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Theater-AG spielt Leonce und Lena

Die Theater-AG des Gymnasiums Lehrte unter Leitung von Manfred Filsinger spielte an zwei Abenden Leonce und Lena: Eine Prinzessin, ein Prinz, ein hilfloser König. Melancholie, Langeweile und Enttäuschung. Sehnsucht nach Liebe und wahren Gefühlen. Eine verrückte Flucht in die Leichtigkeit des Lebens. Frei nach Motiven aus der gleichnamigen Komödie von Georg Büchner. Die beiden Aufführungen fanden statt am Mittwoch, 5.6.19 und Freitag, 7.6.19, jeweils 19.30 Uhr im Kurt-Hirschfeld-Forum.

Im Lehrter Teil der HAZ/NP berichtete Susanne Hanke über die Aufführung:

Ein kreatives Schauspiel mit schrägen Ideen

 Theater-AG des Gymnasiums zeigt im Kurt-Hirschfeld-Forum eigene Interpretation des Klassikers „Leonce und Lena“

 Das ist eine abenteuerliche Mischung gewesen: Komödie, Satire und Melodram in nur einem Stück hat das Publikum jetzt im Kurt-Hirschfeld Forum bei der Aufführung von „Leonce und Lena“ der Theater-AG des Gymnasium Lehrte erlebt. Die breite Palette dieser Genres, die Georg Büchner in diesem Stück verarbeitet hat, ließ den jungen Akteuren viel Spielraum für ihre eigenen kreativen Ideen.

Das ließ sich schon gleich beim ersten Auftritt von Jonas Prüße erahnen, der die Figur des vergesslichen Königs Peter von Popo mit gestenreich gespickten Attitüden überzeichnete. Anspielungen auf die Klasse der Herrschenden wie Donald Trump oder dem Sonnenkönig waren hier Absicht.

Etwas verwirrend gestaltete sich die Rolle des Prinzen Leonce, die gleich auf zwei Schauspieler ausgelegt war. Mit dieser Personen-Spaltung aber wurden die beiden Charakterzüge des Prinzen deutlich bespielbar. So übernahm Mescha Sheibo den aufbrausenden, temperamentvollen Part, während Alex Hall den philosophisch-melancholischen Wesenszug hervorhob.

Valerio, des Prinzen Begleiter, blieb hingegen in einer Person. Aber auch in seiner Darstellung gab es Veränderungen zu beobachten. Felix Jaros verlieh der Figur eine säuselnde Stimme auf einer gleichbleibenden Tonlage, um so den irrsinnigen Aussagen einen passenden Rahmen zu geben. Seinen Auftritt startete er mit einem Einkaufswagen – eine Idee, die sogar erst drei Tage vor der Aufführung geboren worden war. Allein das zeigt, wie kreativ der Entstehungsprozess des Theaterstücks während der rund einjährigen Probenzeit war. Die Schüler erlaubten sich, das Originalstück an vielen Stellen zu kürzen und sich auf die Rahmenhandlung zu konzentrieren.

Und auch der Sprachmodus der jungen Leute war direkt und modern. Eine Ausnahme blieb die Mondscheinszene, in der sich Leonce und Lena begegnen und sie ihre gemeinsame Geisteshaltung erkennen. In diesem Moment griffen die jungen Akteure doch lieber auf den Originaltext zurück.

Leonce und die Liebe: Da gab es viele Sichtweisen, die von der Theater-AG des Gymnasium Lehrte auf eine ganz eigene Art dargestellt weren. Hier mit Leonce, gespielt von Mescha Sheibo und Rosetta, gespielt von Helin Ates.

Am Ende gab es viel Beifall für den kreativen Umgang der Jugendlichen mit einem Klassiker der Theaterliteratur. (Susanne Hanke)

 

Bilder vom Mittwoch:

In Vorbereitung: Austausch mit dem Atidim Gymnasium in Tel Aviv

In Kooperation mit der Stadt Lehrte plant das Gymnasium Lehrte einen Schüleraustausch mit Israel (Atidim Gymnasium in Tel Aviv). Momentan startet eine Umfrage zur Anmeldung in den Klassen des 10. Jahrgangs. In den Herbstferien sollen dann die zukünftigen Elftklässler nach Tel Aviv fliegen; der Gegenbesuch findet nach den Herbstferien in Lehrte statt. Die Unterbringung soll in den Familien der Austauschschüler erfolgen. Nach dem Austausch mit Frankreich (Rouen), Polen (Trzcianka)  und Italien (Ispika) ist dies dann der vierte länderübergreifende Schüleraustausch für das Lehrter Gymnasium. Hinzu kommt noch die traditionelle Sprachexkursion nach England (Hastings) für die bilingualen Klassen.

Am 28. Mai stellten Silke Brandes und Organisator Klaus Perk der Presse das Projekt vor.

Im Marktspiegel berichtete Chefredakteurin Gabriele Gosewisch:

„Freunde finden, Frieden sichern“

„Ob Israel ein geeignetes Reiseland und sogar geeignet zum Schüleraustausch ist, wird sich zeigen“, sagt Silke Brandes, Leiterin des Gymnasiums zum neuen Projekt „Inter-Cultural Youth and Education Exchange“. Erstmalig soll es für Lehrter Gymnasiasten des zukünftigen elften Jahrgangs in den Herbstferien eine vom Bund finanziell geförderte Reise nach Tel Aviv geben – dem Konzept nach ein klassischer Schüleraustausch, wie er am Lehrter Gymnasium seit Jahrzehnten mit Frankreich, Polen und seit zwei Jahren mit Italien gepflegt wird. „Freunde finden, Frieden sichern“ laute das Motto. Dass Israel einen Sonderstatus unter den Nationen habe, sei klar, betont die Schulleiterin, dennoch, „man muss da gewesen sein, um überhaupt etwas dazu sagen zu können.“ Sie selbst reist in den Sommerferien nach Israel und sagt: „Ich bin schon ganz gespannt, denn ich habe nur Gutes gehört.“ Da das Auswärtige Amt keine Reisewarnung für Tel Aviv ausgegeben habe, schätze sie das Risiko, in Konflikte zu geraten, als überschaubar ein. „Das Restrisiko gehen wir ein“, sagt die Schulleiterin.
Als Vermittler für die Organisation ist das Institut Dialog eingeschaltet. Mit dem trendigen Begriff „Living Diversity“, sonst der Modebranche zuzuordnen, wird für das Projekt geworben. Ethnisch begründete Konflikte seien sowohl in der deutschen als auch in der israelischen Gesellschaft verankert. Wichtig daher, so federführender Koordinator am Lehrter Gymnasium Klaus Perk, Lehrer für Englisch und Deutsch, Zeichen dagegen zu setzen. Mit der Begegnung und dem Erleben des Alltags in Tel Aviv könne Verständnis für die Lebenssituation abgeleitet werden. Eine klare Position zeigt die Stellungnahme der Stadtverwaltung auf. Hier der Auszug: „Wir als Verantwortliche für die Jugendpflege in der Stadt Lehrte wollen gemeinsam auf die heutige Vielfalt in beiden Gesellschaften hinweisen und ein Bewusstsein für das Leben in Vielfalt schaffen, Konflikte und Ausgrenzungsmechanismen verstehen sowie rassistische Narrative entlarven. Unser Ziel ist eine nachhaltige Begegnung zwischen den Jugendlichen aus Israel und den Jugendlichen aus unserer Kommune aufzubauen.“ Wichtig sei, dass Schüler die Chance haben, unabhängig vom Einkommen der Eltern, eine Erfahrung im Ausland zu machen. Pro Schüler liege der Förderanteil des Bundes bei 400 Euro. Der Eigenanteil der Kosten für die Reise liege bei ungefähr 300 bis 500 Euro. Die Unterkunft wird in Tel Aviv von Gastfamilien geleistet, ein Gegenbesuch israelischer Schüler soll Ende Oktober folgen. Derzeit haben schon einige Lehrter Schüler Interesse an der Teilnahme signalisiert. 15 Plätze stehen zur Verfügung und sollen nach Abwägung von sozialen Gesichtspunkten, nicht vom Notendurchschnitt, vergeben werden. „Wichtig ist eine gute Vorbereitung auf die Reise“, erklärt Klaus Perk. Die Teilnahme an einer entsprechenden Arbeitsgemeinschaft soll daher noch vor der Abreise realisiert werden. (Gabriele Gosewisch)

Silke Brandes, Klaus Perk, Stadtjugendpflegerin Tara Esdaile und Elenor Algner-Habermann aus der Stadtverwaltung stellen das neue Projekt der Presse vor.

