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Über Gymnasium Lehrte

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Ein lehrreicher Besuch in der Synagoge Stöcken

Die Fahrt zur Synagoge Stöcken war lang, aber für diesen Ausflug hat es sich gelohnt! Es gab zwar Regeln, aber es war trotz alledem großartig! Wir, die Teilnehmer des Religionskurses 6e und 6f von Frau Elsen, wurden am Anfang herzlich empfangen und dann ging es direkt los. Wir waren sogar im Gebetszimmer, wo alle Jungen eine Kippa tragen mussten. Die Kippa ist eine Kopfbedeckung, die Männer im Judentum tragen, weil die Kippa ein Zeichen dafür ist, dass von den Füßen bis zur Kippa der menschliche Bereich ist und alles andere wie z.B. die Luft der göttliche Bereich ist. Als wir im Gebetszimmer waren, haben wir auch die Tora kennen gelernt. Sie befand sich in einem Schrank, auf dem der Davidstern zu sehen war. Als unser Führer den Schrank öffnete, sah man einen Vorhang, den er auch zur Seite schob und da sah man dann 3 Torarollen, die sehr schön verziert waren. Am Ende wurden wir herzlich verabschiedet und nahmen den nächsten Zug zurück nach Lehrte. (Von Levi Rossol und Aidan Müller – 6f)

Planspiel Europawahl mit der 10e

Am 26. Mai 2019 sind wieder Europawahlen, bei denen alle Wahlberechtigten in der EU das Europäische Parlament wählen können. Aber was das eigentlich ist, wen man so wählen kann und was die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Parteien sind, durften wir, die 10e, am 20.3.2019 ab 9 Uhr selbst herausfinden. Uns besuchten nämlich Batul und Annegret von der Organisation „planpolitik“ aus Berlin, um uns in einem Planspiel die europäische Politik und ihre Abläufe näher zu bringen.

Dazu wurde jedem von uns eine Rolle zugeteilt. Da gab es die Öko-Partei, die Sozialpartei, die Traditionspartei, die Nationalpartei, die Freiheitspartei und die Presse. Letztere hatte die Aufgabe, kleine Clips rund um die Wahlen und die Parteien zu drehen, sowie den Wahlkampf zu moderieren. Zu den Aufgaben der Parteien gehörten das Schärfen der Wahlprogramme, die Entwicklung von Werbekampagnen, bei denen auch Werbeplakate und ein Werbespot gestaltet und gedreht werden musste. Auch gab es innerhalb der Parteien Spitzenkandidaten/-innen. Diese hielten bei der Präsentation der Programme und Kampagnen Reden, die rhetorisch gut ausgearbeitet waren. Durch das zur Verfügung gestellte Info-Material war es gut möglich, sich in Rollen einzufühlen, dessen Wertevorstellungen und Meinungen man normalerweise nicht teilt. Das große Finale war dann aber die endgültige Wahl, die den ein oder anderen doch zu Überraschen schien: Dabei führten die Sozialpartei mit 11 Stimmen, danach kam die Freiheitspartei mit 8 Stimmen, dann die Traditionspartei mit 3 Stimmen. Das Schlusslicht bildete die Öko-Partei mit 2 Stimmen.

Das Feedback markierte das Ende der Veranstaltung und fiel fast durchgehend positiv aus.

Fazit: Eine tolle und aufschlussreiche Veranstaltung, die interessante Einblicke in die Europapolitik und generelle politische Abläufe gab.

Erasmus+-Treffen in Deutschland Ende März

„Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas and New Changes“ – Seit November 2018 arbeitet das Gymnasium Lehrte an seinem dritten Erasmus+ – Projekt. Unter dem Titel „Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas and New Changes“ soll ein interkultureller Dialog über die Flüchtlingskrise eröffnet und sich über verschiedene Integrationsmaßnahmen und –projekte länderübergreifend ausgetauscht werden. Das Projekt wird gemeinsam mit unseren Partnerschulen Istituto di Istruzione Superiore „Giovanni Verga“ aus Modica, Sizilien, und dem Collège St Gervais in St. Gervais sur Mare/ Montpellier, Frankreich bearbeitet.

Im Rahmen dieses Projekts haben sich Schülerinnen und Schüler aus diesen drei Ländern zum mittlerweile zweiten Mal für eine Woche (vom 24.03 bis zum 30.03) getroffen, um gemeinsam am Ziel des Projektes zu arbeiten.

Nachdem die ausländischen Schüler am Sonntag in Deutschland angekommen und herzlich von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden, ging es am Montag für alle mehr oder weniger ausgeschlafen mit einer Begrüßung durch die Schulleitung und die Lehrkräfte Frau Busch, Herr Perk und Frau Zaremba, die das Projekt leiten, gefolgt von einer Führung durch unsere Schule, weiter. Anschließend wurde bis zum Nachmittag inhaltlich an unserem Projekt gearbeitet und die Ergebnisse, die die Schüler in ihren Ländern einzeln erarbeitet hatten, verglichen und ausgetauscht. Danach ging es nach Hannover, wo wir uns, in von uns selbst ausgearbeiteten Routen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angesehen haben. Dabei haben wir nicht nur die Stadt besser kennengelernt, sondern uns auch mit den internationalen Gästen ausgetauscht.

Am Dienstag teilten wir uns in verschiedene kleine Gruppen, um uns mit verschiedenen Wegen der Integration auseinanderzusetzen. Einige von uns hatten in Folge dessen die Möglichkeit ein Interview mit dem Integrationsmanagement der Stadt Hannover und der Integrationsbeauftragte Frau Stolzenberg zu führen. Im Anschluss konnten wir uns Integrationsmaßnahmen der Stadt vor Ort anschauen und besuchten die Arbeit in Sahlkamp sowie verschiedene Flüchtlingsunterkünfte. Die anderen der Gruppe haben sich währenddessen intensiv mit der Sprachlernklasse unserer Schule beschäftigt. Neben Interviews mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Filsinger, und der Klassenlehrerin der Sprachlernklasse, Frau Baranek, haben wir auch selbst am Unterricht teilnehmen dürfen, was uns ein sehr detailliertes Bild dieses Konzeptes gezeigt hat.

Am Mittwoch sind wir mit der ganzen Gruppe nach Hamburg gefahren und haben uns verschiedene Sehenswürdigkeiten angesehen, wie den Elbtunnel oder die Elbphilharmonie. Natürlich kam aber auch die Zeit zum Shoppen und für eigene Erkundungstouren nicht zu kurz. Trotz der unglücklichen Wetterverhältnisse war der Tag für uns alle sehr ergiebig und geprägt vom interkulturellen Austausch zwischen den drei Nationen.

Der Donnerstag war in vielerlei Hinsicht der Höhepunkt unserer Projektwoche. Zunächst hat sich der größte Teil unserer Gruppe auf den Weg nach Baddeckenstedt gemacht, wo wir uns das Projekt „Vielfalt Innerste“ angesehen haben, was eine Kooperation verschiedener Organisationen, darunter Volkswagen und das Deutsche Rote Kreuz und einer Sprachschule, ist. Der Rest der Gruppe hat sich in Hannover mit der IHK getroffen. Beide Projekte hatten für die weitere Arbeit an unserem Thema eine besondere Bedeutung, da sie uns viele Lösungsmöglichkeiten für verschiedene Probleme in Bezug auf die Integration aufgezeigt haben und wir außerdem die Chance hatten, die Umstände von Flüchtlingen in Deutschland besser nachvollziehen zu können. In der anschließenden Arbeitsphase haben wir dann die Ergebnisse der beiden Besuche verglichen und uns auf die letzte inhaltliche Arbeitsphase am Freitag vorbereitet. Am Abend fand schließlich noch die kleine Abschiedsfeier statt, auf der alle viel Spaß miteinander hatten und wir wieder die Chance hatten, die entstandenen Freundschaften mit unseren internationalen Gästen zu vertiefen.

Der Freitag beinhaltete dann die letzte inhaltliche Arbeitsphase, bei der wir alle Ergebnisse der Woche aufbereitet, sowie Präsentationen erstellt haben und die gesamte bisher getane Arbeit Revue passieren ließen. Die restliche Gestaltung des Tages lag ganz bei uns und so sind einige von uns zusammen mit den italienischen Gastschülern nach Bremen gefahren, um ihnen dort noch ein wenig von Deutschland zu zeigen.

Insgesamt war diese Woche für uns persönlich, sowie für unser Projekt, ein Erfolg und wir sind zuversichtlich, dass die nächste Projektwoche in Frankreich ähnlich positiv verläuft.

 

Die Projektidee

Die Migrations- und Flüchtlingsbewegungen in ihren verschiedenen Ausprägungen ist ein inhärentes Merkmal eines Europas im 21. Jahrhunderts. Dies bedeutet ebenfalls neue Ansprüche an Integrationskonzepte, -maßnahmen und –projekte, um auf die große Flüchtlingswelle zu reagieren. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass ein Austausch über die Entwicklung von funktionierenden Integrationskonzepten über Ländergrenzen hinweg unabdingbar ist. Demzufolge soll unser Projekt verschiedene erfolgreiche Integrationsprogramme innerhalb der EU analysieren und miteinander hinsichtlich der verschiedenen Reaktionen und Maßnahmen der Länder, Geflüchtete zu integrieren, vergleichen. Der Blick richtet sich auf die einzelnen Strategien, ihre Stärke und Schwächen sowie die Möglichkeit der Adaption.

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Für den Lehrter Teil der HAZ schrieb Konstantin Klenke folgenden Artikel:

Schüler aus drei Ländern haben ein Ziel

Junge Menschen aus Frankreich und Italien in Lehrte begrüßt / Schulleiterin ermutigt zu Engagement

Gerade erst haben einige Lehrter Gymnasiasten bei den Vereinten Nationen debattiert, jetzt hat die Europaschule und Botschafterschule des Europäischen Parlaments Schüler für ihr drittes Erasmus-Projekt willkommen geheißen: Dabei beschäftigen sich Lehrter Gymnasiasten mit Partnerschulen aus Italien und Frankreich mit möglichen Lösungen für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen.

Die Europäische Union, die das Austauschprojekt mit knapp 80 000 Euro finanziert, erwartet von den Schülern freilich keine allumfassende Lösung der Integrationsfrage: „Viele herausragende Ideen gibt es längst. Wir wollen vielmehr eine Übersicht schaffen, welche Angebote in Italien, Frankreich und Deutschland schon existieren – auf politischer, privater und wirtschaftlicher Ebene“, erläutert Lehrer Klaus Perk, der die Europaprojekte der Schule koordiniert.

Am Ende der eineinhalbjährigen Projektphase wollen die Schulen ihre Ergebnisse dann auf einer Webseite präsentieren. Das gerade stattfindende Treffen ist das zweite von insgesamt fünf, zu denen die Delegationen der Schulen aus Lehrte sowie dem sizilianischen Modica und dem französischen Montpellier zusammenkommen. Im Oktober 2020 wollen die Schulen fertig sein.

