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Über Gymnasium Lehrte

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Einschulung der neuen Fünftklässler

Am Freitag, dem 05. August, wurden am Gymnasium Lehrte mehr als 180 neue Schülerinnen und Schüler in sechs 5. Klassen aufgenommen. Die Feierlichkeiten wurden eingeleitet durch einen gut besuchten Einschulungsgottesdienst, den Ines Walking und Christian Lange von schulischer Seite vorbereitet hatten und der durch die Mitarbeit von Pastorin Sophie Anca und Pfarrer Roman Blasikiewicz bereichert wurde.

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Für die eigentliche Einschulung konnten nur etwas mehr als 400 Personen im Forum Platz nehmen und einige der begleitenden Verwandten mussten im Foyer der Veranstaltung auf vier Bildschirmen folgen. Für den Beginn der Einschulung hatte sich Schulleiterin Silke Brandes wieder einen unterhaltsamen Gag ausgedacht: Die Schüler wurden in Anlehnung an das Märchen „Der Froschkönig“ in Frösche verwandelt, hinter dem Vorhang versteckt und gaben sich tatsächlich nur durch Quakgeräusche zu erkennen. Nach und nach wurden sie durch gelungene Gesangs- und Rhythmusaktionen der Eltern befreit und zurückverwandelt. Silke Brandes sowie die neue Elternratsvorsitzende Anja Krüger begrüßten die Eltern und neuen Schüler und zeigten sich erfreut, dass dem Gymnasium wieder so viel Vertrauen entgegen gebracht wurde.

16Einschulung4-webNachdem Georg Pfeifer die Beratungslehrer und das Patensystem vorgestellt hatte, übernahm das Leitungsteam 5/6, Antje Wünsch und Thomas Schachtschal, die Verteilung auf die sechs Klassen. Eine erste Orientierung, wer mit wem in eine Klasse kommen würde, bekamen die Schüler, als sie farbige Knicklichter im abgedunkelten Forum schwenkten. Gleiche Farben bedeuteten gleiche Klasse.

16Einschulung3-webKlaus Perk (Jahrgangsleiter 5) und Christina Schulze (Jahrgangsleiterin 6) verlasen dann die Namen der Schüler, die sich zu ihrem Klassenleiterteam gesellten.Während die Schüler ihren neuen Klassenraum besichtigten, konnten die Eltern in der Mensa Kaffee und Kuchen genießen, der vom Förderverein gereicht wurde.

So erfreulich die hohen Anmeldezahlen der vergangenen Jahre auch sind, bringen sie dennoch auch Probleme mit sich. Die Anzahl der Klassenräume für die Klassen 5 und 6, die im Gebäude der Albert-Schweizer-Schule zur Verfügung stehen, reicht nicht aus. Als Lösung hat die Stadt Lehrte für die Herbstferien die Aufstellung von zwei Containern angekündigt; bis dahin muss der Musikraum als Klassenraum genutzt werden. Mittelfristig hofft die Schule, dass sich die Stadt Lehrte als Schulträger und die politischen Verantwortlichen dazu entschließen, die veränderten Anmeldezahlen neu zu bewerten und auch in Lehrte Mitte neue Räumlichkeiten zu schaffen.

16Einschulung2-webKlaus Perk, Christina Schulze, Antje Wünsch und Thomas Schachschal organisieren die Einteilung.

16Einschulung6-webKlassenbildung mit Klassenlehrern und Paten

16Einschulung8-webDie Chlorklasse 6c untermalte die Veranstaltung musikalisch.

16Einschulung9-web Frau Holmer und die Bläserklasse

16Einschulung5-webÜbertragung im Foyer

Über diese Veranstaltung berichtete der Marktspiegel:

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Schülerfirma belegte dritten Platz im „STARTUP TEENS“-Wettbewerb!

Am Donnerstag, dem 30.6., fuhren Sascha Klein, Ricarda Hohmann und Alicia Werner, welche das Konzept des Produktes erarbeitet hatten, mit drei weiteren Mitgliedern aus der Schülerfirma, mit Herrn Dr. Grobmann und der Schulleiterin Frau Brandes nach Berlin, um an dem Finale des Business-Plan-Wettbewerbs von STARTUP TEENS“ teilzunehmen. Leider konnte Laura Fischer, welche auch eine wichtige Rolle spielte, nicht mit zum Finale anreisen. Die Idee für die Teilnahme an diesem Wettbewerb entwickelte sich aus einem Projekt, welches die Schülerfirma am Gymnasium Lehrte durchführt. Die Teilnehmer reisten bundesweit an und aus mehr als 150 Teams (600Schülern) und 17.000 Votings schafften es jeweils drei Schülerteams ins Finale nach Berlin und kämpften in den Kategorien Soziales Engagement, Energie & Umwelt, Essen & Gastronomie, Gesundheit, Sport& Technik, Beauty & Fashion und Digitale Medien. Die Teams kämpften um jeweils 10.000 Euro Start- bzw. Investitionskapital.

Die Abfahrt begann um 7:35 Uhr am ZOB in Hannover, wo die acht Teilnehmer am Tag des Finales in den Flixbus einstiegen und nach Berlin gefahren wurden. Das Finale fand in der 19. Etage des Axel-Springer-Haus statt, in dem wir auch gleich zu Anfang mit kleinen Snacks empfangen wurden. Nach der Begrüßung von Gründer Philipp Pausder, ging es auch gleich mit den zehn minütigen Pitches vor einer ausgewählten Jury von hochkarätigen und erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter.

Diese Jury kürte die Plätze eins bis drei jeder Kategorie. Jedes Team musste sich an den Kriterien Realisierbarkeit, Vollständigkeit und Innovationsgrad gegen die Konkurrenz messen. Die Kategorie, in der die Schülerfirma antrat, war Energie&Umwelt. Dort erreichten sie den dritten Platz und sind erfreut über die gesammelten Erfahrungen und wollen nächstes Jahr unbedingt wieder an dem Wettbewerb teilnehmen.

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Den ersten Platz in der Kategorie Soziales Engagement gewann „Refascent“. „Green Cycle Development“ gewann in der Kategorie Energie & Umwelt. Bei Essen & Gastronomie überzeugte „Cupermo“ die Jury. „Sound Silence“gewann in der Kategorie Gesundheit & Sport sowie Technik.  „Befancy“ gewann in der Kategorie Beauty & Fashion. Bei Digitalen Medien holte sich „B.E.R.T.“den ersten Platz. Die Abschlussreden wurde von Seriengründer und Investor Frank Thelen, bekannt durch die TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“, und Philipp A. Pausder gehalten, welche die Teams noch mehr motivierten, unternehmerisch tätig zu sein.

Außerdem zeichneten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank  im Rahmen des Finales STARTUP TEENS als Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016 aus.

Den Abend beendeten sie mit einem typisch berlinerischen Abendessen – der Currywurst, bevor es zurück nach Hannover ging. Die Schülerfirma freut sich schon sehr auf die Teilnahme im nächsten Jahr und dankt nochmal allen Unterstützern und Sponsoren dieses Wettbewerbes und vor allem auch der Schulleitung für die gute Unterstützung und Herrn Dr. Grobmann als deren Mentor.

