold präsentiert die Abstimmungsergebnisse.

Die anwesenden Vertreter der Firmen Hellmann, Miele, Continental, Exxon Mobile, der Agentur für Arbeit und der MINT-Abteilung der Hochschule Hannover, des Stadtmarketings, sowie der stellvertretende Bürgermeister Burkhard Hoppe  und der erste Stadtrat Uwe Bee und Dr. Ralph Grobmann,  zeigten sich beeindruckt durch die Präsentationen der Schüler. Ihre Empfehlungen für die Berufsausbildung waren: Das machen, wofür Interesse besteht, Ausbildungen beenden und offen sein für alternative Wege, die sich immer wieder in Betrieben öffnen.

Zum Abschluss lud Frau Koch von Hellmann-Worldwide-Logistics zu einem leckeren Imbiss, bei dem Gelegenheit für anregende Gespräche bestand.

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Das siegreiche Team: Von links nach rechts: Lara Dedolf, Tristan Mauck, Tjorven Müller,  Lara Thomas,  Jonas Mahlmann,  Serafine Schiele

Sozialpädagogin Pascale von Rohr hat ihre Arbeit aufgenommen

Wir freuen uns sehr darüber, dass eine neue Schulsozialarbeiterin ihren Dienst in unserer Schule aufgenommen hat: Pascale von Rohr. Im Gegensatz zu Frau Wolf wird Frau von Rohr mit einer halben Stelle ausschließlich für das Gymnasium zuständig sein.  Ihre Aufgabenbereiche sind noch nicht genau festgelegt; sie wird aber in jedem Fall Ansprechpartnerin für Einzelfallberatung sein, für die es jetzt feste Termine gibt: Donnerstags in der Mittagspause (13:10 – 14:00 Uhr) und freitags in den beiden großen Pausen, jeweils im Raum B11 in der Unterstufe.

Frau von Rohr steht außerdem gern für Klassensozialtrainings zur Verfügung. Bitte sprechen Sie sie an, wenn es hierfür Bedarf gibt. Darüber hinaus wird sie das Mobbing-Interventionsteam und die Klassenleitungen der SLKs bei ihrer Arbeit unterstützen.

Pascale von Rohr hat Erfahrungen als Erlebnispädagogin im Seilgarten und im Team-Training gesammelt. Sie selbst möchte viel mit den Klassen gemeinsam arbeiten und ermuntert die Klassenlehrer, auf sie zuzugehen. Wenn Schüler zu ihr in die Beratung kommen, bietet sie an: „Die Schüler bekommen einen Bonbon für jeden Witz, den ich noch nicht kenne.“ (FIL/HAL)

Besuch der polnischen Austauschschüler aus Trzcianka

Am Freitagmorgen endete der Besuch von 17 polnischen Schülern und Ihrer zwei Lehrerinnen  Alina Gorczynska und Ewa Lachowicz mit der Abfahrt um 9:06 Uhr vom Lehrter Bahnhof. Es spielten sich herzzerreißende Abschiedsszenen ab, denn Austausch- und Gastschüler haben sich gut verstanden. Begonnen hatte der Besuch in Lehrte am Sonntag, dem 26. Februar, mit der Ankunft am späten Nachmittag und der Unterbringung der Gäste. Am Montag begrüßten Thilo Lausecker und Matthias Jäger, die beiden Organisatoren des Polen-Austausches, und die Schulleitung die Gäste offiziell in der Schule. Der Unterricht wurde in kleinen Gastschülergruppen besucht und am Nachmittag wurde Hannover erkundet. Ein besonders Highlight war der Besuch der Autostadt in Wolfsburg am Dienstag, bei dem auch die Führung „Die Welt, in der wir leben“ durchgeführt wurde.

17polenaustausch02-web      Auf dem Weg nach Wolfsburg

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Am Mittwoch stand von 11:00 bis 12:00 Uhr der Empfang beim Bürgermeister Sidortschuk an und am Donnerstag wurde die Spedition Hellmann besichtigt.

17polenaustausch08-web       Besuch beim Bürgermeister

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Am Donnerstag fand auch der Abschlussabend in der alten Mensa statt, für den alle Schüler in der Schulküche einfallsreiches „Fingerfood“ vorbereitet hatten.

