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Lateiner auf Exkursion nach Xanthen

Am Montag den 20.06.16 fuhren wir, die Klasse 6a mit unserer Lateinlehrerin Frau Elsen und unserer Klassenlehrerin Frau Ruschitschka in die Römerstadt Xanten. Wir waren alle sehr aufgeregt, denn aufgrund der langen Fahrt nach Nordrhein-Westfalen stand uns auch noch eine Übernachtung in einem Heuhotel bevor.

Früh am Morgen trafen wir uns alle vor der Schule und stiegen anschließend voller Vorfreude in den großen Reisebus, welcher uns beide Tage zur Verfügung stand. Die bevorstehende Busfahrt war alles andere als langweilig. Nach einer kurzen Pause wurden wir auf halber Strecke von einem Polizeiauto auf einen Rastplatz gelenkt. Keiner wusste, was es damit auf sich hatte oder wie es nun weiterging. Eine große Erleichterung war es dann, als uns mitgeteilt wurde, dass es sich hierbei nur um eine Routinekontrolle handelte und wir schon bald weiterfahren könnten. Als wir uns dann alle von dem Schreck erholt hatten, waren wir auch schon in unserer Herberge, dem Möhrenhof, angekommen.

Nachdem alle Schlafsäcke und Kissen im Heu platziert waren, tobten wir uns zunächst auf dem großen Gelände des Möhrenhofs aus. Anschließend ging es auch schon mit viel Neugier in den Archäologischen Park. Zunächst konnten wir noch eine Weile auf dem großen Spielplatz spielen, doch dann begann auch schon unsere kleine Führung über das Gelände des APX (Archälogischer Park Xanten). Der Führer erzählte uns viel Wissenswertes über die Römerstadt Colonia Ulpia Traiana, die vor sehr langer Zeit auf dem Gelände des heutigen Freiluftmuseums gestanden hatte. Wir sahen zahlreiche Rekonstruktionen der aufwändigen Bauwerke aus der Römerzeit wie z.B. eine lange Stadtmauer, ein Amphitheater oder eine Thermenanlage.

16xanten2-webAnschließend bauten wir uns noch unsere eigene Wachstafel zum Schreiben. Zurück auf dem Möhrenhof warteten wir schon alle hungrig auf unser Abendessen. Eigentlich sollte draußen gegrillt werden, doch da das Wetter leider nicht ganz mitspielte, aßen wir drinnen in der Scheune. Abends hatten wir noch sehr viel Spaß: Wir machten eine große Heuschlacht und viele spielten mit ihren Schlafsäcken Sackhüpfen im Heu. Andere spielten trotz des Regens draußen Fußball oder schauten im Allergikerzimmer das Fußballspiel an. Spät abends krochen wir alle ziemlich erschöpft in unsere Schlafsäcke und erzählten uns vor dem Einschlafen noch ein paar Gruselgeschichten. Nach einer Weile schliefen wir trotz der Gruselgeschichten auch schon ein.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück packten wir all unsere Sachen und machten uns ein erneutes Mal auf den Weg zum Archäologischen Park, denn unser zweiter Workshop stand bevor. Wir lernten noch viel über die Kleidung der Römer und konnten auch selber in die Rolle der Sklaven, Handwerker oder Senatoren schlüpfen.

Mit viel neuem Wissen, schönen Erinnerungen und lustigen Momenten im Gepäck begannen wir dann auch schon wieder die Rückreise nach Lehrte. Im Bus wurde wieder viel gelacht, gesungen und gescherzt. Es war ein sehr schöner Abschluss der 6. Klasse, welcher leider viel zu schnell vorbei ging. (Mia Gugat und Lotte Hübener, 6a)

Dank der Vorsitzenden des Fördervereins (Anette Schäl) an die Eltern

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Eltern ganz, ganz herzlich zu bedanken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und die vielen tollen Kuchen- und Brezelspenden (und die zusätzlichen Salatspenden anlässlich der Schulfeste) die Bewirtung bei der Einschulung, den Elternsprechtagen und den Festen möglich machen. Die großartige Unterstützung zeigt, dass die Schulgemeinschaft zusammenhält. Wenn es nötig ist, verlängern Eltern ihre „Dienste“ und springen spontan ein, damit eventuell entstehende Engpässe überbrückt werden können. Dies ist nicht selbstverständlich und verdient nochmals ein großes Dankeschön.

Ich hoffe ich erreiche auf diesem Weg auch diejenigen Eltern, bei denen ich mich nicht persönlich per E-Mail bedanken konnte. Nochmals vielen lieben Dank an alle. Ich würde mich freuen, wenn ich auch in Zukunft auf ihre Unterstützung zählen kann. Die Einnahmen kommen dem Förderverein des Gymnasiums Lehrte zugute. Ziel des Fördervereins ist es zu helfen, wenn es darum geht, außerhalb des Schuletats die Schüler/innen sowie die Lehrer/innen bei ihrer schulischen Aktivität finanziell und durch persönlichen Einsatz zu unterstützen. Durch das Bereitstellen von finanziellen   Mitteln, möchten wir die Schule zu einem Lebensort gestalten, an dem sich Schüler- und Lehrerschaft wohlfühlen können.

Mit freundlichen Grüßen

Anette Schäl

Vorsitzende des Fördervereins des Gymnasiums Lehrte

Schülerfirma belegte dritten Platz im „STARTUP TEENS“-Wettbewerb!

Am Donnerstag, dem 30.6., fuhren Sascha Klein, Ricarda Hohmann und Alicia Werner, welche das Konzept des Produktes erarbeitet hatten, mit drei weiteren Mitgliedern aus der Schülerfirma, mit Herrn Dr. Grobmann und der Schulleiterin Frau Brandes nach Berlin, um an dem Finale des Business-Plan-Wettbewerbs von STARTUP TEENS“ teilzunehmen. Leider konnte Laura Fischer, welche auch eine wichtige Rolle spielte, nicht mit zum Finale anreisen. Die Idee für die Teilnahme an diesem Wettbewerb entwickelte sich aus einem Projekt, welches die Schülerfirma am Gymnasium Lehrte durchführt. Die Teilnehmer reisten bundesweit an und aus mehr als 150 Teams (600Schülern) und 17.000 Votings schafften es jeweils drei Schülerteams ins Finale nach Berlin und kämpften in den Kategorien Soziales Engagement, Energie & Umwelt, Essen & Gastronomie, Gesundheit, Sport& Technik, Beauty & Fashion und Digitale Medien. Die Teams kämpften um jeweils 10.000 Euro Start- bzw. Investitionskapital.

Die Abfahrt begann um 7:35 Uhr am ZOB in Hannover, wo die acht Teilnehmer am Tag des Finales in den Flixbus einstiegen und nach Berlin gefahren wurden. Das Finale fand in der 19. Etage des Axel-Springer-Haus statt, in dem wir auch gleich zu Anfang mit kleinen Snacks empfangen wurden. Nach der Begrüßung von Gründer Philipp Pausder, ging es auch gleich mit den zehn minütigen Pitches vor einer ausgewählten Jury von hochkarätigen und erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter.

Diese Jury kürte die Plätze eins bis drei jeder Kategorie. Jedes Team musste sich an den Kriterien Realisierbarkeit, Vollständigkeit und Innovationsgrad gegen die Konkurrenz messen. Die Kategorie, in der die Schülerfirma antrat, war Energie&Umwelt. Dort erreichten sie den dritten Platz und sind erfreut über die gesammelten Erfahrungen und wollen nächstes Jahr unbedingt wieder an dem Wettbewerb teilnehmen.