 

Auch im Lehrter Teil der HAZ/NP gab es einen Bericht von Katja Eggers:

 Gymnasium will ein Zeichen für den Frieden setzen

 Schule bietet in Kooperation mit der Stadt erstmals einen Schüleraustausch mit Israel an

Das Lehrter Gymnasium setzt ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. In Kooperation mit der Stadt bietet die Schule erstmals einen Schüleraustausch mit dem Gymnasium Atidim in Israel an. Unter dem Motto „Freunde finden, Frieden sichern“ fliegen 15 Elftklässler in den Herbstferien für eine Woche nach Tel Aviv. Ein Gegenbesuch soll nach den Herbstferien stattfinden.

Israel und Deutschland verbinde eine besondere Geschichte. Schwelender Rassismus, Antisemitismus, ethnisch begründete Konflikte und Fremdenfeindlichkeit seien jedoch keine Geister der Vergangenheit, sondern würden die Gesellschaft in beiden Ländern auch heute noch charakterisieren. „Mit dem Austausch wollen wir gegensteuern – wer sich kennt schießt nicht aufeinander“, betont Schulleiterin Silke Brandes.

Unter der Überschrift „Worin sind wir gleich – was unterscheidet uns“ sollen die Teilnehmer die Geschichte und aktuelle politische Situation des jeweiligen Gastlandes kennenlernen. Geplant sind Workshops, Plenumsdiskussionen und Ausflüge. Die Jugendlichen aus Lehrte kommen in Gastfamilien unter – genau wie der Gegenbesuch aus Israel. Zur Vorbereitung des Projektes ist für die Schüler die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft verpflichtend.

In Israel werden Lehrtes Gymnasiasten am Schulunterricht teilnehmen, die Städte Jerusalem und Bethlehem sowie eine Holocaust-Gedenkstätte besuchen. Auch ein Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Hanna Tidhar ist geplant. Tidhar ist Gründerin und Generaldirektorin der Jugend- und Erwachsenenbildungsstätte Dialog. Die Einrichtung organisiert interkulturelle Begegnungen und gestaltet Jugendaustausche, Fortbildung und Gruppenreisen.

Von Dialog war seinerzeit auch die Anfrage gekommen, ob sich das Lehrter Gymnasium einen Austausch mit Israel vorstellen könne. „Wir haben sofort zugesagt“, berichtet Brandes. Um für den Austausch Fördergeld zu bekommen, hat die Schule die Stadt mit ins Boote geholt. Dort war man von der Idee der deutsch-israelischen Begegnung ebenfalls begeistert. „Wir als Verantwortliche für die Jugendpflege in der Stadt Lehrte wollen gemeinsam auf die heutige Vielfalt in beiden Gesellschaften hinweisen und ein Bewusstsein für das Leben in Vielfalt schaffen“, erklärt Elenor Algner-Habermann, Sachgebietsleiterin bei der Stadt.

Der Bund fördert das Projekt einmalig mit 14 000 Euro. Für weitere Reisen müsse Fördergeld dann immer wieder neu beantragt werden, erklärt Lehrer und Koordinator Klaus Perk. Pro Schüler beläuft sich der Förderanteil auf 400 Euro, der Eigenanteil liegt zwischen 300 und 500 Euro. Die Bundeszuschüsse hat das Gymnasium auch deshalb beantragt, damit nicht nur Schüler finanziell gut gestellter Eltern an der Reise teilnehmen können.

Brandes und Perk schätzen die Israel-Reise als sicher ein. Vom Auswärtigen Amt liege derzeit keine Reisewarnung für Tel Aviv vor. „Eine 100-pozentige Sicherheit gibt es nicht, ein Restrisiko gehen wir ein“, sagt Brandes. Dass man in Israel nicht etwa Krisengebiete wie den Gazastreifen oder die Golanhöhen besuche, verstehe sich aber von selbst. Um sich persönlich ein Bild zu machen, reist die Schulleiterin in den Sommerferien selbst nach Israel. „Alle, die schon mal dort waren, sagen mir, dass das ein tolles und sehr besonderes Land ist“, betont Brandes. (Katja Eggers, HAZ/NP)

 

Jugend trainiert für Olympia – Tennis: Dabei sein ist alles!

Am Donnerstag, den 23. Mai 2019, nahmen neun tennisbegeisterte Mädchen und Jungen der Jahrgänge 6-9 unserer Schule zum wiederholten Mal am Tennisturnier „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Nachdem wir mit dem Zug von Lehrte nach Bissendorf gefahren sind, wurden die Partien auf der Tennisanlage des TC Bissendorf ausgespielt.

 

Die Mädchen traten dabei gegen eine Mannschaft des Gymnasiums Mellendorf an, wohingegen die Jungen sich sogar gegenüber zweier Schulmannschaften (Gymnasium Mellendorf und Gymnasium Großburgwedel) beweisen mussten. Alle SuS waren mit Ehrgeiz und Eifer dabei und leisteten sich teilweise sehr spannende und knappe Duelle. Vor allem im Doppel konnte die Jungenmannschaft des Gymnasiums Lehrte dann einen langersehnten Satzgewinn erzielen.

Insgesamt hatten wir einen abwechslungsreichen Tag mit jeder Menge Spaß, auch wenn wir uns letztlich leider nicht für das Turnier auf Landesebene qualifiziert haben. Dies trübte allerdings keineswegs die Stimmung, denn alle waren sich einig:

Dabei sein ist alles! (Sarah Klages)

Teilgenommen haben:

Alexander Weber (9b),Florian Becker (9b), Johannes Raitz von Frentz (8b), Jannik Schwertfeger (8a), Lara Nieschulze (7e), Verena Wittke (6f), Anna Seydel (6k), Mia Knigge (6k), Lilly Lüders.

 

Sprachlernklasse beim größten Schultheaterfestival Deutschlands dabei

Die Sprachlernklasse darf im September nach Halle fahren. Sie wurde als einzige Gruppe aus Niedersachsen angenommen, um beim Schultheater der Länder (kurz: SDL) ihr selbstgeschriebenes Stück auf großer Bühne zu präsentieren. Dabei setzte sie sich mit ihrem Bewerbungsvideo gegen zahlreiche andere Theatergruppen aus den verschiedensten Schulen Niedersachsens durch.

Ein großer Dank gilt hierbei den beiden Studentinnen Johanne Bellersen und Taale Frese, die in einer Theater-Kooperation zwischen Gymnasium Lehrte und Uni Hannover seit einem Jahr die SLK mit betreuen und maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Wem Halle zu weit ist, der kann sich das Stück auch am 13.6. abends im Ballhof in Hannover angucken. Auch hier tritt die Sprachlernklasse im Rahmen des Festivals ‚Jugend spielt für Jugend‘ auf, bei dem sie sich ebenfalls erfolgreich beworben hat.

Wir gratulieren! (Jonas Wunderlich)

Erfolgreiche Sportabiturprüfungen beim Triathlon in Hameln

Das Gymnasium Lehrte hat mittlerweile nach altbewährter Tradition erneut einige Sportler aus dem Sport-LK an den Start zu einem der härtesten Wettkämpfe überhaupt geschickt: den Triathlon! Dieses Mal trauten sich am 19. Mai mit Celina Busse, Yona Rossol, Tjorven Müller und Florian Kern gleich vier Sportler unserer Schule an den Start zum Triathlon in Hameln, um die 500m Schwimmen, 20km Radfahren und zum Abschluss noch 5km Ausdauerlauf zu bewältigen. Dabei konnten sich die Ergebnisse am Ende sehen lassen, denn alle vier Athleten erzielten respektable Leistungen.

Am wichtigsten war jedoch, dass alle zwar sehr erschöpft, aber unversehrt, ohne Sturz und Verletzungen, im Ziel angekommen sind. Auch, wenn am Ende im Ziel die Blicke glasig, das Gesicht bleich und die Muskeln weich und schwach waren, war es doch wohl für alle Teilnehmer ein tolles Gefühl, den härtesten Wettkampf im Rahmen des Schulsports überstanden zu haben.

