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Über Gymnasium Lehrte

Übersicht Autor | Gymnasium Lehrte

Informationen zur Anmeldung der neuen Fünftklässler

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Sie lesen diese Seite, weil Ihre Kinder Sie an ihrer Entscheidung zur Schulwahl der weiterführenden Schule und/oder zur Frage der Wahl der Profilklasse beteiligen wollen oder schon beteiligt haben. Wir freuen uns, dass Sie „ein Wörtchen mitreden“ dürfen, freuen uns, dass sich Ihr Kind an unserer Schule anmelden möchte und hoffen an dieser Stelle auf Ihre Unterstützung, weil die Anmeldung in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie etwas schwieriger und unpersönlicher ablaufen muss, was wir sehr bedauern. Aber wir sind uns sicher, dass sich in den nächsten Jahren bestimmt etliche Gelegenheiten ergeben werden, dass wir uns näher kennen lernen, hoffentlich schon bei der Einschulungsveranstaltung am 28.08.2020.

Als Grundlage für ein Gespräch mit Ihren Kindern empfehlen wir Ihnen, sich auf unserer Homepage über uns zu informieren. Sie können uns aber auch gern anrufen, wenn Sie noch Fragen haben oder eine Beratung wünschen. Dann rufen Sie bitte im Sekretariat der Unterstufe an oder schreiben Sie eine Mail mit Ihrem Anliegen an die zuständige Sekretärin Frau Fürst (birgitt.fuerst@lehrte.de); die entsprechenden Ansprechpartner unserer Schule melden sich dann zeitnah bei Ihnen.

Wenn sich ihr Kind entschieden hat, unsere Schule zu besuchen und alle weiteren Fragen geklärt sind, dann füllen Sie doch bitte das Anmeldeformular aus und senden es uns zu (per Brief, per Mail-Anhang) oder werfen Sie es selbst in den Briefkasten des Gymnasiums in der Burgdorfer Str. 16 ein. Falls erforderlich können Sie auch zu einem persönlichen Gespräch in die Schule kommen – das aber nur nach telefonischer Terminabsprache und unter Einhaltung aller derzeit geltenden Hygienemaß-nahmen (z.B. Mundschutz, Abstandsregeln). Diese persönlichen Gespräche vor Ort in der Schule möchten wir aufgrund der derzeitigen Situation auf das absolut Notwendigste beschränken; wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Die Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen; spätestens am 11.06.2020 müssen sie uns bis 12 Uhr vorliegen.

Wir freuen uns sehr auf alle Kinder, die sich an unserer Schule anmelden und auf Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte und wünschen uns, dass wir in den nächsten Jahren eine insgesamt schöne Zeit miteinander verbringen und dass wir, falls es mal Probleme geben sollte, gemeinsam an Lösungen arbeiten.

In diesem Sinne grüßen wir Sie und euch, liebe Viertklässler, ganz herzlich; bis hoffentlich zum 28.08.2020

gez. Silke Brandes  / gez. Antje Wünsch / gez. Thomas Schachschal

Hier kann man die oben gegebenen Informationen als PDF-Datei herunterladen.

Hier kann man den Anmeldebogen als PDF-Datei herunterladen.

Es wird im nächsten Jahr die Möglichkeit geben, eins der folgenden Profile zu wählen:

  • Chorklasse
  • Europa-Klasse – Discover Yourope!
  • Forscherklasse
  • Klasse Literatur!
  • Kreative Klasse
  • Naturentdecker Klasse
  • Vitale Klasse

Nähere Informationen zu den Profilen erfolgen Ende Mai.

Der geplante Tag der offenen Tür entfällt aus Gründen der Corona-Vorgaben.

Laufaktion – Trotz Corona gemeinsam in Bewegung!

Liebe Schulgemeinschaft des Gymnasiums Lehrte,

weil der Sportunterricht genau wie der Vereinssport nicht stattfinden darf, möchten wir die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Lehrte insgesamt motivieren und animieren, gemeinsam und trotzdem jeder für sich sportlich aktiv zu bleiben. Deshalb macht das GLL (GesundLebenLernen) -Team folgenden Vorschlag:

Jeder und jede aus der Schulgemeinschaft trägt gelaufene Kilometer mit Angabe des Namens, der Klasse, eines Datums und der Zeit bei IServ ein, um so gemeinsam Kilometer zu sammeln.

Am Ende jeder Woche schauen wir dann, wie viele Kilometer wir alle gemeinsam erlaufen haben und ob wir dies möglicherweise auch noch von Woche zu Woche steigern können. Dabei sammelt man seine erlaufenen Kilometer einmal für sich, aber auch für die Klasse, um dann für jede Woche die Einzel- und Klassensieger pro Jahrgang, pro Stufe (Unter-, Mittel- und Oberstufe) und den/die Gesamtsieger zu ermitteln.

Es dürfen alle zu Fuß zurückgelegten Strecken angegeben werden, ob beim Wandern, Spazieren gehen, mit und ohne Hund, gejoggt, gelaufen oder gerannt! Natürlich müssen beim Sammeln der Kilometer unbedingt die Abstandsregeln eingehalten werden.

Bei ca. 1300 Schülerinnen und Schülern, ca. 100 Lehrkräften zusammen mit allen anderen, die noch zur Schulgemeinschaft zählen, sollten schon eine Menge Kilometer zusammenkommen. Je öfter ein Jeder, bzw. eine Jede es von uns schafft, während der Woche in Bewegung zu kommen, desto mehr Kilometer kommen zusammen. Damit wir so viele Kilometer wie möglich sammeln, motiviert euch auch gegenseitig und teilt diese Info unbedingt auch in euren anderen Chats.

Am nächsten Montag, 11. Mai 2020, starten wir zur ersten Woche.

Dann legt los und sammelt Kilometer, damit wir TROTZ CORONA GEMEINSAM IN BEWEGUNG BLEIBEN!

Eure täglichen Ergebnisse könnt ihr unter dem folgenden Link eintragen:

https://forms.gle/RMqDmjYzMBro53RA9

Eure getätigten Angaben sind für die anderen Teilnehmer nicht einsehbar. Aus datenschutzrechtlichen Gründen tragt euren Namen bitte nur als Vornamen und abgekürzten Nachnamen ein (z.B. Max M.).

Viel Spaß bei der Bewegung wünscht euch das GLL-Team!

Wie geht das Lernen weiter?

Liebe Eltern und Schüler,

um Sie und euch zunächst grundlegend darüber zu informieren, wie in den nächsten Wochen das Lernen überwiegend im Online-Verfahren und darüber hinaus in einem gestuften Verfahren des Präsenzunterrichts in der Schule organisiert werden soll, senden wir Ihnen heute schon einmal den Leitfaden, den das Kultusministerium für diese Zeit herausgegeben hat.

Weitere detaillierte Informationen für unsere Schule werden sicher in den nächsten Tagen folgen, ggf. auch über die Klassenlehrer. Sicher ist eines, dass Sie sich und ihr euch auf eine längere Zeit des verbindlichen Online-Lernens einstellen müssen/müsst. Dazu demnächst mehr.

Für heute grüßen wir euch und Sie ganz herzlich, bleibt/bleiben Sie gesund…das ist sicher das Wichtigste in diesen Zeiten

Silke Brandes und Klaus Perk

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Hier geht es zum Download des Leitfadens!

Hier kann man die Inhalte des Leitfadens online sehen:

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir alle sind von der aktuellen Krise in eine Ausnahmesituation versetzt worden. Fast täglich ergibt sich aus der dynamischen Entwicklung eine neue Sachlage. Wir müssen uns immer wieder neu orientieren, umdenken und neue Wege gehen. Für eure und Ihre Bereitschaft, sich auf diese Herausforderungen einzulassen und sie konstruktiv mitzugestalten, danke ich herzlich!

Nach Wochen der kompletten Schulschließung steht nun der vorsichtige Schritt zu einer stufenweisen Öffnung an. Viele Fragen und Sorgen werden artikuliert, sie alle werden von uns ernstgenommen und bestmöglich beantwortet.

In den kommenden Wochen starten wir nun in einen neuen Abschnitt. Es wird dafür nötig sein, Lernprozesse und –orte neu zu gestalten. Es wird Phasen des Lernens zu Hause und Phasen des Lernens in der Schule geben. Ein Hochfahren auf „Normalbetrieb“ mit regulärem Unterricht wird bis zu den Sommerferien jedoch realistisch betrachtet nicht möglich sein – diese Erwartungshaltung sollte deshalb auch niemand haben.

Wir planen, am 27.04.2020 zunächst mit der Prüfungsvorbereitung für die Abschlussklassen zu beginnen und anschließend die Folgejahrgänge zumindest zeitweise wieder in die Schule zu bringen. Dieser Plan dient vorerst nur zur Orientierung. Er ist vorläufig und unterliegt Änderungen, sobald das Infektionsgeschehen oder neue Maßgaben sie erforderlich machen. Vor allem Phase C ist bisher nur eine Idee und noch nicht abgestimmt und terminiert.

Am Beispiel des Primarbereichs erklärt: Am 04.05. starten die 4. Klassen mit dem im Folgenden beschriebenen umschichtigen Unterricht, am 18.05. kommen die 3. Klassen dazu usw.

Eine der größten Herausforderungen für die Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen wird es sein, dass die Schülerinnen und Schüler ihre sozialen Kontakte weiterhin auf Distanz gestalten. Dazu wird es organisatorische Veränderungen zum bisherigen und vertrauten Schulalltag geben. Wir werden den Schülertransport entlasten und den nötigen Abstand zwischen Lernenden gewährleisten müssen. Deshalb werden die Schüler und Schülerinnen bis auf weiteres umschichtig in halben Lerngruppen unterrichtet. Über die Organisation dieser Maßnahme in der konkreten Schule vor Ort wird Sie die Schulleitung Ihrer Kinder zeitnah informieren.

Alle Jahrgänge, die nicht in der Schule sind, werden von ihren Lehrkräften für das „Lernen zu Hause“ mit Lernplänen und Aufgaben versorgt. Für Familien mit schulpflichtigen Kindern wird es also nötig sein, Phasen des häuslichen Lernens zu organisieren. Das kann regulären schulischen Unterricht natürlich nicht gleichwertig und vollumfänglich ersetzen. Eltern sind keine „Hilfslehrer“, auch wenn sie Ihre Kinder natürlich wie gewohnt begleiten und unterstützen dürfen!