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Den ersten Platz in der Kategorie Soziales Engagement gewann „Refascent“. „Green Cycle Development“ gewann in der Kategorie Energie & Umwelt. Bei Essen & Gastronomie überzeugte „Cupermo“ die Jury. „Sound Silence“gewann in der Kategorie Gesundheit & Sport sowie Technik.  „Befancy“ gewann in der Kategorie Beauty & Fashion. Bei Digitalen Medien holte sich „B.E.R.T.“den ersten Platz. Die Abschlussreden wurde von Seriengründer und Investor Frank Thelen, bekannt durch die TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“, und Philipp A. Pausder gehalten, welche die Teams noch mehr motivierten, unternehmerisch tätig zu sein.

Außerdem zeichneten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank  im Rahmen des Finales STARTUP TEENS als Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016 aus.

Den Abend beendeten sie mit einem typisch berlinerischen Abendessen – der Currywurst, bevor es zurück nach Hannover ging. Die Schülerfirma freut sich schon sehr auf die Teilnahme im nächsten Jahr und dankt nochmal allen Unterstützern und Sponsoren dieses Wettbewerbes und vor allem auch der Schulleitung für die gute Unterstützung und Herrn Dr. Grobmann als deren Mentor.

Im Namen der Schülerfirma  New Energy, danken wir allen Teilnehmern für das erfolgreiche Votingfür den Wettbewerb „STARTUPTEENS“. Bei diesem Wettbewerb haben wir ein Produkt entwickelt, welches umweltfreundlich und energiesparend ist. Unser Produkt ist eine APP, mit der man in der Schule leicht und besser Energie sparen kann.  Mit eurer Hilfe haben wir es geschafft, ins Finale zu gelangen und haben  am 30.6. den dritten Platz errungen. Für weitere Informationen kann man hier klicken. Auf der Seite gibt es einen Film über unser Projekt. (Schülerfirma New Energy)

(Ricarda Hohmann & Alicia Werner)

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Bilder der Tutorengruppen

So schick kommen wir nicht mehr so schnell zusammen! Hier gibt es die Bilder der Tutorengruppen. Die sichtbaren Bilder sind für das Internet in der Pixelzahl reduziert. Für eine hohe Auflösung bitte das Bild mit dem Link laden, vergrößern! Wegen der höheren Datenmenge ergibt sich eine kleine Wartezeit. Dann mit der rechten Maustaste: Grafik speichern unter …

16bien2-webTutorengruppe Bien – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

16bohlen-webTutorengruppe Bohlen – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

16gerdes-webTutorengruppe Gerdes – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

16gruber-webTutorengruppe Gruber – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

16perk-webTutorengruppe Perk – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

16walking-webTutorengruppe Walking – Hier geht es zum Bild in hoher Auflösung

Abiturentlassungsfeier

Wie bereits im Vorjahr fand die Abiturentlassungsfeier in derSporthalle in der Schlesischen Straße statt. Drei Tage vorher liefen noch die letzten mündlichen Nachprüfungen, so dass am Freitag, dem 17. Juni, die stolze Anzahl von 129 Reifezeugnissen verteilt werden konnte. Für den feierlichen Rahmen sorgten die Big Band und der HeartChor. In ihrer Begrüßungsrede griff Schulleiterin Silke Brandes das Motto des Jahrgangs auf: KohlrAbi – wir machen uns vom Acker: „Wir hätten Euch gern noch etwas behalten um Euch zu hegen und pflegen. Einige hätten vielleicht noch eine gentechnische Manipulation vertragen können.“

16abi08-webHerr Bee, 1. Stadtrat der Stadt Lehrte berichtete von seinem Abitur, bei dem die Lehrer noch die Aufgaben selbst stellten und dann der nichtgeübte unwahrscheinlichere Vorschlag drankam. Er schloss mit besten Wünschen für die Abiturienten in der heutigen bewegten Zeit.

16abi15-webNach “Father and Son“ vom Heartchor übermittelte die stellvertretende Elternratsvorsitzende Frau Schäl die guten Wünsche der Eltern. Dr. Meier hielt die Rede für den Abiturjahrgang 1966: „Eigentlich ist es erstaunlich, dass ich hier bin, wo wir doch damals Fahrrad ohne Helm gefahren sind und Autos noch ohne Sicherheitsgurte ausgeliefert wurden. Im Jahr 1966 haben nur 6 Prozent eines Jahrgangs ihr Abitur abgelegt und im Lehrter Abiturjahrgang 66 lag der Frauenanteil bei nur 30 Prozent.“ Nach der Rede von André Bien für die Lehrer erhielt der  Jahrgangssprecher Jan Lasetzke für seine Rede standing Ovations, obwohl er leichte Kritik geschickt verpackte: „Nur selten habe ich meine Mitschüler so aktiv gesehen, wie am Mittwochmorgen um 5 Uhr.“ Gemeint war die „Verschönerung“ der Schule im Rahmen des Abistreiches. Er dankte noch den Eltern und Lehrern für die optimale Betreuung.

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16abi11-webPassend zu den Sommerferien leitete der HeartChormit “Ab in den Süden“ über zu der Verleihung der Ehrenpreise in den Fächern Mathematik (Jan Hauf), Physik (Ann-Christin Schäl, Christian Rabeneck und Julian Posywio), Chemie (Merle Willeke) und Religion (Jona Notny und Marie Winter). Tom Heuer wurde für sein künstlerisches Engagement geehrt (Graffiti in der Tiefgarage), Gia-Luat Thieu für seinen Einsatz bei der Schach-AG und Jan Lasetzke als Jahrgangssprecher.

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16abi14-webFür ihren besonders guten Abischnitt von 1,3 wurden Meltem Elma und Merle Willeke geehrt. Chiara Richardt und Daniel Klöckner folgen mit einer Abinote von 1,5.

16abi01-webAnschließend erhielten die 129 Abgänger in ihren Tutorengruppen von Schulleiterin Silke Brandes und Oberstufenkoordinator Jens Lamker ihr Abgangszeugnis und eine Rose.

16abi17-webDie Bigband begleitete die Veranstaltung und spielte am Ende.

Über diese Veranstaltung schrieb Katja Eggers im Lehrter Anzeiger:

16abient-hazWeitere Bilder von der Entlassungsfeier:

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Sprachlernschüler und ihre Paten besuchen den Zoo

Am 16.6.2016 machten sich die Sprachlernschüler des Gymnasiums Lehrte gemeinsam mit ihren Schülerpaten, die sie in den Regelklassen mit vollem Einsatz unterstützen, nach Hannover auf. Zusammen ging es auf Entdeckungsreise in den Zoo Hannover. Hier konnten sich die Schüler verschiedenster Nationen noch näher kennenlernen und miteinander und voneinander lernen. Es war ein sehr toller Ausflug, die Kinder haben sich gut verstanden und hatten viel Spaß. Kuba aus der SLK2 war begeistert: „Mir hat alles sehr gut gefallen. Am besten fand ich die große Eule“ (eigentlich war es ein Weißkopfseeadler). Insgesamt waren 27 SLK-Schüler und 17 Paten aus den Regelklassen dabei. Auch Frau Brandes war eine Zeit lang dabei. Ohne die großzügige Unterstützung des Rotary Club Lehrte wäre so ein tolles Projekt nicht möglich gewesen, vielen Dank!

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Abistreich

Etwas anders sah es schon aus, das Sek-II-Gebäude am Mittwochmorgen: Überall lag Zeitungspapier herum und Absperrbänder machten es Schülern und Lehrern schwer, für die ersten beiden Stunden Zugang zum Unterrichtsraum zu erlangen. Ab 10 Uhr war der Streich im Stadtpark geplant – leider machte der Regen einen Strich durch diese Rechnung. Gespannt schauten die Organisatoren auf die Wetter-Apps und um 11 Uhr konnte es losgehen!