Im Namen der Schülerfirma  New Energy, danken wir allen Teilnehmern für das erfolgreiche Votingfür den Wettbewerb „STARTUPTEENS“. Bei diesem Wettbewerb haben wir ein Produkt entwickelt, welches umweltfreundlich und energiesparend ist. Unser Produkt ist eine APP, mit der man in der Schule leicht und besser Energie sparen kann.  Mit eurer Hilfe haben wir es geschafft, ins Finale zu gelangen und haben  am 30.6. den dritten Platz errungen. Für weitere Informationen kann man hier klicken. Auf der Seite gibt es einen Film über unser Projekt. (Schülerfirma New Energy)

(Ricarda Hohmann & Alicia Werner)

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Abiturentlassungsfeier

Wie bereits im Vorjahr fand die Abiturentlassungsfeier in derSporthalle in der Schlesischen Straße statt. Drei Tage vorher liefen noch die letzten mündlichen Nachprüfungen, so dass am Freitag, dem 17. Juni, die stolze Anzahl von 129 Reifezeugnissen verteilt werden konnte. Für den feierlichen Rahmen sorgten die Big Band und der HeartChor. In ihrer Begrüßungsrede griff Schulleiterin Silke Brandes das Motto des Jahrgangs auf: KohlrAbi – wir machen uns vom Acker: „Wir hätten Euch gern noch etwas behalten um Euch zu hegen und pflegen. Einige hätten vielleicht noch eine gentechnische Manipulation vertragen können.“

16abi08-webHerr Bee, 1. Stadtrat der Stadt Lehrte berichtete von seinem Abitur, bei dem die Lehrer noch die Aufgaben selbst stellten und dann der nichtgeübte unwahrscheinlichere Vorschlag drankam. Er schloss mit besten Wünschen für die Abiturienten in der heutigen bewegten Zeit.

16abi15-webNach “Father and Son“ vom Heartchor übermittelte die stellvertretende Elternratsvorsitzende Frau Schäl die guten Wünsche der Eltern. Dr. Meier hielt die Rede für den Abiturjahrgang 1966: „Eigentlich ist es erstaunlich, dass ich hier bin, wo wir doch damals Fahrrad ohne Helm gefahren sind und Autos noch ohne Sicherheitsgurte ausgeliefert wurden. Im Jahr 1966 haben nur 6 Prozent eines Jahrgangs ihr Abitur abgelegt und im Lehrter Abiturjahrgang 66 lag der Frauenanteil bei nur 30 Prozent.“ Nach der Rede von André Bien für die Lehrer erhielt der  Jahrgangssprecher Jan Lasetzke für seine Rede standing Ovations, obwohl er leichte Kritik geschickt verpackte: „Nur selten habe ich meine Mitschüler so aktiv gesehen, wie am Mittwochmorgen um 5 Uhr.“ Gemeint war die „Verschönerung“ der Schule im Rahmen des Abistreiches. Er dankte noch den Eltern und Lehrern für die optimale Betreuung.

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16abi11-webPassend zu den Sommerferien leitete der HeartChormit “Ab in den Süden“ über zu der Verleihung der Ehrenpreise in den Fächern Mathematik (Jan Hauf), Physik (Ann-Christin Schäl, Christian Rabeneck und Julian Posywio), Chemie (Merle Willeke) und Religion (Jona Notny und Marie Winter). Tom Heuer wurde für sein künstlerisches Engagement geehrt (Graffiti in der Tiefgarage), Gia-Luat Thieu für seinen Einsatz bei der Schach-AG und Jan Lasetzke als Jahrgangssprecher.

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16abi14-webFür ihren besonders guten Abischnitt von 1,3 wurden Meltem Elma und Merle Willeke geehrt. Chiara Richardt und Daniel Klöckner folgen mit einer Abinote von 1,5.

16abi01-webAnschließend erhielten die 129 Abgänger in ihren Tutorengruppen von Schulleiterin Silke Brandes und Oberstufenkoordinator Jens Lamker ihr Abgangszeugnis und eine Rose.

16abi17-webDie Bigband begleitete die Veranstaltung und spielte am Ende.

Über diese Veranstaltung schrieb Katja Eggers im Lehrter Anzeiger:

16abient-hazWeitere Bilder von der Entlassungsfeier:

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Lukas Schulze und Tobias Brockmeyer sind Schulschachmeister

Auch in diesem Jahr hat der Schachklub Lehrte wieder ein Schulschachturnier ausgerichtet, das in den gewohnten Räumlichkeiten der Oberstufe wieder in einer angenehmen Atmosphäre ausgespielt werden konnte. Ermittelt wurde am Donnerstag zunächst in zwölf spannenden und turbulenten Runden der Schulschachmeister der Sek 1. Zu Turnierbeginn standen mit den Vereinsspielern Lukas Schulze (5f) und Thore Meiwes (8b) bereits zwei klare Favoriten fest. Beide spielten ein souveränes Turnier und trafen dann in der dritten Runde nach jeweils zwei Siegen aufeinander. Die Partie endete schließlich unentschieden und beide setzten punktgleich das Turnier fort. Danach gab keiner von ihnen mehr Punkte ab und Lukas belegte schlussendlich durch eine bessere Buchholzwertung vor Thore den ersten Platz.
Im Rennen um die Vereinslosenwertung blieb es ebenfalls lange spannend, denn auch hier waren die beiden Erstplatzierten nach der letzten Runde punktgleich. Es zeichnete sich ab, dass den Titel wohl Nico Matuschyk (8b) oder Sören Baars (9c) erspielen wird. Ebenfalls durch die bessere Buchholzwertung ging der Preis dann an Nico.

Nachdem am Donnerstag Lukas Schulze das Turnier der Sek 1 knapp für sich entscheiden konnte, verlief das Turnier der Sek 2 viel deutlicher. Tobias Brockmeyer gab als klarer Favorit keinen einzigen Punkt an die Konkurrenz ab und belegte nach elf Runden mit voller Punktzahl den ersten Platz. Auch die Frage, wer den Preis für den besten Spieler ohne Vereinszugehörigkeit gewinnt, blieb nicht lange unbeantwortet, da Julien-Tillman Danitz mit 10 aus 11 und mit deutlichem Vorsprung den zweiten Platz belegte.
Abgesehen von ein paar Schwierigkeiten mit dem Regelwerk in den ersten Runden war das Turnier wieder sehr schön – auch, wenn eine größere Teilnehmerzahl wünschenswert gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht wieder an den Ehemaligenverein des Gymnasiums, der auch in diesem Jahr wieder die Preise zur Verfügung gestellt hat, die von Herrn Lamker verliehen wurden. Nicht zuletzt ist auch die Turnierleitung aus Florian Klein, Felix Nietsch, Lukas Schulze und Tobias Brockmeyer für ihren Einsatz vor Ort hervorzuheben.