17polenaustausch10-webAbschlussabend mit Büffet

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In der HAZ berichtete Katja Eggers über den Besuch beim Bürgermeister:

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Sidortschuk plaudert mit Austauschschülern (Von Katja Eggers)

Polnische Austauschschüler aus Partnerstadt Trzcianka besuchen Lehrtes Bürgermeister

Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk hat im Rathaus am Mittwoch eine Delegation von 17 Schülern und ihren Lehrerinnen aus der polnischen Partnerstadt Trzcianka begrüßt. Die Gruppe ist für eine Woche in Lehrte, besucht in dieser Zeit das Gymnasium und wohnt bei Gastfamilien.

Zuglärm in Lehrte fällt auf

Die Schule hat für die Austauschschüler zudem ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Beeindruckt hat die Polen bisher vor allem der Besuch in der Autostadt Wolfsburg. Aber auch Lehrte selbst gefällt den Schülern aus Trzcianka sehr. „Das ist eine schöne, ruhige Stadt“, sagte etwa der 17-jährige Slawomir. Ein Mitschüler, der bei einer Gastfamilie in Röddensen untergebracht ist, merkte allerdings an, dass man dort immer die vorbeifahrenden Züge höre. Sidortschuk nickte mit dem Kopf. Lehrte sei nun einmal Eisenbahnknotenpunkt. „Von Lehrte kommt man daher schnell überall hin, aber man hört auch fast überall die Bahn – egal, wo man wohnt“, sagte der Bürgermeister. Die polnischen Schüler waren auch selbst mit der Bahn nach Lehrte gekommen. Die Fahrt hatte zehn Stunden gedauert, insgesamt musste die Gruppe auf ihrem Weg achtmal umsteigen.

Schüler stellen viele Fragen

An Sidortschuk hatten die Schüler viele Fragen. Unter anderem wollten sie wissen, wie viele Einwohner Lehrte hat und wie viele von ihnen aus Polen kommen. Das Stadtoberhaupt konnte beides beantworten. Von den 43 000 Einwohnern stammen aktuell 572 aus Polen. „Und eine von ihnen ist mit meiner Tochter früher schon in den Kindergarten gegangen und arbeitet heute bei der Stadt“, sagte Sidortschuk.

 

 

Betriebspraktikum des 10. Jahrgangs

Jeder Schüler stellt sich die Frage, wie es für ihn nach dem Abschluss weitergehen soll. Für welches Berufsfeld entscheidet man sich? Woran findet man Interesse? Solche und noch viele weitere Fragen schwirren einem im Kopf herum, wenn an das eigene Abitur gedacht wird. Und je näher man diesem kommt, desto dringender wird es, eine Entscheidung zu fällen – aber wie soll man sich bei so vielen Möglichkeiten bloß festlegen?

Um den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse einen genaueren Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen, findet jährlich das Betriebspraktikum im Umfang von zwei Wochen statt. Auch dieses Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Beruf ihrer Wahl näher kennenzulernen.

Die Auswahl der Berufe war auch in diesem Jahr sehr vielfältig. Soziale, ingenieurwissenschaftliche, medizinische Felder sowie viele weitere Berufe wurden abgedeckt und ausprobiert. Ein paar fanden Interesse im juristischen Bereich, besuchten eine Anwaltskanzlei und kehrten mit positiven Eindrücken zurück: „Ich durfte jeden Tag bei Gerichtsprozessen dabei sein und mich in die Akten einlesen.“, berichtet Luise Hahn. „Auch konnte ich bei Gesprächen mit Mandanten dabei sein und wurde generell immer miteinbezogen, was nicht selbstverständlich bei dem stressigen Alltag ist.“

Auch Christina Moos erzählt von ihrem Praktikum, das sie im sozialen Berufsfeld im Kindergarten absolviert hat: „Das Arbeiten mit den Kindern hat mir wirklich Spaß gemacht und ich habe tolle Erfahrungen sammeln können.“, sagt sie. Leider musste sie feststellen, dass ihr die Arbeit doch nicht zusagt und ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden: „Ich kann ich mir jedoch nicht vorstellen, später in diesem Beruf arbeiten zu können, da man dort kein wirkliches Ziel vor Augen hat, was für mich negativ ist. Ich brauche etwas, worauf ich hinarbeiten kann und das war leider nicht gegeben.“

Man kann sagen, dass einem das Betriebspraktikum die Möglichkeit gibt, sich schon früh zu beraten und Berufe auszuprobieren, die einen interessieren. Die Schüler können danach selbst entscheiden, ob es sich lohnt, diese weiterzuverfolgen oder etwas anderes zu versuchen. Insofern war das  Praktikum auch dieses Jahr wieder erfolgreich und sicher eine große Hilfe in Bezug auf die spätere Berufswahl. (Cora Strecker)

Container auch an unserer Schule

Da sind Container auf dem Schulhof der Mittelstufe?