Besuch in Flüchtlingsheimen

Ihrem Arbeitsziel wollen sie allerdings nicht nur in Sitzungen und Debatten, sondern auch ganz praktisch näherkommen: Unter anderem besichtigten die Jugendlichen zwei Flüchtlingsheime in Hannover und sahen sich das Projekt „Vielfalt Innerste“ in Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel an. Bei einem Tagestrip nach Hamburg traten Deadlines und Projektziele in den Hintergrund. Stattdessen sollen sich die Schüler näher kennenlernen und Spaß haben.

Bei der offiziellen Begrüßung ermutigte Schulleiterin Silke Brandes die Schüler zu reichlich Engagement: „Die Europäische Union hat zu einem frühen Zeitpunkt den Friedensnobelpreis gewonnen – 2015 hatte sie aber Schwierigkeiten, eine humanitäre Lösung in der Flüchtlingskrise zu finden. Ich glaube aber fest daran, dass es diese Lösung gibt.“

Mut machten ihr auch die Erfahrungen mit der Sprachlernklasse an ihrer Schule, so Brandes: Im vergangenen Jahr hatte der erste Flüchtling am Gymnasium Lehrte sein Abitur absolviert. Als Schulen könnten das Lehrter Gymnasium und die Einrichtungen aus Italien und Frankreich diese Lösung zwar nicht anbieten – aber zumindest Mittel für den Austausch darüber schaffen, erklärte Brandes. (von Konstantin Klenke)

Viel Spaß, Bewegung und Fairplay bei den Spieletagen 2019

Die traditionellen Spieletage, an denen jeweils ein Jahrgang an einem Vormittag in der jahrgangsspezifischen Schwerpunktsportart gegeneinander antritt, wurden wieder in der letzten Schulwoche vor den Osterferien organisiert. Der Schulsanitätsdienst hat uns an allen Spieletagen begleitet und einen tollen Job gemacht. Vielen Dank dafür an die engagierten Schülerinnen und Schüler. Außerdem wurden wir an den ersten beiden Spieletagen von den frisch ausgezeichneten Schulsportassistenten unterstützt, die uns damit sehr geholfen und entlastet haben. Auch dafür vielen Dank!

Das Programm sah folgendermaßen aus:

Montag, 1.4.: Jahrgang 7 Indian-Dutch
Dienstag, 2.4.: Jahrgang 8 Fußball
Mittwoch, 3.4. Jahrgang 9 Basketball
Donnerstag, 4.4. Jahrgang 10 Volleyball
Freitag, 5.4. Jahrgang 11 Badminton

 

Den Anfang der Spieletage bildete das Turnier des 7. Jahrgangs. So war am Montag, 1. April, die Halle Schlesische Straße für vier Stunden fest in der Hand der 7. Klassen. Man traf sich, um den schulinternen Sieger im Indian Dutch zu ermitteln. Dieses Abwurfspiel erfordert ein hohes Maß an Wurf- und Fangkünsten, aber auch Teamwork und Strategie. Die Klassen traten in 15-minütigen Spielen im Modus „Jeder gegen Jeden“ in Klassenstärke (maximal 25 SchülerInnen) gegeneinander an. Im Spiel der beiden besten Klassen konnte sich die 7c knapp gegen die 7f durchsetzen und erzielte damit auch den Turniersieg. Hinter der 7f folgten auf den Plätzen die 7b, die 7a, die 7d und die 7e. In den mit großem Engagement geführten Begegnungen gab es viel Spaß, Ehrgeiz, Bewegung und folglich viel Schweiß. Eine Neuauflage dieser Veranstaltung ist für das kommende Schuljahr fest eingeplant. (Ralf Seidel)

Am Dienstag fand das Fußballturnier des 8. Jahrgangs in der Soccer-Halle statt. Hochmotiviert und mit Feuereifer traten die Achtklässler zu ihren Spielen an. Dabei spielten sowohl die Mädchen als auch die Jungen aller Klassen gegeneinander, um unter sich das stärkste Mädchen- bzw. Jungen-Team zu ermitteln. Unterstützt wurden die Mannschaften dabei von ihren Klassenkameraden, die mit selbstgestalteten Plakaten und Fangesängen schnell für die passende Stimmung sorgten. Am Ende gingen die Mädchen der 8b sowie die Jungen der 8d als die glücklichen Gewinner des Turniers vom Platz. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. Danke auch an die freiwilligen Schiedsrichter und an die Turnierleitung, die mit Herrn Seidel, Herrn Rovcanin, Frau Klages und Herrn Henke für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. (Sarah Klages)

 

Der 9. Jahrgang trat am Mittwoch im Basketball gegeneinander an. Um möglichst viele Schüler zu beteiligen, wird das Turnier seit dem letzten Jahr in Form eines Streetball-Turniers organisiert. Jede der fünf 9. Klassen bildet fünf gemischte Teams, so dass mindestens immer ein Mädchen oder ein Junge pro Team spielen muss. Gespielt wird „3 gegen 3“ auf einen Korb.

Zunächst wird in fünf Pools mit je einem Team pro Klasse eine Platzierung ausgespielt und anschließend spielen dann in fünf Pools die Gleichplatzierten gegeneinander. Am Ende werden die Platzierungen der Teams einer Klasse zusammengezählt und so die beste Klasse ermittelt. Traditionell werden die Fouls von den Spielern selbst angesagt und so hatten die eingesetzten Schiedsrichter nur eine beobachtende bzw. beratende Funktion.

Ein großer Dank gilt den teilnehmenden Mannschaften für das Fairplay, den ehrenamtlich tätigen Schiedsrichtern aus den höheren Jahrgängen und der Turnierleitung, die mit Herrn Henke, Herrn Ziegler und Frau Klages, für einen reibungslosen Turnierverlauf sorgte. (Daniel Henke)

 

Am Donnerstag spielte der 10. Jahrgang im Volleyball den Jahrgangssieger aus. Nachdem im letzten Jahr zu viert gegeneinander gespielt wurde, haben wir uns in diesem Jahr beim Spielmodus wieder mehr dem regelgerechten Spiel genähert. So wurde auf drei Volleyballfeldern gleichzeitig mit jeweils sechs Feldspielern gegeneinander gespielt. Hierbei spielten immer eine Klasse mit drei Mannschaften gegen eine andere. Das geforderte Einwerfen in das Hinterfeld anstelle des Aufschlags sorgte für viel Spieldynamik und das nicht geforderte Rotieren bei Gewinn des Aufschlagrechts für einen unkomplizierten Spielverlauf.

Nach einem knappen Turnierverlauf war am Ende die Klasse 10 E Turniersieger. Auf dem zweiten Platz die 10 C, dritter wurde die Klasse 10 A, vierter die 10 B und auf dem fünften Platz die Klasse 10 D.

Insgesamt war während des gesamten Turnierverlaufs viel Bewegung, eine engagierte, aber harmonische Stimmung und viel Spaß in der Halle. Dafür herzlichen Dank an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und an Herrn Schmidt, Frau Demirezen und Herrn Gruber für den perfekt organisierten Turnierverlauf. (Christoph Gruber)

Die Sportwoche am Gymnasium Lehrte endete am Freitag, dem letzten Schultag vor den Osterferien, mit dem Badmintonturnier des 11. Jahrgangs, das zum ersten Mal im neu organisierten 11. Jahrgang durchgeführt wurde. Auf acht Badmintonfeldern wurden qualitativ hochwertige Doppelspiele den gesamten Vormittag über ausgetragen. Dabei wurden die jeweiligen Paarungen, die aus einer Klasse stammten, als auch die Gegner aus anderen Klassen per Zufallsgenerator ausgelost, so dass jedes Spiel in anderer Besetzung ausgetragen wurde. Die Schülerinnen und Schüler kämpften in acht Spielen, die jeweils acht Minuten dauerten, um ein „Schleifchen“, welches man für einen Sieg bekam. Dabei kam sowohl der Spaß als auch der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz, so dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen kamen. Schnelle Ballwechsel mit taktischer Cleverness erzeugten ordentliche Spannung und ließen auch Zuschauern die Zeit kurzweilig erscheinen. Das Format des „Schleifchen-Turniers“ zeichnete sich abschließend als ein voller Erfolg aus. Alle Anwesenden hatten gute Laune und feierten die Siege bei lauter Musik. Besonders die Mädchen der 11a zeigten ihr Können und belegten die ersten drei Plätze der Mädchen-Einzelwertung für sich (1.Pl. Finnja Wilkens, 2. Pl. Kim Mierswa, 3. Pl. Leonie Ringel), weil sie die meisten „Schleifchen“ erkämpft hatten. Den 1. Platz in der Jungen-Einzelwertung gewann Luca Varchmin und den 2. Platz Nico Matuschyk, die beide die 11b besuchen. Der 3.Platz in dieser Wertung ging an Lucas Friedrich aus der 11c. Abschließend wurde die Klasse mit den meisten Siegen ermittelt. Dabei wurde die Anzahl der aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Klasse berücksichtigt, um allen die gleichen Chancen zu gewähren. Den 1. Platz in der Gesamtwertung belegte folglich die 11a! Dahinter folgten die 11c mit dem 2. Platz und die 11d mit dem 3. Platz. Die 11b stand zum Schluss auf Platz 4 und die 11e auf Platz5. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei an dieser Stelle ein großes Lob für den reibungslosen Auf- und Abbau sowie für das Fairplay auszusprechen! Auch Jonas Wunderlich, der Hauptorganisator dieses Turniers war, sowie Sanel Rovcanin, Dilara Demirezen, Anna Barges und Vivien-Isabel Ameling sei hier ein Dank für die Organisation und Durchführung auszusprechen, so dass das erstes Badmintonturnier in Jg.11 als voller Erfolg zu bewerten ist. (Vivien-Isabel Ameling)

 

Der Debate Club nimmt erstmalig an der NHSMUN in New York teil

Debattieren in dem Saal, in dem die Generalversammlung der United Nations (UN) stattfinden, dieses unglaubliche Szenario wurde für sechs Schülerinnen und einen Schüler  vom Debate-Club des Gymnasiums Lehrte und ihren Leiter Klaus Perk zur Wirklichkeit. Ermöglicht hatte dies die Teilnahme an dem Projekt: National High School Model United Nations (NHSMUN). Jede Gruppe bekommt im Vorfeld ein Land zugewiesen, für dessen Interessen sie eintreten muss. Positiv abgestimmte Anträge wurden in der Vergangenheit auch schon den „echten“ Politikern vorgelegt und zum Teil verwirklicht. Neben den touristischen Highlights von New York nahm die Lehrter Gruppe  auch die Sehenswürdigkeit von Washington in Augenschein.

 

Konstantin Klenke berichtete hierüber in der HAZ:

 Gymnasiasten debattieren bei den UN

 Oberstufenschüler schlüpfen in New York in die Rolle von Politikern

Great, amazing, wonderful – großartig, toll und wunderbar: So beschreibt Katharina Wilkending, Oberstufenschülerin am Gymnasium Lehrte, ihre Teilnahme am internationalen Projekt National High School Model United Nations (NHSMUN). Zusammen mit sechs Mitschülern und Lehrer Klaus Perk hatte es sie für zehn Tage nach New York und Washington geführt.