1606schach3-webHerr Lamker, Tobias Brockmeyer und Julien-Tillman Danitz

 

Brandschutzübungen für den 7. Jahrgang

Wie in jedem Jahr waren die beiden mit der Brandprävention betreuten Feuerwehrmänner, Kai Böttcher und Silvio Fraterrigo an unsere Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen am 07. und 08.06. ihr Wissen um Brandvermeidung und Brandbekämpfung zu vermitteln. Während Silvio Fraterrigo in den Klassenräumen Tipps gab, wie man sich bei einem Zimmer- oder Schulbrand verhält, hatte der Steinwedler Ortsbrandmeister Böttcher zusammen mit Tim Jahn den praktischen Teil auf dem Schulhof übernommen. Hier wurde mit ausreichendem Sicherheitsabstand demonstriert, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht – die Stichflamme war über drei Meter hoch. Auch der Klassiker war dabei: Was geschieht, wenn man eine Spraydose entzündet? Zum Glück war die in einem Drahtkäfig, als sie explodierte. Nicht auszudenken, wenn man so etwas in der Hand hält. Jede Schülerin und jeder Schüler bekam dann die Gelegenheit, mit einem Feuerlöscher einen Papierkorbbrand zu bekämpfen, was in den meisten Fällen auch gut gelang.

16Brand2-webTim Jahn erklärt, wie man einen Papierkorbbrand löscht.

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16Brand4-webDie Beschriftung auf dem Löschwagen macht es deutlich:

Die Feuerwehr ist wichtig! – Also mitmachen!

Ankündigung: Drei Aufführungen der Theater-AG: „Phantom – Ein Spiel“

Unter der bewährten Leitung von Friedrich Uwe Röber finden am 7., 9. und 10. Juni drei Aufführungen des Theaterstückes „Phantom – Ein Spiel“ statt. Für diese Veranstaltungen im Kurt-Hirschfeld-Forum ist der Eintritt frei. Die Theater AG des Gymnasiums Lehrte bringt in diesem Jahr das neueste Theaterstück des Erfolgsautors Lutz Hübner auf die Bühne des Forums. Es ist erstaunlich, dass sie die Rechte dafür bekommen hat, denn Lutz Hübner ist der zurzeit beliebteste deutsche Autor für Stücke für junge Erwachsene. Gerade ist sein vorheriges „Frau Müller muss weg“ mit großem Erfolg in den Kinos gelaufen.

„Da liegt ein Baby.“ „Das sieht ja noch ganz frisch aus.“ Die Mitarbeiterinnen im Burger-Restaurant sind überfordert. Das Setting ist in dem Theaterstück „Phantom – Ein Spiel“ interessant: Eine Impro-Theatergruppe ergründet, wie das Baby in das Burger-Restaurant gekommen ist. Auffällig gewesen ist eine Romni, eine Romafrau, vielleicht aus Bulgarien, dem Kosovo, Mazedonien. Hat die ihr Kind einfach ausgesetzt?

Wir begleiten die Theatertruppe bei ihren spannenden Versuchen das Leben der Nichtdeutschen in ihrer neuen Heimat zu erfassen, der Blanca, wie sie sie nennen. Die Begegnung Blancas mit der „Hartzer-Schlampe“ und ihrem Machofreund ist eine kleine Tragikkomödie für sich im Stück. Hier wird niemand mit Samthandschuhen angefasst.

Aufführungstermine für Lutz Hübner „Phantom-Ein Stück“ im Kurt-Hirschfeld-Forum in Lehrte sind:

Dienstag, d. 7. Juni

Donnerstag, d. 9. Juni

Freitag, d. 10. Juni 2016

jeweils um 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Auch die Pressestelle des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch hatte über den Besuch der Schülerfirma in Berlin berichtet. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir diesen Text hier veröffentlichen. Die Quelle für das Artikelfoto lautet: „Dr. Matthias Miersch MdB“. Die Schülerfirma war als zweite Gruppe des Projekts „Von Lima nach Paris“ in die Bundeshauptstadt eingeladen worden und war mit Herrn Dr. Grobmann und Schulleiterin Silke Brandes dieser Einladung gefolgt.

Pressemitteilung:

Matthias Miersch hält sein Versprechen:

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Im vergangenen Jahr hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch das Projekt „Von Lima nach Paris“ an Schulen seines Wahlkreises durchgeführt. Ziel war es, Brücken zwischen nationaler, internationaler und kommunaler Ebene in Sachen Klimaschutz zu schlagen und Strategien für das eigene Lebensumfeld zu entwickeln. Getreu dem Motto: “Global denken – lokal handeln“.

Miersch, der auch Teilnehmer an der Klimakonferenz im vergangenen Dezember in Paris gewesen war, hatte die Projektergebnisse der Schülerinnen und Schüler dann schließlich auch mit im Gepäck: „Dass die Konferenz in der französischen Hauptstadt ein neues verbindliches Klimaschutzabkommen beschließen würde, war lange Zeit nicht absehbar“, so der Abgeordnete. „Umso mehr freut es mich, dass das Abkommen von Paris zu einem Hoffnungszeichen für die Menschen weltweit geworden ist. So haben alle 196 Staaten erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag die 2-Grad-Grenze verbindlich festgelegt.“

Dass nun mit dem Gymnasium Lehrte die zweite von vier Gruppen des Projektes den Weg nach Berlin gefunden hatte, erfüllte den Abgeordneten vor dem Hintergrund des Wahlkreisprojektes und der Ergebnisse von Paris auch mit ein wenig mit Stolz. In Begleitung der Schulleiterin Silke Brandes sowie des Lehrers Dr. Ralph Grobmann, der die Gruppe während des Projekts fachlich betreut hatte, waren die Schülerinnen und Schüler früh mit dem Bus in Hannover aufgebrochen, um gegen Mittag ihren ersten Programmpunkt in der Hauptstadt wahrzunehmen: Bevor die Klasse auf ihren SPD-Bundestagsabgeordneten traf, stand eine Führung durch das Regierungsviertel an.

Bei dem anschließenden Gespräch mit ihrem Wahlkreisabgeordneten Matthias Miersch auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages ging es dann auch tatsächlich um den Ausgang der Konferenz in Paris. So tauschten sich die Schülerinnen und Schüler mit Miersch sowohl über die Ergebnisse der Konferenz als auch über die Schritte, die nun national gegangen werden müssen, aus. Im Gespräch wurde anhand der gestellten Fragen zudem deutlich, wie differenziert sich die Jugendlichen mit dem Thema Politik beschäftigen: So standen neben der Endlagersuchkommission auch eine mögliche Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, der Miersch kritisch gegenübersteht, sowie das Arbeiten der SPD in der Großen Koalition im Mittelpunkt des Interesses.

Den Schülerinnern und Schülern dankte Miersch am Ende des Gespräches noch einmal für ihre tolle Mitarbeit. Zudem gab er den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg: „Jeder noch so kleine Beitrag kann uns helfen, den Klimaschutz weiter voranzubringen.“ Das Gymnasium Lehrte hatte im Rahmen des Wahlkreisprojekts „Von Lima nach Paris“ mit der Schülerfirma „New Energy“ einen Film samt eigens verfasstem Drehbuch produziert, der die Bürgerinnen und Bürger dazu animieren soll, u.a weniger Wasser zu verschwenden und mehr Strom zu sparen.