Es besteht weiterhin Schulpflicht, die sich auch auf die Erledigung der verpflichtenden Aufgaben zu Hause bezieht, und wir setzen uns das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler auch unter den  derzeitigen Bedingungen ihre Kompetenzen festigen und erweitern. Mit dem vorliegenden Leitfaden wollen wir Eltern undKinderdarin unterstützen, die Phase das „Lernen zu Hause“ zu organisieren und möglichst effektiv und stressfreiumzusetzen.

Es gilt jetzt und weiterhin zusammen zu halten, um die Herausforderungen der kommenden Wochen zu meistern. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns das gemeinsam gelingt!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne / Niedersächsischer Kultusminister

Langsames IServ – aber Hoffnung auf Besserung!

Am heutigen Montag war die Verbindung über IServ wieder besonders „entschleunigend“.

Aber, wie die die Schulleitung berichtet, es gibt gute Nachrichten: Das Gymnasium Lehrte hat die Zusicherung bekommen, dass bis Mittwoch das Netz über die Stadtwerke weiter aufgebaut wird. Hierdurch soll dann IServ besser laufen (hoffentlich!).

Wir bedanken uns bei den Stadtwerken für diese Arbeiten!

Bis es soweit ist, gilt weiterhin: Datenmengen klein halten! (Besonders bei Bildern!)

Und weiterhin gilt der Tipp: Wenn es morgens nicht klappt, mal am Nachmittag oder Abend versuchen! 🙂

Hier ein Beispiel von heute: Die Downloadgeschwindigkeit ging herunter bis auf letztendlich 1 KB/sek. Ein Download, der normalerweise in öffentlichen Netzen Sekunden benötigt, dauerte über IServ an die 10 Minuten.

Grüße aus dem Home-Office der Schulleiterin

Liebe Schülerinnen und Schüler,

erst einmal hoffe ich, dass es euch allen gut geht und dass wir Lehrkräfte und natürlich eure Mitschüler euch noch nicht allzu sehr fehlen… 🙂

Damit es euch nicht zu langweilig zu Hause wird und weil Lernen an sich ja nicht schaden kann, haben wir direkt vor den Schulschließungen beschlossen, dass wir euch mit vertiefenden und wiederholenden Lernaufgaben versorgen wollen. Zusätzlich hatte ich vorgeschlagen, auch solche Lernaufgaben zu stellen, die später im Unterricht herangezogen werden und Teil einer wie auch immer gearteten Bewertung sein könnten. Dieses steht u.a. in dem Schreiben, das wir euch verteilt haben, damit auch eure Eltern informiert sind.

Zu dem Zeitpunkt konnten wir noch nicht wissen, was der Kultusminister ganz genau zu den Schulschließungen festlegen bzw. entscheiden würde, z.B. in Bezug auf das zentrale Thema: Online-Unterricht oder Unterrichtsausfall? Leider konnten wir das aber nicht abwarten, weil wir euch dann nicht mehr in der Schule erreicht hätten. Wir hielten es daher für eine gute Idee, euch Lernaufgaben zu geben, eure Lösungen zu korrigieren und euch für Fragen zur Verfügung zu stehen. Dieses läuft, wie ich aus Rückmeldungen erfahre, in den allermeisten Fällen offensichtlich auch ganz gut. Und das soll auch außerhalb von Ferien so bleiben.

Aus gegebenem Anlass, weil es auch (wenige, aber ernstzunehmende) kritische Anmerkungen gab, möchte ich aber noch einmal ganz deutlich auf zwei Punkte hinweisen:

  1. Der Kultusminister hat festgelegt, dass der Unterricht ersatzlos ausfällt. Lernaufgaben können gestellt werden, die aber nicht verpflichtend sein dürfen und nicht direkt bewertet werden. D.h., die Nicht-Erledigung von Lernaufgaben darf sich nicht nachteilig für eine Bewertung auswirken. Diese Regelung ist sicher schon deswegen sinnvoll, weil wir noch nicht davon ausgehen können, dass unsere digitalen Gegebenheiten überall so sind, dass Online-Lernen ohne Probleme erfolgen kann. Losgelöst von dieser klaren Regelung hat der Kultusminister Herr Tonne aber auch ausdrücklich betont, dass ein Angebot an Lernaufgaben, das das Auffüllen von Lücken und vertiefendes sowie wiederholendes Lernen ermöglicht und freiwillig bearbeitet werden kann, sehr zu begrüßen ist.
  2. In den Osterferien findet zwar, wenn dringend erforderlich, eine Notbetreuung in der Schule statt (Näheres dazu auf unserer Homepage und auf dem Vertretungsplan/dsb-App), aber ansonsten sind die Ferien sowohl für euch als Schüler als auch für uns als Lehrkräfte auch in dieser Situation Ferien.

Daher wünsche ich euch und euren Familien bis zum 14.04.2020 vermutlich besondere, aber vor allem schöne Osterferien!

Nach jetzigem Stand würde der Unterricht am 20.04.2020 wieder beginnen; dazu wird es aber sicher weitere Entscheidungen und Informationen geben.

Zeigt bitte auch euren Eltern, die ich hiermit ganz herzlich grüße, diesen Artikel.

Liebe Grüße, bleibt gesund und passt gut auf euch auf…

ich freue mich darauf, euch alle möglichst bald wiederzusehen,

Silke Brandes

p.s. – Anbei ein Link, den wir vom Kultusministerium erhalten haben und euch und euren Eltern zukommen lassen sollen, damit ihr über die lange Zeit weiterhin lernen könnt:

www.lernenzuhause.nibis.de

COVID-19 – Informationen zur Lernsituation bei der jetzigen Schulschließung

Eine Schulschließung wegen des Corona-Virus‘ bedeutet nicht, dass es quasi verlängerte Ferien gibt, sondern die Lernumgebung für Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeitsumgebung für Lehrerinnen und Lehrer wird von der Schule nach Hause verlagert.

Das bedeutet, dass wir die Internet-Plattform lServ nutzen werden, um ein Online-Lernen zu ermöglichen. Jeder Kurs hat ohnehin einen separaten Kursordner, auf den alle Schülerinnen und Schüler sowie Fachlehrkräfte zugreifen können. Diese Ordner liegen in der Verantwortung der Kursleiter (Einrichtung der entsprechenden Gruppe; Aktualisierung bei Wechseln; etc.).

Über diese Ordner werden die Lehrkräfte eines jeden Kurses – vorrangig die Leistungs- und Prüfungskurse – Aufgaben stellen. Es kann sich dabei einerseits um Aufgaben handeln, die der freiwilligen Vertiefung und/oder Verbesserung dienen (2.B. Trainingsaufgaben, Wiederholungsaufgaben, Hinweise auf bestimmte Lernvideos/ Tutorials). Andererseits können auch Aufgaben gestellt werden, die bearbeitet werden müssen und deren Ergebnisse (ggf. nach mündlicher Überprüfung der Leistung) in eine Gesamtbewertung einfließen.

Eine weitergehende Kommunikation zwischen den Kursen bzw. einzelnen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften erfolgt über die Accounts bei lServ bzw. über den lServ-Messenger. WhatsApp-Gruppen können nur insofern genutzt werden, als dass jemand aus dem Kurs sich verlässlich bereit erklärt, Hinweise der Lehrkräfte, die über lServ erfolgen, in den Kurs-Chat zu stellen.

Fragen zu ausfallenden Leistungsnachweisen (Klausuren, Referate, mündliche Beteiligung, etc.), zu Bewertungen und zu späteren Zensuren auf den Zeugnissen werden in Abhängigkeit von der Dauer des Schulausfalls unterschiedlich beantwortet werden müssen. Dafür ist es jetzt noch zu früh und spekulativ. Sicher dürfte sein, dass flexible und kreative Lösungen gefunden werden müssen.

Abschließend noch einmal die Bitte an alle, auch im privaten Bereich daran zu denken, sich und andere durch eine gute Hand-Hygiene sowie ein rücksichtsvolles Nies-/Husten-Verhalten zu schützen. Auch der Hinweis in den Verlautbarungen offizieller Stellen, dass insbesondere die älteren und ältesten Familienmitglieder sehr fürsorglich nicht unnötigen Ansteckungssituationen ausgesetzt werden sollten, soll ausdrücklich noch einmal erwähnt werden.

Lehrte, den 12. März 2020

S. Brandes / Schulleiterin

Alle wichtigen und verlässlichen Informationen zum weiteren Verlauf des Geschehens gibt es über folgende Links:

www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de › themen › aug › corona

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformationen-zu-covid-1 9-corona-185558.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Artikelfoto: Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.
Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain

Gymnasium Lehrte sucht FSJ/BFD-Kraft

Du hast Interesse, dich im schulischen Alltag sozial zu engagieren? Dann bist du bei uns genau richtig! Denn auch zum kommenden Schuljahr 2020/2021 bietet das Gymnasium Lehrte wiederholt Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr und für den Bundesfreiwilligen Dienst an.

Der Einsatzbereich kann individuell nach deinen Neigungen gestaltet werden. Bist du eher sportlich oder künstlerisch-kreativ? Möchtest du neue Erfahrungen sammeln? Neben der Ganztagsbetreuung kannst du dein Organisationsgeschick ausbauen sowie spannende Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen durchführen.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich schnell im Sekretariat des Gymnasiums (05132-83920) oder schreib eine E-Mail an Frau Ameling!

vivien-isabel.ameling@gymlehrte.de

Wir freuen uns auf dich!

P.S. Die Information kann auch gern an Freunde und Bekannte weitergegeben werden!

Drei Schüler der Klasse 5f beim Fernsehauftritt am 3. Mai

An dieser Stelle wurde bereits darüber berichtet, aber jetzt wird es spannend: Die drei Schüler Ben, Raela und Niklas aus der Klasse 5f haben an der Sendung „1,2 oder3“ mitgemacht und gut abgeschnitten. Also ab an den Fernseher und mitfiebern!

Am Sonntag, 3. Mai, wird die Sendung um 17 Uhr im Kinderkanal KiKa gezeigt. Auf ZDFtivi läuft sie am Sonnabend, 9.Mai, um 7.55 Uhr.

Folge 1106 1106 – Eisbär, Wal & Co. Gast: Fabian Ritter

Zur Erinnerung hier nochmal der gesamte Artikel:

Drei Schüler des Gymnasiums Lehrte gewinnen bei der Quizsendung „1, 2 oder 3“

„1, 2 oder 3“ ist eine Quizshow für Kinder der 4. oder 5. Klasse, die wöchentlich im ZDFtivi und KiKA ausgestrahlt wird. Sie gilt als die erste echte Kindershow und mit ihrer über 40-jährigen Laufzeit als die am längsten durchgehend gezeigte Show im deutschen Fernsehen.