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Auf der Bühne im Stadtpark wummerten die Lautsprecher und die Abiturienten feierten ihren Abschluss. Der Rodeo-Bulle war in diesem Jahr durch ein bockiges Surfbrett ersetzt worden und stellte Lehrkräfte wie Schüler auf die Balance-Probe. Das coolste Spiel auf der Bühne war das Kohlrabi-Fischen mit dem Mund. Als erster durfte Nik Meuer seinen Kopf in den Bottich stecken und nutzte diese Chance gleich ein halbes Dutzend Mal, allerdings ohne zum Erfolg zu kommen. Sein Gegner, Thomas Berg war beim ersten Tauchgang erfolgreich und deklassierte ihn in weltrekordverdächtigen 12 Sekunden.  Der Vergleich der Muskelkräfte von Lehrern und Schülern beim Tauziehen fiel zu Gunsten der jungen Dynamischen aus. Bei Tanzwettbewerben traten zum Glück nur Schüler gegeneinander an, den Lehrern blieb es erspart. So war es ein gelungener Tag für alle, bis auf die Schüler der Q1, die alles aufräumen mussten.

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Den folgenden Artikel schrieb Frau Eggers vom Lehrter Anzeiger:

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Die Schülerfirma nahm beim Stadtradeln teil -Ergebnisse

Die Schülerfirma hat sich in Lehrte für den Wettbewerb Stadtradeln angemeldet. Die geradelten Kilometer werden summiert. Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert, so dass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst.Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die RadlerInnen die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer. Die Ergebnisse der Teams sowie Kommunen werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, so dass Teamvergleiche innerhalb der Kommune als auch bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

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160610SchFir2-webDie Schülerin Laura Prüss schrieb folgendes zu diesem Thema:

Auf die Kühlanlage warten, bis es im Auto wieder erträglich ist, vor einer roten Ampel stehen, die erst nach nach gefühlten Stunden endlich wieder grün ist oder bei einer kurzen Strecke im Stau feststecken? Oder sind Sie nur der genervte Beifahrer, der wegen der ausfallenden Art des Autofahrers gestört wird? Dann fahren Sie nicht mit dem Auto, sondern genießen Sie die malerische Landschaft, sowie die frische Brise, die nicht aus einer Kühlanlage kommt, bei einer Fahrt mit dem Rad. Genau das macht jetzt die Schülerfirma NewEnergy, da durch das jährliche Projekt „Stadtradeln“ der Ansporn zum Radfahren deutlich steigt / gestiegen ist. So fahren 20 Mitglieder inklusive des Leiters Dr. Grobmann mit und konkurrieren gegen viele andere Teams, die entweder in der Region oder in anderen Bundesländern für ein gutes Klima radeln. Sie sind bisher über 450 km gefahren, wobei die Kilometerzahl täglich ansteigt. Auf der Internetseite des Stadtradelns kann man jeweils seine gefahrenen Kilometer eintragen und diese werden auch in die entsprechend gesparten Emissionen umgerechnet. Dabei werden auch gleichzeitig die gesamten gefahrenen Kilometer summiert, um die Ersparnisse des Benzins zu berechnen und die gefahrenen Kilometer der anderen Teams mit denen des seinigen Teams zu vergleichen. Nach drei Wochen ist die Zeit des Stadtradelns für ihre Anmeldung vorbei, jedoch wird die Schülerfirma zukünftig darauf achten, dass sie weitestgehend auf eine Mitfahrgelegenheit im Auto verzichten wird. Dadurch sorgt sie für ein gesundes Klima und die dabei erworbene Reduzierung der Emissionen, die für die globale Erderwärmung und dessen Folgen verantwortlich ist. Es ist nicht nur sportlicher und dabei auch gesünder mit dem Rad zu fahren, auch macht es deutlich mehr Spaß als nur inaktiv im Auto zu sitzen.

Hier sind die Ergebnisse: (Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

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„FahrradCheck Schule“ macht Station am Gymnasium Lehrte

Rechtzeitig vor den großen Ferien konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5g in einem vierstündigen Projekttag ihr Wissen rund um das Thema “Fahrrad” mit anschließendem kostenfreiem Fahrradcheck unter Beweis stellen. Ralf Strohbach und seine zwei Mitarbeiter der Bürgerinitiative Umweltschutz Hannover stellten am Dienstag, den 14.06 2010 zu Beginn des Projektes der Klasse 5g, die in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt war, eine Reihe von wissenswerten Fragen, die in Quizform verpackt, den Wettbewerb innerhalb der Klasse befeuerte:
“Wer baute das erste lenkbare Fahrrad der Welt?”

“In welcher Stadt gibt es bis zu 4 Meter breite Fahrradwege?”

Durch solche und weitere Fragen wurde das Thema Radfahren den Kindern spielerisch und schülerorientiert näher gebracht.

Im Anschluss daran demonstrierte das Team um Strobach, wie man einen Fahrradreifen nach einem Platten wieder gangbar macht. Vier mutige Schülerinnen versuchten daraufhin ihr Können unter Beweis zu stellen und wechselten jeweils zu zweit einen von Strobach manipulierten Reifen. Dies klappte schon recht zügig und wurde unter lauten Anfeuerungsrufen der anderen Mitschüler/innen durchgeführt.

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Der zweite Teil des Projekttages beschäftigte sich dann mit den jeweiligen Fahrrädern der Schüler/innen. Fast alle konnten an diesem Dienstag ihr Rad mit zur Schule bringen, um es auf Funktionstüchtigkeit und Sicherheit hin untersuchen zu lassen.

Reifendruck ok? Funktioniert das Licht? Ist die richtige Sattelhöhe eingestellt?

Solche und weitere Fragen wurden jedem der 26 Schüler/innen individuell am eigenen Fahrrad gestellt und unter fachmännischem Blick in Augenschein genommen. Im Bedarfsfall konnten einfache Reparaturen, wie Luft aufpumpen oder Kette fetten gleich vor Ort erledigt werden. Größere Mängel wurden per Checkliste dokumentiert und den Kindern mit nach Hause gegeben. Pünktlich zur Mittagszeit wurden die Gäste mit einem tosenden Applaus verabschiedet.

Vielen Dank an die Bürgerinitiative Umweltschutz Hannover! (André Bien)

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Aufführungen der Theater-AG (5.-8. Jahrgang): „Casting-Desaster“

Am Montag, den 13.Juni und Dienstag, den 14. Juni 2016 führte die Theater AG unter der Leitung von Lehrer Jonas Wunderlich ihr selbstgeschriebenes Stück „Casting-Desaster“ auf. Hierbei fand die Aufführung am Montag um 18:00 Uhr für die Eltern der Darsteller und am Dienstag jeweils in der 3. und 5. Stunde für ausgesuchte Schulklassen in der Aula des Gymnasiums statt. Das ca. 30 minütige Stück spielt am Gymnasium Lehrte, wo eine große Talentshow stattfindet. Doch bei dieser geht nicht alles mit rechten Dingen zu, sodass die Auftritte der Talente auf unerklärliche Weise sabotiert werden. Nun ist es Sache von selbsternannten Detektiven aus dem Kreis der Schüler, den Fall zu lösen, die Saboteure zu entlarven und die Talentshow vor weiteren Pannen zu retten…