Ankündigung: Tag der offenen Tür am 27. Mai

Das Gymnasium Lehrte öffnet am 27. Mai im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße seine Türen, um alle interessierten Schüler und Eltern über das vielseitige Unterrichtsangebot der Schule zu informieren. Der Tag der offenen Tür wird von 15.00 bis 18.00 Uhr stattfinden und wird eingeleitet mit einer Ansprache zur feierlichen Verleihung des Siegels „Europaschule“.

Eine Reihe von Mitmachaktionen erwartet die künftigen Fünftklässler; so können die Gäste in den naturwissenschaftlichen Fächern verschiedene Experimente durchführen, auf dem Pausenhof sportliche Angebote wahrnehmen und in Inhalte aller Fächer hinein schnuppern. Englisch-, Französisch- und Lateinlehrer stellen ihre Fremdsprache vor und erläutern die Arbeitsweise im Unterricht. Chor- und Bläserklassen geben der Öffentlichkeit musikalische Kostproben des bereits Erlernten. Auch das AG-Angebot und die Beratungslehrer werden vorgestellt. „Wir wünschen uns viele intensive Beratungsgespräche mit Schülern und Eltern, um sie von den Vorzügen unserer Schule zu überzeugen”, betont Thomas Schachschal aus dem Leitungsteam für die Jahrgänge 5 und 6. In der Woche nach dem Tag der offenen Tür (30.05-02.06) sind die Anmeldungen für die neuen 5. Klassen im Sekretariat der Sek II, Burgdorfer Straße 10, möglich. Es wird gebeten, hierfür das letzte Zeugnis und das Beratungsprotokoll der Grundschule mitzubringen.

Artikelfoto: Im vergangen Jahr war die Magnetschwebebahn von Physiklehrer Dr. Stadel ein echter Publikumsmagnet

 

Ankündigung: Vier “Sommerkonzerte“ am 25. und 26. Mai

Beinahe einen Monat vor dem kalendarischen Sommeranfang finden am Mittwoch, dem 25. Mai, und am Donnerstag, dem 26. Mai, jeweils zwei Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Der frühe Termin erklärt sich durch die frühen Sommerferien. Im ersten Konzert des Tages, das um 17:00 Uhr beginnt, erwartet das Publikum Darbietungen der Chorklassen 5 und 6, der Bläserklasse 7 und der Streicher-AG sowie ein Minimusical der Klasse 5f. Der Eintritt beträgt hierfür 3 Euro. Das zweite Konzert des jeweiligen Tages beginnt um 19:00 Uhr. Hierbei können sich die Zuhörer auf die Big Band, die Bläserklasse 8, ebenfalls auf die Streicher-AG und ein gemeinsames Projekt der Musical-AG und des HeartChors freuen. Hierfür beträgt der Eintritt 5 Euro. Die Karten sind an der Abendkasse oder im Sekretariat der Sek II zu bekommen. In langen Probenzeiten bereiteten die Schüler und Schülerinnen ihre Stücke unter Anleitung durch die Musiklehrkräfte Ane Kristin Holmer, Thomas Schachschal, Lucie Schäfer, Kristina Ruschitschka, Julia Bredthauer und Christian Lange vor und freuen sich darauf, ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Das Foto zeigt die aktuelle Bläserklasse des 7. Jahrgangs.

Guter dritter Platz beim JtfO-Fußball-Turnier

Beim Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ gab es in Neustadt am Rübenberge einen ordentlichen dritten Platz. Nachdem man sich in der Vorwoche als Zweiter für dieses Turnier qualifiziert hatte, brauchte man allerdings den ersten Platz unter den sechs Mannschaften, um sich eine Teilnahme für das Bezirksfinale zu sichern.

Nach einem torlosen Auftaktspiel gegen den Angstgegner von der KGS Hemmingen trennte man sich auch gegen das Gymnasium Springe mit einem Remis (1:1). Es folgte eine vermeidbare 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger von der IGS Langenhagen. Gegen den Gastgeber gab es einen verdienten 1:0-Erfolg, so dass im abschließenden Duell mit der SSG Wennigsen ein 2:2 ausreichte, um den dritten Platz hinter Hemmingen zu festigen.

Die Tore für Lehrte erzielten Niklas Becker und Moritz Biermann nach jeweils starker Vorarbeit von Fabian Geske. Im letzten Spiel trafen Kilian Kroll nach Zuspiel von Niklas Becker und Fabian Geske nach einem Solo nach einem Befreiungsschlag von Kjell Zabel.

Es war ein langer Turniertag mit engagierten Spielern, bedauerlich war allerdings, dass nur zehn gesunde und zwei angeschlagene Schüler zur Verfügung standen. (Ralf Seidel)

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Von links: Leon Sprenger, Mats Hanekopf, Jannick Schott, Max Windrich, Kilian Kroll, Dominik Renz, Niklas Becker, Tom Dost, Moritz Biermann, Fabian Geske, Kjell Zabel und Paul Wagner.

Erasmus – Ausklang, Abschied und Resümee

Nach einer arbeitsreichen Woche trennten sich am Samstag die Wege der Schüler und Lehrkräfte: Während letztere unter dem Motto „Politik und Geschichte“ Berlin erkundeten, zog es die Gastschüler mit ihren deutschen Partnerschülern nach Hamburg. Die geplante Hafenrundfahrt fiel wegen des unsteten Wetters aus. Dennoch boten Speicherstadt, Hamburger Rathaus und die Alster hinreichend touristisches Programm. Auch die Einkaufsgalerien stießen auf reges Interesse.
Für die Lehrer-Delegation, bestehend aus acht Lehrerkräften aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, hatten die Lehrter Gastgeber eine Führung durch das Regierungsviertel in Berlin organisiert. Höhepunkt hierbei war ein Besuch des Reichstagsgebäudes. Auf Wunsch der europäischen Gäste schloss die Besichtigung der Berliner East Side Gallery den Berlinbesuch ab. Angesichts der Mauerreste und der Kunstwerke namhafter Künstler auf dem Beton zeigte sich Adèle Velly aus Frankreich beeindruckt: „Ein Glücksfall für Deutschland, dass diese furchtbare Grenze gefallen ist. Diese kulturelle und wirtschaftliche Vereinigung von West und Ost kann Vorbild für das Zusammenwachsen der Europäischen Union sein, in der gemeinsame Werte gelebt werden.“

Verabschiedet wurden die europäischen Gäste am Sonntag zum Teil unter Tränen am Airport Hannover. Lena Tepp aus der Klasse 10 e meinte: „Meine Gastschülerin und ich lagen total auf einer Wellenlänge. Wir werden den Kontakt erhalten.“

Den Abschluss findet das europäische Projekt mit dem Besuch der Partnerschule in Italien im Herbst 2016 sowie einem weiteren finalen Arbeitstreffen in Frankreich 2017. Projektkoordinator Klaus Perk zeigte überaus zufrieden mit dem Fortschritt der einzelnen Teilprojekte: „Unsere ambitionierten Ziele für diese Arbeitswoche wurden allesamt erreicht — die Kooperation hat hervorragend geklappt und wir sind stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die sich sicher auf internationalen Parkett bewegen können.“

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Patricia Espinosa (Spanien); Clara Albero (Spanien); Adèle Velly (Frankreich); Mary Pucci (Italien);  Vincenza Serrentino (Italien); Klaus Perk (Gymnasium Lehrte)

Dem Marktspiegel war der Aufenthalt der europäischen Gäste ein großer Artikel wert:

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Wasserball-Turnier im Jahrgang 6

Die 6. Klassen waren bei dem Turnier am 21. April in jeweils drei Mannschaften eingeteilt und konnten ihr Können auf drei Spielfeldern ausprobieren. Wasserball ist mordsmäßig anstrengend. Jede Mannschaft hatte Auswechselspieler und jeder sollte in den Genuss kommen zu spielen. Die Wechsel wurden schnell und diszipliniert ausgeführt. Unsere Schiedsrichter waren Helfer aus der 10b. Sie haben sogar ihre Erdkundearbeit verschoben, um das Pfeifen zu übernehmen.