„Bei dem Projekt schlüpfen Schüler aus zahlreichen Ländern in die Rolle von Politikern bei den Vereinten Nationen und stellen deren Arbeit nach“, erläutert Perk, der die Gymnasiasten auf das Projekt vorbereitet hat. „Die Schüler bereiten dann Positionspapiere vor, halten Reden und debattieren in Konferenzen.“ Und das tun sie natürlich auf Englisch.

Authentischer hätte das kaum funktionieren können: Den letzten Tag des Projekts verbrachten die sieben Gymnasiasten sogar in dem Saal, in dem sich einmal im Jahr echte Politiker zur Generalversammlung der UN treffen. Insgesamt etwa 3000 Teilnehmer stellten dort auch eine solche Generalversammlung nach. Die dabei verabschiedeten Resolutionen kommen jetzt den Profipolitikern zu. „Es gab schon Beschlüsse, die später tatsächlich umgesetzt wurden“, betont Perk.

Schon die Arbeit vor der Vollversammlung ähnelte derjenigen der echten Vereinten Nationen. Gerade das sei eine Herausforderung gewesen, meinte Teilnehmerin Serafine Schiele – auch wenn sie und ihre Mitschüler sich im sogenannten Debate Club des Lehrter Gymnasiums ein Jahr lang vorbereitet hätten.  „Die Vereinten Nationen haben eine ganz eigene Sprache und ein kompliziertes System mit festen Abläufen – beides versteht man zu Anfang noch gar nicht. Insgesamt hat es aber großen Spaß gemacht.“ Eine zusätzliche Herausforderung sei gewesen, dass jede Schule in dem Projekt nie die Interessen ihres eigenen Landes vertreten dürfe. „Wir haben Burundi zugeteilt bekommen und haben uns intensiv damit auseinandergesetzt.“ Die Schüler hätten sich auf unterschiedliche Komitees aufgeteilt, in denen sie Burundi zu einem bestimmten Thema vertreten haben.

Trotz harter inhaltlicher Arbeit wollten die Gymnasiasten natürlich auch ihre Reiseziele kennenlernen. In New York schossen sie Fotos an der Freiheitsstatue, genossen den Ausblick vom One World Trade Center und bestaunten im Museum für Moderne Kunst bekannte Werke. Auch Washington besuchten sie. „Außerdem haben wir eine amerikanische Highschool kennengelernt, mit einem Schüler habe ich noch Kontakt“, schwärmt Teilnehmerin Katharina Wilkending.

Das Projekt war auch für Lehrer Perk ein Novum: „Ich habe unsere Teilnehmer noch als Fünftklässler in Erinnerung – es ist toll, wie sie sich jetzt entwickelt haben.“ Auch künftige Schülergenerationen sollten am NHSMUN teilnehmen, sagt Perk.

Central Perk im Central Park

Gruppenaufnahme vor der Skyline New Yorks (von links): Katharina Wilkending, Annika Rohloff, Marleen Jolitz, Kaja Klenke, Serafine Schiele, Finn Schmidt und Celina Hebel

Lehrter Gymnasiasten vor dem Kapitol: Katharina Wilkending (von links), Marleen Jolitz, Celina Hebel, Kaja Klenke, Finn Schmidt, Serafine Schiele und Annika Rohloff.

Vor dem Weißen Haus!

Management Information Game 2019

Auch in diesem Jahr fand erneut die erfolgreiche MIG-Woche (Management Information Game), eine in Bochum entwickelte Planspielsoftware zur Unternehmensplanung, die in einem Rollenspiel von Schüler umgesetzt wird, statt. Dazu trafen sich 21 Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs vom 25.03. bis zum 29.03.2019 in den Gebäuden der Stadtwerke, um dort an ihren imaginären Unternehmen zu arbeiten, unternehmerische Zielsetzungen zu formulieren und sich gleichsam sehr interessante Informationsblöcke aus der Wirtschaft anzuhören. Durch die Woche begleitet wurden wir von Herrn Sommerburg und Herrn Rust von den Stadtwerken sowie von den Politiklehrern Herrn Dr. Grobmann, der nun schon zum neunten Mal diese Wirtschaftswoche organisierte, Herrn Bien und Herrn Bauer. Geleitet wurde diese Seminarwoche wieder von Herrn Mätzold (Kooperationspartner des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft).

Begonnen hat die Woche am Montag, 25.3.2019, mit der Begrüßung durch Björn Sommerburg, Geschäftsführer der Stadtwerke Lehrte. Direkt im Anschluss folgte der erste Informationsblock und die Einführung in das Unternehmensplanspiel sowie nach einer Mittagspause in der Kantine von Miele die erste Spielrunde. Auch an den nächsten Tagen erfuhren wir viel Neues zu den Themen Bilanz und Erfolgsrechnung, Marketing, Aktien und Personalmanagement.

Am Mittwoch, den 27.3.2019 fand der Präsentationsabend vor einem ausgewiesenen Publikum aus der Wirtschaft und der Politik statt, an dem jedes der drei Unternehmen (in einem konkurrierenden Rollenspiel) sein innovatives Produkt vorstellte: Ein digitales Schutz-Sondermodell zur Nachrüstung für Fahrräder aller Arten der gehobenen Preisklasse, ergonomisch gestaltet, ausgestattet mit einem unverwechselbaren Design und einer umweltfreundlichen Energieversorgung und versehen mit einer Ortungs- und Identifizierungsmöglichkeit für entwendete Fahrräder, zum Schutz vor Sabotage und Diebstahl. In diesem Zuge hielt die Schulleiterin Frau Brandes eine Rede, in der sie sich für die tollen Räumlichkeiten und das beeindruckende Engagement der Mitarbeiter der Stadtwerke Lehrte bedankte, sowie die anwesenden Schüler für ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz lobte.

Nachdem jedes Unternehmen sein Produkt vorgestellt und die Fragerunde überstanden hatte, durften die Gäste von der Volksbank, Miele, Hellmann, den Stadtwerken (und weitere Vertreter aus der Wirtschaft und dem universitären Bereich) sowie der Bürgermeister der Stadt Lehrte, Herr Sidortschuk, abstimmen, indem sie 10 Punkte auf die drei Präsentationen verteilten. Als Sieger ging somit die Innov-AG mit einem innovativen, nachhaltigen Produkt hervor. Dann folgte ein Imbiss mit interessanten Gesprächen mit den Gästen, die unsere Fragen beantworteten und etwas aus ihrem Alltag erzählten; so konnten erste, wichtige Kontakte für das spätere Berufsleben geknüpft werden.

Der darauf folgende Tag wurde mit einer Besichtigung der Klärwerke begonnen. Es folgten zwei mehr oder weniger erfolgreiche Spielrunden, bei denen sich die Gruppen auf zwei Krisen einstellen mussten, dann ein Informationsblock zu dem Thema Personalmanagement.  Am letzten Tag wurde dann die letzte Spielrunde ausgewertet, bevor die Gruppen in die intensive Vorbereitung für die Investorenkonferenz gingen, um dort ihre Unternehmensstrategien vor ehemaligen Mitstreitern der MIG-Woche zu präsentieren. Nach der Mittagspause folgten eine ausführliche Feedbackrunde und die Abschlussbesprechung. Bei dieser konnten wir unser Lob und unsere Kritik an der ganzen Woche und an unserem Referenten Andreas Mätzold loswerden. Den Mitarbeitern der Stadtwerke und Herrn Dr. Grobmann, welche die Woche organisiert hatten, wurde der Dank ausgesprochen.

Alle Teilnehmer der MIG-Woche waren sich einig, dass es sich auf jedem Fall gelohnt hat, mitzumachen, auch wenn es ziemlich anstrengend war und einige die Woche wahrscheinlich gar nicht ohne die beliebte Kaffeemaschine überstanden hätten. Wir konnten Erfahrungen sammeln und viel Neues lernen, ohne den Spaß zu verlieren, was auch an unserem kompetenten Referenten und den freundlichen Mitarbeitern lag. Jeden Tag kam etwas Neues auf uns zu,  weshalb es nie langweilig wurde. (Bericht von Johanna Treinat, 10a)

 

In der Vorbereitung: Unternehmensstrategien werden ausgearbeitet!

In der Vorbereitung: Unternehmensstrategien werden ausgearbeitet!

Gespannte Erwartung am Präsentationsabend

Andreas Mätzold und Silke Brandes begrüßen und führen in die Veranstaltung ein.

Das Plenum wartet auf die Präsentationen!

Die Innov-AG stellt „Lock it“ vor!

Die Innov-AG stellt „Lock it“ vor!

Die Gruppe Techcellence kämpft kurzzeitig mit der Technik.

Die Gruppe Techcellence bringt ein Fahrrad mit.

Die LSM-AG

Nachdem alle drei Gruppen ihre Produkte vorgestellt haben, verkündet Andreas Mätzhold das Ergebnis.

Manfred Filsinger und Anre Bien finden anerkennende Worte.

Dr. Ralph Grobmann zieht ein recht positives Resümee und dankt den Stadtwerken.

Fotos der Veranstaltung: Markus Bauer / Gruppenfotos: Rüdiger Halupczok

Die Siegergruppe (Innov-AG mit 86 Punkten):
hinten: Luca Schneider, Manuel Krug, Hannah Wiontzek
vorn: Friederike Bethlehem, Fay Fischer, Amelie Clea Wolfgram, Felix Waldstein


Platz 2 (Techcellence mit 85 Punkten):hinten:

Christa Höltkemeier, Tiele Baxmann, Ole Hänis, Caja Bremer
vorn: Charlotta Steinweg, Mhdea Ali Lajen, Paul Wagner

Platz 3 (LMS-AG mit 80 Punkten)
hinten: Fabian Schiemann, Johanna Treinat, Leon Meyer, Felix Buchholz
vorn: Kyra Fischer, Jannik Lienert, Finn Beinsen

 

Im Lehrter Teil der HAZ berichtete Katja Eggers über diese Veranstaltung:

Schüler versuchen sich als Unternehmer

 Gymnasium Lehrte nimmt am Planspiel für die Wirtschaft teil / Stadtwerke geben Einblicke

 Welche Bedingungen beeinflussen ein Wirtschaftsunternehmen und sein Handeln, den Markt und den Wettbewerb? Was bedeutet strategische Unternehmensplanung? Wie reagieren Verbraucher auf Unternehmensentscheidungen? Um solche und ähnliche Fragen ist es jetzt für 21 Schüler des Lehrter Gymnasiums gegangen. Die Zehntklässler haben am sogenannten Management Information Game (MIG) des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft teilgenommen. Fünf Tage lang waren sie dafür bei den Lehrter Stadtwerken zu Gast.