Pro Sendung treten drei Kinder-Teams aus Deutschland, Österreich und einem wechselnden weiteren Land gegeneinander an, um Fragen zu einem übergreifenden Thema der jeweiligen Sendung zu beantworten. In der Sendung helfen Demonstrationen und Experimente zu Themen aus Naturwissenschaft, Sport oder Technik den Kindern, komplexe Sachverhalte zu verstehen.

Die ursprüngliche Bewerbung zur Sendung für Ben Hendrik Burkart erfolgte schon vor zwei Jahren; der Zuschlag klappte jedoch erst für den Dreh am 13.02.2020. Ben war als Teilnehmer bereits gesetzt, die weiteren zwei Kandidaten wurden durch eine Wahl innerhalb der Forscherklasse 5f des Gymnasiums Lehrte ermittelt. Die Wahl fiel auf Raela Schröder und Niklas Frerichs.

Nach der großen Überraschung „Wahnsinn, wir kommen ins Fernsehen“ haben sich die Schüler auf die Sendung vorbereitet. So haben sie in den Schulpausen mit einem Frisbee trainiert: Es wurde eine Frage gestellt und bei der richtigen Antwort konnte die Frisbee-Scheibe geworfen werden. Jeder hat sich zusätzlich auf seine Weise auch zu Hause vorbereitet, in dem z.B. fleißig Wissenssendungen wie „Terra X“ angeschaut wurden.

Dann kam endlich der Tag der Anreise am 12.02.2020. Mit den Begleitpersonen, Raelas Mutter und Bens Vater, starteten sie mit dem Zug nach München. Am Münchner Hauptbahnhof wurden sie von einer netten Frau vom Fernsehen mit einem 1-2-oder-3-Schild empfangen und zur Jugendherberge gefahren. Dort waren auch andere Teams untergebracht; neben den Österreichern übernachteten auch die Kinder und Begleitpersonen aus Schottland und Nordirland hier.

Niklas berichtete begeistert von dem ersten Ausflug in die Filmwelt: „Am nächsten Morgen waren wir sehr früh wach und haben nochmal angeregt mögliche Strategien besprochen. Den Vormittag verbrachten wir in der Bavaria-Filmstadt. Das erste Highlight war ein 4D-Kino; 3D-Bild und -Sound, bewegte Sitze mit Wasser- und Windeffekten. WOW – wir waren begeistert. Anschließend wurden wir durch die weitere Filmstadt geführt – originale Filmkulissen aus Filmen wie „Das Boot“, FACK JU GÖHTE, Wickie, Jim Knopf und eine Kulissenstraße wurden uns gezeigt. Dabei wurden auch drei Filmchen gedreht, die wir zum Schluss kaufen konnten“.

Dann war es auch schon 13.00 Uhr, so dass sich das Lehrter Team im Studio 2 gemeldet hat und sehr freundlich begrüßt wurde. Nach dem Besuch der dortigen Kantine waren die Lehrter kurz vor 14.00 Uhr bereit für die Sendungsvorbereitung. In einer eigenen Garderobe haben sie ihre blauen Kandidaten-T-Shirts angezogen. Sie lernten auch die weiteren Mitspieler kennen – das Team aus Österreich in den gelben T-Shirts aus der Steiermark sowie das italienische Team aus Mals in Südtirol in den roten T-Shirts. Anschließend wurden alle in die Maske begleitet, wo sie für die Kamera gepudert und frisiert wurden. „Uns wurde geraten, nichts mehr „wild“ zu essen, um die T-Shirts nicht zu bekleckern – das würde richtig blöd in der Sendung aussehen.“ berichtete Raela mit einem Lächeln.

Die Anspannung und das Lampenfieber wuchsen weiter. Kurz vor der Aufzeichnung besuchten sie den Moderator Elton in seiner Garderobe. Er begrüßte alle drei Teams mit Handschlag und machte allen Mut: „… Ihr schafft das! …“. Auch gab er endlich das Thema der Sendung bekannt – „Eisbären, Wale & Co“. Das Thema gefiel dem Lehrter Team und sie waren erleichtert. Anschließend haben sie sich im Backstage-Bereich aufgehalten und wurden hier auch von Piet Flosse, der Robbe, begrüßt.

Hier lernten sich alle drei Teams näher kennen und machten Quatsch miteinander, auch um das Lampenfieber zu verdrängen.

Endlich startete die Sendung die Teams durften in folgender Reihenfolge einlaufen – Deutschland, Österreich und Italien. Ben erinnert sich: „Die Spannung vor der ersten Frage wuchs ins Unermessliche. Dann endlich wurde diese gestellt „…Warum stößt der Sternmull unter Wasser Luftblasen aus? …“ und wir stürmten nach kurzer Abstimmung auf das Ratefeld und … BINGO, wir drei hatten richtig geraten und damit die ersten drei Punkte erzielt. Nach diesem guten Start atmeten wir durch und das Lampenfieber ging zum Glück spürbar zurück. Die Stimmung steigerte sich, nachdem wir auch die zweite und dritte Frage komplett richtig beantworten konnten – jetzt hatten wir bereits eine sehr gute Punktebasis und lagen vor Österreich und Italien.“

Beim anschließenden Buzzerquiz stellte Elton die erste Frage „… Was hat das Schnabeltier (Säugetier) mit den Vögeln gemeinsam, den Schnabel ausgenommen? …“ und Niklas drückte bereits den Buzzer, obwohl Elton noch nicht mal die drei möglichen Antworten vorgestellt hatte. Und auch hier … BÄÄÄHM … Niklas Antwort war richtig und Elton sichtlich beeindruckt. Die zweite Buzzerquiz-Frage konnte Österreich auch sehr schnell beantworten. Bei der dritten Frage bekam kein Team einen Punkt, weil Italien die Frage falsch beantwortet hat. Jetzt war den Lehrtern klar, dass nicht mehr viel fehlte, um als mögliche Gewinner hervorzugehen. 

Dann die Erleichterung nach der letzten Frage, der Masterfrage „… Warum ist der Eisbär vom Klimawandel bedroht? …“ mit der möglichen doppelten Punktzahl. Auch hier konnten die drei Lehrter zum Glück richtig antworten und waren damit Gewinner – sie waren völlig aus dem Häuschen, als das Ergebnis von Elton verkündet wurde. Der Piet-Flosse-Pokal wurde feierlich überreicht und es wurde ausgelassen gefeiert, die Konfettikanone wurde abgeschossen und alle wurden zusammen mit Elton fotografiert.

Ben hat noch folgende Erinnerung an das Finale: „Auch die anderen Teams haben uns die Hand geschüttelt und sich auch gefreut – das fanden wir richtig toll. Anschließend haben wir Autogramme von Elton und Piet Flosse, kleinere Geschenke sowie die 320 Euro Preisgeld für unsere Klassenkasse erhalten – das war auch super und wir waren begeistert. Alles war total aufregend und hat richtig viel Spaß gemacht. Eine coole Erfahrung, die uns keiner mehr nehmen kann. Danke an das ZDF. Auch vielen Dank an alle, die mit uns mitgefiebert und fest die Daumen gedrückt haben.“ 

Nach dem Transfer in die Jugendherberge hat das Lehrter Team bei einem Abendessen den Erfolg gefeiert. Am nächsten Tag war noch Zeit, einige Sehenswürdigkeiten in München zu besichtigen, bevor es wieder zurück nach Lehrte ging.

Die voraussichtlichen Sendezeiten sind: KIKA (Kinderkanal) am Sonntag, 03.Mai um 17:00 Uhr

und ZDFtivi am Samstag, 09.Mai um 07:55 Uhr. Soviel sei schon mal verraten: Zuschauen lohnt sich!

Auch wenn es momentan etwas merkwürdig aussieht, dass alle so eng zusammen sind und der Publikumsbereich voll besetzt ist – die Aufzeichnung war halt noch vor der Coronazeit im Februar.

Folge 1106 1106 – Eisbär, Wal & Co. Gast: Fabian Ritter

Auch der Marktspiegel berichtete am 2. Mai hierüber:

Darstellendes Spiel: „Romeo und Julia – Deal with it“

Ein DSP-Kurs will „Romeo und Julia“ auf die Bühne bringen, aber ständig fehlt jemand, die Rollentexte sind nicht gelernt und die Requisiten fehlen. Verzweifelt verhängt die Lehrerin eine Extraprobe am Freitagnachmittag. Und nun können selbst höhere Mächte und saure Gurken den beherzten Griff ins volle Menschenleben nicht mehr aufhalten. – So beschreibt Gabi Schrumpf das Stück, das sie mit einem ihrer DPS-Kurse auf die Bühne gebracht hat.

Wie die Einleitung andeutet, ist das Besondere an dem Stück das Spiel mit zwei Ebenen: Zum einen die klassische Romeo- und Julia-Problematik, zum anderen das Kämpfen mit der Motivation, dem Textlernen und dem Nicht-Weiterkommen, was besonders am Anfang thematisiert wird. Witzig zu sehen, wie die beiden Hauptdarstellerinnen Natascha Bibi Blaue und Enya Laun (Julia und Romeo sind doppelt besetzt) sich um einzelne Szenen fetzen wie die Furien, während die Romeodarsteller Gordin Winkler und Levin Gösta Stade sich mit zwei ruhigen Sätzen einig werden. Eindrucksvoll ist auch das Degengefecht zwischen Tybald (Seran Yasit) und Mercutio (Marvin Müller), das ähnliche Gefechte bei „Fluch der Karibik“ in den Schatten stellt. Die größten Lacher provoziert mit Sicherheit Paris (Jonas Prüß), der mit “minimaler Körpersprache“ um Julia wirbt.

Die Aufführung fand bereits am 28. Februar statt.

In der HAZ/NP schrieb Susanne Hanke über die Aufführung:

Shakespeare hätte sich kringelig gelacht

Gymnasiasten inszenieren „Romeo und Julia“ im Kurt-Hirschfeld-Forum einmal ganz anders

Shakespeare hätte sich wahrscheinlich gekringelt vor Lachen – aber vermutlich auch respektvoll den Hut gezogen vor dem mutigen Auftritt der jungen Schauspieltruppe. Denn der Kurs Darstellendes Spiel des Gymnasiums Lehrte traute sich was und gab dem Klassiker „Romeo und Julia“ ein ganz persönliches Gesicht.