160614Theater3-webDurch eine hysterische Talentsichterin, einen emotionalen Moderator, aufgedrehte Saboteurinnen, eine äußerst strenge und gemischte Jury und natürlich überzeugende Talente wurde das Stück vielseitig und sehr unterhaltsam für Schüler, Eltern und Lehrer. Einen schönen Abschluss brachte auch die Finale Szene, die das Stück mit einem Tanz aller Darsteller zu „Everybody dance now“ und einer kleinen Party auf der Bühne beendete. Ein gelungenes und sehr zeitnah aufgeführtes Stück, worauf die Schüler der Theater-AG und Lehrer Jonas Wunderlich wirklich stolz sein können! (Enya Laun)

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Beachvolleyball-Mannschaft des Lehrter Gymnasiums beim Landesentscheid

Auch in diesem Jahr konnte sich die Beachvolleyball-Mannschaft des Lehrter Gymnasiums für den Landesentscheid in Wilhelmshaven qualifizieren und gehört damit zu den besten acht Schulmannschaften in Niedersachsen. Aufgrund des frühen Turnierbeginns sind wir bereits am Dienstag, 7. Juni am späten Nachmittag angereist, um auf dem Sportgelände zu zelten. Die Anreise erfolgte mit dem Zug, so dass der Transport der vielen Isomatten, Schlafsäcke und Zelte bei drei Umstiegen nicht immer ganz einfach war.

Trotz besten Bedingungen auf der eindrucksvollen Beachanlage mit sechs Beachplätzen auf dem Sportgelände Freiligrathstraße in Wilhelmshaven und guter Stimmung konnte das Beachvolleyballteam des Gymnasiums Lehrte beim diesjährigen Landesentscheid nur einen 7. Platz erreichen, wobei zwei der drei Gruppenspiele nur knapp mit 1:2 verloren gingen und auch in den Sätzen die Ergebnisse nicht deutlich waren.

Beim diesjährigen Schulwettbewerb „Quattro-Beach-Volleyball der Schulen (Mixed) 2016 Niedersachsen“ scheiterten wir leider im Bezirksentscheid, der auf der beeindruckenden Beachanlage der Waldorfschule am Maschsee stattfand. Nachdem wir uns souverän mit drei Siegen als Gruppensieger durchgesetzt hatten, mussten wir uns im Achtelfinale gegen den späteren Turnierzweiten vom Gymnasium Himmelsthür aus Hildesheim knapp geschlagen geben und hatten dann keine Chance mehr auf einen der ersten vier Plätze, die zum Landesfinale führen. (Christoph Gruber)

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Zum Mannschaftsfoto Beachvolleyball (von links):

Svenja Salkowski, Lisa Gemmeke, Mia Schuh, Annika Blankenburg, Finn Neiseke, Timon Staschik, Beren Fette, Jonas Wallura

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Zum Mannschaftsfoto Quattro-Beach-Volleyball:

hintere Reihe von links:

Herr Gruber, Beren Fette, Jonas Wallura, Finn Neiseke, Torge Rosendahl

vordere Reihe von links:

Julia Lange, Katrin Salkowski, Annika Blankenburg, Luise Stößel

Drei erfolgreiche Aufführungen des Theaterstückes „Phantom – Ein Spiel“

Unter der bewährten Leitung von Friedrich Uwe Röber fanden am 7., 9. und 10. Juni drei Aufführungen des Theaterstückes „Phantom – Ein Spiel“ statt. Die Theater AG des Gymnasiums Lehrte brachte in diesem Jahr das neueste Theaterstück des Erfolgsautors Lutz Hübner auf die Bühne des Forums. Es ist erstaunlich, dass sie die Rechte dafür bekommen hat, denn Lutz Hübner ist der zurzeit beliebteste deutsche Autor für Stücke für junge Erwachsene. Gerade ist sein vorheriges „Frau Müller muss weg“ mit großem Erfolg in den Kinos gelaufen.

Hier folgt eine Rezension von Holger Warnecke:

„Roma, die heißen Roma“. „Mir doch egal wie die heißen. Das sind Zigeuner.“

F.-Uwe Röber bringt mit der Theater-AG des Gymnasiums Lehrte das brisante Stück PHANTOM (Ein Spiel) von Sarah Nemitz und Lutz Hübner auf die Bühne und beweist damit einen guten Griff

Das Theater behauptet ja immer wieder gesellschaftliche Relevanz. Manchmal will es sogar auf aktuelle politische Prozesse reagieren und hievt dann dramatische Schnellschüsse auf die Bühne, die behauptend und eindimensional bleiben und deren Aussage ganz dem bösen Wort Woody Allens gehorchen: „Hast du eine Botschaft – dann schick ein Telegramm“. Gut also, dass es auch andere Dramatiker gibt, die multiperspektivisch, aktuell, kurzweilig und zugleich leicht schreiben können. Das Autorenteam Sarah Nemitz und Lutz Hübner gehört dazu. Und gut, dass es Theatermacher gibt, die diese Texte auf die Bühne bringen. Friedrich-Uwe Röber, der langjährige Leiter der Theater-AG des Gymnasiums Lehrte, muss hier genannt werden. PHANTOM (Ein Spiel) von Nemitz / Hübner macht zwei starke Setzungen – eine inhaltliche und eine formale – und beide erweisen sich als sehr produktiv. Auf der inhaltlichen Ebene geht es darum, dass eine Mitarbeitergruppe einer Spätschicht aus einem Fastfood-Restaurant ergründen und verstehen will, warum und wieso ein Säugling bei ihnen ausgesetzt worden ist. Auf der formalen Ebene ziehen Nemitz / Hüber eine äußerst produktive Spiel–im–Spiel-Ebene ein, indem sie die Restaurant-Besatzung mit leichter Hand zu einer Improvisationstheatergruppe werden lassen. Und diese Improvisationstruppe macht nun genau das, was Improvisationsgruppen eben machen: Sie probieren aus. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen. Sie testen Varianten aus, welche Geschichte sich hinter der vom ausgesetzten Säugling verbergen könnte. Als sehr aktuell, sehr politisch und sehr brisant entpuppt sich dann das, was die spielende Recherche der Gruppe zu Tage bringt, denn die Zuschauer bekommen einen tiefen Einblick in soziale deklassierte Milieus, in Schicksale von Flüchtlingen, in Denkmuster, Vorurteilsstrukturen und Verhaltensweisen, die uns in der Regel wenig geläufig sind. F.-Uwe Röber macht nun aus dieser inhaltlich-formalen Steilvorlage des Autorenteams das einzig Richtige: Er nimmt sie auf und bedient sie konsequent. Die Bühne im Gymnasium Lehrte stellt sich als funktionaler Spielort einer Improvisationstheatergruppe dar, der Wechselkleidung und einige wenige Requisiten bereit hält und ansonsten viel Platz zur Probe bietet. Röber vertraut ganz auf die Macht des Theaters und die Phantasie der Zuschauer, wenn er bspw. das Hineinschlüpfen in die Rolle einer Muslima ganz reduziert mit einem schnell um den Kopf gewundenen Schal andeutet. Gut so – mehr braucht es nicht. Weniger ist wie so oft einfach mehr. Seine 6 Spielerinnen und 1 Spieler schlüpfen im schnellen Wechsel leichtfüßig in verschiedene Rollen: Rieke Kohn, Hilke Böttcher, Ann-Kristin Schäl überzeugend in der Rolle der Blanca; Larissa Doelle berührt durch ihre Darstellung der Hartzer-Schlampe Annika, an deren Seite Philipp Blanke den Macho als kleinen Gernegroß bringt; weiterhin Christina Schimmelfennig, eindringlich in etlichen männlichen Rollen, genauso wie Mara Wesner in verschiedenen Rollen der Frau von nebenan. Alle bieten mit großer Spiellust in den 70 Minuten der Aufführung einen kurzweiligen, auch komischen und vor allem temporeichen Theaterabend, der sich unterhaltend einem brisanten und sehr aktuellen politischen Thema widmet.