Herzlichen Glückwunsch!

T. Ziegler, Christoph Gruber und Georg Pfeiffer

Auf dem Gruppenbild von links:

Florian Kern, Tjorven Müller, Yona Rossol und Celina Busse

Ankündigung – Tag der offenen Tür am 24. Mai

Orientierung für Viertklässler und ihre Eltern, neue Profile für den 5. Jahrgang! Das Gymnasium Lehrte öffnet am 24. Mai im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße seine Türen, um alle interessierten Schüler und Eltern über das vielseitige Angebot der Schule zu informieren. Der Tag der offenen Tür wird von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr stattfinden. Eine Reihe von Mitmachaktionen erwartet die künftigen Fünftklässler: Englisch-, Französisch- und Lateinlehrer stellen ihre Fremdsprache vor und erläutern die Arbeitsweise im Unterricht. Auch können die Gäste in den naturwissenschaftlichen Fächern verschiedene Experimente durchführen, auf dem Pausenhof sportliche Angebote wahrnehmen und in Inhalte aller Fächer hinein schnuppern. Chor- und Bläserklassen geben der Öffentlichkeit musikalische Kostproben des bereits Erlernten. Auch das AG-Angebot und die Beratungslehrer werden vorgestellt. Auch die Profilklassen des 5. Jahrgangs präsentieren ihre Projekte. Zudem informiert das Gymnasium über die Profile, die ab dem kommenden Schuljahr für nächsten 5. Klassen eingeführt werden. Es ist geplant, je eine Chorklasse, Forscherklasse, Europa-Klasse, Literaturklasse, Klimaklasse, Vitale Klasse sowie eine Kreative Klasse anzubieten.
„Wir freuen uns auf viele interessierte Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern und stehen für Beratungen zur Schullaufbahn, Profilwahl , Förderkonzepte, den Umgang mit Legasthenie, Begabtenförderung und vielem mehr zur Verfügung ”, betont Thomas Schachschal aus dem Leitungsteam für die Jahrgänge 5 und 6. Anmeldungen finden am Gymnasium vom 03.06.-05.06. von 8:00-13:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr sowie am 06.06. von 8:00-12:00 Uhr im Sekretariat der Sekundarstufe II, Burgdorfer Straße 16, statt.

Es wird gebeten, hierfür das letzte Zeugnis und das Beratungsprotokoll der Grundschule sowie den Schwimmpass mitzubringen.
Termine:
Am 24. Mai findet der Tag der offenen Tür des Lehrter Gymnasiums von 15.00 bis 18.00 Uhr im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße statt.
Die Anmeldungen für die neuen 5. Klassen können vom 03.06.-05.06. zwischen 8:00-13:00 Uhr sowie von 14:00-18:00 Uhr und am 06.06. von 8:00-12:00 Uhr im Sekretariat der Sekundarstufe II, Burgdorfer Straße 16, vorgenommen werden.

 

Das Elternanschreiben und die Übersicht über die Profile gibt es hier als Download!

 

Bronze bei der Matheolympiade (Bundesrunde) für Johannes Raitz von Frentz

Vom 12.05.19 bis zum 15.05.19 trafen sich in Chemnitz fast zweihundert der besten Nachwuchsmathematiker Deutschlands, um die Bundesrunde der Mathematikolympiade auszutragen. Vorher hatten sie sich auf Schul-, Regional- und Länderebene bereits gegen insgesamt 200.000 Konkurrenten dieser Jahrgänge durchgesetzt. Auch Johannes Raitz von Frentz (8b) hatte sich durch seine Goldmedaille bei der Landesrunde in Göttingen für die Bundesrunde qualifiziert. Die niedersächsischen Teilnehmer wurden Ende April in einem viertägigen Seminar in Göttingen auf die Bundesrunde vorbereitet.

Die niedersächsische Delegation unter der Leitung von Markus Hoffmann und Anne Prepeneit reiste gemeinsam mit dem Zug nach Chemnitz an. Am Sonntag fand ein gemeinsamer Eröffnungsabend statt, auf dem sich die Teilnehmer aller Bundesländer kennenlernen bzw. wiedersehen konnten.

Am Montag und Dienstag schrieben die Jugendlichen dann jeweils eine vierstündige Klausur, in der sie über manchem kniffligen Problem brüten mussten. Anspruchsvolle Beweise aus den Bereichen Zahlentheorie, Gleichungen und Ungleichungen, Kombinatorik und Geometrie mussten erbracht werden. Die Wettbewerbsteilnehmer durften weder Taschenrechner noch Formelsammlungen benutzen. Nachmittags konnten dann verschiedene Workshops besucht werden. Johannes hatte sich bereits im Vorfeld für einen Besuch in der Roboschool der TU Chemnitz und das Spielemuseum entschieden.

Die niedersächsischen Schüler verstanden sich so gut, dass viele von ihnen in der Nacht zu Mittwoch keinen Schlaf fanden und stattdessen ohne Pause Karten spielten.

Am Mittwochvormittag schließlich fand die große Abschlussveranstaltung, eröffnet durch Prof. Dr. Gerd Strohmeier, dem Rektor der TU Chemnitz, statt. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hielt eine kurze Ansprache, bevor es dann spannend wurde. Zunächst wurden die Anerkennungspreise vergeben, über die sich unter anderem vier Schüler der niedersächsischen Gruppe freuen konnten.

Als die Bronzemedaillengewinner aufgerufen wurden, konnte sich dann Johannes freuen. Das Gymnasium Lehrte freut sich mit ihm und gratuliert herzlich zu dieser tollen Leistung.

Olympiadeklasse 8 / 3. Preis

Johannes Raitz von Frentz, Olympiadeklasse 8, Gymnasium Lehrte (NI)
(Johannes ist der mit dem Krümelmonster – Das Krümelmonster ist das Maskottchen der Niedersachsen)

Die Niedersächsische Delegation

Alle Teilnehmer der Bundesrunde Mathematik-Olympiade 2019 in Chemnitz vor dem Karl-Marx-Monument.

(Fotos: Ernesto Uhlmann /MO)

Das Karl-Marx-Monument ist eine 7,1 m (mit Sockel über 13 m) hohe und ca. vierzig Tonnen schwere Plastik, die den Kopf von Karl Marx stilisiert darstellt. Sie wurde nach einem Entwurf des sowjetischen Künstlers Lew Kerbel realisiert und 1971 eingeweiht. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Chemnitz (zu DDR-Zeiten: Karl-Marx-Stadt).

Grenzen erproben an der 20 Meter hohen „Himmelsleiter“

Die Stärkung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler des Lehrter Gymnasiums, für die punktuell erlebnispädagogisch orientierte Klassentrainings durch die Schulsozialarbeiterin Pascale von Rohr durchgeführt werden, erfährt nun eine methodische Erweiterung durch ein eigenes mobiles Hochseilelement.

 

Die knapp 20 Meter hohe Strickleiter (Himmelsleiter) wird für die Klassentrainings im Lehrter Stadtpark aufgebaut und kann von jeder Schülerin und jedem Schüler der betreffenden Klasse beklettert werden. Das Klettern bietet die Möglichkeit, sich mit den eigenen Grenzen bei einer subjektiv empfundenen Gefahr auseinanderzusetzen. Es übt Toleranz, wenn sich die eigenen Grenzen von denen anderer Schüler und Schülerinnen unterscheiden. Darüber hinaus wird die individuelle Kletteraktion an der „Himmelsleiter“ über die restliche Gruppe der Teilnehmenden gesichert. Das löst den wechselseitigen Prozess von Entgegenbringen an Vertrauen und Übernahme von Verantwortung aus. Von entscheidender Bedeutung ist das gefühlte Risiko, sowohl für die eigene Grenzerfahrung als auch für die Übernahme von Verantwortung, denn die  eigenen Handlungen haben unmittelbar Auswirkungen auf die Anderen. Der besondere Charakter dieser erlebnispädagogischen Methode ist, dass ein echtes Erlebnis generiert wird und die Lernsituation nicht als konstruiert wahrgenommen wird. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, das eigene Verhaltensrepertoire dauerhaft zu erweitern.

Am 17.05.2019 ist die Himmelsleiter das erste Mal von der Klasse 5f1 erklettert worden.