Ja,seit Anfang des 2.Halbjahres steht ein großer Container mit zwei Klassenräumen auf dem Schulhof.

Was halten die Schüler von dem Container?

Sie finden ihn ganz gut, weil man nah an den Toiletten ist und man schneller auf dem Schulhof kommt, wodurch man länger Pause machen kann.

Es gibt aber auch Nachteile. Wenn man morgens den ,,Klassenraum“ betritt, kommt die stickige Luft entgegen und man muss somit die Fenster öffnen. Woraufhin die Räume abkühlen und die Schüler frieren. Malin aus der 6b meinte:,,Mir gefallen am besten die schönen hellen Wände und unsere Pinnwand.“

Wie kommt es dazu, dass die Schule Container benötigt?

Da das Schulsystem von G8 wieder zu G9 gewechselt wurde und deswegen mehr Eltern ihre Kinder hier am Gymnasium anmelden.

Wie viele Klassen haben in dem Container Unterricht?

Es sind zwei sechste Klassen in dem Container, die Klasse 6a und die Klasse 6b. (Majana und Kim Mai aus dem Jahrbuch – Team)

 

 

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Die Schüler aus den Containerklassen nehmen es mit Humor:

An den Scheiben kleben Zettel mit der Aufschrift,, Bitte nicht füttern”

Informationsveranstaltung für den zukünftigen 5. Jahrgang

Am 21.02.17 hatten sich etwa 150 Eltern von Viertklässlern mit ihren Kindern um 18:30 Uhr im Kurt-Hirschfeld-Forum zum Infoabend eingefunden. Die Chorklasse 6g und ihre Musiklehrerin Lucy Schäfer begrüßten sie mit dem alten schwedischen Frühlingslied „Gamla Morder Jord“ und als Kontrast mit „Einmal um die Welt“ vom Rapper Cro und warben somit überzeugend für die Musikklassen.

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Die Eltern wurden im Forum vom Leitungsteam für die Jahrgänge 5 und 6, Antje Wünsch und Thomas Schachschal, und auch durch Schulleiterin Silke Brandes willkommen geheißen.

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Nachdem sich die Schüler in ihre zugelosten Workshops verabschiedet hatten, informierte Thomas Schachschal verbal über Chor- und Bläserklassen. Englisch- und Biologielehrerin Marion Ziemann brachte den Eltern die bilinguale Klasse nah, in der Biologie und Erdkunde auf Englisch unterrichtet werden. Aspekte bezüglich der Entscheidung für die zweite Fremdsprache lieferten Martin Hammerschmid für Latein und Susanne Hilmer-Anke für das Fach Französisch.

Allgemeine Informationen gaben dann wieder Thomas Schachschal und Antje Wünsch. Sie wiesen auf die Bedeutung des Titels „Europaschule“ und die Sprachlernklassen hin und skizzierten  die Hochbegabtenförderung und das Drehtürmodell. Zum Thema Ganztagsbereich wurde ein Film der Film-AG gezeigt. Die Stundentafeln für die Klassen 5 und 6 wurden präsentiert.

Als besondere pädagogische Highlights wurden die Klassenlehrerteams, die intensive Einführungswoche sowie Teamteaching und Hausaufgabenbetreuung im Rahmen des Ganztagsangebots sowie der AG-Bereich angesprochen.

Am Ende zeigten zwei der Workshops, Französisch und Musik, ihre Ergebnisse auf der Bühne.

Impressionen aus den Workshops:

17info4-03-webLea Mundt und Kerstin Lenz vermittelten Vokabeln aus dem kullinarischen Bereich.

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17info4-06-web Nik Meuer und Günter Gerdes ließen für das Fach Mathematik geometrische Formen basteln.

17info4-05-webSalvete beim Fach Latein: Lisa Weis, Diana Rosenhagen und Anika Stammermann nahmen die Angst vor dem Unbekannten.