16thag11-webRieke Kohn und Larissa Doelle

PHANTOM (Ein Spiel) von Nemitz / Hübner ist somit ein Stück, das genau in unsere politische Situation passt und das die gesellschaftlichen Umbrüche und Prozesse sehr intelligent und zugleich unterhaltend thematisiert. Und F.-Uwe Röber ist es in seiner Inszenierung mit der Theater-AG gelungen, die brisante Textvorlage zum vielschichtigen und anschaulichen Leben zu erwecken und so sein Publikum zu begeistern.

16thag19-webPhilipp Blanke, Hilke Böttcher, Mara Wesner, Rieke Kohn, Ann-Kristin Schäl, Christina Schimmelpfennig und Larissa Doelle

16thag17-webDer erfolgreiche Regisseur Friedrich-Uwe Röber

Lukas Schulze und Tobias Brockmeyer sind Schulschachmeister

Auch in diesem Jahr hat der Schachklub Lehrte wieder ein Schulschachturnier ausgerichtet, das in den gewohnten Räumlichkeiten der Oberstufe wieder in einer angenehmen Atmosphäre ausgespielt werden konnte. Ermittelt wurde am Donnerstag zunächst in zwölf spannenden und turbulenten Runden der Schulschachmeister der Sek 1. Zu Turnierbeginn standen mit den Vereinsspielern Lukas Schulze (5f) und Thore Meiwes (8b) bereits zwei klare Favoriten fest. Beide spielten ein souveränes Turnier und trafen dann in der dritten Runde nach jeweils zwei Siegen aufeinander. Die Partie endete schließlich unentschieden und beide setzten punktgleich das Turnier fort. Danach gab keiner von ihnen mehr Punkte ab und Lukas belegte schlussendlich durch eine bessere Buchholzwertung vor Thore den ersten Platz.
Im Rennen um die Vereinslosenwertung blieb es ebenfalls lange spannend, denn auch hier waren die beiden Erstplatzierten nach der letzten Runde punktgleich. Es zeichnete sich ab, dass den Titel wohl Nico Matuschyk (8b) oder Sören Baars (9c) erspielen wird. Ebenfalls durch die bessere Buchholzwertung ging der Preis dann an Nico.

Nachdem am Donnerstag Lukas Schulze das Turnier der Sek 1 knapp für sich entscheiden konnte, verlief das Turnier der Sek 2 viel deutlicher. Tobias Brockmeyer gab als klarer Favorit keinen einzigen Punkt an die Konkurrenz ab und belegte nach elf Runden mit voller Punktzahl den ersten Platz. Auch die Frage, wer den Preis für den besten Spieler ohne Vereinszugehörigkeit gewinnt, blieb nicht lange unbeantwortet, da Julien-Tillman Danitz mit 10 aus 11 und mit deutlichem Vorsprung den zweiten Platz belegte.
Abgesehen von ein paar Schwierigkeiten mit dem Regelwerk in den ersten Runden war das Turnier wieder sehr schön – auch, wenn eine größere Teilnehmerzahl wünschenswert gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht wieder an den Ehemaligenverein des Gymnasiums, der auch in diesem Jahr wieder die Preise zur Verfügung gestellt hat, die von Herrn Lamker verliehen wurden. Nicht zuletzt ist auch die Turnierleitung aus Florian Klein, Felix Nietsch, Lukas Schulze und Tobias Brockmeyer für ihren Einsatz vor Ort hervorzuheben.

1606schach3-webHerr Lamker, Tobias Brockmeyer und Julien-Tillman Danitz

 

Brandschutzübungen für den 7. Jahrgang

Wie in jedem Jahr waren die beiden mit der Brandprävention betreuten Feuerwehrmänner, Kai Böttcher und Silvio Fraterrigo an unsere Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen am 07. und 08.06. ihr Wissen um Brandvermeidung und Brandbekämpfung zu vermitteln. Während Silvio Fraterrigo in den Klassenräumen Tipps gab, wie man sich bei einem Zimmer- oder Schulbrand verhält, hatte der Steinwedler Ortsbrandmeister Böttcher zusammen mit Tim Jahn den praktischen Teil auf dem Schulhof übernommen. Hier wurde mit ausreichendem Sicherheitsabstand demonstriert, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht – die Stichflamme war über drei Meter hoch. Auch der Klassiker war dabei: Was geschieht, wenn man eine Spraydose entzündet? Zum Glück war die in einem Drahtkäfig, als sie explodierte. Nicht auszudenken, wenn man so etwas in der Hand hält. Jede Schülerin und jeder Schüler bekam dann die Gelegenheit, mit einem Feuerlöscher einen Papierkorbbrand zu bekämpfen, was in den meisten Fällen auch gut gelang.

16Brand2-webTim Jahn erklärt, wie man einen Papierkorbbrand löscht.

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16Brand4-webDie Beschriftung auf dem Löschwagen macht es deutlich:

Die Feuerwehr ist wichtig! – Also mitmachen!

Ankündigung: Drei Aufführungen der Theater-AG: „Phantom – Ein Spiel“

Unter der bewährten Leitung von Friedrich Uwe Röber finden am 7., 9. und 10. Juni drei Aufführungen des Theaterstückes „Phantom – Ein Spiel“ statt. Für diese Veranstaltungen im Kurt-Hirschfeld-Forum ist der Eintritt frei. Die Theater AG des Gymnasiums Lehrte bringt in diesem Jahr das neueste Theaterstück des Erfolgsautors Lutz Hübner auf die Bühne des Forums. Es ist erstaunlich, dass sie die Rechte dafür bekommen hat, denn Lutz Hübner ist der zurzeit beliebteste deutsche Autor für Stücke für junge Erwachsene. Gerade ist sein vorheriges „Frau Müller muss weg“ mit großem Erfolg in den Kinos gelaufen.

„Da liegt ein Baby.“ „Das sieht ja noch ganz frisch aus.“ Die Mitarbeiterinnen im Burger-Restaurant sind überfordert. Das Setting ist in dem Theaterstück „Phantom – Ein Spiel“ interessant: Eine Impro-Theatergruppe ergründet, wie das Baby in das Burger-Restaurant gekommen ist. Auffällig gewesen ist eine Romni, eine Romafrau, vielleicht aus Bulgarien, dem Kosovo, Mazedonien. Hat die ihr Kind einfach ausgesetzt?

Wir begleiten die Theatertruppe bei ihren spannenden Versuchen das Leben der Nichtdeutschen in ihrer neuen Heimat zu erfassen, der Blanca, wie sie sie nennen. Die Begegnung Blancas mit der „Hartzer-Schlampe“ und ihrem Machofreund ist eine kleine Tragikkomödie für sich im Stück. Hier wird niemand mit Samthandschuhen angefasst.

Aufführungstermine für Lutz Hübner „Phantom-Ein Stück“ im Kurt-Hirschfeld-Forum in Lehrte sind:

Dienstag, d. 7. Juni

Donnerstag, d. 9. Juni

Freitag, d. 10. Juni 2016

jeweils um 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Gymnasium wird Europaschule beim Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür am 27. Mai begann mit der feierlichen Verleihung des Titels “Europaschule in Niedersachsen“. In der Mensa hatten sich zahlreiche Schüler, Eltern und Lehrer versammelt, um der kurzweiligen Veranstaltung beizuwohnen. Klaus Perk und Lena Busch, die Hauptakteure in Europafragen, moderierten die Verleihung und bezogen alle Lehrkräfte des Europateams mit ein.