Für den Lehrter Teil der HAZ/NP berichtete Katja Eggers:

Klettern bis in den Himmel – Beim Klassentraining an der Strickleiter setzen sich Gymnasiasten mit eigenen Grenzen auseinander

Justus ist begeistert. Der Fünftklässler vom Lehrter Gymnasium ist gerade an der sogenannten Himmelsleiter, einer 20 Meter hohen Stickleiter, bis in die Krone eines Baumes im Lehrter Stadtpark geklettert und ganz überwältigt von der Aussicht. „Das ist cool – ich kann von hier das Rathaus sehen, und die Autos sind ganz klein“, ruft er aus luftiger Höhe hinunter.

Am Boden stehen seine Mitschüler, sichern ihn mit einem langen Seil, halten die Leiter fest und seilen Justus schließlich langsam wieder ab. „Super gemacht“, sagt Schulsozialarbeiterin Pascale von Rohr und lobt damit sowohl Justus als auch seine Mitschüler.

Mit Ängsten auseinandersetzen

„Die Himmelsleiter bietet den Schülern die Möglichkeit, sich mit ihren eigenen Grenzen und Ängsten auseinanderzusetzen“, erklärt von Rohr. Das Klassentraining der besonderen Art soll die Sozialkompetenz der Fünftklässler stärken. Beim Sichern am Seil lernen sie, Verantwortung für ihre Mitschüler zu übernehmen, im Team zusammenzuarbeiten und obendrein tolerant zu sein.

„Wenn jemand gar nicht klettern möchte oder beim Klettern Angst bekommt und abbricht, dann akzeptieren wir das“, erklärt von Rohr den Fünftklässlern. Die nicken mit dem Kopf. Manch einer ist tatsächlich mit einem mulmigen Gefühl in den Stadtpark gekommen. Am Ende haben aber fast alle ihre Angst überwunden. „Und die waren dann natürlich umso stolzer“, erklärt die Schulsozialarbeiterin.

Das Klassentraining an der Himmelsleiter ist am Freitag eine absolute Premiere am Lehrter Gymnasium gewesen. Die Mädchen und Jungen der 5f1 haben die Strickleiter auf dem Spielplatz zwischen Manskestraße und Schützenplatz als erste Klasse in Betrieb genommen. Weitere Trainings sollen folgen. (Katja Eggers)

 

Debate Club – Unsere Ideen für Europa — Debatten, Resolutionen und Spaß

Der Debate Club des Gymnasium Lehrtes nahm erneut erfolgreich an der zweiten Runde des European Youth Parliament teil. Nachdem im Herbst 2018 die Bewerbung unsers European Debate Club die 70-köpfige, unabhängige Jury, bestehend aus u.a. Mitgliedern des Europaparlaments, überzeugt hatte, wurde die Delegation des Gymnasium Lehrtes als eine der 30 besten Schulen zu den regionalen Auswahlsitzungen eingeladen — ein klasse Erfolg!

Vom 25.4.-28.4.2019 bekam die Delegation des Gymnasium Lehrtes, die aus sieben Schülern des Debate Clubs (www.european-debate-club.com) besteht, die Chance, beim European Youth Parliament ( Europäisches Jugendparlament) an der Regional Selection Conference in Tecklenburg teilzunehmen. Dies wurde vor Allem durch die großzügigen Spenden des Lions´ Club Lehrte möglich gemacht. Im Fokus dieser Veranstaltung lag vor allem das Debattieren über die Sicherheitsrichtlinien in der EU.

Da vor allem die kulturelle Vielfalt beim EYP in Vordergrund steht, gab es am ersten Abend nach einem ganzen Tag Teambuilding, das sogenannte Eurovillage. Dort wurden ca. 15 Länder mit ihren typischen Speisen vorgestellt. Lecker!

Die ungefähr 150 teilnehmenden Schüler wurden in insgesamt neun Committees eingeteilt und hatten die Aufgabe, Resolutionen zu verfassen. So gab es Kommitees, die sich mit Cyber-Mobbing, Online Radikalisierung und noch viel mehr befassten. Dies geschah am zweiten Tag. Wir mussten über unser Thema recherchieren, diskutieren und — das war am schwierigsten –  Kompromisse aushandeln. Die Schwierigkeiten und rechtliche Beschaffenheit des eigenen Themas mussten kurz und knapp zusammengefasst und danach musste für jedes Problem eine Lösung gefunden werden.

Mit ungefähr acht Jugendlichen, die sich erst 24 Stunden kannten und aus ganz Europa kamen, war die Entscheidungsfindung nicht leicht aber man lernte mit der Zeit den respektvollen Umgang miteinander in hitzigen Debatten. Auch wurden während unserer „Committee-Work“ die unterschiedlichen Reden vorbereitet, welche die kommenden zwei Tage während der General Assembly gehalten werden sollten. Dort ging es ganz schön streng zu. Es gab einen genauen Zeitplan und so wurden in zwei Tagen alle Punkte und Resolutionen der einzelnen Commitees vorgestellt, angegriffen, diskutiert und über sie abgestimmt. Am Ende wurde nur ca. die Hälfte aller Resolutionen anerkannt.

Doch wir mussten nicht nur die ganze Zeit arbeiten, diskutieren und Reden verfassen. Am letzten Abend ging es zum Komitee-Abendessen in die besten Restaurants Tecklenburgs und danach weiter zur „Farewell“ -Party. Das Motto lautete: Bad Taste. Und so feierten wir in den letzten Tag hinein. Zum Abschluss der Zeremonie gab die Jury, die jeden einzelnen bewertet hatte, bekannt, wer alles weitergekommen war.

Und: Drei Schülerinnen unseres Debate Clubs wurden ausgezeichnet und haben nun die Chance auf die Teilnahme am EYP in Zypern als International Delegates.

 

Regionale Auswahlsitzungen des EYP:

Auf den Sitzungen gibt es eine Jury, die die Ausschussarbeit sowie die Beteiligung während der Vollversammlung beobachtet. Die jeweils drei besten Delegationen sowie Einzeldelegierten werden für die Nationale Auswahlsitzung ausgewählt. Außerdem besteht die Möglichkeit, für Sitzungen im Ausland ausgewählt zu werden.

 

Klaus Perk —

Koordinator am Gymnasium Lehrte für den Bereich Internationales und Europa:

„Das diesjährige Abschneiden unserer Delegation ist ein großer Erfolg für die Schülerinnen und Schüler — die harte Arbeit hat sich gelohnt.

Denn: Das EYP ermöglicht es, sich mit politischen Themen kritisch aber immer konstruktiv und mit dem Ziel des politischen Kompromisses auseinanderzusetzen — sprich politisch aktiv zu sein, sich für die eigenen Ideale zu engagieren.

Die Teilnehmer unseres Debate Clubs am Gymnasium Lehrte sind besonders engagierte Schülerinnen und Schüler, die Freude haben, komplexe Themen auf Englisch zu diskutieren, Reden zu halten und Ideen und Meinungen erfolgreich durchzusetzen und dies gilt es zu fördern.

Gerade durch internationale, europapolitische Begegnungen junger Menschen in Europa soll diese Generation unserer Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, denn das Europa von morgen liegt in ihren Händen. Das EYP motiviert unsere Schülerinnen und Schüler, sich mit eigenen Ideen einzubringen und ist daher eine großartige Möglichkeit! Denn ein lebendiges Europa braucht mehr engagierte Europäerinnen und Europäer — eine bessere Möglichkeit Populismus wirksam zu demaskieren kann es nicht geben.“

Wir wünschen euch viel Erfolg in der nächsten Runde auf Zypern: Good luck, guys!

 

Brände löschen mit der Feuerwehr – Chemieunterricht mal anders

Wie in jedem der vergangenen Jahre waren die beiden mit der Brandprävention betreuten Feuerwehrmänner, Kai Böttcher und Silvio Fraterrigo an unsere Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen am 15. und 16.05. ihr Wissen um Brandvermeidung und Brandbekämpfung zu vermitteln.