Auf dem Programm standen Vorträge von Experten aus der Lehrter Wirtschaft zu Themen wie Unternehmensorganisation, Bilanzen und Erfolgsrechnungen, Aktien und Börse, Marketing und Logistik. Darüber hinaus durften sich die Schüler aber auch einmal selbst als Unternehmer versuchen. Aufgeteilt in drei Gruppen arbeiteten sie als imaginäre Firmen an ebenso fiktiven Produkten: Aufgabe war es, ein Konzept für eine digitale Fahrradsicherungsanlage zu entwickeln, und zwar von der Planung über die Finanzierung bis hin zur Vermarktung. Die Schüler trainierten dabei obendrein Teamarbeit und Zeitmanagement.

Präsentation vor Publikum

Zum Abschluss der Intensivwoche in Unternehmensführung und Betriebswirtschaft präsentierten die Gymnasiasten ihre selbst erdachten digitalen Fahrradschutz-Sondermodelle den potenziellen Einkäufern. Im Publikum saßen Lehrer, Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk und Vertreter der Wirtschaft. Sie fühlten den Jungunternehmern in einer Fragerunde gehörig auf den Zahn und stimmten im Anschluss über die überzeugendste Verkaufspräsentation ab. Zum Sieger wurde die Firma Innov-AG gekürt.

Den Schülern hat das Projekt viele praktische Erfahrungen beschert. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt mitzumachen, auch wenn es ziemlich anstengend war“, berichtete Zehntklässlerin Johanna Treinat. Für die Unternehmen bot das Planspiel indes eine gute Gelegenheit, mögliche Kandidaten für Ausbildung und duales Studium kennenzulernen.

 

Auch der Marktspiegel berichtete über das Planspiel zur Unternehmensplanung:

Management Information Game Woche des Lehrter Gymnasiums

 Auch in diesem Jahr fand am Lehrter Gymnasium das Management Information Game statt, ein Planspiel zur Unternehmensplanung, das mit Unterstützung des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft und der Stadtwerke realisiert werden konnte. Dazu trafen sich 21 Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs von Montag, 25. März, bis Freitag, 29. März, in den Gebäuden der Stadtwerke, um dort an ihren imaginären Unternehmen zu arbeiten, unternehmerische Zielsetzungen zu formulieren und sich gleichsam sehr interessante Informationsblöcke aus der Wirtschaft anzuhören.

Durch die Woche begleiteten die Schüler Björn Sommerburg und Björn Rust von den Stadtwerken sowie von den Politiklehrern Dr. Ralph Grobmann, der nun schon zum neunten Mal diese Wirtschaftswoche organisierte, Andrè Bien und Markus Bauer. Geleitet wurde diese Seminarwoche wieder von Andreas Mätzold vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft. Begonnen hatte die Woche mit der Begrüßung durch Björn Sommerburg, Geschäftsführer der Stadtwerke Lehrte. Direkt im Anschluss folgte der erste Informationsblock und die Einführung in das Unternehmensplanspiel sowie nach einer Mittagspause in der Kantine von Miele die erste Spielrunde. Auch an den nächsten Tagen erfuhren die Teilnehmer viel Neues zu den Themen Bilanz und Erfolgsrechnung, Marketing, Aktien und Personalmanagement.

 Am Mittwoch, 27. März, kam es dann zum Höhepunkt, dem Präsentationsabend vor einem ausgewiesenen Publikum aus der Wirtschaft und der Lehrter Politik, an dem jedes der drei fiktiven Schülerunternehmen sein innovatives Produkt vorstellte: Eine digitale Sicherungsanlage zur Nachrüstung für Fahrräder aller Arten der gehobenen Preisklasse, ergonomisch gestaltet, ausgestattet mit einem unverwechselbaren Design und einer umweltfreundlichen Energieversorgung und versehen mit einer Ortungs- und Identifizierungsmöglichkeit für entwendete Fahrräder, zum Schutz vor Sabotage und Diebstahl. In diesem Zuge hielt die Schulleiterin Silke Brandes eine Rede, in der sie sich für die tollen Räumlichkeiten und das beeindruckende Engagement der Mitarbeiter der Stadtwerke Lehrte bedankte, sowie die anwesenden Schüler für ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz lobte.

Nachdem jedes Unternehmen sein Produkt vorgestellt und die Fragerunde überstanden hatte, durften die Gäste von der Volksbank, Miele, Hellmann, den Stadtwerken und weitere Vertreter aus der Wirtschaft und dem universitären Bereich sowie der Bürgermeister der Stadt Lehrte, Klaus Sidortschuk, abstimmen, indem sie 10 Punkte auf die drei Präsentationen verteilten. Als Sieger ging am Ende die Innov-AG mit einem innovativen, nachhaltigen Produkt hervor. Dann folgte ein Imbiss mit interessanten Gesprächen mit den Gästen, die Fragen der Schüler beantworteten und etwas aus ihrem Alltag erzählten; so konnten erste, wichtige Kontakte für das spätere Berufsleben geknüpft werden.  

Der darauf folgende Tag wurde mit einer Besichtigung der Klärwerke begonnen. Es folgten zwei Spielrunden, bei denen sich die Gruppen auf zwei Krisen einstellen mussten, dann ein Informationsblock zu dem Thema Personalmanagement. Am letzten Tag wurde dann die letzte Spielrunde ausgewertet, bevor die Gruppen in die intensive Vorbereitung für die Investorenkonferenz gingen, um dort ihre Unternehmensstrategien vor ehemaligen Mitstreitern der MIG-Woche zu präsentieren. Nach der Mittagspause folgten eine ausführliche Feedbackrunde und die Abschlussbesprechung. Bei dieser konnten die Teilnehmer Lob und unsere Kritik an der ganzen Woche und an dem Referenten Andreas Mätzold loswerden. Den Mitarbeitern der Stadtwerke und Herrn Dr. Grobmann, welche die Woche organisiert hatten, wurde der Dank ausgesprochen. Stellvertretend für alle Teilnehmer der MIG-Woche berichtete die Schülerin Johanna Treinat, dass es sich auf jedem Fall gelohnt hat mitzumachen, auch wenn es ziemlich anstrengend war. „Einige hätten die Woche wahrscheinlich gar nicht ohne die beliebte Kaffeemaschine überstanden. Wir konnten Erfahrungen sammeln und viel Neues lernen, ohne den Spaß zu verlieren, was auch an unserem kompetenten Referenten und den freundlichen Mitarbeitern lag. Jeden Tag kam etwas Neues auf uns zu, weshalb es nie langweilig wurde.“

 

Museumsbesuch der Klasse 5L

Wir, die Klasse 5L, fuhren gemeinsam mit unserer Geschichtslehrerin Frau Witt und Herrn Dupke in das Roemer- und Pelizaeus-Museum nach Hildesheim. Dort haben wir das Ägyptische Reich erkundet. Die Museumsmitarbeiterin Frau Zink führte uns im Museum herum und erklärte uns viele interessante Dinge. Anhand verschiedener Gegenstände aus einem Koffer veranschaulichte sie uns die Welt der alten Ägypter. Zum Beispiel zeigte sie uns Leinen, mit denen die Pharaonen bei der Mumifizierung eingewickelt wurden.

Nach der Führung nahmen wir an einem Workshop teil, bei dem wir nun selbst Mumien auf Tapeten gestalten durften. Dafür wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt. Aus jeder Gruppe sollte sich jeweils eine Person auf die Tapete legen. Die anderen durften dann mit Bleistiften um die Person herum zeichnen, um einen groben Abdruck zu erhalten. Kurz darauf stellte Frau Zink jeder Gruppe Farben zur Verfügung, damit die Mumien am Ende auch schön bunt werden. Dann ging es los! Wir alle malten ca. 20 Minuten an unseren Mumien. An der Wand hingen Beispiele von Glücksbringern, die wir auf die Mumie malen konnten. Solche Glücksbringer wurden den Mumien früher beigelegt. Auch Frau Witt und Herr Dupke arbeiteten fleißig an den Mumien mit und hatten ebenso viel Spaß wie wir. Nach dem Workshop hatten wir noch Zeit, selbst die Ausstellung zu erkunden und den Museumsshop zu besuchen. Danach fuhren wir wieder mit dem Zug zurück. Ein wirklich gelungener Tag! (Sophie Istel und Isabella Bröse – Klasse 5L)

 

Schulausschuss: Nur noch zwei Varianten – Prüfung des Oberstufengebäudes

Am Donnerstag, den 21. März tagte der Schulausschuss der Stadt Lehrte in der Städtischen Galerie. Ursprünglich sollte nach der Vorstellung der Synopse die Abstimmung über die bauliche Zukunft des Lehrter Gymnasiums getroffen werden. Dazu kam es nicht, weil Schulleiterin Silke Brandes sich in einem Brief an den Bürgermeister gewandt hatte, in dem sie darum bat, die Situation im momentanen Sek-II-Gebäude zu analysieren, um nicht eventuell mit der Festlegung auf Variante D eine weitere Nutzung des Gebäudes an der Burgdorfer Straße für die Zukunft zu fixieren. Der Schulausschuss stimmte dieser Bitte zu. Was mit deutlicher Mehrheit ausgeschlossen wurde, war die Variante E. Für dieses Gelände lagen auch schon weitreichende Planungen der Lehrter Wohnungsbau für 90 neue Wohnungen vor. Für die Schulgemeinschaft, insbesondere die Lehrer, heißt es jetzt, Ideen zu entwickeln, wie eine moderne Oberstufe gestaltet werden kann. (R. Halupczok)

Für die HAZ berichtete Patricia Oswald-Kipper über diese Veranstaltung:

Noch keine Lösung für Erweiterung des Gymnasiums

Schulausschuss: Politiker vertagen Abstimmung / Stadtverwaltung soll sich auf zwei Varianten beschränken / Schule will auf den Schützenplatz

Soll das Gymnasium auf dem bestehenden Grundstück bleiben, erweitert und saniert werden oder soll ein großer Neubau für die Mittel- und Oberstufe auf dem Schützenplatz entstehen? Das sind die beiden Varianten, die die Politiker des Schulausschusses weiterverfolgen wollen.

Die sogenannte Variante E, die den Neubau der Sekundarstufe I auf dem ehemaligen Stadtwerkegelände beinhaltet, wurde im Ausschuss am Donnerstag mehrheitlich abgelehnt und soll in den weiteren Überlegungen keine Rolle mehr spielen. Zuvor hatte Frank Wersebe, Geschäftsführer der Lehrter Wohnungsbau, ein Plädoyer für die Notwendigkeit von neuen Wohnungen in Lehrte gehalten. Darauf zu verzichten, um auf dem ehemaligen Stadtwerkegelände an der Manskestraße einen Schulneubau hinzusetzen, sei ein Fehler, betonte Wersebe. Auch Schulleiterin Silke Brandes erklärte diese Variante aus Schulsicht für „die denkbar schlechteste“. Damit werde das Gymnasium weiter auf mehrere Standorte verteilt, was die Organisation erschwere, sagte sie. Der Schulhof auf dem Gelände der Stadtwerke reiche zwar rechnerisch, genüge aber langfristig nicht den Anforderungen der Schule – etwa hinsichtlich der Ausweitung des Ganztagsbetriebs.