17info4-04-webIm Workshop von Sandra Schulz und Janina Sivers wurden Tiere ausgemalt und auf Englisch benannt.

17info4-10-webIn zwei Räumen präsentierten Christoph Gruber, Christina Kreipe, Vivien-Isabel Winda, Maybritt Elxnat und Schüler der Sport-LKs unterhaltsame Übungen und “Turnschuhhockey”.

17info4-09-webUnter Anleitung von Sylke Bohlen und Frauke Bosse mixten die angehenden Alchemisten Badesalz.

17info4-07-webIm musikalischen/tänzerischen Bereich lag das Wirkungsfeld des Animateurs Christian Lange.

 

 

Sieben Schüler der Q2 für Auswahlsitzung des EYP in Frankfurt qualifiziert

Das Europäische Youth Parliament (EYP) ist ein Verband, der Jugendlichen aus ganz Europa die Chance bietet, europapolitisch wichtige Fragen zu erörtern und die parlamentarischen Abläufe durch entsprechende Simulationen kennenzulernen.  Vom 6.- 9. April 2017 werden wir, sieben Schüler der Q2, als Delegation an der Auswahlsitzung für das Europäische Jugendparlament in Frankfurt teilnehmen. Die erste Bewerbungsrunde fand bereits im Herbst 2016 statt und beinhaltete das Erstellen einer EU-Resolution auf Englisch zum Thema der Flüchtlingskrise. Initiiert wurde das Projekt von Herrn Perk, der die inhaltliche und insbesondere rhetorische Vorbereitung auf die Sitzung betreute.
Die Auswahlsitzung wird in den Räumlichkeiten der Berufsschule Berta Jourdan in Frankfurt am Main stattfinden. Jede Sitzung setzt sich aus drei wesentlichen Elementen zusammen: das Teambuilding (gruppendynamisches Kommunikationstraining), die Committee Work (Ausschussarbeit) und die General Assembly (parlamentarische Vollversammlung). Selbstverständlich dürfen wir uns auch auf ein Rahmenprogramm freuen, welches uns nicht nur die Möglichkeit zum politischen, sondern auch zum kulturellen Austausch (z.B. mit den internationalen Teilnehmern, oder in Form einer Stadtbesichtigung) bietet.

Schon vorher möchten wir uns bei Herrn Perk bedanken, der uns mit seinem immensen Engagement immer wieder motivierte, rhetorisch wappnete und uns sogar für Politik interessieren konnte (und das als Nicht-Politik-Lehrer!). Bei so einer positionierungsfreudigen Gruppe wie unserer Delegation, ist das eine starke Leistung, diese zusätzliche Arbeit so gutgelaunt zu erfüllen! Wir freuen uns auf die Teilnahme an der Auswahl für das Europäischen Jugendparlament, welche in jedem Fall eine sehr interessante, anstrengende, lehrreiche aber lohnenswerte Lebenserfahrung wird! (Rieke Kohn, Q2)

17eyp2-feb-webDie Teilnehmer von links nach rechts: Victoria Fricke, Alexander Rüggeberg, Mareike Rohloff, Jonas Wilkening, Rieke Kohn, Nele Aselmann, Luca Rösler

Wer mehr über das EYP wissen möchte, kann sich hier informieren.