Während Silvio Fraterrigo in den Klassenräumen Tipps gab, wie man sich bei einem Zimmer- oder Schulbrand verhält, hatte der Steinwedler Ortsbrandmeister Böttcher den praktischen Teil auf dem Schulhof übernommen. Hier wurde mit ausreichendem Sicherheitsabstand demonstriert, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht – die Stichflamme war über drei Meter hoch. Jede Schülerin und jeder Schüler bekam dann die Gelegenheit, mit einem Feuerlöscher einen Papierkorbbrand zu bekämpfen, was in den meisten Fällen auch gut gelang. Nach zaghaftem Herangehen waren die SuS doch sehr stolz auf den gelöschten Brand. Ein herzlicher Dank geht an die Feuerwehr für die schülernahen Demonstrationen.

Schüler und Schülerinnen der 7d sind mit Feuer und Flamme dabei!

Es summt am Gymnasium Lehrte – Die Bienen-AG ist aktiv

„Ein Drittel von allem, was wir essen, gäbe es nicht ohne Bienen. Aber jetzt geht es den Bienen schlecht. Seit ein paar Jahren sterben sie. Die Nachrichten sind voll davon, sprechen von einem Mysterium.” (Markus Imhoof, Regisseur des mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilms: More Than Honey, 2012)

 

Die Biene ist eines der wichtigsten Nutztiere der Welt. Ohne die Bestäubung der Bienen würde es etwa ein Drittel unserer Nahrungsmittel überhaupt nicht geben. Umso alarmierender ist das aktuelle globale Bienensterben zu betrachten. Mit Unterstützung des Imkers und ehemaligen Geologen Dr. Toloczyki lernen die Schülerinnen und Schüler der Bienen-AG seit Beginn des Schulhalbjahres alles rund um das Leben und die Haltung der Honigbienen. Wie leben Bienen? Was kann ich gegen das Bienensterben tun? Wie sieht ein Drohn aus? Wie baue ich eine Bienenbeute? Wie kümmere ich mich um Bienen? Woher kommt das Wachs für Bienenwachskerzen? Wie macht man Honig und was genau ist da eigentlich drin? Diesen und vielen weiteren Fragen wird immer montags von 14.00-15.30 Uhr auf den Grund gegangen.

Aktuell betreuen die Schülerinnen und Schüler die Bienenstöcke des Imkers in seinem Garten des KGV Waldfrieden in Lehrte und üben sich in der wöchentlichen Routinekontrolle der Bienen. Neben der praktischen Arbeit am Bienenstock erweiterten die Schülerinnen und Schüler u.a. auch ihr Theoriewissen darüber, wie ein Bienenstaat aufgebaut ist und was die Arbeit eines Imkers beinhaltet (Grundausrüstung des Imkers, Schwarmlenkung, Wabenkontrolle, etc.).

Doch es soll noch weitergehen. Für das kommende Schuljahr möchte die Schule eine Fläche bei der Stadt beantragen, auf der dann schuleigene Bienenvölker gehalten werden… und wer weiß, vielleicht gibt es dann schon bald echten „Gymnasium Lehrte Honig“.

Bewegung statt Handy – Erste „Bewegte Pause“ ist ein voller Erfolg!

Am Dienstag, den 14.05.2019 fand zum ersten Mal die „Bewegte Pause“ am Gymnasium Lehrte statt. Dazu trafen ca. 30 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 5-7 in der Mittagspause in der Halle Schlesische Straße ein, um ihre Mittagspause in Bewegung zu verbringen. Im Rahmen der Schulsportassistenten AG bei Frau Ameling und Frau Rölz entstand die Idee, den Schülerinnen und Schülern ein sportliches Angebot zu unterbreiten. Vor allem, weil das Gymnasium eine handyfreie Schule ist, war es den Schulsportassistenten wichtig, ein alternatives Angebot zu schaffen, so dass es am vergangenen Dienstag endlich soweit war und die erste „Bewegte Pause“ stattfand.

Nach dem erfolgreichen Auftakt, bei dem auf Wunsch der Teilnehmenden Fußball gespielt werden sollte, werden in Zukunft in regelmäßigen Abständen weitere Bewegte Pausen angeboten. Die Sportangebote orientieren sich dabei an den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, da ihre Wünsche abgefragt werden. So standen am Ende der „Bewegten Pause“ Sportarten wie Völkerball, Indian Dutch, Brennball, Parcours, etc. auf der Wunschliste für die kommenden Termine.

Organisiert und durchgeführt wird die „Bewegte Pause“ von zertifizierten Schulsportassistenten, so dass es ein Angebot von Schülern für Schüler ist und die Schulgemeinschaft stärken sowie die Bewegung im Alltag fördern soll.

Zum nächsten Termin sind weitere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-7 herzlich eingeladen. Auf den in der Schule aushängenden Plakaten sowie im Vertretungsplan wird über das Datum informiert. (von Vivien-Isabel Ameling)

Der harte Kern der Sportbegeisterten

Gymnasium Lehrte ist Botschafterschule des EU-Parlaments

Als prominenter Pate nahm David McAllister (MdEP) die Zertifizierung zur Botschafterschule des EU-Parlaments vor. Am 10. Mai war es soweit – der European Debate Club von Klaus Perk konnte die Früchte langwieriger Arbeit ernten und das Gymnasium Lehrte ist als eine von acht Niedersächsischen Schulen offizielle Botschafterschule. Wer meinte, so ein prominenter Redner wie McAllister kann nur trockene Politikerreden, fühlte sich angenehm überrascht, wie schülernah und witzig er in der Diskussionsrunde mit Marie Pinkert und Katharina Wilkending einige Aspekte thematisierte. Zu den Beziehungen zu den USA gefragt, konnte er sich einen Seitenhieb auf den „Großen Philosophen“ im Weißen Haus nicht verkneifen. Auch bei seiner Kritik am Brexit konnte der gebürtige Schotte recht deutlich werden. Aber auch ernste Töne waren zu vernehmen. So warnte McAllister vor einem Abgleiten in den Nationalismus und betonte die Bedeutung einer funktionierenden Europäischen Gemeinschaft.

 

Im Lehrter Teil der HAZ/NP berichtete Sandra Köhler:

Gymnasium ist Botschafter des EU-Parlaments

 Schulpate David McAllister diskutiert bei der Zertifizierung mit Schülern über Europapolitik / Warnung vor Nationalismus

 Die Europaschule Gymnasium Lehrte ist jetzt auch noch Botschafterschule des Europäischen Parlaments. Und zwar mit einem prominenten Paten: EU-Parlamentsmitglied David McAllister (CDU). Der hob nicht nur bei der Feierstunde zur Zertifizierung die Wichtigkeit des europäischen Zusammenwirkens hervor und diskutierte mit Schülerinnen über Stärken und Herausforderungen der künftigen Weichenstellung. Sondern er wird in Zukunft Schnittstelle zwischen Schule und Europaparlament sein. Videobotschaften inbegriffen.

Warum sollen Schüler Botschafter einer Europäischen Union sein, in der es an allen Ecken und Enden knirscht und klappert? Das thematisierten Lehrer Klaus Perk und Schulleiterin Silke Brandes. Gerade jetzt, da Europa am Abgrund stehe, sei der richtige Zeitpunkt, sagte Perk: „Vor 20 Jahren haben wir über Mindestlohn und 20 Pfennig mehr geredet. Heute geht es um die Erderwärmung mit ihren Auswirkungen, die in ganz Europa diskutiert wird. Wenn Sie als Schüler sich jetzt nicht empören, wann dann?“ Flüchtlingskrise, nationale Interessen und Brexit: Gerade nach einer mehr als 60 Jahre andauernden, von vielen mittlerweile als selbstverständlich angenommenen Friedensperiode sei es umso wichtiger klarzumachen, dass freie Wahlen, Frieden und Wohlstand eben nicht selbstverständlich sind.

„Die Europäische Union hat unser Leben zum Besseren gewendet. Wir müssen nun dafür sorgen, dass dies auch für diejenigen so bleibt, die nach uns kommen“, zitierte Perk den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, aus dem „Weißbuch zur Zukunft Europas“. Es sei jetzt an der Zeit, Flagge zu zeigen für ein kräftiges Europa. „Es ist nicht so, dass in Europa alles gut ist, aber das kann doch kein Grund sein, alles kaputtzumachen. Sondern einer, Anlauf zu nehmen um die nächsten Hürden zu nehmen. Macht weiter so, mischt euch ein und nutzt alle Möglichkeiten, die ihr habt“, sagte Bürgermeister Klaus Sidortschuk, auch im Hinblick auf das Engagement Jugendlicher für den Klimaschutz.