Vor der Sitzung hatte Brandes einen Brief verfasst, in dem sie um Aufschub bei den politischen Beratungen für die Entwicklung des Gymnasiums bat, um ein Raumprogramm für die Sekundarstufe II (Klassen 10 bis 13) zu fertigen. Der Wunsch der Schule sei es, dass dieses Ergebnis in die Beratungen für die Sanierung und Erweiterung der Schule einfließt. Der Standort an der Burgdorfer Straße sei mittlerweile auch nicht mehr zeitgemäß, argumentierte die Schulleiterin im Ausschuss. Diesen Standort habe man in die Überlegungen für eine Weiterentwicklung des Gymnasiums bislang nicht mit einbezogen. Im Gebäude der Sekundarstufe II an der Burgdorfer Straße fehlten Klassenzimmer. Es gebe in dem Gebäude auch nicht genügend große Räume für Naturwissenschaften und Musik, zudem sei in den nächsten Jahren auch dort mit Sanierungen zu rechnen, erläuterte Brandes. Die Schule mit künftig mehr als 1400 Schülern müsse als Ganzes betrachtet werden, forderte sie und machte deutlich, dass die Schulgemeinschaft den Neubau der Schule auf dem Schützenplatz für die beste Lösung hält.

Claus Reimann, Vorsitzender der Bürgerschützen, appellierte in der Sitzung an die Politiker, auch die Lehrter Schützen mit ihren 1000 Mitgliedern bei den Überlegungen für das Gymnasium nicht außer Acht zu lassen. Für Feste müsse in Lehrte ein anderer adäquater, zentrumsnaher Platz gefunden werden, wenn der Schützenplatz nicht mehr zur Verfügung stehe, betonte er.

Die Politiker entschieden sich angesichts der neuen Fakten, die Abstimmung über die Varianten für eine Erweiterung der Schule zu vertagen. „Hier sollte man Gründlichkeit vor Schnelligkeit walten lassen“, fasste der Ausschussvorsitzende Thomas Diekman (SPD) die Grundstimmung im Ausschuss zusammen. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, in einem Vergleich die Varianten D (Anbau an die bestehende Sekundarstufe I und Sanierung des Altgebäudes) sowie die Variante F (Neubau von Sekundarstufe I und II auf dem Schützenplatz) gegenüberzustellen. Der Vergleich soll dabei um Kriterien wie das Raumprogramm für die Sekundarstufe II ergänzt werden. (Von Patricia Oswald-Kipper)

Rhetorikkurs für MIG-Teilnehmer

Am 20.03.19 fand ein Rhetorikkurs für die 21 Schüler, die vom 25.-29.03. am Planspiel MIG (Management Information Game) teilnehmen, statt. In diesem sollten uns die Grundregeln für eine  gelungene Präsentation nahe gebracht werden. Herr Dr. Grobmann hat dafür Kontakt mit der Firma Hellmann World Wide Logistic aufgenommen, die schon seit ein paar Jahren den Referenten stellt.

 

Gestartet ist der Kurs mit einer Vorstellungsrunde, in der jeder kurz etwas zu sich selber erzählt hat, auch die Leiterin Verena Stockel hat sich uns Schülern vorgestellt. Im Anschluss haben wir mit ihr zusammen Erfolgsfaktoren für eine gute Präsentation gesammelt, zu welchen eine gute Körperhaltung, deutliche Aussprache und besonders die Einbringung des Publikums durch Fragen etc. gehören.

Als nächsten ,,Block“ hat Frau Stockel uns  über Feedbackregeln bei Präsentationen informiert. Als bessere Anschauung haben wir uns den ,,Feedback -Burger“ angeschaut, welcher das Verhältnis und die Reihenfolge von positivem und negativem Feedback darstellt, indem das Brötchen das positive und das Fleisch das negative Feedback veranschaulicht. Zu den Feedbackregeln gehören beispielsweise auch, dass sich der/die Präsentierende nicht für Kritik rechtfertigen sollte, sondern sich diese Kritik zu Herzen nehmen und versuchen sollte, es das nächste Mal besser zu machen.

Im Anschluss haben wir Gruppen eingeteilt, um danach in die Arbeitsphase zu starten. Ziel war es, eine gelungene Präsentation über ein Präsentationsmedium (PowerPoint, Flipchart, Metaplanwand) vorzubereiten und hierbei die vorher gesammelten Punkte zu beachten.

Nach einer kurzen Pause ging es in die Vorstellungsphase, in der jede Gruppe die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, Vor- und Nachteile sowie Tipps für den Umgang mit dem jeweiligen Medium den anderen Schülern in jeweils 5-10 Minuten vorstellte. Im Fazit sind wir darauf eingegangen, wann und bei welcher Publikumsgröße man welches Medium am besten verwenden sollte, sodass es eine übersichtliche und anschauliche Präsentation wird, bei der das gesamte Publikum aufmerksam ist. Frau Verena Stockel hatte am Anfang aufgrund des Brainstormings, Ergänzens und der relativ kleinen Publikumszahl zum Beispiel eine Präsentation mit einem Flipchart gewählt.

Zum Schluss kam das sogenannte ,,Blitzlicht“, bei dem jeder Schüler seine positiven Rückmeldungen als auch seine Verbesserungsvorschläge für Frau Stockel los werden konnte. Als besonders positiv haben die Teilnehmer (auch ich) empfunden, dass wir am Anfang selber unsere Ideen sammeln durften, um diese dann im Anschluss auf unsere Präsentation anzuwenden. Wir durften also nicht nur zuhören, sondern uns aktiv beteiligen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich der Rhetorikkurs auf jeden Fall gelohnt hat, um die Grundregeln zum Präsentieren aufzufrischen und/oder neue dazuzulernen, bevor es nächste Woche in das Planspiel geht.

(Bericht von Johanna Treinat – 10a)

Lesehelfer für den fünften Jahrgang gesucht!

Lesementoren an Grundschulen sind gang und gäbe und sorgen für die Förderung von Schülerinnen und Schülern, die noch nicht so gut lesen können. Auch die Deutschlehrkräfte des fünften Jahrgangs sind der Meinung, dieses Modell wäre etwas für die Neulinge an unserer Schule. So trafen sich Christina Schulze und Silke Brandes am 6. März mit Renate Schneider und Manfred Schröter vom Verein Mentor, um eine Strategie für das Gymnasium Lehrte zu entwerfen.

In erster Linie liegt es nun daran, freiwillige ehrenamtliche Lesehelfer zu finden. Wer Interesse hieran hat, kann sich montags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr unter 0511 600 65 775 melden. Die Freiwilligen würden dann eine halbtägige Schulung erhalten.

Im Marktspiegel berichtete Gabriele Gosewisch über das Treffen:

Verein Mentor sucht Lese-Helfer für Gymnasiasten

 Etabliert und bekannt ist die Mentor-Hilfe an Grundschulen. Ehrenamtliche leisten Unterstützung beim Lesenüben – eine unbezahlte Nachhilfestunde, die je nach individuellem Bedarf von den Klassenlehrern vermittelt wird. Diese Lernförderung soll nun auch am Gymnasium möglich werden. Schulleiterin Silke Brandes sagt: „Einige Schüler wären mit Mentor gut beraten.“ Rund 190 Schüler gibt es im sieben-zügigen fünften Jahrgang. Und die Spanne zwischen gutem und schlechtem Lesen sei sehr weit. Renate Schneider, Lesementorin an der Hämelerwalder Grundschule, sagt aus Erfahrung: „Es gibt auch Schüler, die gut und flüssig vorlesen, aber den Inhalt gar nicht verstehen.“ Auffallend sei für sie, dass der Zugang zum Buch von Eltern immer weniger vermittelt werde. „Paradox ist, dass Bücher durchaus vorhanden sind. Leider stehen die aber nur im Regal und werden nicht gelesen“, erklärt Renate Schneider. Wo Vorbilder

fehlen, können die Lese- Mentoren ein wichtiger Ersatz sein. Lehrerin Christina Schulze ergänzt: „Manchmal hilft auch die persönliche Ansprache. Für sich üben zu können ist wichtig, denn das Vorlesen vor der Klasse ist für manche Schüler eine zusätzliche Schwierigkeit.“ Der Verein Mentor sucht ehrenamtliche Helfer, die Schülern beim Lesenüben helfen möchten. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zur Vorbereitung bietet der Verein ein halbtägiges kostenfreies Seminar an. Darüber hinaus gibt es kostenlose Fortbildungen. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0511 600 65 775 montags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr. (Gabriele Gosewisch)

Praktikumsbörse 2019 am Gymnasium Lehrte

Schüler informieren Schüler, so das Motto der diesjährigen Praktikumsbörse am vergangenen Donnerstag, dem 21.03.2019. Pünktlich um 7.30Uhr öffneten sich die Türen zum Forum der Schule und der gesamte 11. Jahrgang strömte hinein, um an den bereitgestellten Tischen die individuellen Informationen über das absolvierte Berufsorientierungspraktikum auszulegen. Die ersten beiden 10.Klassen folgten kurz darauf und es entstanden nach kurzer Zeit erste Gespräche über die im Praktikum gewonnenen Erfahrungen und mögliche Bewerbungshürden.

Unter der Leitung der beiden Politiklehrer Dr. Ralph Grobmann und André Bien organisierten die Jugendlichen der 11.Klassen diese Börse, um den jüngeren Schüler/innen einen kurzen Überblick über die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu geben. Ausgestattet mit ihrem Wissen aus dem absolvierten zweiwöchigen Berufsorientierungspraktikum im Februar 2019, konnten etwaige Fragen wie: Wo kann ich mich bewerben? Wer ist ein möglicher Ansprechpartner? Was wird von mir erwartet? Welche Tätigkeitsfelder kommen auf mich zu? beantwortet werden.

Die beiden Praktikumsleiter der Schule zeigten sich zufrieden über die präsentierte Vielfalt der Berufe. Besonderer Anziehungspunkt waren der Tisch von Marleen Jolitz, Lukas Fraedrich und Carl Bödecker. Diese drei informierten über ihr Praktikum, welches im Ausland (Südafrika, Kanada und England) stattfand.

Es zeigte sich aber auch in diesem Jahr, wo Optimierungsbedarf hinsichtlich der Organisation und Durchführung besteht. Angelehnt an das Modell der Vocatium Messe soll weiter an der Effizienz der Praktikumsbörse gearbeitet werden, um es für alle Beteiligten zu einem Gewinn werden zu lassen. (Text und Fotos: André Bien)

 

Schulversammlung: Synopse über Neubauvarianten

Am Montag, dem 11. März, fand im vollbesetzten Forum eine Schulveranstaltung statt, auf der Bürgermeister Sidortschuk eine Gegenüberstellung der noch verbliebenen Varianten vorstellte: Variante D: Neubau der Sek I für sechs Jahrgänge unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes auf dem bisherigen Gelände (bisher drei Jahrgänge), Variante E: Neubau der Sek I für sechs Jahrgänge auf dem Gelände der Stadtwerke und Variante F: Neubau für die Sek I und die Sek II auf dem Schützenplatz. Die Vorstellung und die fast dreistündige Fragerunde verliefen bis auf eine Ausnahme sehr sachlich und konstruktiv.