In den einleitenden Worten betonte Klaus Perk: „Europaschulen setzen sich zum Ziel, interkulturelle Lernprozesse zu fördern, die es Heranwachsenden ermöglichen, eine eigene Identität zu finden und in der Begegnung mit anderen Kulturen Toleranz zu entwickeln. So gelingt es uns, unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg hin zu aufgeklärten, kritischen Bürgern Europas zu unterstützen. Als Schulgemeinschaft sind wir bereits gut aufgestellt und wir möchten gemeinsam mit Ihnen hieran anknüpfen. Unser Ziel wird es sein, diese europäische Idee zu einem selbstverständlichen Teil unseres Schulalltags werden zu lassen, indem wir noch stärker fächerübergreifend kooperieren, internationale Projekte durchführen und so unsere Schüler auf den europäischen Arbeitsmarkt vorbereiten.“

Ein Quiz über Nachbarländer und Interviews mit Schülern, die bei dem Erasmusprojekt oder bei Schüleraustauschprogrammen beteiligt waren, rundeten die Veranstaltung ab. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee betonte die Wichtigkeit, sich gerade in der heutigen Zeit mit Europa positiv auseinanderzusetzen: „Sie leisten mit Ihren Schülern einen wichtigen Beitrag, den europäischen Gedanken lebendig zu erhalten.“

16TdoT3-webDer für das Gymnasium zuständige Dezernent Andreas Blasche-Hesse von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Dagmar Kiesling, Koordinatorin für europäische und internationale Angelegenheiten überreichten an Schulleiterin Silke Brandes das begehrte Schild, die Urkunde und eine Europafahne. Auch diese beiden Gäste lobten das vielfältige Engagement des Lehrter Gymnasiums, das sich neben der Erasmusteilnahme in vielfältigen Austauschprojekten und Unterrichtsbezügen widerspiegelt. Ausdrücklich wurde die detailreiche Bewerbungsmappe gelobt. Ergriffen betonte Schulleiterin Silke Brandes, dass die Verleihung des  Titels eine große Ehre für die Schule darstelle, mit einem Schmunzeln bemerkte sie dann, dass damit aber keinerlei materiellen Vorteile verbunden seien. Die scherzhafte Frage, wer denn nun für das Anbringen des Schildes finanziell aufkommt, wurde durch die Übergabe eines Paketes mit Schrauben und Dübeln beantwortet.

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Im weiteren Verlauf des Nachmittags fanden im Gebäude der Unterstufe zahlreiche Mitmachaktionen statt, die es den Viertklässlern ermöglichen sollten, sich mit ihrer neuen Schule anzufreunden.

16TdoT4-webDie Bläserklasse 8 und Thomas Schachschal spielen in der Pausenhalle.

16TdoT11-webSchummelwürfel werden gebaut

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16TdoT12-webDie geniale Magnetschwebebahn mit Supraleitung unter 196° C

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Das Artikelfoto zeigt: Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee, Dagmar Kiesling, Andreas Blasche-Hesse, Silke Brandes, Klaus Perk und Lena Busch halten nach der Übergabe des Schildes und der Urkunde gemeinsam die Europa-Fahne.

Der Lehrter Anzeiger veröffentlichte folgenden Artikel:

Gymnasium wird Europaschule

 Titel gilt fünf Jahre – Einrichtung für Umsetzung des europäischen Gedankens gewürdigt

 Das Lehrter Gymnasium wird zur „Europaschule in Niedersachsen“. Mit diesem Titel würdigt die Landesschulbehörde das jahrelange Engagement der Schule, den europäischen Gedanken in Unterricht, Projekte und Austauschprogramme zu integrieren. Schild und Urkunde wurden gestern übergeben.

Mit dem Titel darf sich das Gymnasium nun fünf Jahre lang schmücken. Das dazugehörige Schild, eine Urkunde und die Europafahne haben Dezernent Andreas Blasche-Hesse von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Dagmar Kiesling, Koordinatorin für europäische und internationale Angelegenheiten, beim Tag der offenen Tür in der Mensa vor Schülern, Lehrern und Vertretern der Stadt an Schulleiterin Silke Brandes überreicht.

Die Auszeichnung sei eine symbolische Belohnung für die Ausrichtung auf Europa im Unterricht. „Das Gymnasium leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zum Fortbestehen des Schengen-Abkommens“, betonte Blasche-Hesse. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee schloss sich der Lobeshymne an: „Im Gymnasium wird der europäische Gedanke wirklich gelebt.“

Die Schüler berichteten, welche Projekte es an ihrer Schule gibt und welche persönlichen Erfahrungen sie damit gemacht haben. Neuntklässlerin Sina hat in der bilingualen Klasse beispielsweise Biologie und Erdkunde auf Englisch gehabt. Mitschülerin Sarah hat vor allem die Austauschfahrt nach Frankreich gefallen. „Durch meine Austauschfahrten habe ich jetzt Freunde in Polen und England“, sagte Elftklässlerin Melissa.

Darüber hinaus hatte sich das Gymnasium mit der Teilnahme am Erasmus+-Projekt, dem Bildungsprogramm der Europäischen Union, um den Titel beworben. Der Antrag der Lehrer Klaus Perk und Lena Busch, der beiden Europa-Koordinatoren des Gymnasiums, bleibt nun sogar ein Jahr lang in der Landesschulbehörde. „Der Antrag war so vorbildlich, dass er anderen Schulen nun als Beispiel dienen soll“, sagte Kiesling.

Von Katja Eggers

 

 

Vier Sommerkonzerte – Die späten Konzerte

Am Mittwoch und am Donnerstag (25. und 26. Mai) fanden  insgesamt vier Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Im zweiten Konzert des jeweiligen Tages, um 19:00 Uhr, spielte die Big Band von „Barbara Ann“ über „Star Wars – The force awakens“ bis „Macarena“ quer durch alle Stilrichtungen. Bei letzterem Stück gab es viel nackte Haut vom HeartChor, der zu Macarena tanzte. Vorher hatte der HeartChor „Father and Son“ besinnlich gestaltet und „Ab in den Süden“ temperamentvoll und witzig mit Bade-Utensilien zelebriert.

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Zusammen mit dem Musicalchor sangen und tanzten die jungen Männer vom HeartChor dann noch „Friends“, ein 20-Minuten-Stück, das an der „Lehrter High Shool“ spielt und verschiedene Schülergruppen urkomisch karikiert: Tänzerinnen, Nerds, Sportler, A-Cappella-Sänger und Rocker. Letztere brachten sogar ein Motorrad auf die Bühne.

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Die Bläserklasse 8e intonierte „Back to the Future“ und andere Stücke. Alle Soli wiesen einen hohen musikalischen Standard auf: Miriam Schroer mit „You rise me up“ auf der Querflöte, Fabian Bloch mit „What a wonderfull world“ auf der Klarinette, Julian Posywio am Klavier mit „Nuvole bianche“ und Christiana Schimmelpfennig am Saxophon mit „My heart will go on“. Ecem Gün sang „Titanium“.

16somkon08-webVon links: Ane Holmer, Julian Posywio, Miriam Schroer und Fabian Bloch

Zum Abschluss wurden die diesjährigen Abiturienten aus dem Musikbereich verabschiedet und bedankten sich mit selbstgedichteten Strophen bei den Musiklehrkräften, die die Dichtkunst mit Humor und Rührung entgegennahmen. Schulleiterin Silke Brandes bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Ane Holmer, die mit ihrer Big Band einen Großteil des Konzertes bestritt.