 „Wenn ich mit Gegnern der EU rede, komme ich mir immer ein wenig vor wie in einem Monty-Python-Film“, sagte McAllister: „Was hat die schon geleistet? 60 Jahre Frieden, ja, und sonst?“ Mit der Erklärung von Frankreichs Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950, die zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl führte, sei der Weg zur Europäischen Union bereitet worden. Und damit zu Stabilität, Demokratie, Frieden und Freiheit – Werten, die es zu erhalten gelte. Trotzdem müsse in der EU manches besser werden, transparenter, bürgernaher, effektiver und wettbewerbsfähiger.

McAllister erläuterte bei einer Diskussion mit Schülerinnen aus der Oberstufe seiner Meinung nach notwendige Schritte: Dazu gehören eine verbesserte gemeinsame Außenpolitik, ein funktionierendes europäisches Asylrecht und die Bereitschaft zu mehr Kompromissen für eine wirkliche Wertegemeinschaft. Der Patriot sei stolz auf sein Land, der Nationalist denke, dass sein Land besser sei als alle anderen, sagte McAllister: „Nationalismus ist eine gefährliche Seuche.“ (Sandra Köhler – HAZ)

Die Aufgabe: Mehr Bewusstsein für Europa schaffen

Botschafterschule für das Europäische Parlament: Damit gehört das Gymnasium Lehrte einem Netzwerk an, das sich durch ganz Europa zieht. 55 Botschafterschulen gibt es in Deutschland, acht davon in Niedersachsen. In Deutschland sollen es laut Lehrer Klaus Perk nicht mehr werden, in anderen Ländern wie Schweden allerdings schon. Alle Schulen setzten sich intensiv mit europapolitischen Fragen auseinander.

Ziel ist es, das Bewusstsein für Europa und für das Parlament zu stärken. Am Gymnasium Lehrte , das bereits Europaschule ist, wird dieses Vorhaben intensiv forciert: beispielsweise mit der Teilnahme an dem Programm Erasmus+, dem European Debate Club, Partnerschaften mit Schulen in Italien, Frankreich und Polen. Sogenannte Junior Botschafter vermitteln Wissen an andere. Künftig sollen in der sogenannten Europaecke auch Debatten aus dem Europaparlament gezeigt werden. Der Austausch mit Botschafterschulen in ganz Europa ist geplant. (Sandra Köhler – HAZ)

 

Spaß im Schwimmbad für die Jahrgänge 5 und 6

Anfang Mai fanden die alljährlichen Schwimmfeste der Jahrgänge fünf und sechs statt. Am 03.05. kamen zunächst die 6. Klassen bei einem großen Wasserballturnier zusammen.  Bei dem Turnier setzte sich die 6e mit großem Engagement am Ende durch und holte sich den Sieg. Am 07.05. traten dann die sieben 5. Klassen in verschieden Einzeldisziplinen und Staffelwettkämpfen gegeneinander an. Neben Brustschwimmen, Kraul- und Rückenschwimmen, fand auch ein A-Bombenwettbewerb statt. Dieser sorgte wieder einmal für große Begeisterung. Beide Wettkampftage verliefen sehr harmonisch und waren ein voller Erfolg.

Durchgeführt wurde das Turnier von einem eingespielten Team an Sportkollegen. Unterstützt wurden wir dabei von einem wechselnden Team von Sportassistenten. Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben: Kreipe, Barges (Freitag), Ziegler (Freitag), Schmidt (Dienstag), Wunderlich (Dienstag) sowie den Sportassistenten. (I. Ameling, G. Pfeiffer & M. Rölz)

In zwei Teilen des Schwimmbeckens wird Wasserball gespielt!

Die hochmotivierten Sportassistenten!

Polenaustausch: Begegnung auf Usedom

Am Montag, den 01.04. 2019, begann die Drittortbegegnung des Austausches zwischen dem Lehrter Gymnasium und dem Lyzeum, der Schule in Lehrtes polnischer Partnerstadt Trzcianka, in Golm auf Usedom. Dieses Treffen stand unter der Schirmherrschaft des deutsch-polnischen Jugendwerkes und fand unter der wegweisenden Überschrift „Der Freiheit Gräber, sind der Zukunft Wiegen“ (A. Miciewicz) statt.

Nachdem die Anreise mit dem Quer-duchs-Land-Ticket und dem Bus gut verlief, kamen wir in der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm gegen Abend an. Unsere 17 Austauschpartner mit ihren zwei Lehrkräften aus Polen, welche uns schon im Oktober letzten Jahres besucht hatten, waren schon angekommen und haben ihre Zimmer bezogen. Nach dem herzlichen Wiedersehen, der tollen Begrüßung und dem Abendessen folgte eine Vorstellungsrunde, denn es waren einige Schüler dabei, welche im Oktober nicht teilgenommen haben.

Dienstag, der 02.04.2019

Nach einem gemeinsamen Frühstück haben wir zuerst Informationen über das ca. 6,5 km entfernte polnische Swinemünde bekommen und sind anschließend gemeinsam mit allen 38 Schülern und Lehrkräften mit dem Fahrrad dorthin gefahren. In Swinemünde folgte eine Stadtrallye in deutsch-polnischen Kleingruppen, in der die Spuren der Vergangenheit offengelegt werden sollten. Hungrig von der Stadterkundung, aßen wir in einer örtlichen Pizzeria gemeinsam zu Mittag, bevor wir in Swinemünde – nicht umsonst als das polnische Rimini auf Usedom bezeichnet – die Strandpromenade plaudernd und Eis essend entlang flanierten. Nachdem wir wieder zurückgeradelt sind, verbrachten wir gemeinsam den Abend.

Mittwoch, der 03.04.2019

Am Vormittag hatten wir unseren ersten Workshop zum Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Im Vordergrund des Workshops stand Usedom bzw. Deutschland und Polen während des Krieges. Nachdem wir dazu viele allgemeine Informationen erhielten, ging es im Anschluss daran noch ganz konkret um den Angriff auf Swinemünde. Nach dem theoretischen Teil besuchten wir zu Fuß die Gedenkstätte und die Massengräber der Opfer des Angriffs am 12.03.1945 auf Swinemünde und Garz, bei dem in nur einer Stunde mehrere tausend Menschen getötet wurden. In einer kleinen Kapelle auf dem Gelände der Gedenkstätte, konnte man zudem die Schicksale einzelner Menschen nachlesen. Nach der Rückkehr folgte die Aufarbeitung des Gesehenen in Form eines Kreativworkshops. Am Nachmittag hatten wir freie Zeit, um zu Fuß zum Haff im Ort Kamminke zu gehen, den Niedrigseilgarten auf dem Gelände zu nutzen oder einfach gemeinsam mit unseren polnischen AustauschschülerInnen die Zeit auf den Zimmern oder im Gemeinschaftsraum zu verbringen. Nach dem Abendbrot gab es mit allen gemeinsam Stockbrot am Lagerfeuer.

Donnerstag, der 04.04.2019

Am Vormittag hatten wir einen Workshop zum Thema Flucht und Migration. Zuerst stellten wir in einem Planspiel die Aufteilung von Geflüchteten nach und im zweiten Teil des Workshops hatten wir mithilfe einer Landkarte und verschiedenfarbigen Fäden die Fluchtwege von ca. acht verschiedenen Menschen, in Kleingruppen, nachgestellt. Am Nachmittag sind wir mit Kleinbussen nach Peenemünde in das Historisch-Technische Museum gefahren. Das Museum befindet sich seit 1991 in der Bunkerwarte und dem Areal  des ehemaligen Kraftwerks in Peenemünde. Die Versuchsanstalten waren von 1936-1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Nach ca. 1,5 Stunden sind wir mit den Bussen weiter nach Ahlbeck gefahren, um das wundervolle Seebad bei herrlichstem Sonnenschein in kleineren Gruppen selbstständig erkunden zu können. Nach ebenfalls ca. 1,5-2 Stunden sind wir wieder zurück nach Golm gefahren, wo der Abschiedsabend folgte.