Silke Brandes machte deutlich, dass die Vorteile für die Schule bei Variante F deutlich überwiegen. Für den Neubau müssten wohl kaum Bäume fallen und die Mitnutzung des Stadtparks wäre eine Möglichkeit, einen ausreichenden und naturnahen Schulhof zu erhalten. Die vorhandenen Sporthallen könnten weiter genutzt werden und Sportplatz und Schwimmbad lägen in unmittelbarer Nähe.

Wer sich einen Überblick über Vor- und Nachteile der Varianten verschaffen möchte, kann auf den folgenden Link klicken und sich auf der Seite der Stadt Lehrte die Synopse herunterladen.

Direkter Download: Synopse der Stadt Lehrte

Hier geht es zur Tagesordnung der Schulausschuss-Sitzung, zu der jede interessierte Person kommen kann.

Termin: Am Donnerstag, dem 21. März , um 17:00 Uhr in der Städtischen Galerie, Alte Schlosserei 1, 31275 Lehrte

Der Download befindet sich zwischen den Punkten Ö7 und Ö8.

 

Schulleiterin Silke Brandes bei der Begrüßung / Bürgermeister Sidortschuk informiert die Versammlung

 

Patricia Oswald-Kipper berichtete über diese Veranstaltung in der HAZ:

Gymnasium will einen Neubau

Bürgermeister Klaus Sidortschuk stellt drei neue Varianten vor

Rund 400 Besucher im Forum

Die Diskussion über die Entwicklung des Gymnasiums hat am Montagabend neuen Schwung bekommen. Bürgermeister Klaus Sidortschuk stellte in der Schulversammlung im Kurt-Hirschfeld-Forum drei aktuelle Varianten für eine Erweiterung beziehungsweise einen kompletten Neubau der Schule vor.

Rund 400 Eltern, Lehrer und Schüler wollten die Infos über die mögliche Erweiterung der Schule aus erster Hand erhalten. Medien waren dazu nicht eingeladen. „Es hat uns sehr gefreut, dass das Interesse so groß war“, sagte Schulleiterin Silke Brandes gestern. Bei der Vorstellung sei es im Wesentlichen um den Vergleich von drei neuen, möglichen Varianten gegangen: Variante D beinhalte die Sanierung und Erweiterung der Sekundarstufe  I auf dem bisherigen Grundstück an der Friedrichstraße, Variante  E einen Neubau der Sekundarstufe I auf dem ehemaligen Stadtwerkegelände an der Manskestraße und Variante F den Neubau des gesamten Gymnasiums auf dem Schützenplatz.

Eltern waren gut vorbereitet

Die Varianten E und F hatten sich erst Anfang dieses Jahres in politischen Diskussionen ergeben. In einem Papier hat die Stadtverwaltung nun Zahlen und Fakten dazu aufbereitet und alle wichtigen Kriterien der bislang bekannten Variante  D gegenübergestellt. Darunter sind Punkte wie Flächenbedarf, zur Verfügung stehende Grundstücke, Ersatzflächen, Kosten, Aspekte aus Sicht der Schule, baurechtliche, finanzielle, städtebauliche sowie verkehrstechnische und soziale Aspekte.

„Die meisten Eltern waren gut vorbereitet“, sagte Anja Krüger, Elternratsvorsitzende an der Schule. Es habe viele Fragen gegeben. „Der Bürgermeister hat sich viel Zeit genommen“, so Krüger. Viele Eltern hätten dabei auch ihre Sorgen klar artikuliert. Ein großer Teil der Diskussion habe sich um die Container gedreht, die etwa bei Variante D erforderlich seien, sagte Krüger. Würde die Politik sich für einen Umbau und die Sanierung des Altgebäudes an der Friedrichstraße entscheiden, müssten zahlreiche Klassen vorübergehend in Containern unterkommen. Das werde vonseiten der Schulgemeinschaft sehr problematisch gesehen – genauso wie eine lange Bauzeit, sagte Krüger. Das bestätigte auch Annette Sturm-Werner, Vorstandsmitglied im Förderverein der Schule und FDP-Ratsfrau. „Die Aussicht auf mehrjährigen Unterricht in Containern gefällt niemandem“, sagte sie.

Grundstückskäufe wären nötig

Während beim Umbau des Gebäudes auf der aktuellen Fläche (Variante D) kein Grundstückskauf erforderlich ist, müsste die Stadt bei den Varianten E und F noch Flächen von der Lehrter Wohnungsbau beziehungsweise ein neues Grundstück als Ersatz für den Schützenplatz erwerben. Zudem müssten noch die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden – wie die Änderung des Flächennutzungsplans bei Variante F. Der zeitliche Ablauf könnte also bedeutend länger werden als bei Umbau und Sanierung des bestehenden Gebäudes mit Variante D. Die Kosten wären bei Variante F mit 33 Millionen Euro gegenüber 21 Millionen Euro (Variante D) auch am höchsten.

Aus Sicht von Schulleiterin Silke Brandes hat sich die Schulgemeinschaft anhand der Diskussion an dem Abend dennoch mehrheitlich für die Variante F, den kompletten Neubau des Gymnasiums auf dem Schützenplatz, positioniert. Es sei vorteilhaft, wenn das Gymnasium später nur noch an einem Standort zu finden ist. Der Unterricht in Containern bei den anderen Varianten schrecke viele ab.

Zwar werde die Planungsphase bei Variante F etwas länger dauern, „aber dafür möchten wir uns Zeit lassen, denn es geht um viel“, sagte Brandes. Es sei wichtig, das Gymnasium als Ganzes zu sehen und so auch zu planen.

Bei der Stadt ist man mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es hat uns gefreut, dass die Resonanz so groß war“, sagte Stadtsprecher Fabian Nolting. Die Anregungen, die in der Versammlung gesammelt wurden, werden nun in die weiteren Planungen und Beratungen einfließen. Zunächst soll über die Entwicklung des Gymnasiums am Donnerstag, 21. März, ab 17 Uhr im Schulausschuss diskutiert werden, bevor am 3. April der Rat eine Entscheidung treffen soll.

Bitte zum Vergößern anklicken!

Erfolgreich beim Planspiel Börse

Unser Gymnasium Lehrte hat sich beim diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse mit 62 Teams beteiligt! Das Engagement hat sich für uns gleich doppelt gelohnt, da wir nicht nur die Schule mit den meisten Anmeldungen waren, sondern in zwei Kategorien auch noch ein Gewinnerteam gestellt haben. Damit könnten wir insgesamt 1150€ an Preisgeldern für unsere Schüler und unsere Schule gewinnen.

Markus Bauer, André Bien, Finn Lennart Bulega, Thore Marx, Mark Bodema, Birigt Terliesner und der stellvertretende Schulleiter Manfred Filsinger freuen sich über das erfolgreiche Abschneiden.

Die Fotos wurden zur Verfügung gestellt von: Malte Mackenrodt, Unternehmenskommunikation, Sparkasse Hannover

 

Im Marktspiegel berichtete Gabriele Gosewisch über diese Veranstaltung:

Interesse für die Börse geweckt

Gymnasium beim Sparkassen-Planspiel ganz vorn

„2.000 Euro plus in elf Wochen, nicht schlecht“, lobt Sparkassen-Vertriebsdirektorin Birgit Terliesner. Gemeinsam mit Sparkassen Kundenberaterin Jennifer Bedrunka übergab sie an Schüler des Lehrter Gymnasiums den Preis aus dem

„Planspiel Börse“, ein Online- Wettbewerb. Mit Erlaubnis der Lehrer dürfen sich Schülergruppe mit dem Smartphone in einer App einloggen und erhalten von der Sparkasse 50.000 Euro Depotgeld, das sie zum Kaufen oder Verkaufen von Aktien verwenden können. Nach knapp drei Monaten endet das Spiel. „Da es nur ein Spiel ist, müssen Verluste natürlich nicht von den Schülern ausgeglichen werden. Aber Depotgewinne, wie hier die 2.000 Euro, werden von der Sparkasse mit Preisgeld belohnt“, erklärt Birgit Terliesner. So gab es für das erfolgreichste Team am Lehrter Gymnasium 350 Euro. Die Schüler Mark Bodemer, Finn Bulega und Thore Marx hatten den Bogen raus, nicht nur im Vergleich zu ihren Mitschülern, sondern auch zu Gruppen an anderen Schulen. Von 152 Teams im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover war das Gymnasium Lehrte mit 61 Teams aus den Jahrgängen neun bis zwölf vertreten, was mit einem weiteren Preis belohnt wurde. Die betreuenden Lehrer André Bien und Markus Bauer sehen das Spiel als sinnvolle Anregung. Das Interesse für Wirtschaft und Politik werde geweckt. „Man merkt im Spiel, dass es Sinn macht, sich Informationen zu beschaffen. Nur mit Glück kommt man nicht weit, wenn man Aktien kauft oder verkauft“, so ihr Hinweis. Das Preisgeld für das Gymnasium in Höhe von 800 Euro soll, wie in Vorjahren auch, zum Zweck der Gemeinschaftsförderung verwendet werden. (Gabriele Gosewisch)

Den Parolen Paroli bieten!

Argumentationstraining gegen rechte und rassistische Parolen am 28.02.2019 – Bloß eine kurze Busfahrt entfernt, liegt das Dörfchen Sievershausen in der Nähe von Lehrte. Aber dass in diesem Dorf ein wirklich bedeutender Beitrag zur Friedensarbeit geleistet wird, lässt sich auf den ersten Blick kaum erkennen. Doch weit gefehlt. Mitten in der Ortschaft, an der historischen Kirche gelegen, liegt das sogenannte Anti-Kriegshaus Sievershausen, in welchem für den vor uns liegenden Vormittag ein Argumentationstraining gegen rechte Parolen geplant war.

Doch erst stand noch eine kleine Besichtigung in der Kirche an, die zusammen mit dem Antikriegshaus im Jahr 2014 Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft geworden ist. Als sichtbares Zeichen für die Arbeit für Frieden und Versöhnung sahen wir auf dem Altar das Nagelkreuz stehen. Das Original befindet sich in Coventry.

Aber kommen wir zu dem, weswegen wir den Weg nach Sievershausen auf uns genommen haben: Das Argumentationstraining!

Dieses beinhaltete neben der Frage, wie man denn richtig Diskussion durchführen kann auch diverse praktische Übungen bei welchen das Argumentieren des Einzelnen geschult wurde. So gab es zum Beispiel Gruppenarbeiten, in welchen wir Schüler unsere eigenen Argumente gegen rechte Parolen wie ,,Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ untereinander austauschen konnten.

Zudem lockte auf dem Freigelände für die Pausen ein Schachspiel, auf dessen Figuren wichtige Artikel der Menschenrechte formuliert waren.

Zum Abschluss des Ganzen gab es noch eine Diskussion, in welcher der Leiter dieses Seminars den „Rechten“ spielte und vier freiwillige Schüler mit seinen Parolen konfrontierte, woraufhin diese mit ihrem am Vormittag erlernten Wissen durchaus in der Lage waren zu kontern.