Sie seien am Boden zerstört gewesen, verriet Kursleiterin Gabriele Schrumpf, denn das ursprüngliche Projekt war gescheitert. Aber was danach bei der Theaterfreizeit in Albstadt entstanden ist, das hat dem Kurs den Titel „Die Unglaublichen“ eingebracht. Und es passierten dann auch unglaubliche Szenen auf der Bühne. Gleich mittendrin war das Publikum bei den vermeintlichen Proben für das Stück. Da wurde gestottert, der Text falsch gelesen, geflucht, um die Hauptrolle gestritten, und überhaupt schien das Team die Lust am Spiel zu verlieren. Wie sich aber aus diesem Chaos eine Annäherung an das klassische Liebesdrama entwickelte, wurde in vielen Einzelszenen manifestiert.

Da kannte der Einfallsreichtum der Truppe keine Grenzen, und durch die Doppelbesetzung der Hauptrollen ergaben sich ungeahnte Möglichkeiten. So wurde dem einen Romeo von dem anderen souffliert, der so nur die Gesten zum Text ausführte. Und ihm gegenüber Julia, die ebenso mit Gesten und souffliertem Text antwortete. Im weiteren Spiel erhielten beide jedoch wieder ihre eigenen Stimmen.

Der spielerische Umgang bezog sich genauso auf die Sprache, die von coolem Jugendslang bis zur stilvollen Rezitation der Originalverse reichte. Slapstickelemente, herrlich überdreht die Beinarbeit von Jonas Prüß als Paris, standen neben einem dramatischen Fechtduell, wobei die Kontrahenten Seran Yasit als Tybald und Marvin Müller als Mercutio ebenso wunderbar präzise Beinarbeit leisteten.

Kleine Gewürzgurken gegen Kater und Liebeskummer und ein durchgeknallter Drogendealer fanden ebenso Einlass in den Shakespeare-Klassiker. Ein leider sehr aktueller Bezug schlich sich mit den Darstellern der Seuchenbehörde ein. In roten Overalls und mit Schutzmaske wurde vor dem Desperado-virus gewarnt. Hier war jedoch alles zum Glück nur Theater. Sie hätten viel ausprobiert, Szenen gestrichen und improvisiert, um herauszufinden, was zu ihnen passt, erläuterte Gordin Winkler, der in der Rolle des Romeo vor allem auf exakte Gesten Wert legte.

So erlebten die Zuschauer ein Wechselbad darstellender Kunst, die neben den komödiantischen Szenen auch mit stillen, einfühlsamen Momenten punkten konnte und viel Beifall einheimste. (HAZ/NP: Susanne Hanke)

Gabi Schrumpf kündigt ihen „unglaublichen DPS-Kurs“ an
Die „Lords“ am Anfang noch mit Textbuch!
Auch bei den „Beggars“ gegenüber herrscht noch keine Textsicherheit.
Die Beggars!
Isabell Braun als „Frau Schrumpf“ muss deutlich werden!
Textlernen ist angesagt!
Die Julia-Darstellerinnen fetzen sich um Anteile der Rolle!
Die Jungs werden sich schnell einig.
Romeo und Julia stimmen sich ab.
Das geht nicht ohne Emotionen.
Schon Ende Februar schritt der Seuchenschutz ein.
Paris wirbt bei Julias Mutter um die Hand der Tochter.
Julia bespricht die Situation mit ihren Freundinnen.
Das Werben geht weiter!
Ein Fest wird geplant. Georg Pfeiffer ist als Türsteher besetzt.
Die Lords bereiten die Getränke vor.
Auch die Beggars „glühen vor“.
Man bleibt unter sich und spricht über die anderen.
Romeo trinkt sich Mut an, um seine Julia zu erobern.
Eine Tanzeinlage!
Perfekte Choreografie!
Der Beggar Romeo baggert Julia an.
Man findet Gefallen aneinander!
Romeo schwärmt: „Was für eine Frau!“
Nach dem Fest folgt der Katzenjammer.
Eine heimliche „Hochzeit “ findet statt.
Julia schwärmt mit ihren Freundinnen.
Es kommt zum Streit zwischen Tybald und Mercurio als Stellvertretern von Romeo und Paris.
Mercurio stirbt!
Romeo kann es nicht fassen!
Benvolio (Alex Hall) philosophiert über die beiden Lager der Lords und Beggars.
Er spricht sich mit Petra (Johanna Lucks) aus.
Auch Petra hat ähnliche Ansichten.
Romeo und Julia verbringen die Nacht miteinander und führen im Morgengrauen ornithologische Dispute. Es geht um Nachtigall und Lerche.
Paris bleibt hartnäckig – er bringt sein Bankkonto zur Sprache!
Die Entscheidung der Mutter trifft Julia hart.
Julia nimmt ein Mittel, um drei Tage scheintot zu sein.
Romeo und Paris streiten sich an Julias „Grab“.
Die Messer lassen nichts Gutes erahnen.
Romeo bringt sich um, was Julia aus der Fassung bringt.
Auch für Julia ist das Leben nicht mehr lebenswert.
Das Stück ist vorbei und es gibt Blumen für alle.
„Julia“ dankt Gabi Schrumpf und Ramon, dem Theatherpädagogen aus Albstedt.

Wie wird man BuchautorIn ? – Jugendschreibwettbewerb 2019

Im Herbst des letzten Jahres machte Frau Baranek meine Klasse und mich auf die Ausschreibung des 10. Jugend-Schreibwettbewerbs des Kunstkreises Laatzen aufmerksam. Der Wettbewerb richtete sich an 10- bis 18-Jährige, aufgeteilt in zwei Altersgruppen. Und als Hauptpreis winkten 100 EUR.

Das klang sehr reizvoll, und so habe ich mir die Bedingungen genauer angeschaut: Man durfte zwischen zwei Themen wählen: a) „Glück im Unglück“ und b) „Mein ganz persönlicher Beitrag zur Rettung des blauen Planeten“. Und zur Form des Textes gab es nahezu völlige Freiheit: Kurzgeschichte, Gedicht, Sachtext, Reportage, Satire usw. waren erlaubt. Man sollte nur möglichst unter 9000 Zeichen bleiben.

Ich entschied mich für das Thema (b) und habe dazu eine Kurzgeschichte erfunden. Kurz vor dem Abgabetermin am 9. Dezember 2019 war ich fertig, und meine Mutter hat den Text für mich eingereicht. Dann begann die Zeit des Wartens auf die Rückmeldung. (Zum Glück gab es mit Weihnachten, Silvester und Weihnachtsferien ja etwas Ablenkung.) Genau einen Monat nach der Einreichungsfrist kam eine Mail: „Liebe Carolin, du hast dich am Jugendschreibwettbewerb 2019 beteiligt und gehörst zu den Preisträgern. …“

Ich hatte den 3. Preis bei den 10- bei 13-Jährigen gewonnen und wurde zur Preisverleihung eingeladen. Diese Preisverleihung fand am 1. März statt: Alle Preisträgerinnen – ja, es waren ausschließlich Mädchen – durften ihre Texte vortragen. Es waren wirklich tolle Werke dabei, und die wurden auch klasse vorgetragen. Die meisten Beiträge waren Kurzgeschichten, es war aber auch ein Sachtext dabei, und außerdem ein Poetry-Slam, der von zwei Mädchen verfasst und super-eingespielt aufgeführt wurde. Ich habe für meinen 3. Preis einen 30-EUR-Buchgutschein bekommen, und dazu ein Exemplar des Buches mit allen acht prämierten Beiträgen. Ich bin jetzt also eine Buchautorin, und danke Frau Baranek für den Anstoß!

Schade für die Organisatoren finde ich, dass nicht einmal 10 Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Auch wenn ich beim nächsten Mal wieder dabei sein will und natürlich auch gern wieder zu den Preisträgerinnen gehören würde, möchte ich mit diesem Artikel Werbung für den Schreibwettbewerb machen. Traut Euch! Und das gilt auch für Euch, Jungs! (Carolin Wagener – Klasse 5kli)

Einweihung der Wasserspender im Gymnasium Lehrte

Es ist vollbracht. Mit der Einweihung von zwei Wasserspendern am 28.02.2020 durch die Schülerfirma des Gymnasiums Lehrte unter Anwesenheit unserer Schulleiterin, Frau Brandes, den beiden Leitern, Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer sowie den großzügigen Sponsoren, von den Stadtwerken, der Bädergesellschaft, der Volksbank und des Fördervereins des Gymnasiums Lehrte ist unser Projekt: Trinkflaschen in eine zweite, entscheidende Runde gegangen.

Zur Erinnerung: Durch die Nutzung von nachhaltigen Trinkflaschen soll der tägliche Gebrauch von Ein- und Mehrwegplastikflaschen eingeschränkt und damit der an unserer Schule anfallende Plastikmüll erheblich reduziert werden. Nach einer ca. einjährigen Planungsphase verteilten wir Ende September 2019 die ersten Trinkflaschen an unsere neuen Fünftklässler. Der weitere Rollout erfolgt jährlich immer an die jeweils neuen Schüler der 5. Klassen.

Der Umwelt jedoch ist es relativ egal, ob der Plastikmüll in der Schule oder zu Hause anfällt. Nicht jeder füllt zum Schutz der Umwelt seine nachhaltige Trinkflasche mit reinem Leitungswasser auf, sondern nutzt auch kommerzielle Getränke. Mit der Inbetriebnahme der beiden Wasserspender in unserer Schule kommen wir der Lösung des Problems schon sehr nahe. Der Verpackungsmüll wird mit deren Nutzung jetzt auch in der Summe erheblich reduziert, da die Tower-Spender direkt an das Trinkwassernetz angeschlossen sind. Das Leitungswasser wird gefiltert und ist somit keimfrei.

Die weiteren Vorteile liegen auf der Hand. Das Wasser ist stets gekühlt und steht in der gezapften, gewünschten Art als Sprudel, Medium oder Still zur Verfügung. Es kann jederzeit nachgefüllt werden. Selbst der Schulranzen wird leichter, wenn man die Erstbefüllung in der Schule vornimmt.

Die Wasserspender stehen im Foyer der Sek 2 und in der Unterstufe. Sie können tagsüber kostenlos genutzt werden. Übrigens lassen sich hier nicht nur die von uns an die Fünftklässler verteilten Trinkflaschen befüllen sondern so ziemlich jede eigene individuelle Trinkflasche. Je mehr die Wasserspender genutzt werden, umso mehr Müll wird eingespart.