Freitag, der 05.04.2019

Nach dem Frühstück und dem Räumen und Putzen der Zimmer haben wir die polnische Gruppe verabschiedet und sind eine halbe Stunde später ebenfalls mit dem Bus nach Anklam gefahren. Von dort aus ging es dann mit dem Quer-durchs-Land-Ticket einmal quer durchs Land, bevor wir planmäßig um circa. 18.00 Uhr wieder alle glücklich und gesund in Lehrte ankamen. Wir freuen uns schon alle auf den Gegenbesuch in Trzcianka, welcher für Juni dieses Jahres geplant ist. Nach dieser lustigen, erlebnis- und lehrreichen Woche bleibt nur noch ein großes Dankeschön für die Organisation und die Durchführung an die zuständigen Lehrkräfte, Herrn Jäger und Herrn Nolte, und selbstverständlich auch an die polnischen Lehrerinnen. Wir werden diese Fahrt alle sehr positiv in Erinnerung behalten! (Mathilde Klee)

Italienaustausch 2019 – Besuch in Ispica

Auch in diesem Jahr flogen Schüler aus dem 10. und 11. Jahrgang nach Ispica, Sizilien. Am Samstag, den 30.03.2019 fuhren wir Schüler vom Lehrter Bahnhof nach Hannover, um von dort aus nach Hamburg weiter zu fahren. Angekommen in Hamburg, reisten wir mit der S-Bahn zum Flughafen.

Nach dem Check-In warteten wir auf unseren Flieger nach Catania. Allerdings hatte dieser dreieinhalb Stunden Verspätung. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Musik hören, Buch lesen, den Flughafen erkunden, Karten spielen und dem klassischen Unterhalten.

Nach dem Flug ging es auf eine zweistündige Busfahrt, bei der wir den Sonnenuntergang auf der Insel beobachten konnten. Als wir spät abends ankamen, gab es das langersehnte Wiedersehen mit den Austauschschülern. Wir fuhren zuerst zu den Gastfamilien, um das Gepäck zu verstauen und um uns von der Reise auszuruhen. Abends trafen wir uns alle um Paninis zu essen. Nach dem Essen gingen wir noch in Gruppen die Gegend erkunden.

Den Sonntag über verbrachte jeder die Zeit mit seiner Gastfamilie.

Am Montag besichtigten wir Deutschen Ispica und die Cava d’Ispica. Dies sind riesige Felsen, in denen bis heute noch Menschen wohnen. An diesem Nachmittag spielten wir noch in der Turnhalle Badminton, Basket- und Volleyball.

Dienstagmorgen trafen wir uns vor der Schule in Ispica, um von dort aus nach Modica zu fahren. Dort besuchten wir in der Stadt eine Kirche und ein Theater.

Am Mittwoch nahmen wir an einer Führung am Etna teil, bei der ein Guide uns über den Etna und die Umgebung berichtete.

In der Kochschule, die auch zur Schule gehört, wurde am Donnerstag zusammen gekocht. Zubereitet wurden italienische Spezialitäten wie Pizza, Arancini (gefüllte Reisbällchen) und Cannoli (frittierter Teig mit einer Creme).

Am Freitag wurde Syracusa besucht. Dieser Ort liegt an der Küste.

Abends gab es eine Abschiedsfeier in der Schule, bei der viel getanzt, gegessen und gelacht wurde. Zu unserer großen Überraschung gab es noch einen Kuchen mit einem Bild von allen darauf.

Am Samstagmorgen um 04:30 Uhr gab es den traurigen Abschied. Die Busfahrt von Ispica nach Catania dauerte zwei Stunden, um von dort aus nach Hamburg zu fliegen. Allerdings hatte auch dieser Flug wieder eineinhalb Stunden Verspätung. Als wir in Deutschland ankamen, ging es mit dem Zug nach Hannover, um weiter nach Lehrte zu fahren. Pünktlich zu den Osterferien waren wir wieder zu Hause.

Viele schöne Momente und Eindrücke von Sizilien werden wir in Erinnerung behalten. (Majana Neuse, 10d)

Treffen mit den Ministern Barley und Heil auf Lehrter Maikundgebung

Auf der alljährig stattfindenden Lehrter Maikundgebung, am 1.5.2019, stellten Schüler des Gymnasiums Lehrte, auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten, Dr. Miersch, ihr Projekt „Faden der Ariadne“, eine Möglichkeit, den europäischen Arbeitsmarkt zu entwirren, der Bundesministerin der Justiz und Verbraucherschutz, Dr. Katarina Barley (Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl) und dem Minister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, beide SPD, vor. Begleitet wurden sie von der Schulleiterin Silke Brandes und den Leitern des Projekts Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer.

Passend zum Motto der diesjährigen Lehrter Maikundgebung „Europa – jetzt aber richtig“ ist unser Vorhaben im Rahmen eines Erasmus+ Projektes entstanden. Wir arbeiten an einer internationalen Website, um den europäischen Arbeitsmarkt leichter durchschaubarer zu machen und somit die  Chancengleichheit zu erhöhen. Insofern bietet unsere Internetseite nicht nur Hilfestellungen bei der Studienplatzwahl bzw. den Ausbildungsmöglichkeiten auf europäischer Ebene an, sondern gibt zugleich Orientierung und Impulse, sodass die Jugendarbeitslosigkeit im Allgemeinen gesenkt wird und weniger junge Menschen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen müssen. Demzufolge kann sich jeder Jugendliche ohne großen zeitlichen Aufwand in unsere Website einloggen und Informationen über Themen, wie zum Beispiel Ausbildung, Arbeitsmöglichkeiten, Studienplätze im Ausland als auch Lebenshaltungskosten, Wohnsituation und Sprachschulung in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union einfach einholen und sich schnell informieren.

Diesem wichtigen Treffen, am 01. Mai 2019, auf dem Rathausplatz in Lehrte, ist eine Präsentation vor den Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth, Dr. Mathias Miersch und lokalen Politiker aus der Region, dem Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk, Hans-Joachim Deneke-Jöhrens  sowie Frank Prüße vorausgegangen, bei welcher wir auf ein überaus positives Feedback und große Hilfsbereitschaft stießen. Aus diesem Grund erhielten wir nun auch am 01. Mai 2019 die Möglichkeit, unser Projekt den Bundesministern Hubertus Heil und Dr. Katarina Barley zu präsentieren. Nachdem Dr. Ralph Grobmann, der federführende Lehrer dieser Arbeitsgruppe, die Besonderheiten dieses Projektes den Ministern nachhaltig erläuterte, das Alleinstellungsmerkmal hervorhob, was es von anderen bereits geförderten europäischen Projekten herausstellt, dass diese Internetseite nämlich von Jugendlichen für Jugendliche erstellt wird, lobten beide Minister unser Vorhaben und versprachen, uns zu unterstützen und zu fördern.

Besonders herauszustellen bei diesem Projekt sind in diesem Zusammenhang die Erfahrungsberichte, die sowohl von Studenten als auch von Auszubildenden zu den jeweiligen Berufen oder Studiengängen auf der Website enthalten sind. Somit bekommen Interessierte Jugendliche einen direkten Einblick und erhalten so die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und die anderer in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen. Gleichsam werden große Firmen eingebunden (Conti, Hellmann, Volksbank, Miele…), die mit der Website verlinkt sind und somit keine Einbahnstraße bei der Job- und Ausbildungssuche entsteht.

Wir waren von der überaus positiven Resonanz der beiden Minister sehr erfreut und hoffen auf eine intensive weitere Zusammenarbeit. (Nils Domenz – 11d)

Schulleiterin Silke Brandes diskutiert mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Bundesjustizministerin und Spitzenkandidatin für die bevorstehende Europawahl Katarina Barley.

Dr. Ralph Grobmann übergibt eine Präsentationsmappe.

Hubertus Heil, Dr. Matthias Miersch,  Katarina Barley, Dr. Ralph Grobmann und Markus Bauer

„Wilhelm Tell“ im Kurt-Hirschfeld-Forum

Bereits vor den Osterferien besuchten alle Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs eine Aufführung von Schillers „Wilhelm Tell“ im Kurt-Hirschfeld-Forum. Das Ein-Mann-Stück begann mit den Erinnerungen eines Jungen, dessen Vater ihm die Geschichte des Wilhelm Tell erzählte. Nach und nach konnten die Zuschauer in die Handlung des Stückes eintauchen und diese aus der Perspektive von Tells Sohn Walther nachempfinden, bis sie ab der Mitte des Stückes selbst Teil der Handlung wurden: Der Widerstand der Unterdrückten gegen die Herrschaft der Österreicher in Person von Geßler wurde lauthals geprobt.