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Bedran, Florian, Lorenz, Luis K.,Johanna, Larissa, Marisa und Kyra.
Herzlichen Dank an Euch. Ihr habt einen tollen Job gemacht.
Das Lehrerteam bestand aus Herrn Pfeiffer, Herrn Seidel und mir.
Auch euch beiden Danke für eure Mithilfe. (Kathleen Franzke)
Hier die Ergebnisse:

1.Platz 6d mit 24 Punkten
2. Platz 6e mit 23 Punkten
3. Platz 6c mit 13 Punkten
4. Platz 6a mit 12 Punkten
4. Platz 6b mit 12 Punkten

Erasmus-Projekt: Hannover und Wolfsburg

Nach der Begrüßung am Dienstag ging es gleich in die Züge, um Hannover zu erkunden. Die Stadtrundfahrt wurde stilecht in einem Doppeldeckerbus durchgeführt. Ein Highlight war die Besichtigung des Alten Rathauses mit den Modellen verschiedener geschichtlicher Phasen Hannovers. Natürlich durften auch die Herrenhäuser Gärten nicht fehlen, ebenso wenig wie die Leibniz-Universität.

Am Mittwoch fand der Erasmus-Projekttag in der VW Autostadt in Wolfsburg statt. Auf dem Programm standen Englische Workshops, eine Werkstour und einige Schüler hatten die Möglichkeit E-Mobilität zu erfahren (Im wahrsten Sinne des Wortes!).

Einige Schüler und Schülerinnen erlebten Wolfsburg vom Wasser aus (Bootsfahrt auf dem Mittellandkanal), andere erkundeten das Phäno.

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Über die Arbeit in den Workshops berichtete Klaus Perk:

Die Schüler und Schülerinnen hatten bei VW die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops an Themen rund um die Mobilität der Zukunft und Nachhaltigkeit zu forschen. Diese Ergebnisse, Erkenntnisse und Produkte fließen unmittelbar in das Projekt ein.

Workshop 1: HAND IN HAND

Die Herstellung eines Automobils ist ein Musterbeispiel industrieller Produktionsweise. Teamarbeit ist dabei unverzichtbar. In diesem Workshop entwickeln und montieren die Teilnehmer in Eigenregie einfache Fahrzeugmodelle. Der Gestaltungs- und Produktionsprozess wird als Rollenspiel in der Gruppe nachvollzogen, wobei die Teilnehmer auch durchaus vor die eine oder andere knifflige Situation gestellt werden. Im Anschluss werden eigenständig erarbeitete und auf das jeweilige Produkt abgestimmte Werbekonzepte vor der Gruppe präsentiert.

Kompetenzvermittlung

  • Die Teilnehmer entwerfen und realisieren Modellfahrzeuge aus vorgegebenen Materialien, auch unter Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit wie etwa Ressourcenverbrauch.
  • Sie erlernen die selbstständige Planung und Gliederung eines Produktionsprozesses.
  • Im Rollenspiel erleben die Teilnehmer praktisch die Arbeitsteilung in der industriellen Produktion und den Einfluss von äußeren Faktoren.
  • Sie entwickeln und präsentieren Marketingkonzepte und Werbestrategien, angepasst an das eigene Automodell.

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Workshop 2:

WAHRE MOBILITÄT: EINE PODIUMSDISKUSSION ZUM THEMA „NACHHALTIGE MOBILITÄT“ GESTALTEN

Auf Basis der Inszenierungen der Autostadt im Ausstellungsbereich LEVEL GREEN – der Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit – und anderer Attraktionen setzen sich die Schüler in Teams gezielt mit den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit auseinander. Sie nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Vorbereitung auf eine Podiumsdiskussion, in der sie anschließend gemeinsam Lösungsansätze für eine zukünftige und nachhaltige Mobilität diskutieren – im kritischen Dialog und unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Perspektiven. Für eine nachbereitende Auswertung wird der Workshop gefilmt.

Kompetenzvermittlung:

  • Die Schüler führen selbständig Recherchen durch, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen auszuwählen und zu bewerten.
  • Sie erarbeiten Lösungsansätze für einen zukünftigen, an Nachhaltigkeit orientierten Personen- und Güterverkehr.
  • Die Teilnehmer lernen, auch bei konträren Standpunkten eine konstruktive Gesprächsatmosphäre zu gewährleisten.
  • Sie lernen zu argumentieren und Stellung zu beziehen.

Die Podiumsdiskussion fand auf Englisch statt und wurde mit einem Kamerateam gefilmt und wird Teil des Lehrmaterials.

16erasmus-wobu-workshop2-webFotos: Anré Bien

Polenaustausch: Fahrt nach Trzcianka

Vom 30.01. bis zum  06.02.2016 ging der Polenaustausch der Q1 in die 2. Runde. Zunächst trafen sich die 16  Schüler und die zwei begleitenden Lehrer, Herr Jäger und Herr Lausecker, früh morgens am Samstag dem 30.01.2016 voller Vorfreude am Lehrter Bahnhof. Mit riesigen Wanderrucksäcken oder großen Koffern ausgestattet, mussten wir auf dem Weg zum Bahnhof in Danzig mehrmals umsteigen. Denn bevor wir uns am Montag auf den Weg zu unseren Austauschschülern machen würden, wollten wir zunächst die schöne historische Stadt Gdańsk  (Danzig) besichtigen. Dort bezogen wir dann unsere Zimmer in einem kleinen, sehr gemütlichen Hostel. Gleich am ersten Abend machten wir uns in der Stadt bemerkbar, indem wir ein Restaurant an die Grenzen seiner Burger-Vorräte brachten. Am Sonntagmorgen brachen wir dann zu einer englischen Stadtführung durch Danzig auf. Den kühlen Wind vertrieben wir mit heißer Schokolade und stärkten uns für die 400 Stufen zum höchsten Punkt der imposanten Marienkirche.