Deshalb eine Bitte an unsere Schüler und Lehrer bzw. Nutzer:

  • Nutzt das bereitgestellte Angebot im Sinne eurer Gesundheit und unserer Umwelt! Wasser ist gesünder als Saft, Limo oder Cola und wir sparen Verpackungsmüll.
  • Geht achtsam und sorgfältig mit den Wasserspendern um! Wenn wir diese ständig reparieren bzw. ersetzen müssen, haben wir ein Problem, denn das können wir uns finanziell nicht leisten und der Umwelt ist somit ebenfalls nicht geholfen.

Wir freuen uns auf eine häufige, aber zugleich schonende Nutzung der Tower durch euch

Malin Pecher i.A. Schülerfirma New Energy e.V. , Gymnasium Lehrte

Einweihung des Spenders in der Sek II in Anwesenheit der Sponsoren!
Auch der Wasserspender in der Unterstufe wird eingeweiht!

Die Sponsoren für dieses Projekt sind:      

Förderverein des Gymnasiums:                              2.500,- Euro

Stadtwerke                                                        1.500,- Euro;

Volksbank:                                                         2000,- Euro;

Bäderbetriebe:                                                              500,- Euro

Preisgeld aus dem Börsenplanspiel:          500,- Euro

….den Rest trägt die Schülerfirma

In der HAZ/NP schrieb Achim Gückel am Donnerstag, den 5. März 2020:

Schülerfirma organisiert Wasserspender für Gymnasium

Geräte helfen dabei, Müll zu vermeiden / Sponsoren haben Jugendliche unterstützt / Schulleiterin: „Wasser bringt das Hirn in Gang“

Wer viel denken muss, braucht einen klaren Kopf. Und um den zu behalten, hilft das Trinken von viel Wasser. Die Kinder und Jugendlichen am Gymnasium Lehrte haben dabei jetzt zwei ziemlich robuste Helfer – große Wasserspender mit einem Fassungsvermögen von bis zu 220 Litern. Die Schülerfirma des Gymnasiums hat das Duo angeschafft und dabei Hilfe von Sponsoren bekommen. Diese finanzierten 7000 der insgesamt für den Kauf benötigten 9300 Euro. Den Rest gab die Schülerfirma selbst dazu.

Bei der Anschaffung der Wasserspender handelt es sich um ein Folgeprojekt einer Aktion vom September vergangenen Jahres. Damals erhielten alle neuen Fünftklässler der Schule Trinkflaschen. Jetzt können sie diese an den Wasserspendern, die im Unterstufengebäude an der Friedrichstraße sowie im Sek-II-Trakt am Kurt-Hirschfeld-Forum stehen, mit frischem Wasser auffüllen. Dabei bieten sie sogar Wählerischen etwas – nämlich Wasser in den Varianten still, medium und classic.

Der Aufwand, den die Schülerfirma mit Lehrer Ralph Grobmann an der Spitze betreibt, hat einen ernsthaften Hintergrund. Man wolle den „ökologischen Gedanken in die Schule einbringen und Plastikmüll vermeiden“, sagte Grobmann bei der offiziellen Inbetriebnahme der Wasserspender. Denn wer seine Mehrwegtrinkflasche mit Wasser aus dem Spender auffülle, brauche keine Wegwerftrinkbehälter mehr. „Das ist der nächste Schritt zu Nachhaltigkeit“, sagte auch Schulleiterin Silke Brandes und betonte, dass die Schüler nun stets „genug Wasser haben, um das Hirn in Gang zu bringen“.

Den größten Zuschuss für die Wasserspender erhielt die Schülerfirma mit 2500 Euro vom Förderverein des Gymnasiums. Die Volksbank gab aus den Erlösen des Gewinnsparens 2000 Euro, die Stadtwerke Lehrte 1500 Euro, die Lehrter Bädergesellschaft 500 Euro, und ebenfalls 500 Euro stammen aus dem Preisgeld eines Börsenplanspiels, an dem Schüler teilgenommen hatten. (Achim Gückel)

Im Marktspiegel berichtete Gabriele Gosewisch über diese Aktion:

Preis beim Regionalwettbewerb der First Lego League

Am Samstag, den 11. Januar 2020, fand in Braunschweig der diesjährige Regionalwettbewerb der First Lego League statt, auf den wir uns als AG seit Beginn des Schuljahres vorbereitet haben. Der Wettbewerb bestand aus vier Teildisziplinen, welche über den gesamten Tag von den Teams absolviert werden mussten: Zunächst galt es, unser Forschungsprojekt der Jury zu präsentieren. In diesem berichteten wir über unsere Schule und wie man diese – im Sinne des diesjährigen Mottos „City Shaper“ – architektonisch verbessern könnte. Dazu hatten wir 5 Minuten Zeit und haben einen eigenen Entwurf vorgestellt.

Was kann man an unserer Schule verbessern? – Schwierig …

Danach wurden wir von einem Jurymitglied zu unserem Roboterdesign interviewt. Anschließend gab es eine Testrunde zum Ausprobieren der Roboter an den Wettbewerbstischen. Die dritte Disziplin war das Interview über unser Teamwork. Dort mussten wir zusammen ein Kartenhaus bauen und Fragen als Team beantworten. Zwischen den Teildisziplinen haben wir permanent an der Verbesserung unserer Algorithmen gewerkelt, um schließlich gegen die anderen Teams mit unserem selbst gebauten und programmierten Roboter verschiedene Aufgaben auf Zeit zu lösen. Den ganzen Tag konnten wir uns am leckeren Buffet stärken und die anderen Teams in netten Gesprächen kennenlernen. Am Abend nach dem Wettbewerb konnten wir auf einen spannenden, arbeits- und lehrreichen Tag zurückblicken und uns gleich bei unserer ersten Teilnahme über einen der sechs ausgelobten Preise freuen.

Das Saisonfinale war damit ein voller Erfolg und alle Teammitglieder sind hochmotiviert und hoffen darauf, dass wir im kommenden Schuljahr erneut am Wettbewerb teilnehmen können. Wir danken unseren Sponsoren, dem Förderverein des Gymnasium Lehrte und der Stiftung NiedersachsenMetall, für die finanzielle Unterstützung, die die Teilnahme erst möglich gemacht hat.

Wettbewerb der Roboter

Großer Andrang beim Infoabend für Viertklässler

Das Gymnasium Lehrte veranstaltete am Mittwoch, den 04. März einen Infoabend für Kinder des künftigen fünften Jahrgangs sowie deren Eltern. Die Eltern erhielten dabei von Fachlehrkräften sowie der Leitung der Jahrgänge fünf und sechs, Antje Wünsch, ausführliche Informationen über die Anforderungen am Gymnasium, den Übergang von der Grundschule, über den offenen Ganztagsbetrieb, die Wahlmöglichkeiten bei Profilen und Fremdsprachen sowie über die Voraussetzungen für die Chor- und Bläserklassen und die Angebote im bilingualen Unterricht. Während der Vorträge für die Eltern können deren Kinder das Gymnasium genau erkunden und an Schnupperunterrichten teilnehmen.

Die Chorklasse 5c bot eine musikalische Untermalung.
Antje Wünsch gab wichtige Informationen und moderierte.
Das Forum war recht voll. Etwa 170 Viertklässler waren gekommen.
Der Fachbereich Kunst verschönerte den Vorraum.
Christina Kreipe und Günter Gerdes begeistern die Schüler für Mathematik.
Sabine Elsen bringt erste lateinische Vokabeln näher.
Lisa Heineke erklärt den Unterschied: Salve und Salvete!
Sylke Bohlen und Christian Schirmer leiten die Herstellung von Badesalz an.
Im Musikraum gibt Annika Barenscher den Rhythmus vor.
Christoph Gruber ist Schiedsrichter beim Turnschuhhockey.
Georg Pfeiffer motiviert bei Bewegungsspielen.
Susanne Hilmer-Anke begrüßt mit “ bonsoir „.

Finn Beinsen beschreibt Alltag im Wahlkreisbüro von Matthias Miersch

Im Februar hat der 17-jährige Schüler des Gymnasiums Lehrte, Finn Beinsen, sein Schulpraktikum im Wahlkreisbüro von Matthias Miersch absolviert. Der Elftklässler hatte sich bereits ein ganzes Jahr vor Beginn der vorgesehenen Praktikumszeit um einen Platz beworben. Seinen SPD-Wahlkreisabgeordneten hatte Finn während der Jahrgangsfahrt des Gymnasiums Lehrte schon vorab kennenlernen dürfen. Er hat am Ende seines Praktikums einen persönlichen Bericht geschrieben:

„Mein Interesse an der Politik war schon immer sehr groß. So kam ich auf die Idee, mein Praktikum im Wahlkreisbüro von Matthias Miersch zu absolvieren. Ich habe mich gefragt, wie ein Berufspolitiker eigentlich arbeitet.

An meinem ersten Tag wurde ich sehr freundlich in Empfang genommen und langsam an die Abläufe herangeführt. Im Laufe meines zweiwöchigen Praktikums habe ich das Büro in vielerlei Aufgaben unterstützt und hatte die Möglichkeit, den Arbeitsalltag und das Konzept in der Politik besser kennenzulernen. Ich musste dabei feststellen, dass hinter jedem Termin, jedem öffentlichen Auftritt und jeder Veranstaltung sehr viel Arbeit steckt. Ein Bundestagsabgeordneter bewältigt viele Termine an einem einzigen Tag und muss sich dabei auf viele verschiedene Themen vorbereiten. Im Büro muss jeder einzelne dieser Termine vollständig mit An- und Abreise geplant und vorbereitet werden; und so entsteht meist ein sehr strikter Zeitplan. Der Blick hinter die Kulissen ist beeindruckend und für jeden mit politischem Interesse sehr empfehlenswert.“

Das Wahlkreisteam von Matthias Miersch sowie Miersch selbst bedankten sich zum Abschied für Finn Beinsens tatkräftige Unterstützung und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft. (Text und Foto: Büro Dr. Miersch)

Einstimmige Entscheidung im Schulausschuss für neue Variante

Nach zwei Jahren langer kontroverser Diskussion um die Zukunft des Gymnasiums gab es am Donnerstag, den 27.02. im Schulausschuss ein einstimmiges Abstimmungsergebnis für die neue Variante: Ein komplettes Gymnasium mit Oberstufe am Standort Friedrichstraße. Hierfür müssen das Müller-Haus und die Sporthalle Friedrichstraße weichen. Der favorisierte Wunsch der Schule, einen Neubau an einem Standort zu erhalten, kann durch den von der Verwaltung ausgearbeiteten Vorschlag realisiert werden. Das sahen auch die Vertreter aller Parteien so. Jetzt muss natürlich noch der Bauausschuss und der Rat der Stadt Lehrte zustimmen.