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Mit den Konzerten jährten sich vielfältige Jubiläen: Die Big Band blickt auf 20 Jahre Schaffenszeit zurück, die Bläserklassen, die in den Jahrgängen 7 und 8 angeboten werden, befinden sich im 15. Jahr. Jünger sind dagegen Chorklassen und HeartChor, die seit fünf Jahren das Musikprogramm der Schule bereichern.

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Vier Sommerkonzerte – Die Nachmittagskonzerte

Am Mittwoch und am Donnerstag (25. und 26. Mai) fanden insgesamt vier Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Bei den Nachmittagskonzerten um 17:00 Uhr brachten die Chorklassen 5g, 5f und die 6c jeweils ein Medley zum Vortrag. Das Lied “Fata Morgana“ wurde sogar szenisch umgesetzt. Ein Wüstenwanderer ist am verdursten; während er hübsche, orientalisch anmutende, tanzende Mädchen als Fata Morgana sieht, kommt ein Geier! Die Streicher-AG war bei den normalen Stücken gut wie immer, tosender Beifall erklang aber für das Stück mit Vokalbegleitung „Faded“, ein Werk des erst 18-jährigen Briten Alan Walker, der mit diesem Lied im Januar an die Spitze der deutschen Singlecharts kam. Das Arrangement der AG klang eindrucksvoller als das Original und die eingehende Stimme von Lena Menzel erinnerte an starke Sängerinnen des Irisch Folk. Beendet wurde das Konzert mit „La cucaracha“, gespielt von der Bläserklasse 7e.

16theater-früh7-webAne Holmer und die Bläserklasse 7c eröffnen und beenden das Konzert.

16theater-früh8-webDie Chorklasse 6c singt “Lollipop”, “Can you feel the love tonight” und “Hit the road, Jack”.

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16theater-früh5-webDie Chorklasse 5f mit “Fata Morgana”

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16somkon04-webOben: Der grandiose Gesang von Lena Menzel sorgte beim Publikum für Gänsehautfeeling. Die Streicher-Ag spielte in beiden Konzerten des Tages.

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Über diese Veranstaltung berichtete der Lehrter Anzeiger:

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Falls der Text zu klein ist , hier folgt er nochmal größer:

Fata Morgana schwebt durchs Forum

 Lehrter Gymnasium gibt vier Sommerkonzerte an zwei Tagen und feiert viele Jahrestage

Bei seinem Sommerkonzert hat sich das Lehrter Gymnasium von seiner musikalischen Seite präsentiert und gleich mehrere Jahrestage gefeiert: Die Chorklassen und der Heart-Chor bringen es auf fünf Jahre. Das musikalische Profil der Bläserklassen für die Jahrgänge sieben und acht gibt es seit 15 Jahren, die Big Band sogar schon seit 20 Jahren.

Die Bläserklassen für Holz- und Blechbläser haben im Laufe der Jahre mehr als 400 Schüler besucht. „Das ist ein echtes Erfolgskonzept“, sagte Schulleiterin Silke Brandes zum Auftakt des Konzertes im Kurt-Hirschfeld-Forum. Aus den Bläserklassen würden oftmals die Nachwuchstalente für die Big Band rekrutiert.

Beim Sommerkonzert am Mittwoch standen zunächst die jüngeren Schüler auf der Bühne. Die Bläserklasse 7e ließ es schmissig swingen und legte dann ein japanisches Frühlingslied nach. Die Chorklasse 6c sang über Liebe und Lollipops. Bei der Chorklasse 5f wurde der berühmte kleine, grüne Kaktus besungen, der so fies „sticht, sticht, sticht“. Zu dem Lied „Fata Morgana“ tanzten einige Sängerinnen in orientalischen Kostümen auf der Bühne.

Die Chorklasse 5g brachte mit „Lieblingsmensch“ von Namika das Publikum zum Mitsingen. Bei der Streicher-AG wippten die Zuhörer zu „James Bond“-Filmmelodien mit den Füßen.

Beim zweiten Sommerkonzert traten am Abend die älteren Jahrgänge in Big Band, Bläserklasse 8, Musical-AG und Heart-Chor auf. Tosenden Beifall gab es für sämtliche Darbietungen. Gestern Abend hat das Gymnasium sein Programm bei zwei weiteren Sommerkonzerten wiederholt. (Von Katja Eggers)

 

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Auch die Pressestelle des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch hatte über den Besuch der Schülerfirma in Berlin berichtet. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir diesen Text hier veröffentlichen. Die Quelle für das Artikelfoto lautet: “Dr. Matthias Miersch MdB”. Die Schülerfirma war als zweite Gruppe des Projekts “Von Lima nach Paris” in die Bundeshauptstadt eingeladen worden und war mit Herrn Dr. Grobmann und Schulleiterin Silke Brandes dieser Einladung gefolgt.

Pressemitteilung:

Matthias Miersch hält sein Versprechen:

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Im vergangenen Jahr hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch das Projekt „Von Lima nach Paris“ an Schulen seines Wahlkreises durchgeführt. Ziel war es, Brücken zwischen nationaler, internationaler und kommunaler Ebene in Sachen Klimaschutz zu schlagen und Strategien für das eigene Lebensumfeld zu entwickeln. Getreu dem Motto: “Global denken – lokal handeln“.

Miersch, der auch Teilnehmer an der Klimakonferenz im vergangenen Dezember in Paris gewesen war, hatte die Projektergebnisse der Schülerinnen und Schüler dann schließlich auch mit im Gepäck: „Dass die Konferenz in der französischen Hauptstadt ein neues verbindliches Klimaschutzabkommen beschließen würde, war lange Zeit nicht absehbar“, so der Abgeordnete. „Umso mehr freut es mich, dass das Abkommen von Paris zu einem Hoffnungszeichen für die Menschen weltweit geworden ist. So haben alle 196 Staaten erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag die 2-Grad-Grenze verbindlich festgelegt.“

Dass nun mit dem Gymnasium Lehrte die zweite von vier Gruppen des Projektes den Weg nach Berlin gefunden hatte, erfüllte den Abgeordneten vor dem Hintergrund des Wahlkreisprojektes und der Ergebnisse von Paris auch mit ein wenig mit Stolz. In Begleitung der Schulleiterin Silke Brandes sowie des Lehrers Dr. Ralph Grobmann, der die Gruppe während des Projekts fachlich betreut hatte, waren die Schülerinnen und Schüler früh mit dem Bus in Hannover aufgebrochen, um gegen Mittag ihren ersten Programmpunkt in der Hauptstadt wahrzunehmen: Bevor die Klasse auf ihren SPD-Bundestagsabgeordneten traf, stand eine Führung durch das Regierungsviertel an.

Bei dem anschließenden Gespräch mit ihrem Wahlkreisabgeordneten Matthias Miersch auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages ging es dann auch tatsächlich um den Ausgang der Konferenz in Paris. So tauschten sich die Schülerinnen und Schüler mit Miersch sowohl über die Ergebnisse der Konferenz als auch über die Schritte, die nun national gegangen werden müssen, aus. Im Gespräch wurde anhand der gestellten Fragen zudem deutlich, wie differenziert sich die Jugendlichen mit dem Thema Politik beschäftigen: So standen neben der Endlagersuchkommission auch eine mögliche Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, der Miersch kritisch gegenübersteht, sowie das Arbeiten der SPD in der Großen Koalition im Mittelpunkt des Interesses.

Den Schülerinnern und Schülern dankte Miersch am Ende des Gespräches noch einmal für ihre tolle Mitarbeit. Zudem gab er den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg: „Jeder noch so kleine Beitrag kann uns helfen, den Klimaschutz weiter voranzubringen.“ Das Gymnasium Lehrte hatte im Rahmen des Wahlkreisprojekts „Von Lima nach Paris“ mit der Schülerfirma „New Energy“ einen Film samt eigens verfasstem Drehbuch produziert, der die Bürgerinnen und Bürger dazu animieren soll, u.a weniger Wasser zu verschwenden und mehr Strom zu sparen.