16 Polen05-webNachmittags aßen wir in einem Restaurant typisch polnische Spezialitäten, wie zum Beispiel die leckeren Pierogy (gefüllte Teigtaschen) und tauschten die verschiedenen Geschmacksrichtungen hin und her. Am nächsten Tag war es dann auch schon so weit: Wir nahmen einen Zug nach Trzcianka und fielen unseren Austauschschülern überglücklich über das Wiedersehen in die Arme. Dann hatten wir erstmal Zeit unsere Gastfamilien richtig kennenzulernen. Am Dienstagmorgen begleiteten wir unsere Austauschschüler dann in ihren Unterricht und die begleitenden polnischen Lehrkräfte brachten uns auch ein wenig polnisch bei. Später wurden wir noch von Trzciankas Bürgermeister persönlich begrüßt und erhielten einen äußerst amüsanten kleinen Erste-Hilfe-Kurs. Mittwoch ging es dann als Tagesausflug in die größere Stadt Poznan (Posen). Dort lernten wir in dem Museum zur Geschichte Posens in einem Workshop, wie man als Unternehmer Projekte realisieren könnte. So entstanden Ideen, wie Energie zu ertanzen oder „Go Green“. Nach einer Mittagspause besichtigten wir das Croissant-Museum und durften eigenhändig auf den Teig einschlagen, ihn ausrollen oder befüllen. Auch die Lehrer waren tatkräftig dabei.

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16 Polen03-web

16 Polen02-webSpäter gingen wir selbstständig in Posen auf Shoppingtour und abends trafen wir uns noch alle gemeinsam in einer Bar in Trzcianka zum Quatschen, Billard spielen oder Krökeln. Der Donnerstag war zufällig ein Feiertag und zwar der „Fette Donnerstag“, an dem man mindestens fünf Berliner essen sollte. Ausgestattet mit leckeren Berlinern ging es also am Morgen wieder in den Unterricht: Mal wurde im Sicherheitsunterricht ein Feuer angezündet, mal sangen wir mit dem Pfarrer im Keller Karaoke. Nach der Schule besuchten wir dann alle gemeinsam einen Biberwald. Vermutlich hatten sie Angst vor uns, denn leider zeigte sich keiner. In der zugehörigen Gasstätte grillten wir dann und aßen weiter tapfer Berliner. Auch diesen Abend verbrachten wir wieder gemeinsam bei einer der Austauschschülerinnen. Mit dem nächsten Morgen brach für uns alle der letzte richtige Tag an. Wieder besuchten wir den Unterricht und lernten Polnisch. Den Nachmittag verbrachten viele noch bei ihren Gastfamilien und um 17 Uhr trafen wir uns alle in der Schule für den gemeinsamen Abschlussabend. Für uns gab es eine wunderschöne Bilderpräsentation und dann hatten wir deutschen Schüler unseren großen Auftritt: Zunächst stellten wir uns auf Polnisch vor (polski jest trudny = polnisch ist schwierig) und dann zeigten wir unseren polnischen Freunden kurze lustige Dialoge. Wir ernteten viele Lacher und zum Schluss machten wir gemeinsame Abschiedsfotos. Nach der Feier zogen wir dann wieder in eine Bar und erfüllten sie mit Gitarrenklängen, springenden Billardkugeln und spannenden Dartspielen. So genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend. Der Abschieds-Morgen war spürbar traurig und bedrückt, als wir uns alle auf dem Bahngleis zum letzten Mal umarmten. Tatsächlich bekamen wir sogar noch ein paar Geschenke von unseren Austauschschülern und auch unsere Taschen platzten vor leckerem Proviant. Wir waren wohl alle ziemlich überwältigt von der Gastfreundschaft, der erlebnisreichen Woche und den wunderbaren Menschen, die wir nun zu unseren Freunden zählen können, als wir noch ein letztes Mal aus dem anfahrenden Zug winkten. Doch wer weiß, ob das schon das letzte Wiedersehen war, denn weil es und so gut gefallen hat, wollen wir eigenständig einen zweiten Besuch in Polen für den Sommer organisieren!
Also do widzenia und dziękuję für die schöne Zeit! (Kira Schacht und Mareike Rohloff)

Das European Youth Parliament 2016 – Ein Erfahrungsbericht

Das „European Youth Parliament“, oder kurz EYP, ist ein europäisches Jugendparlament, in dem aktuelle politische Themen auf europäischer Ebene von Jugendlichen auf Englisch diskutiert werden. Da in diesem Parlament alle europäischen Länder nur von wenigen Jugendlichen vertreten werden können, gibt es Auswahlkonferenzen. Ich, Alexander Rüggeberg, durfte an der Auswahlkonferenz für Süddeutschland in Landshut und München teilnehmen. Diese fand vom 11.2. bis zum 14.2. dieses Jahres statt und es nahmen ca. 100 Jugendliche teil. Diese waren entweder in Delegationen, Gruppen von Teilnehmern aus einer Schule, oder als individuelle Teilnehmer angetreten.

Meine Reise zum EYP beginnt jedoch sehr viel früher. Letztes Jahr nahmen auch zwei Schüler des Gymnasiums Lehrte teil, damals in einer Regionalkonferenz in Hamburg, die ihre Erfahrungen als sehr positiv beschrieben. Deshalb wollte Herr Perk dieses Angebot auch dieses Jahr wieder nutzen und so erfuhr ich von dieser einzigartigen Möglichkeit, sowohl meine Englischfähigkeiten zu verbessern, als auch mal einen Einblick in die Welt der Politik zu bekommen. Wöchentlich traf ich mich also mit allen Interessierten und Herrn Perk, um in seiner AG, dem Debate Club, bestmöglich auf das Event vorbereitet zu werden. Die Bewerbung für einen der begehrten Plätze in einer der Regionalkonferenzen bestand aus einer sog. Resolution, einer Arbeit, in der man ein politisches Thema auf englisch behandelt und Lösungswege darstellt, die fristgerecht den verantwortlichen Stellen zugesendet werden musste. Leider wurde meine Resolution als einzige vom Gymnasium angenommen, weshalb ich als Einzelkämpfer die fünfstündige Zugfahrt alleine antreten musste.

Das verlängerte Wochenende in Landshut war gut organisiert, bis zur letzten Sekunde durchgeplant und vollständig auf Englisch. Die Teilnehmer wurden in Komitees eingeteilt, die sich mit verschiedenen politischen Themenbereichen beschäftigen. Ich war im Komitee für Security and Defense (Sicherheit und Verteidigung), andere Komitees waren z.B. das Komitee für Regional Developement (Regionale Entwicklung) oder das Komitee für Climate change (Klimawandel). Die erste Hälfte der vier Tage bestand aus Komitee-Arbeit, was bedeutet, dass wir täglich ca. 12 Stunden in unseren Arbeitsgruppen zusammensaßen und unser Themengebiet und die damit verbundenen Problemstellungen erschlossen. Dies resultierte in einer Resolution unseres Komitees, in dem alle Fakten, Problemstellungen und Problemlösungsansätze dargelegt wurden. Diese brauchten wir nämlich in den letzten beiden Tagen, in denen die General Assembly (Vollversammlung) stattfand. Die GA ist eine zweitägige Sitzung aller Teilnehmer, in der die Ergebnisse aller Komitees vor­gestellt und debattiert werden. Das bedeutet, dass nach der Vorstellung der Resolution eines Komitees eine Angriffsrede von einem Mitglied eines anderen Komitees gehalten wird, auf die mehrere Runden offener Debatte folgen. Am Ende dieser Debatte hält noch ein Komitee-Mitglied eine Abschlussrede, die noch einmal betont, warum die Lösungsansätze der Resolution gut sind. Denn jede Resolution wird erst „durchgesetzt“, wenn bei der anschließenden Abstimmung der GA die Mehrheit der Anwesenden für sie stimmt.