Der neue Vorschlag hat den Vorteil, dass die neuen Baukörper in zwei Abschnitten gebaut werden können, so dass man ohne zusätzliche Container auskommen könnte (abgesehen von den Containern, die durch G9 übergangsweise notwendig werden). Der erste Baukörper soll auf dem Schulhof an der Manskestraße mit einer neuen Sporthalle erstellt werden, bevor es zum Abriss der Sporthalle Friedrichstraße und dem großen Neubau an dieser Stelle kommt. Bis dahin kann der historische Altbau noch genutzt werden, bevor er dann erweitert und für die Oberstufe ausgebaut wird.

So kann der neue Vorschlag realisiert werden. Das Aussehen kann natürlich noch variieren.

Quelle: Planungsbüro Mosaik

Der alternative Vorschlag auf dem Schützenplatz, der ohne große Eingriffe in den Baumbestand hätte realisiert werden können, wurde verworfen. So haben die Schützen auch in Zukunft noch Gelegenheit, ihr Brauchtum an dieser Stelle zu pflegen.

Quelle: Planungsbüro Mosaik

In der HAZ/NP schrieb Achim Gückel am Samstag, den 29. Februar 2020 einen ausführlichen Artikel:

Gymnasium kommt an Friedrichstraße

Schützenplatzstandort vom Tisch / Einmütige Entscheidung und große Erleichterung im Schulausschuss

Rund 50 Zuhörer, darunter viele Lehrer und Vertreter von Schützenvereinen, sind dabei, als der Schulausschuss die Marschroute für den Neubau des Gymnasiums vorgibt.

Eine der heißesten Diskussionen der Lehrter Stadtpolitik in jüngster Zeit ist beendet: Am Donnerstagabend hat der Schulausschuss den Knoten in der Debatte um die Zukunft des Gymnasiums durchschlagen und empfohlen, dass die aus allen Nähten platzende Schule einen nahezu vollständigen Neubau erhalten soll. Dieser soll aber nicht etwa auf dem Schützenplatz am Hohnhorstweg entstehen, sondern an der Friedrichstraße. Dafür müssen die dortige alte Sporthalle sowie das benachbarte sogenannte Müllerhaus abgerissen werden. Sprecher verschiedener Fraktionen lobten diese Lösung.

Die Stadtverwaltung hatte diese Variante für einen Neubau des Gymnasiums erst vor wenigen Wochen vorgelegt. Zuvor war sie in politischen Sitzungen allenfalls angedeutet worden. Auch aus der Lehrter Bevölkerung hatte es Hinweise gegeben, dass der Abriss der alten Sporthalle genug Platz für ein neues Gymnasium schaffen könnte.

Kai Marlow vom Planungsbüro Mosaik stellte im Schulausschuss die Pläne eingehend vor. Der Neubau könne in zwei Etappen erledigt werden, sagte er. Zunächst soll auf dem jetzigen Schulhof an der Friedrichstraße ein zweieinhalbgeschossiges Gebäude mit Klassenräumen und einer Sporthalle im Untergeschoss entstehen. Wenn dieses fertig ist, folgen die Abrissarbeiten auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Dort entsteht dann das Hauptgebäude des Gymnasiums – samt Tiefgarage mit 80 Stellplätzen, Fachräumen und einem großzügigen Foyer als Veranstaltungsraum.

Der unter Denkmalschutz stehende Altbau des Gymnasiums soll vollständig saniert, mit einem neuen Anbau am Gehrkamp versehen und dann als Campus für die Oberstufe genutzt werden. Die jetzigen Anbauten aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren werden abgerissen.

Marlow und Stadtbaurat Christian Bollwein skizzierten etliche Vorteile dieses Vorgehens. Der gesamte Raumbedarf des Gymnasiums passe in diese Neubauten, es sei auch genügend Fläche für den Pausenhof übrig, die Verzahnung mit der Albert-Schweitzer-Grundschule werde noch enger, Interimslösungen mit Unterricht in zusätzlichen Containern seien nicht nötig. Und schließlich müsse auch keine neue Mensa gebaut werden, weil es am Standort Friedrichstraße bereits eine solche gebe.

Weiterer Vorteil: Wenn die Oberstufe ihre jetzigen Räume am Kurt-Hirschfeld-Forum verlässt und in den Altbau an der Friedrichstraße zieht, wird am alten Standort viel Platz frei. Dort könnten dann Teile der Stadtverwaltung einziehen, hatte Bürgermeister Frank Prüße bereits vor einigen Wochen geäußert.

Marlow betonte, dass auch auf dem Schützenplatz genug Platz für ein neues Gymnasium aus einem Guss sei. Die Schule ließe sich dort auch „in den Baubestand einfügen“, betonte er. Der geforderte Bau einer Sport­halle sei dort aber nicht möglich. Diese müsse dann möglicherweise auf einer Freifläche am Hohnhorstweg hinter dem Freibad entstehen.

Doch keiner der Lehrter Schulpolitiker brach mehr eine Lanze für ein Gymnasium auf dem Schützenplatz. Es gab vielmehr höchstes Lob für Abriss und Neubauten an der Friedrichstraße. Das sei definitiv die „bessere Idee“ und ein „sehr guter Vorschlag“, sagte SPD-Fraktionschefin Maren Thomschke. Ein Neubau auf dem Schützenplatz sei indes nicht diskutabel. Die SPD hatte diese Variante auch im Vorfeld schon vehement abgelehnt und für Anbauten an der Friedrichstraße geworben.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Deneke-Jöhrens betonte zwar weiterhin, dass auch der Schützenplatz für einen Neubau des Gymnasiums „sehr gut geeignet“ sei. Aber dann fehle eben der Schützenplatz, den man an anderer Stelle neu schaffen müsse. Er freue sich indes darüber, dass man in den vergangenen Monaten in der Stadtverwaltung „unvoreingenommen an das ganze Thema herangegangen“ sei und „ohne Scheuklappen“ etwas völlig Neues überlegt habe, dass nun die eindeutig beste Lösung sei.

Auch Christoph Lokotsch (Die Linke) lobte die Pläne für einen Neubau an der Friedrichstraße. Diese würden den Herausforderungen und den Ansprüchen der Schule am ehesten gerecht.

Die Diskussion um die Zukunft des Gymnasiums hatte vor mehr als zwei Jahren begonnen. Zunächst war nur die Rede von möglichen Sanierungen und Erweiterungen an der Friedrichstraße die Rede gewesen, im vergangenen Jahr kam dann der Schützenplatz als möglicher Standort ins Spiel. Dort könne ein Gymnasium aus einem Guss entstehen, hieß es insbesondere aus den Reihen der CDU. Diese Marschroute unterstützte auch der Schulvorstand des Gymnasiums mit Schulleiterin Silke Brandes an der Spitze.

Gegen ein Gymnasium auf dem Schützenplatz erhob sich jedoch erheblicher Widerstand, speziell von den Lehrter Schützen. Eine Petition für den Erhalt des Schützenplatzes unterzeichneten zwischen November und Januar fast 1500 Menschen. Im Februar erst übergab eine Delegation der Schützen die Unterschriftenlisten an den Bürgermeister.

Noch muss der Rat der Stadt dem Votum aus dem Schulausschuss zustimmen. Wann der Bau des neuen Gymnasiums beginnen könnte, ist noch unklar. Bisher ist von Kosten im Bereich knapp unter 50 Millionen Euro die Rede. (Achim Gückel – HAZ/NP)

Den LEGO-Robotern auf der Spur

Am vergangenen Freitag verbrachte die Forscherklasse 5f ihren Vormittag im Projekthaus Zukunft MINT in Hannover. Der dort besuchte Workshop behandelte das Thema LEGO-EV3-Roboterprogrammierung und dauerte ca. vier Stunden. Unter dem Motto „Informatik zum Anfassen“ erhielten die 29 Schülerinnen und Schüler (SuS) erste Einblicke ins Programmieren und lernten verschiedene Arten von Robotern kennen. Mit Hilfe einer sehr übersichtlichen und zum Teil selbsterklärenden Bedieneroberfläche bearbeiten die Lernenden verschiedene Aufgaben, welche sukzessiv an Komplexität zunehmen. Dabei bauen sie unterschiedliche Programme auf, welche später auf den LEGO-Robotern ausgeführt werden.

Erste Versuche mit dem Roboter – Längenmessung.

Die An- und Abreise erfolgte problemlos mit dem Zug. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Roboter und Programmieren, bei der die SuS durch viele Fragen mit eingebunden wurden, hatten die Lernenden rund drei Stunden Zeit, ihre Roboter zu programmieren, ehe eine kurze Feedbackrunde den Workshop beendete. Die Bearbeitung der Aufgaben erfolgte reibungslos, da das Team der Hochschule bei Fragen immer schnell zur Hilfe bereitstand. Erlernt wurden unter anderem das Schleifenkonzept und die Funktionsweise verschiedener Sensoren (Bsp.: Bumper, Ultraschall, Staubsaugerroboter), wobei die SuS ihren Robotern Befehle gaben, wie sie bspw. auf ein Hindernis reagieren sollten. Zurückblickend hat den SuS dieser Workshop besonders gut gefallen, da es Aufgaben für Programmieranfänger und -fortgeschrittene gab und die Lernenden rund um die Uhr beschäftigt waren. Jeder konnte in seinem eigenen Tempo arbeiten und die Aufgaben wurden in 2er Teams bewältigt. Für uns als Forscherklasse war dies eine gute Möglichkeit an das Interesse und an die (Vor-)Erfahrungen der SuS anzuknüpfen und/oder gemeinsam neue Themenbereiche zu erkunden. (GUT)

Die Klasse übt und probiert fleißig aus.
Unter fachkundiger Anleitung gelingt das Programmieren problemlos.

Schülerzeitung „Funkloch“ erhält HAZ-Preis

Im Teil „Hannover-Umland“ der HAZ fand die Schülerzeitung des Lehrter Gymnasiums Lob und erhielt einen Preis für ihre Unabhängigkeit. Chefredakteur Hendrik Brandt begrüßt etwa 130 Schülerzeitungsmacher im Pressehaus in Kirchrode bei der Preisverleihung zum Wettbewerb „Unzensiert“. Die meisten Preise übereichte Ministerpräsident Stephan Weil, der bei der Preisverleihung zum landesweiten Wettbewerb im Pressehaus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung berichtete, dass er früher selbst in einer Schülerredaktion mitgearbeitet hatte.