Im Anschluss an das Stück stellte sich Schauspieler Ekkehart Voigt den Fragen des Publikums und berichtete von seiner Tätigkeit als Schauspieler sowie von seinem persönlichen Bezug zu Schillers Drama. Auch die moralischen und menschlichen Fragen des Stückes wurden aufgeworfen und diskutiert, sodass Tells Heldentat – der Mord an Landvogt Geßler – durchaus kritisch hinterfragt wurde. Voigt forderte die Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich sichtbar zu positionieren und begründet Stellung zu beziehen. So wurden auch die aktuellen Bezüge und Dimensionen der Freiheits-Thematik offengelegt.

Vorstellung vor Bundestagsabgeordneten: Internationale Website für Jugendliche

Am Donnerstag, den 25.4.2019 haben Oberstufenschüler des Gymnasiums Lehrte den Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (CDU) und Dr. Matthias Miersch (SPD) sowie dem Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk ihre selbstgestaltete Internetseite zur Berufs- und Studienorientierung präsentiert. Die erstgenannten Politiker verfolgen das Projekt seit den Anfängen 2016 und waren begeistert über die großen Fortschritte in der Weiterentwicklung des Projektes. Mittlerweile ist aus der anfänglichen Idee, Jugendlichen dabei zu helfen, das Labyrinth des europäischen Arbeitsmarktes zu entwirren, eine in Zusammenarbeit mit den Ländern Polen, Ungarn und Lettland internationale Website entstanden, die seit letztem Jahr online ist (www.ariadnes-labyrinth.com).

Um das Projekt und die Internetseite international voranzubringen, präsentierten die Schüler ihr Projekt schon zweimal in Brüssel vor EU-Abgeordneten als auch Kommissionsmitgliedern aus Arbeit/Soziales und Kultur. Desweiteren führten die Schüler unter Anleitung Ihrer Leiter, Herrn Dr. Ralph Grobmann und Herrn Markus Bauer, eine interessante Dialogstunde mit dem EU-Vertreter der BA , Herrn Dr. W. Müller, der dieses Projekt für sehr förderlich hält. Das Projekt entstand in 2016 unter dem europäischen „Erasmus+“ Programm und brachte die Projektgruppe mit ihren Partnerländern Ungarn, Polen und Lettland zusammen, mit denen sie an der Internetseite zusammenarbeiten, und es endete in 2018. Insofern bemühen sich die Projektteilnehmer um weitere Förderungsmittel.

Die Internetseite soll nicht nur den interkulturellen Austausch fördern, sondern vielmehr Impulse und Orientierung über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene geben. Auf der Website sind dementsprechend  u.a. auch Persönlichkeitstest, Informationen zur Ausbildung sowie zum Studium als auch Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung installiert, nebst einem Terminkalender, der mit einer Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung gefüllt wird.

Um Jugendlichen einen Eindruck über die Angebote zu geben, findet man außerdem Erfahrungsberichte über verschiedene Studiengänge und Ausbildungsberufe, dies sei „unser Alleinstellungsmerkmal“ betonte der Projektleiter Dr. Ralph Grobmann, was uns von anderen – bereits installierten europäischen Plattformen – nachhaltig unterscheide.

Zusätzlich soll ein Austausch zwischen Firmen und jungen Europäern entstehen, die auf der Suche nach einem Praktikum, einer Ausbildung, einem Studienplatz oder einen Job sind, indem es beiden Seiten möglich ist ein Profil zu erstellen und so passende Stellen oder Bewerber zu finden.

„Wir sind 2016 mit dem Ziel gestartet, in Europa den interkulturellen Austausch zu fördern, die hohe Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen und Studien- und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden“, formuliert die Schülerin Sarah Böttcher das Ziel der Projektgruppe während des anstehenden Treffens. Drei Jahre später ist genau das immer noch das Ziel und die Schüler bauen auf die Unterstützung der nationalen und europäischen Politik wie auch auf das Interesse weiterer Partnerfirmen. (Lara Scholz – 11b)

 

Im Lehrter Teil der HAZ schrieb Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Neue Plattform bietet Orientierung bei Berufswahl

 Projektgruppe des Lehrter Gymnasiums stellt Politikern Homepage für junge Europäer vor

 Viel Lob und Anerkennung haben Oberstufenschüler des Lehrter Gymnasiums am Donnerstag von der Politik bekommen. Die Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) ließen sich in der Schule die neue länderübergreifende Internetseite präsentieren, die über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Europa informiert.

Flachsbarth nannte die Homepage „sehr eindrucksvoll und vorzeigbar“. Miersch lobte den „riesenlangen Atem“ der Schüler. Beide Politiker hatten das Projekt bereits kennengelernt, als es noch in den Kinderschuhen steckte. Seitdem ist jedoch viel passiert. So ist die Internetseite seit etwa einem Jahr online, wird stetig ausgebaut, mit immer neuen Inhalten gefüttert und wurde mittlerweile auch ins Englische übersetzt. Die Schüler haben für ihr Projekt zahlreiche Kontakte in die Politik geknüpft und es sogar schon vor Europaabgeordneten im EU-Parlament in Brüssel präsentiert.

Interkultureller Austausch

Bei der Präsentation in Lehrte waren aber auch ehemalige Schüler dabei – das Projekt wird am Gymnasium von einer Schülergeneration zur nächsten weitergegeben. „Wir sind 2016 mit dem Ziel gestartet, in Europa den interkulturellen Austausch zu fördern, die hohe Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen und Studien- und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden“, erklärte Schülerin Sarah Böttcher.

Die selbst gestaltete Internetseite bietet Orientierung und Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Es gibt Tipps zum Schreiben von Bewerbungen und zum Verhalten bei Vorstellungsgesprächen. Demnächst wird ein Kalender internationale Termine listen. Die Plattform soll darüber hinaus als Datenbank für Jobs, Praktika und Studienplätze fungieren.

Von Jugendlichen konzipiert

Ehemalige Schüler des Gymnasiums berichten zudem über ihre Studienerfahrungen. Lehrer und Koordinator Ralph Grobmann betonte, dass das Projekt von Jugendlichen für Jugendliche konzipiert sei. „Das ist unser Alleinstellungsmerkmal“, betonte Grobmann. Besonders ist das Projekt auch deshalb, weil es im Zusammenhang mit dem von der EU geförderten „Erasmus+“-Projekt steht und das Lehrter Gymnasium dabei mit Schulen in Polen, Lettland und Ungarn zusammenarbeitet.

Damit die Schüler ihr Projekt künftig so erfolgreich fortsetzen können, brauchen sie weiterhin finanzielle Unterstützung und Fürsprecher in der EU. Miersch und Flachsbarth sagten zu, ihre Kontakte spielen zu lassen. Europaabgeordnete seien derzeit aber sehr in die Vorbereitungen zur Europawahl am 26. Mai eingebunden. Miersch schlug vor, künftig auch die Bundesagentur für Arbeit ins Boot zu holen und bei der Maifeier in Lehrte Hauptredner Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, vor Ort anzusprechen. (HAZ-Katja Eggers)

 

 

 

Ein lehrreicher Besuch in der Synagoge Stöcken

Die Fahrt zur Synagoge Stöcken war lang, aber für diesen Ausflug hat es sich gelohnt! Es gab zwar Regeln, aber es war trotz alledem großartig! Wir, die Teilnehmer des Religionskurses 6e und 6f von Frau Elsen, wurden am Anfang herzlich empfangen und dann ging es direkt los. Wir waren sogar im Gebetszimmer, wo alle Jungen eine Kippa tragen mussten. Die Kippa ist eine Kopfbedeckung, die Männer im Judentum tragen, weil die Kippa ein Zeichen dafür ist, dass von den Füßen bis zur Kippa der menschliche Bereich ist und alles andere wie z.B. die Luft der göttliche Bereich ist. Als wir im Gebetszimmer waren, haben wir auch die Tora kennen gelernt. Sie befand sich in einem Schrank, auf dem der Davidstern zu sehen war. Als unser Führer den Schrank öffnete, sah man einen Vorhang, den er auch zur Seite schob und da sah man dann 3 Torarollen, die sehr schön verziert waren. Am Ende wurden wir herzlich verabschiedet und nahmen den nächsten Zug zurück nach Lehrte. (Von Levi Rossol und Aidan Müller – 6f)