Alles in Allem war dieses verlängerte Wochenende eine sehr interessante Erfahrung für mich und ich hoffe, in Zukunft wieder einmal teilnehmen zu dürfen. Die Kombination aus interessanten Themen, dem Schreiben von Reden und dem immerwährendem Zeitdruck ist einzigartig und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die Abende, mit Einblicken in die hiesige Kultur, waren ein Erlebnis, das ich nur jedem empfehlen kann. (Alexander Rüggeberg)

Wer sich darüberhinaus informieren möchte, kann die Homepage des EYP besuchen.

 

(http://www.eyp.de/ueber-uns/europaeisches-jugendparlament/).

Praktikumsbörse 2016 – Erfahrungsweitergabe als wertvoller Kompetenzzuwachs

Am Dienstag den 5.4.2016 füllte sich die Aula mit den Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs, um einen Austausch von Informationen und Fragen für das anstehende Praktikum 2017 der neunten Klassen stattfinden zu lassen. Unter der Leitung der beiden Politiklehrer Dr. Ralph Grobmann und André Bien organisierten die Jugendlichen der 10.Klassen diese Börse, um den jüngeren Schüler/innen einen kurzen Überblick über die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu geben. Ausgestattet mit ihrem Wissen aus dem eben absolvierten zweiwöchigen Berufsorientierungspraktikum im Februar 2016, konnten etwaige Fragen wie: Wo kann ich mich bewerben? Wer ist ein möglicher Ansprechpartner? Was wird von mir erwartet? Welche Tätigkeitsfelder kommen auf mich zu? beantwortet werden.

Daneben wurden wertvolle eigene Erfahrungen aus dem realen Arbeitsleben für die weitere berufliche Zukunft angesprochen und eventuelle Stolperfallen bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz benannt. Mit diesen Informationen und einem, eigens für diese Praktikumsbörse, angefertigtem Handout zum jeweiligen Praktikumsberuf, ausgestattet, werden die Lernenden des 9. Jahrgangs ihre eigene Praktikumsplatzsuche noch optimaler gestalten können.

Nach dem Start der Praktikumsbörse im letzten Schuljahr konnten die beiden Politiklehrer zuvor benannte Verbesserungsvorschläge umsetzen und es diesmal dem gesamten 9.Jahrgang ermöglichen, vier zehnte Klassen des Gymnasiums Lehrte in der Aula zu besuchen.

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Es entwickelten sich erfreulicherweise eine Vielzahl vertiefter Gespräche, bei denen man auf der einen Seite die Neugier und auf der anderen Seite die Weitergabe der erworbenen Erfahrung beobachten konnte. Beide Fachlehrer zeigten sich zufrieden mit der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung und werden nach der Auswertung der diesjährigen Optimierungshinweise auch für das kommende Schuljahr eine Praktikumsbörse am Gymnasium Lehrte vorbereiten. (Text und Fotos: André Bien)

Ausstellung: Echt krass – Wo hört der Spaß auf?

Eine Ausstellung speziell für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 über Jugendliche und sexuelle Gewalt haben die Sozialarbeiter der weiterführenden Schulen Lehrtes für die Woche vom 01. bis 04. März an das Gymnasium Lehrte geholt. Insgesamt 23 Klassen der Lehrter Schulen haben die Gelegenheit wahrgenommen, sich die interaktive Präventionsausstellung „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“ des Petze-Instituts anzusehen. Das Foto zeigt Schüler der Klasse 9b.

Sandra Köhler vom Lehrter Anzeiger schrieb folgendes dazu:

Lehrte. „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“: So lautet der Titel einer Wanderausstellung zum Thema sexualisierte Gewalt. Die Schulsozialarbeiter aller weiterführenden Schulen in Lehrte wollen damit Jugendliche starkmachen und zum Nachdenken anregen. Kooperationspartner sind Jugendamt und Polizei. „Wir haben in unserer Arbeit immer mehr mit Übergriffen dieser Art zu tun“, sagt Yvonne Dost, Schulsozialarbeiterin an der IGS Hämelerwald. Deshalb hat sie sich mit ihren Kollegen Michaela Wolf, Manfred Güteroth und Bettina Hofmann zusammengetan und die interaktive Präventionsausstellung „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“ des Petze-Instituts ans Lehrter Gymnasium geholt.

In Zeiten, in denen fast jeder Jugendliche ein Smartphone hat und per Whatsapp kommuniziert, sei besonders das Weiterleiten von intimen Fotos, das sogenannte Sexting, ein Problem. „Du liebst mich doch, schick mir mal ein Aktfoto“, beschreibt Güteroth, wie sich insbesondere junge Mädchen von ihrem Freund überreden ließen, etwas zu tun, was sie mitunter bitter bereuten. Denn manchmal landeten solche Aufnahmen nach dem Ende der Beziehung auf den Handys Dritter. Das sei übrigens definitiv kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, betont der Lehrter Polizeijugendsachbearbeiter Stefan Kriete: „Ebenso wie das Schreiben von Beleidigungen wie, du Bitch’.“ Die Tragweite dieses Tuns, sagen Kriete und seine Kollegin Sandra Champaert, sei vielen Jugendlichen einfach nicht bewusst.

Hier wollen die Schulsozialarbeiter mit der Ausstellung ansetzen und mehr Bewusstsein schaffen. Darstellungsweisen von Sexualität in der Öffentlichkeit zu hinterfragen, selbst herauszufinden, was für sie normal oder grenzwertig ist: Genau das können Schüler an den fünf Erlebnisstationen noch bis morgen tun. Das Interesse ist da: 23 Klassen aller Schulformen haben sich angemeldet.

Auch der Marktspiegel berichtete darüber:

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Zu Besuch in der Sprachlernklasse 2

Vom 23. Februar bis zum 26. Februar 2016 begleiteten wir, Nicola Lyke und Alina Sobczak aus der Klasse 10e, den Deutschunterricht der Sprachlernklasse (SLK2) des Gymnasiums Lehrte, nachdem wir von Herrn Wunderlich dazu eingeladen worden waren. Nicht wirklich im Bilde, was uns dort eigentlich erwarten würde, sagten wir vorläufig für zwei Doppelstunden zu. Wir wurden in der Klasse freundlich und offen empfangen und schon in unseren ersten zwei Stunden konnten wir uns gut in den Unterricht einbringen. So halfen wir nach Möglichkeit bei Vokabelfragen und den aktuellen Aufgaben zu bestimmten und unbestimmten Artikeln und der Konjugation von Verben.

Am nächsten Tag bekamen wir unsere eigene kleine Gruppe zugeteilt, mit der wir arbeiten durften. Es ging hierbei um das laute Lesen eines Textes, das grobe Textverständnis und anschließend das selbstständige Stellen von Fragen an den Text. Trotz einiger sprachlicher Barrieren lief es am Ende ziemlich gut und die Zusammenarbeit mit den Schülern machte uns so sehr Spaß, dass wir auf eigene Nachfrage (danke an Frau Winda und Herrn Wunderlich, dass wir durften) uns auch für die restlichen Deutschstunden der Woche (drei Doppelstunden) fest einplanen ließen.