Für die HAZ/NP berichtete der Redakteur Conrad von Meding am 20.02. von der Veranstaltung:

Diesen Preis hat sie sich verdient: Beim landesweiten Schülerzeitungswettbewerb Unzensiert hat die Redaktion vom „Funkloch“ des Gymnasiums Lehrte den von der HAZ ausgelobten Sonderpreis als unabhängigste Schülerzeitung Niedersachsens gewonnen. Das Team um Johanna Lucks und Jonas Prüß (beide 17) organisiert seine gesamte Redaktionsarbeit ohne Lehrer – was landesweit ungewöhnlich ist.

Vor anderthalb Jahren hat sich die Redaktion um die beiden Gründer formiert, nachdem es jahrelang keine Schülerzeitung mehr an dem Gymnasium gegeben hatte. Während in anderen Redaktionen häufig Lehrkräfte verantwortliche oder koordinierende Rollen übernehmen, legt das „Funkloch“ Wert auf seine Eigenständigkeit. Die Schulleitung habe sich bereit erklärt, die Redaktion als reine Schüler-AG anzuerkennen, sagt Lucks. „Wir sind eigenständig genug, um unsere Zeitungen selbst herauszugeben“, sagt die Jungredakteurin selbstbewusst. Drei Ausgaben hat es bereits gegeben, die vierte ist in Vorbereitung.

Der HAZ, in deren Verlagsgebäude die Preisverleihung mit Ministerpräsident Stephan Weil stattfand, war dieses Engagement einen Sonderpreis wert. Zu Journalismus gehöre Unabhängigkeit, hieß es in der Laudatio. (Conrad von Meding)Ausgezeichnet für ihre Unabhängigkeit: Justus Wallishauser (von links), Johanna Lucks, Alyssa Hildebrandt, Jonas Prüß, Leonie Tevs und Johannes Mitschke vom „Funkloch“. (Foto: Katrin Kutter)

Bei einer Redaktionssitzung vom „Funkloch“ -Team (Foto: Katrin Kutter)
Ein Teil des Redaktionsteams!

Kleidertauschtage am Lehrter Gymnasium

Ein Projekt der neunten Klassen widmete sich dem Thema Nachhaltigkeit. „Was mache ich mit Kleidungsstücken, die ich nicht mehr trage, aber die zum Wegwerfen zu schade sind?“ Diese Frage stellt sich die eine oder die andere Schülerin wohl häufiger. Als Lösung tauchte die Idee einer Tauschbörse auf. An zwei Tagen konnten Schülerinnen und Schüler ihre alten Kleider spenden und im Gegenzug etwas anderes mitnehmen. Da mehr Kleidungsstücke gespendet wurden, blieb noch ein großer Rest für das Soziale Kaufhaus.

Über die Weitergabe an das Soziale Kaufhaus berichtete Achim Gückel in der HAZ/NP:

Neuntklässlerinnen setzen auf Slow Fashion

Nachhaltigkeitsprojekt am Gymnasium / Vier Kisten Secondhandkleidung für das Soziale Kaufhaus

Wer Teenager im Haus hat, kennt das: Kaum sind Hosen, Shirts und Pullover ein paarmal getragen, schon ist der Nachwuchs wieder gewachsen, und nichts passt mehr richtig. Wenn dann noch ein ausgeprägter modischer Geschmack dazukommt, ist der Austausch von Klamotten im Kleiderschrank mitunter eine Dauerbeschäftigung – und viele Kleidungsstücke landen kaum getragen im Altkleidercontainer. Fast Fashion nennen das Kritiker. Neuntklässlerinnen des Gymnasiums Lehrte haben jetzt einen Gegenpol zur Wegwerfmentalität gesetzt. Sie organisierten erstmals eine Kleidertauschbörse an ihrer Schule und spendeten die Stücke, die keinen Abnehmer fanden, nun an das Soziale Kaufhaus.

Allzu viel Zeit hatten Leni Behre, Fiona Klotzsch, Finja Stelter, Lea Hörling und ihre jugendlichen Mitstreiter nicht, um das spannende Projekt auf die Beine zu stellen. Innerhalb weniger Tage arbeiteten die 13- bis 15-Jährigen ein Konzept aus, formulierten Briefe an Mitschüler aus den Jahrgängen sieben bis neun und deren Eltern, machten Werbung für ihre Kleidertauschbörse, organisierten einen Raum für den Basar und nahmen gespendete Kleidung entgegen.

„Innerhalb von wenigen Tagen hatten sie alles beisammen“, sagt André Bien, Lehrer für Politik und Wirtschaft am Gymnasium, stolz. „Und die Schülerinnen haben alles so ziemlich allein organisiert“, betont er. Kistenweise Kleiderspenden nahmen die Neuntklässlerinnen zwei Tage lang entgegen, sortierten alles nicht mehr Tragbare aus und ordneten nach Bekleidungsstücken und Größen. Grundsätzlich galt dann an den zwei Tauschtagen das Motto: Wer etwas spendet, darf sich in den Stapeln von Bekleidung auch wieder etwas aussuchen. Das Ganze ist das Gegenteil von Fast Fashion – also Slow Fashion und mithin ein Projekt für mehr Nachhaltigkeit, erläutert Bien.

Mit dem Projekt könnte das Gymnasium Lehrte nun sogar bundesweit Schule machen. Denn angeregt wurde es von der Bundeszentrale für politische Bildung, zu der Bien enge Kontakte pflegt. Diese hatte Pilotschulen für die Orga­nisation einer Slow-Fashion-Kleidertauschbörse gesucht, und Bien hatte sein Gymnasium in Lehrte vorgeschlagen. Nun müssen die Neuntklässlerinnen ihr Projekt noch dokumentieren und ein alternatives Modemagazin entwerfen. Wenn all das gelingt und auch die Bundeszentrale den sogenannten Pre-Test in Lehrte für gelungen erklärt, wird das Projekt Slow Fashion ab Herbst diesen Jahres bundesweit an Schulen vorgeschlagen.

Bien und seine jungen Schützlinge denken unterdessen darüber nach, ob man die Kleidertauschbörse am Gymnasium zu einem alljährlichen Projekt machen sollte. „Die Lehrer haben das positiv begleitet, den Schülerinnen hat es Spaß gemacht“, sagt Bien.

Positiver Nebeneffekt des ersten Kleidertauschs am Gymnasium: Die vier Hauptorganisatorinnen des Projekts konnten jetzt dem Sozialen Kaufhaus vier prall gefüllte Kisten mit Secondhandkleidung übergeben, die bei der Börse übrig geblieben war. „Wir finden für die Kleidungsstücke definitiv Abnehmer“, sagt Simone Boqoli, Leiterin des Soziales Kaufhauses. „Wir finden die Aktion der Schülerinnen richtig toll.“

Vier Kisten voll Bekleidung: Die Hauptorganisatorinnen Leni Behre (vorn, von links), Fiona Klotzsch, Finja Stelter und Lea Hörling mit ihrem Lehrer André Bien im Sozialen Kaufhaus. Leiterin Simone Boqoli (hinten links) und Mitarbeiterin Petra Schäfer finden das Engagement der Jugendlichen prima. (Foto: Achim Gückel)

Ein Handzettel mit der Einladung
Mode ist auch eine Frage des Mutes.
Die sehen ja aus wie neu!
Das steht dir!
Sehr hübsch – die Bluse!
Wer soll das alles sortieren?
Man sieht den Spaß, den die Aktion bereitet!

Lehrter Schüler debattieren in New York über Weltpolitik

Bereits zum zweiten Mal fliegen Schülerinnen und Schüler vom Debate Club des Lehrter Gymnasiums nach New York, um dort im Rahmen des NHSMUN-Projektes die Funktionen von UN-Delegierten auszuüben. In diesem Jahr vertreten sie die Interessen Haitis. Begleitet werden sie vom langjährigen Debate-Club-Leiter Klaus Perk. Mit von der Partie sind Laura Gebhardt, Charlotta Steinweg, Henriette Lippert, Isabel Meyer, Nele Schwerin, Nils Domenz und Tilo Baxmann.

In der HAZ berichtete Katja Eggers über die Planungen:

Sieben Schüler des Lehrter Gymnasiums schlüpfen im März in die Rollen von Politikern bei den Vereinten Nationen und stellen deren Arbeit nach. Das tun sie aber nicht etwa im Klassenzimmer ihrer Schule, sondern in New York und zwar in dem Saal, in dem sonst die UN-Generalversammlungen über die Bühne gehen.

Die große Politik dort erleben, wo sie auch tatsächlich stattfindet – dieser Traum wird für sieben Schüler des Lehrter Gymnasiums demnächst Wirklichkeit. Mit ihrem Lehrer Klaus Perk fliegen sie Anfang März für zehn Tag nach New York, um die Arbeit der United Nations (UN) kennenzulernen.

Das Besondere daran ist, dass die Schüler vor Ort selber in die Rollen von UN-Delegierten schlüpfen und deren Arbeit in einer Art politischem Planspiel nachstellen – und das mit rund 3000 anderen Schülern und Studenten aus aller Welt und obendrein auch noch in dem Saal, in dem sonst die Generalversammlung der Vereinten Nationen stattfindet.

 „Die Atmosphäre dort ist total beeindruckend, das ganze politische Prozedere ist eine Welt für sich“, berichtet Finn Schmidt. Der 17-Jährige hat die New York-Tour des Lehrter Gymnasiums bereits im vergangenen Jahr mitgemacht und ist davon völlig begeistert wieder zurückgekommen. In New York im Plenum vor 200 Menschen zu sprechen – natürlich auf Englisch – ist für ihn eine echte Herausforderung gewesen.

Bis auch seine sieben Mitschüler über den großen Teich fliegen, wird es noch ein wenig dauern. Derzeit bereitet sich die Gruppe intensiv im Debate Club des Gymnasiums auf die Reise vor. Die 15-köpfige Arbeitsgemeinschaft trifft sich zweimal wöchentlich mit Lehrer Perk, um auf Englisch kontroverse Debatten zu europäischen und internationalen Themen zu führen, Reden zu halten und die eigenen rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Derzeit dreht sich bei den Treffen alles um die politische, soziale und ökonomische Situation in Haiti. Denn die Delegation des Lehrter Gymnasiums wird an der National High School Model United Nations in New York, die das Projekt organisiert, diesmal das Land Haiti vertreten. Im Vorjahr hatte sich Finn Schmidt noch mit seiner Gruppe für die Interessen von Burundi eingesetzt.