Erster und zweiter Platz bei der Schulschach-Bezirks-Vorrunde

Am Freitag, dem 20.1.17, reisten wir mit zwei Mannschaften des Lehrter Gymnasiums zum Scharnhorst-Gymnasium in Hildesheim, um uns dort bei der Bezirks-Vorrunde der Schulschach-Meisterschaften einen Treppchenplatz zu sichern. Dies gelang beiden Teams.
In der WK 3 konnte unsere Mannschaft mit der Besetzung Lara Schulze (9e), Thore Meiwes (9b), Lukas Schulze (6f) und Felix Waldstein (8f) den ersten Platz belegen. In den ersten zwei Runden erzielten wir deutliche Siege (3½-0½ und 4-0), in der dritten Runde kamen wir jedoch gegen die später zweitplatzierte Schule nicht über ein 2-2 hinaus. Da wir aber die restlichen Kämpfe alle mit 4-0 gewannen, übertrafen wir unsere Konkurrenten deutlich an Brettpunkten. Top-Scorer dabei waren unser Brett 1 und 2 mit Lara Schulze (6/6) und Thore Meiwes (6/6), die beide alle ihre Partien souverän gewannen. Lukas Schulze (5/6) musste sich am 3. Brett nur gegen die zweitplazierte Mannschaft geschlagen geben, gewann aber all seine restlichen Spiele, sodass er mit 5 von 6 gewonnen Partien ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte. Auch unser Brett 4, Felix Waldstein (4½/6), holte als Nicht-Vereinsspieler sehr gute 4½ Punkte.
Unsere Mannschaft in der WK 4, die aus Konrad Kosmehl (5a), Shahnaz Daoud (5b), Jonas Albrecht (5a) und Ragna Saß (5b) bestand, musste sich leider gegen Scharnhorst 1 geschlagen geben, belegte aber dennoch den zweiten Platz, da sie ihre restlichen Runden mit Ausnahme eines Unentschiedens gewinnen konnte. Die meisten Punkte holten hier das 1. und 3. Brett Konrad Kosmehl (5/6) und Jonas Albrecht (5/6), darauf folgte Shahnaz Daoud (4/6). Ragna Saß (2½/6) konnte 2½ Punkte und ein wenig Turniererfahrung sammeln. (Lara Schulze)

Foto: Katharina Brockmeyer
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Foto: Vordere Reihe v.l.n.r: Thore Meiwes, Jonas Albrecht, Konrad Kosmehl, Lara Schulze; Hintere Reihe v.l.n.r: Ragna Saß, Shahnaz Daoud, Lukas Schulze

Alpiner Skikompaktkurs 2017 im Kleinwalsertal

Am Samstag, 14. Januar 2017, morgens um 8 Uhr starteten wir, begleitet von fünf Lehrkräften; Herrn Gruber, Herrn Ziegler, Herrn Eggers, Frau Winda und Frau Sievers, sowie dem ehemaligen Schüler Fritz Windrich, welcher die Fahrt bereits zum zweiten Mal als „Skilehrer“ begleiten durfte, in Richtung Österreich. Nach ca. 11 Stunden im Reisebus kamen wir am Haushang der Wildentalhütte an und der Hüttenwirt Matthias brachte unser Gepäck mit der Schneeraupe hinauf zur Hütte. Für uns hieß es dann im Dunkeln einen Weg nach oben zu finden, welches nicht nur anstrengend sondern auch sehr amüsant war, da man bei einem falschen Schritt bis zur Hüfte im Tiefschnee stand.

Nach dem Abendessen und ein paar Erklärungen zur Hütte und zum Ablauf der Woche, gingen wir zurück in unsere Wohnungen, welche sogar teilweise mit Küchen und Wohnzimmern ausgestattet waren, und gingen zu Bett. Am nächsten Morgen ging es nach einem stärkenden Frühstück auch schon los: Die am Vorabend eingeteilten Gruppen fanden sich und erhielten Einweisungen ihrer jeweiligen Lehrkräfte. Für die Profis und Fortgeschrittenen ging es nach 1-2 Abfahrten am Haushang schon in ein anderes Skigebiet, um die Pisten zu erkunden. Die Anfänger blieben erstmal am Haushang und lernten die Basics, wozu gehörte, wie man mit Skiern geht, sie an- und auszieht, sie trägt und natürlich wie man fährt. Als Einstieg erlernten wir den Schneeflug, welcher eine einfache und langsame Technik des Skifahrens ist. Nach ein paar kleinen anfänglichen Schwierigkeiten machten die Anfänger ihre ersten Abfahrten. Währenddessen fuhren die Fortgeschrittenen schon die schwierigen Pisten, bis es zur Mittagszeit eine ca. einstündige Pause gab, um zu essen und Kräfte zu sammeln. Nun konnten wir unser am Morgen zubereitetes Lunchpaket essen oder eines der typischen Gerichte auf den Hütten bestellen. Anschließend ging es für ein paar Stunden noch einmal zurück auf die Piste, bis wir uns auf den Heimweg machen mussten. Zuhause angekommen wurde geduscht und sich dann um 18 Uhr beim Abendessen versammelt. Nach dem Nachtisch teilte Herr Gruber jeder Gruppe eine neue Lehrkraft für den morgigen Tag zu. Danach ging es zurück in die Wohnungen, wo wir den Abend entweder mit Musik, Tanz und viel Lachen oder gemütlichen Spielerunden ausklingen ließen. In den nächsten Tagen ging es auch für die Anfänger in ein anderes Skigebiet und das teilweise neu erlernte Fahren wurde immer sicherer und spaßiger. Am Donnerstagabend ging es dann für alle den Hang hinunter in das Hotel und Restaurant „Alpenblick“, welches ebenfalls Matthias gehört. Dort gab es für alle ein leckeres Schnitzel mit Pommes und danach noch einen leckeren Nachtisch.