Zudem gestaltete sich der Besuch im Anti-Kriegshaus und der Kirche Sievershausen als äußerst kurzweilig, sodass im Nachhinein diese Exkursion bei den Meisten als außerordentlich gut in Erinnerung bleiben wird. Diese Institutionen sind dabei wirklich zu empfehlen, denn: „Hier lernt man fürs Leben!“ Selten passte dieser Satz besser als jetzt. (Niklas Otto, 11e)

(Bildquelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Antikriegshaus_Sievershausen – CC BY-SA 4.0)

Schulsportassistenten- Ausbildung in Clausthal

In diesem Jahr findet zum ersten Mal die Schulsportassistenten-Ausbildung im AG-Modell  am Gymnasium Lehrte unter der Leitung von Frau Ameling und Frau Rölz statt. Regelmäßig treffen wir uns in der Sporthalle, um uns in Theorie und Praxis ausbilden zu lassen, damit wir bald sportliche Schulveranstaltungen organisieren und unterstützen können. Im Rahmen unserer Ausbildung fuhren wir vom 05.03.- 06.03. nach Clausthal-Zellerfeld in die Akademie des Sports. Hier erlebten wir einen intensiven Ausbildungsblock, der durch Referenten der Landes-Sport-Jugend durchgeführt wurde. Es gab ein gut vorbereitetes, abwechslungsreiches aber auch anstrengendes Programm, sodass uns nie langweilig wurde.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns um 7:20 Uhr in der Oberstufe und starteten dann unsere Reise mit dem Zug in Richtung Goslar. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter bis nach Clausthal-Zellerfeld. Die Anreise verlief ohne Komplikationen und so waren wir schon um 10 Uhr in der Akademie des Sports. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Kennenlernrunde startete schon unser Programm. Wir beschäftigten uns mit der Aufsichtspflicht und was wir dabei beachten müssen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen lernten wir anschließend in der anliegenden Sporthalle Sportspiele kennen und mussten diese auch selber durchführen. Außerdem wurde ein weiterer Blick auf die abwechslungsreiche Einteilung von Gruppen gelegt. In unserem Seminarraum haben wir uns weitergehend mit dem Aufbau von Trainingsstunden und dem Umgang mit Kindern beschäftigt. Unser Abendprogramm war wieder mit Sportspielen gedeckt, die wir aber diesmal selber erklären und durchführen mussten, denn wir sollten selbstständig lernen, wie es ist vor einer großen Gruppe zu stehen. Alles klappte wie gewünscht und wir waren alle sehr kaputt von dem Tag, sodass wir um 21 Uhr auf unseren Zimmern verschwanden. Der nächste Morgen startete wieder mit etwas Frühsport und einer kleinen Einführung in die Erste Hilfe. Nach dem Mittagessen folgte nur noch eine Feedbackrunde und so fuhren wir um 13 Uhr auch schon wieder zurück nach Hause. Leider hatten wir ein paar Probleme mit der Deutschen Bahn, sodass wir erst um 16 Uhr völlig kaputt wieder in Lehrte ankamen.

Insgesamt war es eine interessante und lehrreiche, aber auch anstrengende Fahrt, die allen sehr viel Spaß bereitet hat und von der jeder etwas mitnehmen konnte. Jetzt werden wir uns mit unseren Projekten wie z.B. der „Bewegten Pause“ weiter beschäftigen. Bald sind wir bereit, unseren Job als Schulsportassistenten auszuüben und freuen uns schon auf die ersten Einsätze. Wir bedanken uns bei unseren Lehrerinnen Frau Ameling und Frau Rölz, die uns diese Ausbildung ermöglichen.

(Für die Schulsportassistenten – Kalotta Klußmann – Klasse 10b)

Dialog mit dem Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit

Das Erasmus+ Team, bestehend aus sieben Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie zwei Lehrern (Herrn Dr. Grobmann und Herrn Bauer-Leitung des Erasmus-Projekts) traf sich vergangenen Mittwoch, den 27.2.2019, mit Herrn Dr. Wolfgang Müller, dem Leiter der Europavertretung der Bundesagentur für Arbeit unsere Weiterarbeit bzw. Aktualisierung der Website vorzustellen. In diesem Kontext ist Herr Dr. Müller verantwortlich für die EU-Projekte und Verfahren von Euroguidens und Eures, die Jugendliche ähnlich zu unserem Projekt bei der Jobfindung unterstützen und Orientierungshilfen für die richtige Berufswahl geben sollen. So war eine gemeinsame Basis geschaffen und Herr Dr. Müller konnte uns für eine Weiterführung unseres Projekts im europäischen Rahmen einige hilfreiche Tipps geben, welche wir in den nächsten Wochen umsetzen werden.

Unsere bisherige Arbeit fand er höchst interessant und in diesem Zusammenhang forderte er uns auf, ein Alleinstellungsmerkmal unserer Idee und Planung explizit herauszustellen, welches uns von anderen, ähnlichen Projekten definitiv unterscheidet. Woraufhin Herr Dr. Grobmann erläuterte, dass wir jenes Merkmal ja offensichtlich besitzen, denn unsere Plattform sei für Jugendliche bestimmt und von Jugendlichen erstellt worden, beinhalte dementsprechend viele individuelle Erfahrungsberichte nicht nur zur Orientierung und Impulsgebung, sondern helfe Interessenten auch in sozialer als auch didaktisch-pädagogischer Hinsicht – also eine Kommunikation von ‚Aug zu Aug‘. Das sei in der Tat höchst interessant, erwiderte Herr Dr. Müller und er wolle sich bemühen, über ‚diese Schiene‘ Förderungsmöglichkeiten und –maßnahmen bei BA für uns zu erlangen. Jedoch müssten wir uns ob der anstehenden Europawahlen bei der Umsetzung vermutlich noch bis September gedulden müssen. Gleichsam haben wir aber neue Ansprechpartner gefunden, durch die es uns möglich sein wird, unser Projekt trotz der Wartezeit auszuweiten, um einen Stillstand zu umgehen, wir werden also weiterhin unsere Website aktualisieren.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags kam eine 10. Klasse hinzu, die im Unterricht gerade das Thema Europa behandelt, und Herr Dr. Wolfgang Müller hat aus seinem Arbeitsalltag in Brüssel als Leiter der Europavertretung der Bundesagentur für Arbeit berichtet und Fragen über seine Persönlichkeit und die Europäische Union beantwortet. Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler beim Thema des Brexit und den Änderungen, die damit auf uns zukommen werden. An diesem Beispiel konnte man besonders die Bedeutung der europäischen Gemeinschaft und auch der Privilegien, die wir durch die Europäische Union genießen, erkennen. Besonders enttäuscht waren wir jedoch, als sich herausstellte, dass Herr Dr. Müller auf seinen vielen Reisen keine Zeit hat, sich die Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Städte und Länder anzusehen, sondern nur von einem Termin zum nächsten muss. Zuvor waren aber alle neidisch, als er erzählte, am Abend nach Berlin und dann nach Athen zu fliegen. Unter diesen Voraussetzungen ziehen wir jedoch den Schulalltag vor. (Sarah Böttcher – Q2)

 

Unermüdlich dabei , wenn es um Schülerfirma, SV und Erasmus+ geht: Nils Domenz, Jannis Finn Schmidt und Erik Pecher

Profiletage der Jahrgänge 5 und 6

Am 27. und 28. Februar fanden im Forum die diesjährigen Profiletage der Jahrgänge 5 und 6 statt. In beiden Jahrgängen haben sich die Klassen sehr viel Mühe gegeben, die von ihnen erarbeiteten Inhalte für die anderen Klassen nachvollziehbar und erlebbar zu machen. Neben eindrucksvollen Präsentationen gab es auch gelungene Mitmachaktionen.

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Gymnasium lädt zum Infoabend für Viertklässler ein

Das Gymnasium Lehrte bietet am Dienstag, den 05. März einen Infoabend für Kinder des künftigen fünften Jahrgangs sowie deren Eltern an. Er findet im Kurt-Hirschfeld-Forum an der Burgdorfer Straße statt und beginnt um 18.30 Uhr.
Die Eltern erhalten dabei von Fachlehrkräften sowie der Leitung der Jahrgänge fünf und sechs, Thomas Schachschal und Antje Wünsch, ausführliche Informationen über die Anforderungen am Gymnasium, den Übergang von der Grundschule, über den offenen Ganztagsbetrieb, die Wahlmöglichkeiten bei Profilen und Fremdsprachen sowie über die Voraussetzungen für die Chor- und Bläserklassen und die Angebote im bilingualen Unterricht. Während der Vorträge für die Eltern können deren Kinder das Gymnasium genau erkunden und an Schnupperunterrichten teilnehmen.

 

Gold und Silber bei der Matheolympiade in Göttingen

Ein sensationelles Ergebnis erzielten Johannes Raitz von Frentz (Klasse 8b) und Lukas Schulze (Klasse 8e) bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade am 22. und 23. Februar 2019 am Mathematischen Institut der Universität Göttingen. Johannes erkämpfte sich die Gold- und Lukas die Silbermedaille. Begleitet wurden die beiden von der Mathematiklehrerin Frau Kreipe. Das Gymnasium Lehrte gratuliert sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Zuvor hatten sich Johannes und Lukas in der Jahrgangstufe 8 über die Schul- und Regionalrunde zur niedersächsische Landesrunde qualifiziert. In Niedersachsen hatten insgesamt 40.000 Schüler/innen an der Schulrunde teilgenommen. Aus den 5000 Teilnehmern der 2. Runde wurden dann die besten 230 zur Landesrunde nach Göttingen eingeladen. Neben dem Gymnasium Lehrte waren weitere 120 Gymnasien vertreten.

Die Mathematik Olympiade ist ein Wettbewerb für Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf und wird vom Verein Mathematik Olympiade Niedersachsen e.V. ausgerichtet. An beiden Tagen mussten Lukas und Johannes jeweils 3 Aufgaben in je 4 Stunden aus den unterschiedlichen mathematischen Bereichen Algebra, Analysis, Zahlentheorie und Geometrie lösen. Nur in den ersten 45 Minuten durften Verständnisfragen zu den Aufgaben schriftlich gestellt werden.

Der Ablauf der Landesrunde war bestens organisiert. Das Olympiaden-T-Shirt, eine Startnummer und ein Verpflegungsbeutel wurden gleich bei der Begrüßung überreicht. Die Klausuren wurden in der Bibliothek der Universität Göttingen geschrieben. Meterhohe, prall gefüllte Bücherregale voller Mathematik- und Physikbücher vermittelten die richtige Atmosphäre. Zum Lösen der Aufgaben durfte man nur Schreibzeug, Geodreieck, Zirkel und den eigenen Kopf zum Denken einsetzen, denn Formelsammlungen, Taschenrechner und auch sonstige elektronische Geräte waren verboten.

Gleich nach der Abgabe der Klausuren begann ein Team aus ca. 130 Professoren, Lehrern und Mathematik-Studenten mit der Korrektur der Aufgaben. Die Zeit bis zur Siegerehrung konnten Lukas und Johannes mathematisch sinnvoll nutzen, denn es wurden eine Reihe von mathematischen Knobelspielen und auch Vorlesungen angeboten.