Im Debate Club am Gymnasium und in ihrer Freizeit verfassen die Lehrter Gymnasiasten derzeit ihre Positionspapiere. Dafür haben sie sich in Komitees aufgeteilt und versuchen Antworten auf drängende aktuelle globale Fragen zu finden. Unter anderem geht es um die Klimakrise, Frauenrechte und nachhaltige Wirtschaftsförderung ehemals kolonisierter Länder.

Der siebzehnjährige Tilo Baxmann wird in seinem Komitee unter anderem Lösungen erarbeiten, wie Flüchtlinge auf See geschützt werden können. Henriette Lippert setzt sich derweil mit der Gleichberechtigung im Beruf auseinander. „Denkbar wäre es, in Haiti eine Frauenquote für Führungspositionen einzuführen“, erklärt die Siebzehnjährige.

In New York werden die Schüler Reden halten, ihre Lösungen vorstellen, in Konferenzen darüber diskutieren und am Schluss mit den anderen Teilnehmern eine Generalversammlung nachstellen. „Die Resolutionen, die dabei verabschiedet werden, wurden in der Vergangenheit übrigens auch schon den echten Profipolitikern vorgelegt“, berichtet Perk.

Für die Schüler gilt bei dem Planspiel eine Kleidervorschrift: Die jungen Männer haben Anzug- und Krawattenpflicht, die Frauen vorgeschriebene Rocklängen. „Ein Kostüm muss ich mir noch kaufen“, verrät Gymnasiastin Nele Schwerin lachend.

In New York werden die Lehrter Gymnasiasten aber auch Freizeit haben und sich unter anderem die Freiheitsstatue und den Freedom Tower anschauen. Geplant ist zudem ein Besuch des Capitols und des Weißen Hauses in Washington. (Katja Eggers)

Alles auf Englisch (von links): Tilo Baxmann, Laura Gebhardt, Charlotta Steinweg, Nils Domenz, Henriette Lippert, Isabel Meyer und Nele Schwerin proben das Debattieren. (Foto: Katja Eggers)

Zwei Medaillen bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade

Ein toller Erfolg bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade in Göttingen: Johannes Raitz von Frentz (Klasse 9b) errang die Gold- und Lukas Schulze (Klasse 9e) die Silbermedaille! Auch mit am Start war Alina Dubinin (Klasse 5kli), die eine Menge mathematische Erfahrung sammeln konnte. Begleitet wurden die drei von der Mathematiklehrerin Frau Kreipe.

Am 21. und 22. Februar 2020 fand am Mathematischen Institut der Universität Göttingen die Landesrunde der 59. Matheolympiade statt. Alina, Johannes und Lukas hatten sich zuvor über die Schul- und Regionalrunde zur Landesrunde qualifiziert. An der Regionalrunde nahmen in diesem Jahr 8000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen teil, von denen die besten 220 nach Göttingen eingeladen wurden. Insgesamt waren dort 112 Gymnasien vertreten.

Die Prüfungen für die siebte bis zwölfte Klasse wurden zweitägig ausgetragen und fanden am Freitag und Samstag statt, die Prüfungen der Fünft- und Sechstklässler waren nur am Samstag.

Bei Anreise wurden die Schülerinnen und Schüler bereits im Foyer der Ernst-August-Universität vom Matheolympiaden-Team empfangen. Jeder erhielt einen Namensbutton, ein Matheolympiaden-T-Shirt, einen Verpflegungsbeutel und seine Startnummer, die auf jedem Aufgabenblatt anstelle des Namens notiert werden musste.

Im uralten riesigen Vorlesungsraum, dem Audimax, wurden dann die Klausurbedingungen besprochen. Erlaubt waren nur Schreibzeug, Geodreieck und Zirkel; jegliche Hilfsmittel wie Formelsammlungen, Taschenrechner und andere elektronische Geräte waren verboten. Die Klausuren wurden in den Räumen der alten Unibibliothek geschrieben, in denen ringsherum meterhohe Bücherregale mit unzähligen Mathebüchern die Wände auskleiden. Jeder hatte seinen zugeordneten Platz, an dem sich für jede Aufgabe eine Mappe mit Papier befand. Eigenes Papier war nicht erlaubt. Verständnisfragen durften nur innerhalb der ersten 45 Minuten in schriftlicher Form an eine Jury gestellt werden. Nach vierstündigem Knobeln, Kombinieren und Grübeln über Aufgaben aus den Bereichen der Geometrie, Algebra, Analysis und Zahlentheorie endete der erste Tag. Den Abend verbrachten die meisten damit, die eigenen Lösungen mit denen der anderen zu vergleichen und über diverse mathematische Probleme zu diskutieren.

Johannes vor der Klausur
Lukas vor der Klausur
Alina ist bereits hochkonzentriert!

Am nächsten Vormittag folgte die zweite ebenso lange Prüfung. Sofort nach Abgabe der Klausuren begann ein Team aus 143 Professoren, Lehrern und Mathematikstudenten mit der Korrektur der Aufgaben. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung konnten Lukas, Johannes und Alina abwechslungsreich nutzen. Man hatte die Möglichkeit, im Rahmen einer mathematischen Vorlesung über hyperbolische Geometrie wenigstens für kurze Zeit etwas Studentenluft zu schnuppern. Eine umfassende Präsentation mathematischer Knobelspiele bot die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Spieleerfinder Prototypen zu testen, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen sollen.

Am späten Samstagnachmittag fand die Siegerehrung in der Aula der Ernst-August-Universität Göttingen in einem sehr ansprechenden Rahmen statt. Alle Medaillengewinner wurden namentlich aufgerufen und auf der Bühne geehrt.

Die Sieger der Region Hannover / Johannes links / Lukas rechts

Als Besonderheit bot sich dieses Jahr ein Jubiläum: zum 20. Mal wurde die Landesrunde an der Uni Göttingen ausgetragen. Daher erhielten die Teilnehmer ein extra für dieses Jubiläum erfundenes mathematisches Spiel.

Lukas hatte in diesem Jahr auch ein persönliches Jubiläum: es war seine fünfte Landesrunde und somit auch der fünfte Medaillengewinn in Göttingen, denn er gehörte jedes Jahr zu den Preisträgern.

Lukas im Hörsaal, in der Bibliothek und nach der Siegerehrung

Abschließend muss man sagen, dass es ein sehr anstrengendes, spannendes, erlebnis- und erfolgreiches Wochenende in der Welt der Mathematik war.

Mathematik-Olympiade Niedersachsen:
https://www.mo-ni.de/

Quelle: www.mo-ni.de

In der HAZ/NP berichtete Katja Eggers über diesen Wettbewerb:

Mathe-Olympiade: Gymnasiasten holen Gold und Silber

Lehrter Neuntklässler Johannes Reitz von Frentz und Lukas Schulze gehören bei Landesrunde zu den Besten

Zwei Neuntklässler des Lehrter Gymnasiums haben sich bei der Mathe-Olympiade in Göttingen erneut aufs Siegertreppchen gerechnet. Johannes Reitz von Frentz durfte sich bei der Landesrunde die Goldmedaille um den Hals hängen, Lukas Schulze holte Silber. Im Vorjahr war ihnen dieser Doppelsieg auch schon einmal geglückt.

Beide hatten sich erst über die Schul- und dann über die Regionalrunde qualifiziert. Allein beim Regionalentscheid hatten in diesem Jahr rund 8000 Schüler aus ganz Niedersachsen teilgenommen. Die Besten 220 von insgesamt 112 Gymnasien wurden nach Göttingen eingeladen.

Lukas und Johannes mussten in zwei jeweils vierstündigen Klausuren gehörig knobeln, kombinieren und grübeln. Zum Lösen der Aufgaben aus den Bereichen Geometrie, Algebra, Analysis und Zahlentheorie durften sie lediglich Schreibzeug, Geodreieck und Zirkel benutzen. Hilfsmittel wie Taschenrechner und Formelsammlung waren strengstens verboten. Verständnisfragen durften lediglich innerhalb der ersten 45 Minuten und nur in schriftlicher Form an die Jury gestellt werden.

Die Klausuren gingen in der altehrwürdigen Bibliothek der Universität Göttingen inmitten von meterhohen Regalen mit unzähligen Mathe-Büchern über die Bühne. Unmittelbar nach der zweiten Klausur machte sich ein Team aus 143 Professoren, Lehrern und Mathematikstudenten ans Korrigieren der Aufgaben.

Die Wartezeit bis zur Siegerehrung nutzten Lukas und Johannes, um bei einer Mathe-Vorlesung über Geometrie Studentenluft zu schnuppern und mit einem Spiele-Erfinder Prototypen für mathematische Knobelspiele unter die Lupe zu nehmen.

Bei der Siegerehrung in der Uni-Aula nahmen die beiden Lehrter Gymnasiasten ihre Urkunden und Medaillen entgegen. Die Landesrunde wurde in diesem Jahr zum mittlerweile 20. Mal an der Universität Göttingen ausgetragen. Lukas und Johannes sind zudem im Mai bei der Bundesrunde in Bonn dabei.

Lukas feierte zudem ein kleines persönliches Jubiläum: Es war seine fünfte Landesrunde und somit auch sein fünfter Medaillengewinn in Göttingen, denn er gehörte jedes Jahr zu den Preisträgern und blickt mittlerweile auf einen Medaillenspiegel von einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze zurück.

Vor zwei Jahren wurde der Lehrter aufgrund seiner Erfolge bei der Mathe-Olympiade in den bundesweiten Kader Jugend trainiert Mathematik (JuMa) aufgenommen. Dort gehen die Themen weit über die schulische Mathematik hinaus und sind zum Teil bereits dem Mathe-Studium entnommen.

Für Lukas ist das genau das Richtige. „Mir gefällt es, mich mit mathematischen Problemen auseinanderzusetzen, in meiner Freizeit lese ich daher gern etwas Spannendes aus dem Bereich Mathematik“, sagt der 14-Jährige. Wohin es später einmal beruflich gehen soll, steht für den jungen Lehrter daher bereits fest: Er möchte Mathematik studieren.

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Auch der Marktspiegel berichtete über die erfolgreiche Teilnahme.