17Ski3-webLeider ging es dann am Samstagmorgen nach dem Frühstück schon wieder zurück in Richtung Heimat. Nach einer Mittagspause bei McDonald kamen wir dann gegen 19:30 Uhr in Lehrte an, wo bereits Eltern und Freunde auf uns warteten. Das Wetter war die ganze Woche traumhaft schön mit viel Schnee, eisigen Temperaturen und wurde ab Mitte der Woche noch getoppt mit viel Sonnenschein – besser hätte es gar nicht sein können,  echtes Kaiserwetter! Insgesamt war es eine tolle Woche mit viel Spaß, guter Laune, Sonne und Schnee!

17Ski5-webEin riesiges Dankeschön geht vor allem an Herrn Gruber, der die Fahrt mit seinen treuen Lehrerkollegen jedes Jahr wieder für uns ermöglicht. Natürlich auch an die anderen Lehrkräfte, welche uns geduldig das Fahren beigebracht und uns lustige sieben Tage beschert haben. Nicht zu vergessen auch ein Dankeschön an Fritz, welcher als „Ski-Lehrer“ dabei war und viele Bilder und Videos mit der GoPro gemacht hat. (Für den Kurs: Hannah Rotermund)

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Vortragsrundlauf für die Q2 – Steuererklärung, Versicherung, Altersvorsorge

Viele angehende Abiturienten haben schon Pläne für die Zeit nach dem Abitur: Sie haben sich entschieden, ein Studium anzutreten, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren oder ein Jahr im Ausland zu verbringen. Doch mit der Entscheidung für einen Ausbildungsweg oder eine Überbrückungsmöglichkeit sind weiter viele Fragen offen, mit denen sich die wenigsten bereits jetzt befassen: Wie mache ich meine Steuererklärung? Welche Versicherungen sollte ich abschließen und welche lieber nicht? Wie sichere ich mich für mein Alter richtig ab?

Genau aus diesem Grund hatten die Schüler der Jahrgangsstufe Q2 am Freitag, dem 27. Januar, die Gelegenheit, Vorträge zu diesen drei Themenbereichen – Steuererklärung, Versicherung und Altersvorsorge – anzuhören.  Die Referenten, die sich beruflich mit den jeweiligen Bereichen beschäftigen, hatten dazu jeweils eigene Präsentationen vorbereitet. Im Anschluss an die etwa 45-minütigen Vorträge konnten die Schüler offen gebliebene Fragen stellen.

Für uns als angehende Abiturienten waren alle Vorträge zielgruppengerecht und informativ gestaltet. Es war gut, einen ersten Einblick zu Themen zu bekommen, die uns neben dem Berufsalltag zwangsläufig beschäftigen werden. Die professionellen Tipps haben uns  weitergeholfen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Referenten sowie Frau Mundt und Herrn Gruber, die den Vortragsrundlauf für unseren Jahrgang organisiert haben! (Konstantin Klenke)

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Susanne Vollhardt (Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover) informiert über das Thema Altersvorsorge.
Natalia Frank vom Lohnsteuerhilfeverein (Beratungsstelle in Sehnde) hält ihren Vortrag zum Thema Steuern/Steuererklärung.
Artikelfoto: Thomas Birkner (Finanzmakler & Berater) hat das große Thema Versicherungen (Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung)

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Neues Europa-Projekt mit spanischer Schule: Schulentwicklung durch internationale Kooperation

logo_erasmus-kleinDas Gymnasium Lehrte initiiert in 2017 eine bilaterale Kooperation mit einer spanischen Schule in Alcala, um das Fach Spanisch an unserer Schule als dritte moderne Fremdsprache zu etablieren. Susanne Hilmer-Anke wird im Rahmen eines Job-Shadowings eine vierwöchige Hospitation an der spanischen Schule I.E.S. Albero (Homepage) durchführen mit dem Ziel, ein gemeinsames Projekt-Curriculum für Jahrgang 8 zu entwickeln. Es ist angedacht,  mit den spanischen Partnern via Videokonferenzen zu sprechen, gemeinsame Projekte zu starten und die Programme eTwinning und Twinspace zu nutzen. Für eine Unterstützung wurde auch ein Antrag im Rahmen der von der EU geförderten Programmgeneration Erasmus+ gestellt, der bewilligt wurde. Somit steht der Durchführung nichts mehr entgegen – lediglich ein Termin in diesem Schuljahr muss noch gefunden werden.