Schülerfirma in Berlin bei Dr. Matthias Miersch

Berlin, eine Hauptstadt mit 30 Millionen Besuchern im Jahr, wurde am Freitag, den 13. 05. 2016, von der Schülerfirma mit ihrem Leiter Herrn Dr. Grobmann und der Schulleiterin Frau Brandes besucht. Dabei steht der Besuch in Zusammenhang mit dem Projekt „Von Lima nach Paris“, bei welchem die Schülerfirma teilnahm; hierfür wurden die Schüler von dem SPD- Abgeordneten Herrn Dr. Matthias Miersch eingeladen.

Die Abfahrt begann 07:30 Uhr an dem Sek-1-Gebäude und nach der Ankunft in Berlin gestärkten die Schüler als erstes ihre Kräfte durch eine Mahlzeit im Paul-Löbe-Haus mit einer sehr schönen Aussicht auf die Spree und das Marie-Elisabeth-Lüde-Haus.

Anstelle des Besuchs der NABU, der kurzfristig ausfiel, bekamen sie eine sehr informative Führung im Regierungsviertel. Angefangen hat diese beim Paul-Löbe-Haus, welches nach dem ersten Alterspräsidenten und Reichspräsidenten des deutschen Bundestages Paul Löbe benannt wurde. Auch wurden ihnen die architektonischen Bedeutungen erläutert, wie zum Beispiel im Pau-Löbe-Haus, in welchem die Ausschüsse in acht zylinderartigen Strukturen tagen, deren Bedeutung es ist, die Kraft eines gesamten (Auto)Motors in den unterschiedlichen Zylindern darzustellen.

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Gegenüber dem Ausgang des Paul-Löbe-Haus steht das Bundeskanzleramt. Dieses soll die Macht des Parlaments mit der der Regierung gegenüberstellen und gleichstellen. Außerdem gingen sie am „Band des Bundes“ eine gedachte Linie zu bestimmten Gebäuden, wie dem Paul-Löbe-Haus und dem Marie-Elisabeth-Lüde-Haus entlang. Dieses Band soll die einst getrennten Staaten verbinden, da das Paul-Löbe-Haus auf der Westseite und das Marie-Elisabeth-Lüde-Haus bis 1989 auf der Ostseite stand, als die Mauer fiel,.

Anschließend gingen sie über den Platz des Reichstages, welcher damals leer war, weil die Nationalsozialisten mit ihrem Plan „Germania“ eine große Halle nördlich des Gebäudes bauen wollten, die so groß sein sollte wie drei Niedersachsenstadien und höher als die Kuppel des Berliner Fernsehturms.

Ebenso haben sie das Fenster des Reichstagsgebäudes gesehen, aus dem einst Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Republik ausgerufen hatte. Es gab für den Reichstag auch einen Architekturwettbewerb, bei dem Paul Wallot gewann. Er wollte die Inschrift „Dem deutschem Volke“ anbringen, jedoch war der Kaiser Wilhelm dagegen. Die Erfolge des 1. Weltkriegs blieben aus und das Parlament hatte das Budge-Recht, so dass das Geld für den Kaiser knapp wurde. Nur durch ein Einverständnis mit der Inschrift sollten die Kredite freigegeben werden. Die Inschrift wurde von Kaiser Wilhelm bewilligt; diese wurde aus erbeuteten Kanonen des Napoleonischen Krieg (Befreiungskrieg) gegossen. Zu einer der wichtigsten Ereignisse in unserer Geschichte gehört der Reichstagsbrand, bei dem die Täter unklar geblieben sind. Jedoch wird durch den Fund eines unterirdischen Tunnels zwischen dem Reichstag und dem Reichstagspräsidentenparlais, in dem der Repräsentations- Arbeits- und Wohnsitz des jeweiligen Reichspräsidenten war, angenommen, dass die Nationalsozialisten ihn angezündet haben sollen.

Das nächste Gebäude, bei dem sie wieder sehr Informatives erfahren konnten, war das Brandenburger Tor, das zu der Zeit der deutschen Teilung auf der Ostseite stand. Jedoch war dieses auch von den Bewohnern der Ostseite nicht zugänglich und wurde als verbotene Zone abgesperrt. Einst führten Straßen durch das Brandenburger Tor, als dieses aber anfing zu bröckeln, wurden die Straßen verlegt und es ist heute mit einem riesigen Platz verbunden. Natürlich kamen sie durch die Führung am Brandenburger Tor auch am Platz des 18. März vorbei, auf dem eine Revolution stattfand und für die Pressefreiheit, die die Demokratie gewährt, demonstriert wurde.

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Nach der lehrreichen Führung ging die Mitglieder der Schülerfirma in den Reichstag zum Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher der `Linken` der SPD Herrn Dr. Matthias Miersch. Er stellte der Schülerfirma das Leben eines Abgeordneten dar, exemplarisch also einer von 631 Personen. Er erläuterte ihnen auch die Schwierigkeit abzuwägen, wie man sich als Abgeordneter entscheiden soll, also: Soll man bei politischen Fragen durch den Fraktionszwang seiner Fraktion zustimmen oder nach seinem Gewissen urteilen?

Nach dieser Einleitung stellten einige Angehörige der Schülerfirma Fragen an den Politiker, wie seine Meinungen zu jeweiligen Themen wären, wie TTIP, welches auf Europaebene plädiert wird, Glyphosat, Ukraine-Konflikt, das Tragen von Kopftüchern in der Schule als Lehrer und dem Grundproblem der Kernkraftwerke: Das Verursacherprinzip bei der Atommüllentsorgung.

Nach dem Gespräch mit Herrn Dr. Matthias Miersch und dem gemeinsamen Fotos, bekam die Schülerfirma noch eine Besichtigung im deutschen Bundestag. Bei dieser wurden die architektonische Funktion und das Handeln im Parlament erläutert.

Wer noch nicht im Bundestag war: Der Bundestag wurde innen mit sehr viel Glas gebaut, damit Licht für eine helle Atmosphäre sorgt. Auch hat das Hereinragen der Besuchertribünen eine Bedeutung, und zwar soll es die öffentliche Nähe vom Parlament zum Volk darstellen. Der Adler, auch „ Fette Henne“ genannt, besitzt eine Fläche von 58 m2 und ist neben dem Löwen eines der Tiere, die keine natürlichen Feinde haben. So symbolisiert er Stärke und Kraft. Außerdem ist das deutsche Parlament in Berlin das weltweit meist besuchte Parlament mit 2,3 Millionen Besuchern.

Nach dieser Sitzung hatte die Schülerfirma Freizeit. Manche nutzten diese Zeit für einen Blick aus der Reichskuppel. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie die Weiten Berlins genießen. Die andere Hälfte hat sich in diesen Weiten von Berlin aufgehalten, indem sie sich ein sonniges Plätzchen in Cafés suchten, die „berühmten“ Selfies vor dem Brandenburger Tor machten, oder das Taschengeld für ein Souvenir reduzierten.

Nach der schnell vergangenen Zeit war es leider soweit, dass die Schüler ihren Heimweg antreten mussten. Auch wenn der erlebnisreiche Tag in der Hauptstadt vorbei war und viele sich wahrscheinlich noch weitere Tage in Berlin gewünscht hätten, zeigte sich trotzdem keine trübe Stimmung auf der Heimfahrt und alle kamen wieder pünktlich in Lehrte an.

(Laura Fischer)