In den nächsten Stunden fielen uns die Verständigung und das Erklären immer leichter. Wir hatten es mit sehr, sehr netten Menschen zu tun, sodass es uns auch bald nicht mehr so ungewohnt vorkam, wenn wir zum Erklären von Wörtern wie “hüpfen“ einfach aufgestanden und gehüpft sind. Wir stellten in Gesprächen nach den Stunden immer wieder fest, dass wir zwar versuchten etwas beizubringen, wir aber selbst auch eine Menge lernten (sowohl über unsere eigene Muttersprache, als auch über ganz neue Wege der zwischenmenschlichen Kommunikation).

Nicola begleitete zudem für zwei Doppelstunden auch die SLK 1, in der die jüngeren Schüler unterrichtet werden. In der ersten Doppelstunde schaute sie zunächst einmal zu, in der zweiten wurde sie aber auf Nachfrage von Frau Busch auch in den Unterricht mit einbezogen. Sie arbeitete mit einer Kleingruppe. Die Aufgabe war es Sätze zu bilden zu der Leitfrage, warum sie Musik mögen. Dabei entstanden Sätze wie „Ich mag Musik, weil Musik Spaß macht“. Insgesamt war es eine sehr schöne Woche, in der wir viele Erfahrungen machen und Bekanntschaften mit sehr lieben Menschen schließen durften.

160314 SLK alina2-webAlina und Nikola unterstützen Taurik und Kheder beim Lernen

„Es war eine wirklich schöne Erfahrung und ich freue mich, dass wir auch weiterhin kommen dürfen! Ich habe einen riesigen Respekt davor, was die Schüler dort leisten und mit ihnen zu arbeiten war sehr angenehm. Ich bin gespannt darauf, ihre Fortschritte zu beobachten und auch bestimmt noch das ein oder andere von ihnen zu lernen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich die Chance bekommen habe, diese Erfahrung zu machen!“ – Alina Sobczak

„Es war eine tolle Erfahrung, die wir in der Woche in der Sprachlernklasse machen durften. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit bekommen haben dort mitzuhelfen und dies auch weiterhin dürfen. Ich bin beeindruckt von dem, was die Schüler dort leisten und es macht echt Spaß sie dabei zu unterstützen und die Lernerfolge zu sehen.“ – Nicola Lyke

 

 

 

Prognose zum Erlös des Spendenlaufs / Dank von Frau Brandes

Der von Schülern der Kursstufe Q2 organisierte Spendenlauf des Gymnasiums Lehrte vom 19.02. erbrachte eine stattliche Summe für die Hilfsorganisationen und die Schule selbst. Nachdem am vergangenen Mittwoch eine Arbeitsgruppe in acht Stunden die Laufkarten ausgewertet hatte, stand eine erste Prognose fest: Das von dem Schüler Tobias Brockmeyer programmierte Computerprogramm gab rund 32.000 Euro als Spendensumme aus, die allein aus den Laufkarten resultieren.
Der Umsatz des Schulfestes wurde hier noch nicht mitgerechnet. Andererseits müssen eben auch noch die Ausgaben gegengerechnet werden. Der Mitorganisator Nikolaus Meuer geht also davon aus, einen Betrag zwischen 30.000 – 35.000 Euro zu erhalten. Dies ist noch nicht der eingesammelte Betrag, sondern die vom System angegebene Summe, also eine erste echte Prognose.
Schulleiterin Silke Brandes kommentierte das erfreuliche Ergebnis mit den Worten:
„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Schule mit diesem Sponsorenlauf und dem Schulfest gemeinschaftlich hinter den Gedanken der humanitären Hilfe gestellt hat und mit dem (vorläufigen) Ergebnis ein starkes Signal gesetzt hat. Persönlich finde ich es wichtig, humanitäre Hilfe nicht zu versagen, weil man eventuell mit politischen Beschlüssen nicht konform geht. Und deswegen freut mich außerordentlich, dass insbesondere die Schülerinnen und Schüler unserer Seminarfachkurse sich nicht haben abschrecken lassen, mit unermüdlichem Einsatz ein solches Großprojekt auf die Beine zu stellen und ein wirklich stattliches Ergebnis einzufahren. Dank gebührt natürlich an dieser Stelle auch Unternehmen und Vereinen, die uns unterstützt haben (Volksbank, Kurt-Zeitarbeit, Helma, Rotary, Die Recken, Actic Fitness, Subway), unseren Eltern, die sich als Sponsoren und im Schulfest-Café eingebracht haben, und allen anderen Sponsoren in Nah und Fern, die sich von unseren Schülerinnen und Schülern haben motivieren lassen, sich hinter den guten Zweck zu stellen. Schließlich möchte ich noch die vielen informativen, kulinarischen und sportiven Projekte herausstellen, die die Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften gestaltet haben und die das Schulfest auch auf dieser Ebene zu einer bereichernden Begegnung von unterschiedlichen Kulturen haben werden lassen.“

Bronzemedaille bei der Matheolympiade in Göttingen

Am 26. und 27. Februar 2016 fand an der Universität Göttingen die Landesrunde der Mathematik-Olympiade statt. Lukas Schulze (Klasse 5f) holte einen 3. Preis und bekam dafür die Bronzemedaille (Lukas ist der dritte von links). Weiterhin hat Tobias Brockmeyer (Q1) an der Landesrunde teilgenommen. Lukas und Tobias hatten sich zuvor über die Schul- und Regionalrunde zur Landesrunde qualifiziert, ebenso Simon Schmidt (Jahrgang 10), der krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte. Als betreuender Lehrer unserer Schule war Herr Eggers vor Ort.
Für die 200 besten Schüler aus ganz Niedersachsen fand die Matheolympiade an dem Mathematischen Institut der Universität Göttingen nach einem engen Zeitplan statt. Die höheren Jahrgangstufen schrieben am Freitagnachmittag ihre erste Klausur und am Samstag ihre zweite. Am Samstagvormittag starteten auch die Jahrgänge 5 und 6 mit ihrer 3 stündigen schriftlichen Arbeit. Die Organisation war vorbildlich. Es wurde auf vieles geachtet, so durften beispielsweise nur mathematische Hilfsmittel wie Geodreieck und Zirkel mitgebracht werden, Papier wurde gestellt und es wurde für Ruhe gesorgt.
Am Nachmittag wertete eine große Anzahl an Lehrern, Studenten und Mitarbeitern der Fakultät die Klausuren aus. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto fand ein besonderes Rahmenprogramm statt: Neben sportlichen Aktivitäten konnte auch eine Mathematik-Vorlesung besucht werden und es gab ein vielfältiges Angebot an mathematischen Knobelspielen.
Am späten Nachmittag fand die Siegerehrung in der prunkvollen Aula der Universität Göttingen statt. Zur Überreichung der Urkunde und der Medaille wurden die Preisträger namentlich mit Nennung der Schule auf die Bühne gerufen. Anschließend fand sich noch Zeit für Fotos.              (Stefanie Klawun-Schulze mit Lukas Schulze, 5f)

160227 MOlym2-webLukas (hinten rechts) während der dreistündigen Klausur und mit Tobias vor der Aula der Uni Göttingen (Bildquelle: www.mo-ni.de, Mathematikolympiade Niedersachsen)