Am späten Nachmittag des zweiten Tages fand in der Aula der Universität Göttingen eine sehr würdigende Siegerehrung statt. Alle Medaillengewinner wurden mit Nennung der Schule namentlich aufgerufen und auf der Bühne geehrt.

Mathematik-Olympiade Niedersachsen:
https://www.mo-ni.de/

Siegerehrung: hinten Mitte Johannes, vorne rechts Lukas

Lukas und Johannes abends nach der Siegerehrung

 In der altehrwürdigen Bibliothek wird die Klausur geschrieben! Hier freut sich Lukas auf die Aufgaben.

Auch Johannes ist gut vorbreitet!

Erasmus+ – Treffen auf Sizilien: Refugee Crisis – 13.01.2019-20.01.2019

Seit November 2018 arbeitet das Gymnasium Lehrte an seinem dritten Erasmus+ – Projekt. Unter dem Titel „Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas and New Changes“ soll ein interkultureller Dialog über die Flüchtlingskrise eröffnet und sich über verschiedene Integrationsmaßnahmen und –projekte länderübergreifend ausgetauscht werden. Das Projekt wird gemeinsam mit unseren Partnerschulen Istituto di Istruzione Superiore „Giovanni Verga“ aus Modica, Sizilien, und dem Collège St Gervais in St. Gervais sur Mare/ Montpellier, Frankreich bearbeitet. Aber wieso dieses Projekt?

Idee und Projektbeschreibung

Die Migrations- und Flüchtlingsbewegungen in ihren verschiedenen Ausprägungen ist ein inhärentes Merkmal eines Europas im 21. Jahrhunderts. Dies bedeutet ebenfalls neue Ansprüche an Integrationskonzepte, -maßnahmen und –projekte, um auf die große Flüchtlingswelle zu reagieren. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass ein Austausch über die Entwicklung von funktionierenden Integrationskonzepten über Ländergrenzen hinweg unabdingbar ist. Darüber hinaus glauben wir, dass die Integration bereits in unseren Schulen, in unseren Gemeinden und in unseren lokalen Firmen beginnt und nicht nur Aufgabe der internationalen Politik ist. Demzufolge soll unser Projekt verschiedene erfolgreiche Integrationsprogramme innerhalb der EU analysieren und miteinander vergleichen. Unser Endprodukt, eine Webseite, soll Berichte, Interviews und Videos beinhalten, welches über adaptierbare Ideen für andere Projekte informiert. Darüber hinaus soll unser Produkt weltweit nutzbar sein und Lehrkräften aus aller Welt mit zur Verfügung gestellten Materialien für den Unterricht ermöglichen, dieses komplexe Thema zu unterrichten und in einem politischen Planspiel zu diskutieren.

Dementsprechend ist unser zweijähriges Projekt in mehrere Phasen aufgeteilt, die den Blick progressiv vom Allgemeinen auf spezifische Maßnahmen richten:

  1. De jure: Die EU und ihr Umgang mit Integration: Gesetze und Politik
  2. De facto: Der regionale Fokus auf soziale Integrationskonzepte in der Lokalpolitik und im Bildungssystem
  3. Private Integrationsinitiativen und NGOs
  4. Integrationsmaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt

Jedes dieser Module vergleicht die verschiedenen Reaktionen und Maßnahmen der Länder, Flüchtlinge zu integrieren und richtet den Blick auf die einzelnen Strategien, ihre Stärken und Schwächen und die Möglichkeit der Adaption.

 

Die erste Projektphase vor den Kulissen Siziliens – De jure: Umgang der EU und ihren Mitgliedstaaten mit der Flüchtlingskrise umzugehen

Das erste Modul hat sich zur Aufgabe gesetzt, politische Entscheidungen im Kontext der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen innerhalb der Richtlinien der EU sowie in ihren Mitgliedsstaaten genauer in den Blick zu nehmen und sie miteinander zu vergleichen. Es soll vor allem darum gehen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Entwicklungen der Länder und der EU verschaffen, umso in einen auf Fakten basierenden zukünftigen Austausch zu gehen.

Ziel des ersten Projekttreffens ist es eine internationale Podiumsdiskussion zu simulieren, in der die Schülerinnen und Schüler verschiedene politische Positionen übernehmen und diskutieren.

In der Vorbereitung haben sich die Schülergruppen entsprechend mit den länderspezifischen Antworten auf die Flüchtlingskrise auseinandergesetzt und dabei die nationale Politik, Gesetzgebung und die Reaktionen der Öffentlichkeit analysiert sowie ihre Ergebnisse mit der Reaktion der EU verglichen.

Entsprechend gestaltete sich das erste internationale Projektmeeting unter der Leitfrage: „How does the EU and how do the single states within the EU deal with the challenges of the current refugee crisis?“

 

Das erste Projekttreffen auf Sizilien, Modica

Am Sonntag, dem 13. Januar 2019 war es endlich soweit: Das erste Treffen im Rahmen des Erasmus+-Projektes „Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas and New Changes“ mit den französischen und italienischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Partnerschulen stand bevor.

Vom regnerischen Hannover reisten wir, 5 Schülerinnen und Schüler mit unseren beiden Lehrkräften des Gymnasiums Lehrte, Herr Fasterding und Frau Busch, über Amsterdam, Rom und Catania in die sizilianische Kleinstadt Modica, wo wir gegen Mitternacht herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt wurden.

Der erste Tag begann mit der Begrüßung in der Schule „Istituto d’Istruzione Superiore Giovanni Verga“ durch den Schulleiter sowie einem kleinen Rundgang durch das Schulgebäude, wobei uns die wichtigsten Informationen für unseren Aufenthalt gegeben wurden. Nach drei Unterrichtsstunden ging es für uns mit dem Bus nach Modica bassa, dem im Tal gelegenen Teil der Stadt, wo wir einen Eindruck der Stadt gewinnen konnten und gemeinsam mit den anderen Teilnehmern des Projektes den Abend haben ausklingen lassen.

Der Dienstag begann gewohnt früh mit dem Gang zur Schule. Von da aus ging es direkt weiter nach Pozzallo, ein kleiner Ort direkt am Strand. In der Nähe lag ebenfalls ein Auffangzentrum für die Flüchtlinge, die über das Mittelmeer kommen. Es war eine funktional gebaute Halle, die von einem Zaun eingezäunt wurde. Obwohl Sizilien zurzeit keine Flüchtlinge aufnimmt und das Gebäude entsprechend nicht genutzt wurde, bewachte das Militär das Zentrum, sodass wir mit dem Bus daran vorbeigefahren sind, ohne auszusteigen. Der Eindruck war jedoch tiefgreifend – wie mochten sich wohl die Menschen fühlen, die nach einer gefährlichen Überfahrt hier ankamen?

Dementsprechend war auch die heutige Aufgabe des Projekts aufgebaut, die wir in Marzamemi, ein weiterer kleiner und typisch sizilianische Ort, bearbeiteten. Es sollten kurze Interviews gedreht werden, in denen verschiedene Akteure, wie Politiker der Länder und der EU, Bürger und geflüchtete Menschen, kurze Statements zu den aktuellen politischen Situationen rund um die Flüchtlingskrise in den jeweiligen Ländern formulieren und diskutieren. Auf Basis unserer vorbereiteten Arbeit in unseren jeweiligen Heimatländern erarbeiteten wir gemeinsame Statements und drehten die kurzen Clips in kleinen internationalen Gruppen. Des Weiteren galt es Fotomotive zu finden, die aktuelle politische Haltungen zur Flüchtlingspolitik symbolisierten.

Am Mittwoch besichtigten wir das SPRAR, ein Flüchtlingsankunftscenter. Dieser Besuch war für uns besonders wichtig, da wir uns so zumindest ein flüchtiges Bild der Umstände in unserem Partnerland machen konnten. Mit den dort gewonnenen Eindrücken konnten wir unsere weiteren Aufgaben deutlich reflektierter und mit erheblich gesteigertem Hintergrundwissen bearbeiten, was schlussendlich zu einem zielführenden Ergebnis unserer Arbeitswoche führte. Das Flüchtlingscenter nimmt die Flüchtlinge nach der Erstaufnahme auf und ähnelt einem betreuten Wohnen. Die Menschen dort wohnen in ihren Familien oder in kleinen WGs zusammen und kümmern sich selbstständig um alle Belange des alltäglichen Lebens. Neben Sprachkursen besuchen sie auch Schulen oder arbeiten. Unterstützt werden sie dabei durch Sozialpädagogen und ehrenamtliche Helfer.

Der Donnerstag war in dieser Woche unser persönliches Highlight, da wir Taormina besichtigt haben und somit auch ein antikes griechisches Theater. Dieses war in einem fast makellosen Zustand erhalten, lediglich der große Steinbogen hinter der Bühne war nicht mehr vollständig vorhanden. Von dort aus hatten wir einen fantastischen Blick über das Meer und zum schneebedeckten Ätna. Den Rest des Tages verbrachten wir damit in kleinen internationalen Gruppen einen Podcast zur Flüchtlingskrise zu erstellen, in dem wir uns über unsere Erfahrungen bei SPRAR austauschen sowie im Allgemeinen über die Flüchtlingskrise im internationalen Vergleich sprechen sollten. Diese Aufgabe beschäftigte uns nicht nur während unseres Aufenthaltes in Taormina, sondern auch während der langwierigen dreistündigen Busfahrt zurück nach Modica, wo wir den Abend im gemeinschaftlichen Zusammensitzen mit den Gastfamilien ausklingen lassen konnten.

Freitag war der vermutlich wichtigste Tag für die Arbeit an unserem Projekt. Nicht nur haben wir den anderen Projektteilnehmern unsere zuvor erarbeiteten Ergebnisse in Form von mehreren Prezi-Präsentationen vorgestellt und miteinander verglichen, wir haben auch Rollenkarten und –charaktere erarbeitet, aus deren Positionen heraus wir in einer simulierten Podiumsdiskussion die Flüchtlingskrise und ihre zugrundeliegenden Dynamiken sowie legale Möglichkeiten, humanitäre Notwendigkeiten und pragmatische Lösungsansätze, mit der Krise umzugehen, diskutieren werden. Dazu kam die Übertragung unserer Vorstellungen im sizilianischen Fernsehen, was für viele von uns ebenfalls eine tolle, aber vor allem eine neue Erfahrung war.

Die restliche Zeit wurde ganz frei von Aufgaben von allen Schülern gemeinsam verbracht, so waren wir am Freitagabend alle zusammen Pizza essen, in einem typisch italienischen Café und in einer Shopping Mall. Samstag haben wir mit unseren Gastfamilien verbracht und unterschiedliche Ausflüge unternommen. Alles in allem war die Fahrt also nicht nur geprägt von Arbeit an unserem Projekt, sondern vor allem von interkulturellem Austausch, vom Gewinnen neuer Bekanntschaften und natürlich der überwältigenden Atmosphäre Italiens.

Die Vertreter des Gymnasiums Lehrte