Einen Überblick über das Projekt stellt Klaus Perk vor:

  • das geplante Projekt – entstanden aus der von der SL/Schulgemeinschaft verfolgten Idee der Europaorientierung – ist die konsequente Weiterführung dieser Orientierung
  • die im Entwicklungsplan angestrebte Maßnahme, nämlich die Implementierung des Faches Spanisch ist für das Schuljahr 2017/18 festgelegt. Damit einhergehend haben die Vorbereitungen wie etwa Überlegungen zu einem Sprachenkonzept wie auch zum schulinternen Fachcurriculum in diesem Schuljahr begonnen und müssen festgeschrieben werden
  • das Projekt „Job-Shawdowing“ ist somit die geeignete Maßnahme auf dem Weg zu dem angestrebten Ziel
  • die damit beauftragte Kollegin soll in ihrem Bemühen um fachliche (IKT-spezifische, sprachliche, landeskundliche und interkulturelle sowie fachdidaktische) und organisatorische Erweiterung ihrer Kompetenz im Sinne des angestrebten Zieles fortgebildet werden
  • dabei werden bei der Unterrichtshospitation vorrangig folgende Aspekte zu beachten sein: Formen der Unterrichtsorganisation, Schüleraktivitäten, Impulse für didaktische Konzepte, IKTTechnologien im Sprachunterricht.
  • neben der Hospitation steht die Kontaktaufnahme mit dem Kollegium der spanischen Partnerschule im Vordergrund; in Form von Workshops/regelmäßigen Treffen mit den Lehrerinnen und Lehrern vor Ort können gemeinsame Unterrichtsvorhaben oder  Materialsammlungen(Portfolio) sowie konkrete bilaterale Projektideen erstellt werden, die wiederum von den beiden Institutionen als Multiplikatoren weitergegeben werden
  • desweiteren sollen Schülerprojekte initiiert werden, die nach Einführung des Faches realisiert werden, beispielsweise in Form von eTwinning-Projekten oder ggf. Schüleraustauschfahrten; diese gilt es dann zu ritualisieren

Zwei Mannschaften für den JtfO-Landesentscheid Volleyball qualifiziert

Auch in diesem Jahr werden zwei Mädchenmannschaften des Gymnasiums Lehrte an der Landesmeisterschaft des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Volleyball teilnehmen.

Während die Mannschaft in der Wettkampfklasse (WK) III (Jahrgänge 2002 – 2005) kampflos, also ohne eine einzige Spielbegegnung, sich qualifizieren konnte, weil alle gemeldeten gegnerischen Mannschaften beim Bezirksentscheid kurzfristig aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen der Spielerinnen absagen mussten, hat sich unsere Mannschaft der WK II (Jahrgänge 2000 – 2003) bei den Bezirksmeisterschaften in Hameln gegen vier andere Schulmannschaften durchgesetzt. Bei diesem Turnier war gleich die erste Begegnung die Turniersieg entscheidende:  Die gegnerische Mannschaft vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln konnte nur knapp in drei Sätzen (25:23, 22:25, 15:13) geschlagen werden, wobei sich die beiden Mannschaften nichts schenkten und auf sehr hohem Niveau mit langen, nervenzehrenden Ballwechseln spielten. Alle weiteren Spiele gegen das Schiller-Gymnasium Hameln, wie auch das Finale gegen das Wilhelm-Busch-Gymnasium Stadthagen, wurden souverän in zwei Sätzen gewonnen.

Nun freuen wir uns auf die Landesmeisterschaften am 9. März 2017, die erstmalig in Zeven ausgetragen werden. (Christoph Gruber)

170128 voba -webErfolgreiche Mannschaft der WK II:

Hintere Reihe von links nach rechts: Herr Gruber, Julia Lange, Maxima Schröder, Svenja Salkowski,  Emely Arbter

Vordere Reihe: Anika Faak, Nele Wallura, Lara Thomas, Annika Rohloff